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Full text of "Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften / Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe"

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HARVARD UNIVERSITY. 




LIBRARY 



MUSEUM OF COMPARATIVE ZOOLOGY. 

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DENKSCHRIFTEN 



KtlSKIILII'IIKJI 



AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN. 



r 



MATHEMATISCH-NATURWISSENSGHAFTLICHE (LASSE. 



ZEHNTER BAND. 




MIT XXVI TAFELN. 



IN COMMISSION BEI W. BRAUMULLER, 

BUCHHÄNDLER DES K. K. HOFES UND DBB KAISERLICHEM AKADEMIE BEB WISSENSCHAFTEN 



A^ 



Ausgegeben am 20. December 18öS. 



Mathematisch-naturwissenschaftliche Masse. 

Zehnter Band. 



INHALT. 

Erste Abtheilung. 

Abhandlungen von Mitgliedern der Akademie. 



Seite 



Kre.il: Magnetische und geographische Ortsbestimmungen an den Küsten des 

adriatischen Golfes im Jahre 1854. (Mit I Tafel.) . 1 

Hyrtl: über die accessorischen Kiemenorgane der Clupeaeeen , nebst Bemer- 
kungen über den Darmcanal derselben. (Mit III Tafeln.) 47 

Dksing: Neunzehn. Arten von Trematö den. (Mit III Tafeln.) 59 

Berns: Paläontologische Miscellen. (Mit VII Tafeln'.) .71 



Zweite Abtheilung. 

Abhandlungen von Nicht- Mitgliedern. 

v. Lenhossek: Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen 

Nervensystems des Menschen. (Mit IV Tafeln.) 1 

Oeltzen: Schwerd's Beobachtungen von Cireumpolarsternen in mittleren Posi- 
tionen 1828-0 . 71 

Lorenz: Die- Stratonömie von Aegägropila Sauteri.- (Mit V Tafeln.) .... 147 

H'wiies: Über einige neue Gastropoden aus den östlichen Alpen. (Mit III Tafeln.) 17o 



DENKSCHRIFTEN 



J 



DER 



KAISERLICHEN 



AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN 



MATHEMATISCH - NATURWISSENSCHAFTLICHE ( LASSE. 



ZEHNTER BAND. 




£ 

WIEN. 

AUS DER KAISERLICH-KÖNIGLICHEN HOF- UND STAATSDRUCKEREI. 

1855. 









j 



3 i 



INHALT. 



Erste Abtheilung. 

Abhandlungen von Mitgliedern der Akademie 



Seile 



Kreä: Magnetische und geographische Ortsbestimmungen an den Küsten des adria- 

tischen Golfes im Jahre 1854. (Mit I Tafel.) 1 

Hyrtl: Über die accessorischen Kiemenorgane der Clupeaceen, nebst Bemerkungen über 

den Darnicanal derselben. (Mit III Tafeln.) 4 7 

Diesing: Neunzehn Arten von Trematoden. (Mit III Tafeln.! 59 

Berns: Paläontologische Miscellen. (Mit VII Tafeln.) 71 



Zweite Abtheilung. 

Abhandlungen von Nicht-Mitgliedern. 

v. Lenhosse'k: Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems 

des Menschen. (Mit IV Tafeln.) 1 

Oeltzen: Schwerd's Beobachtungen von Circumpolarsternen in mittleren Positionen 1828-0. 71 

Lorenz: Die Stratonomie von Aegagropila Sauteri. (Mit V Tafeln.) 147 

Harnes: Über einige neue Gastropoden aus den östlichen Alpen. (Mit III Tafeln.) . . 173 



Erste Abtheilung. 



Abhandlungen von Mitgliedern der Akademie. 



Mit 14 T.-iIVIh. 



MAGNETISCHE INI) GEOGRAPHISCHE ORTSBESTIMMUNGEN 



AN DEN 



KÜSTEN DES ADRIATISCHEN GOLFES 

IM JAHRE 1854. 
Von 

KARL KREIL, 

WIRKLICHEM MITGLIEDS DER KAISERLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN. 

DMU I Bafcf. 
VORGELEGT IN DEE SITZUNG DER MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHEN ('I.ASSE AM 8. MÄRZ 1855. 

J_)ie seculäre Änderung der magnetischen Declination ist ein Gegenstand von solcher Wichtig- 
keit auch für viele praktische Zwecke, namentlich für die Schifffahrt, dass sie nicht vernach- 
lässiget werden darf, wenn der Seefahrer, selbst auf kleineren Meeren, sich nicht manchen 
Verlegenheiten und Gefahren aussetzen will. Im Anfange dieses Jabrhundertes , avo die 
Magnetnadel, bei ihrer grössten westlichen Ausweichung angelangt, ihre Richtung von einem 
Jahre zum anderen nur wenig änderte, konnte sie eher übergangen werden als jetzt, avo 
die jährliche Änderung bereits 8 — 10 Minuten beträgt, und avo bei den Fortschritten aller 
übrigen Behelfe der Schifffahrt eine Unsicherheit im Stande des Compasses um so greller 
li ervortritt. 

Das k. k. Marine-Obercommando stellte daher den Antrag, an den Küsten des adriatischen 
Golfes die magnetische Declination aufs Neue bestimmen zu lassen, da, wenige Punkte ausge- 
nommen, seit dreissig Jahren eine solche Bestimmung nicht vorgenommen worden war, und 
es erging an mich die Antrage, ob ich mich bei diesem Untern ehmen betheiligen Avolle. Ich 
ergriff mit Vergnügen diese Gelegenheit, um die Beobachtungen an den im Jahre 1847 
bereisten Stationen Istriens und Dalmatiens zu wiederholen, mich \ r on den in jenen Gegenden 
vorgegangenen Änderungen der magnetischen Elemente zu überzeugen, und den Lauf der magne- 
tischen Curven bis an die südliche Grenze und die Avestlichen Küsten des Golfes zu verfolgen. 
Das hohe Ministerium für Cultus und Unterricht bewilligte den zu dieser Reise nöthigen Urlaub 
und gestattete mehrere der Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnefismus gehörige 
und auf einige Zeit entbehrliche Instrumente mitzunehmen; das Marine-Obercommando 
sorgte für Beischaffung der übrigen, Avelche noch nothwendig waren, und gab zwei Gehilfen 
mit, den Herrn Munitionär Job. Rund von der Marine-Artillerie, und den Herrn Cadeton 

Denkschriften der matliein.-naturw. Cl. X. Bd. 



2 Karl Kr eil 

"Willi. Wo ss von der Marine-Infanterie, welche sich bald in den Beobachtungen vollkommen 
eingeübt hatten, und mir durch ihren Eifer und ihre Geschicklichkeit die Aufgabe wesentlich 
erleichterten; die Gesellschaft des österreichischen Lloyd bewilligte Freiplätze auf den ihr 
angeliörigen Dampfern, auf welchen die Überfahrten an allen Stationen gemacht wurden, die 
in ihrer Berührungslinie lagen. 

Die von dem Marine-Obercommando bezeichneten Punkte, an denen man die Beobach- 
tungen ausgeführt wünschte, waren ausser Triest und Venedig: 

in Istrien : Pa'renzo, P o 1 a und Lu s s in p i e c öl o ; 

in Croatien: Fi u nie; 

in Dalmatien: Zara, Spalato, Lesina, Lissa, Lagosta, Curzola, Gravosa 

(bei Ragusa) und Castelnuovo (bei Cattaro) ; 
in Albanien: Antivari, Durazzo und Valona: 
in Jonien : Kor f u ; 

im neapolitanischen Königreiche: Brindisi und Molfetta; 
im Kirchenstaate : An c o na. 

Die Beobachtungsmittel, welche mir zur Verfügung gestellt wurden, waren folgende: 

Drei Chronometer, nämlich das Taschenchronometer von Dent Nr. 7988, welches schon 
bei den früheren Reisen gedient hatte, das Boxchronometer von Tiede Nr. 140, beide der 
Central-Anstalt gehörig, und das Boxchronometer vonBarraud Nr. 1568, welches mir von 
der Marine- Akademie in Triest mitgegeben wurde; 

ein zehnzölliger Theodolit von Pi stör und Martins in Berlin eisenfrei gearbeitet mit 
Höhenkreise; 

ein fiinfzöllio-er Prismenkreis aus derselben Werkstätte mit einem in Triest anereschafffcen 
Quecksilber-Horizonte, beide Instrumente von dem Marine-Obercommando angekauft; 

ein magnetischer Theodolit von Lamont, auch zur Messung der verticalen Componente 
der magnetischen Kraft eingerichtet, der Central-Anstalt gehörig; 

mehrere Barometer und Thermometer der Central-Anstalt. 

Das übrige Zubehör wurde theils von dieser beigegeben, theils von dem Marine- Arsenale 
in Triest geliefert. 

In jeder Station mit Ausnahme von Triest und Venedig, deren geographische Lage als 
bekannt angenommen worden ist, wurden aus Sonnenbeobachtungen die Fehler der Uhren und 
die Mittagshöhe bestimmt und hieraus die Längenunterschiede 1 ) und geographischen Breiten 
gerechnet. Mit dem Theodoliten von Pistor mass man den Winkelabstand eines entfernten 
Punktes (Mire) vom Meridian, welcher zur Auffindung der magnetischen Declination diente. 
Auch die übrigen magnetischen Elemente wurden fast an allen Stationen gemessen, und es ist 
der anhaltend heiteren Witterung dieses Sommers zu verdanken, dass keine derselben verloren 
ging, obschon an manchen der Aufenthalt nur zwei oder drei Tage dauern konnte, wenn man 
nicht die Reise auch über die unsichere Jahreszeit ausdehnen wollte. 

Aus den auf dieser Reise gemachten Beobachtungen wurden folgende Resultate abgeleitet: 



') Im-- «1 ie chronometrisch bestimmten Längenunterschiede keinen Anspruch auf grosse Schärfe machen, braucht wohl nicht eigens 
erwähnt zu werden, denn wenn auch der Gang der Chronometer an den Stationen selbst ziemlich gleichförmig gefunden wurde, so 
halien sie dueli höchst wahrscheinlich während des Transportes auf der unruhigen .See oder über schlechte Strassen einen ver- 
schiedenen Gang angenommen. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 



I. TRIEST. 

Der AufsteUungsplatz der Instrumente war der Garten bei der Villa Necker, welcher in 
der Nähe der Sternwarte gelegen ist, daher auch die Länge und Breite desselben nicht eigens 
bestimmt , sondern der Uhrfehler nach den Vergleichungen mit der Pendeluhr der Sternwarte 
angenommen wurde. Als Mire diente die Spitze des Leuchtthurmes, für welche folgende Azi- 
mute gefunden wurden: 

19. Juni 1854 Azimut der Mir. = 130° 37 ! 7 

[0 = 139 38-0 

•2(1. ,. „ = 139 39-2 

20 =139 39-1 

Mit. a. 19. Juni ,, ., „ =139 37-85 

„ „ 20. „ „ - „ = 139 39-15. 

Da die Mire nicht sehr entfernt Avar, so ist der Unterschied beider Mittel dem Umstände 
zuzuschreiben, dass der Instrumententisch nicht genau auf demselben Punkte stand, daher für 
die Beobachtungen der Declination am 18. und 19. Juni das erste, für die folgenden das zweite 
Mittel angewendet wurde. 

Man fand den Winkel zwischen der Mire und der Richtung der Magnetnadel, welcher 
Winkel (nach angebrachter Correction wegen Drehung des Fadens) mit M bezeichnet werden 
soll : 

am IS. Juni um 21 h 56' mittl. Zeit von Triest ! ) il/=2G° 18 ! 4 

.. 19. „ „ 21 9 „ „ J/=2Ü 19-7 

., 20 21 35 ., ,. „ .. J/=26 19 -S 

., 21. ., ., 20 12 ., ., „ ., M = 26 16-4 

woraus sieh mit obigen Werthen des Azimutes der Mire folgende Werthe der Declination ergeben : 

am IS. Juni um 21 h 56' Declination = 14° 3 ! S 

.. 19. ., ., 21 9 . =14 2-5 

.. 20. „ ., 21 35 .. =14 1-0 

.. 21. ., „ 20 12 „ =14 4-0 



Mittel =14 3-0. 



Im Jahre 1847 (30. und 31. August) wurde für Triest gefunden 3 ) 

Declination = 14 46*5 
woraus eine jährliche Abnahme = 7 '• 2 folgt. 

Um , wenn es nöthig sein sollte , diese beobachtete Declination auf eine andere Epoche 
zurückführen zu können, werden auch die Angaben des Variations-Apparates in Wien an den 
genannten Tagen beigefügt: 

Declination in Wien am 18. Juni um 21 h 54' Mittl. Wien. Zeit =12° 51 : 42 

„ 19. „ „ 21 54 „ „ „ =12 53-90 

„ 20. ., „ 21 54 „ „ „ =12 58-19 

„ 21. „ 18 6 „ „ „ =12 53-3(1 

„ 21. „ „ 21 54 . „ . =12 58-34 



Mittel =12 55 -05 



') Die Tage sind von Mitternacht an gezählt. Stundenzahlen, welche grösser sind als 12 bedeuten Vormittagsstunden. 

-i S. magnet. und geogr. Ortsbestimmungen im österr. Kaiserstaate, Bd. II, pag. 180. 

1 ; 



4 Karl Kr eil. 

Die horizontale Intensität wurde mit zwei Magneten beobachtet und nach den von 
Lamont gegebenen Formeln: 

für Magn. 1. Log. Int. = 0-82032 — log. T. — \ hg. sin <p -- 0*95 t' + 8-42 {t—t') 
., „ 2. Log. Int. = 0-82295 — log. T. — l log. .sin f -- 0-95 t' 4- 12-07 {t—t') 

berechnet, in denen T die auf unendlich kleine Bögen reducirte Schwingungsdauer. <p den 
wegen Ungleichheit der Ablenkung corrigirten Ablenkungswinkel, t die Temperatur zur Zeit 
der beobachteten Schwingungsdauer, t' jene zur Zeit der beobachteten Ablenkung bedeutet, 
beide nach Reaumur ausgedrückt. Die Beobachtungen folgten gewöhnlich so aufeinander, dass 



I. die Ablenkung mit Magnet 1 

TT 2 

III. „ Schwingungsdauer von Magnet 2 

IV 1 

gemessen wurde, daher das Mittel der Zeiten I und IV meistens nahe zusammenfällt mit dem 
Mittel der Zeiten II und III, welche Mittel als die Zeit angenommen worden sind, für welche 
das erhaltene Resultat gilt. 

In Triest wurde gefunden: 

am 20. Juni mit Magn. 1 <p = 38° 53 'l, T = 3 r 9912, t = 31 9 0, t' = 24 9 

.. 20. . „ „ 2 p=52 26-6, T= 3-5828, t = 30-5, 4 = 23"2 

.. 21. „ .. „ 1 co = 3S 56-3, r = 3-990S, * = 21-0, t' =19-7 

.. 21. „ „ „ 2 ^>=52 32-6, Z , = 3-5704, t =21-5, t' = 19-7. 

Daraus folgen die Werthe der Intensität: 

am 20. Juni um 22 h 49' mit Magn. 1 . 



20 


22 


50 


21. .. 


.. 21 


3 


21. ,. 


., 21 


5 



1 . . 


Int. =2-0927 





„ — 2 -0SS1 


1 . 


„ —2-0895 


2 


. . . . „ — 2-0908 








Mittel = 2-0903 



Im Jahre 1847 wurde befunden: 



Horizontal-Intensität = 2-0752 
Zunahme in 7 Jahren = 0-0151 



Am Variations-Apparate in Wien fand man an diesen Tagen die Intensität: 



am 20. Juni um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. =2-00215 

„ 20. „ ., 2 3 „ „ „ „ =2-00275 

„ 21. „ 18 3 „ „ „ =2-00366 

"1 £> ° 3 =2-00148 



Mittel =2-00276 



Die Differenzbeobachtungen über verticale Intensität wurden mit einem Apparate ausge- 
führt, welcher in der „Beschreibung der an der Münchener Sternwarte zu den 
Beobachtungen verwendeten neuen Instrumente und Apparate 1 - von Lamont 
angegeben ist. Für den auf dieser Reise gebrauchten hat mir Herr Lamont die Formel 
mitgetheilt : 

D = D 4- 1-75 (a)' — a») + 2-06 (ff + ff') 4- 0-924 (10°—^) 

wo 2 2/ die Summe der von den Eisenstäben bewirkten Ablenkungen der Magnetnadel zu 
beiden Seiten des magnetischen Meridians, (o und a die Grösse bezeichnen, um welche der die 
Stäbe tragende Ring bei östlicher Ablenkung in Osten und Süden zu hoch steht, o> und a 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 5 

bedeuten dieselben Grössen für die westliche Ablenkung; t ist die während der Beobachtung 
abgelesene Temperatur. 

Für Triest wurde gefunden: 

am 23. Juni um 20 h 20'J>' = 17 o 26 ! 3, «'— a<=+0-01, <r + a' = + 1 -32, j = 19-3, alsoX> = 17° 20*5 
„ 25. „ „ 20 19 D' = 17 35-1, to' — <tt= +0-005, a + a' = .+ 2-39, t= 19-9, ., Z> = 17 31-1 
„ 26. „ „ 20 18 />' = 17 33-1, m' — m = — 0-025, a + <r'=+t-16, i = 21-2, .. Z»=17 25-1. 

Die Eisenstäbe hatten noch nicht ihre constante Inductionsfilhigkeit erreicht, denn in Wien 
betrug von der Reise: 

am 27. Mai die Ablenkung D = 18° 53 3 

die am 15. und 16. Mai bestimmte Inclination war = 64 17 -25 

nach der Reise am 21. November war . . . D = 18 23*2 

Inclination am 15. und 16. November . . . . = 64 16-5. 

Vernachlässiget man den innerhalb der Grenzen der Beobachtungsfehler liegenden Unter- 
schied der Inclinationen und nimmt man die Abnahme der Ablenkung der Zeit proportional an, 
so wird die tätliche Abnahme =- - = 0'-169, und die Verbesseruno-, welche das Mittel der 
in Triest beobachteten Ablenkungen vom 25. Juni auf den 27. Mai zurückfuhrt. 

d<p =-f 4".) 
Mittel der Ablenkungen =17 25.6 
Corrigirte Ablenkung = <p = 17 '.)()• '•>. 

Mit den oben gegebenen Werthen für Wien 

I) = 18° 53 '3, /= 64° 16'- 9 

hat man für jede ändere Station, deren corrigirte Ablenkung = <f> ist, die Inclination (/) aus 
der Formel: 

. . tgj . 

tq i = — sm d> 

J sin D ' 

Für Triest wird daher . . . i = 62 30 ; 1 
Im Jahre 1847 wurde gefunden i = 62° 43-1 
Daher die Abnahme in 7 Jahren 9-Ö, 

insoferne die Beobachtungen mit zwei so verschiedenen Apparaten vergleichbar sind. 

In dieser Station wurden noch alle Beobachtungen von mir ausgeführt, in den folgenden 
ist bei jeder der Beobachter angegeben. 

Berechnet man mit den gefundenen Werthen der Inclination und horizontalen Intensität 
(H) den Werth der Gesammtkraft ( T) nach der Formel 

T = -— , 

'■US I 

so findet man r = 4-5424. 

IL VENEDIG. 

Der Beobachtungsort in Venedig war der Garten beim Seminario patriarcale neben der 
Kirche Madonna della Salute. 

Der Fehler des Chronometers Dent wurde am 1. und 3. Juli mittelst des Theodoliten durch 
correspondirende Sonnenhöhen bestimmt und gefunden: 



G Karl Kr eil. 

am 1. Juli F„ = — 15 ' 53'-' 7 (Kreil) 
„3. „ F a = — 15 50-8 (Kreil) 

daher dessen täglicher Gang J,, = + 1"45 zurückbleibend. 

Durch tägliche Vergleiehung fand man auch den Fehler und Gang der übrigen beiden 
I ihronometer, und es ergab sich für den 2. Juli um 10 h Abends 

für Dent F d = — 15 ' 5 1 » 6 , für Tiede F, = — 11 ' '■' 6 , für Barraud F b — -f 36 ' 31 " 2 
J,= + 1'-'15 4=+ 2''20 4 = — 3'-'35 

welche Grössen zur Berechnung der Längendifferenz zwischen Venedig und der folgenden 
Station benützt wurden. 

Da der Garten von einer hohen Mauer umgeben ist, über welche man mit den Instrumenten 
nicht wegsehen konnte, so musste auf dieser selbst eine Mire vorgezeichnet werden, für welche 
man ein Mittel aus drei Beobachtungen fand: 

Azimut =236° 15 ! 3. 
Ferner ergab sieh : 

am 30. Juni um 21 h 38'J/ = — 70° 46 ! 1, daher Declination = 14° 3o"s (Kreil.) 

= U 34-4 (Rund.) 

= 14 31-9 (Kreil.) 

= 14 3:. • 1 (Rund.) 

= 14 38-7 (Rund.) 



1. Juli 


„ 21 


29 M= — 70 


1=9-7 


3. „ 


.. -21 


31 J/= — 70 


47-2 


3. , 


"22 


27 JU = — 70 


50-4 


3. .. 


3 


28 M=— 70 


54-0 



Mittel = 14 34-2 
Declination im Jahre 1847 . . . = 15 28*2, 

Daraus folgt die jährliche Abnahme = 7 '7. 



Die entsprechenden Declinationen in Wien waren: 



am 30. Juni um 21 h 54' mittl. Wien. Zeit Declin. = 12° 55 ! 64 

1. Juli „ 21 54 „ „ „ =13 0-99 

„ 3. „ ., 21 54 „ , =13 0-42 

3. „ „ 2 6 .. „ , =13 8'49 

3 5 54 ., .. .. =13 4-60 



Mittel = 13 2-113. 

Für die horizontale Intensität fand man: 

am 30. Juni mit Magn. 1 y=38° 55 ! 7, T = 3 ? 9932, t = 23 ? 0, /' = 21 9 9 

„ 30. „ „ „ 2 p = 52 17-1, T = 3-57S8, t = 22-7. t' =-21- 

I.Juli ., ., 1 p=38 53-0, T = 3-9888, t = 21-0, t' = 21 •(> 

1. „ - .. 2 <p = hi 29-2, 2=3-5756. t =21-3, t' = 21-0. 

Daraus folgen die Werthe der Intensität: 

am 30. Juni um h 31' mit Magn. 1 Int. =2-0882 (Kreil.) 

, 30. , „ 32 „ „ 2 „ =2-0899 (Kreil.) 

„ I.Juli ., 4H „ „ 1 =2-0912 (Kreil.) 

„ 1. , - 47 .. .. 2 „ =2-0880 (Kreil.) 



Mittel = 2 -0893 
Im Jahre 1847 . . = 2-0652 
Zunahme in 7 Jahren = 0-0241. 

Am Variations- Apparate in Wien fand man gleichzeitig folgende Intensitäten: 

am 30. Juni um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. =2*00053 

„ 30. , , 2 3 „ ,, „ „ =2-00099 

1. Juli ., 22 3 nun =1-99960 

l. „ „ 2 3 „ =2-0Olul 



Mittel = 2-0005 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 7 

Die Beobachtungen über vertieale Intensität gaben: 

am 1. Juli um l h 21' D' = 17° 32 ! 0, a/ — <u = — 0*01, a + <j' = + 1 '07, t = 21 9 S also D = 17° 23 ! 3 (Kreil.) 

i, 3. „ - 28 24 D'=17 31-3, <u' — a>== + 0-04, <r + c'=+ 1-19, f=21-2 „ Z> = 17 23-5 (Kreil.) 

Daher im Mittel . . . D = 17° 23 ! 4 

Beduction auf den 27. Mai = -\- 5.1 

^ = 17 28-5 

Daraus folgt die Inclination = 62 33*5 

Im Jahre 1847 „ =62 55-7 

Abnahme in 7 Jahren . . = 22*2. 

Mit diesen Werthen der horizontalen Intensität und Inclination findet man für die 
( lesammtkraft 

T = 4-5337. 



III. PARENZO. 

Der Aufstellungsplatz war der beim Hause des Podestä. Herrn Franz Corner an der 
nordöstlichen Bucht gelegene Garten. Die Sonnenhöhen Avurden auf der neben dem Hause 
befindlichen Terrasse etwa 100 Schritte östlich von der Kathedrale gemessen. Der Dcclinations- 
Apparat war am südöstlichen Ende des Gartens, etwa 20 Schritte von der alten Stadtmauer 
aufgestellt. Zur Messung der Sonnenhöhen wurde von nun an der Prismenkreis mit Queck- 
silberhorizont benützt. 

Die correspondirenden Sonnenhöhen am 9. und 10. Juli gaben: 

am Mittage des 9. Juli F, = — 10 40-1 (Kreil. | 

„ 10. „ F d = — 10 39-1 (Kreil.) 

Die Vergleichungen mit den beiden übrigen Chronometern gaben für den 10. Juli Abends 
um 10 Uhr: 

1 >ent F„ = — 10 ' 38 '■' 7 , Tiede F, = — 8 ' 50 » 4 , Barraud F b = 4- 41 ' 11 " 6 
J,, = + ? 95 4 = + 0^25 4=- 3'25. 

Nimmt man für den Gang in der Zwischenzeit das Mittel der Werthe von J in diesen 
und der vorigen Station, so findet man die Längendifferenz 

Parenzo — Venedig nach Dent . . = 4- 5 ' 3 • 3 in Zeit 
» j, * Tiede . = + 5 0-4 „ „ 

„ » » Barraud = 4-5 3*8 „ „ 

Mittel . = 5 2 ■ 5 in Zeit 

Parenzo östlich von Venedig . . = 1° 15' 37" 

Die geographische Breite wurde aus den Mittagshöhen der Sonne gefunden: 

am 9. Juli = 45° 14' 1" (Kreil.) 

„ 10. „ = 45 13 44 (Kreil.) 

„ 11. „ = 45 13 44 (Kreil.) 



Mittel =45 13 50 



S Karl Kr eil. 

Sieben Bestimmungen gaben für das Azimut der Mire : 

Azimut = 193° 13 '9 
womit man fand 

am 9. Juli 22 h 3G' Declination = 14" 12 ! 9 (Wöss. 

9. ., 23 34 „ =14 17-5 (Rund.) 

„ 9. „ 40 „ =14 15 -S (Kreil. 

„ 10. - 21 4G „ =14 12-8 [Kreil.) 

„ 10. - 2-2 30 „ =14 17-1 (Rund. 



Mittel = 14 1.V2. 

Dil 1 entsprechenden Declinationen in Wien waren 



am 9. Juli um 22 1 ' G' mittl. Wien. Zeit Declin. = 13" 1 ! .'S7 

„ 9. „ „ 1 54 „ „ , „ =13 6-36 

.. 10. „ „ 21 54 „ „ =13 2-30 

. 10. ., „ 22 6 „ „ „ =13 2-90 



Mittel = 13 3-23. 



IV. PO LA. 

Da man die geographische Bestimmung des Scoglio 8. Pietro wünschte, so wurden die 
Sonnenhöhen auf diesem Felsen gemessen, welcher jedoch wegen seiner gelungen Ausdehnung 
und den dort aufgestellten Kanonen für die magnetischen Beobachtungen keinen Baum bot. 
Diese wurden daher auf dem Abhänge des Hügels, auf welchem das Fort Zora erbaut ist 
ausgeführt. 

Die am 13., 1-4. und 15. Juli genommenen correspondirenden Sonnenhöhen gaben den 
Fehler Dent's 

um Mittern. am 13.— Id. Juli F d = --9' 36*5 (Kreil. 

.. Mittag des 14. ., F d = — 9 36-8 (Kreil. 

.. Mittern. am Id.— 15. .. F d = — 9 35-8 (Kreil. 

.. Mittag des 15. - F d = — 9 34-8 (Kreil.) 

Es gaben daher die Bestimmungen der Mitternacht J = + OT 

und jene des Mittags . J = -f 2'0 



Mittel . . X = + 1-35. 

Für den 14. Juli um 10 Uhr Abends ist 

F d = — 9 ' 36*2 , F t = — 7 ' 51*2 , F t = + 41 ' 54' 6 
J„ = + 1*34, X = + 1"35. \ =- 2*60. 

Nimmt man wieder das Mittel der J an dieser und der vorigen Station als den Gang der 
Ihren für die Zwischenzeit an, so findet man die Längendifferenz 

Pola— Parenzo nach Dent . . = + 0' 57*9 in Zeit 

Tiede . . = + 55- 6 „ „ 



•• 



Barraud = -{- 54-7 



Mittel . = + 56-1 .. 
= + 0° 14' 1* 
Pola östlich von Venedig . . = -f- 1 29 38. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. ( .i 



Die Mittagshöhen der Sonne: 

am 13. Juli gaben die Breite = 44° 52' 31" (Kreil.i 

.. 14. _ =44 51 4G (Kreil.i 

.. 15 =44 52 7 (Kreil.i 

Mittel = 44 52 8. 

Die De.elinations- Beobachtungen mussten in dieser Station grösstentheils den beiden 
Gehilfen überlassen werden, da ich mich der Sonnenbeobachtungen wegen fast immer auf dem 
Felsen S. Pietro aufhielt. 

Das Azimut der Mire wurde aus drei gut übereinstimmenden Beobachtungen gefunden 

= 140° 2 1 '• 1 . 
Für die Declination ergab sich: 

am 13. Juli um 22 h 9' der Werth = 13° 50 ! 1 (Wöss.) 

. 13. „ „ 1 44 „ „ =13 54-7 (Rund.) 

„ 14 21 47 .. .. =13 51-3 (Kreil.) 

„ 14. ,, „ 2 50 ., „ =13 54-8 (Rund.) 

.. 15. „ „ 20 42 „ ., =13 53-9 (Wöss.) 

Mittel =13 53-0 
im Jahre 1847 = 14 30-5 

woraus die jährliche Abnahme = 5 ! 4 folgt. 

Die entsprechenden Declinationen in Wien waren: 

am 13. Juli um 22 h G' mittl. Wien. Zeit Deelin. =12" 58 ! 9ö 

.. 13 1 M , .. „ „ =13 6-64 

„ 14. „ „ 21 54 „ „ „ „ =13 2-O.i 

.. 14. . .. 2 6 „ „ „ . =13 6-61 

■• 15 20 46 „ „ =12 56-59 

Mittel =• 13 2- lii. 

Für die horizontale Intensität fand man: 

am 14. Juli mit Magn. 1 p = 38° 6 ! 3, T = 3 ! 9732, t = 27 ? 0, t' = 23 9 7 

,. 14. .. „ ., 2 p=51 5-3, 2 , = 3-5716, t = 26-0, *'=23'2 

.. 15 1 p = 3S 1-4, T = 3-9750, 7=29-3, ?' =25-o 

„ 15. .. ., ,. 2 y=50 59-1, T = 3-5544, t =29-7, t' =24:> 

woraus sich folgende Werthe der Intensität ergaben: 

am 14. Juli um 22 h 49' mit Magn. 1 Int. =2-llS6 (Kreil.) 

., 14. „ , 22 50 , ., 2 =2-1120 (Kreil.) 

.. 15 21 32 ,. ., 1 „ =2-1199 (Kreil.i 

., 15. „ „ 21 43 „ „ 2 , =2-1251 (Kreil.) 

Mittel =2-1189 
im Jahre 1S47 . . =2-1069 
Zunahme in 7 Jahren =0-0120. 

Die entsprechenden Werthe der Intensität in Wien waren : 

am 14. Juli um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Iut. =1-99863 

.. 14. „ ., 2 3 .. .. „ ., =2-00069 

., 15 18 3 „ =2-00203 

.. 15. ,. .. 22 3 .. ., ., ., =1-99988 

Mittel =2-00031. 

Denkschriften der ntathem -natura Cl. X. Bd. 2 



LO Karl Kr eil. 



V. FIUME. 

Der Aufstellungsort war im Garten der Schiffstau-Fabrikanten Gebrüder Spadoni jen- 
seits der Fiumara. 

Die Witterung- verhinderte die Sonnenbeobaclitungen Nachmittags ; der Uhrfehler musste 
daher aus den vormittägigen gerechnet werden. Es wurde gefunden: 

am 17. Juli um 21 h 2' F d = — 7* 5*0 (Kreil.) 

„ 18. „ „ 20 2 F d = — 1 4-0 (Kreil.) 

„ 19 20 19 F d = — 7 3-5 (Kreil.) 

Hieraus ergab sich für den 18. Juli um 10 Uhr Abends : 

für Dent F d = — 7' 4*0 , für Tiede F t = — 5 ' 20*5 , für Barraud F b = + U ' 10*5 
J, = + 0*76, 4 = + 0*30, 4=- 3*60 

und der Längenunterschied: 

Fiume — Pola nach Dent . . = + 2' 27*0 in Zeit 
_ Tiede. . = + 2 26-6 „ „ 
„ „ Barraud = + 2 31-4 „ „ 



Mittel . = + 2 28-3 in Zeit 
= 0° 37' 4" 
Fiume, östlich von Venedig = 2 6 43. 

Die Mittagshöhe der Sonne wurde zweimal gemessen und gab: 

am 17. Juli die Breite =45° 19' 27" (Kreil.) 

„ 18. „ „ „ =45 18 56 (Kreil.) 

Mittel = 45 19 12. 

Das Azimut der Mire wurde aus fünf Bestimmungen gefunden 



Die Declination fand man : 









75° 


20 


!8. 






17. 


Juli um 20 h 


35' 


Declination 


= 13° 


43 ! 8 


(Rund.) 


17. 


* „ 21 


IG 


n 




= 13 


48-3 


(Wöss.) 


18. 


* » 20 


57 


r> 




= 13 


44-8 


(Kreil und Rund.) 


19. 


20 


11 


r 




= 13 


45-9 


(Rund.) 


19. 


"1 


52 


7) 




= 13 


4G-4 


(Weiss.) 



Mittel =13 45-8 
im Jahre 1S47 . . . = 14 47 -0 
also jährliehe Abnahme =8'7. 



I )ie entsprechenden Beobachtungen in Wien waren : 



am 17. Juli um lS h 6' mittl. Wien. Declin. =12° 57 ! 43 

= 12 58-21 
= 13 0-95 
= 12 58-85 
= 12 52-43 
= 12 55-66 



17. 


» 


n 


21 


54 


18. 


Jl 


„ 


18 


6 


18. 


I) 


■* 


-Jl 


54 


19. 




„ 


18 


6 


19. 


.. 


„ 


21 


54 



Mittel =12 57-26. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 1 1 

Für die horizontale Intensität fand man: 

am 17. Juli mit Magn. 1 cp = 38° 7 ! 2, 3" = 3 ! '9930, i = 24 9 0, t' = 22 9 8 

„ 17. „ „ „ 2 p = 51 19-0, r = 3-5660, i = 24-3, «' = 22-2 

„ 18. B „ „ 1 <p = 38 8-0, T = 3-9856, /=23-0, t' =25-1 

„ 18. „ „ 2 f> = 51 15-8, r=3-5620, < = 23-5, t' =25-1, 

woraus sich folgende Werthe der Intensität ergaben: 

am 17. Juli um 4 h 17' mit Magn. 1 Int. =2-1065 (Kreil.) 

„ 17. „ „ 4 19 „ „ 2 „ =2-1115 (Kreil.) 

„ 18. „ „ 4 27 „ „ 1 „ =2-1090 (Kreil und Rund.) 

„ 18. „ „4 3 „ „ 2 „ =2-1127 (Kreil und Rund.) 

Mittel =2-1099 
im Jahre 1847. . .=2-0926 
Zunahme in 7 Jahren =0-0173. 

Die eorrespondirenden Beobachtungen in Wien gaben folgende Werthe der horizontalen 
Intensität: 

am 17. Juli um 2 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. =2-00028 

„ 17. „ „ 6 3 „ „ .. =2-00202 

„ 18. „ B 2 3 „ „ „ „ =2-00124 

„ 18. . . 6 3 - - . . =2-00274 



Mittel =2-00157. 

Über die verticale Intensität wurde folgende Beobachtung gemacht: 

am 18. Juli um 4" 0' U = 17° 14/9, w — w = -\- 0-04, a 4- d = 4 84, t = 23<?3, 

woraus sich ergibt: 

D = 17° 3 '-5 (Kreil und Bund.) 

Reduction auf den 27. Mai = d <p = + 8-8 

<p = 17 12-3 

daraus folgt Inelination . . .=62 12 '2 

im Jahre 1847 „ . . . = 62 29 -8 

Abnahme in 7 Jahren . . . . = 17 • Ü. 

Für die Gesammtkraft findet man den Werth 

T = 4-5244. 

VI. LUSSIN PICCOLO. 

Der Aufstellungsort der Instrumente war der Garten des Herrn Vincenzo Pr emuda in 
der Contrada Vel opign. 

Zur Bestimmung des Fehlers Dent wurden an drei Tagen correspondirende Sonnen- 
höhen genommen, und für den Mittag folgende Fehler gefunden : 

am 22. Juli F, = — 6 ' 54 '6 (Kreil.) 

„ 24. „ F d = — 6 50-6 (Kreil.) 

„ 25. „ F d = — G 49-3 (Kreil.) 

Zur Längenbestimmung wurde angenommen für den 22. Jub um 10 h Abends: 

für Dent F d = — 6 ' 53?'9 , für Tiede F t = — 5' 10*4 , für Barraud F b -= + 44' 2'9 
4 = 4- 1'64, 4=4 2*15, 4=— 2*70 



12 Karl Kr eil. 

woraus sich der Längenunterschied ergibt: 

Lussin piccolo — Fiume nach Dent . . = + 0' 5 ? 3 in Zeit 

.. Tiede . = + 5 • 2 .. .. 
.. Barraud = + 5 ■ .. 



Mittel . = -f 5-2 in Zeit 

= + 0° 1' 18" 

Lussin piccolo, östlich von Venedig . = 2 8 1. 

Die am Mittage des 22. und 25. Juli von mir gemessenen Sonnenhöhen gaben genau die- 
selbe Breite des Beobachtungsortes , nämlich: 

= ii° 32' 10". 
Das Azimut der Mire ergab sich im Mittel aus sechs Bestimmungen: 

= 203° 38 '1. 
Die Declination wurde gefunden : 

am 22. Juli um h 39' Declin. =13° 38 ! 2 (Kreil und Rund.) 

., 24. „ „ 21 26 „ =13 34-3 (Kreil.) 

.. 21 22 .. =13 38-4 i Wöss.) 

.. 24. .. - 58 .. =13 38'5 (Rund.) 

.. 25 21 9 ., =13 35-9 (Kund.) 

.. 25. . „ 23 .. =13 33-5 (Wöss.) 



Mittel = 13 36-5. 

In Wien waren die entsprechenden Werthe der Declination : 

am 22. Juli um 22 h 6' mittl. Wien. Zeit Declin. =12° 51 ! 61 



22. 


1 


54 


24. .. 


.. 21 


5 1 


24. .. 


1 


54 


25. .. 


- 21 


54 


25. „ 


1 


54 



= 12 


58-16 


= 12 


53-21 


= 13 


1-72 


= 12 


56-65 


= 13 


1-49 



Mittel = 12 57-14. 

Zur Bestimmung der horizontalen Intensität fand man: 

am 22. Juli mit Magn. 1 9"=37° 20 ! 8, T = 3"<J7ö0, t = -26°0, t' = 28 9 7 

.. 22 2 ¥> = 50 23-2, T = 3-5492, t = 26-3, ?' = 2S-8 

.. 24 1 <p=äl 20-2, T= 3-9772, t = 26-6, t' =27- I 

.. 21 2 y = 50 30-7, T= 3-5492, t =27-8, t =27-0 

woraus sich folgende Werthe der Intensität ergaben: 

am 22. Juli um l h 49' mit Magn. 1 Int. =2-1331 (Kreil.) 

.. 22 1 52 - .. 2 =2-1323 (Kreil.) 

.. 24. - .. 22 28 .. - 1 =2-1330 (Kreil. I 

. 24 22 31 .. ., 2 =2-1327 (Kreil.; 



Mittel =2-1328. 

In Wien wurden als entsprechende Werthe der Intensität gefunden: 

am 22. Juli um 22" 3' mittl. Wien. Zeit Int. =2*00232 

.. 22 2 3 .. ., .. .. =2-00242 

.. 24 22 3 .. .. .. =2-00179 

.. 2 1 2 3 .. .. .. .. = 1-99806 

Mittel = 2-00115. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 13 
Die verticale Intensität wurde am '24. und 25. Juli gemessen und gab: 

am 24. Juli um 23 h 28' D = 16° 48 ! 5, io' — 10 = — 0-04. a + a = + 1-68, * = 25' 5 

.. 25 21 53 D = 16 50-0, o>' —•<» = — 0-015, <r'+ «/= -f 2-82, *= 26 -2 



Will 1 



raus man rindet : 



am 24. Juli . . . D = 16° 37'-6 (Kreil.) 

.. 25 D = 16 40-9 (Kreil. i 

Mittel .2) = 16 39-2 

Rcduction . . d<p = + 10-0 

j5 = 16 49-2 

Daraus folgft Inclin. =61 40-9. 



Für die Gesammtkraft rindet man den Wertli 

T = 4-4961. 



VII. Z A R A. 



Der Aufstellungsplatz der Instrumente war die Brustwehr der Bastion Nr. 2 (des Volks- 
gartens) in der Nähe des Pavillons der Antiken. 

Der Fehler Barraud's wurde an drei Tagen aus correspondirenden Sonnenhöhen 
bestimmt, und gab am Mittage: 

des 27. Juli F h = 4- 39' 45'-'6 (Wöss) 

.. 28. .. F b = + 39 47-0 (Wöss) 

.. 29. .. /;, = 4-39 47-5 (Wöss) 

wornaeh man zur Berechnung des Längenuntersehiedes zwischen Lussin piccolo und Zara 
für den 28. Juli um 10 Uhr Abends annahm: 

fürDent F a = — 3' 37?0, für Tiede F t = -- 1' 52*7, für Barraud F 6 = 4- 39' 47'-'4 
J,, = + l'-'OO, J, = + 0*62-, 4 = + 0*95 

woraus sich der Längenunterschied ergibt: 

Zara — Lussin piccolo nach Dent . . = 4- 3 ' 9'-'0 in Zeit 
,, .. .. ., Tiede . = + 3 9-4 .. ,. 

.. Barraud = -f- 3 4 ■ 4 .. 

Mittel . = -r- 3 7 ■ 6 in Zeit 
= ü° 40' 54' 
Zara, östlich von Venedig . . . . = 2 54 56. 

Da das Chronometer Barraud aus einer nicht bekannt gewordenen Ursache am 24. Juli 
in Lussin piccolo einen Sprung von ungefähr 7' 25" machte, hierauf aber wieder einen 
regelmässigen Gang zeigte, so wurden zur Berechnung des Längenuntersehiedes zwischen 
Fiume und Lussin die Vergleichungen vom 21. — 23. Juli, zur Berechnung des Längen- 
unterschiedes zwischen Lussin und Zara die Vergleiehung vom 25. Juli benützt. 



1-i Karl Kr eil. 

Die Mittagshöhen der Sonne 

am 27. Juli gaben die Breite = 44° 7' 5" (Kreil.) 

, „ 28. „ „ „ „ =44 6 öS (Kreil.) 

„ 29. „ „ .. , =44 6 11 (Rund und Wöss.) 

Mittel = 44 6 56. 

Das Azimut der Mire wurde im Mittel aus drei Bestimmungen gefunden 

= 293° 22 '-6. 
Die Deelination fand man : 



im 27. 


Juli 


um 


1" 


30' = 13° 


47-0 


(Wöss.) 


„ 27. 


?1 


n 


o 


13 =13 


45-9 


(Rund.) 


„ 28. 


B 


» 


21 


12 = 13 


32-2 


(Rund.) 


„ 28. 


n 


*i 





23 =13 


42-5 


(Rund.) 


., 29. 


■n 


n 


20 


50 =13 


35-9 


(Rund.) 


, 29. 


?i 


M 





20 = 13 


44-5 


(Kreil.) 




Mittel = 13 


41-3 




im Jahre 1847 . 




. . = 13 


57-8, 





daher jährliche Abnahme = 3 • 8. 

Diese geringe Abnahme erregt den Verdacht, dass eine der beiden Beobachtungen, ent- 
weder jene vom Jahre 1847 oder die jetzige nicht frei von äusseren Einflüssen war, was noch 
durch den Umstand bekräftigt wird, dass in Zara als einer Festung für diese Beobachtungen 
kein anderer Raum als die Bastionen vorhanden ist, wenn man sieh nicht weit aus der Stadt 
entfernen will. 

Die entsprechenden Declinationen in Wien waren: 

am 27. Juli um 22 h 6' mittl. Wien. Zeit Declin. = 13° ! 13 

= 13 S-36 

„ „ , = 12 54-59 

= 12 56-97 

= 13 6-82 

„ „ = 12 57-01 

= 13 3-92 

= 13 11-03 



it. 


„ 


» 


2 


6 


28. 


n 


n 


LS 


6 


28. 


n 


n 


21 


54 


28. 


n 


n 


1 


54 


29. 


n 


n 


18 


6 


29. 


. 


» 


22 


6 


29. 


n 


n 


1 


54 



Mittel = 13 2-35. 



Für die horizontale Intensität wurde gefunden : 

am 27. Juli mit Magn. 1 <p = 36° 36 ! 4, T = 3-9464, /=27 ? 0, f = 23 9 2 

„ 27. „ „ „ 2 p=49 22-0, T = 3-5230, / = 25-8, f = 23-5 

B 28. „ ., „ 1 9" = 36 35-3, T = 3-9536, t = 25-8, t' = 23-0 

i 28. „ „ „ 2 p=49 21-9, T = 3-5288, * = 26*4, t' =24-6, 

woraus sich folgende Werthe der Intensität ergaben : 



28. 
28. 



22 h 29' mit 


Magn. 


1. 


Int. =2-1701 


(Kreil und Wöss.) 


22 35 „ 







, — 2-1678 


I Kreil und Wöss.i 
(Kreil.) 


22 24 „ 


., 


1 


„ —2-1061 


22 26 „ 


" 


•7 


„ — 2-1638 


(Kreil.) 










Mittel =2-1669 




im Jahre 1847 


war „ =2-1423 




Zunahme in 


7 


Jahren . =0-0246. 





In Wien wurden an diesen Tagen folgende Werthe der Intensität gefunden: 



am 27. Juli um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. = 1-99968 

i. 27. „ a 2 3 „ „ „ „ =1-99959 

„ 28. „ „ 22 3 „ „ =1-99964 

„ 28. „ „ 2 3 .. „ . ., =2-00009 



Mittel = 1 -99975. 



Magnetische and geographische Ortsbestimmungen. 1.5 



VIII. SPALATO. 

Der Aufstellungsort war der freie Platz östlich vom Spital, nördlich gegenüber vom 
deutschen Gasthause (Piazza Manus). 

Der Fehler Dent's wurde aus den Beobachtungen für den Mittag des 1. und 2. August 
auf folgende Weise gefunden: 

am 1. August F d = + 1' 18' 9 (Kreil) 

„2. „ F/= + 1 21-1 (Wöss). 

wornach man zur Bestimmung des Längenunterschiedes zwischen Zara und Spalato für den 
1. August um 10 h Abends annahm: 

für Dent F„ = + 1 ' 19'8, für Tiede F t = 4- 3' 1»6, für Barraud F,, = + 44 ' 41 '3 

1 — -4- 2?2 J — -I- 2' 5 J — -I- 2'0 

woraus sich der Längenunterschied ergibt: 

Spalato — Zara nach Dent . . = + 4' 50 '4 in Zeit 
„ „ „ Tiede . = + 4 48-1 r „ 

„ vn Barraud = 4- 4 47*9 r 



Mittel . = + 4 48-8 in Zeit 
= 1° 12' 12' 
Spalato, östlich von Venedig = 4 7 7. 

Die Mittagshöhen der Sonne gaben: 

am 1. August die Breite = 43° 30' 32" (Kreil und Wöss.) 

„ 2. , „ „ =43 31 7 (Kreil.) 

„ 3. „ „ =43 31 24 (Kreil.) 

Mittel = 43 31 1. 

I >as Mittel aus fünf Bestimmungen gab das Azimut der Mire 

= 166° 59 '-2. 
Die Declination wurde gefunden: 

am 1. August um 21 h 23' = 13° 1 ! 3 (Kreil.) 

„ 1. „ „ 2 6 =13 C-l (Wöss.) 

„1. „ „3 4 =13 3-7 (Rund.) 

„ 2. „ 23 10=13 3-2 (Rund.) 

„ 2. „ „ 23 52 =13 3-8 (Wöss.) 

Mittel =13 3-6 
im Jahre 1847 . . =13 41-3 
jährliche Abnahme . =5 '4. 

Die gleichzeitigen Beobachtungen in Wien gaben : 

am 1. August um 21 h 54' mittl. Wien. Zeit Declin. = 13° l'34 

= 13 7-13 

= 13 1-24 

= 12 57-88 

= 13 6-08 



1. 


r> 


„ 


2 


6 


1. 


i 


„ 


5 


54 


2. 
2. 






22 
1 


6 
54 



Mittel = 13 2-73. 



16 Karl Kr eil. 

Für die horizontale Intensität wurde gefunden: 

am 1. August mit Magn. 1 ^ = 35° 38 ; 8, r = 3 ! 9248, t = 23 ? 8. t' = 22 9 3 

.. i -2 p = 48 15-4. T = 3-4996, « = 24*0, t =21-9 

.. 2. „ .. , l p = 35 37-7, r = 3-9236, r = 21'2, «'=20-6 

.. -2. . ., „ -2 » = 48 17-0, T = 3-4944, i — 24-0, t' = 21-2 

woraus sich folgende Werthe der Intensität ergaben: 

am 1. August um h 4' mit Magn. 1 Int. =2-2063 (Kreil.) 

. 1. _ „ ü 4 „ .. 2 = 2-2007 (Kreil.) 

., -2. _ .. -21 34 .. .. 1 „ =2-2091 (Kreil und Bund.) 

.. 2. - „ 21 43 ,, „ 2 „ =-2-2040 (Kreil und Rund.) 



Mittel = 2-2050 
im Jahre 1847. . .=2-1822 
Zunahme in 7 Jahren = • 0228. 

In Wien waren die gleichzeitigen Werthe der horizontalen Intensität: 

am 1. August um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. = 1-99895 

.. 1. ., „ 2 3 ., .. .. = 1-99990 

.. 2 18 3 ., „ .. .. =2-00168 

.. 2. . „ 22 3 .. =2-00137 



Mittel = 2-00048. 

Über die vertieale Intensität wurden folgende Beobachtungen gemacht: 

am 1. August 7)'= 15° 56 '■ 7 , co' — co = 0-00, a -f- a' = + 0-92, t = 21<?4 
.. 3. .. I) = 15 55-2, co --co = 4- 0-02, o + a = + 1-07, t — 23-7 

woraus man findet: 

am 1. August um 22" 56 D = 15° 48 ! 1 (Kreil.) 

.. 3.' .. .. 20 46 1) =15 43-8 (Kreil.) 

Mittel D = 15 46-0 

Reduction . . = clcp =4- 11 '3 

(p = 1 5 57-3 

Daraus folgt die Inclin. = 60 26 .1 

im Jahre 1847 .. = 60 54-8 

Abnahme in 7 Jahren . = 28 ■ 7. 

Für die Gesammtkraft ergibt sich der Werth 

T = 4-4689. 

IX. CURZOLA. 

Die Instrumente wurden im Garten des Herrn Lovrichi evich aufgestellt. 

Die correspondirenden Sonnenhöhen am 6. August gaben den Fehler Dent's am Mittage 

F d = + 4' 14' 8 (Kreil) 

wornach man zur Bestimmung des Längenuntersehiedes mit Spalato für den 5. August um 
10 Uhr Abends annahm: 

für Dent F d = 4- 4' 13*5, für Ticde F t = 4- 5' 53' 1 , für Barraud F b = 4- 47 ' 32 "ö 
4 = 4- 2*2, 4=- 0*2, X, = + 1-2 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. \i 



woraus sich der Längenunterschied ergibt: 



Curzola — Spalato nach Deut . .- = 4- 2 ' 44'-'9 in Zeit 

Tiede . = + 2 46'7 , ., 
Barraud = -f- 2 44 • 8 „ 



„ Tiede . = 4- 2 4G ■ 7 „ 



Mittel . = + 2 45-5 in Zeit 
= + 0° 41' 22" 
Curzola, östlich von Venedig . = 4- 4 48 30. 

Die Mittagshöhen der Sonne: 

am 5. August gaben die Breite = 42° 58' 42" (Kreil.) 

„ 6. „ „ „ „ = 42 58 41 (Kreil.) 

Mittel = 42 58 4t "5. 

Das Azimut der Mire wurde aus vier Bestimmungen gefunden 

= 296° 43 ! 8. 
Die Deelinationsbestimmimgen gaben folgende Werthe : 

am S.August um 21 h 8' Declin. =12° 23 ! 6 

» 5. „ „ 23 5 

„ 5. „ „ 23 37 

» 6. „ „ 21 39 

6. , 22 17 

I) ^^ -77 



= 12° 


23 ■ 6 


(Kreil.) 


= 12 


27-1 


(Wöss.) 


= 12 


2Ü-1 


(Rund.) 


= 12 


20-5 


(Kreil.) 


= 12 


23-4 


(Rund.) 


= 12 


26-0 


(Wöss.) 



Mittel = 12 24-4. 

In Wien waren die entsprechenden Werthe der Declination: 

am 5. August um 18 h 6' mittl. Wien. Zeit Deelin. =12° 53 ! 38 

= 12 58-62 

„ „ „ =13 3-41 

= 12 59-02 

. - „ = 13 5-66 



5. 


n 


n 


21 


54 


5. 


« 


n 


1 


54 


6. 


,, 


„ 


21 


54 


6. 






1 


54 



Mittel =13 0-02. 

Für die horizontale Intensität fand man die Werthe: 

am 5. August mit Magn. 1 <p = 34° 19 ! 5, T = 3 V 920S, t =21 ? 8, t' = 25 ? 2 

„ 5. „ „ 2 p = 4Ö 19-8, r = 3-4828, 7 = 21-9, t' = 24-7 

„6. „ „ „ 1 <p = 3i 15-0, T = 3-9200, t = 25-9, /' =25-4 

„ 6. „ „ „ 2 y=46 23-3, T = 3-4816, t = 26-0, /' = 25-4 



woraus sich ergab: 



am 5. August um l h 40' mit Magnet 1 Int. =2-2429 i Kreil und Rund.) 

„5. „ „ 1 57 „ „ 2 „ =2-2427 l Kreil und Rund.) 

* 6. „ „ 1 37 „ „ 1 „ =2-2472 (Kreil und Wöss.) 

„6. „ „ 1 41 „ „ 2 „ =2-2444 (Kreil und Wöss.) 



Mittel == 2 • 2443. 

Die entsprechenden Werthe der horizontalen Intensität in Wien waren: 

am 5. August um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. =1-99897 

r> 5. „ „ - 3 „ 

„ 6. „ „ 22 3 „ 

„ 6. „ „ 2 3 ; 

Denkschriften der mathem.-naturw. Cl. X. Bd. 



« n 


— 2 


•00087 


» n 


= 2 


•00019 


n n 


= 2 


•00112 


Mittel 


— 2 


•00029. 



18 Karl Kr eil. 

Für die vertieale Intensität fand man folgende Grössen: 
am 5. August D — 15° 30 ! 2, w -- o = — 0-39, a 4- «r = — 0-60, * = 2198, 



woraus sich ergab: 



am 5. August um 3 h 32' D = 15° 17 '■ 3 (Kreil.) 

Reduction = -f 11*8 

{£ = 15 29-1 
Induration = 59 42*9. 

Für die Gesammtkraft findet man den Wertb. 

T = 4-4503. 

X. LAGOSTA. 

Der Beobachtungsplatz war der Garten des Job. Vizzelich etwas nördlich von der 
Capelle, welche auf der Höhe der nach Valle Lucizza führenden Strasse steht. 

Die am 7. und 8. August ausgeführten correspondirenden Sonnenhöhen gaben den Fehler 
Dent's: 

am 7. August F = + 3' 14? 8 (Kreil und Wöss.) 

„8. „ f= + 3 17-2 (Kreil und Wöss.) 

Zur Berechnung des Längenunterschiedes mit Curzola wurde angenommen für den 
7. August um 10 Uhr Abends: 



+ l'O 



für Dent F d = + 3' 15' 8, 


für Tiede F t = -f 4' 55'5, 


für Barraud F b 


J, = + 2'3, 


4 = + 0'4, 


4 


woraus sich ergibt: 






Lagasto — 


-Curzola nach Dent . . = — 0' 


62 '1 in Zeit 


n 


„ „ Tiede . = — 


o7 ■ 8 „ n 


n 


„ „ Barraud = — 


59-4 „ „ 



Mittel . = — 59-8 in Zeit 
= — 0° 14' 57" 
Lagosta, östlich von Venedig . . = 4 33 33. 

Die Mittagshöhen der Sonne am 7. und 8. August gaben folgende Werthe der geogra- 
phischen Breite: 

am 7. August Breite =42° 47' 4" (Kreil.) 

„8. „ „ =42 46 57 (Kreil.) 

Mittel = 42 47 0.5. 

Drei Bestimmungen des Azimutes der Miro geben dasselbe 

= 322° 33 ! 7. 
Damit wurde die Declination auf folgende Weise bestimmt: 

am 7. August um 2 h 36' Declin. = 12° 27 ! 5 (Kunrl.) 

„ 8. „ „ 22 IS „ =12 24-7 (Kreil.) 

Mittel = 12 26-1. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 19 



Tu Wien waren die entsprechenden Declinationen: 

am 7. August um 2 h 6' mittl. Wien. Zeit Deelin. = 13° 3 ! 8l 



22 6 , , „ =12 59-17 



Mittel = 13 1-49. 



XI. LISSA. 

Der Aufstellungsort in Lissa war der Garten des Herrn Podestä Pietro Dojmi. 
Die vormittägigen Sonnenhöhen am 11. August gaben den Fehler Dent's: 

um 20 h 34' F d = 4- 0' 30' 8; 

die vormittägigen Sonnenhöhen am 12. August gaben 

um 19" 45' den Fehler F d = ■ + 0" 29' 7. 

Zur Berechnung des Längenunterschiedes wurde angenommen für den 11. August um 
10 Ulir Abends: 

für Dent F d = + ' 30'4, für Tiede F t == 4- 2' 10*9 , für Barraud F b = 4- 43 ' 45'4 

4 = + 1-9, 4 = 4- i'-o, 4 = + 0'8 

wodurch man fand Längenunterschied zwischen Lissa und Lagosta: 

Lissa — Lagosta nach Dent . .= — 2 ' 53 '-'8 in Zeit 

Tiede - 9 47-4 

„ „ „ Barraud =— — 2 53 "5 „ „ 



Mittel . = — 2 51-6 in Zeit 
= _ 0° 42' 54" 
Lissa, östlich von Venedig . . = 3 50 39. 



Aus den Mittagshöhen der Sonne: 

am 11. August fand man die Breite = 43° 4' 36" (Ereil.) 

„ 12. „ , ., „ „ =43 4 42 (Krcil.l 

Mittel = 43 4 39. 

Drei Bestimmungen des Azimutes der Mire gaben das Azimut 



215° 19 '-5. 



21" 


11' ] 


le.-l 


in. = 12° 31-5 


(Kreil.) 


21 


51 


n 


= 12 30-5 


(Rund.) 


1 


32 


n 


= 12 38-9 


(Rund.) 


19 


39 


n 


= 12 29-7 


(Rund.) 


20 


13 


n 


= 12 30-2 


(Kreil.) 



Hiermit wurde die Declination gefunden: 



I. 11. » 

n 11- i. 
„ 12. „ 

Mittel = 12 32-0. 

Die entsprechenden Declinationen in Wien waren: 

am 11. August um 18 h 0' mittl. Wien. Zeit Deelin. = 12° 50 ! 61 

= 12 57-65, 

„ „ =13 1-79 

= 12 50-82 

= 12 56-61 



11. 


« 


n 


21 


54 


11. 


„ 


n 


1 


54 


12. 


n 


„ 


18 


6 


12. 






21 


54 



Mittel =12 55-50. 

3* 



20 Karl Kr eil. 

Für die horizontale Intensität fand man: 

am 11. August mit Magn. 1 <p = 33° 50 ! 1, T = 3 V 9216 ! f=24 9 0, f'=24 9 7 

11. „ „ 2 y>=45 50-6, T = 3-4768, t= 23-0, <' = 23-5 

12. „ „ „ 1 p = 34 6-4, 7' = 3-9276, / =26-0, f =22-7 

12. „ „ 2 p=46 26-8, T = 3-4812, ^ = 24-0, t' = 22-5 

woraus sich folgende Werthe ergaben : 

am 11. August um h 27' mit Magn. 1 Int. =2-2579 (Ereil und Bund.) 

„11. „ „ 34 „ , 2 „ =2-2563 (Kreil und Kund.) 

„12. „ „ 22 20 „ „ 1 „ =2-2484 (Kreil.) 

„12. „ „ 22 22 „ „ 2 „ =2-2444 (Kreil und Wöss.) 



Mittel =2-2517. 



Die entsprechenden Werthe in Wien waren : 



am 11. August um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. = 1-99922 

, 11. , ,23» „ „ =2-00048 

„ 12. „ „ 22 3 „ „ „ „ =1-99768 

„ 12. „ „ 2 3 „ „ „ =1-99935 



Mittel = 1-99918. 

Für die verticale Intensität fand man : 

am 11. August D' = 15° 24 ' 5, a>' — to = — 049, a + a = - - 1-77, t = 23-4 
„ 12. „ # = 15 26-0, to — to = T 0-44, a 4- a =-- 1-36, t = 24-0 

woraus sieh ergab: 

am 11. August um 3 U 11 ' D = 15° 7 '• 7 (Kreil.) 

„ 12. „ „ 22 30 D = 15 11-1 (Kreil.) 

Mittel = 15 9-4 

dtp = + 12-8 

tp = 15 22-2 

Inelination =59 31-9. 

Für die Gesammtkraft findet man den Werth 

T = 4-4407. 



XII. LESINA. 

Der Aufstellungsort der Instrumente war auf dem Prato di S. Catarina. 
Die eorrespondirenden Sonnenhöben gaben den Fehler Dent's am Mittage 

des 13. August F d = 4- 1 ' 37^7 (Kreil) 

„ 14. „ F d = 4-1 39-2 (Kreil) 

wornach für den 13. August Abends um 10 Uhr angenommen wurde: 

für Dent F d = + 1 ' 38 *3 , für Tiede F t = 4- 3' 16' 9, für Barraud F t = + 44 ' 48' 5 
J„ = + 1*5, 4 = 4- 0*6, X = - i-o 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 21 

Hieraus fand man die Längendifferenz : 

Lesina — Lissa nach Dent . . = 4~ 1 ' 4'T> in Zeit 
„ Tiede . = + 1 4-4 „ „ 
„ „ Barraud = + 1 3 • 3 „ „ 

Mittel . = -+- 1 4 • 1 in Zeit 
= 0° 16' 1" 
Lesina, östlich von Venedig . -— 4 40. 

Die an diesen beiden Tagen gemessenen Sonnenhöhen gaben: 

die Breite = 43° 11' 23" (Kreil.) 

und =43 10 58 (Kreil.) 

Mittel =43 11 10-5. 

Das Azimut der Mire wurde im Mittel aus sechs Bestimmungen gefunden 

= 327° u'-l, 
womit sich folgende Werthe der Declination ergaben: 



13. i 


Uigust 


um 21 h 


53' 


Decliri 


.. =12° 


37 ! 9 


(Rund.) 


13. 


n 


22 


50 


n 


= 12 


41-4 


(Wöss.) 


13. 


n 


„ 23 


IG 


» 


= 12 


41-8 


(Kreil.) 


13. 


•n 


» o 


26 


„ 


= 12 


42-5 


(Wöss.) 


14. 


n 


n 23 


47 


Jt 


= 12 


43-7 


(Rund.) 



Mittel =12 41-5. 

In Wien wurden an diesen Tagen folgende Werthe der Declination gefunden : 

am 13. August um 21 h 54' mittl. Wien. Zeit Declin. = 12° 55 ! 47 

» 13. ,, 1 54 „ „ „ „ = 13 0-17 

- 14- » 21 54 „ = 12 52-72 

» 14. n „ 1 54 „ „ „ „ =13 0-93 



Mittel = 12 57-32. 



Für die horizontale Intensität fand man folgende Grössen: 

am 11. August mit Magn. 1 tp = 34° 12 ! 1, T = 3 r 9370, t = 20 ? 7, t' = 22 9 6 

» 14- r, » „ 2 ?> = 46 29-2, 2» = 3-4892, t = 20-8, t 1 =22-1 

.. 14. „ „ „ 1 tp = H 6-7, r = 3-9356, i=24-2, ^=23 3 

i, 14. » „ „ 2 y> = 46 34-3, T = 3-4864, t = 23-5, t' =23-8 

woraus sich folgende Werthe der Intensität ergaben: 

am 14. August um 21 h 38' Int. =2-2381 (Kreil und Wöss.) 

„ 14. „ „ 21 22 „ =2-2367 (Kreil und Wöss.) 

n 14. „ , 2 30 , =2-2426 (Kreil und Wöss.) 

.. 14. „ „29, =2-2375 (Kreil und Wöss.) 

Mittel =2-2372. 

Die entsprechenden Werthe in Wien waren: 

am 14. August um 18 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. =2-00084 

„ U. , „ 22 3 „ „ „ „ =2-00020 

» 14- „ „ 2 3 B „ „ „ =2-00105 

„ 14. „ „ 6 3 „ - - =2-00055 



Mittel = 2-00066. 



22 Karl Kreil. 



XIII. GRAVOSA (BEI RAGUSA). 

Der Aufstellungsort der Instrumente war der Garten des dem Herrn Scioletiz gehörigen 
Hauses etwas über der Barche S. Nicolö. 

Am IG. August konnten nur Vormittags Sonnenhöhen genommen werden, am 17. und 
18. August beobachtete man correspondirende Sonnenhöhen. Es wurden hieraus folgende 
Uhrfehler Dent's berechnet: 

am 16. August um 21 h 4' F d = 4- 8' 20 '1 (Kreil.) 

..17. „ „ Mittag F g = + 8 22-4 (Kreil.) 

., 18. „ „ „ F d =+8 25-3 (Kreil.) 

Zur Berechnung des Längenunterschiedes zwischen Lesina und Gravosa wurde für den 
17. August Abends um 10 Uhr angenommen: 

für Dent F d = 4- 8 ' 23 U, für Tiede F t = + 9 ' 53U, für Barraud F b = 4- 51 ' 24 '9 
4 = + 2*5, 4= + 0'8, 4= + 1?0 

womit mau den Längenunterschied fand: 

Gravosa — Lesina nach Dent . . = 4- 6 ' 37 • 1 in Zeit 
„ Tiede . = 4-6 33-7 „ - 
„ » » Barraud = + 6 36-4 „ „ 



Mittel . = 4- 6 35-7 in Zeit 
= -f- 1° 38' 55" 
Gravosa, östlich von Venedig . = 5 45 36. 

Die genommenen Mittagshöhen der Sonne gaben: 

am 16. August die Breite = 42° 40' 20" (Kreil.) 

„ 1". „ „ „ =42 40 27 (Kreil.) 

„ 18. „ „ „ =42 40 5 (Kreil.) 

Mittel =42 40 17. 

Das Azimut der Mire wurde durch sieben Bestimmungen gefunden 

= 253° 2 ! 7, 

womit sich folgende Werthe der Declination ergaben: 



16. August 


um 


23 h 


13' Dcclin. 


= 11° 


46 ! 4 


(Wöss.) 


16. „ 


n 


3 


19 „ 


= 11 


40-8 


(Rund.) 


17. „ 


n 


20 


56 „ 


= 11 


52 • 5 


(Kreil.) 


17. „ 


n 


21 


36 „ 


= 11 


50-8 


(Rund.) 


17. „ 


n 


3 


56 „ 


= 11 


51-1 


(Rund.) 




Mittel 


= 1 1 


50-1 




im Jahre 


184 


7 in 


Ragusa . • 


— 12 


35-6 




jährliche 


Abnahme . . . . 


= 6 : 5 







Magnetische und geographische Beobachtungen. 23 

In Wien waren die entsprechenden Wcrtlie der Declination : 

am IG. August um 21 h 54' mittl. Wien. Zeit Declin. =12° 5ö'90 

= 12 59-87 

= 12 57-14 

= 12 54-83 

= 12 59-06 

= 12 57-79 



n 


IC. 


J) 


H 


1 


54 


n 


16. 


n 


B 


5 


54 


n 


17. 


n 


„ 


21 


54 


n 


17. 


n 


n 


1 


54 


7) 


17. 


n 


» 


5 


54 



Mittel =12 57-43. 

Für die horizontale Intensität fand man folgende Grössen : 

am 17. August mit Magn. 1 <p = 33° 42 ! 5, T = 3 r 9130, < = 26 ? 0, <'=23 9 <> 

„ 17. „ „ „ 2 p>=45 50-3, r = 3-4670, t =26-2, t' =23-0 

woraus sich die Werthe der Intensität ergaben: 

am 17. August um h 45' mit Magn. 1 Int. = 2-2684 (Kreil und Rund.) 

„17. „ „ 55 „ „ 2 „ =2-2643 l Kreil und Rund.) 

Mittel =2-2663 
im Jahre 1847 in Ragusa. . . = 2-2525 
Zunahme in 7 Jahren .... =0-0138. 

Die gleichzeitigen Beobachtungen in Wien gaben die Werthe: 

am 17. August um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. = 1-99826 
17 2 3 



Mittel = 1-99887. 

Für die verticale Intensität fand man 
am 17. August D' = 15° 5 ! 2, w' — <o = 4- 0-02, a + ef = 4- 0-84, f + 2490, 
woraus sich ergab: 

am 17. August um h 4 ' D = 14° 54 ■ (Rund.) 

Reduction = 4- 13-9 

<p = 15 7-9 

Inclination = 59 8-9 

im Jahre 1847 „ = 59 35-8 

Abnahme = 26-9. 

Für die Gesammtkraft findet man den Werth 

T — 4-4194. 



XIV. MEGLINE (bei cattaro). 

Die Sonnenhöhen wurden vor dem Gebäude der Sanitä beobachtet, die magnetischen 
Instrumente waren an einem nordöstlich davon gelegenen freien Platze aulgestellt. 

Die correspon'direnden Sonnenbeobachtungen gaben folgende Fehler Dent's am Mittage : 

des 20. August F„ = + 10' 23? 5 (Kreil.) 

„21. „ F d = !- 10 24-6 (Kreil.) 

„ 22. „ F d = 4- 10 26-1 (Kreil.) 



24 Ka rl Kr eil. 

Für den 21. August um 10 Uhr Abends wurde daher angenommen: 

für Dent F„ = + 10' 25U, für Tiede F t = + 11' 48*6, für Barraud F b = + 53' 1 8 " 6 
4=+ 1*3, 4=- 1'3, 4=- o ? 5 

woraus sich ergibt der Längenunterschied : 

Megline — Gravosa nach Dent . . = -f 1 ' 54*1 in Zeit 

„ Tiede . = 4- 1 56-2 „ „ 
„ „ „ Barraud = + 1 52 ■ 7 „ „ 

Mittel . = + 1 54 • 3 in Zeit 
= 0° 28' 34" 
Megline, östlich von Venedig . . = 6 14 10 

Die Mittagshohen der Sonne : 

am 21. August gaben die Breite = 42° 27' 20" (Kreil.) 

„ 22. „ „ = 42 27 37 (Kreil.) 

Mittel = 42 27 28-5. 

Sieben Bestimmungen des Azimutes der Mire gaben dasselbe 

= 18° 54'9, 
womit man folgende Werthe der Declination fand: 

am 20. August um h 2' Declin. = 11° 58 ! (Rund.) 

„ 21. „ „ 21 58 „ =11 52-8 (Wöss.) 

„ 21. „ „ 22 42 „ =11 52-3 (Kreil.) 

„ 21. „ 1 28 „ =11 53-7 (Rund.) 

„ 21. „ , 1 56 =11 55-4 (Rund.) 

„ 21. „ „ 2 24 „ =11 53-5 (Wöss.) 

„ 21. 2 49 „ =11 53-9 (Wöss.) 

Mittel = 11 54-2 
im Jahre 1847 in Cattaro . .=12 20-2 
jährliche Abnahme . . . . = 4 " G. 

Die entsprechenden Beobachtungen in Wien gaben: 

am 20. August um 22 h 6' mittl. Wien. Zeit Declin. = 12° 57 ! 65 

» 20. „ „ 2 G „ „ „ „ =13 2-31 

n 21. „ „ 21 54 „ „ „ „ =12 54-02 

„ 21. „ „ 2 6 „ „ „ „ =12 57-26 

n 21. , „ 5 54 „ „ „ „ =12 52-37 

Mittel = 12 5G-72. 

Für die horizontale Intensität fand man folgende Grössen: 

am 20. August mit Magn. 1 <p = 33° 23 ! 0, 7 7 = 3"S996, ?=25 9 0, ?' = 21 9 7 

„ 20. „ „ „ 2 (» = 45 14-0, r=3-4584, t =21-8, f =21-7 

■■ 20. „ „ „ 1 ^ = 33 24-6, r = 3-8996, t = 25-0, t' =22-5 

n -20. „ „ „ 2 95 = 45 28-5, T = 3-4584. t =21-8, t' =22-1 

woraus sich folgende Werthe der Intensität ergaben : 

am 20. August um 23 h 51' mit Magn. 1 Int. =2*2861 (Kreil und Rund.) 

„ 20. „ , 23 58 , „ 2 =2-2817 1 Kreil und Rund.) 

„ 20. „ , 2 8 „ ., 1 „ =2-2840 1 Kreil und Wöss.) 

- 20. , „ 1 51 „ ,. 2 „ =2-2767 (Kreil und Wöss.) 

Mittel = 2-2823. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 25 

h\ Wien Julien die gleichzeitigen Beobachtungen folgende Wertlie der Intensität: 

am 20. August um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. = 1-99891 
„ 20. „ 2 3 r „ „ „ =1-99698 



Mittel = 1-99795. 



In dieser Station zerbrach die Libelle, welche dient um die Ebene des Ringes zu nivel- 
liren, an welchem die verticalen Eisenstäbe angebracht sind, daher die davon herrührenden 
Correctionen nicht in Rechnung gezogen werden konnten. Da diese Correctionen aber immer 
klein sind, so können die Beobachtungen doch noch als brauchbar angesehen werden. ') Man fand : 

am 21. August um 23 h 30' D = 14° 54 '■ 6 , t = 22? 3 
daher D = U 43-3 (Wöss.) 

Reduction = -f- 14-5 
= 14 57-8 
Inclination = 58 52*3. 

Für die Gesammtkraft rindet man den Werth" 

T = 4-4149. 



\\. ANTIVARI. 

Der Beobachtungsplatz war der Garten beim Hause des k. k. Oonsular-Agenten Herrn 
Bradasch. 

Die correspondirenden Sonnenhöhen gaben für den Mittag folgende Fehler Dent's: 

am 25. August F d = 4- 12' 4 3 «5 (Kreil) 

„ 26. „ 2^ = + 12 45-6 (Kreil) 

„ 27. .. F i = + 12 46 -2 (Kreil) 

„ 29. „ F d = + 12 49-5 (Kreil), 

nach welchen man zur Bestimmung der Längendifferenz für den 27. August um 1<> Uhr 
Abends annahm: 

für Dent F d = + 12' 46'5, für Tiede F t = + 14 ' 11 '-'2, für Barraud F h = + 55' 33'0 
4;=+ 1'6, 4 = + 0'-'5, X= — 1«3, 

woraus der Längenunterschied folgt: 

Antivari — Megline nach Dent . . = -f- 2 ' 12 ' 7 in Zeit 

„ Tiede. . = + 2 25-0 „ ., 



- 



„ Barraud = + 2 19-8 „ 



Mittel . = + 2 19-2 in Zeit 
= 4- 0° 34' 48' 
Antivari, östlich von Venedig . . = + 6 48 58. ' 



l ) Diese Correctionen waren nämlich: in Triest = + 3 ! 4, in Venedig = + 2 ! 3, in Ruine = + 1 ! 8, in Lussin = + 4 ! ü, in Spalato 
= + 2-1, in Curzola = — 1 ! 9, in Lissa = — 3 : 2, in Gravosa = + 1 ! 7, in Molfetta = — 4 ! 3, in Ancona = + 2 ! ;5. 

Denkschriften der mathem.-naturw. Ol. X. lid. 4 



26 Karl Kr eil. 

Die Chronometer litten sehr auf dem Transporte über die schlechten Strassen , die nach 
Antivari führen, daher die geringe Übereinstimmung des Längenunterschiedes. 
Die Mittagshöhen der Sonne gaben die Breite : 

am 25. August = 42 6' 5" (Kreil.) 

,26. „ = 42 5 45 (Kreil.) 

„ 27. „ =42 6 14 (Kreil.) 

„29. „ = 42 6 22 (Kreil.) 

Mittel = 42 6 6. 

Das Azimut der Mire wurde aus sieben Beobachtungen gefunden 

= 71° 27 ! 1, 
womit sich folgende Werthe der Declination ergaben : 

am 25. August um 21 h 8' Declin. = 11° 31 ! 1 (Rund.) 

„ 25. „ „ 22 9 „ =11 33-3 (Rund.) 

„25. „ „ 22 56 „ =11 35-5 (Wöss.) 

„ 25. . „ 4 50 =11 32-9 (Rund.) 

„ 26. „ „ 20 36 =11 33-0 (Rund.) 

„ 26. „ „ 21 21 „ =11 33-1 (Wöss.) 

„ 26. „ 4 33 =11 34-7 (Rund.) 

„ 26. „ „51 „ =11 34-9 (Wöss.) 

„ 27. „ 21 10 =11 29-8 (Rund.) 

„ 28. „ 22 11 „ =11 31-6 (Wöss.) 

Mittel = 11 33-0. 

In Wien wurden an diesen Tagen folgende entsprechende Declinationen gefunden: 

am 25. August um 18 h 6' mittl. Wien. Zeit Declin. = 12° 50 ! 23 

- 25. „ „ 22 6 „ „ „ „ =12 54-91 

„ 25. „ „ 1 54 „ „ „ „ =12 59-44 

„ 25. „ ., 5 54 „ „ „ „ =12 51-82 

„ 26. „ „ 18 6 ; „ „ „ =12 47-08 

„ 26. „ „ 21 54 „ „ „ „ =12 52-73 

„ 26. „ , 1 54 , „ „ „ =12 59-31 

„ 26. „ „ 5 54 „ „ „ „ =12 53-30 

„ 27. „ „ 18 6 „ „ „ „ =12 49-26 

„ 27. „ „ 21 54 „ „ „ „ =12 53-63 

n 28. „ „ 22 6 „ „ „ „ =12 56-12 

Mittel = 12 53-44. 

Die Grössen, welche zur Berechnung der horizontalen Intensität dienten, waren: 

am 24. August mit Magn. 2 ip = 43° 50 ! 8, T = 3 r 4746, t = 22 9 6, /' = 21 ? 8 

„ 25. „ „ 1 p = 33 2-0, 2' = 3-8868, <=21-5, t' =21-6 

„ 25. „ „ „ 2 y = 43 51-9, T = 3-4764, ? = 21-5, /' = 19-5 

„26. „ - „ 1 y=33 4-5, T = 3-8940, r=30-0, t' =20-2 

„ 26. „ '„ 2 ?=43 43-5, T = 3-4810, < = 24-0, i' = 25-3, 

woraus sich folgende Werthe der Intensität ergaben: 

am 24. August um 4' 1 41' mit Magn. 2 Int. =2-2997 (Kreil.) 

„ 25. „ „ 122, „ 1 „ =2-3028 (Kreil und Wöss.) 

„25. „ „ 1 28 „ „ 2 „ =2-2988 (Kreil und Wöss.) 

..26. „ „ 22 31 „ „ 1 „ =2-3017 (Kreil und Wöss.) 

„ 26. ., „ 22 35 „ „ 2 „ =2-2964 (Kreil und Wöss.) 

Mittel =2-2999. 



Magnetiache und geographische Ortsbestimmungen. 27 

Die entsprechenden Werthe der Intensität in Wien waren: 

am 24. August um 2 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. = 1' 99875 

„ 25. „ „ 22 3 „ „ „ „ =1-99875 

, 25. , „ 2 3 „ „ „ „ =1-99911 

„ 26. „ 22 3 „ „ „ =1-99864 

„ 26. „ „ 2 3 „ „ „ . =2-00016 



Mittel = 1-99908. 

Für die vertieale Intensität fand man : 

am 25. August um 3 h 25 ' D' = 14° 32 '• 9 , t = 20? 1 
„ 26. „ „ 23 59 D' = 14 34-1, * = 22-0 

„ 27. „ „ 4 20 D' = 14 38-4,^ = 20-7 



woraus folgt : 



am 25. August D = 14°23'-7 (Weiss.) 

„26. „ I) = 14 23-1 (Wöss.) 

„27. „ I) = 14 28-6 

Mittel . . . = 14 25-1 

Reduetion . = 4- 15-5 

</, = 14 40-6 

Induration =58 23-5. 

Für die Gesammtkraft fand man den Wertn 

T = 4-3882. 

XVI. DURAZZO. 

Die Sonnenhöhen wurden in dem neugebauten Hause des Herrn Constantin Salvari 
in der Nähe des Bazar gemessen, die magnetischen Beobachtungen wurden im Garten des 
Herrn Abdullah Cavajah ausgeführt. 

Die correspondirenden Sonnenbeobachtungen gaben für den Mittag folgende Fehler D en t's : 

am 2. September F d = + 14' 17'-'0 (Kreil.) 

„3. „ F d = + U 18-1 (Kreil.) 

„4. „ F d = 4-14 21-1 (Kreil.) 

„6. „ jF = + 14 24-2 (Kreil und Wöss.) 

Man nahm daher für den 3. September um 10 Uhr Abends an: 

für Dent F d = 4- 14' 19'-'0, für Tiede F t = 4- 15' 30?0 
4=4 2U, 4 = + 0"8. 

Der Gang Barraud's war zu unregelmässig, als dass er für die Längenbestimmung 
benützt werden konnte. Die beiden übrigen Chronometer gaben den Längenunterschied: 

Durazzo — Antivari nach Dent = + 1 ' 20 '-'4 in Zeit 

„ Tiede = 4- 1 16-0 „ „ 

Mittel = 41 18-2 in Zeit 

= 4-0° 19' 33" 

Durazzo, östlich von Venedig . = 4- 7 8 31. 

4* 



28 Karl Kr eil. 

Die Mittagshöhen der »Sonne gaben: 

am 2. September die Breite = 41° 19' 27" 
.. 4. „ „ ., =41 19 44 

.. 5. „ , , =41 19 20 



Mittel =41 19 30. 

Das Azimut der Mire wurde aus neun Beobachtungen bestimmt und gefunden 

= 335° 37 '-7. 



D 



ie Resultate der Declinationsbeobachtungen waren: 



am 2. September um 20 h 28' Declin. =11° 20 : 8 (Weiss.) 

., 2. „ ., 22 29 „ = 11 20-3 (Kund.) 

r 3. „ „ 20 28 „ = 11 15-0 (Wöss.) 

„3. ,. „ 22 51 ., = 11 19-4 (Rund.) 

„4. . , 19 49 „ = 11 19-1 (Wöss.) 

.4. _ .. 21 2S =11 20-6 (Rund.) 

„ 4. ,. „ 23 10 „ =11 21-0 (Wöss.) 

.4. „ „ 23 41 „ =11 25-3 (Rund.) 

„4. - „39 „ =11 21-3 (Wöss.) 

Mittel = 11 20-3. 

Die entsprechenden Werthe der Declination in Wien waren: 

am 2. September um 18' 1 C mittl. Wien. Zeit Declin. = 12° 52 ! 82 

„2. „ „ 22 6 „ „ „ =12 55-47 

. .;. „ .. 18 6 „ ... =12 55-96 

.. 3 22 6 „ „ „ =12 59-28 

„ 3. .. „ 1 54 „ „ „ =13 2-26 

„4. „ „ IS 6 .. „ .. „ =12 57-11 

.. 4. .. „ 21 54 ., ., „ „ =12 59-33 

- 4. . „ 2 6 „ „ „ =13 3-73 

„4. „ „ 5 54 „ „ „ =12 57-11 

Mittel = 12 58-12. 

Für die horizontale Intensität gaben die Beobachtungen Folgendes: 

am 2. September mit Magn. 1 ca = 32° 13 ! 1, T = 3 ? 8592, t = 22 ? 7, t' =24 9 8 

„2. „ „ „ 2 c!> = 42 39-1, T= 3-4520, r = 24-7, t 1 =23-8 

„ 4. „ „ „ 1 p = 32 5-3, r = 3-8610, * = 20-0, t' =21-4 

„ 4. „ „ „ 2 y = 42 47-7, T = 3-4488, t = 20'6, t' =21-4, 

woraus man die Werthe der Intensität fand: 

am 2. September um l h 46' mit Magn. 1 Int. =2-3441 (Kreil und Wöss.) 

„ 2. .. .,155 ,, „ 2 „ = 2 • 3404 (Kreil und Wöss.) 

. 1. ,. „ 45 „ .. 1 ,, =2-3478 (Kreil und Wöss.) 

_ 4. _ . 48 „ „ 2 „ =2-3384 (Kreil und Wöss.) 

Mittel = 2-3427. 

Die entsprechenden Werthe der horizontalen Intensität in Wien waren: 

am 2. September um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. =2-00066 

.. 2. .. „23.. ,, =2-00043 

„4. .. „ 22 3 „ „ „ „ =1-99956 

.. 4. „ „ 2 3 „ ., .. „ =2-00095 

Mittel = 2-00041. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 29 

Für die vertieale Intensität erhielt man folgende Grössen: 

am 2. September um 5 h 50' D' = 14° 14'- 7, t = 19<?0 
,. 3. „ „ 21 36 17 = 14 15-8, ^ = 24-7 
„4 4 4 # = 14 15-5, « = 22-2, 

woraus man fand : 

am 2. September D = 14° 6 ! 4 (Wöss.) 

,,3. „ D = 14 2-3 (Wöss.) 

..4. „ D = 14 4-2 (Wöss.) 

Mittel = 14 4-3 

Beduction = -f 16 • 7 

$ = 14 21-0 

Inclination = 57 49 • 5. 

Für die Gesammtkraft fand man den Werth 

T = 4-3994. 



XVII. VALONA. 

Die Sonnenhöhen wurden im Hause des k. k. Consular- Agenten Herrn Calzavara 
beobachtet, die magnetischen Elemente auf den nördlich vom Hause des Mahmud Nedim 
Bey gelegenen Anhöhen. 

Die correspondirenden Sonnenhöhen gaben für den Mittag folgende Uhrfehler Dent's: 

am 8. September F d = 4- 14' 36'-' 2 
„ 10. ., F d = + 14 36-6 

„11. „ F d = + 14 38-3 

„13. „ F d = + 14 41-2. 

Man nahm daher an für den 11. September um 10 Uhr Abends: 

für Dent F d = + 14' 39 '0, für Tiede F t = 4- 15 ' 43' 3, für Barraud F b = 4- 51 ' 24 "<> 
J„ = + 1'5, 4 = + 0*9, 4=- 0'1. 

Zur Berechnung des Längenunterschiedes nach Barraud wurde angenommen in Durazzo 
am 5. September 

F b = + 51' 17'3, d, = — 0*3. 
Man fand hieraus den Längenunterschied: 

Valona — Durazzo nach Dent . . = 4- 0' 5'-' 7 in Zeit 
„ „ „ Tiede . = + 06-5.. „ 



•• 



„ Barraud = 4- 7 • 9 „ „ 



Mittel . = + 6 ■ 7 in Zeit 
= + 0° 1' 40" 
Valona, östlich von Venedig . . = -f- 7 10 12. 



30 



Karl Kr eil. 



Die Mittagshöhen der Sonne gaben die Breite : 



am 7. 


September 


= 40° 29' 


27" 


(Kreil.) 


» 8. 


n 


= 40 29 


1 


(Kreil.) 


„ 10. 


71 


= 40 28 


31 


(Kreil.) 


. U. 


„ 


= 40 28 


19 


(Wöss.) 


, 12. 


» 


= 40 28 


37 


(Rund und Wöss.) 


. 13. 


n 


= 40 29 


4 


(Kreil.) 



Mittel = 40 28 60. 

Das Azimut der Mire wurde am 8. und 10. September jedesmal aus fünf Bestimmungen 
gefunden, und da der Tisch am zweiten Tage nicht genau auf demselben Punkte aufgestellt 
war wie am ersten, so wurden die am 8. September gemachten Declinationsbeobachtungen 
mit dem 

Azimute des 8. Septembers = 130° 54 ; 5, 

jene des 10. Septembers mit dem 

Azimute des 10. Septembers = 130 53 • 4 

berechnet. Man erhielt hiermit folgende Werthe der Declination: 



10. 
10. 



20 b 


23' 


Declin. 


= 11° 


153 


(Wöss.) 


21 





n 


= 11 


20-5 


(Rund.) 


22 


20 


n 


= 11 


21-1 


(Wöss.) 





17 


n 


= 11 


23-3 


(Rund.) 


20 


53 


77 


= 11 


14-9 


(Wöss.) 


1 


46 


77 


= 11 


24-3 


(Wöss.) 



Mittel 



11 19-9. 



Die entsprechenden Beobachtungen in Wien gaben : 

am 8. September um lS h 6' mittl. Wien. Zeit Declin. = 12° 57 ! 60 

= 13 3-86 

=13 4-58 

= 12 58-36 

= 13 5-00 

= 13 8-42 



8. 


7) 


n 


22 


6 


8. 


n 


n 


1 


54 


10. 


n 


n 


18 


6 


10. 


n 


n 


21 


54 


10. 


n 


» 


1 


54 



Mittel =13 2-97. 



Für die horizontale Intensität fand man die Werthe: 



am S.September mit Magn. 1 y> = 31° 31 "7, 



8. 

9. 

9. 
10. 
10. 



p = 41 

<p = 31 

. <p = 41 

y> = 31 

y> = 41 



46-0, 
31-0, 
53-0, 
39-2, 
50-5, 



T = 3 r 8217, r = 21 9 0, /'=23 9 1 
T = 3-4164, / = 22-0, <'=22-8 
r=3-S176, 7 = 19-4, <'=22-3 
T = 3-4124. < = 19-0, t' =21-2 
T = 3-8200, / = 19-2, 7'=23-8 
T = 3-4148. (■ = 22-0, r'=22-5, 



woraus sich folgende Werthe der Intensität ergaben: 



8. September um 4 h 50' mit Magn. 1 Int. =3-3902 



8. 


n 


rt 


4 


49 


9. 


n 


n 


3 


30 


9. 


n 


n 


3 


27 


10. 


n 


n 


22 


10 


10. 


n 


n 


22 


17 



= 3-3S39 
= 3-3930 
= 3-3833 
= 2-3859 

= 2-3876 



Mittel = 2-3873. 



(Kreil und Wöss. | 
(Kreil und Wöss.) 
(Kreil und Wöss.) 
(Kreil und Wöss.) 
(Kreil und Wöss.) 
(Kreil und Wöss.) 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 31 

Aus den entsprechenden Beobachtungen in Wien fand man folgende Werthe der Intensität : 



am 8. September um 2 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. =1-99963 
, 8. „ „ 6 3 „ „ „ =1-99905 

„ 9. „ „ 2 3 „ » „ „ =1-99847 

9. „ 6 3 „ „ =1-99882 

,10. . „ 22 3 „ „ „ =1-99750 



Mittel =1-99869. 

Für die vertieale Intensität fand man die Werthe: 

am 9. September um 5 h 8 ' D' = 13° 38 '• 9, ^ = 17<?7 
woraus folgt D = 13 31-8 (Wöss.) 

Reduction . . ■ = -f 17-7 
$ = 13 49-5 
Inclination . . = 56 52 • 5. . 

Für die Gesammtkraft fand man den Werth 

T= 4-3686. 



XVIII. KORFU. 

Der Beobachtungsort war die Besitzung des Herrn Marco Nencovich in S. Elia, eine 
halbe Stunde westlich von der Stadt zwischen den Dörfern Montuechio und Potamo. 

Die correspondirenden Sonnenhöhen gaben für den Mittag folgende Fehler Dent's: 

am 17. September F a = 4- 16' 26? 5 

„18. „ F d = 4- 16 27-2 

„ 19. „ F d = + U 28-5, 

wornach man für den 16. September um 10 Uhr Abends annahm: 

für Dent F d = 4- 16' 2fr« 1, für Tiede F t = + 17 ' 26'-'4 , für Barraud F„ — + 53' OH 

J„=+ 1"1, 4 = + i"2. 4 = + i ? o. 

Hieraus ergab sich der Längenunterschied: 

Korfu — Valona nach Dent . . = 4- 1 ' 40' 6 in Zeit 
„ Tiede . = + 1 37-9 B „ 
» B » Barraud = + 1 39-1 , „ 



Mittel . = 1 39 • 2 in Zeit 
= 0° 24' 48" 
Korfu, östlich von Venedig . . = 7 35 0. 

Die Mittagshöhen der Sonne gaben für die Breite folgende Werthe : , 

am 17. September die Breite = 39° 38' 0" (Rund.) 

„18. „ , , =39 38 6 (Ereil.) 

„19. „ „ „ =39 38 24 (Kreil.) 

Mittel = 39 38 10. 



32 Karl Kreil. 

Die Deelination wurde an zwei Verschiedenen ungefähr 300 Sehritte von einander ent- 
fernten Punkten, und mittelst zweier Miren beobachtet, von denen die erste nach fünf Bestim- 
mungen 

das Azimut = 37° W'i 

hatte, die zweite aber nach sieben Bestimmungen 

das Azimut = 101° 7 '-6. 

Die erste Mire gilt für den 17., die zweite für den 18. und 19. September. 
Hiermit wurden folgende Werthe der Deelination gefunden : 

am 17. September um 21 h 51' Declin. 

„ 17. „ „ 23 1 

„17. „ , 45 

„ 18. „ „ "21 6 

„ 18. „ „ 21 4G 

„18. „ „3 25 

„ 19. „ 29 

■• 19- „ „12 

„19- , „1 22 

Die entsprechenden Beobachtungen in Wien gaben die folgenden Werthe der Deelination 

am 17. September um 21 h 54' mittl. Wien. Zeit Declin. = 12° 57 ! 03 J ) 

„17. „ „ 1 54 „ „ „ „ = 13 1-15 

„18. „ „ 18 6 „ „ =12 53-37 

„18. „ „ 21 54 „ „ „ „ = 12 55-G6 

„18. „ , 1 54 „ =13 0-81 

„ 18. ., „5 54 

„19. „ „ 22 Ü 

.. 19. „ „1 54 



.' Declin. = 11° 


5'1 


(Wöss.) 


„ =11 


14-4 


(Rund.) 


„ =11 


15-0 


(Wöss.) 


„ = 11 


9-4 


(Wöss.) 


= 11 


9-4 


(Rund.) 


„ =11 


6-1 


(Rund.) 


„ =11 


4-3 


(Wöss.) 


„ =H 


2-9 


(Kreil.) 


: = 11 


4-0 


(Wöss.) 


Mittel = 1 1 


7-8. 





12 


56 


•it; 


12 


57 


■93 


13 


2 


•94 



Mittel = 12 58-13. 

Aus den Beobachtungen über die horizontale Intensität erhielt man : 

am 18. September mit Magn. 1 ^ = 30° 56 ! 0, T = 3 ? 79S4, t =24 ? 2, t'=23 9 3 

„18. „ „ 2 (P = 40 50-0, r = 3-3836, t = 23-9, t' =23-7 

•i 19. „ „ • „ 1 v"=30 40-7, r = 3-7844, t =22-1, *' =21-5 

- 19. „ „ „ 2 p=40 43-1, T = 3-3880, « = 23-2. t' =22-0, 



woraus sich folgende Werthe der Intensität ergraben: 



am 18. September um 23 h 0' mit Magn. 1 Int. =2-4292 (Kreil.) 

»18. „ „ 22 57 „ „ 2 „ =2-4300 (Kre".) 

„19. „ „ 22 45 „ „ 1 , =2-4359 (Kreil und Wöss.) 

„19. „ „ 22 51 „ „ 2 „ =2-4305 (Kreil und Wös ) 

Mittel =2-4314. 

In Wien hatte man an diesen Tagen folgende Werthe der Intensität: 

am 18. September um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. = 1-99953 

„ 18. ., „ 2 3 „ „ „ =1-99997 

.. 19. „ „ 22 3 .. „ „ „ =1-99972 

„ 19. „ ., 2 3 . . . =2-00113 



Mittel = 2 • 00009. 



j Am 17. .September Vormittags wurde in Wien eine schwache magnetische Störung bemerkt. 



, 22 28 D'= 13 


3-2, t = 21-5 


nber . . D = 12 


50-5 (Wöss.) 


. . D = 12 


52 -6 (Wöss.) 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 

Für die verticale Intensität fand man: 

am 18. September um 23 h 55' B = 13° 3 ! 2, tf = 23?S 
.. 19. 
daher am 18. September 
.. 19. 

Mittel. . = 12 51-5 

ßcduction = -)- 19 -3 

<b = 13 10-8 

Inclination = 55 38-0. 

Für die Gesammtkraft fand man den Wertb 

T 7 = 4-3073. 

XIX. BRINDISI. 

[n Brindisi wurden die Beobachtungen häufig durch. Gewitterregen unterbrochen, daher 
ihre Anzahl geringer ist als jene der früheren Stationen. 

Die Sonnenhöhen wurden im Gasthause „AI buon cuore" in der Nähe der Piazza dei 
cnmestibili beobachtet, zur Aufstellung der magnetischen Instrumente diente der Garten 
des Herrn Canonicus D. Francesco di Castro in S. Margherita. 

Es konnten keine correspondirenden Sonnenhöhen genommen werden: die einfachen 
Sonnenhöhen gaben für den 27. September um 5 Uhr den Fehler 

F d = 4- 8' 55 '9 (Kreil). 

Es wurde demnach für den 27. September um 10 Uhr Abends angenommen: 

für Dent F d = + 8' 56 '0, für Tiede F t = -f- 9 ' 49 ?5, für Barraud F, = - - 44' 23 ? 
4=1- 1*1, J, = - 1*2, 4 = - 2*0, 

woraus man die Länffendifferenz zwischen Korfu und Brindisi findet: 



*&^ 



Korfu — Brindisi nach Dent . . . = + 7' 42*2 in Zeit 
.. Tiede . = - 7 36-9 .. .. 
., .. ., Barraud = - 7 38*3 



■• 



Mittel . = -j- 7 39-1 in Zeit 
= 1° 54' 46" 
Brindisi, östlich von Venedig . = 5 40 14. 

Die Mittagshöhen der Sonne gaben die Breite: 

am 25. September = 40° 38' 48" (Kreil.) 

„ "27. .. =40 38 49 (Kreil.) 

Mittel =40 38 48 -ö. 

Da die Mire nahe war, so wurden für das Azimut derselben an verschiedenen Tagen 
verschiedene Werthe gefunden, nämlich: 

am 20. September Azimut 
.. 27. 

„ 28. 

Denkschriften der mathem.-naturw. Gl. X. Bd. 



= 2S4° 43 ! 3 


(Wöss.) 


= 284 38-9 


(Wöss.) 


= 284 37-5 


(Wöss.) 



34 Karl Kr eil. 

Mit dem ersten Azimute fand man: 



am 21 



ojli 


29' 


Deelin. 


= 11° 


45 • 9 


i Sund.) 


21 


22 


- 


= 11 


48-9 


i Rund, i 


•22 


37 




= 11 


5 l • C 


(Kreil.) 


23 


•20 


- 


= 11 


5 1 • 


(Wöss.) 


2. 'S 


31 


■■ 


= 11 


5-2 • 9 


(Rund.) 



mit dem zweiten: 

, -27. 

mit dem dritten : 

, 28. 

.. 2.s. 
., "29. 

Mittel = 11 50-7. 

Die entsprechenden Beobachtungen in Wien gaben: 

am -2(3. September um 18 h 6' mitÜ. Wien. Zeit Deelin =12° 57 ! 63 

., 2fi. ., .. 21 54 .. = 13 0-57 

,27. - - 18 fi ., = 12 56-23 

., 27. _ .. 22 f. „ „ '„ = 13 3-44 

„ 28 22 6 = 13 2-4Ö 

, 28. - - 1 54 = 13 5-75 



Mittel =13 t-01. 

Für die horizontale Intensität wurden die Werthe gefunden: 

am 29. September mit Magn. 1 a> =31° 49 ! 4, r = 3 f 8328, t = 14 ? 2. t' = lä 9 ö 

. 29. _ , _ 2 e>=42 IG- 1. T = 3-4272, t = 15-5, t' = 15-0. 



woraus sich ergibt: 



am 29. September um l 1 ' -22' mit Magn. 1 Int. = -2-3742 (Kreil und Wöss.) 

„ -29. „ .. 1 24 . „ 2 =2-3662 (Kreil und Wöss.) 



Mittel =-2-370-2. 

In Wien hatte man für die horizontale Intensität: 

am 29. September um 22 h 3' mittl. Wien. Zeit Int. =1-99871 
, 29. - ,. 2 3 „ B =2-00017 



Mittel = 1-99944. 

Für die verticale Intensität erhielt man: 

am 29. September um 0" 37' D = 13° 43 '■ 3, t = L61 
daher D = 13 37-7 (Wöss.) 

Reduction = -f 21*1 
(/• = n 58-8 
Inelination =57 9*1. 

Für die Gesammtkraft fand man den Werth 

T = 4-3698. 



XX. M0LFETTA. 

Die Sonnenhöhen wurden im Gasthause des „Osterreichischen Lloyd" auf dem Platze 
beobachtet, am 5. October aber im Hafen beim Leuchtthurme, welcher 450 Meter nördlich 
vom Gasthause liegt. Zu den magnetischen Beobachtungen wurde der V/ s (italienische) 
Meilen östlich ausser der Stadt gelegene Garten des Herrn Sergio Fontana benutzt. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 



35 



Die correspondirenden Sonnenhöhen gaben folgende Fehler Tiede's für den Mittag: 

am 2. October !]= + +' 2 5 '-'8 (Kreil.) 
..3. ., F t = h 4 26-5 (Kreil.) 

.,5. ., F t = + 4 25-8 (Kreil.) 

Zur Längenbestimmung nahm man für den 3. October um 10 Uhr Abends an: 

für Dent F d = + 3' 45? 5, für Tiede i^ = + 4' 26'2, für Barraud J*, = + 39' 0*2 
4*= + 1''4, 4 = + 0'7, 4 = + 0'4. 

Hieraus ergab sieh der Längenunterschied: 

Brindisi — Molfetta nach Dent . . = -f 5 ' 17'-' 7 in Zeit 

.. Tiede . =■+ 5 22-1 „ ,. 

.. Molfetta = + 5 1 5 • 6 „ .. 



Mittel . = + 5 18-5 in Zeit 
= 1° 19' 37" 
Molfetta, östlich von Venedig . . = 4 20 37. 

Die Mittagshöhen der Sonne gaben folgende Werthe für die Breite: 



am 3. October Breite =41° 13' 24" 
„4. „ =41 13 11 

.. 5 =41 13 32 



(Kreil.) 
(Kreil.) 
[beim Leuchtthurm] (Kreil.) 



Das Azimut der Mire wurde im Mittel aus 14 Bestimmungen gefunden 

= 292° 43 '-8 
und hiemit bestimmte man die magnetische Declination: 

am 2. October um 23 h 30' Declin. = 12° 26'6 



3. 
3. 
3. 
3. 






37 


1 


9 


1 


40 


3 


3 


3 


25 


1 


16 


2 


.*> 


2 


56 


4 






= 12° 


26 '6 


(Rund.) 


= 12 


30-9 


(Wöss.) 


= 12 


32 • 1 


(Wöss.) 


= 12 


34-1 


(Hund.) 


= 12 


27-0 


(Wöss.) 


= 12 


26 • 1 


(Bund.) 


= 12 


30-5 


(Rund.) 


= 12 


29-3 


(Wöss.) 


= 12 


20-7 


(Rund.) 


= 12 


25'6 


(Wöss.) 



Mittel = 12 28-9. 

In Wien waren die entsprechenden Werthe der Declination: 



am 2. 


October 


um 


ooh 


0' 


mittl. 


■\\ 


ien. 


Zeit 


Declin. 


= 13° 


4 ! 4tl 


2 # 




n 


„ 


1 


54 


'i 




„ 


- 




= 13 


8-26 


2. 




„ 


„ 


5 


54 


., 






- 


., 


= 13 


2-82 


„ 3. 




n 


., 


22 


e 






- 


„ 


. 


= 13 


2-25 


.. 3. 








2 


G 








« 


., 


= 13 


8-20 


., 3. 






- 


5 


54 






n 


» 


» 


= 13 


2-99 



Mittel =13 4-82. 

Für die horizontale Intensität wurden folgende Grössen gefunden: 

am 2. October mit Magn. 1 tp = 32° 19 : 2. !T = 3 ; '8752, t = 1G 9 7, t' = 16 ? 

.,2. „ „ „ 2 {5=43 10-1, r = 3-4588, r= 10-2, t' = 16-3 

„ 3. „ .. ., 1 a=32 22-7, T = 3-8770, t = 17'5, t'. =17-8 

„ 3. - „ , 2 C5 = 43 8-3, T = 3-455G, t= 17-3. t' = 17-s. 



36 Karl Kr eil. 

woraus man folgende Werthe der Intensität ableitete: 

am -2. October um 21 h 48' mit Magn. 1 Int. =2-3330 (Kreil und Wöss.) 

.. -2. „ , 21 53 „ „ 2 =2-3243 (Kreil und Wöss.) 

_ 3 2-2 24 .. ., 1 „ =2-3305 (Kreil und Wöss.) 

.. 3. ,. ., 22 21 .. ,. 2 „ =2-3267 (Kreil und Wöss.) 

Mittel = 2-3286. 

In Wien hatte man an diesen Tagen folgende Werthe der Intensität : 

am 2. October um IS 1 ' 3' mittl. Wien. Zeit Int. =2-00099 

„2 22 3 „ „ ,, = 2 • 00054 

,3. „ „ 22 3 „ „ „ „ =2-00031 

„ 3. • „ „ 2 3 „ „ „ „ =2-00215 

Mittel = 2-00100. 

Die Beobachtungen über die vertieale Intensität gaben folgende Werthe : 

am 2. October um 22" 9' D' = 14° 10 '• 0, co — <o = ! 0, a + a = — 2 : 1 . t = 1 5<?6 ') 
.. 3. „ ., 23 57 D' = 14 11-2, f = 20-l. 

woraus man erhielt: 

am 2. October D = 14° 0'-ü (Hund.) 

„3. .. D = 14 1-9 (Wöss.) 

Mittel. . . = 14 1-3 

Beduetion = -j- 2 1 ■ 6 

(p = 14 22-9 

Inclination = 57 52*9. 

Für die Gesammtkraft fand man den Werth 

T = 4-3798. 



XXI. AN CO NA. 

Der Aufstellungsplatz für sämmtliche Beobachtungen war der äussere Damm des Hafens 
gegenüber dem Lazarethe. 

Die correspondirenden Sonnenhöhen gaben folgende Felder Dent's für den Mittag 

am 19. October F d = — 7 ' 58 »2 (Kreil.) 

„ 20. .. F d = --1 54-6 (Kreil.) 

Während eines achttägigen Aufenthaltes in Triest hatte Herr Professor Sehaub, Director 
der dortigen Marine-Sternwarte, die Güte, die Chronometer mit seiner Pendeluhr zu vergleichen, 
woraus für den 17. October um 10 h Abends folgende Fehler und Gäno-e hervorging en : 

für Deut /;, =--6' 57'4, für Tiede F t = — 6" 37'3, für Barraud F t — + 27' 29*5 

J„ = - 2'-'87, 4 = t 2*46, 4=- 0?62. 

'l Die Libelle, welche zur Nivellirung lies Ringes dient, der die verticalen Eisenstäbe tragt, war in Wien reparirt worden, und wurde 
in dieser Station wieder angewendet. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 37 

Für Aneona gaben die Beobachtungen am 19. October um I0 h Abends: 
für Dent F d = — 7 ' 56'-' 7 , für Tiede i', = — 7 ' 38 '•' , für Barraud F t = + 26 ' ih '•' 8 
J„ = +■ 3*6, 4 = -+ 3»0, 4 = + 0*6. 

Daraus folgt der Längenunterschied zwischen Aneona und Triest: 

nach Dent . . = 1 ' 5" 7 in Zeit 
., Tiede . = 1 6 ■ 1 T ,. 
„ Barraud = 1 3-6 ,. 



Mittel . = 1 5 ■ 1 in Zeit 
Aneona. westlieh von Triest = 0° 16' 16". 

Den Längenunterschied zwischen Triest und Green wich nimmt Herr Prof. Sc ha üb an zu 

55' 3" in Zeit. 
Die Mittagshöhen der Sonne gaben für die Breite folgende Werthe: 

am 19. October Breite = 43° 37' 31" (Kreil.) 

.. "20. - - = -13 37 2S (Wöss.) 

Mittel = 43 37 31. 

Das Azimut der Mire wurde im Mittel aus 11 Bestimmungen gefunden 

= 96° 35'3. 
Hiermit ergaben sieh folgende Werthe der magnetischen Declination : 

am 19. October um 20 h 42' Dealin. 

„ 19. ., ,, 21 56 ,, 

19 22 25 

.. 19 23 27 

- 19. 19 

., 19. , ., 57 „ 

., 19. „ .. 1 24 

.. 19. . „23 

., 20 21 25 



= 13° 


39 3 


(Wöss.) 


= 13 


39-9 


(Kreil.) 


= 13 


37-G 


(Rund.) 


= 13 


32-2 


(Rund.) 


= 13 


41-9 


(Wöss.) 


= 13 


39-4 


(Rund.) 


= 13 


43-6 


(Wöss.) 


= 13 


49-3 


(Rund.) 


= 13 


4 1 • 6 


(Wöss.) 



Mittel = 13 39 "5. 
In Wien waren die entsprechenden Werthe der Declination: 

am 19. October um 18 h 0' mittl. Wien. Zeil Deelin. = 12° 54 ! 39 

., 19. ., .. 21 54 ..... .. - =12 56-63 

..„..= 13 2-20 

.,.,„= 12 56-72 

=12 57-97 



19. 




6 


20. 


.. IS 


6 


20. 


.. 21 


54 



Mittel = 12 57-58 



Für die horizontale Intensität wurden folgende Grössen gefunden: 

am 20. October mit Magn. 1 p=34° 42 ! 7, T=4'-'01OO, t = 19 9 2, <'=21 9 2 

, 20. - ,. .. 2 es = 46 48-8, r=3-5736, t = 17-8. t' =20-3 

.. 20 „ 1 a> = 34 32-7, T = 4-0092, t = 17-5, /' = 20-0 

„ 20. ., n „ 2 5? = 40 51-2, T = 3-5680, t = 17'8, t' = 20-0, 

woraus sicli folgende Werthe der Intensität ergaben: 

am 20. October um 22 h 53' mit Magnet 1 Int. 

.. 20 1 24 „ ., 1 „ 

*>0 1 s *> 

Mittel =2-1821. 



2* 


1S31 


(Kreil und Rund.) 


2- 


1773 


(Kreil und Rund, i 


2 


•1880 


(Kreil und Wöss.) 


2 


•1799 


(Kreil und Wöss.) 



38 Karl Kr eil. 

In Wien fand man an diesem Tage folgende Werthe der Intensität: 

um 22 h .V mittl. Wien. Zeit Int. =2-00011 
„ 2 3 « =2-001-29 



Mittel =2-00070. 

Die Beobachtungen über die vertieale Intensität gaben folgende Werthe: 

am 20. October um l h 14' B = 15° 54*3, to — w -f ! 01, c' -f- o- = -f 1 ! 12. *= 19<?1 
.. 20. „ „ 2 25 D' = 15 59-6, d — m + 0-01, d 4- o = + 1-12, t= 18-5, 

woraus man erhält: 



r um 1" 14' X» = 15° 


48 


'1 


(Wöss.) 


,. 2 25 D = 15 


54 


■2 


(Rund.) 


Mittel . . = 15 


51 


■1 




Eeduction = -f 


24 


•i; 




(p = 16 


15' 


1 7 




Inclination = 60 


53- 


4. 





Für die Totalkraft fand man den Werth 

T = 4-4854. 



Um aus diesen Beobachtungen in Beziehung auf den Lauf der magnetischen Linien einige 
Ergebnisse abzuleiten, mussten sie zunächst übersichtlich zusammengestellt werden, was in 
der folgenden Tafel geschehen ist, welche auch die an manchen Orten früher gefundenen 
Declinationen enthält, Avie sie in den Seekarten, namentlich in der „Idrografia generale 
del mare adriatieo" (Milano 1825) angegeben sind. Diese Bestimmungen wurden zwar 
zu verschiedenen Zeiten und mit Instrumenten ausgeführt, welche an Genauigkeit den für die 
jetzigen Beobachtungen verwendeten weit nachstehen; allein in der Periode in welche sie 
fallen, war die Magnetnadel in ihrer seculären Horizontalbewegung bereits an dem west- 
lichsten Punkte angelangt, daher war die Declinationsändcrung nur gering, und die Instru- 
mentenfehler werden sich im Mittel aus vielen, mit verschiedenen Apparaten angestellten 
Beobachtungen zum Theile gegenseitig tilgen, daher diese Bestimmungen immerhin einige 
Berücksichtigung verdienen. 

Es ist hierbei zu bemerken, dass in der Idrografia die Declination 

nicht für Venedig sondern für Padua, 
„ ., Gravosa „ „ Ragusa, 

, ., Megline „ „ Cattaro 

angegeben ist, welcher Umstand aber bei den wahrscheinlich ohnehin nicht unbedeutenden 
Beobachtungsfehlern nicht erheblich ist. 

Im Mittel aus allen dreizehn aufgeführten früheren Beobachtungsstationen, für deren 
Bestimmungen das Jahr INI 7 als Durchschnittsepoche erscheint, ergibt sich bis auf die 
jetzige Zeit eine Abnahme von 

3° IS'. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 



30. 



Und da die neueren Beobachtungen an jenen Orten, von denen auch frühere Beobach- 
tungen vorhanden sind, das Mittel der Deelination 

12° 41 '-2 

geben, so dürfte die Deelination zu jener Zeit in der Mitte des adriatischen Golfes Avohl kaum über 
16° gewesen sein, und in Venedig den Werth von 18°, in Korfu aber nur 14 1 /» erreicht haben. 

















Dee 


i n a t 


i o n 


















Länge 




















Horiz. 


Gesamrat- 












Ort 


Zei 


1851 


von 
Ferro 


Breite 


Hydi 


ograp 


hie 


1854 


Inclination 


Intensität 


Kral't 


Jahr 


Declin. 


Triest 


18.— 21. 


Juni 


31° 


25 ' 


45° 


39" 










14° 


2 ! 9 


62° 


36 ! 1 


2-0903 


4-5424 




.'50. Juni- 


-3. Juli 


30 





45 


26 


1815 


1S° 


5 


14 


34-3 


62 


33-5 


2-0893 


4-53'37 


Parenzo 


9.— 11. 


Juli 


31 


1(5 


45 


14 


1806 


17 


10 


14 


1 5 • 2 


— 


— 


— 


— 


Pola 


13.— 15. 
17.— 19. 




31 

32 


30 

7 


44 
45 


52 
19 


1823 


15 


15 


13 
13 


53-0 
45-8 


62 


12-2 


2-1189 
2-1099 


4-5244 




I.ussin piccolo. 


22.-25. 


n 


32 


8 


44 


32 





— 


— 


13 


36-5 


61 


40-9 


2-1328 


4-4961 


Zara 


27.-29. 




32 


55 


44 


7 


1806 


16 


55 


13 


41-3 


— 


— 


2-1609 


— 


Spalato 


1.— 2. 


August 


34 


7 


43 


31 


1820 


16 


35 


13 


3-6 


60 


26-1 


2-2050 


4-4689 


Curzola 


5.— 6. 




34 


48 


42 


59 


— 


— 


— 


12 


24-4 


59 


42-9 


2-2443 


4-4503 


Lagosta 


7.— 8. 




34 


34 


42 


47 


1818 


16 


15 


12 


26-1 


— 


— 


— 


— 


Lissa 


11.— 12. 




33 


51 


43 


5 


— 


— 




12 


32-0 


59 


31-9 


2-2517 


4-4407 


Lesina 


13.— 14. 




34 


7 


43 


11 


— 


— 


— 


12 


41-5 


— 


— 


2-2372 


— 


( rravosa 


16. 18. 




35 


40 


42 


40 


1820 


15 


22 


n 


50-1 


59 


8-9 


2 • 2663 


4-4194 


Megline 


20. — 21. 




36 


14 


42 


27 


1825 


15 


33 


n 


5 1 • 2 


58 


52-3 


2 • 2823 


4-4149 


Antivari 


2.").— 29. 




3« 


39 


42 





— 


— 


— 


n 


33-0 


58 


23-5 


2-2999 


4-3882 


Durazzo 


2.— 4. 


September 


37 


9 


41 


19 


1818 


15 


58 


n 


20-3 


57 


49-5 


2-3427 


4-3994 




7.— 13. 




37 


10 


40 


29 


1823 


13 


56 


u 


19-9 


56 


52-5 


2-3873 


4-3GS6 




17. — 19. 




37 


35 


39 


38 


ISIS 


14 


33 


u 


7-s 


55 


38-0 


2-4314 


4-3073 


Brindisi 


2G.— 29. 




35 


40 


40 


39 


1824 


14 


35 


lt 


50-7 


57 


9-1 


2-3702 


4-3698 




2.— 3. 


October 


34 


21 


41 


14 


— 


— 


— 


12 


28-9 


57 


52-9 


2-3286 


4-3798 




19.— 20. 


- 


31 


9 


43 


38 


1811 


17 


39 


13 


39-5 


60 


53-4 


2-1821 


4-4854 



Die Zahlen dieser Tabelle bieten das Mittel dar, die magnetischen Linien über die 
Ausdehnung des adriatischen Golfes zu ziehen, wenngleich in dieser Beziehung es wünschens- 
werth gewesen wäre , dass auch auf der Westküste desselben mehr Stationen hätten gemacht 
werden können. Da aber, wie bereits im Eingange erwähnt wurde, die ganze Reise nur für 
praktische Zwecke angeordnet war, welche auch bei einer geringeren Anzahl von Stationen 
vollkommen erreicht werden konnten, so musste man sich damit um so mehr begnügen, als sie 
sich ohnehin schon in die spätere Jahreszeit erstreckte, welche den im Freien auszuführenden 
Beobachtungen grosse Hindernisse in den Weg legt. 

Die Zahlen der vorhergehenden Tabelle könnten ohne weitere Abänderung zur Verzeichnung 
der magnetischen Linien benützt werden, wenn man diese so ziehen wollte, wie sie zur Zeit 
der Beobachtung bestanden. Es wird aber zweckmässiger sein, sie an diejenigen anzu- 
schliessen, welche aus den früheren, bei der Bereisung der österreichischen Monarchie behufs 
■der Untersuchung über die Vertheilmig des Erdmagnetismus ausgeführten Beobachtungen 
hervorgehen, daher alle Bestimmungen auf dieselbe Epoche zurückzuführen sind. Dies ist 
zwar keine so ganz leichte Sache, als man gewöhnlich glaubt, und zwar aus dem Grunde, 
weil die seculären Änderungen der magnetischen Elemente, wie die neueren Beobachtungen 
lehren, nichts weniger als gleichförmig vor sich gehen, daher man aus zwei der Zeit nach 
entfernten Bestimmungen eines Elementes nicht die Werthe dieses Elementes für die Zwischen- 
zeiten durch einfache Interpolation ableiten kann, wie man doch meistens zu thun pflegt. 
Man muss eine fortlaufende Reihe von Beobachtungen zur Verfügung haben, um daraus die 



40 Karl Kr eil. 

Werthe zu entnehmen für die Epochen, von welcher und auf welche man zu reduciren hat. 
Glücklicher Weise sind die seculären Änderungen für bedeutende räumliche Entfernunffen, 
z. B. die Ausdehnung von Mitteleuropa nahezu dieselben, 1 ) so dass man auch Beobachtungen 
ziemlich entlegener Stationen benützen kann. 

Bei den Beobachtungen über Inclination oder verticale Intensität bietet sieh noch die 
Schwierigkeit der unvollkommenen Ausführung aller derzeitigen Apparate dar. deren Angaben 
für längere Zeiträume nicht verlässlich sind, besonders wenn durch öfteren Transport, Repa- 
ratur oder andere Abänderungen der Apparat seine Beschaffenheit so ändert, dass er jedesmal 
so zu sagen ein anderer wird, und man auch bei der sorgfältigsten Behandlung nicht sicher ist, 
dass irgend ein erlangtes Ergebniss mit den früheren verglichen werden könne. Durch Ein- 
führung des Inductions-Inclinatoriums von Lamont ist zwar diesem Übelstande um Vieles, 
aber noch nicht gänzlich abgeholfen, da es nur für Differenzbeobachtungen bestimmt ist, daher 
dessen Angaben nur auf Grundlage sogenannter absoluten Beobachtungen, welche doch wieder 
mit den früheren Apparaten auszuführen sind, benützt werden können. 

Unter diesen Umständen halte ich, wenn man ein gutes Inclinatorium, z. B. eines von 
Repsold, in Händen hat, es für das zwcckmässigste , mit mehreren Nadeln zu beobachten, 
und das Mittel der Angaben derselben als wahrscheinlichstes Ergebniss anzunehmen, wie dies 
in den letzten Jahren der Bereisung der österreichischen Monarchie geschehen ist. 

Die Epoche, auf welche die Beobachtungen zurückgeführt Avorden sind, ist das Jahr 185O0 
und es dienten zu ihrer Reduction die an der Präger Sternwarte ausgeführten Beobachtungen. 
Nur die des Jahres 1854 wurden mittelst der in Wien ausgeführten reducirt. 

Da die Declinationsbestimmungen des Jahres 18-16 wegen der unsicheren Torsion des 
Fadens nicht verlässlich sind, so wurden die in diesem Jahre besuchten Stationen weggelassen 
mit Ausnahme von Lietzen, Salzburg und Linz, wo die Beobachtungen im Jahre 1851 
wiederholt worden sind. Von Verona ist die Bestimmuno- vom Jahre 1847 aufgenommen 
worden. Für Kremsmünster hat der dortige Astronom, Herr Director Reslhuber, die 
Declination angegeben. 2 ) 

Da in dem „Einfluss der Alpen" 1 die in der XXVI. Tafel 3 ) gegebenen Werthe der 
Declination bereits auf das Jahr 1848-0 zurückgeführt sind, so war an diese Werthe nur die 
seculäre Änderung von 1848-0 bis 1850-0 anzubringen. Um diese aufzufinden, hat man aus 
den „Resultaten der magnetischen Beobachtungen zu Prag": 1 ) 

die Declination für 1848-0 14° 49 ! 60 

die Monatmittel für December 1849 und Jänner 1850 in den Prager 
Beobachtungen Bd. X, S. II und Bd. XI, S. I geben die Declination 

für 1850-0 14 36-38 

daher die Reduction von 1848-0 auf 1850-0 13- 22. 

Bei den in den Jahren 1850 und 1851 ausgeführten Declinationsbestimmungen hat man 
nur von den bei jeder Station aufgeführten Werthen der Declination in Prag das Mittel zu 
nehmen, und den Unterschied dieses Mittels von 14° 36 '-38. als Reduction zu dem Mittel der 

') S. Einfluss der Alpen. Denkschr. der k. AkaJ. der Wissensch. In Wien, matliem.-nnturw. CS., Bd. I, S. 297 (Scpar.-Abdr. S. 33). 
-' S. das magnetische Observatorium in Kremsmünster. Denkschr. der k. Akad. der Wissenseh. in Wien, matliem.-naturw. CI.. Bd. VI ■ 

2. Abtheil., .S. 1(1. 
•"'I Denkschr. der k. Akad. der Wissenscli. in Wien, matliem.-naturw. CS:, Bd. I, S. 300 (Separ.-Abdr. .S. 36). 
1 Denkschriften der k. Akad. der Wissensch. in Wien, matliem.-naturw. CS., Bd. VIII, S. 89 (Separ.-Abdr. S. 1). 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 41 

an der Station gefundenen Declinationen hinzuzugeben, um den Werth der Declination für 
1850-0 zu erhalten. 

Die Beobachtungen des Jahres 1854 hingegen, welche mittelst der Wiener Beobach- 
tungen zu reduciren sind, erfordern die Kenntniss der Declination in Wien im Jahre 1850-0, zu 
welcher Zeit hier keine Beobachtungen ausgeführt wurden. Man kann daher nur durch Umwege 
zu dieser Kenntniss gelangen, indem man die während der Bereisimg der österreichischen 
Monarchie vom 8. — 12. Mai 1847 ausgeführten Bestimmungen zu Grunde legt und daraus die 
Declination für 1850 mittelst der Secularänderung in Prag berechnet. Jene Bestimmungen gaben 

1847. 8.— 12. Mai Declin. in Wien 13° 53*68*) 

in Prag war zu dieser Zeit 

Declination . . = 15° 3*-53 
1850-0 . . . . = 14 36-38 



Secular-Änderung = — 27-15 2 7 '15 

Daher die Declination in Wien im Jahre 1 850-0 = . ... 13 26-53. 

Mittelst dieses Werthes und den correspondirenden Wiener Beobachtungen wurden die 
auf der Reise 1854 ausgeführten Declinationsbestimmungen ebenso reducirt, wie es früher von 
den Beobachtungen der Jahre 1850 und 1851 gezeigt worden ist. 

Um den Werth der horizontalen Intensität für 1850-0 in Prag zu finden, bediente 
man sich der zwischen 1847 und 1851 dort ausgeführten Messungen, 2 ) nach welchen man hat: 

für 1847-22 h = 1-87843 

„ 1848-27 h = 1-88050 

., 1849-32 h = 1-88659 

., 1850-41 h = 1-89071 

.. 1850-81 h = 1-89158 

„ 1851-28 h = 1-89263. 

Da hier ein ziemlich regelmässiges Fortschreiten dieser Werthe mit der Zeit ersichtlich 
wird, so wurden sie in die Gleichung 

II = h + at + bf- 

substituirt, wo II die horizontale Intensität für 1850-0 und t die Zeit bedeutet, welche zwischen 
dieser Epoche und der Beobachtung verflossen ist. Diese Gleichungen nach der Methode der 
kleinsten Quadrate behandelt, g"eben die Werthe 

E= 1.88858, « = 0.003662, 6 = 0.000086, 

wobei die übrigbleibenden Fehler werden: 

für 1847-22 — 0-00070, für 1850-41 . . . = —0-00064 



1848-27 + 0-00148, „ 1850-81 ...=-- 0-00009 

1849-32 — 0-00054, „ 1851-28 . . . = + 0-00050 



und der wahrscheinlichste Fehler =0.00059 ist. 



') S. „Magnetische und geographische Ortsbestimmungen im Österreich. Kaiserstaate." Bd. II, 1847, pag. 31. 

') Resultate aus den magnetischen Beobachtungen in Trag, XX. Denkschr. der k. Akad. der Wissensch. in Wien, mathem.-naturw. 
Ca., Bd. VIII, S. 118 (Separ.-Abdr. S. 30). 



Denkschriften der mathem.-naturw. CI. X. Bd. 



6 



4 2 Karl Kr eil. 

Nach der Reise wurde der Theodolit (I), an welchem in Wien die Intensitätsmessungen 
ausgeführt werden, mit dem Reise-Theodoliten (II) verglichen, indem man mit jedem vier 
Bestimmungen machte , die durch gleichzeitige Ablesung am Variations-Apparate auf gleiche 
Intensität zurückgeführt wurden. Man fand 

mit dem Theodoliten I die Intensität = 2-00482 
„ _ ., II . „ =2-00614 

Unterschied = 0-00132. 

L>a dieser Unterschied weit innerhalb der Grenze der gewöhnlichen Beobachtungsfehler 

liegt, und nur durch eine viel grössere Anzahl von Bestimmungen festgestellt werden könnte, 
so wurde er bei der Zusammenstellung der folgenden Tafel nicht berücksichtiget. 

Bei den früheren Reisen wurden die Intensitäten mit einem Theodoliten der königlich- 
böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften bestimmt, hiebei aber jedesmal auch der Theo- 
dolit (I) mitgenommen, welcher auch, da er bei einem etwaigen Unfälle als Ersatz zu dienen 
hatte, sehr oft mit jenem verglichen wurde. Bezeichnet man den Theodoliten der böhmischen 
Gesellschaft der Wissenschaften mitL, so ergaben während der Reise: 

im Jahre 1846 16 Vergleichungen L — I = — 0-0040 ') 
., 1847 34 „ L — 1= + 0-0004 s ) 

., 1848 36 .. L — I = — 0-0012. 3 ) 

In den folgenden Jahren wurde nur der Theodolit L zu den Reisebeobachtungen benützt. 

Bei dem vielfachen Gebrauche, welchem diese Apparate unterzogen wurden, und der 
daraus hervorgehenden Abnützung vorzüglich während der Reisen, ist es schwierig so kleine 
Unterschiede mit Sicherheit zu ermitteln. Jedenfalls geht aber eben aus dem geringen Werthe 
derselben die Überzeugung hervor, dass ihre Vernachlässigung auf die Ergebnisse der 
Beobachtungen keinen bedeutenden Einfluss ausüben wird. 

Was die Inclination betrifft, so sind die früheren Bestimmungen derselben im „Einfluss 
der Alpen Tafel XI" ebenfalls auf die Epoche 1848-0 reducirt. Um sie für 1850-0 zu 
erhalten, kann man nach den Prager Beobachtungen 4 ) annehmen: 

Inclination im Jahre 1848-0 = 66° 2 ! 

n „ „ 1850-0 = 65 55-0 

Daher die Reduction von 1848-0 auf 1850-0 = — 7-0. 

Für Wien findet man mit dieser Reduction aus der im Jahre 1847 angestellten Beobachtung 

Inclination im Jahre 1850-0 = 64° 15'. 

Es geben aber die in der Mitte eines jeden Monates, vom Juni 1852 angefangen, 
ausgeführten Wiener Beobachtungen: 

für 1852 die Inclination =64° 19 ! 9 
., 1853 .. .. =64 17-4 

.. 1854 .. .. =64 17-1. 



■i S. Ortsbestimmungen, Bd. I, 184G, S. IG. 
-') S. Ortsbestimmungen, Bd. II. 1847, S. 7. 
3 ) S. Ortsbestimmungen, Bd. III, 184S, S. 6. 

l ) S. Resultate aus den magnetischen Beobachtungen zu Prag, XX.. Denkschr. der k. Akad. der Wissensch. in Wien, mathem.-naturw. 
Tl.. Bd. VIII. S. I 18 (Separ.-Abdr. S. 30). 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 



43 



Nimmt man also nach diesem Gange die jährliche Änderung zu 2 Minuten an, so würde 
die Inclination in Wien 

für 1850-0 = 64° 26' 

sein. Es wurde daher zur Reduetion der Beobachtungen für 1854 das Mittel aus beiden 
Werthen, oder die 

Inclination für Wien im Jahre 1850-0 = 04° 20-5 
und für die Beobachtungen von 1854 die Reduetion = 4- 3 ■ 5 

angenommen. 

Die auf der Heise im Jahre 1851 gefundenen Werthe der Inclination 1 ) endlich wurden 
durch die Reduetion = -4- 1 ! 5 auf die Epoche 1850-0 zurückgeführt. 

Die nach dem angegebenen Verfahren reducirten Beobachtungen sind in der folgenden 
Tafel zusammengestellt, welche die Werthe der Intensität in dem absoluten Masse ausgedrückt 
enthält. Will man sie in dem, in vielen Werken noch angenommenen willkürlichen Maasse 
ausdrücken, nach welchem z..B. in London die Intensität der Gesammtkraft =1*372 gesetzt 
wird, so hat man die Zahlen der Tafel nur durch den Reductionsfactor = 3*4941 zu dividiren. 

Resultate der magnetischen Beobachtungen 

auf 1850-0 reducirt. 



O r t 



Länge 
von Ferro 



Breite 



Declination 



Intens, der 
hör. Kraft 



Inclination 



Intens, d. 
Tot. Kraft 



A n in e r k un ff e n 



Rattenberg. . . 

Rovigo 

Padua 

Brunnecken . . 

Belluno 

Conegliano. . . 

Venedig 

St. Johann. . . 

Lienz 

Salzburg .... 
Böckstein. . . . 
Hofgastein . . . 

GolUng 

Altheim 

Udine 

Radstadt .... 

Aneona 

Gmünd 

St. Georgen . . 

Ischl 

Vöklabruck . . 

Parenzo 

Görz 

Bleiberg 

Triest 

Pola 

Kremsmünster 
Adelsberg. . . . 

Lietzen 

Linz 

Klagenfurt . . . 
St. Lambrecht 
Fiume 



29° 17' 

29 26 

29 32 

29 34 



29 
29 



31 
31 
31 
31 
31 
31 
31 
31 



31 

31 
31 
31 
31 
32 



53 

58 



29 59 

30 
30 24 
30 39 
30 42 
30 45 
30 47 
30 51 
30 55 



8 
9 
10 
11 
14 
16 
16 
18 



31 22 

31 25 

31 30 

31 48 



54 
55 
56 
58 

58 



47° 27 

45 4 

45 24 

46 48 

46 8 
45 53 

45 26 

47 32 

46 50 

47 48 



47 

47 
47 
48 
46 
47 
43 
46 
47 
47 
48 
45 



45 
44 
48 
45 



47 
45 




10 
35 
15 

4 
23 
31 
54 
55 
43 

1 
14 



45 56 

46 36 



39 

52 

3 
16 



47 34 

48 18 
46 37 



4 
19 



15° 
15 

14 
15 
15 



14 
13 
14 
14 
14 
14 
13 
14 
14 
14 
14 
14 



1'5 

9-S 

35-4 

14-8 

1-1 



15 16-6 



14 8-4 

15 6-6 



38- 

58- 

37- 

28- 

12- 

44- 

49- 

35- 

42- 

20-0 

32-5 

17-7 



1-9720 
2-0866 
2-iiTIO 
2-0001 
-J -o ICJ 
2-0563 
2-0749 
1-9709 
2-0079 
1-9612 
2-0025 
2-0024 
1-9784 
1 -9472 
2-0570 
1-9963 
2-1692 
2-0146 
1-9669 
1-9629 
1-9577 

2-0670 
2-0413 
2-0802 
•2-1119 
1-9590 
2-0796 
1-9944 
1-9612 
2-0418 
2-0180 
2-0994 



64° 21' 

62 36 

62 50 

63 50 
63 16 

63 5 

62 43 

64 23 

63 48 

64 34 
63 46 

63 58 

64 23 
64 43 

63 3 

64 10 
60 57 

63 42 

64 37 
64 25 
64 36 



62 
63 



23 



62 39 

62 11 

64 40 

62 42 
64 7 
64 40 

63 22 
63 46 
62 20 



4-556 
4-534 
4-542 



536 
549 
542 
526 
559 
548 
567 
530 
562 
576 
559 
539 
581 
467 
547 
'588 
540 
564 

540 
556 
'528 
526 
'578 
534 
570 
583 
555 
565 
520 



Mittel aus 1847 und 1854. 



Mittel aus 1846 und 1851. 



Mittel aus 1847 und 1854. 
Mittel aus 1847 und 1854. 
Mittel aus 1846 und 1851. 

Mittel aus 1846 und 1851. 
Mittel aus 1846 und 1851. 



Mittel aus 1847 und 1854. 






') S. Ortsbestimmungen, 1851, V. Bd., S. 9 und 11. 



6* 



u 



Karl Kr eil. 



O r t 



Admont 

Lussin piccolo. 

Laibach 

Kalhvang 

Eisenerz 

St. Paul 

Neustadtl 

Aflenz 

Zara 

Brück 

Cilli 

Molk 

I Ittocaz 

Gratz 

Carlstadt 

Marburg 

Mali-Hallan . . . 
Schottwien . . . 

Sebenico 

Agram 



Länge 
von Ferro 



Breite 



32 
32 
32 
32 
32 
32 
32 
32 
32 
32 
33 
33 
33 
33 
33 
33 
33 
33 
33 
(ileiclienberg | 33 



Lissa 

Mein am Anger 

Petrinia 

Warasdin 

Wien 

Spalato 

Lesina 



33 
33 
33 
33 
34 
34 
34 
Ödenburg I 34 



Molfetta . 

Bellovar 

Lagosta 

Pressburg . . . 

Curzola 

Neu-Gradiska 

Brindisi 

Gravosa 



34 
34 
34 
34 
34 
35 
35 
35 

Ragusa 35 

Kenese 35 

Komorn 35 

Fünfkircben I 35 

Megline 36 

Esseg 36 

Cattaro 36 

Tolna ■ 36 

Ofen 36 

Cettigne 36 

Antivari 36 

Durazzo 37 

Valona 37 

Korfu 37 

Carlowitz 37 

Szegedin 37 

Szolnok 37 

Erlau 38 

Semlin 38 

Temeswar 38 



33 
34 
52 
54 
55 
57 
58 
1 
4 
8 
15 
21 
23 
32 
33 
35 
37 
51 
56 
58 



15 
21 
32 
32 
46 
48 
6 
40 
45 
47 
4S 
52 
55 
14 
22 
26 
29 
43 
48 
49 



47" 

44 

46 

47 
47 



48 
42 
45 



42 

17 
47 
46 



42 
41 



35' 
32 
3 
27 
32 



46 43 

45 48 

47 32 
44 7 

47 25 

46 14 

48 14 

44 51 

47 4 

45 29 

46 35 

44 22 

47 39 
43 44 

45 49 



46 


52 


43 


5 


47 


12 


45 


26 


46 


8 


48 


13 


43 


31 


43 


11 



41 13 
45 53 

42 47 



9 
59 
14 



40 39 
42 40 



38 

2 

45 

4 



42 27 

45 32 
42 25 

46 25 

47 29 
42 24 



6 
19 



10 


40 


29 


35 


39 


38 


37 


45 


11 


48 


46 


15 


55 


47 


10 


3 


47 


53 


4 


44 


50 


52 


45 


45 



Declination 



14° 

14 

13 

14 

14 

13 

13 

13 

13 

13 

13 

13 

13 

13 

13 

13 

13 
13 
13 
13 
13 



13 
13 
13 
13 
12 
13 
12 
13 
12 
12 
12 
12 
12 
12 
12 
12 
12 
12 
12 
12 
12 

12 
11 
11 
11 
11 
11 
11 
11 
11 
10 



13-1 
5-9 

58-5 
0-0 
S-6 

56-4 

18-6 



51-7 
48-9 
51-5 
40-9 
56-6 
59-0 
49-2 
47-5 
27-8 



53-1 
37-1 
36-8 
21-3 
1-2 



13 25-6 



31-1 

24-7 

10-7 

26-0 

50-6 

11' 

51' 

22- 

50- 

54- 

16- 



19-2 
17 -8 
40-0 
29-8 
36-0 
24-0 
17-5 
3-2 
31-5 
18-6 



6 

48 

43 

36 

3 

20 
39 
47' 
26' 



50-0 



Intens, der 
bor. Kraft 



2-0029 
2-1195 
2-0690 
2-0093 
2-0069 
2-0437 
2-0742 
2-0064 
2-1541 
2-0141 
2-0758 
1-9724 
2-1213 
2-0363 
2-0982 
2-0512 
2-1492 
2-0073 
2-1776 
2-0953 
2-0436 
2-2403 
2-0332 
2-1017 
2-0796 
1-8978 
2-1912 
2-2243 
2-0121 
2-3154 
2-0921 



2-0054 
2-2318 
2-1240 
2-3586 
2-2552 
2-2623 
2-0546 
2 • 0309 
2-U9S-I 
2-27 22 
2-1205 
2-2792 
2-0870 
2-0446 
2-2792 
2-2886 
2-3301 
2-3764 
2-4191 
2-1957 
2-1032 
2-07U1 
2-0520 
2-1581 
2-1336 



Inelination 



63° 58' 
61 44 



62 
63 

63 
63 



61 
59 
62 
63 
59 



55 
Gl 
62 
63 
63 
61 
61 



51 
47 
53 
19 



62 37 

63 52 

63 49 

62 51 



64 
61 
63 



33 
55 
27 



62 21 

63 10 

61 30 
63 53 
60 55 

62 28 

63 25 
59 35 

63 48 
62 15 

62 49 

64 20 
00 3S 

63 59 

57 56 

62 34 

63 56 
59 46 



53 
13 
12 



61 

57 
59 
59 27 
63 21 
63 37 
62 26 
58 56 



58 
21 
44 
13 
3 

58 27 
57 53 
56 56 



42 
12 
22 
9 
28 
11 
39 



Intens, d 
Tot. Kraft 



564 
475 
534 
548 
559 
551 
510 
555 



•564 
•549 
•590 
•506 
-556 
•521 
•544 
•504 
•560 
•480 
• 532 
•567 
•425 
•605 
•514 
4-552 
4-590 
4-468 

4-587 
4-361 
4-541 



4-564 
4-432 
•507 
356 
404 
451 
580 
572 
534 
103 
512 
471 
555 
537 
432 
374 
383 
355 
293 
558 
535 
583 
594 
477 
493 



Anmerkuni 



Mittel aus 1847 und 1854. 



Mittel aus 1846 und 1S47. 



Mittel aus 1847 und 1851. 



Mittel aus 1847 und 1854. 



Um aus diesen Zahlen die magnetischen Linien verzeichnen zu können, muss man das 
Verhältniss suchen , in welchem sich die Richtung und Stärke der magnetischen Kraft nach der 
geographischen Lage der Beobachtimgsorte ändert. Für die Declination wurde, da die Isogonen 
mit den Meridianen nur kleine Winkel bilden, die Abnahme derselben bei wachsender Länge 
für verschiedene Breitengrade bestimmt, wobei sich wieder der Einfluss deutlich zeigte, den 
die österreichischen und steierischen Alpen auf den Lauf dieser Linien ausüben, und welcher 
sich allmählich verliert, so wie man sich gegen Süden oder Osten von diesem Gebirgsstocke 
entfernt. 



Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 4"> 

Um diesen Gegenstand genauer zu erörtern, wurden mehrere nahe gelegene Stationen 
in eine Gruppe vereinigt und aus ihren Längen und Declinationen die Mittel genommen. 
Es begreift : 

die Gruppe I die Stationen Salzburg und St. Georgen, 

„ .. II „ „ Mö'Ik, Aflenz, Brück, 

„ „ III „ „ Linz und Kremsmiinster, 

n B IV „ . Wien und Pressburg. 

„ „ V ,. „ Aflenz, Brück, Gratz, 

„ „ VI „ „ Komorn, Kenese, 

„ „ VII „ „ Erlau , Szolnok, 

„ „ VIII „ « Rovigo, Padua, Venedig, 

r IX _ „ Pola, Fiume, Lussin, 

„ „ X .. „ Triest, Parenzo, Pola, 

„ XI „ . Agram, Karlstadt, Petrinia, 

„ „ XII „ „ Semlin, Temeswar, Szegedin, 

„ „ XIII .. ., Molfetta, 

„ „ XIV „ „ Durazzo und Valona. 

Aus der Zusammenstellung je zweier dieser Gruppen fand man folgende Werthe (J) der 
Abnahme der Declination für Einen Längengrad: 

Gruppen I und II J = 38 ! 6, Gruppen VIII und IX J = 23 ; U 

III „ IV J = 30"4, ., X „ XI J = 22-fi 

V „ VI J = 26-8, .. XI .. XII J = 25-C 

VI „ VII J=23-8, _ XIII „ XIV 4 = 23-1. 

Die Zunahme der Änderung in der Gruppe XI und XII ist wahrscheinlich der Einwir- 
kung einer anderen Störungsquelle zuzusehreiben, von der schon bei einer früheren Gelegen- 
heit die Rede war. 1 ) 

Zur Verzeichnung der Declinationscurven (Isogonen) wurden überdies noch folgende 
Gruppen gebildet : 

Lussin, Ottoeaz, Zara gaben das Mittel der Declination = 13° 57 ! 9 

Laibach, Adelsberg, Neustadtl „ „ „ _ „ =13 42*2 

Gratz, Gleichenberg, Marburg „ „ ,, ,, „ =13 32'8 

Schottwien, Ödenburg „ . „ =13 39 # 6 

Lissa, Lesina, Curzola, Lagosta „ ., „ =12 58*5 

Kenese, Tolna , Fünfkirchen .. .. .. .. ., =12 35*8 

Komorn, Ofen, Kenese „ , ., , • ,, =12 29-5 

Megline, Cattaro, Antivari „ .. .. „ „ =12 ll'l 

Brindisi, Korfu ., „ ., .. „ =11 56 - 2 

Erlau , Szolnok, Szegedin ., „ „ .. „ =11 35 • 8. 

Einige Stationen mit abweichenden Bestimmungen, wie Belluno, Görz, Carlowitz blieben 
ganz unberücksiehtiget, da man nicht sicher ist , ob Beobachtungsfehler oder örtliche Störungen 
diese Abweichungen hervorbrachten. Ob die bei der Isogone von 14° zwischen Laibach und 
Zara zum Vorscheine kommenden Einbiegungen (siehe die beigegebene Karte) wirklich 
vorhanden seien, müssen zahlreichere Beobachtungen in jenen Gegenden lehren, als bisher 
anzustellen möglich waren. 

Die Curvensystenie der Isoclinen und Isodynamen der Horizontalkraft wurden nach den 
einzelnen Beobachtungszahlen A r erzeichnet. Bei den ersteren ist das Zusammenrücken in 
tieferen Breiten bemerkenswert!! , da sie unter dem 40. Breitegrad nur halb so weit von 



') Einfluss der Alpen. Denkschi, der kais. Akad. der Wissensch. in Wien, mathem.-naturw. GL, I. Bd., S. 310 (Separ.-Abdr. S. 46). 



46 Karl Kr eil. Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 

einander entfernt sind als unter dem 48., während nach der Theorie dieses Verhältniss nur 
5:6 sein soll. 

Um den Lauf der Isodynamen der Totalkraft verfolgen zu können, mussten wieder aus 
den nächstgelegenen Stationen Gruppen gebildet werden, aus denen sich die Änderungen der 
Gesammtkraft mit hinlänglicher Regelmässigkeit ergeben. Man hat nämlich, wenn man diese 
Gruppen nach dem aus ihrem Mittel sich ergebenden Werthe der Gesammtkraft ordnet, 
folgende Reihe: 

Gruppe 1 bestehend aus Erlau und Szolnok Intensität = 4- 589 

., 2 „ „ Linz. Kremsmünster, Molk „ =4-584 

,, 3 „ „ Wien, Pressburg, Ödenburg, Komorn ... „ =4"57S 

„ 4 „ „ Ofen, Kenese, Tolna „ =4-577 

6 5 „ „ Salzburg, Golling, Ischl, St. Georgen ... „ =4-569 

„ 6 „ „ Gratz , Stein a. Anger, Gleichenberg, Marburg „ = 4-568 

„ 7 „ , Lietzen , Admont , Eisenerz , Kallwang ... „ = 4 • 560 

„ 8 „ n Aflenz , Brück, Schottwien „ =4" 560 

„ 9 „ „ St. Lambrecht, St. Paul, Bleiberg, Klagenfurt „ =4-557 

„ 10 „ ,, Rattenberg, St. Johann, Brunnecken, Lienz . „ =4-550 

„ 11 „ „ Hofgastein , Böckstein, Gmünd „ =4-546 

„12 „ „ Belluno, Udine, Görz „ =4-543 

„ 13 ,, „ Warasdin, Bellovar, Agram „ =4-542 

n 14 „ „ Venedig, Padua, Rovigo, Conegliano ... „ =4-536 

15 „ „ Cilli , Laibach, Adelsberg, Xeustadtl ... „ =4-532 

v 16 „ „ Triest, Pola, Fiurne „ =4-527 

„ 17 „ „ Fiinfldrchen , Esseg, Ncugradiska .... „ ^4-518 

., 18 ., n Szegedin, Temeswar, Carlowitz , Semlin . . B =4-516 

„ 19 „ n Carlstadt, Petrinia, Ottocaz „ =4-514 

„ 20 „ „ Lussin, Mali-Hallan , Sebenieo „ =4.486 

„ 21 „ „ Ancona „ =4-467 

„ 22 : , ., Spalato, Lissa, Curzola n ^4-442 

„ 23 „ „ Gravosa, Ragusa, Megline, Cattaro, Cettigne „ =^4-432 

,, 24 „ ., Antivari, Durazzo, Valona ., = 4-371 

, 25 „ „ Molfetta, Brindisi „ =4-358 

26 „ Korfu „ =4-293 

Nach diesen Zahlen bietet die Verzeichnung - der Curven keine Schwierigkeit. Sie nehmen 
in den Alpengegenden eine andere, grösseren Unregelmässigkeiten unterworfene Richtung 
als ausserhalb derselben, und scheinen wie die Isoclinen in den südlichen Breiten sich viel 
näher zu liegen als in den nördlichen; denn die nahezu unter demselben Längengrade liegenden 
Gruppen 2 und 7 geben für einen Breitegrad die Änderung der Intensität =0.036, während 
aus den Gruppen 23 und 24 für einen Breitegrad die Änderung = 0.050 folgt. Wahrscheinlich 
ist auch diese Unregelmässigkeit nur Folge des Einflusses, den die Alpen auf die Vertheilung 
des Magnetismus ausüben. 



Krei'l Magnetische und geographische Ortsbestimmungen. 

Magnetische Linien an den Küsten des adriatrscken Meeres. 




Ltth i[i',.-'lr.i i"k"h ü ;■ I urkerei 



Denkschriften der k. Akad d.Vissm.vih.malhein . n.-iturw .OI.XBil.lK.>.>. 



47 



ÜBER DIE 

ACOESSORISCHEN KIEMENORGANE 

DER CLUPEACEEN, 

NEBST BEMERKUNGEN ÜBER DEN DARMCANAL DERSELBEN. 

VON 

PROF. JOSEPH II Y RTL, 

WIRKLICHEM MITGLIEDS DER KAISERLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN. 

t)TL<l'fc 3 tsafVflt'. 

VORGELEGT IN DER SITZUNG DER MATHEMATISCH - NATURWISSENSCHAFTLICHEN CLASSE AM U. JUNI 1855. 

IJie Familie der Clupeaceen enthält, trotz der stattgefundenen Ausweisungen, noch imruer 
sehr heterogene Elemente, und gewichtige Stimmen liessen sich für eine durch wiederholte 
Ausscheidungen zu unternehmende Läuterung dieser Familie vernehmen, welche vorzugsweise 
auf Grundlage anatomischer Merkmale zu bewerkstelligen wäre. Ich habe in dieser Absicht die in 
meinem Besitze befindlichen Gattungen der Clupeaceen vorgenommen, und wo mein Material 
nicht ausreichte, von der Gefälligkeit meines werthen Freundes und Collegen, Custos He ekel, 
dankbaren Gebrauch gemacht. Obwohl ich nun eigentlich nicht fand, was ich suchte, so war doch 
mein Bestreben in soferne nicht ein verunglücktes, als ich bei mehreren Gattungen einige anato- 
mische Eigentümlichkeiten beobachtete, welche, wenn auch nicht geeignet, durchgreifende 
Reformen in der Stellung derselben vorzunehmen, dennoch für die vergleichende Anatomie nicht 
ohne Werth sind. Hierher gehören: 

1. die accessorischen Kiemenorgane etlicher Gattungen, welche an die in meinem Beitrage 
zur Anatomie von Heterotis beschriebene Kiemenschnecke erinnern, und wie diese die Bedeu- 
tung von Labyrinthen ansprechen , und 

2. einige Verschiedenheiten im Baue und in den äusseren Verhältnissen des Darmcanals, 
welche sich bei mehreren , zoologisch sehr ähnlichen Gattungen vorfinden. Ich will das 
accessorische Kiemenorgan bei einer Gattung ausführlich beschreiben, und von den übrigen 
nur im Allgemeinen Übereinstimmendes oder Unterscheidendes bemerken. 



48 Joseph Hyrtl. 

I. ACCESSOEISCHE KIEMENORGANE. 

1. MELETTA THRYSSA C. V. 

Die accessoriseben Orgaue der Kiemen x ) finden sieh im obersten Räume der Kiemenhöhle, 
zwischen der Schädelbasis und dem oberen Segment des vierten Kiemenbogens, wie bei Hete- 
rotis. Das Organ hat eine knöcherne und eine knorpelige Stütze. Erstere besteht in einer breiten, 
viereckigen , ziemlich soliden Knochenplatte , 2 ) welche sich vom oberen Segment des vierten 
Kiemenbogens erhebt, an ihrem vorderen Rande einen Halbmondeinschnitt, und an ihrem 
hinteren Rande eine nicht ganz geschlossene Öffnung von Hanfkorngrösse besitzt. Der untere, 
mit dem Kiemenbogensegment verwachsene Rand ist geradlinig, der obere convex gebogen. 
Das aceessorische Organ liegt an der inneren Wand dieser Knochenplatte , während an der 
äusseren Wand eine Reihe Kiemenblättchen des vierten Kiemenbogens hinzieht. An den oberen 
Rand dieser Knochenplatte ist eine muldenförmige, dünne aber steife Knorpelplatte angewachsen, 
welche sich nach einwärts umbiegt, und mit ihrer unteren concavcn Fläche zur Fixirung der 
oberen Wand des fraglichen Organs dient. 3 ) Da die Knorpellamelle nicht so breit ist wie die 
Knochenplatte , so wird der zwischen beiden nach hinten offen bleibende Winkel durch 
ein fibröses Septum verschlossen. 

Das aceessorische Kiemenorgan selbst erscheint als eine Ausstülpung der oberen Rachen- 
wand, 4 ) welche unmittelbar über den unteren Schlundknochen beginnt, und sub forma eines 
weiten und sehr dickwandigen Canals, anfangs an der iuneren Fläche der erwähnten Knochen- 
platte nach vorne, dann nach einwärts, und zuletzt nach rückwärts und auswärts läuft, und somit 
einen schneckenartig gekrümmten Gang darstellt, welcher, der Form nach, von der bei Hete- 
rotis Ehrenbergii vorkommenden, vielfach gewundenen Kiemenschnecke, nur durch seine 
einfache Krümmung, und durch die horizontale Lage seiner Ebene differirt. Der Querdurch- 
messer des Organs beträgt einen halben Zoll ; der Längendurchmesser 8 Linien (bei einer 
Körperlänge von 19 Zoll). 

Die Wanddicke misst (besonders an der inneren Seite) über anderthalb Linien, während 
die äussere, an die Knochenplatte anliegende Wand die unerhebliche Dicke einer gewöhn- 
lichen Schleimhaut besitzt. Die Verdickung der Wand wird durch eine Muskelschichte ver- 
anlasst, deren Faserrichtung keine bestimmte ist. 

An der inneren Oberfläche der äusseren, dünnen Wand des Organs, ziehen zwei parallele, 
durch eine schmale Furche getrennte Reihen äusserst zarter, scharfer und harter Leistchen hin, 
deren Richtung senkrecht steht, und die in Allem jenen fein- und langgezähnten Kämmen 
gleichen, welche den der Rachenhöhle zugekehrten, coneaven Rand der Kiemen besetzt halten, 
und einen Rechen bilden zur Abwehr verletzender oder verunreinigender Bestandteile des 
die Kiemenspalten passirenden Wassers. Die blinde Furche zwischen den beiden Blättchen- 
reihen 5 ) entspricht auch der verlängerten Richtung der vierten Kiemönspalte. Die untere 
Leistenreihe erscheint als eine Fortsetzung des Kammes des vierten Kiemenbogens , und die 

i) Taf. I, Fig. 1, -2. 

3 ) Taf. I, Fig. 2, lit. d. 

3 ) Taf. I, Fig. 1, lit. c, c. 

*) Taf. I, Fig. 1, lit. h. 

5) Taf. I, Fig. 1. 



über die accessorischen Kiemenorgane der Clupeaceen. 40 

obere als eine Verlängerung der Kammzäekchen der unteren Schlundkiefer. An den von den 
beiden Leistenreihen eingenommenen Stellen der Wand fehlt der museulöse Beleg, welcher, 
da er vom oberen Rande der oberen Leistenreibe beginnt, und, nachdem er das ganze Organ 
umgriffen, am unteren Rande der unteren Reihe endet, eine Verengerung und Entleerung 
desselben vermitteln wird, wahrend ein von der Schädelbasis zur äusseren Oberfläche der früher 
beschriebenen Knorpelplatte ziehender Muskel das Organ erweitern kann. 

Was die Gefässverhältnisse des beschriebenen Organs betrifft, so sind dieselben, wie bei 
Heierotis Ehrenbergii , entschieden respiratorisch. Es verlängert sich nämlich jener Ast der 
Kiemenarterie, welcher den vierten Kiemenbogen versorgt, an die knöcherne und knorpelige 
Stütze des accessorischen Kiemenorgans. Wird er, wie es mir an einem sehr grossen und 
frischen Exemplare von Meletta gelang, mit gefärbten Terpentinöl gefüllt, so sieht man eine 
Reihe feiner Zweige von ihm zur Schleimhaut des Organs hinziehen, wo sie sich zu einem sehr 
engmaschigen Netze auflösen, aus welchem sich eine mit der vierten Kiemen vene verschmel- 
zende Blutader hervorbildet. — Auch ein nutritives Gefässsystem findet sich vor, von welchem 
ich jedoch nur den venösen Antbeil mit Sicherheit erkannte, indem ich zwei, aus der Innen- 
wand des Organs auftauchende Venenzweige von erheblicher Stärke sieb in den Stamm der 
Jugularvene entleeren sah. 

Die Nerven des Organs stammen aus dem Vagus. Sie sind sehr unbedeutend, und stehen 
mit dem auffallenden Nervenreichthum der Kiemenschnecke von Heteratis in grellem Contrast. 

2. CHATOESUS UHACUXDA, C. V. 

Das accessorische Kiemenorgan dieser Gattung Unterscheidet sich in nichts, von jenem 
der Meletta. In Hinsicht auf die Kleinheit des Thieres, scheint es an Umfang' und Wanddicke 
noch stärker entwickelt zu sein. Obwohl die Iniection der Kiemengefässe nicht gelang-, so 
lässt doch die vollkommene Übereinstimmung in allen übrigen anatomischen Eigenschaften 
auf eine gleiche Verwendung, wie bei Meletta. mit voller Sicherheit schüessen. 



3. GONOSTOMA JAVANICUM, Sieh. 

Unter allen Clupeiden scheint diese Gattung das fragliehe Organ am entwickeltsten zu 
besitzen, da seine knöcherne Stütze an Umfang jene der zweimal grösseren Meletta Thryssa 
ansehnlich übertrifft. Die Knochenplatte ist auch nicht plan, wie bei letzterer, sondern 
muschelförmig gehöhlt, mit innerer Convexität, und an ihrer coneaven Oberfläche mit einer 
niedrigen, senkrecht gestellten Leiste, und kleineren schiefen Ausläufern derselben versehen. 
welche auf eine mehrfach gebuchtete Beschaffenheit der inneren Oberfläche des Organs schliessen 
lassen. Die übrigen Attribute des Kiemengerüstes sind jenen der vorhergehenden gleich. 

4. CLUPANODON AUREUS, Spix. 

Bei dieser Art wird das accessorische Kiemenorgan in einem sehr rudimentären Zustande 
getroffen. Die knöcherne Stütze desselben am oberen Gliede des vierten Kiemenbogens bildet 
nur ein niedriges und schmales Knochenplättehen , an dessen äusserer Fläche sich die Kiemen- 
blättchenreihe dieses Bogens fortsetzt, und an dessen innere Fläche sich eine einfache sack- 

DenkBChrifien der mathem.-naturw. Cl. X. Bd. 1 



">(> Joseph Hyrtl. 

förmige Ausstülpung der oberen Rachenwand, als Andeutung des fraglichen Organs, anlegt. 
Knorpelige Stützen fehlen. Der Zahnrechen an der coneaven Seite des vierten Kiemenbogens 
und der Ossa pharyngea inferiora setzt sich in die Höhle der Ausstülpung des Rachens fort, 
wo sie am blinden Ende desselben bogenförmig in einander übergehen. Der Ausstülpungssaek 
der oberen Rachenwand hatte bei dem untersuchten, 7 Zoll langen Exemplare, nur die Grösse 
einer kleinen Erbse. 

Die sonstige Form der Kiemen und Nebenkiemen stimmt mit Meletta überein. 

5. KU WAL A ALBELLA, C. V. 

Dieser kleine indische Fisch hat die Form der Kiemen von Meletta und Chatoessus. Die 
vierte Kiemenspalte ist besonders weit. Das accessorische Organ ist, bei der nur 3 Zoll mes- 
senden Länge des Fisches, zwar sehr klein, aber als ein blindes , sackförmiges, etwas nach 
einwärts gekrümmtes Diverticulum der oberen Schlundwand deutlich zu erkennen. Sein Stiitz- 
knochen, gleichfalls dem obersten Stück des vierten Kiemenbogens angehörend, ist schmal, 
aber hoch, und nicht durchbohrt. 

(5. SARDINELLA AXCHOVIA, C. V. 

Dieser kleine, nur 5 Zoll langeFisch besitzt ein sehr entwickeltes accessorisches Kiemen- 
organ mit knöcherner und knorpeliger Stütze, dicken häutigen Wänden, und starker haken- 
förmiger (spiraler?) Windung seines 1 Linie weiten Ganges. 

Gattungen, deren Weingeist-Exemplare ich untersuchte, und bei welchen das accessorische 
Organ spurlos fehlt, sind: 

1. Osteoglossum Vandelli C. V. 

■1. Albula Bonanus Lacep. 

3. Notopterus Bontianus C. V., bei welcher auch die Verbindung der Schwimmblase mit 
dem Gehörorgane vorkommt. 

i. Bogenia alba C. V. 

5. Megalop.s atlaittieus und indicusC.Y., mit sehr deutlich ausgeprägtem Zusammenhange 
der Schwimmblase mit dem Gehörorgane. 

6. Coilia Dussumieri C. V. « 

7. Elops saurus L. 

8. ( 'lupea harengus und latulus L. 

9. Harengula sprattus C. V., hat zwar am vierten Kiemenbogen eine kleine Knochenleiste, 
alicr das accessorische Organ fehlt. 

10. Engraulis atherinoides C. V. — Dagegen trägt Engraulis brevißlis ein nicht unansehn- 
liches Knochenblatt am vierten Kiemenbogen. dessen Beziehung zu dem aecessorisehen 
Kiem.enorgane noch in Frage gestellt ist. 

Zweifelhaft ist das Vorkommen des Orffans bei folgenden Gattungen, deren Kiemen 
nicht im feuchten Zustande, sondern nur an Skeleten untersucht werden konnten. 

a. Pellona Lechenaultü C. V., von welcher ich nur ein Skelet besitze, hat am oberen Gelenk- 
stüeke des vierten Kiemenbogens eine so dünne und niedrige. Knochenleiste aufsitzen, dass sie 
nur ein Processus muscularis zu sein scheint. 



Über die accessorischen Kiemenorgane der Clupeaceen. öl 

h. Alausa tyrannus De Kay. Ich besitze von dieser amerikanischen Species nur ein Skelet. 
An diesem sehe ich an der gewohnten Stelle des accessorischen Kiemenorgans eine breite, 
steile, dicke, senkrecht aufsteigende Knochenplatte, ') mit oberem convexen, vorderem con- 
caven Rande, und mit einer hanfkorngrossen Öffnung am hinteren Rande, ganz ähnlich jener 
von Meletta. Ich würde auf diese Beobachtung hin das Vorkommen des fraglichen Organs 
nicht in Zweifel ziehen, wenn nicht bei einer Alausa vulgaris aus dem Nil, und einer Alausa 
Pilchardus, welche ich in Heckel's Museum untersuchte, keine Spur desselben zu entdecken 
gewesen wäre. — Ich halte es nicht für möglich, dass ein so auffallender anatomischer Unter- 
schied zwischen Arten derselben Gattung obwalten kann. Was aber die knöcherne Platte der 
Alausa tyrannus für eine andere Verwendung haben könnte, als die einer Stütze für unser 
Organ , ist mir gleichfalls ein Räthsel, 

c. Hyodon claudalus C. V. Ebenso unentschieden bleibt das Vorkommen des accessorischen 
Kiemenorgans bei Hyodon, von welchem ich kein Weingeist-Exemplar zur Hand hatte , und 
am Skelete dieselbe Knochenplatte wie bei Alausa, aber kleiner und ohne Ausschnitt am hinteren 
Kunde, vorfand. 



II. VERDAUUNGSORGANE. 

Die wichtigsten Unterschiede der untersuchten Clupeaeeen-Gattungen betreffen das 
Vorkommen oder den Mangel eines Muskelmagens, die Länge des Darmcanals, die Zahl 
i\cv Appendices pyloricae, und die Einmündung der Schwimmblase in den Verdauungscanal. 
Leider kommen bei äusserlich sehr nahe verwandten Gattungen sehr auffallende Verschie- 
denheiten in den genannten Punkten vor, und umgekehrt, so dass ich mich nur in die 
einfache Angabe ihres Vorkommens, nicht aber in ihre Verwendbarkeit zu Classifications- 
zwecken einlassen kann. 

Einige mit einem accessorischen Kiemenorgane versehene Clupeiden besitzen einen mus- 
culösen Magen, ähnlich jenem der Mugil-Arten und des Heterotis. Ein solcher findet sich jedoch, 
wenn auch in minder entwickeltem Grade, und zugleich mit den zwei langen Appendices pylo- 
ricae bei Notopterus Bontianus 2 ) und Osteoglossum Vandelli, welche keine accessorischen 
Kiemenorgane besitzen. 

1. MELETTA THRYSSA, C. V. 

Bei Meletta thryssa verengert sich der Pharynx zu einem wahren Ösophagus, welcher 
einen Zoll lang in der Bauchhöhle nach hinten verläuft, die gewöhnliche Stelle des häutigen 
Magens einnimmt, sich dann nach vorne umbiegt, und in einen äusserst kräftigen, dickwandigen, 
von den Seiten zusammengedrückten Muskelmagen mit scharfer Grenze übergeht. Unmittelbar 
vor der Umbeugungsstelle mündet in schief nach vorne gehender Richtung der Ductus pneu- 



l ) Tab. I, Fig. 3, litt. a. 
3 ) Tab. II, Fig. 6. 



7 * 



."> i Jos e p h II y rtl. 

maticus einer grossen, die ganze Bauchhöhle einnehmenden Schwimmblase ein. Die Wände des 
Muskelmagens haben in der Mitte eine Dicke von drei Linien, und an ihrer inneren Oberfläche 
finden sich dicht unter der Einmündung des Ösophagus zwei gegenständige knorpelharte.Stellen, 
auf welche, gegen den Pylorus zu, noch mehrere minder hervorragende härtliche Stellen folgen. 
Eine Pylorusklappe ist nur als niedrige Kingwulst angedeutet. Der sehr lange Darmcanal 
(26 Zoll auf 10 Zoll Körperlänge und 4 Zoll Bauchhöhlenlänge) tritt aus der linken Magenwand 
nach vorne heraus, biegt sich schnell nach hinten um, und durchzieht die Bauchhöhle in vielen 
ab- und aufsteigenden Windungen , welche durch lockeres, fettreiches Zellgewebe in einen 
schwer entwirrbaren Pack zusammengehalten werden. Das Anfangsstück des Darmcanals ist 
sein weitester Abschnitt. Es erstreckt sich bis in die Nähe des Afters, wo es mit allmählich 
zunehmender Verengerung in ein von nun an an Umfang gleichbleibendes Darmrohr übergeht. 
Ks ist last in seiner ganzen Länge mit dicht gedrängten, kurzen, einfachen, oder bis zu ihrer Basis 
gespaltenen i ippendices pyloricae besetzt, welche jedoch nur auf der einen Hälfte der Peripherie 
des Darmrohres aufsitzen, und die andere frei lassen. 1 ) 

Bei sorgfältiger Isolirung der einzelnen Appendices findet man, dass sie nicht gleichförmig 
einer neben dem andern stehen, sondern zu Büschel zusammengedrängt, oder auf Ballen zusam- 
mengewunden werden, deren jedem eine Ausbuchtung des Darmcanals entspricht, welche, wie 
die Haustra am menschlichen Grimmdarm, quer über das Darmrohr geht, und fünfzig bis 
achzig Appendices trägt. Die innere Oberfläche des ganzen Darmcanals ist mit sehr feinen, 
nur als zarte Querstraffirung erkennbaren Leistchen oder Fältchen besetzt, welche in dicht 
gedrängter Reihenfolge um die ganze innere Peripherie des Darmrohres herumgehen, und durch 
mehrere, (3 — -4) nach der Länge des Darmes laufende, aber nicht parallele Streifen geschnitten 
werden. 

Die Leber ist klein, die Gallenblase oval, gross, mit der Leber nicht in Contact, sondern 
blos durch zwei feine Ductus h&patici mit ihr verbunden. Der Choledochus ist ziemlich stark, 
und verengert sich plötzlich vor seiner Einmündung in den Darm, welche zwischen den Lumina 
der obersten Appendices pyloricae stattfindet. Kein Panereas-Rudiment. Milz klein, weit hinten 
gelegen. Geschlechtsdrüsen paarig. Harnwerkzeuge bekannt. 

•2. CHATOESSUS CHACUNDA, C. V. 

Ckatoessus Chacunda hat den Muskelmagen, 2 ) die büschelförmig gruppirten, vielleicht noch 
zahlreicheren, und um den Anfang des Darmcanals zu einem dicken, den musculösen Magen 
allseitig überwölbenden Kuchen vereinigten Appendices pyloricae 3 ) den langen Darmcanal, 
und die einfache, grosse, in den Ösophagus mündende Schwimmblase der Meletta. 

3. CLUPEA HAREXGUS, Link, und HARENGULA SPRATTUS, C. V. 

b h erwähne zuerst die von Valenciennes an mehreren (Jlupeiden (Clupea, Alausu. liuti- 
rinus) beobachtete Eigentümlichkeit des Magens des gemeinen Härings. 4 ) — Er besitzt an 



■i Tab. I, Flg. I. 

-) Tal,. II. Fig. I. litt. b. 

■') Il.i.l. litt. .-. r. 

»i Tal». U. Fig. 3. 



Über die accessorischen Kiemenorgane der Clupeaceen. 53 

zwei Exemplaren, die ich vor mir habe, eine fast durch die ganze Bauchhöhlenlänge sich 
erstreckende konische Form, welche nach hinten in eine feine Spitze ausgeht, die sich in einen 
('anal verlängert, welcher sich etlichemal rankenförmig windet (lit. c) , anfangs nach hinten 
zieht, dann sich nach vorne umbiegt und in die hintere Hälfte der pfriemenförmigen, schmalen 
und langen Schwimmblase einmündet. Dieser Canal ist der Ductus pneumaticus. Der Magen 
ist selbst an seinem vordersten Theile nicht weiter als der Schlund (er war leer), mit welchem 
er ohne deutliche Zwischengrenze zusammenhängt. Am Ende seines vorderen Drittels hängt 
er mit einer engen, darmähnlichen Portio pylorica zusammen, welche unter einem sehr spitzigen 
Winkel von ihm nach vorne abgeht, und sich nach einem 10 Linien langen Verlauf nach hinten 
als eigentlicher Darmcanal umkrümmt, welcher geradelinig zum After zieht. Am Beginne des 
geraden Darmcanals mündet ein Bündel von 24 langen, ungespaltenen, ziemlich weiten Äppoi- 
dices pyloricae (lit./*) ein, welche anfangs an der ganzen Peripherie des Dünndarmes aufsitzen, 
dann aber nur an Einer Seite des Darmrohres in kurzer Strecke stehen. Die innere Oberfläche 
des kurzen Darmcanals ist mit zahlreichen, sich dachzieeelförmi"- deckenden Kreisfalten besetzt. 
Leber und Gallenblase gross. Zwei Ductus hepatici. Der Ductus choledochus weit, mit sehr 
enger, zwischen den Lumina der ersten Appendices pyloricae gelegenen Darmmündung. 

Bei Clupea latulus mündet der Ductus pneumaticus wie gewöhnlich in die Rückenwand 
des Schlundes; dagegen bei Harengula sprattus C. V. die Verbindung des Ductus pneumaticus 
mit dem Magen dieselbe wie bei Clupea ist, die Zahl der Appendices 'pyloricae aber nur 
acht beträgt, von welchen der siebente der längste ist. 1 ) 

4. SARDINELLA ANCHOVIA, C. V. 

Die Unterleibsorgane waren in so schlechtem Zustande, dass ich nicht mit Bestimmtheit 
sagen kann, ob die Schwimmblase dieselbe Verbindung mit dem Magen, wie bei Clupea habe. 
oder nicht. Ich vermuthe jedoch das erstere, da der Magen in eine sehr feine hintere Spitze aus- 
läuft, an welcher sich ein Faden (wahrscheinlich der abgei'issene Ductus pneumaticus) inserirt. — 
Eigentümlich ist die Form des Magens. Ein langer Ösophagus scheint durch eine einfache 
ümbiegung nach vorne in eine sehr entwickelte, anfangs röhrenförmig enge, dann aber keulen- 
förmig sich verdickende Pars pylorica überzugehen. An der Übergangsstelle ragt der dünn- 
wandige Fundus coecus nach hinten, und zieht sich in die eben erwähnte feine Spitze aus. 
Die keulenförmige Verdickung der langen Pars pylorica entsteht durch Massenzunahme der 
Muscularis , nicht durch Erweiterung der Höhle. Die Schleimhaut derselben zeigt sehr ent- 
wickelte netzförmige Falten. Der Dünndarm macht, eine lange, seharfgebogene S-förmige 
Krümmung. Die vordere Schlinge der Krümmung macht selbst wieder einige Nebenbiegungen 
von kleinem Halbmesser. Der Dünndarmanfang ist mit Büscheln zahlreicher Appendices pylo- 
ricae besetzt, welche in eine einfache Reihe endigen. 3 ) 

5. ALAUSA VULGARIS, C. V. 

Diese Species aus dem Xil hat den Magen des Härings. Sein in eine konische Spitze aus- 
laufender Blindsack setzt sich unmittelbar in den Ductus pneumaticus fort. Derselbe läuft aber 

i) Tal,. III, Fig. ö. 
2 ) Tai.. II, Fig. 4. 



54 Jos ep h II y r 1 1. 

nicht in Spiralen Drehungen zur Schwimmblase, sondern besitzt an seiner inneren Oberfläche 
eine spirale Klappe. Der Darmcanal geht vom Pylorus aus vier Linien nach vorne, biegt sich 
dann nach hinten um, um an der rechten Seite des Magenblinddarmes geradelinig zum After 
zu gehen. Sein Anfangsstiiek ist mit 77 ungleich langen, ungespaltenen, und verschie- 
dentlich weiten Appendices pyloricae besetzt , welche theils einen dichten Kranz um den 
Pylorus bilden, theils am rechten Darmrande aufsitzen. Verbindung der Schwimmblase mit 
dem Gehörorgane. 

Alausa Pilchardus C. V. verhält sich ebenso, mit dem einzigen, sehr bemerkenswerthcu 
Unterschiede, dass die Zahl der Appendices p>ylorica£blos sieben beträgt, von denen vier im 
Kreise um den Pylorus, die übrigen am rechten Darmrande sitzen. 

6. ELOPS SAURUS, C. V. 

Die Portio cardiaca des Magens bildete einen langen Und weiten Blindsack , welcher die 
Überreste von vier halbverdauten kleinen Sphyränen enthielt, und nicht ferne vom After 
mit einer scharfen Spitze endigte. J ) Er hatte eine Länge von 6 Zoll auf 18 Zoll Körp erlange ; 
die trichterförmig sich verengernde, nach vorne gerichtete Portio pylorica mass l'/ 2 Zoll in der 
Länge, und ging, wie bei Clupea, durch eine scharfe Umbiegung in einen geradelinigen Darm- 
canal über. Zahlreiche Appendices pyloricae (lit. b) halten den Pylorus und das Anfangsstück 
des Darmcanals besetzt. Sie stehen nur an der rechtseitigen Peripherie der Pylorusgegend 
und am concaven Rande des Überganges der Portio pylorica ventricidi in den Darmkanal, 
und occupiren eine Darmlänge von anderthalb Zoll. Je näher dem Pylorus, desto dichter 
gedrängt erscheinen sie, je weiter davon,- desto mehr isoliren sie sich in kleinere, mehrfach 
verzweigte Büschel oder Quasten, zu 15 — 24, welche eine einfache Einmündung in den Darm 
besitzen. 

Ihre Gesammtzahl kann der vielen Thcilungen wegen nicht genau angegeben werden : — 
mag aber viel über Hundert betragen. Öffnungen im Darmcanale zählte ich nur neun, weil 
die ganze Gruppe von Appendices, welche zunächst am Pylorus steht, nur Eine gemein- 
schaftliche Endmündung besitzt. An der von den Appendices frei gelassenen Stelle des Darm- 
anfanges mündet der Ductus choledockus, welcher aus einer mit der Leber nicht verbundenen 
kleinen ovalen Blase entspringt, zwei sehr feine Ductus hepatici erhält, und sich während 
seines langen und schiefen Verlaufes in der Darmwand auf Borstendünne verengert. Die 
Schleimhaut des Darmcanals besitzt weder Längs- noch Kreisfalten, sondern ein genetztes 
Ansehen mit weiten Maschen. Die Leber gross. Die Schwimmblase so lang w r ie die Bauch- 
höhle. Der Ductus pneumaticus fehlt, und es steht die Schwimmblase mit der Magenhöhle 
durch ein hanfkorngrosses Loch in Verbindung, welches beiläufig einen Zoll hinter dem 
Beginne der Pars pylorica ventricidi an der oberen Wand des Magens etwas rechtseitig 
gelegen ist. Von der Schwimmblase aus gesehen, erscheint das Loch mit einem feingefalteten 
Rande umgeben, welcher vom Magen aus gesehen, glatt und knorpelhart ist. Von dem Loche 
erhebt sich rechts und links eine halbmondförmige Falte bis zur oberen Wand der Schwimm- 
blase hinauf, und theilt sie (ohne äusserliche sichtbare Abschnürung) in eine vordere und 
hintere (grössere) Hälfte. Las Loch zum Magen gehört noch der vorderen Hälfte an. 



>) Tab. III, Fig. 1, litt. a. 



Über die accessorischen Kiemenorgane der Glwpeaceen. 55 

7. HYODON CLAUDALUS, C. V. 

Es ist kein Unterschied zwischen Munddarm, Portio cardiaca und pylorica des leeren 
Mayens zu sehen. Im aufgeblasenen Zustande erweitert sich die Pars cardiaca zu einem birn- 
förmigen Sack, ') welcher sich nach vorne in die röhrenförmige Portio pylorica umbiegt, und 
durch eine scharfe Einschnürung vom Darme getrennt wird. Selbst bei der grössten Ausdehnung 
des Magens durch Lufteinblasen, bildet seine Schleimhaut 9 Längenfalten, welche erst gegen 
den Pylorus hin verschwinden. Letzterer besitzt zwei ringförmige, niedrige Klappen, welche 
durch einen nur zwei Linien breiten Zwischenraum von einander getrennt sind. Der Darm 
zieht eine Strecke weit nach vorne, und geht, sich nach hinten und oben umbiegend, geradelinig 
zum After. Seine Lange misst über 5 Zoll auf 12 Zoll Körperlänge, und 4 Zoll Biuchlänge. 
Eine einfache, anderthalb Zoll lange Appendix pylorica^ von der Weite des Darmrohres, sitzt 
auf der rechten oberen Peripherie des Darmanfanges auf, und über ihr mündet der weite Ductus 
choledochus, welcher aus einer grossen ovalen, mit dem massenhaften Leberparenchym nur 
durch zwei feine Ductus hepatici verbundenen Gallenblase entsteht. Die innere Oberfläche des 
Darmcanals besitzt weder Falten noch Zellen. Milzen finden sich zwei, die eine an der hinteren 
Umbeugung des Magens, die andere auf dem Rücken desselben, neben der Mündung des Ductus 
pneumaticus. Die Schwimmblase nimmt die ganze Länge der Bauchhöhle ein. und mündet 
dicht hinter dem Kreismuskel des Schlundes in der Rückenwand des Magens. 

8. CLUPANODON AUREUS, Spix 

Der auffallend weite Schlund geht ohne deutliche Grenze in den grossen und langen Mayen 
über, dessen hinteres Ende in eine scharfe Spitze auslauft. Die Portio pylorica ist über einen 
Zoll lang, und geht erst vom hinteren Drittel des Magens ab. Die Schleimhaut des vorderen 
Magendrittels zeigt ein interessantes Vorkommen. Es finden sich nämlich auf derselben 
12 Längsreihen grösserer, rundlicher, hart anzufühlender Papillen, zwischen welchen etliche 
Reihen kleinerer eingeschaltet liegen. Sie erinnern an die in der Speiseröhre der Seeschild- 
kröten vorkommenden Papillen. 2 ) Am Anfange jeder Reihe sind die einzelnen Papillen getrennt 
stehend, und verschmelzen erst im weiteren Verlaufe zu einer breiten und flachen Leiste, die 
sich bis zur Abgangsstelle der Pars pylorica hin erstreckt. Der Darmcanal ist anfangs weit, 
und verengert sich gegen den After hin um die Hälfte. Er bildet nur eine einfache kurze, aber 
scharf gebogene S-förmige Krümmung. Ein einfacher Kranz verschieden langer - , aber unge- 
spaltener ^p^eft«fceesp#fo?7cae steht um den Anfang des Dünndarmes herum. Ihre Anzahl konnte 
ich bei dem halbverfaulten Zustande der Bauchehmeweide nicht mit Bestimmtheit ermitteln. 
Ebensowenig konnte ich über die A T erhältnisse der Schwimmblase etwas eruiren, welche, mir 

zu fehlen schien. 

9. KOWALA ALBELLA, C.V. 

Bei Kowala albella weicht der Darmcanal von der gewöhnlichen Form nur in so ferne ab, 
als um denPylorus ein Kranz, am Anfangsstücke des Dünndarmes aber nur eine einfache Reihe 
von kurzen, dichtstehenden Appendices pyloricae vorkommt. — Die Schwimmblase hat die 
Verbindung mit dem Gehörorgane, und eine unmittelbare Einmündung in den Pharynx (ohne 
Ductus pneumaticus) . 

l ) Tab. II, Fig. 2. 

-j Ouvier und Valenciennes haben Ähnliches bei Rhombus, Stromateus und Seserinus beobachtet. 



56 Joseph Ilyrtl. 

10. COILIA DUSSUMIERI, C. V. 

Bei Cnilia Dussumieri aus Bombay findet sieh unter allen (Jlupeaceen die abweichendste 

Magenform. 1 ) Sie ist an dem gut erhaltenen Exemplare, welches ich vor mir habe, kugelig, 

mit nahe an einander liegender Cardia und Pylorus. Das ziemlich weite und kurze Pylorus- 

rohr setzt sich in einen, blos einmal nach hinten umgebogenen Darmcanal fort, welcher an seinem 

Beginne eine, dreiviertel seines Umfanges umgebende Krone von 8 Appendices pyloricae besitzt. 

Der Ductus pneumaticus mündet nicht in den Schlund, sondern in die Mitte der Rückenwand 

des sphärischen Magens. Der ganze Darmcanal, so wie der Ductus pneumaticus sind 

schwarz pigmentirt. 

1 1 . MEGALOPS ATLANTICUS, C. V. 

Diese Art hat den gewöhnlichen häutigen Magen, 2 ) einen anfangs vom Pylorus nach vorne 
gehenden, dann sich nach hinten umbiegenden Dünndarm, welcher, ohne Schlingen zu bilden, 
nur etwas schlangenförmig gewunden, zum After zieht. Appendices pyloricae fehlen. Die 
Schwimmblase sehr gross, nach vorne in zwei kurze, weite, knorpelige Röhren auslaufend, 
welche zum Gehörorgane ziehen. Kein Ductus pneumaticus, sondern unmittelbare Inosculation 
der Schwimmblase in den Schlund. 

Einiger Ähnlichkeit wegen führe ich zum Schlüsse den schon längst durch Mü Her- 
aus den Clupeaceen zu den Characinen verwiesenen Erythrinus an. 

Bei Erythrinus unitaeniatus hat der Magen die gewöhnliche Form, mit ansehnlichem 
gerundeten Blindsack und röhrenförmigen Pylorustheil , welcher enger als der Darmcanal 
ist. 3 ) Der Darmcanal ist, so weit er Appendices pyloricae trägt,nach vorne gerichtet, und biegt 
sich nur einmal zum Afterdarm um. welcher während seines Verlaufes eine scharf S-förmige 
Krümmung bildet. Die innere Oberfläche des Darmcanals besitzt zahlreiche, etwas schief 
gerichtete Kreisfalten, w T elche von einem weissen feinen Längsstreifen in der Darmwand aus- 
gehen. Die Appendices pyloricae sind unverästelt, kurz, aber weit (lit. c). Vier stehen um den 
Anfang des Darmcanals herum, die sechs übrigen folgen in einer Linie am rechten Rande des 
Darmes bis zu seiner Umbeugesfelle hin. Der Ductus pneumaticus ist lang und weit, entspringt 
aus der hinteren Schwimmblase, deren vordere Hälfte die von J. Müller entdeckte feinzellige 
Beschaffenheit besitzt. Er erweitert sich vor seiner Einpflanzung in die linke Wand des 
Schlundes ansehnlich, und besitzt in seinem Inneren daselbst eine spirale Klappe (lit. a). Die 
vordere, nicht zellige Schwimmblase communicirt mit der hinteren nur durch eine sehr feine 
Öffnung. Sie hat keine Verbindung mit dem Gehörorgane, indem sie keinerlei Fortsetzung zur 

■ OD? ö 

Schädelbasis schickt, sondern mit einer breiten abgerundeten Kuppel hinter dem starken 
Befestigungsbande des Schultergürtels endet. 

Bei Erythrinus balteatus ändert sieh nur die Zahl der Appendices pyloricae , indem am 
Anfange des Darmes ein Bündel von 11, und im ferneren Verlaufe desselben bis zur 1 mbeugung 
20 Pförtner- Aul länge vorkommen. 

1) Tal,. III. Fig. I. 
-') Tal.. III. Fig. :s. 
'"'; Tab. III. Fig. •-'. 



Über die aceessorischen Kiemenorgane der Clupeaeeen. 57 



ERKLÄRUNG DER ABBILDUNGEN. 

TAFEL I. 

Fig. 1. Die aceessorischen Kiemenorgane von Meletta T/iryssa , von oben gesehen. Das rechte Organ ist eröffnet, um die an seiher 
äusseren Wand hinziehende Doppelreihe zarter Leistchen, und die in ihrer Mitte befindliche Furche zu sehen. 
a. Schlund. 
li. Einmündung des linken Organs. Rechterseits ist die Einmündungsöffnung aufgeschnitten. 

c. c. Stützende Knorpelplatten der beiden Organe. 

d. Jugularvene der linken Seite, welche zwei Venen aus dem benachbarten Organe aufnimmt. 

Fig. 2. Das Kiemengerüste von Meletta Thryssa, mit der am oberen Segmente des vierten Kiemenbogens aufsitzenden hinten durch- 
löcherten Knochenplatte. Die Buchstaben a. bis d. bezeichnen die Zahl der Kiemenbogen. 
Fig. 3. Dasselbe von Alausa tyrannus. 

a. Die knöcherne Platte des aceessorischen Organs. 
Flg. 4. Ein Stück Darmcanal von Meletta Thryssa, mit den büschelweise aufsitzenden Appendices pyloricae. 

TAFEL II. 

Fig. 1. Magen- und Darmcanalsanfang von Chatoessui Chaeunda. 

a. Schlund. 

b. Muskelmagen. 

c. 'Appendices pyloricae, um den Anfang des Darmes einen dichten Haufen bildend, weiter unten büschelförmig aufsitzend. 
Fig. 2. Magen- und Darmcanal von Hyodon claudalus, mit einer einfachen, dicken, weiten Appendix py/orica. 

Fig. 3. Darmcanal und Schwimmblase von Clupea harengus. 
ii. Übergang des Schlundes in den Magen. 

b. Langer Blindsack des Magens. 

c. Spiral gewundener Ausführungsgang der Schwimmblase, welche sich in das hintere . pfriemenförmige Ende des Magens 
einsenkt. 

d. Schwimmblase. 

e. Pars pylorica ventriculi. 

f. Einfache Appendices pyloricae. 

g. Geradeliniger Darmcanal. 

Fig. 4. Darmcanal von Sardinella anchoria mit dem langen Schlund a, und der musculösen Verdickung b, am Ende der Pars pylorica. 

TAFEL in. 

Fig. 1. Magen- und Darmanfang von Elops saurns. 

a. Magen, an der Rückenwand eröffnet, um das Insertionslumen der Schwimmblase c zu sehen. 

b. Verzweigte Appendices pyloricae, nur an dem einen Rande des Darmes aufsitzend. 
Fig. 2. Magen- und Darmcanal von Erythrinus. 

a. Blasige Erweiterung des Ductus pneumaticus, mit der Spiralen Klappe im Inneren. 

b. Ovaler Magen. 

c. Dünndarmanfang mit 10 kurzen, stumpfen, einrandig aufsitzenden Appendices pyloricae. 
Fig. 3. Magen- und Darmcanal von Megalops atlanticus ohne Appendices pyloricae. 

Fig. 4. Dasselbe von C'oilia Dussumieri, mit 8 langen Appendices. 

Fig. 5. Dasselbe von Ilarengula spraUus, mit 8 Aj)pendices. 

Fig. ü. Dasselbe von Noloptems Bontianus mit 2 Appendices pyloricae. 



Denkschriften der mathem. -naturw. Cl. X Bd. 



lyrll. flupeiireeii. 



faf. I. 



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Fia.3. 




Fiq.4. 




Ir.iä I 



Denkschriften tl.k.Akail d .Wissen seil iiialheiniialunv. CI.X.B4.185 



llyrll. Ckpeacewi. 



Taf. 1 . 



Fig./. 



Fig. 




Fig. 





Fig. 4. 







Denkschriften d.kJUtaxLd \Mssenschmathem.Äatunr.CL X . Bi.1855. 



Hyrtl. Clnpeaeeen. 



TafflL 



Fiat. 



Fw. 3. 




Fü/..i 





Tu/. '/ 

1 



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ii f 



/<'«/. 6. 




Denkschriften i.kÄkad.l.¥issensch.mathem.nalnrvr.Cl. X. BA.1855 



- lithxftäi i i K fc H f u. Staatsäru 



59 



NEUNZEHN ARTEN VON TREMATODEN. 



VON 



D R - KARL MORITZ DIESING, 

WIRKLICHEM MITGLIEDE DER KAISERLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN. 

3K. \A> 3 Sa-fefu-. 
VORGELEGT IN DER SITZUNG DER MATHEMATISCH- NATURWISSENSCHAFTLICHEN CI/ASSE AM ]J. JUNI 1855. 

Von den neunzehn im vorliegenden Aufsatze beschriebenen und auf drei Tafeln abgebildeten 
Trematoden gehören: 1 der Gattung Diplostomum, 3 der Gattung Jlemistomum, 6 der Gattung 
Monostomum und endlich 9 Arten der Gattung Distomum an. Siebzehn Arten davon fand 
Johann Natter er auf seiner Reise in Brasilien, während die übrigen zwei Arten, namentlich 
Ilemistomum cordatum und Monostomum constrictum am Wiener k. k. Hof Naturalien-Cabinete 
aufgefunden worden sind. 

Unter den von Natterer gesammelten Binnenwürmern heben wir ein Distomum hervor, 
welches durch sein Vorkommen und durch die Formveränderung, welche es erleidet, eine 
besondere Erwähnung verdient, und Distomum dimorphum benannt wurde. Diese Art lebt 
ursprünglich in brasilianischen Süsswasserfischen, und erreicht daselbst die Länge von V/ 2 — 4t"'. 
In diesem Zustande ist die Form des Körpers länglich, niedergedrückt, nach rückwärts verbreitert 
und abgerundet, unterhalb zuweilen ausgehöhlt; die äusseren Geschlechtsorgane sind noch 
nicht wahrnehmbar. Mit den von ihnen bewohnten und durch Fischreiher verschluckten Fischen 
werden diese Distomen in den Speisecanal der letzteren übertragen , wo sie ihr Wachsthum 
und ihre Entwicklung fortsetzen. So finden sich in diesen Vögeln von der ursprünglichen erst 
kürzlich verschluckten Form an alle Zwischenstufen bis zu einer Form, welche 3 — 4" Länge 
erreicht und bei unveränderter Gestalt und Lage des Mundes , Halses und Saugnapfes durch 
die auffallende Verschmächtigung und Verlängerung des Leibes nach vorne , durch die fast 
lanzettförmige Gestalt des Hinterendes und durch die entwickelten äusseren Geschlechtsorgane 
von der ursprünglichen Form verschieden ist. 

Als bemerkenswerthen Aufenthaltsort von Binnenwürmern heben wir noch die beiden 
brasilianischen Fischotter-Arten Lutra solitaria und L. brasüiensis um so mehr hervor, als bis 
zum Jahre 1820 am k. k. Hof-Naturalien-Cabinete 21, und seither von mir noch 2 Individuen der 
europäischen Fischotter stets erfolglos auf Eingeweidewürmer untersucht worden sind. Auch 
anderorts sind aus dieser Thierart mit Ausnahme des Pallisadenwurmes (Eustrongylus Gigas), 
welcher einmal an der Veterinärschule zu Alfort bei Paris gefunden wurde und des ebenfalls nur 
einmal vorgekommenen und von Rudolphi ohne Angabe des Finders der kaiserl. Sammlung 

s* 



60 Karl Moritz Die sing. 

mitgeth eilten Distomum trigonocephalum, keine Helminthen bekanntgeworden. Lutra brasiliensis 
und solitaria dagegen beherbergen ausser den von mir bereits beschriebenen: Hemistomum 
clathratum, Distomum rüde und D. incrassatum, Sparganum reptans und Eustrongylus Gigas, 
an unbeschriebenen Arten noch ein Pentastom aus den Lungen, ein anderes mit der Nahrung 
übertragenes aus dem Magen und endlich ein Distom aus demselben Organe. 



T RE MATODA RUDOPHL 

DIPLOSTOMUM Nordm. 

Corpus teretiusculum vel depressum. Caput magnum, a corpore strictura discretum, ace- 
tabuliformer, oblique truncatum latere hians, corpore utplurimum longius. Os subterminale anti- 
cum in margine superiore. Aperturae genitales longitrorsum postpositae, in parte excavata 
capitis sitae, acetabuliformes, mascula subcentralis (acetabulum Auct.), feminea infera. Porus 
excretorius in corporis apice. — Piscium praeprimis, rarissime avium incolae. 

Situm genitalium ita saltem in specie subsequente dissecta videre licuit. 

Diplostomum gründe. 

Tab. I. Fig. 1 — 12. 

Caput magnum ovale v. transverse ellipticum planum, antice trilobum v. subintegrum, 
margine basilari inflexo. Os circulare. Apertura mascula parva orbicularis limbo elevato, 
feminea multo major limbo orbiculari calloso. Corpus teretiusculum subclavatum v. medio 
vcntrieosum, longitudine fere capitis. Longit. 1 — 2'"; caput V 2 — !■'" latum: corpus '/*" crassum. 

Diplostomum grande Dies. Syst. Helm. I. 307. 

Habitaculum: Ardea Leuce, Julio — A. Agami, Septembri et Novembri: in intestinis, 
in Brasilia (Natter er). 

Obsere. Ovula magna elliptica aurantiaca, in superiore corporis parte pone aperturam femineam. 

Natter er fand diese durch ihre im Leben mannigfaltigen Formveränderungen ausgezeichnete Art zuerst 
am 27. November 1826 in zwei männlichen Exemplaren des Agami und zwar in dem einen 7, in dem anderen 
5 Individuen, die er als sonderbare Monostomen mit der Bemerkung bezeichnete, dass sie am unteren Ende 
auch eine Mündung zu haben scheinen. Nachher wurde die Art noch am 10. September 1828 in einem 
Männchen und am 17. September in einem Weibchen derselben Reiher-Art in mehreren Exemplaren wieder 
angetroffen. Auch in einem weiblichen amerikanischen Silberreiher (A. Leuce) fanden sich am 4. Juli 1828 
drei solche Würmer vor, die im Original-Kataloge als schaufeiförmige Monostomen verzeichnet sind. Sämmt- 
liche Individuen sind aus dem Darmcanale der erwähnten Vögel und wurden zu Matogrosso gesammelt. 



HEMISTOMUM Dies. 

( 'orpus teretiusculum v. depressiusculum. Caput magnum a corpore strictura discretum 
acetabuliforme, oblique truncatum latere hians, corpore utplurimum longius. Os subterminale 



Neunzehn Arten von Trematoden. 61 

anticum in margine superiore. Apertura genitalis maseula (acetabulum Auct.) in parte excavata 
capitis, aeetabuliformis subcentralis utrinque testiculo (s. toro) oblongo limitata, feminea 
in corporis apice caudali, aeetabuliformis. Portes exeretorius .... Mammalium et avium incolae, 
ventriculum et intestina inhabitantes. 

1. Hemistomum clathratum. 

Tab. I. Fig. 13—15. 

Caput oblongum elliptieum apice truncatum obtuse trilobum, marginibus inflexis basi 
conrluentibus. Os terminale in lobo intermedio. Testiculi cylindrici angusti extremitatibus con- 
fluentibus, marginibus internis anastomosantibus , 3 / 4 capitis longi. Corpus elongatum interdum 
parum constrictum, capite duplo brevius. Apertura feminea suborbicularis. Longit. 3'". 

Hemistomum clathratum Dies. Syst. Helm. I. 308. 

Habitaculum: Lutra brasiliensis: in ventriculo et intestinis tenuibus, in Brasilia 
(Natterer). 

Zu Matogrosso fand Natterer am 30. August 1827 in einem Männchen der brasilianischen Fischotter 
Lutra N. 118. Ariranlia) mehrere Individuen sowohl im Magen als im Anfange des Dünndarmes, die er unter 
der Bezeichnung „grosse Monostomen'* einschickte. 

2. Hemistomum cordatum. 

Tab. I. Fig. 16—18. 

Caput cordatum, marginibus basi confluentibus. Os terminale. Tesfieuli magni capiti con- 
formes. Corpus eonicum capite longius. Apertura feminea limbo amplo orbiculari prominulo 
Longit. 1'/,'". 

Hemistomum cordatum Dies. Syst. Helm. I. 308. 

Habitaculum: Felis Catus ferus: in intestinis tenuibus; Novembri (Diesing). 

Im November 1839 in einer in Steiermark erlegten wilden Katze von mir gefunden. Die meisten Indi- 
viduen waren mit ihrem Hinterende an der inneren Darmwand angesogen. 

3. Hemistomum pedatum. 

Tab. I. Fig. 19—24. 

Caput cyathiforme , limbo supero undulato, marginibus valde approximatis integris basi 
confluentibus. Os terminale. Testiculi oblongi extremitatibus conniventibus capite dimidio brevi- 
ores. Corpus longitudine capitis, compressum retrorsum increscens basi excisum, pediforme. 
Apertura feminea limbo elliptico amplo cineta. Longit. IV2 — -'"■ 

Hemistomum pedatum Dies. Syst. Helm. I. 309. 

Habitaculum: Didelpbys myosurus, Majo et Junio. -- D. cancrivorus, Decembri: 
in intestinis tenuibus, in Brasilia (Natterer). 

Am 10. December 1821 fand Natterer zu Ypanema im Dünndarm eines Weibchens vom Opossum 
Würmer, welche er in seinen Original-Notizen sonderbare Amphistomen oder Würmer eines neuen Genus 
nannte; sodann dieselbe Art am 18. Mai und 13. Juni 1822 ebendaselbst im Cayopollin, bei welch letzterer 
Gelegenheit er folgende Bemerkung machte: 

„Didelphys Caijopollin mit 35 Würmern, wie es scheint eines neuen Genus aus dem Dünndarme; die 
meisten waren noch lebend und hatten eine ganz verschiedene Gestalt als nach dem Tode; sie dehnten sich 
ziemlich in die Länge, und jener dünne häutige Theil war in beständiger Bewegung, als ob sie sich ansaugen 



62 Karl Moritz Dies in g. 

oder etwas anfassen wollten; doch nie war es ganz flach ausgehreitet, sondern immer mit aufgehogenem runz- 
liclitem Rande. Von den entgegengesetzten zwei Fortsätzen verlängerte sich der eine in eine Spitze, und statt 
des anderen war ein weites Loch sichtbar, dessen Ränder sich ausdehnten und zusammenzogen." 

MONOSTOMUM Zeder.') 

Corpus depressum vel teretiusculum. Caput continuum vel collo discretum. Os terminale 
v. antieum , utplurimum acetabuliforme , integrum , crenulatum , inerme v. armatum. Apertura 
genitalis maseula infra os, interdum acetabuliformis, pene protractili; feminea pone masculam 
minima utplurimum inoonspieua. Porus exeretorius supra caudae apicem aut in margine caudali. 
— Mammalium, Avium, Amphibiorum et Piscium incolae, praeter tractum intestinalem Organa 
varia inliabitantes, liberae aut follieulo inclusae. 



3 ; 



1. Monostomum liguloideum. 

Tab. I. Fig. 25—29. 

Corpus longissimum planum ligulaeforme, utrinque rotundatum. Os terminale, limbo pro- 
minulo circulari. Longit. 3 — 4 1 /.," : latit. 3"'. 

Monostomum liguloideum Dies. Syst. Helm. I. 320. 

Habitaculum: Vastres Cuvieri: in cavo abdominis, Januario et Februario, in Brasilia 

(Natterer). 

Von dieser ausgezeichneten Art fand Natterer zuerst am 4. Jänner 1830 zu Borba zwei Individuen 
frei in der Bauchhöhle eines weiblichen Piraracu ( Vastres Cuvieri), und sodann ebenda am 11. Jänner in einem 
Männchen dieses Fisches ein und am 4. Februar desselben Jahres in einem Weibchen zwei Individuen an dem- 
selben Orte. Er bezeichnete den Wurm als Ligida. 

2. Monostomum Cymbium. 

Tab. II. Fig. 1. 2. 

Corpus ovato-ellipticum, supra excavatum, subtus ventricosum. Os subterminale cireulare 
minimum. Longit. 4'"; latit. V/J". 

Monostomum Cymbium Dies. Syst. Helm. I. 320. 

Habitaculum: Himantopus Wilsonii: in oesophago, Majo, in Brasilia (Natter er). 

Nur einmal von Natterer zu Caicara am 23. Mai 1826 in drei Exemplaren aus der Speiseröhre eines 
Männchens vom amerikanischen Wassertreter (Himantopus Wilsonii) gesammelt. 

3. Monostomum constrlctum. 

Tab. II. Kg. 3—5. 

Corpus planum ovato-lanceolatum marginibus undulatum, retrorsum attenuatum constric- 
tum. Os terminale cireulare amplum. Longit. 3 / 4 '" ; medio VV" latum. 

Monostomum constrictum Dies. Syst. Helm. I. 322. 

Habitaculum: Abramis Brama: in oeuli camera anteriore (LHesing). 



M Die in dem im Jahre 1S50 erschienen I. Bande des Systema Helminthum noch nicht aufgenommenen oder seitdem als neu beschrie- 
benen Arten sind: 

1. Monostomum bipartüum Tkijnni vtdgaris Wedl in Sitzungsb. der kais. Akademie XVI, 378 et 393, Tab. II", 10 — 13 

2. Monostomum tihombi laai-is Wedl 1. c. 3S0 et 394, Tab. II", 11. 



Neunzehn Arten von Trematoden. 63 

4. ITKonostomum Hippocrepis. 

Tab. II. Fig. 6— 9. 

Corpus depressum eloügatum oblongum retrorsum increscens, utrinque rotundatum. Os 
antieum circulare amplum, limbo lato semieirculari cinctum. Vagina penis longissima apiralis 
echinata, basi limbo cincta. Longit. 4 — 7'"; latit. antrorsum 1"', retrorsum l 1 , ../". 

Monostomum Hippocrepis Dies. Syst. Helm. I. 324. 

Ilabitaculum: Hydrochoerus Capybara: in intestino recto, in Brasilia. (Natterer). 

Diese interessante Art wurde von Natter er nur einmal am 25. Februar 1819 zu Ypanema in mehreren 
Exemplaren im Mastdarme des Capybara gefunden. 

5. monostomum spirale. 

Tab. II. Fig. 10—13. 

Corpus depressum elongatum , utrinque rotundatum, supra convexum, subtus canalicu- 
latum, spiraliter tortum. Os subterminale circulare. Vagina penis brevis cylindrica echinata. 
Longit. 10—12'"; latit. 1 — 1%'". 

Monostomum spirale Dies. Syst. Heiin. I. 325. 

Ilabitaculum: Hypsilophus tubcrculatus, Aprili. — Podocnemis Träcaxa, Martio. 
— Chelonoidis tabulatus, Junio, in intestinis in Brasilia (Natterer). 

Dieser Splitterwurm bewohnt verschiedene Reptilien und wurde von Natter er namentlich im männ- 
lichen Leguan ("Hypsilophus tuberculatusj zu Caicara am 16. April 1826, in einem Männchen des Jabuti 
(Chelonoidis tabulatus) zu Uorba am 2. Juni 1830 und in einem Weibchen des Tracaxa aus dem Orenoco 
(Podocnemis Tracaxa) zu Marabitanas am 19. März 1831, sämmtlich im Dünndarme aufgefunden. 

6. monostomum echinostomum. 

Tab. II. Fig. 14—1« 

Corpus depressum lineare, antrorsum in Collum attenuatum postice rotundatum. Os termi- 
nale amplum, limbo uncinulorum corona simplici cineto. Longit. 1'"; latit */»". 

Distoma p/anicolte Rudolphi. Synops. 686. — Duj ardin: Hist. nat. des Helminth. 430. 
Monostomum echinostomum Dies. Syst. Helm. I. 326. 

Ilabitaculum: Sula fusca — Cathartes Aura, Februario in intestinis, in Brasilia 
(Natter er.) 

Zuerst im Jahre 1818 im Darmcanale der braunen brasilianischen Sula (Sula fusca) und dann ebenda 
in einem Weibchen des brasilianischen Aasgeiers (Cathartes Aura) zu Cuyaba den 20. Februar 1825 von 
Natter er gefunden. 

DISTOMLM Retzius. 1 ) 

Corpus depressum v. teretiusculum armatum v. inerme. Caput continuum v. collo discre- 
tum. Os terminale v. antieum , utplurimum acetabuliforme. Acetabulum unum ventrale sessile 



r ) Die neu hinzugekommenen Arten sind: 

1. Distomum üaematobium Hominis Bilharz in Zeitschr. für wissensch. Zool. IV (1852), 59 — 62, 69, 71 — 76 et 4,54; 
Tab. V. 11—15; Tab. XVII. A — K. 



C-j. Karl Moritz Diesing. 

v. pedicellatum. Aperturae genitales approximatae, supra v. rarius infra acetabulum sitae. Portes 
exeretorius in apice caudali v. dorsalis supra caudae apieem. — Animalium prafeprimis verte- 
bratorum endoparasita, in organis variis obvia, libera aut follieulo inclusa. 

1. Distomum Mjancea. 

Tab. II. Fig. 17 — 19. 

Corpus lanceolatum planum marginibus undulato-erispum. Collum longum eonicum 
depressum. Os terminale circulare. Acetabulum ore partim majus. superum. ad colli basin 
apertura eiroulari. Longit. 3 — 6'"; latit. i / l — l 1 //". 

Distomum Lancea Dies. Syst. Helm. I. 334. 

Habitaculum: Delpliinus Tacuscbi: in duetubus biliariis, Decembri, in Brasilia 
(Natter er). 

Von Natterer nur einmal am 29. December 1833 zu Barra do Rio negro in mehreren Exemplaren in 
allen Gallengängen eines männlichen Tacuschi gefunden. 

2. MHstomum orbiculare. 

Tab. II. Fig. 20— 22. 

Corpus subglobosum depressiusculum. Collum breve eonicum. Os terminale circulare. 
Acetabulum ore parum majus, centrale, apertura circulari. Longit. V 2 '"- 

Distomum orbiculare Dies. Syst. Helm. I. 349. 

Habitaculum: Cebus trivirgatus: in intestinis tenuibus: Junio et Octobri, in Brasilia 
(Natterer). 

Aus einem Männchen des brasilianischen Nachtaffen (Duntculi) im October 1826 zu Engenho do Cap 
Gama und am 8. Juni 1828 zu Matogrosso gefunden, beide Male zahlreich im Dünndärme. 



2. Distomum heterophges Hominis Bilharz et Siebold ibid. 62 — 64 et 455. Tab. V. 16 et 17. 

3. Distomum (Dicrocoelium) Soricis aranei Pontallie in Annal. des Sc. nat. 3. ser. XIX (1S53) 103. 

4. Distomum (D. dimorphum Wagener non Diesing,) Phasiani Galli Wagener in Müller's Archiv 1852, 555. 
Tab. XVI. 1—5. 

5. Distomum (Cladocalium) Ardeae minutae Pontallie, 1. s. e. 

6. Distomum Oloris Bellingham in Ann. nat. bist. XIII (1844), 427. . 

7. Distomum Fuligulae ferinae Bellingham, ibid. 430. 

8. Distomum nigrovenosum Nutricis torquatae Bellingham, ibid. 429. 

9. Distomum letraeystis Ranae esculentae Gastaldi: Cenni sopra aleuni nuovi Elminti. Torino 1854. Tab. I. fig. I -III. — 
Filippi in Mein. Acad. des sc. de Turin. 2 ser. XIV. Tab. I. flg. XI. 

10. Distomum diffusocaldferum lianae esculentae Gastaldi ibid. 5. Tab. I. Fig. IV. V. 

11. Distomum acervocalciferum Ranae esculentae. Gastaldi ibid. 6. Tab. I. Fig. VI — IX. 

12. Distomum Ranae esculentae cerebrale Wedl. in Sitzungsber. der. k. Akad. der Wissensch. 1849 (März), 179. 

13. Distomum longum Esocis estoris Leidy in Proceed. Acad. sc. of Philadelphia. V. 206. 

14. Distomum coronatum Corvinae nigrae Wagener In Müller's Archiv 1852. 567. Tab. XVI. 4 — 6. 

15. Distomum Gadi et Merlangorum Bellingham 1. s. c. 428. 

16. Distomum Echeneidis Remorae Ehrenberg in Rudolph] Grundr. der Physiol. II. 2. 163. 

17. Distomum Triglae Pini Bellingham I. s. c. 428. 

18. Distomum Orthagorisci Molae Bellingham ibid. 429. 

19. Distomum Pleuronectis maxhni Bellingham ibid. 428. 

20. Distomum microeephalum Acant/iiae vulgaris Baird Cat. Entoz. Brit. Mus. 58. Tab. II. 2 et in Ann. nat. bist. 2 ser. XV 
(1855), 73. 

21. Distomum Belones vulgaris Wedl in Sitzungsber. der k. Akad. der Wissensch. XVI. 382. 

22. Distomum Cgstico/a Phalangii Optlionis Creplinin Wiegmann's Arch. 1846 1. 56. 1851 ; 1. 304. 

23. Distomum C'esti Yeneris Vogt Occan und Mittelmeer I. 299. 

Über Entwicklung der Distomen im Allgemeinen schrieb Wy mann in Proceed. Bost. Soc. nat. bist. IV (1851), 65. 



Neunzehn Arten von Trematoden. 65 

3. MHstomum dimorphum. 

Tab. III. Fig. 1-6. 

Forma primaria: Corpus oblongum depressum, retrorsum dilatatum rotundatum, subtus 
interdum excavatum. Collum crassum deprcssiusculum , breve, apice truneatum. Os terminale 
cireulare limbo prominulo. Acetabulum ore minus, superum ad colli basin, apertura triangu- 
lari. Nee penis nee apertura feminea conspicua. Longit. V/., — 4"', latit. Vi — l 1 /, '". 

Habitaculum in piseibus: Carapus braehyurus (Salmo Nr. 70 M. C): in cavo abdomi- 
nis, libere aut folliculo inclusum, Octobri. — Hydrolicus scomberoides (Salmo Nr. 74 
M. C): inter musculos intercostales, folliculo inclusum, Novembri; in intestinis, Augusto. — 
Geophagus Pappaterra: inter membranas pinnae dorsalis et analis. — Cbaetobranchus 
flavescens: in intestinis, Augusto. — Creniciclila Johanna: ad superneiem vesicae 
natatoriae, sub cutc totius corporis, ad branchias et pinnas , in folliculo humore flavescente 
repleto, Augusto. — Crenicichla lepidota: in superficie intestinoriun , folliculo inclusum, 
Aprili, in Brasilia ( Natter er) ; primarie. 

Formae majoren in aves translatae. Longit. 3 — 7'", latit. 1 — 2 1 V". Penis brevis papillae- 
formis, haud proeul ab extremitate caudali. 

Diatoma marginalum Budolphi Synops. App. G80. — Dujardin Hist. nat. des Helminth. 446. 

Habitaculum: Ardea (No. VI. Mus. Berol.) : in faueibus, palati et linguae lateribus 
gregarie adhaerens, Majo, in Brasilia (Olfers) — Ardea Cocoi, Decembri. — Ciconia 
americana: Majo, et G. Mycteria: Aprili et Julio, in oesophago, in Brasilia (Natterer); 
cum piseibus depastis translatum. 

Forma secundaria: Corpus lanceolatum planum, longissimum. Collum crassum deprcssius- 
culum, breve, apice truneatum. Os terminale cireulare limbo prominulo. Acetabulum ore 
minus, superum ad colli basin, apertura triangulari. Penis retraetus, et apertura feminea haud 
proeul ab extremitate caudali. Longit. 3 — 4", latit. ad 3'". 

Distomum dimorphum Dies. Syst. Helm. I. 353. 

Habitaculum: Ardea Cocoi: in oesophagum cum piseibus depastis translatum. simul 
cum forma praeeedente, Novembri et Decembri, in Brasilia ( Natterer). 

Diese merkwürdige Art, welche ursprünglich in brasilianischen Süsswasserfischen lebt und mit diesen 
erst durch den Frass in Sumpfvögel übertragen wird, wurde zuerst von Olfers im Monate Mai im Schlünde 
und an den Seiten des Gaumens und der Zunge eines brasilianischen Reihers [Ardea Nr. VI. d. Berl. Mus. i 
gesammelt und von Rudolphi als Diatoma marginatum beschrieben. Darauf fand Natterer diese Art 
sowohl in ihren ursprünglichen Wohnorten, den Fischen, als auch in Vögel Übertragen, und wir theilen dar- 
über aus seinen Tageblättern nachstehende Daten mit : 

Caicara, 13. October 1825. Gymnotus Nr. 70. Peine espada (Carapus braehyurus), viele gelbliche Disto- 

men, theils frei, theils in Kapseln aus der Bauchhöhle. 
Matogrosso, 22. November 1826. Salmo Nr. 74 (Hydrolicus scomberoides), ein Weibchen ; vier Distomen in 

Kapseln im Fleische zwischen den Rippen (man konnte sie von aussen sehen). 
Matogrosso, 14. August 1828. Salmo Nr. 74, Weibchen; ein Distoni frei aus dem Darmcanale. 
Matogrosso, 14. August 1828. Ghenza (Crenicichla Johanna); ein grosses ockergelbes Distoni in einer 
Kapsel auf der Schwimmblase; 118 kleine eben solche Distomen unter der Haut am ganzen Körper, 
auch auf den Kiemen und Flossen einzeln in Kapseln mit einem gelblichen Saft umgeben. 
Matogrosso, 27. August 1828. Cichla Nr. 104 (Chaetobranchus flavescens), aus dem Darmcanale. 

Denkschriften der mathem.-naturw. CJ, X Bd. '- 1 



66 Karl Moritz Diesing. 

Matogrosso, 11. April 1829. Ghenza verde (Crenicichla lepidota), Männchen; drei orangegelbe Distomen 

einzeln in dünnen Kapseln aussen auf dem Darmcanale. 
Cuyaba, 16. und 31. August 1824. Mycteria amerieana, Männchen und Weibchen; gelbliche Distomen aus 

der Speiseröhre und dem Schlünde. 
Villa Maria, 11. August 1826. Maguari (Giconia amerieana), Männchen; zwei fleischfarbene Distomen frei 

aus dem Schlünde. 
Matogrosso, 17. December 1828. Grand Heron eouleur de plomb (Ardea GocoiJ, Weibchen; ein sehr grosses 

Distom , das sich sehr verlängern und verkürzen konnte. 
Matogrosso, 19. December 1828. Ardea Cocoi, junges Weibchen; drei grosse und drei kleinere Distomen im 

Schlünde. 
Forte do Rio branco, 21. und 22. April 1832. Mycteria amerieana, Weibchen; frei aus dem Schlünde. 
Barra do Rio negro, 7. November 1833. Ardea Cocoi; zwei lange Distomen im Schlünde. 

4. Distomum Clava. 

Tab. III. Fig. 7, 8. 

Corpus subclavatum depressiusculum. Collum conicum. Os terminale subcllipricum. Ace- 
tabulum ore minus, ad colli basin, apertura circulari. Penis pone acetabulum, longus filiformis 
centralis. Longit. 3 — 3 1 /,'"; latit. antrors. 1'", retrors. VY". 

Distomum Clava Dies. Syst. Helm. I. 356. 

Ilabitaculum: EuneetesScytale: in intestinis, Junio et Decembri. -- Hydroscopus 
plumbeus: in intestinis, Novembri; in oesophago, Decembri. — Coluber flaviventris: 
in intestinis, Martio et Decembri. — Cloelia fasciata: in oesophago, Augusto ; in intestinis, 
Novembri, in Brasiba (Natterer). 

Über die Fundorte dieser den brasilianischen Schlangen eigenthümlichen Art entnehmen wir Natterer's 
Original-Notizen nachstehende Mittheilung : 

Boa Sucuri Nr. 107 (Eunectes ScytaleJ. 

Cuyaba, 3. Juni 1825, ein Weibchen mit vielen ochergelblichen Distomen fest im Dünndärme, und 
Forte do S. Joaquim do Rio branco, 29. December 1831, Weibchen, viele Distomen aus den Dickdärmen. 

Coluber Nr. 58 ( Hydroscopus plumbeus). 

Cuyaba, 20. November 1824. Männchen mit zwei dicken hautfarbenen Distomen aus dem Darmcanale. 
Cuyaba, 9. December 1824. Weibchen mit 33 Distomen aus dem Schlünde. 

Caninana de Cuyaba Nr. 109 (Coluber flaviventris). 
Matogrosso, 21. December 1828, in einem Männchen 44. und 
Matogrosso, 7. März 1829, in einem Thiere desselben Geschlechtes 17 Distomen aus dem Darmcanale. 

Coluber Nr. 152 (Cloelia fasciata). 
Matogrosso, 30. August 1827, Männchen, 8 dicke Distomen aus dem Schlünde, und endlich 
Matogrosso, 26. November 1828. Männchen mit 10 an einem Ende zugespitzten Distomen aus dem Darm- 
canale. 

5. Mstomum niile, 

Tab. III. Fig. 9, 10. 

Corpus ellipticum crassum, supra eonvexiusculum, subtus planiusculum. Os terminale 
circulare. Acetabulum magnitudine oris , subccntrale superum , apertura circulari. . [pertura 
genitalis pone acetabulum. Longit. 6'": latit. 3'"; crassit. ad 2'". 

Distomum rüde Dies. Syst. Helm. I. 3Co. 



Neunzehn Arten von Trematoden. 67 

Habitaculum : L u t r a b r a s i li e n s is : in pulmonum parenebymate , gcmina folliculo 
inclusa, Septembri, in Brasilia (Natter er). 

Nur einmal zu Matogrosso am 19. September 1828 in einem Weibchen der Ariranha (Lutra brasiliensis) 
14 Individuen ans der Lungensubstanz, paarweise in Kapseln; diese waren innen zur Hälfte mit Knochenfaser- 
substanz gefüttert. 

6. Miistomum ohesitm. 

Tal>. III. Fig. Li— 13. 

Corpus ellipticum crassum, supra planum, subtus ventricosum. Os subtermmale anticum 
cireulare. Acetabulum magnitudine oris, subcentrale superum , apertura eirculari. Penis 
retractus, apertura genitali ampla, in medio inter os et acetabulum. Longit. o — 7'"; latit. 

2 — ;">"' : crassit. 1%'". 

Distomum obeaum Dies. .Syst. Helm. 1. 3G2. 

Habitaculum: Salminus brevidens. Novembri. — Leporinus Frideriei, Octobri. — 

Xipho Stoma Cuvieri, Junio: in vesica fellea, in Brasilia (Natter er). 

Diese Art stammt aus brasilianischen Fischen der Familie der Salmoniden, und zwar wurde sie von 
Natterer gefunden: 

zu Cuvaba am 26. und 20. November 1824 sieben Stück in zwei Weibchen von Salminus brevidens (Qalmo 
Nr. 9); in einem Exemplare dieses Fisches fand sich ein solches Distom von einem Pentastomum 
gracile der Länge nach durchbohrt; dann 
zu Matogrosso am 30. October 1826 in einem Weibehen des Piaba (Leporinus Frideriei), und 
zu Rio branco am Fuss der Serra Carauman am 5. Juni 1832 ein Inviduum in einem weiblichen Salmo 
Pirapucu (Xiphostoma (Jurieri); sämnitlich in der Gallenblase. 

7. WHstomum «erratum. 

Tab. III. Fig. 14- 17. 

Corpus lineare, depressum, postice rotundatum, marginibus lateralibus undulatis, serratis. 
Collum angustatum subtus excavatum. Caput reniforme limbo echinato. Os terminale circu- 
lare. Acetabulum maximum ad colli basin, apertura subcirculari. Penis supra acetabulum situs. 
Longit. 1 — 1%"; latit. 2—2%'". 

Distomum serratum Dies. Syst. Helm. I. .'1S.">. 

Habitaculum: Aramus scolopaceus: in intestinis . .Vprili, Majo, Octobri et Novembri, 
in Brasilia (Natterer). 

Im Darmcanale des Guarauna (Aramus scolopaceus) und zwar am 25. October 1823 zu Registo do Rio 
Araguav ein Stück in einem Männchen, am 16. October 1825 zu Caicara zwei Stück aus einem Weibchen und 
am 27. November desselben Jahres am selben Orte 49 Individuen aus einem Männchen, die grösseren haut- 
farbig, die kleineren fast weiss; ferner am 26. August 1826 zu Engenho do Cap Gama aus einem Weibchen 
drei, am 4. Mai 1830 zu Forte do Rio branco aus einem Männchen zwei, und endlich am 1. April 1832 eben- 
daselbst aus einem Weibchen zwei Individuen gesammelt. 

8. IHxlouicmi aiinulnfuni. 

Tab. III. Fig. 18— 21. 

Corpus lineare depressiusculum . transverse annulato-plicatum. Collum conicum subtus 
excavatum. Caput reniforme, eebinatum. Os terminale. Acetabulum ore niulto majus ad colli 
basin, apertura eirculari. Longit. 6'": latit. ultra %'". 



68 Karl Moritz Diesing. 

Distomum annulatum Dies. Syst. Helm. I. 386. 

llabitaculum: Gyranotus electrieus: in intestinis, Septembri, in Brasilia (Natterer). 

Nur einmal am 3. September 1827 zu Matogrosso eilf Individuen frei im Darmcanale des Zitteraals 
(Gymnotus electrieus) von Natter er gefunden und als gegliederte Würmer, den Distomen ähnlich, bezeichnet. 

9. Distomum incrassatuni. 

Tab. III. Fig. 22—25. 

Corpus eylindricnm graeile, antrorsum incrassatuni, granulis minimis exasperatuni. Collum 
longum angustatum, subtus eoneavum. Caput reniforme, ecliinatum. Os terminale circnlare 
Acetabulum ore miüto majus acl colli basin, apertura transverse elliptiea. Penis cylindricus, 
supra accetabuhnn , collo duplo longior. Apertura genitalis feminea pone masculam, Longit. 
(5 — 8'" ; antice %"', postice l /l" latum. 

Distomum incrassatuni Dies. Syst. Helm. I. 390. 

Habitaculum : Lutra solitaria: in ventriculo ot intestinis, Angusto, in Brasilia 
(Natter er). 

Am 10. August 1822 zu Ypancma in der Lontra peguera f Lutra solitaria) und zwar im Magen 14 und 
im Darmcanal 24 Individuen dieser Art gefunden. 



Neunzehn Arten von r Prematoden. 69 



ERKLÄRUNG DER TAFELN. 

TAFEL I. 

Fig. 1 — 12. Dip/ostomum gründe Ardeae Leuces. 1. Natürliche Grösse. — 2. An 16mal vergrössert, von der Bauchseite gesehen. Am 
Vorderramie des stark verbreiterten Vordertheiles (Kopfes) liegt der kreisförmige Mund, und mehr gegen hinten die beiden 
saugnapfförmigen Geschlechtsöffnungen , von welchen die kleinere männliche in der Witte, die grössere weibliche mehr 
gegen den Hinterleib zu sich befindet. Im obern Theile des drehrunden, in der Mitte meist verdickten Leibes liegen die 
grossen elliptischen, goldgelben Eier. — 3. Dasselbe Thier von der Rückenseite. — 4 — 12. Verschiedenartige Formen, 
welche der Wurm annimmt, theils in natürlicher Grösse (4, 6, 8, 11), theils IGmal vergrössert (5, 7. 9. 10, 12). Darunter 
die ersten 4 Figuren (4 — 7) mit dreilappigem Kopfrande. 

Fig. 13 — 15. Hemistomum clatkratum Lutrae brasiliensis. — 13. Natürliche Grösse. — 14. An 12mal vergrössert, von der Bauch- 
seite. Der elliptische Vordertheil zeigt am Mittellappen seines Vorderrandes den Mund und gegen die eingestülpten Seiten- 
rander werden die durchscheinenden, */ 4 der Kopflänge einnehmenden, walzenförmigen Hoden, deren beide Extremitäten 
sich vereinigen und deren innere Ränder durch Quercanäle gitterartig in Verbindung stehen , sichtbar. Die männliche 
Geschlechtsöffnung wurde bei dieser Art nicht beobachtet. Der verlängerte Leib, dessen Länge nur die der Hälfte des 
Vordertheiles beträgt, ist stellenweise etwas eingeschnürt. — 15. Dasselbe Thier von der Kückenseite gesehen, am 
Hinterende die kreisförmige weibliche Geschlechtsöffnung. 

Fig. IG — 18. Ifemistomum cordatum Felis Cati feri. — IG. Natürliche Grösse. — 17. An IGmal vergrössert, von der Bauchseite; am 
Vorderende des herzförmigen Kopfes ist der Mund; die etwas hervorragenden Hoden schliessen sieh der Kopfform an; 
am Hinterende des den Kopf an Länge übertreffenden Leibes liegt die weibliche Geschlechtsöffnnng. Auch bei dieser 
Art ist die männliche Geschlechtsöffnung nicht gesehen worden. — 18. Rückenansicht. 

Fig. 19 — 24. Ifemistomum pedatum Didelphidis Myosuri. — 19, 21, 23. Individuen in verschiedenen Stellungen in natürlicher 
Grösse. — 20, 22, 24. Dieselben IGmal vergrössert. Der beinahe becherförmige Kopf mit wellenförmigen Rändern zeigt am 
vordem Rande den kleinen kaum sichtbaren Mund. Die männliche Geschlechtsöffnung ist gar nicht, die Hoden sind wegen 
der Annäherung der beiden eingeschlagenen Seitenränder nur theilweise sichtbar. Der Leib ist von der Länge des Körpers, 
zusammengedrückt, nach hinten zunehmend, am Grunde ausgeschnitten und dadurch fussförmig. 

Fig. 25—29. Monostomum liguloideum Vastria Cuvieri. — 25. Das Thier in natürlicher Grösse. — 26 — 29. Einzelne Stücke desselben 
4mal vergrössert, um den Verlauf der inneren Organe in den verschiedenen Theilen des Körpers zu zeigen. 

TAFEL II. 

Fig. 1 , 2. Monostomum Oymbium Himantopodis Witsonü. — 1. Natürliche Grösse. — 2. Ansicht von der ausgehöhlten Rücken- 
seite, an 12mal vergrössert mit der am vorderen Ende gelegenen Mundöffnung und den undeutlich durchscheinenden Innern 
Organen. 

Fig. 3 — 5. Monostomum constriettim Abramis Bramae. — 3. Natürliche Grösse. — 4 und 5.' Eine breitere und eine mehr ver- 
schmälerte Form des sich leicht zusammenziehenden Thieres. Beide an IGmal vergrössert. Bei der letzteren ist der 
Mund und bei beiden sind die Einschnürung am hinteren Theile des Leibes so wie die durchscheinenden verästelten Gefässe 
sehr deutlich sichtbar. 

Fig. 6—9. Monostomum Ilippoerepis Hydrochoeri Capybarae. — 6. Natürliche Grösse. — 7. An 8mal vergrössert, von der Bauch- 
seite mit durchscheinenden inneren Organen. — 8. Die kreisförmige weite Mundöffnung mit dem sie halbkreisförmig 
umgebenden breiten Rand, an IGmal vergrössert. — 9. Die sehr lange, schraubenförmig gewundene, mit Stacheln besetzte 
I'enisscheide, IGmal vergrössert. 

Fig. 10 — 13. Monostomum Spirale Podocnemidis Traeaxae. — 10. Natürliche Grösse. — 11. An 4mal vergrössert; beide in ihrer 
natürlichen Spiralen Windung. — 12. Ein an 8mal vergrössertes ausgestrecktes Individuum von der rinnenförmigen Bauch- 
seite aus gesehen. Vorne die Mundöffnung, die durchscheinenden männlichen und weibliehen Geschlechtstheile sind deutlich 
zu sehen. — 13. Ein Stück der Bauchseite mit der kurzen walzenförmigen bewaffneten Penisseheide und den angrenzenden 
übrigen Geschlechtsorganen. An 16mal vergrössert. 

Fig. 14 — 16. Monostomum echinostomum C'athartis Aurae. — 14. Natürliche Grösse. — 15. Dasselbe Thier an 20mal vergrössert, 
mit durchscheinenden Organen. Der abgeplattete Leib verschmälert sich nach vorne in eine Art von Hals , an dessen 
Vorderende man den bewaffneten Mund sieht. — 16. Vorderende mit der weiten Mundöffnung und dem ihren Rand 
umgebenden Kranz gebogener nach rückwärts gerichteter Stacheln. An 40mal vergrössert. 



70 Karl Moritz Diesing. Neunzehn Arten von Trematoden. 

Fig. 17 — 19. Distomum Lancea Delphi»! Tacusehi. —- 17. Natürliche Grösse. — 18. Passelbe 8mal vergrösscrt von der Iiaucliseite. 
Der lanzettförmige Leib mit den wellenförmig gekrausten Rändern lässt die inneren Organe durchscheinen. Per lange, flach 
kegelförmige Hals zeigt an seinem vorderen Ende den Mund, am hinteren den diesen an Grösse, übertreffenden Saugnapf 
mit kreisförmiger Öffnung. — 19. Rückenansicht desselben Thieres mit dem durchscheinenden Saugnapf und den inneren 
Organen. 

Fig. 20 — 22. Distomum orliculare Cebi trieirgati. — 20. Natürliche Grösse. — 21. Pas Thier von der Bauchseite, 24mal vergrösscrt. 
Per in der Mitte des Leibes liegende .Saugnapf ist etwas grösser als der Mund und hat eine kreisförmige Öffnung. — 
22. Ansicht von der Iiiickenseite. 

TAFEL in. 

Fig. 1 — 6. Distomum dimorphum Ardeae C'ocoi. — 1. Pie Form, wie sie ursprünglich in verschiedenen Organen der Süsswasserfische 
vorkömmt und von dort mit dem Frasse in den Speisecanal fischfressender Vögel übertragen wird, in natürlicher Grösse. 
— 2. Pieselbe an Gmal vergrössert. Per längliche, flache , nach rückwärts verbreiterte und hinten abgerundete Leib, 
welcher unterhalb zuweilen ausgehöhlt ist, verlängert sich in einen kurzen, dicken, etw T as flachgedrückten, vorne 
abgestutzten Hals, an dessen Vorderende derMund, und an dessenBasis der Saugnapf sich befindet. Äussere Geschlechts- 
organe sind nicht vorhanden. — 3. Vorderende mit der kreisförmigen Mundöffnung und ihrem vorspringenden Rande. — 
4. Saugnapf mit der dreieckigen Öffnung, beide 12mal vergrössert. — 5. Pie zweite Form, wie sie nach allmählichem 
Wachsthum im Speisecanale der Fischreiher und Störche lebt. Per lanzettförmige Leib ist nach vorne sehr verlängert und 
verschmächtigt ; Mund. Hals und Saugnapf sind der Form nach unverändert geblieben. Pie äusseren Geschlcchtstheile 
haben sich entwickelt. Natürliche Grösse. — C. Hinterende, 4mal vergrössert. Pie Geschlechtsorgane scheinen nur 
undeutlich durch. 

Fig. 7. S. Distomum Clara Eunecfis Scytales. — 7. Natürliche Grösse. — S. Passelbe an lOiual vergrössert, von der Bauchseite. 
Zwischen der fast elliptischen Mundöffnung und dem an der Basis des kegelförmigen Halses liegenden Saugnapf befindet 
sich etwas seitwärts die männliche Geschlechtsöffnung. 

Fig. 9. 10. Distomum rtide Lutrae brasiliensis. — 9. Natürliche Grösse. — 10. An 7mal vergrössert. Beide von der flachen 
Bauchseite aus gesehen. 

Fig. 11 — 13. Distomum obesum Salmini breeidentii. — II. Natürliche Grösse. — 12. An 4 mal vergrösscrt, von der gewölbten 
Bauchseite. Zwischen Mund und Saugnapf zeigt sich der Penis. — 13. Passelbe Thier von der flachen IJückenseite. 

Fig. 14 — 17. Distomum serratum Arami scolopaeei. — 14. Angabe der natürlichen Grösse. — 15. Pas Thier 2 J /.,mal vergrössert, von 
der Bauchseite. Pie Seitenränder sind wellenförmig gebogen und gesägt. — 16. Kopf und Hals ömal vergrössert. Per nieren- 
formige Kopf, welcher an seinem Vorderende den Mund trägt, ist mit einem Kranze gebogener Stacheln umgeben. Per 
Hals ist unterhalb ausgehöhlt, zeigt an seiner Basis den sehr grossen fast kreisförmig geöffneten Saugnapf und oberhalb 
dieses letzteren das vorspringende männliche Geschlechtsorgan. — 17. 2 Kopfhaken, an 20mal vergrössert, die Scheiden 
an ihrem unteren Thcile, sowie die Art ihrer Anfügung an den Kopfrand zeigend. 

Fig. 18 — 21. Distomum annulattim Gymnoti eleetriei. — IS. Natürliche Grösse. — 19. Dasselbe an Smal vergrössert. An dem Grunde 
des kegelförmigen Halses liegt der den Mund an Grösse bei weitem übertreffende Saugnapf mit kreisrunder Öffnung. — 
20. Vorderende, an ICmal vergrössert. Per nierenförmige, mit einem Stachelkranze bewaffnete Kopf mit der am Vorder- 
ende gelegenen Mundöffnung. — 21. Ein Thcil des Körpers, an ICmal vergrössert, um die charakteristischen Ringfalten 
zu zeigen. 

Fig.22- -25. Distomum incrassatum Lutrae solitariae. — 22. Natürliche Grösse. — 23. An Sinai vergrössert, von der Bauchseite. Per 
schlanke, walzenförmige Leib ist nach vorne in der Gegend des Saugnapfes stark verdickt, und verschmächtigt sich dann 
in den massig langen Hals, an dessenBasis sich der quer elliptische Saugnapf befindet. Über diesem letzteren ragt 
der fadenförmige, sehr lange, gewundene Peius hervor und neben diesem liegt die weibliche Geschlechtsöffnung. Per 
nierenförmige Kopf mit der kreisrunden Mundöffnung an der Spitze ist mit einem Stachelkranze umgeben. — 
24. Vorderende des Thieres mit Kopf. Hals, Geschlcchtstheilen und Saugnapf, an lOmal vergrössert. — 2.">. lGmalige 
Vcrgrösserung eines Stückes der Körperbedeckung, um die sehr kleinen Körnchen derselben zu zeigen. 



Diosin«. Neunzehn Arien voTiTreniatodcn. 



Taf 







Denkschriften ä.k.Akad.iWrssenscli.mathem.iiaturw riJT.Bd.18J 



Diesing. ffewraeta] Arien von Trematoden 







DmkscliTiftm d k.Akad. d Wis.si'iisili iiiadieiii.iwlurw II X l'il löö.i 



Difsin». Neunzehn Art «1 vonTnunaloden 



Taf.m. 




l hMlkii , ad.d.Fisseiusph inalltoii.naturw.nX Bd.l8:>.i 



71 



P A L ÄO N T O L O G I S H E MIS C ELL EN. 

Von 
AUGUST EMANUEL REUSS, 

WIRKLICHEM MITOLIEDE DER KAISERLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN. 

OU.lt 1 Eafefi*. 
VORGELEGT IN DER SITZUNG DER MATHEMATISCH • NATURWISSENSCHAFTLICHEN CI-ASSE AM 26. APRIL 1855. 



I. ÜBER EIN SCHÄDELFRAGMENT DER DRONTE IM PRAGER MUSEUM. 

Hiezu Tafel I. 

Vor einer Reihe von Jahren wurde unter alten Vorräthen des Prager Museums von dem 
verewigten Cor da ein Schädelfragment aufgefunden, welches derselbe sogleich als dem Didus 
meptus angehörig erkannte. Es stimmt in seinem Baue mit den zwei bisher bekannt gewordenen 
Dronteschädeln überein, bietet also keine neuen Aufschlüsse über diesen immer noch rätsel- 
haften Vogel dar. Bei der grossen Seltenheit der Überbleibsel desselben dürfte man aber wohl 
mit Recht jedem neu aufgefundenen einige Wichtigkeit beilegen, weil es doch wenigstens zur 
Bestätigung der schon bekannten Daten dient und die daraus gezogenen Schlüsse bekräftigen 
oder nach Umständen auch widerlegen hilft. Ich glaube daher auch das in Prag befindliche 
Bruchstück nicht mit Stillschweigen übergehen zu dürfen, um so mehr, da ich eine vortreffliche, 
von dem der Wissenschaft zu früh entrissenen Custos Dormitzer angefertigte Abbildung 
desselben beizufügen im Stande bin. 

Von der Dronte waren bisher überhaupt nur vier Originalreste beschrieben und theils 
durch Abbildungen, ') theils durch treue Gypsabgüsse in weiteren Kreisen bekannt geworden. 
Eine sorgfältige Zusammenstellung der geschichtlichen Momente, so wie auch der Charaktere 



1 ) Ausser den schon früher bekannten Bildern der Dronte, die sich in Oxford, im Haag, in Berlin und Wien befinden, ist in der jüng- 
sten Zeit noch ein anderes bekannt geworden, welches einen Bestandteil der Sammlung des Herzogs von Northumbcrland in Sion 
House bildet. Es trägt die Jahreszahl 1G27 und die Monogramme der Maler Jean Goeimare und Jean David de Heem. Bei einer 
Grösse von 32 Zoll gegen 19 Zoll stellt es eine Seeküste dar , auf der das ebbende Meer verschiedene Conchylien zurückgelassen 
hat. Dahinter, auf etwas erhöhtem Grunde stehen zwei Strausse, und darunter, rechts vom Beschauer, in der Nachbarschaft einiger 
Wasservögel die Dronte, wie sie eben etwas vom Strande aufpickt. Die Figur hat die Grösse der Breite einer Mannshand und 
stellt den Vogel iu verkürzter Ansicht dar. Besonders deutlich sieht man den Kopf mit der hakenförmig gekrümmten Schnabelkuppe. 
Die Füsse dagegen sind verdeckt. Im Ganzen stimmt die Abbildung mit den übrigen Bildern vollkommen überein, sowie sie auch 
aus derselben Zeitperiode stammt. (The annal's and magazine of natural history 1855. Feb. Nr. 86, pag. 143 cum icone.) 



72 A. E. Reuss. 

derselben finden wir in Strickland's und Mellville's Prachtwerke : ,,The Dodo and its 
Kindred", London 1848, pag. 31 ff. 
Diese Überreste sind : 

1. Ein Fuss des Vogels, der aus dem Cabinete der Royal Society in das brittisclie Museum, 
wo er sich jetzt noch befindet, übertragen wurde. Er ward schon 1665 von Hubert und 1681 
von Grew erwähnt, jedoch erst 1793 von Dr. Shaw in seinen „ Naturalist' s Miscellany" 
abgebildet. 

2. Ein Kopf und ein Fuss, die jetzt noch in dem Ashmolean Museum in Oxford aufbewahrt 
werden. Es sind die zufälligen Überreste eines wahrscheinlich vollständigen Exemplares, 
welches in Folge eines am 8. Jänner 1755 gefassten Beschlusses der Museumscuratoren aus 
demselben entfernt wurde und in Folge dessen bis auf die erwähnten, durch einen glücklichen 
Zufall der Vernichtung entgangenen Tlieile verloren ging. Von der einen Seitenhälfte des 
Schädels wurde im Jahre 1847 die Haut durch Dr. Acland behutsam entfernt, um die Details 
des osteologischen Baues bloßzulegen. Dasselbe geschah neuerlichst durch Dr. Kidd mit 
dem Fusse. 

3. Ein anderer, von allen Weichtheilen entblösster Schädel, dem die Basis des Hinter- 
hauptes fehlt, befindet sich im Museum zu Kopenhagen. Durch beinahe zwei Jahrhunderte 
vergessen, wurde er vor nicht langer Zeit von Professor C. Reinhardt unter einem Haufen 
alten Plunders entdeckt. Von ihm wurden, wie von dem Oxforder Schädel, Gypsmodelle 
gefertigt und überall verbreitet. Sie liegen dem Schreiber dieser Zeilen zur Vergleichung vor. 

4. Weniger vollständig ist der dem Prager Museum angehb'rige Schädelrest, indem er nur 
aus der oberen Kinnlade und den Gaumenbeinen besteht. Auch er wurde unter altem, unbeachtet 
in einer Kammer liegenden, unbrauchbaren Gerumpel von Cor da aufgefunden, und für das, 
was er ist, erkannt. Wahrscheinlich befindet er sich dort schon seit den ersten Jahren nach 
der Gründung des Museums (im Jahre 1820), und ist mit einer der alten Sammlungen, welche 
die Grundlage der Museums-Sammlungen bildeten, dahin gelangt. In welcher dieser Sammlun- 
gen er sich aber befunden, und auf welche Weise er ein Bestandtheil derselben geworden sei. 
und woher er ursprünglich stamme, ist ganz unbekannt und lässt sich auch nicht mehr ergründen. 

Er stimmt in seinem Baue mit den entsprechenden Theilen des Oxforder und Kopenha- 
gener Schädels vollkommen überein. Ich kann mich daher in seiner Schilderung kurz fassen. 

An dem zu beschreibenden Exemplare ist nur die obere Kinnlade mit den beiden Gaumen- 
beinen erhalten. Die erstere, welche nach vorne in die abwärts gebogene und zugespitzte 
Basis des hornigen Schnabels endigt, stellt im Ganzen eine liegende, dreiseitige Pyramide dar, 
deren eine Fläche nach abwärts, die anderen zwei schräg nach aussen und oben, die trapezoi- 
dale Basalfläche aber nach hinten gerichtet ist. Die ganze Kinnlade misst vom Frontalende 
bis zur Spitze der Schnabelkuppe 6-4 Par. Zoll. 

Der hinter der Schnabelkuppe gelegene Theil, der 4-05" lang ist, daher % der Gcsaninit- 
länge der ganzen Kinnlade einnimmt, besteht aus drei, sich vorne vereinigenden Ästen, einem 
oberen und zwei seitlichen. Der obere oder mittlere Ast ist an seinem vorderen, oben halb- 
cylindrisch gewölbten Ende, mit dem er unmittelbar in die Schnabelkuppe übergeht, am breite- 
sten (1-05"), verschmälert sich nach rückwärts allmählich, um etwa 8'" vor der Mitte am 
schmälsten zu werden (0-55"). Von da an wird er nach und nach Avieder breiter und erreicht 
an dem beinahe geraden Stirnnasenende eine Breite von 1". Dabei verdünnt er sich zugleich 
rasch und ist an seinem hinteren Ende am dünnsten. 



•Paläontologische Miscellen. 73 

Seine obere Fläche erscheint am vorderen Ende fast halbkreisförmig gewölbt und zugleich 
am erhabensten , senkt sich dann nach hinten allmählich etwas herab, etwa einen Zoll hinter 
dem Vorderende am tiefsten und steigt dann in seinem hinteren Theile wieder sanft bis fast zu 
gleichem Niveau mit dem vorderen Ende an. Die Convexität der oberen Fläche nimmt aber 
nach hinten sehr rasch ab und ist am hinteren flachen Ende beinahe ganz verschwunden. Von 
der auf dem Oxforder Schädel in der Mitte der oberen Fläche verlaufenden seichten Längsfurche 
ist an unserem Exemplare nichts wahrzunehmen. 

Die untere Seite steigt nach rückwärts allmählich in die Höhe. Sie trägt in der Mitte 
einen gerundeten Längskiel, der im hintersten Theile eine schmale Längsfurche zeigt. Dei- 
chen beschriebene mittlere Arm der oberen Kinnlade besteht aus dem mittleren oder Nasen- 
fortsatze des Zwischenkieferbeins, an welches sich in der hintern Hälfte beiderseits der innere 
Fortsatz des Nasenbeins anlegt und fast damit verschmolzen ist. Auf der obern Fläche ist nur 
ein sehr kleiner Theil in Gestalt eines nur 0-275" breiten und 1-85" langen Dreieckes sichtbar, 
dessen vorwärts gerichtete Spitze fast gerade bis in die Mitte des ganzen Knochens reicht. 
Auf der unteren Fläche breitet er sich jedoch mehr aus und stösst mit jenem der entgegen- 
gesetzten Seite in der Mittellinie zusammen, so dass beide Nasalfortsätze eine vollkommene 
Unterlage für den hinteren Theil des Frontalfortsatzes des Zwischenkiefers bilden. Die Nath, in 
welcher beide zusammenstossen, ist als eine an unserem Exemplare aber sehr undeutliche 
Linie zu erkennen, die von der oberen Fläche zur Mitte des Seitenrandes der letzteren 
herabläuft. 

Der hinterste Theil seiner oberen Fläche zeigt ein fast 0-6" langes, vorne von einer flach 
convexen Linie begrenztes, rauhes, mit schwachen Längslinien bezeichnetes Feld. 

Die seitlichen Arme der oberen Kinnlade, welche am hinteren Ende der Schnabelbasis mit 
dem mittleren zusammenstossen und von den äusseren Nasenfortsätzen, den Oberkieferknochen 
und den seitlichen Fortsätzen des Zwischenkieferknochens gebildet werden, sind von den 
Seiten zusammengedrückt, am stärksten etwa 10'" hinter ihrem Anfange (bis zu 0-3"), von avo 
sie sich nach hinten allmählich verdicken, um am hintereu Ende, wo sie sich mit dem Jochbeine 
verbinden, ihre grösste Dicke von 0-7" zu erreichen. Sie besitzen daher eine lang und unregel- 
mässig dreieckige Gestalt mit nach vorwärts gerichteter Spitze. 

Der untere dicke Rand erscheint nur sehr wenig gebogen durch eine etwa 6'" hinter dem 
vorderen Ende gelegene sanfte Ausschweifung. Der obere mehr zusammengedrückte aber doch 
gerundete, im Ganzen 3-85" lange Rand verläuft bis zu seinem hinteren Drittheil in beinahe 
horizontaler Richtung, um von da an ziemlich rasch gegen den äusseren Nasalfortsatz 
aufzusteigen. 

Die Aussenseite trägt im vorderen Theile eine von vorne nach hinten sanft ausgehöhlte 
Fläche, die von dem hinteren, höckerig aufgetriebenen weit dickeren Gaumentheile durch eine 
besonders im unteren Theile scharf hervortretende , schmale erhabene Linie abgegrenzt wird, 
welche, schräg von hinten und oben nach unten und vorne verlaufend, etwa 1 1'" hinter dem 
hinteren Rande der Schnabelbasis den unteren Rand erreicht und endigt. 

Das hintere Ende der Seitenäste verbindet sich im untersten Theile mit dem vorderen 
Ende der Gaumenbeine. In der Mitte, wo es zugleich am dicksten ist, springt nach rückwärts 
ein schräg nach innen und unten gestellter, kurzer, blattförmiger Fortsatz vor, der die Verbin- 
dung mit dem vorderen Ende des Jochbogens vermittelt. Die untere. Hälfte des inneren Randes 
erweitert sich in eine ziemlich dicke, verticale Platte mit hinterem halbkreisförmigem Rande, 

Denkschriften der mathem.-naturw. Cl. X. Bd. *■" 



74 A. E. Reuss. 

deren innere Fläche von oben nach unten flach convex , die äussere dagegen concav ist. 
Zwischen ihr und der Ansatzplatte des Jochbogens befindet sich eine tiefe Spalte, aus deren 
oberem Ende eine ziemlich grosse Öffnung, — der Ausgangspunkt eines Luftcanals — in das 
Innere des Knochens eindringt. Darunter bemerkt man noch mehrere kleinere Löcher. 

Pas obere Ende der hinteren Basis der seitlichen Arme stellt eine dünne, allmählich nach 
rückwärts ansteigende rauhe Platte dar, welche von dem äusseren Nasenfortsatze gebildet 
wird. Sie ist von dem inneren Nasalfortsatze, an den sie sich anlegt, durch eine schmale Spalte 
geschieden und überragt denselben etwas. Der über der Insertion des Jochbogens gelegene 
Theil der Basis bildet den vorderen Rand der Thränenspalte. 

Von den zahlreichen Öffnungen, welche die Aussenseite der seitlichen Arme, besonders 
im vorderen Theile, an dem von M e 1 vi 1 1 e beschriebenen Oxforder Schädel trägt, ist an unserem 
Exemplare nichts wahrzunehmen. 

Beide seitliche Arme sind von einander durch eine schmale Spalte geschieden. Sie ver- 
laufen einander beinahe parallel und treten nur an ihrem hinteren Ende etwas weiter auseinan- 
der. Etwas mehr divergirt ihr Basalende im oberen Theile, um das Stirnende des Nasalfort- 
satzes des Zwischenkiefers zwischen sich aufzunehmen. 

Von ihm werden die seitlichen Äste der oberen Kinnlade durch die lanzettförmige Nasen- 
spalte getrennt, welche (in der Länge von 3*4") in den vorderen zwei Drittheilen fast wagrecht 
von vorne nach hinten verläuft, im hinteren Drittlieile aber allmählich ansteigt. Während sie im 
mittleren Theile 0-6" hoch ist, verschmälert sie sich vorne und hinten allmählich und endigt 
beiderseits zugespitzt» 

Den vordersten Theil der oberen Kinnlade nimmt das Schnabelgerüste ein. Es hat die 
Gestalt einer seitlich zusammengedrückten, dreiseitigen Pyramide, deren Basis hinten mit den 
drei Ästen der Kinnlade zusammenhängt. Der obere Rand ist in seinem höchsten Theile 
stumpf und breit, zieht sich aber bald zu einem winkeligen Kiele zusammen, der sich rasch 
bogenförmig herabsenkt und in der über die Unterseite hakenförmig hinabgekrümmten, etwas 
stumpfen Spitze endigt. Die Seitenflächen sind sanft convex und convergiren gegen den oberen 
Rand hin. Ihre hintere Grenze bildet einen, besonders im mittleren Theile, schuppenartig vor 
springenden, rauhen, winkeligen Rand, hinter dem sich in der Mitte seiner Höhe, an der Grenze 
zwischen dem mittleren und den seitlichen Asten der Kinnlade und hinter der schinnartig 
vorragenden erwähnten Knochenschuppe ein ziemlich weites Loch befindet, — der Eingang 
in einen Gefässcanal , der durch den ganzen Schnabelknochen bis hart an seinen vorderen 
Rand hindurchgeht. In der Gegend dieser Knochenschuppe ist die Schnabelbasis am dicksten 
(1-35 Par. Zoll). 

Die Seitenflächen sind von einer grossen Menge kleinerer und grösserer Löcher durch- 
bohrt, — den Ausmündungen kleiner Canäle, welche alle aus dem vorerwähnten grösseren 
Canale entspringen. Etwa 0*5" oberhalb des unteren Randes sieht man in einer Reihe hinter 
einander mehrere solche Mündungen liegen, auf der rechten Seite 9, auf der linken 8. Die 
vorderste stellt eine schmale, senkrechte Spalte dar, — das Ende des vorerwähnten Gefass- 
canals. Von ihm ausgehend bildet eine Anzahl anderer Mündungen eine aufsteigende, convexe, 
dem oberen Schnabelrande parallel verlaufende, aber wenig regelmässige Reihe, während 
andere längs des hinteren Randes zusammengedrängt sind. 

Die untere Fläche des Schnabelknochens ist von einer Seite zur anderen und in Folge der 
hakenförmigen Biegung der Spitze im vorderen Theile auch von vorne nach hinten concav. 



Paläontologische Miscellen. 75 

Sie wird beiderseits von dem scharfen, fast senkrecht herabsteigenden Alveolarrande ein- 
gcfasst und überragt. In der Mitte trägt sie einen schmalen niedrigen Längskiel, der hinten 
in die Gaumenspalte übergeht, die gleich hinter ihrem Anfange etwas erweitert ist zum 
Durchgange der Gaumengefässe und Nerven. Übrigens ist die Gaumenfläche des Schnabel- 
knochens auch von zahlreichen weiten Gefässöfihungen durchbohrt. Der untere Rand des 
Schnabelknochens misst bis zur Spitze 2*2", während der schräge Durchmesser vom oberen 
hinteren Ende bis zur Spitze 2*9" beträgt. Die Dicke beläuft sich am Hinterende des unteren 
Randes auf 1", die Höhe daselbst auf 1*85". 

Es erübrigt nun noch die Beschreibung der Gaumenbeine, deren Totallänge 1-95" erreicht. 
An dem Vorderende verbinden sie sich mit dem hinteren unteren Winkel der seitlichen Anne 
der Oberkinnlade, während das hintere sich an die Flügelknochen anlegt. Sie schliessen 
zwischen sich die untere Nasenspalte ein. Im vorderen Theile sind sie einander genähert, 
treten dann im weiteren Verlaufe bogenförmig etwas mehr auseinander, um sich mit dem 
hinteren Ende wieder so weit zu nähern, dass deren innere senkrechte Flächen nur durch 
eine enge Spalte von einander geschieden sind. Sie haben eine schmale löffeiförmige Gestalt, 
und bestehen aus einer, in dem vorderen, nicht viel über 03" breiten Theile horizontalen, 
weiter rückwärts sich aber nach innen und abwärts biegenden Knochenplatte , bis sie mit 
ihrem hinteren Ende beinahe senkrecht steht , sich nur wenig nach einwärts neigend. Von 
ihr erhebt sich nach innen eine lang und schief dreieckige dünne Platte — der Nasenfortsatz, 
dessen äussere, etwas ausgeschweifte Fläche schwach nach innen geneigt ist. Ebenso ent- 
steht von ihrem äusseren Rande ein anderer stumpf dreieckiger Fortsatz, — der Gaumenfort- 
satz, der, wenig nach aussen gekehrt, abwärts steigt. 

Aus der vorstehenden Schilderung ergibt sich die fast vollkommene Übereinstimmung 
unseres Schädelfragmentes mit den entsprechenden Theilen des Oxforder und Kopenhagener 
Schädels. Nur in wenigen Charakteren von geringerer Bedeutung stellt sich einiger Unter- 
schied heraus. So fehlt an unserem Exemplare, wie schon früher erwähnt wurde, die mittlere 
Längsfurche auf der oberen Fläche des mittleren Zwischenkieferfortsatzes, welche in der 
Beschreibung- und Abbildung des Oxforder Schädels von Melville ausdrücklich hervor- 
gehoben wird. So steigt an unserem Exemplare der Alveolarrand des Schnabels theils beinahe 
senkrecht herab , während er an dem Oxforder, und in noch höherem Grade an dem Kopen- 
hagener Schädel einwärts gebogen erscheint, wodurch die untere oder Gaumennäehe an dem- 
selben schmäler wird. Die zahlreichen Löcher, welche die Aussenfläche der seitlichen 
Kinnladenarme des Oxforder Schädels darbietet, sind an dem im Prager Museum befindlichen 
Schädelbruchstücke nicht vorhanden. Ebenso sind an demselben die ursprünglichen Grenz- 
linien zwischen den einzelnen , die obere Kinnlade zusammensetzenden Knochentheilen noch 
weniger deutlich erkennbar, als an den anderen zwei Schädeln , die meisten sogar gänzlich 
verwischt. 

Ein anderer nicht uninteressanter Unterschied ergibt sich bei der Vergleichung der 
Grössenverhältnisse der einzelnen Knochentheile bei den drei vorhandenen oberen Kinnladen. 
Ich stelle dieselben der leichteren Übersicht wegen in der nachfolgenden Liste zusammen. 
1 )ie Dimensionen des Oxforder Schädels sind der sehr vollständigen und genauen Schilderung 
Melville's (1. c. p. 90 — 94) entnommen. Die Messungen des Kopenhagener Schädels sind, 
so weit es möglich war , an dem mir vorliegenden Gypsabgusse , die des Prager Fragmentes 
mit der grössten Sorgfalt an dem Original-Exemplare vorgenommen worden. 

10 * 



A. E. Fett ss. 



Name des gemessenen Th e i 1 e s 



Am Prager 

Schädel- 
Fragmente 



Am Kopen- 
hagener 
Schädel 



Am 

Oxi'order 
Schädel 



In Pariser Zollen 



hänge der ganzen oberen Kinnlade vom Frontalende bis zur Hakenspitze des Schnabclgeriistes 
Länge des mittleren Astes vom hinteren Ende der Schnabelbasis bis zum Frontalende . . . 

Grösste Breite der oberen Kinnlade zunächst dem hinteren Ende 

Grösste senkrechte Höhe derselben am unteren Winkel des Hinterendes 

Breite des Stirnrandes des mittleren Kinnladenarmes 

Geringste Breite des mittleren Kinnladenastes ■ . 

Länge des inneren Xasenfortsatzes am äusseren Bande des mittleren Kinnladenastes 

Breite desselben am Frontalende 

Länge der seitlichen Kinnladenäste am unteren Bande bis zur Insertion der Gaumenbeine . 
Länge der seitlichen Kinnladenäste schräg vom vorderen Ende des unteren Bandes bis zum 

hinteren Ende des äusseren Nasenfortsatzes 

Länge des oberen concaven Bandes der seitlichen Kinnladenäste 

Höhe des hinteren Endes der seitlichen Aste 

Dicke des hinteren Endes bei der Insertionsstelle des Jochbogens 

Geringste Dicke der beiden vereinigten seitlichen Kinnladenäste am unteren Bande .... 

Geringste Breite jedes Seitenastes an derselben Stelle 

Höhe der ganzen oberen Kinnlade an dieser Stelle 

Länge der Nasenspalte 

Grösste Höhe derselben . 

Länge der Schnabelkuppe vom hinteren oberen Bande bis zur Hakenspitze 

Länge derselben in gerader Linie am unteren Seitenrande gemessen 

Dicke derselben am unteren Ende des Hinterlandes 

Dicke derselben in der Mitte des Hinterrandes vor dem Eingang in den Gefässcanal .... 

Höhe derselben am hinteren Bande 

Grösste Breite der Gaumenfläche der Schnabelkuppe 

Länge der Gaumenbeine 

Grösste Höhe derselben 



G-4 
4-05 

1-8 

1-8 

1-0 

0-55 

1-85 

0-275 



4-25 

3-85 
o. 2 

0-7 

• 0.") 

• 3 

3-4 

0-0 
2-9 
2*2 
1-0 
1-35 

1 • Sö 
0-95 
1 • 95' 
0-83 



3-7 
1*8 
1-8 

0-85 
0-54 

? 

2-3 

4-05 
3-6 
2-3 
•> 

0-8 

0-32 

1-6 

2-93 

0-5 

2-7 

2 1 

1-0 

1-25 

1-675 

0-75 

1-85 

0-9 



5-8 

3-75 

1-58 

I • 45 
1.0 
0-458 
1-00 

II ■ -jus 



2-25 
0-GC 

0-58 
0-277 
1 • 25 



1-08 

1 • 42 



Es übertrifft daher die im Prager Museuni befindliehe obere Kinnlade der Dronte sowohl 
im Ganzen, als auch in den meisten einzelnen Theilen die beiden anderen an Grösse; nur bei- 
läufig in der Mitte, wo die seitlichen Kinnladenarme am dünnsten sind, stellt sich der Quer- 
durchmesser der beiden vereinigten Kinnladenäste sowohl als jedes einzelnen, so wie auch die 
Höhe der ganzen Kinnlade an dem Kopenhagener Schädel grösser heraus. Alle übrigen Dimen- 
sionen der Prager Kinnlade sind grösser. Bei genauer Vergleiehung ergibt sich der Oxforder 
Schädel als der kleinste; der Schädel aber, dem unser Bruchstück entnommen ist, muss der 
grösste gewesen sein. Daraus kann man wohl auf ein höheres Alter, oder vielleicht auf einen 
sexuellen Unterschied schliessen. Mit der ersten Vermuthung stimmt übrigens das gänzliche 
Verschwundensein aller Verbindungsnäthe , die an dem Oxforder Schädel noch erkennbare 
Spuren hinterlassen haben, recht wohl überein. 

Die Ansichten, welche man über die dem Didtis üieptus im ornithologischen Systeme anzu- 
weisende Stelle bisher aufgestellt hat, sind sehr verschieden, was bei dem sehr beschränkten 
Materiale, das ihrer Begründung zu Grunde liegt, nicht befremden darf. Es gibt beinahe keine 
Abtheilung des Systems, der man nicht — durch gewisse Einzelheiten im Baue der vor- 
liegenden Theile bewogen — die Dronte beizugesellen versucht hätte. Blainville de la 
Fresnaye und Gould versetzten sie unter die Tagraubvögel in die Nähe der Geier; Shaw 
hob ihre Verwandtschaft mit dem Albatros, Cuvier einerseits mit Alca, anderseits mit den 
Pinguins hervor. Vigors sieht in ihr einen hühnerartigen Vogel, der seine Stellung zwischen 



Paläontologische Miscellen. 77 

der Gattung Crax und den Straussen einnehmen würde. Buffon, Latham und Blumcnbach 
halten dieselbe für einen straussartigen Vogel, zu welchem Resultate auch A. Wagner 
und T e m in in ck gelangen. R ein h a r d endlich und in der jüngsten Zeit S t r i c k 1 a n d und 
Melville finden sich durch ihre genaue Untersuchung der osteologischen Details bestimmt, 
die Dronte den Columbiden beizugesellen, eine Ansicht, die soweit ein Schluss aus den 
bekannten historischen Daten und aus der Vergleichung der vorliegenden Originalreste erlaubt 
ist, auch der Warheit am meisten entsprechen dürfte. 

Die nahe Verwandtschaft mit den taubenartigen Vögeln . besonders den Grundtauben 
(z. B. den Treroniden) gibt sich vornämlich zu erkennen durch die Verhältnisse des Schnabels, 
dessen hakenförmige Krümmung sich auch bei Treron und noch mehr bei Diduncidus wieder- 
findet; durch die tiefe und weit vorwärts gerichtete Lage der Nasenlöcher; durch den vom 
Schnabel unter starkem Winkel aufsteigenden Vorderschäde] ; endlich durch den Bau der Füsse, 
besonders der Hinterzehe, deren Unterfläche mit der Sohle des ganzen Fusses in eine 
Ebene fällt. 

So gross aber die Ähnlichkeit der Dronte mit den Tauben, vornämlich mit Diduncidus, 
auch unzweifelhaft ist, so hat man doch selbst in der neuesten Zeit wieder mancherlei Bedenk- 
lichkeiten gegen eine solche Zusammenstellung geltend gemacht. Die von einem taubenartigen 
Vogel abweichende Physiognomie des ganzen Körpers der Dronte, soweit dieselbe aus den auf 
uns gekommenen Abbildungen bekannt ist; der schwere unförmliche Rumpf mit. den kurzen 
Beinen; die bei den Tauben stets vollkommen entwickelten Flügel und Schwanz, sowie die 
regelmässige Beschaffenheit ihrer Federn, werden als eben so viele Gegengründe hervorgehoben. 
Sie bewogen neuerlichst Schlegel in einem vor der kön. Akademie der Wissenschaften 



'ö' 



zu Amsterdam am 25. Febr. 1854 gehaltenen Vortrage (Verslagen en mededeelingen der 
kon. Akademie of Wetenschappen , II, 2. 1854, pag. 232 ff.), den Didus wieder, wie es schon 
früher geschehen, den straussartigen Vögeln zuzuzählen. Zu dieser Ansicht, die in den 
osteologischen Details der bekannten Theile keinerlei Stütze findet, scheint den Verfasser des 
erwähnten Aufsatzes wohl hauptsächlich nur die sehr unvollkommene Entwickelung der Flügel 
und Federn geleitet zu haben, eine Eigentümlichkeit, die aber auch in anderen Vögelfamilien 
wiederkehrt, z. B. bei den Pinguins, den Alken u. s. w., ohne dass man diese desshalb den 
Straussen würde zurechnen wollen. Die Einseitigkeit obiger Ansicht ergibt sich ferner schon 
bei der oberflächlichsten Vergleichung. Die Bildung des Schnabels und in noch höherem 
Grade der hohen, bei den Gattungen Ehea, Dromains, Casicarius mit drei, bei dem afrika- 
nischen Strausse nur mit zwei Zehen versehenen Lauffüsse entfernt die Struthioniden weit von 
den Didinen. 

Es scheinen diese wohl eine ganz eigenthümliche Familie zu bilden, die, den Columbiden 
zunächst stehend, sich durch manche Charaktere anderen Vögelfamilien mehr weniger nähert, 
wie z. B. durch den Schnabel den Tagraubvögeln, durch die unvollkommene Entwickelung der 
Flügel den straussartigen Vögeln. Es wiederholt sich also bei ihnen dieselbe Erscheinung, der 
wir auch bei anderen artenreicheren Vögelfamilien begegnen , bei welchen nämlich einzelne 
Gattungen in manchen ihrer Charaktere die übrigen Ordnungen der Vögel repräsentiren und 
gleichsam wiederholen, während sie doch ihre, hauptsächlichsten und wesentlichsten Familien- 
Charaktere unverändert beibehalten. So vertreten gleichsam im Bereiche derSchwimmvögeldie 
Pinguins und Alken — ebenfalls brevipennate Vogelgattungen — ebensogut die Struthioniden, 
wie die Didinen innerhalb der Columbiden es thuen. Die Didinen scheinen einen in die jetzige 



78 A. E. Beuss. 

Schöpfung hinüberragenden solchen Mischtypus darzustellen, denen wir unter den vorwelt- 
lichen, nur im fossilen Zustande uns überlieferten Thieren so häufig begegnen. Sie stellen ganz 
eigenthümliche , meist sehr fremdartig gebildete Thierformen dar, welche, obwohl sie die 
Charaktere mehrerer Familien und Ordnungen in sich vereinigen , sich doch in anderer 
Beziehung von allen wieder so wesentlich entfernen, dass sie keiner derselben wirklich einver- 
leibt werden können. Ich will hier nur an die Trilobiten, die Labyrinthodonten, viele Crinoi- 
deno-attuno-en u. s. w. erinnern. 

Ich erlaube mir nur noch am Schlüsse dieser Notiz einige Worte über die Verbreitung 
des Didus ineptus beizufügen, ohne jedoch in eine Discussion über die Artenzahl der Gattung 
Didus eingehen zu wollen und zu können, da die Reste, die von den verschiedenen Specien 
bisher zu unserer Kenntniss gelangt sind, zu einem bestimmten Ausspruche kaum hinreichen 
dürften. Es wird daher jetzt wohl auch nur eine Hvpothese bleiben müssen, wenn Schlegel 
ausser dem Didus ineptus von der Insel Mauritius, dem Solitaire von Rodriguez und dem noch 
ganz unbekannten Brevipennaten der Insel Bourbon noch zwei andere kleinere Didusarten 
unterscheidet, denen er die Namen D. Herbertii und D. Broeckei beilegt. Ihre Annahme beruht 
nur auf den äusserst rohen Abbildungen zAveier kurzflügeliger Vögel, welche wir in den Reise- 
berichten von Van den B roecke (1617) und Sir Thomas Herbert (1623) finden. 

Wohl aber scheint es nach neuern Beobachtungen kaum einem Zweifel zu unterliegen, 
dass die echte Dronte nicht , wie man bisher allgemein glaubte , ausschliesslich auf die Insel 
Mauritius beschränkt gewesen sei. Wenigstens befanden sich unter einer im Jahre 1833 an die 
zoological society von der Insel Rodriguez gelangten Sendung von Knochen, nebst Knochen 
des Solitaire und einer die Dronte an Grösse übertreffenden Species (Didus Nazarenus!), eine 
Tibia und der Gelenkkopf eines Humerus , deren erstere bei genauer Untersuchung sich mit dem 
entsprechenden Knochen des Didus ineptus vollkommen übereinstimmend zeigte. Bartlett, 
der darüber am 9. Deeember 1851 einen Vortx-ag vor der zoological society hielt, zieht 
daraus den Schluss , dass die Dronte in Gesellschaft anderer Brevipennaten auch auf der 
Insel Rodriguez gelebt haben müsse. (Bartlett in annals and magazine of natural history 1854 
October Nr. 82, pag. 297). 



II. SCHILDKRÖTENRESTE IM BÖHMISCHEN PLÄNER. 

(Hii'ZU Tafel II.) 

Der hier zu beschreibende Fossilrest befindet sich in der besonders an schönen sibi- 
rischen Petrefacten reichen Sammlung Sr. Hochwürden des Prälaten des Stiftes Strahof , Herrn 
Dr. Zeidler, von welchem er mir zur Untersuchung gütigst mitgcthcilt wurde. Er stammt 
aus dem Plänerkalke von Patek zwischen Laun und Libochowitz am südlichen Egerufer. wo 
dieses Gestein weit verbreitet und an vielen Stellen aufgeschlossen ist. Versteinerungen sind 
darin nur selten. Am häufigsten fanden sich Spondylus spinosus Mant., Spondylus striatus Mant.. 
Lima decalvata Rss., Lima pseudocardium Rss.. Ammonites peramplus Sow., Mieraster cor 
anguinum Ag. u. a. m. 

Das vorliegende Exemplar ist der erste Schildkrötenrest, der aus der böhmischen Kreide- 
formation, ja überhaupt aus Böhmen bekannt wurde. Es stellt ein Bruchstück des Rücken- 
scluldes von einer sehr kleinen Species dar und zwar den Abdruck der innern Fläche. Wenn 



Paläontologische Miscellen. 70 

man sich dasselbe ergänzt denkt, so mochte es etwa 4" in der Länge, und 3" in der grössten 
Breite gemessen, und eine ziemlich regelmässige breit- elliptische Gestalt besessen haben. 
Ueber seine Wölbung lässt sich keine Auskunft geben , da das Fossil offenbar von oben nach 
unten stark niedergedrückt ist. Sehr bedeutend dürfte sie jedoch kaum gewesen sein, da sonst 
in Folge des Zusammendrückens Brüche hätten entstehen müssen. 

Das Fossil besteht aus 6 Rippenplatten und 5 Randplatten der rechten Seite, den Andeu- 
tungen der G entsprechenden Wirbel, während auf der linken Seite nur die Abdrücke von 2 
Rippenplatten überliefert sind. 

Die Rippenplatten der rechten Seite sind aller Wahrscheinlichkeit nach die erste bis zur 
sechsten inclusive (T. Tl. a, — «„), jene der linken Seite aber die zweite und dritte (ibid. a 2 , cc 3 ). 
Die Marginalplatten sind wohl die vierte bis zur achten (ibid. c { — c 8 ). Von allen den genannten 
Theilen ist nur der sehr deutliche scharf begrenzte durch Eisenoxydhydrat gelbbraun — theils 
lichter, theils dunkler — gefärbte innere Abdruck vorhanden. Die Substanz ist durchgehends 
verschwunden. Von den Wirbeln erkennt man den ersten bis sechsten Rückenwirbel (ibid. 6, — b e ). 
Der zweite und dritte sind mit braunschwarzem, kleintraubigem Brauneisenstein — wahr- 
scheinlich einer Epigenese nach Eisenkies — theilweise bedeckt. 

Die Rippenplatten haben eine lanzettförmige Gestalt, in dem sie sich nach aussen allmäh- 
lich zur etwas stumpfen Spitze verschmälern. Sie stossen nur mit ihrem innern Drittheil 
unmittelbar zusammen und waren dort durch noch deutlich erkennbare, feinzackige Näthe 
verbunden. Nach aussen hin sind die Rippenplatten nicht entwickelt, sie treten allmählich 
auseinander und lassen einen lang dreieckigen Raum, welcher unverknöchert war, (von 
3-5 — 4"' Breite an der Basis des Dreieckes und 4'" Länge) zwischen sich, so dass sie nur durch 
die Rippenfortsätze, deren Spitze sich in eine Vertiefung der entsprechenden Marginalplatten 
einsenkte, mit diesen zusammenhängen. 

Die dritte und vierte Rippenplatte hatten — als die längsten — eine Länge von beiläufig 
10*5 — 11 Linien; die sechste breiteste — aber nicht ganz abgeformte — zeigt im innern 
Drittheil eine Breite von C"; eben so viel beiläufig die zweite und vierte. Die erste, dritte und 
fünfte sind daselbst nur 5 Linien breit. 

Nach innen waren sie ebenfalls durch feinzackige Näthe mit den Wirbeln verbunden. An 
dem vorliegenden Exemplare nimmt man auf den Rippen, besonders deutlich nach aussen, 
noch eine feine Längsstreifung wahr. 

Die Wirbel stimmen in ihrer Länge mit der Breite der damit verschmolzenen Rippen- 
platten überein, besitzen aber nur einen Breitendurchmesser von 4 Linien. Man sieht darauf 
noch deutlich die zackigen Näthe der damit verbunden gewesenen, im Fossile aber nicht mehr 
vorhandenen Wirbelplatten. In der Mitte der Wirbel bemerkt man die zusammengedrückte 
Längsfurche des Wirbelcanales; an der Seite eine kürzere, aber tiefere Grube , herrührend 
vom Durchgange der schmalen, mit den Wirbeln verbundenen Rippenfortsätze. Da der vorlie- 
gende Fossilrest nur den fragmentären inneren Abdruck des Rückenschildes darstellt, so ist 
von den Begrenzungen der Wirbelschilder keine Spur erhalten. Ebenso ist nur der Abdruck 
der vordersten zwei Rippenschilder der rechten Seite einigermassen erkennbar (ibid. g, g). 

Die Randplatten sind etwas über ihrer Mitte in der Richtung des Randes des ganzen 
Rückenschildes unter einem fast rechten Winkel herabgebogen , so dass ihr unterer Theil 
beinahe senkrecht herabsteigt. Der obere wenig geneigte Theil trägt eine Furche zur Auf- 
nahme des Endes des Rippenfortsatzes, über welchen er sich hinüberlegt und dort einen 



80 A. E. Reu ss. 

ziemlich starken und spitzen Höcker bildet, wodurch der Rand des ganzen Rückenschildes 
schwach gezackt erscheint. Zwischen den Insertionsstellen zAveier benachbarter Rippen verläuft 
auf dem innern Abdrucke der Marginalplatten die gezackte Verbind ungsnath derselben herab. 
An dem in Rede stehenden Fossilreste ist aber auch ein Theil des äusseren Abdruckes der 
Randschilder vorhanden, der nicht nur die Verbindungsnäthe derselben wahrnehmen lässt. 
sondern auch mit gedrängten körnigen Erhabenheiten bedeckt erscheint. Es geht daraus 
hervor, dass die äussere Fläche der Randschilder ebenfalls gekörnt gewesen sein müsse. Sie 
besassen eine Breite von 4 - 5 — 5'". 

Vor dem eben beschriebenen fossilen Abdrucke liegt aus der normalen Verbindung 
gelöst und verschoben, noch der Abdruck dreier Platten (ibid. d.), der sich durch die entspre- 
chende Breite von 4- 5'", die deutlichen zackigen Verbindungsnäthe, den trotz der Zusammen- 
drückung noch bemerkbaren Höcker in der Mitte jeder Platte und die Körnung als von drei 
Marginalplatten , wahrscheinlich der linken Seite , herrührend erweist. Den theilweisen 
Abdruck einer anderen Randplatte (ibid. e) in schräger Richtung in das Gestein eingebettet, 
sieht man etwas weiter nach aussen, durch den besser erhaltenen mittleren Höcker deutlich 
erkennbar. 

Auf der rechten Seite des beschriebenen Fossilrestes beobachtet man endlich noch den 
fragmentären Abdruck eines breiten dreieckigen, an der Oberfläche mit feinen verzweigten 
radialen Streifen versehenen Knochens (ibid./), der wohl das dislocirte rechte Hyosternal- 
bein sein dürfte und mit dem von Owen in den Schriften der paleontographical soeiety 
1851 (monograph on the fossil reptilia of the cretaeeous formation T. II, F. 2, h. 5, und T. 29, 
F. 5) abgebildeten Knochen übereinstimmen wird. 

Fasst man die eben auseinander gesetzten Charactere des in Rede stehenden fossilen 
Ueberrestes zusammen, so gelangt man zu dem Resultate, dass dasselbe einer Seeschildkröte 
angehöre. Der unvollkommen verknöcherte Zustand des Rückenschildes, bei welchem der 
Zusammenhang der Rippenplatten mit den Randplatten nur durch die schmalen weit von 
einander abstehenden Rippenfortsätze vermittelt wird; die vollkommene Entwicklung und die 
Gestalt der Marginalplatten, deren mittlere nach unten keine Ausbreitung wahrnehmen 
lassen , durch welche eine feste Verbindung mit den Sternalplatten bewerkstelligt würde ; so 
wie die bedeutende Ausdehnung in die Breite, welche, nach der weiten Lücke zwischen den 
vordersten Seitenplatten zu urtheilen , die an unserem Exemplare nicht erhaltene vordere 
Mittelplatte des Rückenpanzers einnehmen musste , setzen dies ausser allem Zweifel. Mit 
gleich grosser Wahrscheinlichkeit dürfte es sich trotz dem sehr fragmentären Zustande 
unseres Fossilrestes ergeben, dass er derselben Species von Chelonia angehöre, welche Owen 
an dem angeführten Orte pag. 4 ff. unter dem Namen Chelone Benstedi beschreibt und T. 1 — 3 
vortrefflich abbildet. Die Uebereinstinnnung selbst in Beziehung auf die geringsten Charac- 
tere ist so auffallend, dass sie nicht wohl verkannt werden mag. 

Es dürfte daher das Vorkommen der Chelone Benstedi Ow., welche bisher nur aus der 
unteren weissen Kreide von Burham, Kent in England bekannt war, im böhmischen 
Pläner sicher gestellt sein , eine Thatsache, die kein Befremden erregen kann, da ich schon 
früher so viele Peträfacten der englischen Kreide in dem erwähnten Gliede der böhmischen 
Kreideformation nachgewiesen habe. 



Paläontologische Miscellen. S 1 



TIL ÜBER EINE NEUE KRUSTERSPECIES AUS DER BÖHMISCHEN 

STEINKOHLENFORMATION. 

(Hiezu Tafeln III und IV.) 

Während sich die böhmische Steinkohlenformation fast überall ungemein reich an den 
mannigfaltigsten fossilen Pflanzenresten erwiesen hat, ist dagegen ihre Armuth an dergleichen 
Thierresten sehr auffallend. Die Zahl der bisher bekannt gewordenen ist eine äusserst 
beschränkte. Hierher gehört der vom Grafen Sternberg im festen Schieferthone bei dem 
Teiche Malikowec unweit Chomle entdeckte Scorpion (Cychphthalmus senior Cda.); 1 ) hieher 
der von demselben Fundorte stammende, von Cor da beschriebene Afters corpion (Microlabis 
Sternbergi Corda); 2 ) ferner der Abdruck einer Spinne auf einem Blatte des Cordqües 
borassifolia Ung. (Flabellaria borassifolia Stbg.) von Swina bei Radnitz, an dem man wohl 
zu erkennen im Stande ist , dass das Thier den echten Araneiden angehörte , ohne dass sich 
aber über die Gattungs- und Species-Charaktere etwas näheres ergründen Hesse, und endlich 
die von Corda in den Blättern der eben genannten Pflanze entdeckten und beschriebenen 
Gänge vorweltlicher Insecten. :1 ) Jeder neue Fund in diesem Gebiete muss daher von Wich- 
tigkeit und hohem Interesse sein. Einen solchen will ich, soweit das vorliegende nicht voll- 
kommen erhaltene Exemplar es gestattet, mit wenigen Worten beschreiben. 

Ich verdanke die Mittheilung dieses Thierrestcs der Güte des k. k. Hauptmannes Herrn 
Freiherrn von Imhof, welcher ihn durch den Oberbergbauverwalter in Wilkischen , Herrn 
F. Wanke, erhielt. Dieser entdeckte ihn in einem milden schwarzgrauen Schieferthone, der 
in den Lindheini'schen Kohlengruben bei Wilkischen unweit Pilsen das Kohlenflötz unmittel- 
bar überlagert. Er stammt aus der vom Hauptschachte Nr. -t gegen Nr. 5 getriebenen Strecke. 
Auf dem Handstücke bemerkt man neben demselben noch kleine Fiederfragmente einer nicht 
näher bestimmbaren Pecopteris. ') 

Das Thier, dessen Überreste zur Untersuchung vorliegen, hatte offenbar einen durchaus 
weichen Körper und war mit keiner harten Schale bekleidet; daher ist es auch überall bis zur 
Papierdünne zusammengedrückt. Im vorderen Theile, dem Kopfe nämlich und den ersten fünf 
Rumpfringen scheint die weiche Haut des Körpers noch zumTheil erhalten zu sein. Die weiter 
nach hinten gelegenen vier Körperringe sind dagegen nur im deutlichen Abdrucke vorhanden. 
Das Hinterende des Körpers konnte an der Gegenplatte des Ins jetzt einzigen Exemplares nur 
unvollkommen biosgelegt werden. 

Das ganz flachgedrückte Kopfschild ist fast halbkreisförmig, vorne bogenförmig zuge- 
rundet, an den Seiten beinahe geradlinig begrenzt, hinten, wo es mit dem Rumpfe zusammen- 
stösst, gerade abgestutzt. Es ist 045 Pariser Zoll lang und am hinteren Ende 0-7 Zoll breit, 



') Verhandlungen der Gesellschaft des Musculus in Böhmen. 1835, pag. 33, Tai'. I. 

2) L. e. 1839, pag. 14, Tai. 1. 

a ) L. c. 1S36, nag. 34. Tai". 1, Fig. 3, 4. 

*) Herr Wan ke gibt in der Zeitschrift „Lotos" 1853 Februar, pag. 27 ff. interessante Notizen über das dortige Kohlenflötz und bemerkt 
zugleich, dass der Schieferthon an der Fundstelle unseres Thieres nur 3 — 4' stark und sehr arm an Pflanzenresten gewesen sei, 
während er sonst eine Mächtigkeit von 9' zu besitzen und mit Pflanzenresten ganz erfüllt zu sein pflegt. 

Denkschriften der matlieni.-natiirw. CI, X. Bd. I 1 



82 A. E. Reuss. 

während der ganze Fossilrest, soweit er erhalten ist, 1-7 Zoll in die Länge misst. In der 
vorderen Hälfte des Kopfschildes (0-125 Zoll vom Vorderrande und eben so weit von den 
Seitenrändern entfernt) liegen, 0"2 Zoll von einander abstehend, die kleinen bohnenförmigen 
Augen. Ihr Rand ist nach aussen convex, nach innen etwas eingebogen. Von vorne nach 
hinten messen sie in der Länge 0*2 Zoll, während ihre Breite nur beiläufig die Hälfte davon 
beträgt. Von einer Facettirung der offenbar zusammengesetzten Augen ist an dem Pefrefacte 
keine Spur wahrzunehmen. Ebenso fehlt eine Gesicktsnath auf dem Kopfschilde gänzlich. Die 
Mittelgegend zwischen beiden Augen ist sehr flach erhaben und wird durch eine seichte mitt- 
lere Längsfurche halbirt. Die übrigen schwachen Erhabenheiten und Vertiefungen, welche 
das Kopfschild darbietet, scheinen schon ihrer Unregelmässigkeit wegen nur ein Product des 
erlittenen Druckes zu sein. 

Der Rumpf, der aus deutlichen Ringen zusammengesetzt ist, verschmälert sich nach hinten 
allmählich. Die ersten sechs Ringe (des Vorderleibes) sind eben s.o breit, ja der zweite und 
dritte noch etwas breiter (08 Zoll), als das Kopfschild, dabei aber sehr kurz, indem ihr Durch- 
messer von vorne nach hinten wenig mehr als 0-1 Zoll beträgt. Sie sind ebenfalls ganz flach- 
gedrückt: nur in der Mitte bemerkt man Spuren eines sehr schwachen Längskieles. Vom 
siebenten Ringe an nimmt die Breite plötzlich stark ab, die Länge aber allmählich zu. 

Der siebente Ring ist O-l Zoll breit, 015 Zoll lang, 
,. achte ,. .. 035 .. .. Ol 5 .. 

.. neunte .. .. 0-33 „ .. 0-2 

Vom zehnten Leibesringe sind nur einige aus der normalen Lage gerückte Trümmer 
übrig. Das Ende des Hinterleibes selbst ist gar nicht erhalten. 

Diese Ringe sind sämmtlich beinahe geradlinig vierseitig und an den hinteren Seitenecken 
in kurze, rückwärts gerichtete Spitzen verlängert. An der Gegenplatte des beschriebenen 
Exemplares, welche ich durch die Güte des Herrn Oberbergverwalters Wanke ebenfalls zur 
Ansicht erhielt, liess sich das Hinterende des Körpers, welches nach vorne umgeschlagen 
erscheint, theilweise biosiegen. Leider hat es durch die starke Zusammendrückung viel von 
seiner Deutlichkeit verloren; doch kann man recht wohl erkennen, dass auch der Hinterleib, 
gleich dem Vorderleibe , aus sechs Ringen bestehe , die immer schmäler und länger werden, 
je weiter sie nach hinten liegen. Der eilfte Leibesring ist 025 Zoll lang und beinahe ebenso 
breit, der letzte hat dagegen bei derselben Breite eine Länge von 0-12 Zoll. Am letzten Ringe 
sitzt ein beinahe 0*6 Zoll langer, schmaler, fast linearer, flossenförmiger Fortsatz. Ob nur 
dieser einzige vorhanden war oder ob, wie bei Branchipus , der Hinterleib in zwei solche 
Flossen endete, lässt sich nicht bestimmen. Doch zeichnet Römer auch bei Eurypt&rus remvpes 
nur ein einzelnes zugespitztes Endglied. 

Am Kopfschilde und an den ersten vier Rumpfringen sind da, wo die Körperhaut erhalten 
ist, sehr kleine, ungleiche, halbrunde, fest anliegende Schüppchen wahrnehmbar, deren freier 
erhabener convexer Rand nach hinten gerichtet ist. Sie geben der Oberfläche des Körpers ein 
sehr fein chagrinirtes Ansehen. Am grössten sind sie im Mitteltheile des Kopfschildes und der 
Körperringe; nach aussen gegen die Seiten hin werden sie viel kleiner. Die hinteren Ringe — 
vom fünften an — lassen keine solche Obcrflächenseulptur wahrnehmen, weil von ihnen nur 
der Abdruck erhalten ist. 

Von den Fühlern und Extremitäten desThieres ist an dem vorliegenden Exemplare keine 
Spur überliefert. 



Paläontologische Miscellen. 83 

Der näheren Bestimmung des eben beschriebenen Fossilrestes stellen sich grosse, zum 
Theil unüberwindliche Schwierigkeiten entgegen, weil gerade einige der wichtigsten Organe, 
von deren Beschaffenheit die systematische Stellung des in Rede stehenden Thieres abhängt, 
vollkommen fehlen. Dass dasselbe den Crustaceen beizuzählen sei , setzt die Conformation des 
Kopfes, das Zerfallen des Körpers in zahlreiche gesonderte Ringe ausser Zweifel. Ohne' 
genauere Kenntniss der Extremitäten , der Fühler und des Schwanzendes ist es aber unmög- 
lich, auch nur mit einiger Sicherheit anzugeben, zu welcher Abtheilung der Kruster es gehöre. 
Es nähert sich mehr oder weniger den Copepoden und Branchipoden. Die grösste Über- 
einstimmung verräth es mit der in Beziehung auf ihre systematische Stellung ebenfalls noch sehr 
räthselhaften fossilen Gattung Eurypterus Dekay, welche von M.Edwards und Pictet 
den Copepoden, von Harlan den Branchipoden , von Burm eiste r den Palaeaden zugewiesen, 
von Ferd. Römer aber den Xiphosuren verglichen wird. Gleich diesem dürfte unser Fossil 
ohne Zweifel den Phyllopoden und zwar den nackten Branchipoden am nächsten stehen. 

Diese grosse Übereinstimmung mit Eurypterus fällt sogleich in die Augen , wenn man 
unseren Fossilrest mit Ferd. Römers Beschreibung und Abbildung des Eurypterus remipes 
Dekay aus den Devonschichten Nordamerika' s (Palreontographiea'L p. 190, T. 27) vergleicht. 
Man beobachtet dieselbe Beschaffenheit des Kopfschildes und der Augen, dieselbe Gestalt und 
Gliederung des Rumpfes , dieselbe Form der einzelnen Leibesringe , deren vordere breit und 
kurz, die hinteren schmäler und länger sind, dieselbe Bildung des Hinterendes des Körpers. 
Ob die Extremitäten dieselbe Beschaffenheit besitzen , lässt sich bei dem Nichtvorhandensein 
dieser Theile an dem fossilen Exemplare leider nicht ergründen. Davon abgesehen ist aber die 
Analogie beider — unseres Fossilrestes und des Euryp>terus — eine so vollständige, dass ich 
den ersteren unbedingt dieser Gattung zurechnen würde, wenn nicht der vorerwähnte Zweifel 
und die eigentümliche schuppige Beschaffenheit der Haut unseres Thieres, welche bei keiner 
der bekannten Eurypterus- Arten beobachtet worden zu sein scheint, mich davon abmahnten. 

Ich glaube daher bis zur Entdeckung zahlreicherer und vollständigerer Exemplare das- 
selbe als den Typus einer besonderen Gattung ansehen zu müssen, der ich wegen der erwähn- 
ten kleinschuppigen Beschaffenheit der Haut den Namen Lepidoderma beilege. Die Species 
bezeichne ich als L. Imhofi. Ich sehe mich zu dieser Sonderung des böhmischen Fossilrestes 
um so dringender aufgefordert, als alle bisher bekannt gewordenen Eurypterus - Arten 
in marinen Schichten der devonischen Formation und des Kohlenkalkes in Begleitung 
ausschliesslich mariner Thiere angetroffen worden sind , daher wohl selbst für Meeresthiere 
gehalten werden müssen, während unser Fossil der böhmischen Steinkohlenformation — 
einer Süsswasserformation — angehört , also ohne Zweifel wohl auch von einem Süsswasser- 
oder Brackwasserthiere abstammen dürfte. ') 



! ) Erst, nachdem vorstehende Xotiz schon der kais. Akademie der Wissenschaften vorgelegt worden war, kam mir der in der ersten 
Lieferung des vierten Bandes der „Palaeontographica" enthaltene Aufsatz von II. v. Meyer und H. Jordan über die Crustaceen der 
Steinkohlenformation von Saarbrücken zu Gesichte. Der dort pag. 8 ff. beschriebene und Tat'. II, Fig. 1, 2 abgebildete Adeloph- 
thalmus granosus Jord. zeigt eine so grosse Aehnlichkeit oder vielmehr Uebereinstimmung mit meinem Lepidoderma, dass ich 
beide unbedingt für identisch gehalten haben würde, wenn nicht in der Beschreibung des ersteren ausdrücklich mehrfach hervor- 
gehoben würde, dass an demselben gar keine Andeutung von Augen wahrzunehmen sei, während der von mir beschriebene Kruster 
grosse, wahrscheinlich zusammengesetzte Augen besitzt. Sollten an vollständigeren Exemplaren des Saarbrückner Thieres in der 
Folge Augen nachgewiesen werden, so würde die Identität wohl keinem Zweifel unterliegen , da die etwas abweichende Beschaf- 
fenheit der Schalenoberfläche doch nur dem verschiedenen Erhaltungszustande und Versteinerungsprocesse beider Eossilreste ihren 
Ursprung verdanken möchte. Dass aber in diesem Falle der Jordan'sche Name, der eben auf den Mangel deutlicher Augen 
gegründet ist , nicht beibehalten werden könnte , ist klar ; er müsste dann Lejridpderma {Eurypterus) granosum lieissen. 

I 1 * 



84 A. E. Reuss. 



IV. REPTILRESTE IM PLÄNER DER UMGEBUNG VON PRAG. 

(Hiezu Tafeln V, VI, VII.) 

Aus dem Planer des weissen Berges bei Prag , dessen untere festere Schichten das Mate- 
riale zu den zahlreichen Bauten dieser Hauptstadt liefern , hat man durch eine lange Reihe von 
Jahren nur eine geringe Anzahl von Petrefacten kennen gelernt, welche fast alle schon ander- 
wärts in grösserer Menge und theilweise auch in besserem Erhaltungszustande gefunden worden 
waren. Nebst grossen Fischwirbeln , einzelnen Zähnen von Oxyrrlüna Mantellii Ag. und einer 
grossen Menge von Foraminiferen, die besonders den oberen Schichten des Pläners zukommen, 
sind es insbesondere : Clytia Leachi R s s., Ammonites peramplus S o w., A. rhotomagensis^r on g., 
Nautilus elegans Mant., Pleurotomaria secans d'Orb. und linearis Mant., Gastrochaena am/phis- 
baena Gein., Inoceramus latus Mant., J. mytiloides Mant., Lima decalvata Rss., L. elongata 
Sow. , Pecten serratus Nilss., Sponäylus striatus Sow. , Exogyra canaliculata Sow. , Ostrea 
Naumann i R s s. , 0. vesicularis Lamk. rar., Ostrea semiplana Sow. , Ilhynclwnella compressa 
d'Orb., Terebratulina striata und gracilis d'Orb., und Micraster coranguinum Ag. 

Zum grossen Theile möchte diese Armuth aber nur eine scheinbare und die Schuld der- 
selben in der geringen Aufmerksamkeit zu suchen sein , welche man überhaupt den fossilen 
Resten dieser Schichten schenkte. 

Es wird dies um so wahrscheinlicher, als die jüngste Zeit bei vermehrter Aufmerksamkeit 
eine nicht unbedeutende Zahl neuer zum Theil sehr interessanter Formen aus früher darin 
nicht vertreten gewesenen Thierclassen geliefert hat. Eine derselben, die merkwürdige Schulpe 
einer Loliginee (Glyphiteuthis ornata Rss.,) habe ich schon an einem andern Orte besehrieben. 
Von Anderen — Fischresten zum Theil von bedeutender Grösse — werde ich in Kurzem eine 
ausführliche Schilderung liefern. Auf noch Andere — wie es scheint, Krokodilreste von sehr 
aliweichenden Formen — -will ich eben jetzt die Aufmerksamkeit lenken. Das Prager Museum 
verdankt dieselben, Avie so manche andere wertholle Gabe, der gütigen Mittheilung des Herrn 
Hofrathes, Ritters von S ach er -Mas och. 

Sie bestehen aus Resten von Zähnen und grossen Knochen, von denen jedoch nur 
die ersteren einige, wenn auch sehr schwankende Anhaltspuncte zu einer etwas genaueren 
Bestimmung- bieten. Die anderen Reste , die theils langen , theils breiten Knochen angehören, 
sind aber stets so zertrümmert und so innig mit dem umgebenden Gesteine verwachsen, dass 
sich auch nicht bei einem einzigen eine wenn auch nur annähernde Idee seiner äusseren 
Form gewinnen liess. Mit Sicherheit kann nur behauptet werden, dass die langen Knochen 
von keiner Markhöhle durchzogen waren. Das innere Knochengewebe stellt ein grobes Netz 
dar, dessen einzelne in die Länge gezogene unregelmässige Maschen 2 — 3 mm. im Durch- 
messer haben. 

Aber auch die Zähne sind nur sehr unvollständig erhalten. Die uns überlieferten Reste 
stellen fast durchgängig nur Steinkerne, nur Ausfüllungen derinneren Zahnpulpenhöhlung durch 
eine mit dem umgebenden Gesteine ■ — dem feinsandigen Pläner — ganz übereinstimmende 
Masse dar. Sie sind meist gerade, seltener leicht nach einer Seite hin gebogen, spitz-conisch, 
in der Mitte oder etwas unterhall) der Mitte am dicksten. Nach oben verdünnen sie sich erst 



Paläontologische Miscellen. 85 

langsam, dann rascher zur kurzen aber scharfen Spitze. Auch nach abwärts pflegen sie sich 
sehr allmählig etwas zu verschmälern. Bei einigen ist der Querschnitt beinahe kreisrund, bei 
den meisten sehr breit elliptisch; besonders pflegt der untere Theil immer eine schwache 
Zusammendrückung darzubieten, selbst wenn sich der obere im Querschnitte fast vollkommen 
rund zeigt. Von Kanten oder Kielen ist nie eine Spur daran wahrzunehmen. 

Ihre Grösse ist je nach der verschiedenen Stelle, welche sie in den Kinnladen eingenom- 
men haben mögen, eine sehr verschiedene, wie wir dies auch bei den zu mehreren Gruppen 
zusammengeordneten Zähnen der Krokodile sehen. Die Länge wechselt von 1 — 5 Zoll bei 
einer Dicke von 3 / 4 — 1'/ 2 "- La liacn manchen in dem festen Gesteine zurückgebliebenen Hohl- 
räumen zu urtheilen, scheinen manche noch eine bedeutendere Grösse erreicht zu haben. 
Zwischen der Länge und Dicke lässt sich kein bestimmtes Verhältniss nachweisen. Doch pflegen 
die kürzeren Zähne verhältnissmässig dicker , die längeren schlanker zu sein. 

Alle diese Merkmale beziehen sich nur auf die inneren Steinkerne und man würde über 
die eigentliche Form der Zähne ganz im Dunkeln bleiben, wenn man nicht in mehreren Gestein- 
stücken die äusseren Abgüsse derselben, die Höhlungen, in welchen die Steinkerne noch 
stecken, wohl erhalten fände. Bei genauerer Untersuchung derselben überzeugt man sich, dass 
die Form der Zähne mit jenen der Steinkerne im Allgemeinen übereinstimmt; nur zieht 
sich ihr Kegel oben in eine längere und schlankere, nicht selten etwas seitwärts gebogene 
Spitze aus. 

Auch auf die Oberflächenbeschaffenheit der Zähne lässt sich von den Hohlabdrücken ein 
Schluss ziehen. Dieselben sind nämlich nur mit sehr feinen Längslinien von ungleicher Stärke 
und Entfernung bedeckt, aber weder gerieft, noch gerippt, noch gefaltet. Bei einigen der vor- 
liee-enden Stücke war zwischen der Wand des Hohlabdruckes und dem Steinkerne auch noch 
die Zahnsubstanz erhalten, aber nicht ohne sehr wesentliche Änderungen erfahren zu haben. 
Sie war in Folge von beginnender Zerzetzung nicht nur in sich bedeckende hyperbolische 
Lagen getheilt, sondern zerfiel auch noch selbst bei geringem Drucke in dünne auf der Fläche 
der Schalen senkrecht stehende prismatische Partikeln. — Die isolirten Steinkerne Hessen 
dagegen nie mehr eine Spur der eigentlichen Zahnsubstanz wahrnehmen. 

Vergleicht man die Dimensionen der Hohlabgüsse mit jenen der Steinkerne genauer, so 
ergibt sich, dass die Zähne eine ausnehmend grosse Pulpenhöhlc besassen, die beinahe mehr 
als 4 / 5 der Gesammtlänge derselben einnahm, wenn man nicht annehmen will, dass etwa durch 
Zersetzung der inneren Dentineschichten die Zahnhöhle ungewöhnlich erweitert wurde. Abge- 
sehen davon, dass es sehr wunderbar wäre, dass bei allen Zähnen der Zerstörungsprocess auf 
gleiche Weise und bis zu demselben Grade vorgeschritten sein sollte, spricht auch die fast 
durchgängig glatte obere Oberfläche der Ausfüllungskerne und das fast überall gleiche Ver- 
hältniss des Ausfüllungskegels zur gesammtcn Zahnlänge laut genug dagegen. Im unteren 
Theile war die Pulpalhöhle offenbar sehr weit, verschmälerte sich nach oben allmählich 
conisch und lief in eine ziemlich scharfe Spitze aus. 

Nur das obere, kaum V ä der Totallänge einnehmende conische Ende des Zahnes 
bestand aus compacter Zahnsubstanz, weiter nach unten bildete dieselbe nur die Aussenwand 
der weiten Pulpenhöhle ; diese Wandung war verhältnissmässig dünn, im untersten Theile 
sogar sehr dünn. Die Dimensionen der einzelnen Theile des Zahnes ergeben sich aus folgenden, 
einem Exemplare entnommenen Messungen. Es betrug: 



86 A. E. Beuss. 

Die Länge des Zahnes 0-103 M. 

Die Dicke desselben ein der Basis 0-027 

in der Mitte der Länge 0-032 

'/„ Zoll unter der Spitze 0-011 

Die Länge der Pulpenhöhle 0-080 

Die Weite derselben am unteren Ende 0-025 

., .. in der Mitte des Zahnes 0-027 

, 1 Zoll unterhalb der Spitze des Zahnes . . 0-003 

Die Dicke der Zahnsubstanz an der Spitze der Pulpenhühle . . 0-012 

., in der Mitte derselben 0-005 

, .. .. am unteren Zahnende 0-002 

Die eben beschriebenen Beste sind so fragmentär und so unvollkommen erhalten , dass 
sich daraus nur wenige Schlüsse über das Thier, dem sie angehörten, ziehen lassen, die Bestim- 
mung daher nur eine sehr schwankende und unsichere bleiben muss. Die Zähne haben zwar 
zum Theile grosse Aehnlichkeit mit jenen des Hypsodon Lewesiensis Agass. (Poissons foss. 
V. pag. 99, Taf. XXV 11 , Fig. 1—6 ; Taf. XXY b Fig. 1—7) : nur sind sie viel grösser, im Verhält- 
nisse zur Länge dicker, weniger schlank und ungelältet. Dass aber die Zähne aus dem 
Pläner des weissen Berges keinem Fische angehören , wird wohl durch die Beschaffenheit 
der sie begleitenden zahlreichen Knochenfragmente , welche offenbar von demselben Thiere 
abstammen, unwiderleglich dargethan. Sie beweisen, dass man es mit Ueberresten aus der 
Ordnung der Saurier zu thun habe. 

Leider unterliegt es sehr grossen Schwierigkeiten, ja es ist in vielfacher Beziehung 
ganz unmöglich , die Stelle näher zu bezeichnen , welche unserem Thiere in dieser Abtheilung 
der 'Reptilien gebührt, da bisher gerade von den am meisten charakteristischen Theilen -- 
wohlerhaltenen, noch mit den Kinnladen in Verbindung stehenden Zähnen, "Wirbeln u. s. w. — 
nichts zur Untersuchung vorliegt. 

Dass die in Bede stehenden Fossilreste von keinem Thiere aus der Familie der Dinosaurier 
herrühre, dürfte sich wohl aus den von keiner Markhöhle durchzogenen, sondern ganz mit grob- 
maschiger Diploe ausgefüllten Knochen ergeben. Unser Saurier scheint vielmehr ein marines 
Bcptil gewesen zu sein, durch die Form und Grösse seines Gebisses bestimmt, ein furchtbarer 
Räuber und der Schrecken des Meeres der Kreideepoche zu sein. 

Die Gestalt der nach abwärts sich etwas verdünnenden Zähne und die weite Ausdehnung 
ihrer Pulpenhöhle machen es sehr wahrscheinlich, dass dieselben weder mit dem Rande, noch 
mit der Seite der Kiefer verwachsen waren. Sie mochten , gleich den Zähnen der Krokodilier, 
in wirklichen getrennten Alveolen eingekeilt gewesen sein und die Frsatzzähne mochten sich 
im Innern der Zahnhöhle entwickelt und die abzustossenden Zähne vor sich hergeschoben 
und entfernt haben. 

Selbst der Umstand, dass keiner der zahlreichen gefundenen Zähne noch mit einem 
Theile des Kieferknochens in Verbinduno- angetroffen wurde, scheint auf ein solches Ver- 
hältniss hinzudeuten. In dieser Beziehung würde sich mithin unser Beptil wohl zunächst 
den Krokodilen angeschlossen haben. Dagegen weicht es von ihnen wieder durch die Form 
seiner Zähne ab , denen die an der vordem und hintern Seite liegende stärker hervortretende 
Falte, die Annäherung zum Zweischneidigen der Krokodilzähne fehlt. 

Am nächsten stehen die fraglichen Zähne jenen von Polyptychodon Owen, einem eben 
so zweifelhaften Saurierg-eschlechte. Sie kommen mit ihnen in der beinahe kreisrunden Form 



Paläontologische Miscellen. 87 

des Querschnittes überein, und unterscheiden sich nur durch den Mangel der feinen Längsfalten, 
welche die Zähne der beiden von Owen unterschiedene Polyptychodonarten — P. continuus 1 ) 
und mterruptus'-) — auszeichnen. Diese glatte Beschaffenheit der Oberfläche möge auch den 
Namen Aptychodon rechtfertigen, welchen ich provisorisch dem fraglichen Reptile beilege, 
dessen Stellung eine unbestimmte bleiben muss , bis es gelingen wird , vollständigere Reste 
desselben zu entdecken. In jedem Falle aber müssen, nach der Grösse der Zähne und Knochen- 
friimmer zu urtheilen, welche jene von Polyptycliodon und der verwandten Krokodilier nicht 
wenig übertrifft, die Dimensionen des Thieres sehr bedeutende gewesen sein. In Berücksichtigung 
der Gebirgsformation, welche seine bisher bekannt gewordenen Reste, sowie jene des verwandten 
Polyptycliodon, umschliesst, erlaube ich mir dasselbe mit dem speciellen Namen A. cretaceus 
zu bezeichnen. 



] ) Owen monugraph on tlie fossil reptilia of tlie cretaceous formation in den Schriften der paleontographical societv, 1851, pag. 47 

T. 14, Fig. 4, 5, ü. — Zeitschrift der deutschen geolog. Gesellschaft. 1852, IV. S. 529 ff. e. icone. 
-) Ibidem, pag. 55, T. 10, Fig. 7, 8 , 9 ; T. 11 ; T. 14, Fig. 1, 2. 



88 A. E. Eeuss. Paläontologische Miscellen. 



ERKLÄRUNG DER ABBILDUNGEN. 

TAFEL I. 

Fig. 1. Seitliche Ansicht des im Prager Museum befindlichen Dronterestes. 

„ 2. Ansicht desselben von oben. 

3. Ansicht desselben von unten. 

4. Ansicht desselben von hinten ; alle in natürlicher Grösse. 

TAFEL II. 

Bruchstück des Ruckenschildes von Chelone Benstedi Ow. aus dem Pläner von Patek in Böhmen, 
"l — °6" ^ e ersten sechs Rippenplatten der rechten Seite. 
a., — « 3 . Die zweite und dritte Kippenplatte der linken Seite. 
b i — l/ß. Die ersten sechs Rückenwirbel. 
Ca — c s . Die vierte bis achte Randplatte der rechten Seite. 
(?. Abdruck dreier losgerissener Randplatten , wahrscheinlich der linken Seite. 
e. Fragmentärer Abdruck einer isolirten Randplatte. 
/. Fragmentärer Abdruck des rechten Hyosternalbeines. 
<•/. i/. Abdruck zweier fragmentärer Rippenschilder. 

TAFEL III. 

Fig. 1. Lepidoderma Imkofi Rss.. theils im Abdrucke, theils mit noch erhaltener äusserer Bedeckung; in doppelter Grösse. 
2. Der Kopfschild , vierfach vergrössert, mit den Augen und den kleinen Schuppen der Haut. 

TAFEL IV. 

Gegendruck desselben Individuums, an welchem aber auch die letzten zwei Hinterleibsringe und die Schwanzflosse sichtbar sind; 
doppelte natürliche Grösse. 

TAFEL V. 

Fig. 1. Fragmentäre Hohlabdrücke zweier grosser Zähne in einem Gesteinstücke. 
„ 2,3, 4. Innere Steinkerne kurzer Zähne, noch auf der Gesteinsmasse festsitzend. 

TAFEL VI. 

Fig. ■">. Gesteinsstück mit einem noch innesitzenden inneren Steinkerne eines Zahnes und mit noch theihveise erhaltener Zahnsubstanz. 
„ 6, 7, 8. a. Innere Steinkerne langer Zähne; h. Form des Querschnittes in der Mitte desZahnes; e. am unteren Ende desselben. 

TAFEL VII. 

Fig. '.>. Gesteinsstück mit noch innesitzendem inneren Steinkerne eines Zahnes und noch theihveise erhaltenem äusseren Hohlabgusse 
desselben. 
, 10 — 14 «. Innere Steinkerne langer Zahne; 6. oberer, e. unterer Querschnitt derselben. 



Iifiil's. Paläontoloülschs Miscellen. 



Taf.I. 




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Denkschriften O ATcad,d.¥issensch.mafliejii.Tialur¥.CI.X.B(L18i5. 



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H puls. Pala.on.tolo fische Miseelleri 



Taf.TI 



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Denkschriften il k Ak;i«l d Wisspiisrh-iiiatlicm .natura CU BA1855 



Reufs Palaiontolo&ische Miscellen. 



T.if.m. 




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Denkschriften d..kAkad.l!Wtssensch.mathenuiaturw;CLXJBd.l.855. 



lifiils. PaläontuloSische Miseellen. 



Taf. I\ r . 















Dpiiksclinriou (lA.Akad.il W'isscnsoh nKitlu-m iwiturw Cl.X BtLJö.i.J 



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U eul's. Paläoutnlosösehe Miscellen. 



Taf.V. 




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Denkschriften (LkAkad .il . .W'issn isr Ji.m .-itli em.iiat unv. CL.X.Bd. 1855. 



li puls PaläoiLtolo lösche Miscellen.. 



i'af.YI. 




Denkschriften tl.kAkai.iffissensch.niatIieia.iuiturw.CLXSil85: 



Rwrfs. Paläontologische Miscellen. 



T;.r.\'l 







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74-. 




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Denkschriften JLkAkad.i.¥issenscluaafliem.nÄturw;CLXBd.l855. 



Zweite Abtheilung. 



Abhandlungen von Nicht-Mitgliedern der Akademie. 



Mit 12 Tafeln. 



NEUE UNTERSUCHUNGEN 



ÜBER DEN FEINEREN BAU 



DES CENTRALEN NERVENSYSTEMS DES MENSCHEN. 

VON 

JOSEPH v. LENHOSSEK, 

DOCTOR DER MSDICIN UND CHIRURGIE, MAGISTER DER AUGENHEILKUNDE UND GEBURTSHILFE, PROFESSOR DER ANATOMIE elo. 

31Ut 4- Sofefc*. 
VORGELEGT IN DEN SITZUNGEN DER MATHEMATISCH - NATURWISSENSCHAFTLICHEN CLASSE AM 20. UND 27. JULI 1851. 



VORWORT. 

Als ich mich in dem physiologischen Institute der k. k. Wiener Hochschule mit der mikro- 
skopischen Untersuchung des centralen Theiles des Nervensystems befasste, wurde mir durch 
den Vorsteher dieser Anstalt, Herrn Professor E. Brücke am 10. Februar 1853 der ehren- 
volle Auftrag zu Theil, zwei durch L. Clarke im Jahre 1851 veröffentlichte, und auf diesen 
Gegenstand sich beziehende Methoden zu prüfen. l ) 

Nach vielen misslungenen Versuchen gelang es mir endlich auf Grundlage der zweiten 
Methode Präparate zu erzielen, welche nach dem Aussprache der grössten Autoritäten wie 
die eines Hyrtl und Rokitansky , jene Clarke's, Van der Kolk's, Harting's und 
Sti Hing's, welche dieselben zu sehen Gelegenheit hatten , an Vollkommenheit übertreffen, 
und insbesondere den Vortheil haben, dass sie je nach dem beabsichtigten Zweck für jedwede 
entsprechende Vergrösserung geeignet sind , und sich , ohne nur im Geringsten eine weitere 
Veränderung zu erleiden, aufbewahren lassen. 

Diese Präparate zeigen zwei Farbentöne bei durchfallendem Lichte, einen gelblichen 
helleren für die Ganglien- und einen graubräunlichen matteren für die Nerven-Fasersubstanz 
der Centralorgane des Nervensystems, welche beide sich sehr scharf von einander unterscheiden 



J ) L. Clarke Esq. Researckes into the structure of the spinal chord. Pliilosophical transactions of the royal society of London. 1851. 
Part II, pag. 607. 

Denkschriften der mathera.-naturw. Cl. X. Bd. Abhandl. v. Niehtmilo'l. a 



•_> Joseph v. Lenhoss eh. 

lassen, sowie es die naturgetreuen , vom Herrn Dr. A. Elfinger ausgeführten und dieser 
Abhandlung beigefügten Abbildungen darstellen. Im Übrigen verweise ich auf die dem anato- 
mischen, anatomisch-physiologischen und anatomisch-pathologischen Institute der k. k. Wiener 
Hochschule übermachten Sammlungen. 

Ich entsehloss mich demnach auf Anregung und Yerheissung der vollsten Unterstützung 
des Herrn Professors Brücke die Untersuchung eines umfassenderen Gebietes des Xerven- 
svstems vorzunehmen , welcher Beihilfe , sowie andererseits der Unterstützung des Herrn Prof. 
Rokitansky in Betreff des mir zur Verfügung gestellten anatomischen Materials, worunter 
ich nur allein S 2 ganze Meduüas spinales hervorhebe, und der mir allseitig gewordenen Theil- 
nahme die hier in gedrängter Kürze niedergelegten und die Lehre von der Structur des 
centralen Nervensystems wesentlich fordernden Ergebnisse grösstenteils zuzuschreiben Bind. 

Gegenwärtige Abhandlung umfasst als erste Arbeit: -Die Gesammtorganisation der Medulla 
spinalis, und zwar von der äussersten Spitze des Conus meduUaris angefangen bis hinauf zum 
anstossenden Tons Yaroli. also den von den Anatomen als Medulla oblongata bezeichneten, von 
F. C hau ssier jedoch richtiger Bulbus rhaehzticus benannten, Theü derselben inbegriffen, \) 
mit besonderer Rücksicht des centralen Verhaltens sämmtlicher in dieses Gebiet fallenden 
Nerven". Sämmtliche Untersuchungen beziehen sich ferner vorderhand auf die des erwachsenen 
Menschen: das jüngste Individuum hatte das 23 6le . das älteste das 95 s,e Lebensjahr erreicht. 

Zur genaueren Verständigung der Schnitte werde ich alle jene, welche mit der Spinal- 
axe parallel stehen als Längsschnitte, welche dieselbe unter einem rechten Winkel durchsetzen 
als Querschnitte, und alle übrigen als schiefe Schnitte bezeichnen; im Übrigen aber auch die 
den Messerzug bedingenden Anhaltspunkte und die weitere specielle Schnittrichtung anführen. 

Weniger dem Mans-el einer bisher brauchbaren Methode als vielmehr der "\ ernachl'ässi- 
gung und Geringschätzung schwächerer Vergrößerungen ist es meines Erachtens zuzuschreiben, 
dass in keinem Theile der Anatomie eine solche Verwirrung über die Organisations-Verhält- 
nisse herrscht, dass so viele wahrheitsgetreue Angaben älterer Anatomen in Vergessenheit 
geriethen, namentlich aber dass die verdienstvollen anatomischen Arbeiten B. Stilling's und 
L. Clarke's so wenig Anerkennung fanden. Bei dieser Gelegenheit scheint es mir nöthig 
an die grosse Kluft erinnern zu müssen . welche sieh zwischen der Anschauung eines anato- 
mischen Objectes mit unbewaffnetem Auge und der mit den gebräuchlichen starken "\ ergrös- 
serungen befindet: eine Kluft, welche nur zu sehr bei allen Untersuchungen aber namentlich 
bei jenen des centralen Theiles des Nervensystems auf die Notwendigkeit der Anwendung 
von progressiven Vergrösserungen hinweist. 



V F. Chaussie r. Exposition sommaire de la strueture et des differentes parties de l'encepbale. Paris 1807. — Die Benennung Medulla 
oblongata scheint auf Grundlage der Worte A. Pieeolomini's „medulla, quae oblongari incipit- von C. Bartkolinus gebildet 
und in die Anatomie eingeführt worden zu sein. „Ar eh. Piccolomini Ferrarientü analomicae praelectiones" . Romae 1586. 
FoL Libr. V. Pag. -202. — C. Partholini. Imtüutione* analomicae utriusque. Coslariae 1632. Kl.-S. Pag. 258. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 



I. ABTHEILUNG. 



MEDULLA SPINALIS UND DEREN BULBUS RHACHITICUS. 

§• 1. 
DIE GANGLIENSUBSTANZ. 

Schon C. B u r d a e h macht auf die Unrichtigkeit der ursprünglichen Benennung 
A. VesalV) v substantia cinerea" in dem Centraltheile des Nervensystems aufmerksam, indem 
dieselbe „nicht grau, sondern röthlieh sei, und an gewissen SteUen eine rostbraune, bläuliche 
und schwarze Färbung zeige", 2 ) während dieselbe an gewissen Stellen wieder so gebleicht ist, 
dass selbst, wenn man unter dem Mikroskope Schnittflächen bei auffallendem Lichte betrachtet, 
diese nur sehr schwer von der Substantia alba sich unterscheiden lässt, und liier so wie dort, 
wo sich diese sogenannte „graue Substanz der Autoren" in die weisse Substanz hinausspinnt, 
diese sich dem freien Auge nicht als solche, sondern als die schon von G. Frotseher und 
Th. S. Sömmering gekannte und von L. Rolande- benannte Substantia gelatinosa*) darstellt. 
Noch mehr aber erweist sich dieses Gesagte rücksichtlich ihres histologischen Verhaltens, 
indem Schnitte bei durchfallendem Lichte unter dem Mikroskope betrachtet, diese als eine 
reine Gangliensubstanz darstellen, wie schon zum Theil K. G. Carus die „graue Substanz" 
nannte, 4 ) während die weisse Substanz, nur als aus Nervenfasern allein bestehend, sich von 
dieser in jeder Beziehung sehr verschieden zeigt. 

Diese Gangliensubstanz verläuft von der äussersten Spitze des Conus medullaris ununter- 
brochen durch die ganze Höhe der Medidia spinalis , und deren Bulbus rhachiticus , nimmt 
zuletzt eine ganz oberflächliche Lage ein, indem sie den Boden der hinteren Hälfte des Ventri- 
cidus tertius bis zu den Querfasern des Nervus acusticus hin bildet, verläuft weiter ununter- 
brochen und oberflächlich bleibend als oberste Schichte des Pons Varoli, bildet so die vordere 
Hälfte des Bodens des Ventriculus quartus, den Grund des Aquaeductus Sylvii und den Boden 



] ) A. Vesalii Brüxeliensis de humani corporis fabrica. Libri septem. Basileae 1555. Fol. Pag. 783. 
'-') K. F. Burdach. Vom Baue und Leben des Gehirns. 3 Bde. Leipzig 1S26. 4. Bd. 1, pag. 169. 

3 ) G. Chr. Frotseher. Descriptio medullae spinalis ejusque nervorum. Erlangae 17SS. 4. Tag. 7. — Th. S. Sömmering. 

Vom Hirn und Rückenmark. Mainz 17S8. Pag. 70. — L. Rolando. Saggio sopra la vera struttura del eervello etc. 2. Edi/... 
T. 2. Torino 182S. T. 1, pag. 378. 

4 ) K. G. Carus. Versuch einer Darstellung des Nervensystems etc. Leipzig 1S14. 4. Pag. 57. „Ganglienmasse". 



4 Joseph v. Lenhosse'k. 

des Ventriculus tertius, bis sie die Grenze ihres Vorwärtsstrebens am Infundibulum erreicht. ') 
Während sie aber dabei gleichzeitig eine nach vorne zn immer dünner werdende Schicht 
darstellt , setzt sich dieselbe beiderseits von unten nach aufwärts nicht nur in die den Aquae- 
ductus Sylvii bedingenden Wandungen weiter fort, sondern die Hauptmasse dieser Ganglien- 
substanz dringt auch zugleich bis in das Innere des beiderseitigen Thalamus nervorum opticorum, 
des Corpus striatum und der zwischen beiden eingeschalteten Taenia semicircularis, so, dass 
diese Organisationen wesentlich durch selbe gebildet werden. 

Diese Gangliensubstanz beginnt nämlich nach L. Clarke an der äussersten Spitze des 
Conus medullär is als stumpfer Kegel, 2 ) welcher nach aufwärts zu nicht nur an Umfang 
allmählich zunimmt, sondern auch gleichzeitig vier säulenartige Hervorwölbungen oder 
Colonnen , zwei motorische und zwei sensitive , bildet , welche bis hinauf zur Pyramiden- 
kreuzung ihre Lage im Allgemeinen nicht verändern, und auf horizontalen Schnittflächen 
oder Schnitten die sogenannten vorderen und hinteren Hörner — ■ als Ausdruck der im Quer- 
schnitte sich zeigenden oben erwähnten vier Colonnen — darstellen. 

Von der letztbenannten Stelle aber angefangen treten diejenigen Hervorwölbungen, 
welche den Vorderhörnern entsprechen, allmählich nach rück- und einwärts, und jene welche 
den Hinterhörnern entsprechen, allmählich nach aus- und vorwärts, dabei nehmen die letzteren 
nicht nur frühzeitig im Bulbus rhacMticus an Masse zu, sondern ihre frühere eckige Form 
rundet sich auch allmählich ab, so dass die ersteren bereits am Boden der vierten Gehirnhöhle 
ihren weiteren Verlauf als Eminentiae teretes Santorini, 3 ) die letzteren aber als Alae cinereae 
Arnoldi 4 ) nehmen. Es stellen somit alle horizontalen Schnitte, welche von der angeführten 
Stelle nicht nur bis zum anstossenden Pons Varoli sondern auch durch denselben hindurch 
geführt wurden (Taf. I, Fig. 2 und Taf. II, Fig. 1, a, b), vier mehr weniger juxta ponirte in 
einander überfliessende Gruppen dar, von welchen die beiden inneren die metamorphosirten 
früheren Vorderhörner oder die Eminentias teretes, und die beiden äusseren die früheren Hinter- 
hörner oder die Alas cinereas Arnoldi, beide im Querschnitte, vorstellen; 5 ) ein Verhalten, 
welches bezüglich des centralen Ursprunges physiologisch functionell verschiedener Nerven 
auf ein sehr einfaches Gesetz hinweisen wird, wie wir im Späteren sehen werden. 

Während von der äussersten Spitze des Conus beiläufig bis auf zwei Linien nach aufwärts 
in der Medianlinie eine solidarische Verschmelzuno- der Ganediensubstanz der beiden Seiten- 
hälften stattfindet , trennen sieh diese von dieser Stelle angefangen, indem der mittlere Theil 
dieser Gangliensubstanz sieh allmählich nach der Quere auszieht — Commissur — , wodurch die 
gesammte Gangliensubstanz in zwei seitliche Gangliensäulen zerfällt. Diese Sonderung 
erreicht ihre Grenze in der Lendenanschwellung, von wo angefangen bis hinauf oberhalb 
der Nackenanschwellung dieselbe sich im Allgemeinen gleich bleibt, dann aber mit dem 
Beginne des Bulbus rhacMticus durch die allmähliche Annäherung und endliche Verschmelzung 
der beiden Ganediensäulen wieder aufgehoben wird. Es besitzt demnach die durch die unmittel- 



1 ) A. Förg. Beiträge zur Kenntnis» vom innern Baue des menschlichen Gehirns. Stuttgart 1844. Pag. 13 und 14. — J. Chr. 
Heil. Das verlängerte Rückenmark etc. Dessen Archiv für Physiologie. Bd. 9. Halle 1S09. Pag. 491. — B. Stilling. De 
struetura protuberantiae annularis sive pontis Varoli. Jenae 1846. Fol. Tab. I — XI. 

2 ) L. Clarke. Structure of the spinal chord 1. c., pag. 608. 

3 ) J. D. Santorini. Septemdecim tabulae etc., quas edit M. Girar di Parmae. 1775. Tab. III. Fig. 2. — G. Proehaska. Opera 
minora. T. 2. Viennae 1800. T. 1, pag. 391 „eminentiae perpendiculares". 

4 ) F. Arnoldi. Tabulae anatomicae. Turici 1838. Fase. 1. Icones cerebri et medullae spinalis. Tab. IV, Fig. 3, litt. h. 
'•') B. Stilling. Über die medulla oblongata. Erlangen 1843. 4. Pag. 40. „Hypoglossuskern" und „Vaguskern". 



Neue Untersuchungen Über den feineren Bau des centralen Nervensystems. "> 

telbare Ausziehung der mittleren Portion der Grangliensubstanz erzeugte Commissur gleich einem 
langen Bande 1 ) im Ganzen eine vordere und hintere Fläche und auf horizontalen Schnitten 
einen vorderen und hinteren Rand, welche beide den Grund der vorderen und hinteren 
Längenspalte einnehmen. Eine Ausnahme findet jedoch an zwei Stellen Statt, nämlich: erstens 
von der äussersten Spitze des Conus medullaris bis zur vollendeten Lendenanschwellung , und 
zweitens von dieser bis zum neu auftretenden später zu erörternden Septum , indem die Gan- 
gliensubstanz beiderseits des Grundes der vorderen Längenspalte sich in zwei breit beginnende 
und scharf endigende Leisten auszieht, deren jede die theilweise Auskleidung der Seitenwand 
derselben übernimmt. Es zeigen daher an diesen Stellen horizontale Durchschnitte (Taf. I, 
Fig. 1, und Tafel IV, Fig. 7) beiderseits des Grundes der vorderen Längenspalte die Form 
eines kleinen Kegels mit vorderer Spitze, welcher durch die unmittelbare Ausziehung der 
Centralportion der Gangliensubstanz erzeugt wird, und welche zusammengenommen gleichsam 
eine Gabel (furca) darstellen, welche schon von Still in g und Clarke angedeutet wurde. 2 ) 

Die Form der beiden Gangliensäulen zeigt auf horizontalen Durchschnitten nach den 
verschiedenen Höhen eine so grosse Verschiedenheit, dass sie sich weder mit einem Kreuze 
nach A. Monro, noch mit dem Zungenbeine nach J. J. Hub er und auch nur sehr schwer 
mit dem Buchstaben H vergleichen lässt, wenn auch, wie es alle Anatomen gethan haben, die 
aus den Hinterhörnern hervortretenden hinteren Spinalnervenwurzeln mit in die Form- 
besehreibung gezogen werden; 3 ) Avohl eher lässt sich dieselbe im Allgemeinen dort, wo die 
Commissur als selbstständiges Gebilde vorhanden ist, mit zwei Flügeln vergleichen, welche von 
der Mitte des Dorsalabschnittes der Medidia sjyincdis nach aufwärts zu eine grosse Ähnlichkeit 
mit den ausgebreiteten Flügeln eines Schwalbenschwanzes — Papilio Machaon — haben, 
während in der Höhe der Lendenanschwellung dieselben mehr nach aussen gekrümmten 
Keulen gleichen (Clarke) und oberhalb der letztgenannten Stelle die Form eine so eigen- 
thümliche ist, dass sie gar keinen Vergleich aushält, da sich hier ausnahmsweise die zwischen 
beiden Hörnern befindliche Gangliensubstanz beiderseits höckerartig hervorbuchtet und die 
schwächeren Vorderhörner abgerundete und etwas nach einwärts gekrümmte Kegel darstellen. 
Dieselbe Einwärtskrümmung wiederholt sich in der Höhe des dritten bis ersten Spinalnervens, 
also theilweise schon in der Höhe der Pyramidenkreuzung. Stets sind die Hinterhörner kürzer 
als die Vorderhörner und enden keilartig zugespitzt, sie besitzen also zwei Seitenflächen, von 
welchen die äussere mit den hinteren Spinalwurzeln zusammenstösst; nur in der Mitte des 
Dorsalabschnittes findet das Gegentheil Statt. An der äussersten Spitze des Conus medullaris, 
wo noch keine Commissur vorhanden ist, zeigt die Gangliensubstanz zwar die Form von vier 
mit einander verschmolzenen Kugeln, bei genauerer Betrachtung jedoch überzeugt man sich 
allsogleich, dass die hinteren derselben grösstenteils von den hinteren Spinalwurzcln gebildet 
werden, und dass die eigentliche Gangliensubstanz selbe nur halbzirkelförmig umrandet. 
(Taf. IV. Fig. 3 und Taf. I, Fig 1. dann wieder Taf. IV. Fig. 4—8.) 



1 1 J. Gordon. A System of human onatomy. Edinburgh 1815. Pag. 185. — C. F. Belli ngeri de medulla spinali nervisque ex ea 
prodeuntibus. Augustae Taurinorum. 4. 1823. Pag. 7 et 8. — Clarke o. c. „centralis portio", paff. 114. — A. Förg. Das 
Rückenmark des Menschen. München 1839. Pag. 11. „Centraler grauer Strang". 

-) 8 tillin g, med. oblong. Tab. 1, Fig. 1, vom Kalbe. — Clarke o. c. Tab. XX, Fig. 3 und Tab. XXIII, Fig. 8, vom Kalbe. 

3 ) A. Monro. Observations on the strueture and funetions of the nervous System. Edinburgh 1783. Pag. 29. — J. J. Hub er. 
De medulla spinali speciatim de nervis ex ea provenientibus commentatio. 1739. Pag. 6. — A. ab H a 1 1er. ElementaPhysiologiae 
corporis humani. Lausannae 1757 — 176C. T. 8. 4. T. 4, pag. 83 „quadricruri in Universum figura". 



6 Joseph v. Lenhossek. 

Die Stellung der beiden Gangliensäulen bleibt sieh bis zur Höhe des Zwischenraumes des 
dritten und zweiten Spinalnervens so ziemlieh gleich, stets fällt auf horizontalen Schnitten der 
hintere Rand der Commissur mit dem Querdurchmesser der Medulla spinalis zusammen, aber 
von da angefangen rücken dieselben im weiteren Aufwärtssehreiten allmählich schief nach auf- 
und rückwärts, bis sie endlich am Boden der vierten Gehirnhöhle ganz frei zu Tage liegen. In 
dem Masse aber, als sich dieselben von dem Grunde der vorderen Längenspalte entfernen, 
zieht sich der mittlere Theil der Gangliensubstanz in der Richtung von rück- nach vorwärts in 
ein neues Gebilde aus, welches eine vollkommene, senkrecht gestellte Scheidewand (Septum) 
für die beiderseits und vor den verschmolzenen Gangliensäulen zu liegen kommenden weiteren 
Organisationen darstellt, 1 ) und da die Rückwärtsneigung der beiden Gangliensäulen noch vor 
ihrer Verschmelzung ihren Anfang nimmt, zum Theil noch auf die vordere Fläche der Commissur 
der beiden Gangliensäulen sich bezieht. Dieses Septum erstreckt sich ununterbrochen nach 
aufwärts durch den ganzen Ports Varoli hindurch und wurde hier schon von H. Ridley 
gesehen. -j Nach vorne reicht dasselbe nicht nur bis zum Grunde der vorderen Längenspalte, 
sondern überragt auch diese von der Stelle ihres Auftretens bis oberhalb der Pyramiden- 
kreuzung, indem sich das vordere Ende desselben gleich einem Kiele oder Firste auszieht, 
welcher sich auf horizontalen Schnitten in dem Grunde der vorderen Längenspalte als der „wie 
eingekeilt erscheinende Processus mastoideus S tili in gi" zeigt."') Oberhalb der benannten 
Stelle spaltet sich das vordere Ende dieses Scptums , indem es allmählich wegen der divergi- 
renden Verlaufsrichtung der nunmehr verschmolzenen beiden Gangliensäulen gegenüber des 
Grundes der vorderen Längenspalte an Ausdehnung in die Länge und entsprechender Weise 
in die Breite zunimmt, in zwei weitere senkrecht stehende Platten, eine rechte und eine linke, 
deren jede sieh allmählich verschmälernd die vordere Fläche der Pyramiden eine bedeutende 
Strecke nach aussen zu überzieht, so dass hier die Gangliensubstanz (Substantia cinerea der 
Anatomen) wieder ganz oberflächlich zu liegen kommt, was schon A. Monro erwähnt.') 
Jeder horizontale Schnitt, welcher oberhalb der Pyramidenkreuzung gefuhrt wurde, wird also 
dieses Septum als einen von der Mitte der beiden verschmolzenen Gangliensäulen ausgehenden 
anfänglich lanzettförmigen dann aber gleichmässig breiten Streifen darstellen, welcher mir 
seinem vorderen Ende den Grund der vorderen Längenspalte bildet und von Vieq d'Az y r 
mit der treffenden Benennung „Raphe" bezeichnet wurde;") ausserdem wird dieselbe aber 
auch beiderseits einen grossen Theil der Pyramiden halbmondförmig umranden (Taf. 11. 
Fig. 1. d). Erst im Pons Varoli nimmt die Ausdehnung dieser Raphe durch die allmählich 
zunehmende und vor derselben sich lagernde Querfaserschicht der Bindearme an Ausdehnung 
ab, so dass zuletzt auf horizontalen zunächst der grossen Ilirnschenkel geführten Schnitten 



'i Gordon o. et 1. e. — Fb'rg. Gehirn, pag. 140. — Keil. Dessen Archiv. Bd. 9, pag. 493. — V. A. Bochdalek. Zergliederung 

des menschlichen Gehirns. Prag 1833. Pag. 133. 
-) H. Ridley. Anatoniia cerebri. Miscellanea curiosa sive Fphemeridum medico-physiearum Germanicarum academiae Caesareo- 

Leopoldinae naturae curiosorum Decur. III. Norimbergac 1706. 4. Pag. 136, „tractus longus medullaris proeessum annulareni 

(i. e. pontem Varoli) in duas partes aequales dividit". Fig. 6. litt, e, e. — J. J. Mangetti theatrum anatonioum. T. 2. Genevae 

1717. T. 2, pag. 331, Tab. XCTV. Fig. 4, litt, e, e. 
:i ) St i Hing med. oblong., pag. 10, Tab. II, Fig. 4 bis Tab. VI. — J. Hyrtl. Lehrbuch der Anatomie des Menschen. Ed. :i. 

Wien 1853. Pag. 633, „im Halstheile des Rückenmarks ragt zwischen beiden Hörnern des Kerns noch ein mittleres stumpfes 

Höckerchen hervor". 
1 1 Monro o. et 1. c. — Burdach. Gehirn, T. 1, pag. '217. 
5 I Vicq d'Azyr mem. de l'acad. 1781. Pag. 7S1. — Desselben: Train'- d'anatomie et de Physiologie. T. 1. Paris 1786. Fol. 

Pag. l'J, Tab. -22. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 7 

diese Raphe nur mehr als stumpfer kurzer Kegel erseheint. ') Es hat also im Ganzen genommen 
das Septum die Form eines Dreieckes, dessen Basis theilweise noch auf der vorderen Fläche 
der Kommissur, im Übrigen aber auf den bereits mit einander verschmolzenen Gangliensäulen 
aufsitzt, während dessen nach vorner gerichtete Spitze in das Gebiet des Pons Varoli fällt, und 
zwar nur einige Linien oberhalb des blinden Loches. 

Zwei weitere wulstartige Ausziehungen der Substanz der Gangliensäulen treten beiderseits 
am Bulbus rkachiticus als transitorische Gebilde auf, indem sie in der Höhe der Pyramiden- 
kreuzung sich allmählich hervörbilden und oberhalb derselben wieder abnehmen, so dass sie 
zunächst des Galamus scriptorius schon gänzlich verschwunden sind. Sie erheben sich von der 
hinleren Fläche der bereits verschmolzenen Gangliensäulen. Die beiden inneren ragen weiter 
nach rückwärts hinaus als die äusseren, liegen beiderseits der hinteren Längenspalte , deren 
theilweise Auskleidung sie übernehmen und endigen zuletzt breiter werdend mit einem 
stumpfen Rande; die beiden äusseren sind in der Regel viel kürzer und etwas schief nach 
aussen gestellt, und endigen mit einer Kante. Auf horizontalen Schnitten haben die inneren 
der Form nach eine Ähnlichkeit mit zwei langgezogenen Kolben, welche mit Ausnahme ihres 
inneren Randes allseitig von der weissen Substanz umgeben sind, während die äusseren eine 
Ecke darstellen, die mit den bereits nach aussen gestellten metamorphosirten ehemaligen 
Hinterhörnern und mit den ebenfalls schon nach vorne und innen gerückten metamorphosirten 
Vorderhörnern insgesammt ein Sechseck ausmachen,'') (Taf. IV, Fig. 8, f,g\ Taf. I, Fig. 2, c, d). 

Als grössere compacte Masse, welche nicht unmittelbar die Fortsetzung dieser abgehan- 
delten Gangliensäulen ist, tritt die Gangliensubstanz auf beiden Seitenhälften der Medulla 
spinalis oberhalb der Nackenanschwellung auf, und zwar stellt dieselbe im Ganzen einen Kegel 
(Conus) mit nach unten gerichteter Spitze vor, welcher sich zwar wieder oberhalb der Pyra- 
midenkreuzung zu zerstreuen beginnt, aber erst hoch oben im Pons Varoli sich gänzlich 
verliert: jedoch nie, wie A. Longet angibt, 3 ) in die den Boden der vierten Hirnhöhle bildende 
graue Substanz übergeht, sondern sehr entfernt von dieser liegt. Diese Substanz hat ihre Lage 
anfänglich ganz seitlich und oberflächlich der Medulla spinalis, und zeigt sich dem unbewaff- 
neten Auge unter der Form eines sechs bis acht Linien langen und ein bis später anderthalb 
Linien breiten schwach röthlichgrauen Streifens, welcher von unten nach aufwärts zieht und 
zuletzt unterhalb und hinterhalb der Olive beiderseits sich dem Auge entzieht; sie wurde 
auch dieser oberflächlichen Lage wegen von L. Rolando Tuberculum cinereum benannt. 4 ) 
Von der eben benannten Stelle an verliert jedoch dieser Kegel seine oberflächliche Lage, 
indem sich die Gürtelschicht Arnold's über selbe hinüberschlägt; dabei rückt er immer mehr 
nach einwärts, so dass er zuletzt zwischen der Olive und dem Corpus restiforme zu liegen 
kommt. Dieser Kegel zeigt auf Querschnitten, welche graduell von unten nach aufwärts geführt 
werden, anfänglich eine spindelförmige Gestalt, welche durch die allmähliche Abrundung der 



') Stilling, pons Varoli, Tab. I— VI, überall litt, a, h. 

2 / Stilling med. obl. pag. 16, als „gemeinschaftlicher Kern des Keil- und zarten Stranges" angegeben. Tab. III, Fig. 4, litt. q. 
Tab. IV, Fig. 1 und 2, litt. o. p. — Förg, Gehirn. Tab. I, Fig. 1, litt. b. 

■'' F. A. Longet. Anatomie und Physiologie des Nervensystems. Übersetzt und ergänzt von J. A. Hein. T. 2. Leipzig 1847. T. 1. 
Pag. 300, „länglichtes graues Gebilde von Rolando entdeckt-. 

*,l L. R o 1 a n d o. Recherches anatomiques sur la moelle allongee. Memorie della reale Aceademia delle Scienze di Torino Tumo XXIX 
1825. Pag. 22, Tab. 4, Fig. 6, 10, 11 und Tab. V, Fig. 3 und 4, überall litt, t, c. — Dessen: Del cervello o. c. unter denselben 
Bezeichnungen in den Tafeln. — Arnold icones fascie. 1, „corpus cinereum" Tab. II, Fig. 6, litt. e,f (vortreffliche Abbildung). — 
M. J. Weber. Vollständiges Handbuch der Anatomie. T. 3. Leipzig 1845. Tom. 3, pag. 2G4, „nucleus vel corpus cinereum" 



8 Joseph v. Lenhossek. 

beiden Pole in die ovale und endlich sphärische Form übergeht, wobei sich selbe „gleichsam 
wie geballt» nach B.Stilling zeigt') (Taf. IV, Fig. 7,/, Fig. 8,e; Taf. I, Fig. 2, e; Taf. II, Fig. 1,1). 
Aus später anzuführenden Gründen ist diese Gangliensubstanz sehr blass und desshalb aus 
v Substantia ge!atinosa u bestehend von allen jenen angegeben worden, welche ihrer erwähnen. 

Dieses die Fonnverhältnisse der Gangliensubstanz, insofern sich dieselbe als ununter- 
brochen homogene Substanz von der äussersten Spitze des Conus meduüaris bis zum l'nn.-i 
Varoli bei schwachen Vergrösserungen (von zehn bis fünfzehnfach lin. ) erweist, abgesehen von 
den anderweitigen aus ihr hervorgehenden zarteren Fortsetzungen, welche an entsprechenden 
Orten berücksichtigt werden sollen (§. 10). 

Die nähere Untersuchung der histologischen Verhältnisse der sogenannten „Substitutiv 
cinerea" ergab Folgendes: 

Dieselbe besteht aus einer structurlosen durchsichtigen Grundlage, in welcher Ganglien- 
zellen eingebettet sind. ä ) Diese letzteren sind wieder doppelter Ordnung: allgemein verbreitete 
und von diesen sich wesentlich unterscheidende, nur an gewissen Stellen vorkommende, welche 
wieder in zwei verschiedene Gattungen zerfallen, je nachdem sie haufenweise Gruppenkörper 
oder zerstreute Gruppen darstellen. 

Die allgemein verbreiteten Ganglienzellen sind fast durchgehends pigmentlos, nehmen 
im Ganzen von der äussersten Spitze des Conus meduüaris bis zum Beginne des Bulbus 
rliachiticus auf eine sehr unmerkliche Weise, von da aber rascher an Grösse zu; innerhalb der 
Gommissur, dem Septum und gegen die Peripherie bis in die von selber ausgehenden, später 
zu erwähnenden Processus reticulares hinein, aber allmählich an Grösse so ab. dass sie nach 
dem jetzigen Höhestandpunkt unsorer besten optischen Hilfsmittel später nur mehr als freie 
Zellenkerne sich darstellen, bis auch diese zuletzt sich in eine feinkörnige Substanz auflösen, 3 ) 
während die grösseren Nervenganglien alle Merkmale ihrer Vollkommenheit als: Fortsätze. 
Kerne, Kernkörpereken u. s. w. besitzen. Diese bilden mit der hyalinen Grundlage die 
eigentliche Substanz der beiden Gangliensäulen (Substantia cinerea). Die stellenweise 
vorkommenden Ganglienzellen, welche haufenweise Gruppenkörper darstellen, sind als 
neu auftretende Gebilde zu betrachten, welche innerhalb der eigentlichen Substanz der beiden 
Gangliensäulen eingebettet sind. Diese Gruppen zeigen bei Anwendung schwächerer Ver- 
grösserungen im Allgemeinen eine spindelförmige Form, wobei ihr Längendurchmesser stets 
mit der Achse der Gangliensäulen parallel zu stehen kommt und sind oft zu mehreren hinter 
und über einander gestellt, wobei sie theilweise mit ihren Enden und Flächen in einander über- 
fliessen. Sie liegen, namentlich die grösseren, vorzugsweise in den motorischen Colonnen ( Vorder- 
hörner) der GangKensäulen, nur in der Lendenanschwellung mehr seitlieh (zwischen Vorder 
und Hinterhörnern) und nur oberhalb der letzteren auf eine kleine Strecke ausnahmsweise 
vorherrschend in den sensitiven Colonnen i Hinterhörner). daher die Aufstellung einer einzigen 
hinteren ^vesiculären Colonne"' von Clark e nicht begründet ist (Taf. IV. Fig. o — 8: Taf. I. 
Fig. I). 4 ) Die umfangreichsten und grössten dieser Gruppenkörper kommen in der Cervical- 



') Stilling, med. obl. pag. IC, 34 und 37. Tab. IV, Fig. 2, litt. c. Tab. V und VI, litt. ■'. — Dessen: pons Varoli, pag. ir>fl. 

Tab. I— XI, überall litt. k. 
4 ) J. Gerlaeh. Handbucb der allgemeinen und speziellen Gewebelehre des menschliehen Körpers. Mainz 1848. Pag. 402. 
3 ) A. Kö'lliker. Mikroskopische Anatomie oder Gewebelehre des Menschen. Leipzig 1S5Ü. Pag. 407. — Desselben: Handbuch 

der Gewebelehre des Menschen. Leipzig 1852. Pag. 273. 
*) Clarke o. c, pag. 612. 



A T ewe Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 

und Lümbalgegend vor, und bedingen ausschliesslich die hier stattfindenden Anschwellungen, 
indem sie die eigentliche Substanz der Gangliensäulen verdrängen, und diese wieder die zunächst 
angrenzende weisse Substanz, was schon G. G. Keuffel wusste. ') Diese Gruppen bestellen 
aus den von C. G. Ehrenberg, J. N. Purkyne und J. Müller entdeckten, und von Letz- 
terem genauer erörterten eigentümlichen Spinalganglienzellen, welche sieh nicht nur durch 
ihre starkgelbe Pigmentirung , sondern namentlich durch ihre riesenhafte Grösse und durch 
die Stärke ihrer Fortsätze auszeichnen, 2 ) so zwar, dass sie sich schon bei 25facher Linear- 
Vergrösserung wahrnehmen lassen. 

Sowohl die grösseren Ganglienzellen der eigentlichen Substanz der beiden Säulen als 
auch die letztbenannten zeigen eine sehr verschiedene Form (oval, spindelförmig, backenzahn- 
ähnlich u. s. w.), haben jedoch stäts einen grösseren Längendurchmesser, welcher mit der 
Spinalaxe parallel gestellt ist; alle diese Ganglienzellen sind ferner, so weit das durch treff- 
liche Instrumente unterstützte Auge reicht, und wie es unter Vielen A. F. Günther und in 
jüngster Zeit ß. Wagner aussprechen, multipolar, 3 ) so wie ihre Fortsätze, nicht nur in so 
ferne sie Ganglienzellen einer Ordnung betreffen , sondern auch wechselseitig mit jenen der 
anderen Ordnung auf das Mannigfaltigste anastomosiren , und dadurch die Ganglienzellen 
von der äussersten Spitze des Conus medullaris bis in die innersten Gebilde des ( rehirns hinein 
in allseitige kettenartige Verbindung bringen; eine übrigens längst gemachte Beobachtung, 
welche nur an A. Kölliker einen Gegner zu haben scheint. 4 ) 

Die stellenweise vorkommenden Ganglienzellen, welche zerstreute Gruppen 
darstellen, treten erst hoch oben am Bulbus rhachiticus auf, sie zeigen sich bei schwachen 
Vergrösserungen nie zu compacten Klumpen angehäuft wie die letzteren, obwohl sie stellen- 
weise auf ein gewisses Terrain beschränkt sind. Sie sind alle dunkelrothbraun pigmentirt. 
viel kleiner als die J. Müller' sehen grossen Ganglienzellen und mehr sphärisch: ihre äusserst 
feinen fadenförmigen Fortsätze treten plötzlich aus der Peripherie der Zelle hervor, und 
entziehen sich, mehr oder weniger geschlängelt aber nie geradlinig gestreckt verlaufend, sehr 
bald dem Beobachter. Diese Ganglienzellen besitzen übrigens eben so gut Kerne und Kern- 
körperchen wie die früheren. Sie sind gewissen , von M. v. Vi n tschga u beobachteten 
Nervenzellen der Betina vollkommen ähnlich. 5 ) 



1 ) G. G. Th. Keuffel. Über das Rückenmark. Reil's Archiv Bd. 10, pag. 157. 

'-') C. G. Ehrenberg. Beschreibung einer auffallenden und bisher unerkannten Structur des Seelenorgans. Berlin 1836. Pag. 16. — 
Derselbe: Nothwendigkeit einer feineren mechanischen Zerlegung des Gehirns. Poggendorff's Annalen der Physik Bd. 28. 1833. 
Pag. 459. — J. Müller. Vergleichende Nevrologie der Myxinoiden. Abhandlung der Berliner Akademie 1838. Pag. 171. — 
R. R e m a k. Vorläufige Mittheilungen mikroskopischer Beobachtungen über den inneren Bau der Cerebrospinalnerven etc. Mülle r's 
Archiv 1836, pag. 145. — J. E. Purkyne in dem Berichte der Versammlung deutscher Naturforseher und Ar/.te in Prag im Jahre 
1837 von Graf C. Sternberg und J. V. Edlen v. Krombholz. Prag 1838. 4. Pag. 179 und in der Tafel. — S t ill i ti- 
med. obl. Tab. I — IV die ganzen Gangliengruppen. — R. B. Todd and W. Bo wman. The physiological Anatomy and Physiology 
of man. London 1845. T. 1, pag. 214, Fig. 56. — Kölliker. Annales des sciences nat. Zoologie. 1846. Pag. 106. - 
Clarke o. c. Tab. XX, Fig. 5 und 6. — A. Hannover. Reeherches microscopiques sur le Systeme nerveux. Copenhague 1842. 
4. Tab. II, Fig. 38. — J. Engel. Über den Faserverlauf im Rückenmarke der Froschlarven. Zeitschrift der k. k. Gesellschaft 
der Ärzte in Wien 1848, Bd. 2, pag. 107. 

3 ) R.Remak. Observationes anatomicae et microscopicae de nervosi systematis struetura. Berolini. 1838.4. Pag. 10, Tab. II, Fig. 15. — 
G.Valentin. Über die Scheiden der Ganglienkugeln und deren Fortsetzungen. Mii 11 er's Archiv. 1839. Pag. 142. — A. F. 
Günther. Lehrbuch der allgemeinen Physiologie. Leipzig 1845. Pag. 400. — R. Wagner. Über die Elementar-Organisation 
des Gehirns. Nachrichten von der G. A. Universität und der k. G. Wissenseh. zu Göttingen 1854 vom 30. Jänner. 

4 ) Kölliker. Mikrosk. Anat. Bd. 2, pag. 418. — Dessen Gewebelehre pag. 283 und 303. 

b ) M. de Vintschgau. Ricerehe sulla struttura microseopica della Retina delT uomo etc. Sitzungsberichte der mathem.-natunv. ('lasse 
der kais. Akad. in Wien. Bd. 11. 1854. Pag. 943, Fig. 3, „cellule del secondo strato nucleare". 

Denkschriften der mathem.-natunv. Cl. X. Bd. Abhandl. v. Nichtmitgl. h 



10 Joseph v. Lenhossdk. 

Diese letzteren bedingen die bläuliche Farbe, welche sich an Durchschnitten des 
Bulbus rhachiticus und am Boden der vierten Gehirnhöhle dem freien Auge zeigt, während die 
pigmentirten der früheren Gattung, der sogenannten „grauen Substanz", die stellenweise rost- 
braune Färbung mit allen Übergängen bis ins Grauliche verleihen. Der physicalische Grund 
dieser verschiedenen Färbung beruht in dem Verhalten farbloser trüber Medien vor einem 
dunklen Grunde bei auffallendem Lichte betrachtet, ') indem sowohl die Grund Substanz als 
auch die gesammten in selber eingelagerten Ganglienzellen nicht nur ein verschiedenes 
Breclnmgsvermögen besitzen, sondern letztere auch vermöge ihrer Kleinheit die Durchsich- 
tigkeit der ganzen Substanz schwächen und somit als trüb erscheinen lassen; so wie ander- 
seits die weisse Substanz im Hintergrunde sich als dunkler Körper verhält. An anderen Stellen 
hingegen, wo keine pigmentirten Ganglienzellen sind, namentlich aber, wo die pigmentlosen 
Ganglienzellen sich nur mehr als freie Zellenkerne Kölliker's zeigen, erscheint diese Sub- 
stanz mehr durchsichtig und farblos und stellt sich dem unbewaffneten Auge als Substantia 
qdatinosa Rolando's dar, welche daher mit Unrecht, wieA. Förg bemerkt, 2 ) als eine eigene 
Substanz von den meisten Anatomen betrachtet wird: so z. B. an solchen Schnitten, welche 
durch das Tuberculum cinereum Bolando's hindurchgehen, oder aber an verticalen Schnitten, 
welche durch eine Seitenhälfte des Bückenmarks so geführt werden , dass die Nervenfaser- 
züge der hinteren Spinalwurzel nicht mitbegriffen wurden, und zwar bei Betrachtung des 
zunächst der hinteren Abtheilung der weissen Substanz liegenden Theiles der Schnittflächen. 3 ) 

Längsfasern , welche sich bis in das Gehirn erstrecken sollen, sind in der sogenannten 
„grauen Substanz" nicht mit Bestimmtheit nachweisbar, und scheinen dort, wo sie als unmittel- 
bare Fortsetzung eines Fortsatzes einer Ganglienzelle gesehen worden sein sollen, *) auf einer 
sehr leicht möglichen Täuschung zu beruhen, indem die Stellung der einzelnen Fortsätze bei 
den üblichen Untersuchungsmethoden nur zu sehr eine zufällige ist, während anderseits die 
oft erstaunlich langen Fortsätze in ziemlich gerader Richtung den Zwischenraum vieler 
Zellen durchzueilen haben, bis sie sich mit einem anderweitigen anastomotisch verbinden. 

Keineswegs aber fehlt es an Primitivnervenfasern, welche aus dieser Gangliensubstanz 
hervorgehen, nur bilden dieselben ein System von gesonderten Faserzügen, welche aber bald 
dieselbe verlassen, wobei sie mit der Spinalaxe stäts einen Winkel von mehr als 30 Graden 
ausmachen, und sich ununterbrochen in einen ausserhalb des gesammten Rückenmarkes liegenden 
Wurzelfaden eines Spinal- oder Cerebrospinalnervens oder aber in einen solchen des Pür- 
kyne sehen Nervengeflechtes der Pia mater fortsetzen (§. 11) oder aber in die Bildung der 
Caudices olivarum übergehen (§. 8). Aber im Bulbus rhachiticus kommen ausser den letz- 
teren noch weitere Primitivfaserzüge vor, die jedoch aus dieser Gangliensubstanz ihren 
Ursprung nicht beziehen , sondern durch Ablenkung der ursprünglichen Verlaufsrichtung 
gewisser Partien der weissen oder Fasersubstanz gebildet werden, und die Gangbensubstanz 
ebenfalls in sehr schiefer Richtung nur durchsetzen; so die Faserzüge des Septum und die 
Kreuzungsbündel der Pyramiden (§. llj und 18). 



') E. Brücke. Über die Farben, welche triilie Medien im auffallenden und durchfallenden Lichte zeigen. Sitzungsberichte der mathem.- 
naturw. Classe der kais. Akad. in Wien Bd. 9, 18.V2. Tag. 530. 

2 ) Förg. Gehirn, pag. 66. 

3 ) Stilling med. oM. Tab. I, Fig. 2, littera d, d, „gelatinöse Substanz". — Remak observ. anat. et micr., päg. 13. „gelatinöse 
Substanz des tiihcrculum eiuereuin Unland"'.-". 

4 ) E. G. S c h i 1 1 i n g. De medullae spinalis textura, ratione iinprimis habita originis, quae dicitur cerebrales nervorum spinalium. Diss. 
inaug. Dorpafi Livornorum. 1852. Pag. ■_".*. Tab. II. Fig. •">. litt. a. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 11 



§• 2. 
DIE NERVENFASERSUBSTANZ. 

Die weisse oder Nervenfasersubstanz scheint ihren Anfang- nach L. Clarke so zu 
nehmen , dass sie die mit einem stumpfen Kegel beginnende Gangliensubstanz gleich einer 
Düte allseitig einschliesst ; ') nimmt bei ihrem weiteren Fortschreiten nach aufwärts an Masse 
allmählich zu , umgibt aber sehr bald die Gangliensubstanz nicht mehr allseitig, indem die 
vordere und hintere Längenspaltc frühzeitig auftreten , von wo dieselbe nur mehr höchstens 
bis zu jenen Winkeln reicht, welche durch den allmählich sich in die Commissur umbildenden 
Centralthcil und den inneren Flächen der dadurch in zwei Säulen gesonderten Gangliensub- 
stänz erzeugt .werden. Dieser Typus bleibt sich durch die ganze. Höhe der Medulla spinal/'s 
gleich, so lange nämlich die Commissur als selbstständiges Gebilde vorhanden ist. Es zeigen 
somit alle horizontalen Schnitte, welche in dieser Höhe fallen, die weisse Substanz auf jeder 
Seitenhälfte gleich einem 0, welches die Substanz der Gangliensäulen umrandet, und dessen 
grösste Breite in die Mitte fällt, während die beiden Enden allmählich spitzig zulaufend nach 
einwärts umgebogen sind (Taf. IV, Fig. 3 — 8, 6; Taf. I, Fig. 1 der dunkle Grund). 

Mit dem Beginne des Bulbus rhach'ticus tritt aber eine neue aus weisser Substanz beste- 
hende Grenzschicht : das Stratum zonale Arnoldi auf, 3 ) welche sich dem unbewaffneten Auge 
als eine ununterbrochene Masse zeigt, während diejenige weisse Substanz, welche die unmit- 
telbare Fortsetzung derjenigen der Medulla spinalis darstellt , nach innen dieser zu liegen 
kommt, nicht so unvermischt bleibt, und bei ihrem Aveiter nach .aufwärts Ziehen Bündelforma- 
tionen eingeht, welche im späteren (§. 1-1) ihre Berücksichtigung finden sollen. 

Diese Arnold'sche Gürtelschicht ist also für alle Gebilde, welche, von den juxtaponirten 
Colonnen und seitlich des Septuni fallen , stäts die äusserste Grenzschicht , indem sie die 
Corpora restiformia und die Oliven, welche sich durch diese nach aussen hervorwölben, in grös- 
seren Umkreisen umrandet , dabei aber gleichzeitig immer mehr von rück- nach vorwärts 
rückt, bis zuletzt die Gangliensubstanz ganz unbedeckt bleibt und als solche den Boden der 
vierten Gehirnhöhle bildet ; während sie gegen vorne an Dicke zunehmend mit den ebenfalls in 
ihrer Grundlage aus weisser Substanz bestehenden Pyramiden zusammenstosst, im Übrigen 
aber hier nicht endiget, sondern sich weiter nach einwärts zwischen diese letzteren, und die 
Oliven schlägt. Es zeigen daher alle horizontalen Schnitte, welche von der Pyramiden- 
kreuzung bis zum Bons Varoli hinauf geführt werden, die weisse Substanz, insoferne sie eine 
ununterbrochene Masse darstellt, als Stratum zonale Arnoldi, die metamorphosirten und juxta- 
ponirten Hörner nach hinten und aussen umgebend, während dieselbe in ihrem Weiterziehen 
von rück- nach vorwärts , sobald die Oliven ihre vollkommene Ausdehnung erreicht haben, 
zuerst einen grösseren, dann einen kleineren Kreisabschnitt beschreibt, welche beide zusammen 
ein £ darstellen , an welche sich ein dritter mit vorderer Convexität — die Pyramiden — 
anschliesst (Taf. I, Fig. 2,/; Taf. II, Fig. 1, g—g). 

Viel früher, bevor noch die quergestellte Commissur die vierColonnen in zwei Ganglien- 
säulen scheidet, deren jedwede die motorische und sensitive der entsprechenden Seitenhälfte in 



x ) Clarke o. c, pag. 608. 

-) F. Arnold. Bemerkungen über den Bau des Hirns und Rückenmarks. Zürich. 1838. I'ag. "21 — 25. 



b* 



1 2 Jo seph v. Len h o s s e k. 

sicli begreift, tritt schon die vordere und hintere Längenspalte auf. Diese zeigen sich auf 
horizontalen Schnitten des Conus medullaris, welche kaum 3 / i Linien im Durchmesser besitzen, 
schon sehr deutlich ausgeprägt, und zwar von gleicher Tiefe; in dem Masse aber, als sich 
die Commissur allmählich hervorbildet, nimmt die Tiefe der vorderen ab, und die der hinteren 
zu, so dass auf horizontalen Schnitten, welche der Mitte der Höhe des Conus medulläres ent- 
sprechen, die hintere Längenspalte bereits um '/ 3 , in der Höhe der grössten Breite der Lenden- 
anschwellung um die Hälfte, und oberhalb der letzteren sogar noch einmal so lang als die 
vordere erscheint, und es auch so durch die ganze Höhe der Medulla spinalis bis zur Pyrami- 
denkreuzung bleibt; erst dann nimmt die hintere Längenspalte allmählich an Tiefe ab, so dass 
sie in der Mitte der Höhe der Pyramidenkreuzung wieder mit der vorderen Längenspalte eine 
gleiche Tiefe zeigt, aber dann wieder allmählich seichter wird, bis sie zuletzt an der äussersten 
Spitze des Calamus scriptorius als Mittelfurche des Bodens der vierten Hirnhöhle auftaucht. 
Diese hintere Längenspalte verlauft also ununterbrochen von der äussersten Spitze des Conus 
medullaris bis hinauf zum Calamus scriptorius, nur ist sie, wie es schon A. Monro, C. F. Bel- 
lingeri, L. Rolande-, F. J. Gall, C. Burdach, F. X. Longet, M. Foville, 
L. Türck, Gr. Valentin, F. Th. .Krause und G. M. Weber angibt, viel schmäler als die 
vordere 1 ) (Taf. IV, Fig. 5) und überhaupt von aussen her mit unbewaffnetem Auge sehr oft 
kaum als Furche wahrnehmbar, indem die Pia mater sehr straff angespannt oberflächlich über 
selbe hinwegzieht, wenn auch anderseits letztere gerade einen solchen Fortsatz abgibt, welcher 
bis an den Grund derselben reicht, wie es allbekannt bei der vorderen Längenspalte stattfindet. 
Fs ist daher sehr verzeihlieh , wenn die hintere Längenspalte in dem Dorsalabschnitte des 
Rückenmarks von den Alteren, namentlich von A. ab Haller, S. Th. Söm nie ring, 
G. Keuffel, J. J. Huber, G. Chr. Frotscher in Zweifel gezogen, aber unbegreiflich, 
wie sie in neuerer Zeit, namentlich von C. Eig.enbrodt, ja selbst von Fr. Arnold und 
A. Kölliker geradezu geleugnet werden konnte. 2 ) 

Die vordere Längenspalte, welche viel geräumiger ist als die hintere, verlauft ebenfalls 
ununterbrochen von der äussersten Spitze des Conus medullaris bis nach aufwärts und wird im 
selben Masse, als die hintere Längenspalte durch die Rückwärtsneigung der beiden verschmol- 
zenen Gangliensäulen an Tiefe verliert, durch das oberhalb der Nackenanschwellung auftre- 
tende und nach vorne sich immer mehr ausziehende Septum ebenfalls seichter. Ihre Form zeigt 
sich auf horizontalen Schnitten nicht überall geradlinig , indem sie schon zum Thcil in der 



1 ) Monro nervous System 1. c. — F. G. Gall et G. S p urzhei m. Recherches sur Ie Systeme nerveux en general et sur celui du 
cerveau en particulier. Paris 1809 — 1819. 4. T. 1. pag. 58, Tab. II, Fig. 0. — Bellingeri o. e., pag. 7 , Tab. I et II. — 
Burdach. Gehirn, Tab. 1, pag. 128. — Rolando cervello etc., 1. c. — Longet-Hein o. c. , T. 1, 1. e. — F. Th. 
Krause. Handbuch der menschlichen Anatomie. Hannover. T. 2. 1811 — 184-2. T. 2 , pag. 980. — A. Römer. Handbuch der 
Anatomie des menschlichen Körpers. T. 2. Wien 1840 — 1841. T. 2, pag. 123. — G. Valentin. Hirn- und Nervenlehre. 
Leipzig 1841. Pag. 228. — M.J.Weber. Anatomie. T. 3, pag. 161. — C. F. Boelc. Handbuch der Anatomie des Menschen 
T. 2. 1842 — 1843. T. 2, pag. 62. — M. Foville. Tratte complet de l'anatomie etc. du Systeme nerveux cerebro-spinal. 1. Partie. 
Paris 1844. Pag. 134. — L. Türck. Über seeundare Erkrankungen einzelner Rückenmarksstränge. Sitzungsberichte der 
matliem.-naturw. Classe der kais. Akademie der Wissenschaften in Wien. Märzheft des Jahrg. 1851, pag. 25. 

2 ) S. Th. So nimering. De corporis humani fabrica T. 5, Trajecti ad Moenum. 1794. T. 4. Pag. 78. — A. ab Hall er. Elem. Physiol. 
T. I. Pag. 83. — Keuffel, 1. c. Reil's Archiv, Bd. 10, pag. 179. — Huber o. c, pag. .">. — Frotscher o. c.. pag. 8. — 
( '. Eigenbro dt. Über die Leitungsgesetze im Rückenmark. Giessen 1849. Pag. 14. — Arnold. Hirn und Rückenmark, pag. 18. — 
Dessen Handbuch der Anatomie des Menschen, 3. Bd., Freiburg 1847 — 1851, T. 3, pag. G39. — Dessen icones cerebri et med. 
spin. Tab. II, Fig. 2 — 3. IG— 24. — L. Hollstein. Lehrbuch der Anatomie des Menschen, Berlin 1SÖ2. pag. 609. — Kölliker. 
Mikr. Anat.. Bd. 2. pag. 411. — Dessen Gewebel. pag. 274 (die hintere Längenspalte ist übrigens in Fig. 130 der mikr. Anat. und 
in Fig. 1 4ö der Gewebelehre n a t u r g e i r e u abgebildet!. 






Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 1 3 

Lendenanschwellung , aber noch mehr in der Cerviealanschwelhmg eine dreieckige Gestair 
mit vorderer Spitze annimmt. Die Ursache dieser Form liegt in denjenigen Müll er' sehen 
Grossgangliengruppen, welche diese beiden Anschwellungen bedingen, indem in der ersteren 
dieselben erösstentheils in der letzteren aber ausschliesslich in den Vorderhörnern und zwar 
sehr nahe nach vorne zu eingebettet sind, somit die eigentliche Gangliensubstanz auch in dieser 
Richtung am meisten verdrängt wird, während die weisse Substanz, wie schon A. Kölliker 
bemerkt, und E. Cr. Schilling das Gegentheil mit Unrecht behauptet, ') ausser der allge- 
meinen progressiven Massenzunahme von der äussersten Spitze des Conus medullaris nach 
aufwärts zu, an diesen Stellen keine weitere specielle Massenzunahme erfährt, und somit 
dieselbe beiderseits zunächst am Grunde der vorderen Längenspalte auch eine theilweise 
Auseinanderzerrung erleidet. Noch eine auffallendere Formumbildung der vorderen Längen- 
spalte erweist sich dort, wo sich der Processus mastoideus S til li ngii, als das auf Querschnitten 
sich zeigende firstenartige Septum hineinschiebt, indem sie so die Form eines Y annimmt, von 
welchem wieder durch die ganze Höhe der Pyramidenkreuzung abwechselnd bald der rechte 
bald der linke Schenkel aufgehoben, also vollkommen asymmetrisch wird, und zwar in Folge 
des sehr einfachen Verhaltens der im Späteren zu erörternden Verlaufsweise der Decussations- 
bündel der Pyramiden (§. IG). Oberhalb der Pyramidenkreuzung bildet die vordere Längen- 
spalte einen immer mehr nach vorne sich öffnenden Winkel, bis sie zuletzt, zunächst des 
Pons Varoli, auf Querschnitten nur mehr einen seichten halbmondförmigen Ausschnitt darstellt. 
Es wird somit der Grund beider Längenspalten überall durch die Gangliensubstanz 
(Substantia cinerea der Anatomen) gebildet, und zwar bereits an der äussersten Spitze des 
Conus medullaris, bevor noch die vier säulenartigen Hervorwölbungen — Colonnen — sich 
zeigen und in der Mittellinie die Commissur aufgetreten ist , während später , mit dem 
Auftreten derselben, deren Flächen den Grund der vorderen und hinteren Längenspalte 
erzeugen. In der Höhe des Bulbus rhackiticus , wo die Commissur wieder aufgehoben wird. 
wird der Grund der hinteren Längenspalte durch die unter einem Winkel in der Mittellinie 
zusammenstossenden motorischen Colonnen, und jener der vorderen Längenspalte durch den 
anfänglich firstenartigen, dann aber immer stumpfer werdenden vorderen Rand des Septum 
gebildet. Die Seitenwände beider Längenspalten werden durch die innere Fläche der um die 
Gangliensäulen herum nach einwärts gerollten weissen Substanz erzeugt, welche jedoch nie, 
selbst nicht unter der Form eines noch so zarten Beleges, welcher doch einer 400-fachen 
linearen Vererösseruns; nicht entgehen könnte, sich über den Grund der einen oder der andern 
Längenspalte erstreckt, sondern kaum bis zu jenen Winkeln reicht, welche durch den Zusam- 
menstoss der inneren Flächen der Gangliensäulen und der vorderen und hinteren der Co m- 
missur erzeugt werden ; ja im Gegentheil übernimmt selbst diese Gangliensubstanz durch 
weitere bereits erörterte wulstartige Ausziehungen beiderseits des Grundes der Längenspalten 
die theilweise Auskleidung dieser Seitenwände selbst; so beiderseits der hinteren Längen- 
spalte in der Höhe der Mitte des Bulbus rhackiticus die nach einwärts der Tubercula cinerea 
fallenden Eervorwulstungen ; beiderseits der vorderen Längenspalte aber ähnliche zwei, mit 
einer Kante auslaufende, durch die gesanmite Höhe des Conus medullaris und der Lendenan- 
schwellung: zwei fernere weiter oberhalb der Nackenanschwellung bi.< zum Auftreten des 
firstenartig beginnenden Septum. und endlich oberhalb der Pyramidenkreuzung bis zum 



l ) Kölliker. Mikr. Anat.. pag. 431. — Dessen Gewebel. pag. 284. — E. G. Schilling. Med. spin. textura, pag. 61. 



1-i Joseph v. Lenhosse'k. 

Pons VaroM hinauf , die beiden, aus der Spaltung des vorderen Randes desselben hervorge- 
henden, nach aussen halbmondförmig über die vordere Fläche der Pyramiden sieh schlagenden 
Blätter. Es ist somit die auf Ansicht horizontaler Schnittflächen begründete Aufstellung einer 
vorderen und hinteren Connnissur nicht logisch, da der Grund beider Längenspalten durch die 
Begrenzungsränder eines einzigen Gebildes, nämlich durch den vorderen und hinteren Band 
(auf Querschnitten) der aus Gangliensubstanz bestehenden Connnissur gebildet wird, und alle 
Angaben, welche entweder „die vordere oder hintere Connnissur u oder „beide zusammen" als 
weiss bezeichnen, unrichtig; ein Irrthum , welchen schon C. Burdach, B. Stilling und 
E. G. Schilling nachdrücklich bekämpfen ') und der grösstentheils nicht nur in den bisher 
üblichen mikroskopischen Untersuchungsniethoden fusst , welche eine unverstümmelte Über- 
sieht grösserer Schnitte mit gleichzeitiger Anwendung starker Vergrösserungen nicht zulassen, 
sondern auch theilweise auf einer Täuschung bei Betrachtung des Grundes der beiden Längen- 
spalten mit unbewaffnetem Auge beruht, indem der Grund beider Längenspalten sich sehr 
blass herausstellt, da die Gangliensubstanz hier nur sehr kleine pigmentlose Ganglienzellen 
enthält und ausserdem noch durch das die Commissur durchziehende System von sich 
kreuzenden Fasern (§. 6 und 7) gebleicht zu werden scheint, welche den centralen Faserzügen 
der vorderen und hinteren Spinalwurzeln angehören, im Übrigen aber mit der weissen Sub- 
stanz des Rückenmarks in gar keiner Beziehung stehen. — Endlich folgt aus den angeführten 
Thatsachen , dass , da durch diese Längenspalten die weisse Substanz jeder Seitenhälfte der 
gesammten Medulla spinalis bis hinauf zum Pons Varoli getrennt ist , und noch überdies diese 
Trennung durch den in selbe sich hineinsenkenden Processus anterior und den nirgends 
fehlenden posterior der Pia mater 2 ) (deren jeder gleich einem langen senkrecht stehenden 
Bande bis an den Grund derselben reicht) noch vervollständigt wird, von den in neuerer Zeit 
so allgemein angenommenen „Kreuzungen der vorderen und hinteren Stränge der Medulla 
spinalis* keine Rede mehr sein kann. 

Mit Ausnahme dieser beiden Längenspalten besitzt das Rückenmark bis hinauf zum 
Beginn des Bulbus rhachiticus keine mehr. Es schneiden zwar bei ihrem Hervortreten die 
Wurzerfäden der hinteren Spinalwurzeln die weisse Substanz vollkommen durch, aber schon 
mit freiem Auge gewahrt man theilweise, dass zwischen je zweien einer Spinalwurzel und 
noch deutlicher zwischen zwei solchen, welche zwei verschiedenen Spinalwurzeln angehören, 
Zwischenräume vorkommen , von welchen schon C. F. Bellingeri sagt: „Substantia alba 
continua in his punetis. 3 ) Noch weniger ist aber eine vordere seitliche Spalte vorhanden, indem 
ausser den sich ganz gleichartig verhaltenden Zwischenräumen zwischen den einzelnen Wur- 
zelladen der vorderen Spinal wurzeln wie bei den früheren, letztere nicht als solche, sondern 
in sehr schwachen Primitivfaserbündeln zerstreut die weisse Substanz durchsetzen, um sich 
ausserhalb der Medulla spinalis zu einem Wurzelladen wieder zu sammeln , ja diese 
schneiden nicht einmal, Avie die früher benannten, mit ihren Seitenflächen die Aveisse Sub- 
stanz durch. 

Dass die obbenannten Interstitiell Belling-eri's eben so gut äusserlich wie innerlich 
vorkommen, und da so gut wie dort durch den isolirten Verlauf zweier Nervenwurzelfäden 



1 ) Burdach. Gehirn, T. I, [jag. 18-2. — Stilling. Med. oblong., pag. 44. — Schilling o. c, pag. 3. 

2 ) C. Krause. Berieht über die Fortschritte der m. Anatomie. M ii Her 's Archiv. 183'J. Pag. XCVII. 

3 ) Bellingeri. De med. Spin., pag. 41, Tab. III, Fig. 1 und 2, littera b. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centreden Nervensystems. 15 

erzeugt werden, zeigen alle vertiealen Schnitte, welche mit Berücksichtigung der Stellung der 
centralen Faserzüge derselben gegenüber der Spinala'xe geführt werden (Taf. III. Fig. 1) : 
hat man sieh ferner den Winkel, welchen diese mit der Spinalaxe machen, wohl gemerkt, 
der bei 33 Grad ausmacht, und führt man von dem äusseren Zwischenräume zweier Wurzel- 
faden schiefe Schnitte durch diese Interstitiell hindurch, so wird man stäts die weisse Substanz 
ohne geringste Andeutung von Längsfurchen ununterbrochen um die vordere oder hintere 
Hälfte jeder Gangliensäule herum verlaufen sehen (Taf. IV, Fig. 2, A, B). 

Mit dem Beginne des Bulbus rhackiticus tritt jedoch ein Sulcus lateralis posterior allmählich 
auf, verschwindet aber nach oben zu wieder , indem er immer seichter wird. Dieser Sulcus 
reicht an seiner tiefsten Stelle nicht immer bis an die Gangliensubstanz, und ist dieses der Fall, 
so führt er gerade auf die äussere hintere kantige Hervorwulstung derselben. Diese Furche 
veranlasste Burdach bekanntlich, auf Grundlage der dadurch erzeugten Spaltung der 
weissen Substanz zur Aufstellung des Funiculus gracüis und euneatus, ') aber diese beiden 
dadurch gesonderten Abtheilungen der weissen Substanz verlieren sehr frühzeitig ihre ober- 
flächliche Lage, indem sich die hier neu auftretende Gürtelschicht Arnold's über selbe hin- 
überschlägt, eine Schicht, welche, wie schon erwähnt wurde , bis zu den Pyramiden hin die 
äussere Grenzschicht des Bulbus rhackiticus bildet, und deren sehr gleichmässige Structur durch 
keine weiteren Furchen oder Einschnitte unterbrochen wird. Mit Recht sagt daher Fr. 
Arnold: „Man darf, so allgemein es auch geschieht, keine Stränge annehmen; denn die 
Furchen können zu einer solchen Annahme nicht berechtigen, weil, wenn man sich an den 
wahren Begriff des Wortes „Strang" — Funiculus — hält, nur die durch tief gehende Spal- 
tungen von einander gesonderten Abtheilungen Stränge genannt werden können, nicht aber die 
durch schwache Furchen angedeuteten Sonderungen der Oberfläche eines Organs. 8 ) So auch 
F. Hildebrandt, der nur von Abtheilungen und nirgends von Strängen der Medulla 
sjpinalis spricht. 3 ) 

Die histologischen Elemente der weissen Substanz sind bis zum Bulbus rhackiticus 
hinauf Längsfasern, welche allein von G. R. Treviranus geleugnet wurden. ') In der Höhe 
beider Anschwellungen beschreiben dieselben entsprechende grössere Wellenbiegungen und 
kleinere Ausbiegungen an jenen Stellen, wo sie den centralen Primitivfaserzügen der Nerven- 
wurzeln begegnen, oder mit andern Worten : sie werden durch letztere aus einander gedrängt. 
Man überzeugt sich davon am leichtesten an solchen vertiealen Schnitten , welche quer von 
rechts nach links durch die vordere oder hintere Längenspaltc geführt wurden , wobei sich 
die Durchschnitte der centralen Wurzclfaserzüge sehr scharf ausprägen und sowohl an diesen, 
wie auch an solchen vertiealen Schnitten , welche nach dem centralen Verlaufe welcher immer 
motorischer oder sensitiver Nervenwurzeln geführt wurden, kommt man, wie E. G. Schil- 
ling 5 ) zur Überzeugung, dass letztere die Längsfasern der weissen Substanz nur einfach 
durchsetzen und dass keineswegs Primitivfasern dieser sich nach aufwärts umbiegen, um 
dann mit jenen der weissen Substanz gleichmässig bis zum Gehirn u. s. w. zu verlaufen, 
wie es ziemlich allgemein angenommen ist. 



J ) Burdach. Gehirn, T. 2, pag. 35—37. 
'-) Arnold. Hirn und Kückenmark, pag. 4. 

3) F. Hildebrandt. Handb. der Anat. des Menschen. Besorgt von E. H.Weber. T. 4. Braunschweig 1830— 1832. T. 3, pag. 375. 

4 ) GK lt. Treviranus. Biologie. Göttingen. T. U. 1802—1821. T. 5, pag. 324. 
6 ) Schilling o. c, pag. 50. 



16 Joseph v. Lenhossek. 

Die Primitivfasern der weissen Substanz unterscheiden sieh im Wesentlichen von jenen 
der Nervenwurzeln durch ihre grössere Feinheit, sie sind also nach A. W. Volk mann als 
verschmälerte Primitivfasern zu betrachten, ') welche aus der ganzen Oberfläche der beiden 
( rangliensäulen unter sehr spitzigen Winkeln hervorzutreten scheinen 2 ) und höchst wahr- 
scheinlich mit den freien Zellenkernen Kolli kers in genetischer Beziehung stehen. Da diese 
Gangliensäulen nach aufwärts zu an Masse zunehmen , somit auch ihre Oberflächen an Aus- 
dehnung gewinnen, dürfte sowohl in diesem Momente, sowie in der ebenfalls sehr wahrschein- 
lichen Verästelung derselben, wie sie Th. v. Hessling, A. Kolli ker und F. Leydig 
gesehen haben, 3 ) der Grund der wirklichen Mengenzunahme dieser Primitivfasern nach 
aufwärts eine Erklärung finden. 

Mit dem Beginne des Bulbus rhach'ticus geben aber alle diese Längsfasern mit Ausnahme 
einer kleinen Partie der vorderen Abtheilung (Burdach's Grundfasern der Pyramiden) ihren 
geradlinigen Verlauf auf, und gehen bestimmte Bündelformationen ein, wobei nicht nur die 
einzelnen Primitivfasern an Dicke zunehmen und die Verästelungen nachweislicher werden, 
sondern auch anderweitige Verhältnisse stattfinden, welche im Späteren erörtert werden sollen 
(§. 14). Nur im Allgemeinen sei vorläufig angedeutet, dass dieselben ihre Haupttendenz 
nach aufwärts beibehalten und nie rückgängig werden, sowie alle einer Bestimmung zueilen, 
dass sie nämlich die Formationen von stäts paarigen Schenkeln und Stielen zuerst durchzu- 
machen haben, um dann sich peripherisch als Markstrahlungen der einzelnen Hemisphären 
wieder auszubreiten. Diesen directen Übergang der weissen Substanz in 'die Bildung des 
grossen und kleinen Gehirns erkannte und vertheidigte schon zu Anfang des XVII. Säculums 
C. Barth ol in us , fand aber bei seinen Zeitgenossen keine Anerkennung, und erst nach 
einem halben Säculum gelang es M. Malpighi, nachdem derselbe diese Lehre erweiterte, 
mit derselben durchzugreifen. 4 ) 

Gleichzeitig mit diesen Bündelformationen tritt das aus schief von unten und rück- nach 
auf- und vorwärts verlaufenden parallelen Primitivfasern bestehende Stratum zonale Arnoldi 
auf, dessen Primitivfasern mit jenen der weissen Substanz in keiner Beziehung stehen, sowie 
auch jene der Commissura transversa olivarum , welche daher an entsprechenden Orten ihre 
Berücksichtigung finden sollen (§. 8). 

§• 3. 
DER CENTRALCANAL. 

Bereits im XVI. und XVII. Jahrhundert sprachen sich C. Stephanus, R. Columbus, 
Arch. Piccolomini, C. Bauhini, M. Malpighi nebst vielen anderen für die normale 



') A. W. Volkmann. Über die Faserung des Kiickenm. etc. in Rana esculenta. Müller's Archiv. ISoS. I'ag. "277. — Valentin. 
Nervenlehre, pag. 10 und 89. 

2 ) S e hilling o. c, pag. Ol. 

3 ) Th. v. Hessling. Jenaische Annalen. 1850. Bd. 2, pag. 285. — J. M. Czermak. Verästelungen der Primitivfasern des Nervus 
acustieus. Kölliker's Zeitschrift für wissenschaftliche Zoologie. Bd. 2. 1850. Pag. IOC. — F. Ley di g. Über die Schleiincanäle 
der Knochenfische. Müller's Archiv. 1S50. Pag. 174. — R. Wagner. Über den feineren Bau des elektrischen Organs im Zitter- 
rochen. GSttingen 1817. Pag. 148. — Hyrtl. Lehrbuch der Anatomie, pag. 138, in der lungcnäbnlichen Schwimmblase von 
( lijm i,,i rch us ii iloiieus. 

*) C. Bartholini. Institutiones anatomicae e. h. utriusque. Coslariae. 1632. Pag. 275 und 262, „cerebrum a-uif'uiriv medullae". — 
M. Malpighi. Opera omnia. 16G5. Londini. Pag. 85. Dessen: Exercitatio epistolica de cerebro ad C. Fracassatum. J, Man- 
ge tti et Le Gier c. liibliotheca anatomica. T. 2. Genevae 1C85. Fol. T. 2, pag. 274. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 17 

Existenz eines zeitlebens vorhandenen Centralcanals der Medulla spinalis des Menschen aus, ') 
während im XVIII. Jahrhundert J. B. Morgagni, J. J. II üb er, G. Chr. Fr ot sc her, 
A. ab Ilaller, S. Th. Sö'mmering etc., und in diesem J. T. Meckel, F. Tiedemann, 
L. Rolando sowie alle Anatomen der Neuzeit denselben, wo sie seiner ansichtig wurden, stäts 
für ein embryonelles Eückbleibsel oder pathologische Neubildung erklärten; 2 ) ja A. Kölliker 
und die Meisten nach ihm erklärten sich für die Existenz eines „centralen Kerns — Substantia 
c.entrcdis grisea — " an dessen Stelle, 3 ) ungeachtet dessen, dass schon Fr. Hildebrandt den- 
selben bei Erwachsenen wiederholt deutlich gesehen zu haben angibt 4 ), und B. Stillin g 
mit J. Wallach im Jahre 1842 dessen normale Existenz beim Menschen kraft der auf 
horizontalen Schnitten der Medulla spinalis gewonnenen Ansicht feststellten, obwohl weder 
Stilling noch ein Anderer die genauere Erörterung dieses Centralcanals des Menschen für 
sich zu einem speciellen Gegenstände ihrer Untersuchung machten. 5 ) 

Der Canalis centralis medullae spinalis istbeim Menschen zeitlebens vorhanden, zeigt aber 
eine Altersverschiedenheit, insofern derselbe im hohen Alter von unten nach aufwärts durch 
das untere Drittel der gesammten Medulla spinalis geräumiger wird, ohne dass dabei die histo- 
logischen Elemente seiner Wandungen , sowie überhaupt die ganze übrige Textur der 
gesammten Medulla spinalis sich von jenem eines dreiundzw^anzigjährigen Individuums durch 
anderweitige. Merkmale unterscheiden würde, wie man nach O. G. Gir gensohn's und 
G. Misco's Behauptung vermuthen sollte. °) Dieser Canal beginnt an der äussersten Spitze 
des Conus viedullaris und tritt gleichzeitig mit der Gangliensubstanz auf, so dass horizontale 
Schnitte von kaum einer Linie nicht nur dessen Lichtung, sondern auch alle histologischen 
Elemente der Wandungen vollkommen zeigen. Von hier aus verläuft derselbe stäts in der 
Mittellinie durch die gesammte Höhe der Medulla spinalis und endigt als Canal offen an der 
Spitze des Calamus scrip)torius , setzt sich jedoch als offene Rinne ununterbrochen bis in die 
Höhe des Infundibulums fort, indem dessen vordere Wandung sich in dem Grunde des Sulcus 



1 ) Carolus Stefanus. De dissectione partium. Parisiis 1545. Fol. Pag. 341. „Cavitatem in interna medullae spinalis substantia mani- 
festam reperire licet, quae ceu quidarn ipsius ventriculua esse eouspieitur". — Real di Co 1 umbi Crenionensis de re anatoiniea 
libri XV. Venetiis 1559. Fol. Pag. 191. „Spinalis medulla cavitate praedita est, instar calami scriptorii quasi forarnen esset, per 
quod — a ventriculo quarto — ad medullam spinalem facile pervenire posse non dubito". — Arcliang. Piecolomini Ferra- 
riensis anatomicae praelectiones etc. Romae 158G. Fol. Pag. 260. — C. Bauhini Basiliensis theatrum anatomicum. Francof. 
1621. 4. Ed. nov. Pag. 328. — M. Malpighii opera omnia, T. 2, pag. 119. — A. Portal. Observation sur une Spina bifida, et 
■ sur le canal de nioelle epinieie. Mein, de Paris 1770. Pag. 328. — J. Lieutaud. Zergliederungskunst. 2 B. Leipzig 1782. T. 2, 
pag. 76, Anmerk. 

'-) J. B. Morgagni. Adversaria anatomica. Venetiis 1762. Fol. Animad. XIV, pag. 18. — Huber med. sp. 1. c. — Frotscber 
med. sp., pag. 8. — H aller. Elem. pbys., Tom 4, pag. 83. — S. Tb. S ö m mering. De corporis bum. fabr., T. 4, pag. 80. — J. F. 
Meckel. Handbucb der menschlichen Anatomie. Halle und Berlin. 4. B. 1825 — 1820. B. 3, pag. 444. — F. Tiedemann. Anat. 
und Bildungsgescb. des Gehirns im Foetus des Menschen. Nürnberg 1816. 4. Pag. 127. — Rolando del cervello, T. 1, pag. 250. — 
Po erg. Rückenmark, pag. 6. — Dessen: Gehirn, pag. 13: 

■'') Kölliker. Micr. Anat., pag. 423. — Dessen: Gewebelehre, pag. 275 und Fig. 141. Übrigens ist in dieser Figur dieser Canal 
durch den in der Mitte (bei litt, m) angedeuteten weissen Streifen ganz richtig sowohl bezüglich seiner Form, als auch seiner 
Stellung nach abgebildet, nur bat der weisse Kreis wegzubleiben ; auch muss ich bemerken, dass diese Figur sowohl ihres allgemeinen 
Formtypus, namentlich aber der Form der Hörner wegen keinen Schnitt oberhalb, sondern nur unterhalb der Lendenanschwellung 
vorstellen kann. Man vergleiche nur die dieser meiner Abhandlung beigefügte Fig. 1 der Tab. I, mit jener der Fig. 4 der Tab. IV. 

*) H i ld ebran dt- Weber. Anatomie, T. 3, pag. 375. 

5 ) -B. Stilling und J. Wallach. Untersuchungen über die Textur des Rückenmarks. Leipzig 1842. Pag. 23, Fig. 4 und 5. — Stil- 
ling med. ob!., pag. 6 und 19, Taf. II, Fig. 2 und Taf. III — V, vom 5, Brustwirbel angefangen nach aufwärts zu. Auf den früheren 
Figuren die tieferen Schnitte vom Kalbe. 

B ) O. G. L. Girgensohn. Bildungsgesohiohte des Rückenmarksystems. Riga und Leipzig 1837. Pag. 188. — G. Misco sul numero 
e sulla disposizione dei fasci midolari componenti il midollo spinali humano. Palermo 1842. Pag. 13. 

Denkschriften der mathem.-naturw. Ol. X. Bd. Abhandl. v. Nichtmitgl. c 






ls Joseph v. Lenhossek. 

medianus des Bodens der vierten Hirnhöhle, des Aquaeductus Sylvüxmd der dritten Gehirnhühle 
fortsetzt; es sind also die beiden Pole desselben die äusserste Spitze des Conus medullär is und das 
Ende des Infundibulums. Da derselbe stäts in der Mittellinie verläuft, so liegt er auch inmitten der 
G-angliensubstanz (Substantia cinerea der Anatomen), durchbricht aber dieselbe einige Linien 
unterhalb des Galamus scriptorius , so dass dessen vordere Wandung mit der hier noch ziemlieh 
tief vorhandenen hinteren Längenspalte zusammenfällt, welche letztere bis hinauf zum Calamus 
scriptorius durch die über selbe sich locker hinüberstreifende Pia mater, die sieh zuletzt quer 
über die beiden Riemehen — Ligulae — und über den Riegel — Obex — Arnold's 1 ) ausspannt, 
ebenfalls in einen Canal umgewandelt wird, welcher den Ergänzungstheil des eigentlichen 
Ganalis centralis darstellt. Die Stellung dieses Canals in der Mittellinie entspricht nicht der 
Spinalaxe, indem dieser von der äussersten Spitze des Conus medulläres angefangen bis hinauf 
zum Beginn des Bulbus rliacliiticus stäts in dem vorderen Drittel des geraden Durchmessers 
der Medulla spinalis liegt, wobei derselbe dem Grunde der hinteren Längenspalte näher gerückt 
ist, indem die hintere Fläche der Commissur gerade mit dem Querdurchmesser der Medulla 
spinalis zusammenfällt. Von der letztbenannten Stelle aber angefangen zieht sich derselbe 
gleichzeitig mit dem Rückwärtssehreiten der Crangliensäulen ebenfalls nach rückwärts, und 
durchschneidet oberhalb der Pyramidenkreuzung die Spinalaxe. d. h. liegt hier gerade im 
Mittelpunkte, nimmt dann in der Höhe der Durchtrittsstelle des ersten Spinalnervenpaares 
eine bedeutendere Krümmung mit vorderer Wölbung an, und verläuft so schief nach aufwärts 
als Canal weiter bis hin zum Calamus scriptorius. Da die Lichtung eines Canals sich nur dann 
in ihrer Integrität zeigt, wenn die beiden Endöffnungen vollkommen über einander gestellt 
sind, so müssen auch alle Schnitte, welche die Darstellung seiner Lichtung zum Zwecke 
haben, mit Berücksichtigung dieses speciellen Verlaufes des Centralcanals geführt werden, 
oder mit anderen Worten: denselben stäts unter einem rechten Winkel durchsetzen; und die 
Nichtbeachtung dieses Umstandes scheint der Hauptgrund zu sein, Avarum A. Kölliker und 
andere hochverdiente Histologen desselben nicht ansichtig werden konnten. 

Höchst eigenthümlich ist die Form der Lichtung dieses Canals je nach der Höhe der 
gesammten Medulla spinalis. Von der äussersten Spitze des Conus medullaris bis nahe zu der 
Lendenanschwellung zeigt sich dieselbe als enge, länglichte, nach dem geraden Durchmesser 
gestellte Spalte, deren Seitenränder sich in der Folge von der benannten Stelle angefangen 
allmählich winkelig ausbuchten, so dass dieselbe eine rautenförmige Gestalt annimmt; in 
der Folge nähern sich der vordere und hintere Winkel einander immer mehr, Avobei sie sich 
allmählich abrunden , so dass oberhalb der Lendenanschwellung die Form derselben eine 
Qucrspalte darstellt, deren vorderer und hinterer Band Bogensegmente eines grösseren Kreises 
vorstellen; später runden sich auch die äusseren Winkel ab und nähern sich einander allmäh- 
lich , so dass in der Höhe des mittleren Abschnittes der Dorsalgegend die Lichtung dieses 
Canals die Form eines vollkommenen Kreises darstellt; dann aber treten wieder zwei seit- 
liche, sich immer mehr ausdehnende Winkel auf, nebst einem hinteren, schwächeren dritten, 
so, dass in der Höhe der Nackenanschwellung die Form im Allgemeinen die einer Querspalte, 
im Speciellen aber die eines Dreieckes mit vorderer Basis und hinterer Spitze ist. Oberhalb 
der besprochenen Höhe nähern sich die beiden Seitenwinkel dieses Dreieckes allmählich so, 
dass zunächst dem Bulbus rliacliiticus der Centralcanal die Form eines länglichten Dreieckes 



') Arnold. Anatomie, Tom. •!. |>ag. 09'.). — Dessen: Icones fasc. I. Tab. IV. Fig. ?>. littera/ and g, g. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 19 

darstellt. Von da angefangen nehmen die Seitenwinkel bis zum gänzlichen Schwinden wieder 
ab, und derselbe zeigt sich wieder so, wie er ganz unten in der Medidia spinalis war, nämlich als 
Längenspalte, die dann oberhalb der Pyramidenkreuzung allmählich kürzer und geräumiger 
wird, ohne desswegen bis zum Calamus scriptorius hin ihren Charakter als Längenspalte auf- 
zugeben. 1 ) (Taf. IV, Fig. 2—8 ; Taf. I, Fig. 1, n, Fig. 2, n.) 

Die histologischen Elemente der Wandungen dieses Canals sind : 

1. Die Clarke'sche Längsfaserschicht *) oder die äussere Schicht. Sie grenzt sich scharf 
von der zunächst liegenden Gangliensubstanz ab und verläuft ununterbrochen von der äusser- 
sten Spitze des Conus medulläres durch die gesammte Medulla spinalis, setzt sieh als solche am 
Boden der vierten Gehirnhöhle auf sämmtlichen Wandungen sowohl derselben wie des Aquae- 
ductus Si/lvii und der übrigen Gehirnhöhlen continuirlich fort und bildet eine s / l00 '" mächtige, bei 
durchfallendem Lichte auf vertiealen Schnitten fast aschgraue Schicht von sehr geradlinig 
verlaufenden Bindegewebsfasern, Avelche bedeutend stärker sind, als die Primitivnervenfasern 
der Aveissen Substanz. Diese Schicht entspricht hier gegenüber der zunächst folgenden Epithe- 
lialschieht T o d d's und Bowman's „Basement membran u . s ) 

2. Die Epithelialschicht. Sie besteht aus eigenthümlichen cylinderartigen Epithelien, 
welche von der äussersten Spitze des Conus medullaris bis an jene Stelle, wo die hintere Wand 
des Canalis centralis durch die Pia mater ergänzt wird , nur sehr geringe, kaum beaehtens- 
werthe Grössenverschiedenheiten zeigen. Sie wurzeln insgesammt in der früheren Schicht, 
enden aber nicht zugespitzt, sondern wie abgeschnitten; sie sind sehr regelmässig an einander 
gereiht und zeigen sowohl auf gehörig geführten Querschnitten, wie auch Verticalschnitten, 
welche durch den Centralcanal hindurch geführt wurden, sehr linealmässige Begrenzungs- 
ränder. ') Die Länge eines Cylinders beträgt '/ 15 — Vis'"? che Breite der nach Innen gestellten 
Basis V« — V45'", der sphärische unverhältnissmässig kleine Kern l / 100 — VW"- Betrachtet man 
einen feinen Schnitt der Seitenwandung von seiner Innenfläche aus, so erhält man die entspre- 
chende Ansicht eines Pflasterepitheliums ; wendet man einen solchen Schnitt um, so sieht man 
gewöhnlich noch einen anhängenden Theil der Clarke 'sehen Längsfaserschicht. 

Diese Cylinderepithelialschicht wurde bisher nur von L. Clarke beim Kalbe in verschie- 
denen Höhen der Medulla spinalis, von E. G. Schilling bei der Katze in der Nackenan- 
schwellung und in jüngster Zeit von Ph. Owsjannikow bei Fischen allein beobachtet. 5 ) 

A T on der Höhe des Bulbus rhachiticus angefangen, wo die Pia mater die theilweise Bildung des 
Centralcanals übernimmt, werden die einzelnen Cylinder immer niedriger, aber nie sinken 
dieselben zu einem Pflasterepithelium herab, selbst nicht in den Seitenhöhlen des Gehirns. 
sondern stäts besitzen dieselben eine grössere Höhe als Breite, stellen also mehr Pallisaden vor, ß ) 
aber gleichzeitig nehmen mit diesem Niedrigerwerden auch die Kerne derselben an Grösse zu. 



J ) Bei dem Hunde, der Katze, dem Wiesel und dem Maulwürfe hat der Centralcanal an letztbenannter Stelle die Form eines lang- 
gezogenen regelmässigen Sechseckes. 

2 ) Clarke o. e., pag. 018. 

:! ) A. Virchow. Zeitschr. für Phys. und Path. Würzburg 1840. Heft 2. — Kölllker. Gewebelehre, pag. 307, Fig. 151, Nr. 2, 
littera b. — Todd and Bo wman. Anatoiny, Tom. 2, pag. 191 und 193, Fig. 155. 

*) Beim Kalbe und der Katze sind die Ränder mehr wellenförmig geschweift. 

•"'I Clarke o. c., pag. 613 und 614, Tab. XX, 2 und 3; Tab. XXI, Fig. G; Tab. XXIII, Fig. 14; Tab. XXV. Fig. 13. — Schilling 
o. c., Tab. II, Fig. G. — Ph. Owsjannikow. Disquisitiones mieroseopicae de medullae spinalis textura inprimis in piseibus faeti- 
tatae. Dorpati Livorno. 1854. Pag. 20, Fig. 1 — 5 und 7, überall littera c. 

'') Kö'lliker 1. et Fig. c. Vortrefflich abgebildet. 



20 Joseph v. Lenhössek. 

0. Eine eigentümliche körnige Zwischenschicht. Dieselbe kommt durch die ganze Höhe 
des Conus medullaris nur bis zur Lendenanschwellung vor, und bedingt hier die eigenthüm- 
liche Form des Centralcanals, welche sonst gleich wäre jener oberhalb dieser Anschwellung. 
Die einzelnen Körperchen zeigen mehr eine gleichmässig rothbräunliche Färbung und scheinen 
nach Köllikcr durch sehr feine Fäden sowohl mit jenen der einzelnen Epithelialzellen, sowie 
auch unter einander in Verbindung zu stehen. 1 ) 

Kerne konnte ich jedoch mit Klarheit an den einzelnen ziemlich dunklen Elementen 
dieser Schicht nicht wahrnehmen. Sie sind kaum als Ganglienzellen zu betrachten, da sie eine 
von jenen ganz verschiedene Form besitzen, durch die Clark'sche Faserschicht vollkommen 
von der Gangliensubstanz getrennt sind, und nur ausnahmsweise an der angegebenen Stelle 
der Medidia spinalis vorkommen. 

§• 4- 
DIE ZWEI CENTRALEN VENEN. 

Da es nicht im Plane dieser Untersuchungen lag, die Verhältnisse der Blutgefässe einer 
genaueren Erörterung zu unterziehen, so führe ich nur einige augenfällige Ergebnisse ihrer 
Organisationsverhältnisse hier an. 

Gleichwie die ausserhalb der Medidia spinalis liegenden bekannten Venen durch ihre 
grössere Anzahl , bedeutendere Stärke und ausgedehnte rankenartige Geflechtbildung die 
schwachen Arterien bei weitem überwiegen, so findet dasselbe Miss Verhältnis s auch innerhalb 
derselben Statt, indem stäts, wie schon Professor Hyrtl angibt, die eindringenden Arterien nur 
sehr untergeordnete Zweige darstellen, 2 ) während bedeutende innere Venen aus einem eigenen 
centralen Venensystem sich hervorbilden. 

Zu dem äusseren venösen Systeme gehören: 

1. Der Sinus venosus anterior — mit Unrecht von den Anatomen Vena mediana anterior 
benannt. 3 ) — Dieser beträchtliche Sinus verläuft durch die ganze Höhe der Medidia spinalis 
und setzt sich nach unten in das Filum terminale weiter fort. Er sitzt ziemlich lose auf der vor- 
deren Längenspalte auf. Seine Wandungen werden wie bei dem Sinn» longitudinalis superior 
von der harten Hirnhaut , hier von der Pia mater vertreten , sowie auf Querschnitten dessen 
Lichtung ebenfalls ein vollkommenes Dreieck mit vorderer Basis und hinterer Spitze darstellt. 
(Taf. I, Fig. 1, p, Fig. 2, h.) 

An beiden Anschwellungen der Medulla spinalis zeigt sich dieser Sinus sehr oft durch 
eine Scheidewand in zwei Räume getheilt, von welchen nur der hintere grössere die dreieckige 
Form behält. Die Arteria spinalis antica, welche ganz oben aus der Verschmelzung der beiden 
gleichnamigen entstanden ist, zeigt ein ähnliches Verhältniss, verläuft wie bekannt sehr 
geschlängelt, daher auch dieselbe auf Querschnitten nicht immer auf dem Sinus venosus ante- 
rior aufsitzt, an dessen vordere Fläche sie sonst durch loses Bindegewebe geheftet ist, sondern 
seitlich desselben fallt. (Taf. I, Fig. 1, q.) 



'i Köllikcr. Micr. Auat.. pag. 413, Fig. 125. 

-) ('. .T. Heidler. l>as Blut in seiner heilthätigen Beziehung zum Schmerz. Prag 1839. Pag. 45 — 47. 

; i G. Breschet. Essai sin- les veines du rachis. Paris 1819. 4. Livr. 2, Tab. 3 — 6. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 21 

2. Die bekannte Vena mediana postica. Sie ist bis nahe des unteren Drittels der Medulla 
spinalis äusserst schwach, dann aber nimmt sie nicht nur rasch an Volumen zu, sondern verdrei- 
facht sich , so dass Querschnitte unterhalb der Lendenanschwellung die Lichtung einer mitt- 
leren und einer seitlichen beiderseits zeigen, "welche letztere an der Durchschnittsstelle der 
hinteren Spinalwurzeln zu liegen kommen ; später verschmelzen diese wieder zu einer einfachen 
Vene , welche ihren weiteren Weg durch das Filum terminale mit der früheren nimmt. 
Diese. Venen werden besonders bei älteren Individuen sehr oft ungewöhnlich ausgedehnt und 
varicös angetroffen. 1 ) 

3. Beiderseits der Lendenanschwelluno- und unterhalb derselben zwei bis drei mächtige 
Verbindungsstämme zwischen dem Simcs venosus anterior und den Venis posterioribus , welche 
an der Oberfläche der Medulla spinalis grosse Bögen beschreiben, deren Concavität nach 
aufwärts gerichtet ist. 

4. Die bekannten Plexus venosi, welche unmittelbar auf der Pia mater aufliegen: sie sind 
stets wie die früheren unten bedeutend stärker, und stehen sowohl mit den vorderen als auch 
hinteren Plexibus venosis internis G. Brescheti 2 ) in Verbindung, theils treten dieselben 
durch die Z wischen wirb ellöcher nach aussen. 

Der Hauptabzug des venösen Blutes der Medulla spinalis findet sowohl durch das Filum 
terminale, wie auch durch zwei unverhältnissmässig grosse Venen beiderseits Statt, welche mit 
dem 25 sten und 26 sten Spinalnervenpaare auf der einen Seite und gewöhnlich mit einem Spinal- 
paare höher oder tiefer auf der anderen Seite die Rückgratshöhle verlassen, während gegen 
das Gehirn zu alle diese Venen in ihrem Durchmesser abnehmen. 3 ) 

Das innere venöse System bilden folgende Venen: 

1. Die zwei centralen Venen. Diese bisher nicht beschriebenen Venen liegen 
beiderseits des Centralcanals der Medulla spinalis und zwar wie dieser innerhalb der Com- 
missur. 4 ) Sie zeigen das sonderbare Verhältniss, dass sie sich nur so lange, als solche erhalten, 
als diese Commissur vorhanden ist, indem sie sich in jener Höhe des Conus medullaris, wo die 
beiden Gangliensäulen in der Mittellinie noch solidarisch verschmolzen sind, und eben so nach 
oben am Bulbus rhachiticus , wo diese letzteren durch die allmähliche Annäherung wieder in 
der Mittellinie mit einander verschmelzen, mit gleichbleibendem verticalen Typus dichoto- 
misch verästeln, so dass horizontale Schnitte gegen das Ende des Filum terminale von oben 
nach abwärts zu graduell geführt, anfänglich 2, dann aber 4 und später 8 allmählich kleiner 
werdende Lichtungen zeigen . welche in einem Halbkreise nach vorne des Centralcanals 
herumgestellt sind. (Taf. IV, Fig. 3, und Taf. III, Fig. 2.) Dasselbe Verhalten zeigen 
graduelle Schnitte , welche von unten nach aufwärts durch die Gesammthöhe der Pyramiden- 
kreuzung geführt werden (Taf. IV, Fig. 8; Taf. I, Fig. 2); demnach ähnelt eine jede dieser 
centralen Venen der Vena portae , deren Truncus ebenfalls an beiden Polen in mehrere Aste 
zerfällt. Die Lichtungen dieser beiden centralen Venen sind fast durchgehends grösser als 
jene des Centralcanals (Taf. IV, Fig. 4 — 7; Taf. I, Fig. 1, o), sie sind also auf Querschnitten 



') J. Hyrtl. Handbuch der topographischen Anatomie. 2 Bde. Wien 1847. Bd. 2, pag. 170. 

2 ) Breschet o. et 1. c, Tab. 1 und 2, livrais 2, Tab. 1 — 6. — T. W. Theile. Lehre von den Muskeln und Gefässen des mensch- 
lichen Körpers. Leipzig 1841. 2. Abth., pag. 399. 

3 ) G. P. Olivier. Über das Rückenmark und seine Krankheiten. Mit Zusätzen von J. Radius. Leipzig 1824. Pag. 20. 

4 ) Clarke o. c. Auf Taf. XXV, Fig. 13 angedeutet, zum Theil auch auf Taf. XX, Fig. 2 und 3; Taf. XXII, Fig. 9 und 10, und 
Taf. XXIII, Fig. 2, wiewohl undeutlich. 



22 Joseph v. Lenhossek. 

auch viel leichter wahrnehmbar mit unbewaffnetem Auge, und veranlassten desshalb einige 
Autoren, wie G. Blasius, F. G. Gall, G. Nyman zur irrthiimlichen Aufstellung eines 
doppelten oder wie J. Calmeil eines dreifachen Centralcanals. ') Ihre Wände sind sehr 
zart und lösen sich sehr oft von dem präformirten Canal, welcher von der Gangliensubstanz 
umschlossen wird, ab, so dass man dieselben auf Querschnitten sehr oft innerhalb dieser im 
collabirten Zustande theilweise frei liegend zu sehen bekömmt. Sie scheinen, wie alle paren- 
chymatösen venösen Schläuche sehr nahe zu den Sinus zu stehen. 

2. Venen, welche Verbindungsäste mit den ausserhalb der Medidia spinalis liegenden 
darstellen; sie haben sämmtlich fast eine horizontale Stellung gegenüber der Spinalaxe. 
Sie sind im Allgemeinen folgende: 

a) Stellenweise vorkommende Aste, namentlich in der Lendenanschwellung , welche 
beiderseits unmittelbar von den Centralvenen als dicke Aste abgehen, sehr geschlängelt von 
innen nach aussen die Gangliensubstanz durchziehen, aber an der Grenze derselben bereits so 
schwach werden , dass sie nur als sehr feine Gefässe die weisse Substanz durchziehen , um 
dann in den Plexus venosus der Pia mater einzumünden. (Taf. I, Fig. 1, sss.) 

b) Allseitig von diesen Centralvenen ausstrahlende Venen, welche als sehr feine Äste 
derselben beginnen , im Verlaufe aber bis zu ihrem Übergänge in den Plexus venosus piae 
matris an Durchmesser zunehmen , wobei sie Zickzackkrümmungen beschreiben. Sie zeigen 
zumal bei stärkeren Vergrösserungen die Eigentümlichkeit , dass jede solche Vene das 
Ansehen hat, als wenn sie aus drei bis vier in Winkeln gebrochenen parallel an einander 
gereihten Glasstäben bestehen würden , wobei sich ihre Ergänzungsränder sehr scharf 
herausstellen; dass diese letzteren nur der Ausdruck der Längsfalten dieser Venen sind, ver- 
steht sich von selbst. 2 ) Sie zeigen dieses Verhalten namentlich durch die ganze Höhe des 
Nacken- und die obere Hälfte des Dorsalabschnittes der Medidia spinalis. Diese radialen 
Venen verleiteten V. Eachetti, L. Rolando und Andere zur Annahme der lamellösen 
Structur der weissen Substanz , da dieselben auf horizontalen Schnitten bei auffallendem 
Lichte sich auf dem mattweissen Grunde der Ganglien- und dem blendend weissen Grunde der 
weissen Substanz dunkel und scharf ausprägen, und somit radiale Spalten täuschend nach- 
ahmen ; ferner auch dadurch , dass sie nach Ausspülung der beiden Substanzen gleichsam als 
solches Skelet zurückbleiben. 3 ) Zieht man von einem horizontalen Schnitte die Pia mater 
ringsum weg, so hat man auch diese radialen Venen grösstentheils mit entfernt, und es bleiben 
an ihrer Stelle künstlich gebildete radiale Spalten zurück, welche dieselbe Täuschung auch bei 
durchfallendem Lichte erzeugen , namentlich an der unteren Hälfte des Dorsalabschnittes der 
Medulla spinalis, wo diese am zahlreichsten sind. 

c) Verbindungsäste mit dem Sinus venosus anterior. Sie folgen systematisch in gewissen 
Zwischenräumen auf einander. Von jeder centralen Vene nämlich entspringt aus deren vor- 
derer Peripherie eine feine Vene, welche an Durchmesser zunehmend, mit der gleichnamigen 



') G. Blasius. Anatome contracta. Amstelodarai 1666. 16. Pag. 280. „Spinalis medullae unaquaeque pars cavitatem singularem 
obtinet". — Gall. Systeme nerveux, Tom. 1, pag. 39. Ist hier von der Nackengegend aus bis hinauf zum Pons Varoli sehr um- 
ständlich beschrieben. — G. Nyman. De Apoplexia tractatus. Wittenbergae 1629. 4. Pag. 81 und 114. — J. Calmeil. Journal 
de progres. 1828. Tom. XI, pag. 80. 

-') E. H. Eckert. Diss. de cerebri et Medullae spinalis systemate vasorum capillarium etc. Trajecti ad Khenum. 1853. Pag. 19. 

a J V. Rachetti. Della struttura delle funzione e delle malattie della midolla spinali. Milano 1816. Pag.156. — Rolando o. et 1. c. — 
Valentin. Nervenlehre, pag. 261. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 23 

der anderen Seite durch die Substanz der Commissur hindurch gegen die vordere Längen- 
spalte zu convergircnd verläuft, und gewöhnlich auch hier mit derjenigen der anderen Seite 
zusammenfliesst, um endlich direct in den hinteren Winkel des dreieckigen Sinus venosus 
anterior einzumünden. Während dieses Weges dient der Processus anterior piae matris, welcher 
ebenfalls aus zwei convergirenden Blättern besteht, und zwar die äusseren Flächen derselben 
zur Anlage dieser. *) (Taf. I, Fig. 1, r.) 

Diese Venen sind besonders stark entwickelt in der Lendenanschwellung' , verlaufen hier 
sehr geschlängelt, wobei sie nicht nur zum Theil die zunächst der vorderen Längenspalte zu 
liegen kommende weisse Substanz durchschneiden , sondern auch zuletzt tubenartig erweitert 
in den benannten Sinus einmünden, so zwar, dass verticale Schnitte, welche nach der Ebene 
der Verlaufsweise mehrerer solcher über einander parallel liegender Verbindungsvenen geführt 
werden, den vorderen Land der weissen Substanz nicht geradlinig, sondern wellenförmig 
und eingekerbt erscheinen lassen, welches Verhalten F. G. Gall auf die ganze Medulla spinalis 
ausdehnte, und sich durch seine lebhafte Phantasie verleiten liess, auf Grundlage dieser 
Wellenbiegungen eine vollkommene Analogie der Medulla spinalis mit dem Ganglienstrange 
der Gliederthiere aufzustellen. 2 ) 

d) Quere Verbindlingsvenen zwischen beiden centralen Venen; sie folgen ebenfalls syste- 
matisch in gewissen Zwischenräumen auf einander und liegen innerhalb der Commissur vor 
dem Centralcanal. Sie sind in der Lendenanschwellung am stärksten ausgeprägt, obwohl auch 
hier nur von sehr geringem Durchmesser. Zieht man den Processus piae matris anterior auf 
horizontalen Schnitten aus der vorderen Längenspalte heraus, so entfernt man auch gleich- 
zeitig die centralen Venen mit dieser Queranastomose und es bleiben innerhalb der Commissur 
dann diesen entsprechend zwei Löcher zurück, welche durch eine dadurch künstlich erzeugte 
Querspalte mit einander verbunden sind. 

e) Verbindungsäste zwischen den Veras spinalibus posterior ibus. Sie verhalten sich wie die 
vorderen, verlaufen also von den centralen Venen aus durch den Processus piae matris posterior, 
der nirgends fehlt, jedoch nur einfach ist, vereinigen sich frühzeitig zu einem gemeinschaft- 
lichen Aste und unterscheiden sich nur durch ihren viel geringeren Durchmesser von jenen. 

Zu den inconstanten Venen gehören Längsvenen, welche auf kürzeren Strecken innerhalb 
der motorischen Colonnen (Vorderhörner) und absatzweise von rück- nach vorwärts innerhalb 
des Processus piae matris posterior zu zwei bis drei verlaufen; sie besitzen zuweilen einen 
nicht geringen Durchmesser und kommen für gewöhnlich nur in der oberen Hälfte der 
Medulla spinalis vor. 

§.5. 
DIE NERVENSYSTEME IM ALLGEMEINEN. 

Die Primitivfasern sämmtücher Nervenwurzeln entspringen aus der Gangliensubstanz, 
welche, wie schon erörtert wurde, an der äussersten Spitze des Conus medullär is beginnt, und 
ununterbrochen bis in den Seh- und Streifenhügel hinein sich ausdehnt: daher Marshai PI all 
die Bezeichnung Cerebrospinalnerven mit Recht für unrichtig hält, da sie ja auch nur Spinal- 



l ) Hall er. Eiern, phys., Tom. IV, pag. 82. 
-) Gall. Systeme nerveux. Tom. I, pag. 44. 



24 Joseph v. Lenhossek. 

nerven sind, welche sieh nur dadurch unterscheiden, dass sie ihren Weg durch die Schädel- 
höhle nehmen. 1 ) Diese Gangliensubstanz wurde als „Suhstantia cinerea" schon von Vicq 
d'Azyr, J. Ch. Beil, G. G. Keuffel, meinem seligen Vater, C. F. Bellingeri, 
C. Burdach und vielen Anderen 3 ) als Ursprungsquelle derselben angesehen. Die Feststel- 
lung der Centralbahnen der Nerven, wie sich dieselben auf gewissen Schnittflächen theils dem 
unbewaffneten Auge, theils bei sehwachen Vergrösserungen übersichtlich als aus der benannten 
Substanz hervorgehend zeigen, ist eines der grössten Verdienste B. Stilling's und zum Theil 
auch J. Wallach's sowie L. Clarke's und E. G. Schilling's; 3 ) ungeachtet dieser leicht 
zugänglichen Thatsachen, begnügen sich noch bis heute fast alle Anatomen, die Durchbruchs- 
stellen der Nervenwurzeln an der äusseren Oberfläche der Centralorgane des Nervens) T stems 
in ihren Werken über descriptive Anatomie als die Ursprungsstellen derselben anzugeben. 

Die Erkenntniss der feineren histologischen Verhältnisse des Ursprungs der Nerven- 
fasern ist Eigenthum der neueren Zeit und beginnt mit C. G. Ehrenberg's grosser 
Entdeckung der Ganglienzellenfortsätze; 4 ) der sich selbst muthmasslich nach diesen stellende 
Schluss des Zusammenhanges der einzelnen Fortsätze mit den Primitivfasern der Nerven- 
wurzeln wurde durch G. E. Purky ne, namentlich aber nach Entdeckung der Eigenschaft der 
Chromsäure durch A. Hannover, A. Kölliker, F. Will, Ch. Robin, am ausgedehntesten 
jedoch durch B. Wagner nebst vielen anderen Histologen 5 ) zur vollsten Thatsache, obwohl 
etwas früher die Deutung G. Valentin's der „Scheidenfortsätze der Ganglienkugeln" denselben 
Gegenstand zu erörtern scheint. ) 

Der unmittelbare Übergang einzelner Ganglienfortsätze in Primitivfasern ist sowohl auf 
verticalen wie auch auf horizontalen Schnitten, welche mit genauer Berücksichtigung der 



1 ) M ars h a 1 H a 1 1. Von den Krankheiten des Nervensystems. A. d. E. mit einigen kritischen Bemerkungen von J. W a 1 1 a c h. Leipzig 
£842. Tag. IS. 

2 ) Vieq d'Azyr o. et 1. e. — ■ Reil. In dessen Archiv, Bd. IX, I. c. et pag. c. — Keuffel. Reifs Archiv, Bd. X, 1. c. pag. 194. — 
M. A. Lenhossek. Physiologia medicinalis , Tom. V, 1S16 — 1818. Pestini. Tom. 4, pag. 161. — Bellingeri. De medulla 
spinali, pag. 50. — Burdach. Gehirn, Tom. I, pag. 130. 

3 ) Stilling und Wallach. Rückenmark. — Stilling med. obl. — Clarke. Spinal Cord. — Schilling med. sp. text. 

4 ) Ehrenberg. Zerlegung des Gehirns, 1. c. — Derselbe in: Poggendo rff's Annalen, Bd. 28, pag. 459. 

: >j Purkyne. Berieht der Versammlung deutscher Naturforscher in Prag 1836, I.e. — G. R. Tic v i ranus. Neue Untersuchungen 
über die organischen Elemente der thierischen Körper etc. Bremen 1835 — 1836. Tom. I, Heft 2, pag. 30. „MarkrShren gehen in 
Nervenröhren über". — A.Hannover. Die Chromsäure. Mülle r's Archiv. 1850. Pag. 554. — H. Helmholtz. De fabrica 
systematis nervosi. Diss. inaug. Berolini 1842. Pag. 34. — F. Will. Vorläufige Mittheilung über die Structur der Ganglienzellen 
und den Ursprung der Nerven etc. Müller's Archiv. 1844. Pag. 76. — K. B. Reichert. Bericht über die Fortschritte der miUr. 
Anatomie im Jahre 1S14. Müller's Archiv. 1845. — Todd and Bowman. Anatomy and Physiology, pag. 222. — R. Wagner. 
Über den feineren Bau des elektrischen Organs im Zitterrochen. Göttingen 1847. Pag. 21. — Desselben Nachricht von der 
G. A. Universität und der k. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. 1847, Nr. 2, vom Februar und April; 1850, Nr. 43, vom 
October; 1851, Nr. 14, und 1854, Nr. 5, vom Januar und Nr. 6 vom März. — Desselben. Monat. B. der k. Akademie der 
Wissenschaften in Berlin, 1854, vom Januar. — Ch. Rob in. Annales des sciences nat. Zoologie. 2. Serie. Avril 1847. — Der- 
selbe in Compte rendu des sciences. Tom. 24. Paris 1847. Pag. 1079. — F. H. Bidder und K. B. Reichert. Zur Lehre von 
dem Verhältniss der Ganglienkörper zu den Nervenfasern, nebst einem Anhange von A. W. Volk mann. Leipzig 1847. Pag. 10.— 
II. Stannius. Das peripherische Nervensystem der Fische etc. Rostock 1S49. 4. Pag. 106. — A. Kölliker. Nevrologische 
Bemerkungen. — Dessen und Siebold's Zeitschrift für wissensch. Zoologie. Leipzig. Bd. I. 1849. Pag. 144. — C. Bruch. Über 
das Nervensystem des Blutegels. Obige Zeitschrift für wissenseh. Zoologie, Bd. 1, pag. 164. — A. Ecker. Einige Beobachtungen 
über die Entwickelung der Nerven des elektrischen Organs von Torpedo Gälvanii. Obige Zeitschrift für wissensch. Zoologie, Bd. I, 
pag. 39 und 40. — F. Le y d ig 1. c. Müller's Archiv, 1850, pag. 170. — Derselbe: Zur Anatomie und Histologie der chimaera 
monstrosa. Mülle r's Archiv, 1S51, pag. 244. — A. Blatt mann. Mikr. Darstellung der Centra des Nervensystems der ISatrachicr. 
Zürich 1850. Pag. 27. — J. Engel. Zur Anatomie des Nervus sympath. Vierteljahrsschr. für die prakt. Heilk. Prag. 27. Bd. 
1850. Pag. 143. — K. A x m ann. Beiträge zur mikr. Anat. und Phys. des Gangliennervensystems des Menschen und der Wirbel- 
thiere. Berlin 1853. — R. Remak. Monatb. der k. Akad. der Wissenseh. in Berlin. 1854, Jänner. 
6 ) Valentin in Müller's Archiv 1849, pag. 139 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centreden Nervensystems. 2."> 

Neigung- der centralen Primitivfaserzüge der Nervenwurzeln gegenüber der Spin alaxe geführt 
werden, sehr klar, während für den grösseren Theil dieser Primitivfasern sich ein solcher 
Zusammenhang nicht nachweisen lässt, obwohl alle sehr tief aus der Gangliensubstanz hervor- 
tauchen; aber nirgends bilden dieselben centrale Schlingen, wie K. G. Garns und A. F. 
Günther meint, gestützt auf die durch J. Müller und E.Brücke als unbegründet bewie- 
sene') Annahme G. Valentin's peripherischer Schlingen, 2 ) sondern die Primitivfasern grup- 
piren sich nach G. Ger lach schon innerhalb der Gangliensubstanz zu gröberen distineten 
Faserzügen, und gehen so nach ihrer ursprünglichen Anlage als einzelnes oder mehrfaches 
Primitivfaserbündel eines Wurzelfadens eines Nervens durch die Aveisse Substanz hindurch, 3 ) 
welche sie nur einfach durchsetzen oder eigentlich nur aus einander drängen , ohne bei ihrem 
Durchzuge Primitivfasern von jener aufzunehmen oder an dieselbe abzugeben. Diese Primitiv- 
faserzüge treten sowohl aus den Müller'sehen Grossgangliengruppen wie auch aus den 
Ganglienzellen der eigentlichen Substanz der Gangliensäulen hervor, daher auch die Aufstel- 
lung von Kernen durch B. Stilling, als Ausdruck der Grossgangliengruppen für einzelne 
Cerebrospinalnerven nicht stichhältig ist, und zwar um so weniger, da selbst diese benannten 
Gruppen für einzelne Nervenwurzeln (Nervus eiccessorius Willi sii , eicusticus) oder für einzelne 
Wurzelfäden derselben (Nervus vagus und glejssopliaringeus) nicht vorhanden sind, während 
anderseits wieder Wurzeln verschiedener Nerven aus einer solchen Grossgangliengruppe 
theilweise hervortreten (Stilling's gemeinschaftliche Kerne. 4 ) 

Sämmtliche aus der Gangliensubstanz hervortretenden und in gleicher Richtung durch 
die weisse Substanz hindurchgehenden Primitivfaserzüge, welche die sogenannten „queren 
Fasern der grauen und weissen Substanz der Histologen'' darstellen, bilden mit der Spinal- 
axe stäts einen nach oben oder nach unten gerichteten spitzigen Winkel von 33 — 35 Graden, 
tauchen dann an der Oberfläche der gesammten Medidia spinalü entweder als ein compactes 
Bündel, oder aber, wenn sie schon innerhalb zerstreut waren, als solche hervor, in welchem 
letzteren Falle sie sich wieder zu sammeln haben, um in die Bildung eines äusseren Wurzel- 
fadens einer Nervenwurzel zu übergehen, wobei sieh die Pia matcr als Nervenscheide auf 
selbe weiterhin fortsetzt. 

Alle Ursprünge der verschiedenen Nerven unterliegen dem ausnahmslosen Gesetze, 
dass sie adaequat ihrer bekannten physiologischen peripherischen Verrichtung, wenn diese 
rein motorisch ist, ausschliesslich aus den motorischen, oder wenn diese rein sensitiv ist, aus- 
schliesslich aus den sensitiven Colonnen, oder aber, wenn diese gemischt ist, von beiden 
Colonnen zugleich ihre elementaren Primi tivfas er züge beziehen; eine Ausnahme davon bilden 



1 ) J. Müller. Plexuum nelvorum struetura et rirtutes. Bcrol. 183G. — Desselben. Handbuch der Physiologie, 4. Aufl. 2 Bde. 
Coblenz 1844. I. Bd., nag. 524. 

2 ) G. Valentin. Über den Verlauf und die letzten Enden der Nerven. Vcrhandl. der kais. leopoldiniseh-carolinisclien Akad. der 
Naturforscher, XVIII. Bd., 1837, pag. 51 und 92. — Desselben. Nachtrag, XIX. Bd., 1838, pag. 154. 

3 ) Gerlach. Gewebelehre, pag. 393 und 402. 

4 ) Stilling. Pons Yaroli, pag. 36, 119 und 153. „Gemeinschaftlicher Abducens- und Facialis-Kern"; pag. 100 und 156, „theil- 
weiser gemeinschaftlicher Trochlearis- und Trigeminus-Kern"; pag. 157, „theilweiser gemeinschaftlicher Trochelaris- und Oculomo- 
torius-Kern". — Dass hier unter „Kern" nicht der ältere von Stilling selbst verlassene Begriff verstanden sei, ergibt sich von selbst, 
welcher (in dessen Werke de med. obl.) auf die Totalansicht der auf Querschnitten sich darstellenden beiden hinteren Hervor- 
wulstungen des Bulbus rhachiticas (Kern des Keil- und Zarten-Stranges, Taf. III, Fig. 4; Taf. IV, Fig. 1 und 2; Taf. V und VI) 
oder der motorischen und sensitiven Colonnen (Accessorius- und Hypoglossus-Kern, sowie Vagus- und Cilossopharyngeus-Kern) 
der Gangliensubstanz (Substantia cinerea) sich begründete. 

Denkschriften der matnem.-naturw. Cl. X. Bd. Althandl. von Nichtmitgl. d 



26 Joseph v. Lenhossek. 

die centralen Faserzüge des Plexus nervosus piae matris, deren Ursprünge ein grösseres Feld 
beanspruchen, und deren physiologische Bedeutung noch in Dunkel gehüllt ist. 

Aus dem centralen Verhalten sämmtlicher Nervenwurzeln bis zu ihren Austrittsstellen 
hin ergeben sich vier verschiedene anatomische Nervensysteme, deren jedwedes einen gleichen 
Typus bezüglich des centralen Ursprunges, des centralen Verlaufes und der Bildung eines 
äusseren Wurzelfadens zeigt. Diese Systeme sind: 

1. Das vordere oder rein motorische System, welches nicht nur die vorderen Spinal- 
wurzeln in sich begreift, sondern auch die in einer ununterbrochenen Reihenfolge rein moto- 
rischen Cerebrospinalnerven und die Pedwiculos olivarum , welche sich insgesammt in solcher 
Ordnung von unten nach aufwärts ablösen: vordere Wurzel des Nervus spinalis primus , Ner- 
vus hypoghssus , mit den Peduhculis olivarum; dann bereits im Gebiete des Pons Varoli: 
Nervus abducens, Facialis, Trochlearis und Oculomotorius, mit welchem letzteren die motorische 
Colonne geschlossen ist. Die elementaren Faserzüge sämmtlicher Nervenwurzeln dieses Systems 
erzeugen durch den theilweisen Ursprung von der andern Seitenhälfte in der Mittellinie 
eine Kreuzung, so wie die Centralfaserzüge derselben mit der Spinalaxe einen nach unten 
gerichteten spitzigen Winkel darstellen und im Ganzen nach vor- und abwärts zu geneigt 
verlaufen. 

2. Das hintere oder rein sensitive System, welches die bekannten hinteren Spinal- 
wurzeln allein umfasst. Es geht oben am Bulbus rhachiticus durch allmähliche Axendrehung 
der centralen Faserzüge in das nächste System über. Die elementaren Faserzüge erzeugen 
ebenfalls wie bei dem vorigen eine Kreuzung in der Mittellinie, bilden ebenfalls mit der Spinal- 
axe einen nach unten gerichteten spitzigen Winkel und verlaufen im Ganzen nach rück- 
und abwärts zu geneigt. 

3. Das radiale Nervensystem, als centraler Theil der Nervenwurzeln des J. N. 
Purkyne'schen Nervengeflechtes der Pia mater, so wie auch der sämmtlichen Wurzeln des 
Nervus acessorius Willisii, mit Ausnahme der obersten zwei desselben. Dieses System unter- 
scheidet sich von allen Früheren im Wesentlichen dadurch, dass die elementaren Primitivfaser- 
züge aus den Enden von netzartigen Ausziehungen — Processus reticulares — der Ganglien- 
substanz hervortreten. Die centralen Faserzüge bilden mit der Sjsinalaxe denselben Winkel, 
wie die des vorigen Systems, haben jedoch eine entgegengesetzte Neigung nach aufwärts, und 
strahlen allseitig aus. 

4. Das seitliche oder gemischte System, welches die obersten zwei Wurzeln des 
Nervus accessorius Willisii, den Nervus vagus und glossopharingeus, ferner im Gebiete des Pons 
Varoli: den Nervus acusticus und trigeminus und über dieses Gebiet hinaus, als alleinige Fort- 
setzung der sensitiven Colonnen in den Seh- und Streifenhügeln: den Nervus opticus und olfac- 
torius in sieh begreift. Der elementare Ursprung der Primitivfasern dieser benannten Nerven 
reicht nirgends über die Mittellinie hinaus, dalier auch keine Kreuzung in diesem Systeme 
stattfindet, sowie die centralen Faserzüge durch das ganze Gebiet des Bulbus rhachiticus und 
des Pons Varoli mit der Spinalaxe einen nach oben gerichteten spitzigen Winkel bilden 
und nach auf- und auswärts zu geneigt verlaufen. 

Keiner dm- centralen Faserzüge dieser sämmtlichen Systeme entspricht vollkommen der 
Neigung oder Richtung einer äusseren ausserhalb der Medutta spinalis liegenden Wurzel, aber 
alle, welche in dem Bereiche der beweglichen Wirbelsäule fallen, besitzen eine solche Lage, 
dass bei den verschiedenen Bewegungen derselben jeder Zerrung vorgebeugt ist. So legen 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 27 

sich die Spinalwurzelpaare des Cervicaltheiles der Medidia spinal/s in Halbkreisen um die 
äussere seitliche Oberfläche der Medulla spinalis , wobei sämmtliche Wurzelfäden gleich nach 
ihrem Hervortreten im Einzelnen vermittelst kleiner aus elastischen Fasern bestehenden Halt- 
bändchen — Betinacula — an die Pia mater gebunden werden; diese sind namentlich an den 
oberen Cervicalnerveu sehr ausgeprägt und spannen sich bei behutsamer Aufhebung der Spinal- 
wurzel wie Saiten an; so sind die Wurzeln des ersten und zweiten Paares die kürzesten, und 
liegen vor allen übrigen längs des Querdurchmessers des Rückgrateanals, wegen der grossen 
Exemtionen, welche hier durch den Suboccipitalgynglimus und den Trochoides des Processus 
odontoideus gegeben sind; allmählich nimmt aber diese Querlage bis zum achten Spinalpaare 
ab, wo dann in Folge der plötzlichen Reducirung der drei sich unter rechten Winkeln schnei- 
denden Drehungsaxen auf eine die Spinalwurzeln sich auch auf auffallendere Weise immer 
mehr nach abwärts senken, während von dem eilften Brustwirbel angefangen, wo der Gyngii- 
mus wieder in seiner vollsten Ausdehnung auftritt, ') bis zu den drei letzten fast senkrecht herab- 
steigenden Spinalwurzeln die scheinbar ungünstige vordere und hintere Lage derselben durch 
eine anderweitige Anordnung vor jedweder Zerrung geschützt ist; indem die hier nur aus sehr 
wenigen Wurzelfäden bestehenden Spinalwurzeln nicht direct ihren Weg zu den Foraminibus 
intervertebralibus nehmen, sondern einige Linien tiefer unterhalb dieser früher anlangen, sich 
aber dann nach aufwärts umbiegen, um, hart an den Wänden der Dura mater hinaufklimmend, 
diese zu erreichen; es bilden somit die Spinalwurzeln an diesen Stellen Winkel, welche bei der 
Vor- und Rückwärtsbeugung der Wirbelsäule wieder aufgehoben werden, ohne dass dabei eine 
Zerrung stattfinden kann, indem die Länge beider Schenkel dieser Winkel zusammengenommen 
viel grösser ist, als die Läno-e des durch diese Beweg-uno-en zunehmenden Raumes zwischen 
der Austrittsstelle aus der Medulla spinalis eines solchen Spinalnervens und seinem 
entsprechenden Foramen intervertebrale. 

§■ 6. 
DIE VORDEREN SPINA LWUBZELN. 

Diese, sowie die nur in der Cervicalgegend und auch hier sehr selten vorkommenden 
vorderen Interspinalwurzeln, 2 ) weiche sich wie bekannt sogleich nach ihrem Austritte in einen 
oberen und unteren Ast gabelig spalten, um sich dann den zunächst liegenden Wurzelfäden 
zweier angrenzender vorderer Spinalwurzeln anzuschliessen, beziehen ihre elementaren Fasern 
aus den vorderen oder motorischen Colonnen der beiden Gangliensäulen der Medulla spinalis, 
und zwar treten dieselben aus der eigentlichen Gangliensubstanz, hauptsächlich jedoch aus den 
in selber eingebetteten Müller'schen Grossgangliengruppen hervor, wobei stäts ein Theil der 
Primitivfasern aus der am meisten nach Innen gelegenen Grossgangliengruppe der motorischen 
Colonne der andern Seitenhälfte hervorgeht, welche alsdann den vor dem Centralcanal 
liegenden Theil der Commissur durchziehen. Es findet somit an diesem theilweisen elemen- 
taren Ursprünge der beiderseitigen vorderen Spinalwurzeln eine schon von Th. Sömmering 
gekannte Kreuzung in der Mittellinie Statt, jedoch unter sehr spitzigen Winkeln , welche 



1 ) Hyrtl. Topogr. Anatomie, Tom. 2, pag. 158 und lßO. 

2 ) Krause. Anatomie, Tom. 2, pag. 1081. — Kölliker. Mikr. Anat., pag. 504. 



.1* 



28 Joseph v. Lenliossek. 

C. Eigenbrodt's Kreuzfasersystem der Gommissur darstellt, 1 ) deren Fasern jedoch sowie die 
übrigen elementaren Faserzüge der vorderen Spinalwurzeln in gar keiner Beziehung zu 
gewissen Abtheilungen (Strängen) der weissen Substanz, wie A. Kölliker angibt, stehen. 2 ) 

Mit dem Beginne des Bulbus rhachiticus, in dessen Gebiet der Ursprung und centrale 
Verlauf der obersten Wurzelfäden des dritten, und alle übrigen des zweiten und ersten Nerven- 
paares fallen, wo bereits die quer gestellte Commissur aufgehoben ist, und das Septum sich 
allmählich firstenartig (Processus mastoideus Stillin gii auf Querschnitten^ hervorbildet, 
geschieht diese Kreuzung innerhalb dieser und zwar ebenfalls unter sehr spitzigen Winkeln, 
jedoch verlaufen die sie bildenden Primitivfasern nach auswärts gegen den Pons Varoli zu 
immer weniger gestreckt, indem sie Bogensegmente mit nach vorne zu gerichteter Concavität 
beschreiben. 

Die Primitivfasern bilden noch innerhalb der motorischen Colonnen jederseits ein System 
von mehreren nach vorne zu convergirenden Faserzügen , deren jedes zum Theil in dem 
Bereiche des beiderseits zu liegen kommenden nächsten fällt , so , dass die Primitivfasern 
zweier gekreuzt über einander verlaufen, wie es zuerst L. Clarke beschrieb und abbil- 
dete. 3 ) Nachdem an der Grenze der motorischen Colonnen diese Faserzüge bereits als discrete 
Primitivfaserbündel hindurchgetreten sind, durchsetzen dieselben in divergirender Pachtung 
die weisse Substanz, wobei sie sich sehr oft gabelig spalten, und sammeln sich wieder ausser- 
halb der Medulla sjv'nalis, um so einen AYurzelfaden einer vorderen Spinalwurzel zu bilden, 4 ) 
wobei sie nicht nur durch die Pia mater ringartig umgeben und zusammengefasst , sondern 
auch durch die weitere scheidenartige Fortsetzung derselben als Nevrilem zusammengehalten 
werden. Eine Ausnahme machen die vorderen Spinalwurzeln der zwei untersten Paare, 
welche fast senkrecht herabsteigen und daher auf Querschnitten allseitig von der weissen 
Substanz umgeben sieh zeig-en. 

Indem sowohl zwischen den centralen Faserzügen der einzelnen Wurzelfaden, als auch 
zwischen zweien zweier auf einander folgender Spinalwurzeln Interstitiell vorkommen, so 
versteht es sich von selbst , dass diese Interstitiell auch zwischen den diesen entsprechenden 
Kreuzfasersystemen der Commissur sich auf gleiche Weise wiederholen. Die Form der gegen 
die Peripherie zu strahlenden centralen Faserzüge zeigt sich je nach den Höhen der Medulla 
spinalis verschieden. Von dem dreissigsten Spinalpaare angefangen, also nahezu von der 
äussersten Spitze des Conus medullaris bis oberhalb der Lendenanschwellung oder dem vier 
und zwanzigsten Spinalpaare treten die Primitivfaserzüge der vorderen Spinalwurzeln fast in 
gerader Pachtung nach vorne durch die weisse Substanz hindurch, und zwar in bedeutenden 
Abständen von einander, so dass gewöhnlich das äusserste dieser auf eine oft bedeutende 
Strecke zwischen der Oberfläche der Medulla spinalis und der Pia mater nach einwärts wieder 
zu verlaufen hat. um sich den übrigen zugesellen zu können. Von letztbenannter Höhe bis 
oberhalb der Nackenanschwellung oder den mittleren Wurzelfaden des dritten Spinalpaares 



1 ) S öin lue ring. De corp. huin. fahr., Tom. IV, pag. IS. — Eige nb r o dt. Leitungsgesetze im Rückenmark, pag. 1-1. — Schilling. 

Med. sp. text., Tab. I und Tab. II. Fig. 2, littera d. — Ex parte cervieali felis. 
'-') Kölliker. Gewebelehre, pag. 274, '270, 279 und 281. — Desselben. Mikr. Anat., pag. 410, 412, 418 und 421. 
:i j Clarke 1. e., Tai. XXI, Fig. G; Taf. XXIII. I"ig. 14. Schade nur, dass die L'ommissuren-Fasern widernatürlich auf diesen sonst 

vortrefflichen Figuren als in die vordere Abtheilung der weissen Substanz übergehend dargestellt sind. 
4 ) Bellingeri. De Med. sp., pag. 49. — Frotscher. Detcr, med. sp., pag. 29. — L. Türck. Über seeundäre Erkrankungen 

einzelner Riickenmarksstränge. Sitzungsberichte der mathem.-naturw. Classe der kaiserl. Akademie der Wissenschaften in Wien. 

Juniheft, Jahrg. 1853, pag. 0. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 2 ( J 

nimmt die Divergenz der einzelnen Primitivfaserzüge bei ihrem Durchzuge durch die weisse 
Substanz allmählich zu, wobei sie gleichzeitig immer mehr nach aussen zu rücken und dabei 
schwache Bögen beschreiben, welche sich weiterhin ausserhalb der Medulla sjpinalis sammeln, 
um so einen aus vielen concentrisch über einander gelagerten und theilweise sich deckenden 
Primitivfaserbündeln bestehenden Wurzelfaden zu bilden, der sich um die seitliche Oberfläche 
der Medulla spinalis herumlegt. ! ) Von der Höhe der oberen Wurzelfäden des dritten Spinal- 
paares und so weiter fort nach aufwärts — bereits im Gebiete des Bulbus rhachiticus — 
nehmen die Primitivfaserzüge bei ihrem Durchsetzen durch die weisse Substanz eine immer 
mehr halbbogenförmige Verlaufsweise mit nach vorne und innen gerichteter Convexität an. 
indem sie eine fontaineartige Ausstrahlung darstellen; die Interstitiell zwischen den einzelnen 
Primitivfaserzügen sind nicht mehr so regelmässig , haben bedeutend abgenommen und 
schwinden endlich gänzlich, während die Zahl der Primitivfaserzüge sowie die Ausbreitung 
derselben in die Breite zugenommen hat, und eine allmähliche Drehung nach aussen und 
rückwärts annehmen, so, dass jene der obersten Wurzelfäden des ersten Spinalpaares beinahe 
mit dem Querdurchmesser des Bulbus rhachiticus zusammenfallen. (Taf. IV, Fig. 3 — 8 ; Tat'. I, 
Fig. 1, g, Fig. 2, bei a.) 

Schnitte, welche die Darstellung des centralen Verhaltens sowohl dieser, wie überhaupt 
aller Nervenwurzeln, zum Zwecke haben, müssen sowohl mit den Faserzügen eines centralen 
Primitivfaserbündels , wie auch gleichzeitig mit denselben eines äusseren durch diese gebil- 
deten Wurzelfadens parallel zusammenfallen. Die Anhaltspunkte ergeben sich durch das 
Studium von horizontalen Schnittflächen, welche mit unbewaffnetem Auge und unter sehr 
schwachen Vergrösserungen bei auffallendem Lichte mit von diesen abgenommenen Schnitten 
bei durchfallendem Lichte betrachtet, in Einklang zu bringen sind. Daraus erhellt zunächst 
nicht nur die allgemeine Schnittrichtung, sondern auch zugleich die genau zu berücksichtigende 
Krümmung für verticale Schnitte. 

Solche verticale Schnitte zeigen die centralen Primitivfaserzüge der vorderen Spinalwur- 
zelfäden sehr regelmässig auf einander folgend und durch Zwischenräume getrennt, und 
jedweden centralen Faserzug von der Gangliensubstanz aus schief nach abwärts zu geneigt 
verlaufend , indem er mit der Spinalaxe einen nach unten zu gerichteten spitzigen Winkel 
von 33 Graden bildet (Taf. III, Fig. 1, c — c) ; daher auch das erste Spinalpaar viel höher in 
das Gebiet des Bulbus rhachiticus hinauffällt, als die Durchschnittsstelle und Stellung eines 
obersten äusseren Wurzelfadens vermuthen Hesse; aber keineswegs entspricht die nach unten 
zunehmende Senkung der äusseren Nervenwurzelfäden jener des centralen Verlaufes der sie 
erzeugenden Primitivfaserzüge, sondern letztere bleiben sich allenthalben gleich; nur die zwei 
untersten Spinalpaare machen davon eine Ausnahme. 

Diese Stellung der vorderen Spinalwurzeln gegenüber der Spinalaxe erweiset sich noch 
klarer auf verticalen Schnitten, welche durch die vordere Längenspalte hindurch - - von rechts 
nach links — also durch beide Seitenhälften der Medulla spinalis oder parallel mit deren Quer- 
durchmesser geführt wurden. Da die Primitivfaserzüge der vorderen Spinalwurzelfäden zer- 
streut die weisse Substanz durchsetzen, so zeigen sich diese hier mehr weniger schief getroffen 
im Querschnitte unter der Form von länglichen zerstreuten Rhomben, welche von den Längs- 



1 ) Stilling und Wallach. Rückenmark, 1. c. Tab. — Stilling. Med. obl. Tab. II, Fig. 3. 



30 Joseph v. Lenliossök. 

fasern der weissen Substanz scharf abstechen und aus schiefen parallelen Primitivfaser- 
segmenten bestehen , welche beiderseits der Längen spalte eine entgegengesetzte Stellung 
einnehmen und mit derselben den oben erwähnten Winkel bilden. (Taf. III, Fig. 5, A.) 

Die mit den Primitivfaserzügen der vorderen Spinalwurzeln parallel geführten verticalen 
Schnitte geben durch ihre daraus resultirende Winkelbildung mit der Spinalaxe die Richtung 
an. welche die Darstellung der centralen Faserzüge der vorderen Spinalwurzeln auf horizon- 
talen Schnitten zum Zwecke hat; es müssen also dieselben schief von unten und vorne, nach 
auf- und rückwärts ebenfalls unter einem Winkel von 33 Graden zur Spinalaxe geführt 
werden, wobei alle centralen Faserzüge der übrigen Nervensysteme sich nicht continuirlich 
zeigen können, da dieselben in anderen Eichtungen verlaufen. 

Ausser den angeführten Organisationsverhältnissen sämmtlicher vorderer Spinalwurzeln 
ist noch jene der allmählichen Formumbildung der centralen Faserzüge des ersten Spinal- 
paares in die der untersten Wurzelfäden des Nervus hypoglossus zu erwähnen , welche darin 
besteht, dass diese nach aufwärts zu schlanker werden, und mit schärferen Grenzrändern 
begabte Nervenfaserbündel darstellen, w r odureh die Interstitiell sich vergrössern; ferner: dass 
sie nicht in gestreckter Richtung , sondern unter Wellenbiegungen die weisse Substanz 
durchsetzen. 

§• 7. 
DER NERVUS HYPOGLOSSUS. 

Nicht nur bei Thieren , sondern auch bei dem Menschen bildet dieser Nerv vermöge 
seiner übereinstimmenden Richtung, Lagerung, äusserem Ansehen und centralem Verhalten 
mit den vorderen Spinalwurzeln 1 ) das continuirliche Glied in der Reihenfolge des motorischen 
Nervensystems, und zwar erstrecken sich die Wurzeln desselben durch die ganze Höhe des 
Raumes , welcher zwischen dem unteren Pole der Olive und dem Pons Varoli fällt, also 
bereits in einer Höhe, wo die quergestellte Commissur der beiden Gangliensäulen aufgehoben 
ist, und die beiden motorischen Colonnen in der Mittellinie mit einander solidarisch 
verschmolzen sind , aber auch gleichzeitig sich nach ein- und rückwärts gezogen haben. Die 
Grenze zwischen den centralen Primitivfaserzügen der obersten Wurzelfäden des ersten 
Spinalpaares und der darauf folgenden Hypoglossuswurzel lässt sich jedoch mit Bestimmtheit 
nicht ermitteln, da die Übergangsform der obersten Wurzelfäden der ersteren und jene der 
untersten der letzteren auf sehr unmerkliche Weise stattfindet, während äusserlich sich diese 
von jenen durch ihre platte Form unterscheiden. 

Die elementaren Primitivfaserzüge der aus mehreren Fäden bestehenden Wurzeln des 
1 3 '// poglossus nehmen ihren Ursprung aus der Gangliensubstanz der motorischen Colonnen, und 
zwar wie bei den vorderen Spinalwurzeln aus deren vorderer Abtheilung. Die pigmentlosen 
( langlienzellen der eigentlichen Gangliensubstanz (Svhstantia cinerea der Anatomen,) haben 
hier am Bulbus rhachiticus bereits eine bedeutende Grösse erreicht, und sind mit gleich grossen 
pigmentirten Müller'schen Ganglienzellen untermischt, welche letztere nur für die Faserzüge 
der obersten Hyjioglossuswurzel eine ganz nach vorne zu gerückte dichtere, auf Querschnitten 



') II yrtl. Anatomie, pag. 666. — R. Wagner. Icones physiologioae. Fase. III. Lipsiae 1840. 4. — Bei der Gans Tab. XXVII, Fig. 13. 
Bei dem Hunde hat der Nervus fiyjioglossus eine auffallend tiefe Lage. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 31 

fast viereckige Gruppe bilden. Aber ausserdem kommen auch die kleinen sphärischen dunkel- 
pigmentirten Ganglienzellen vor (pag. 9), welche in dem Bereiche der untersten und mitt- 
leren Hypoglossuswurzel sehr zerstreute längliche Gruppen darstellen, und in der Höhe der 
ersteren eine ganz nach vorne zu gerückte Lage einnehmen, in jenen der letzteren aber mehr 
auf die Mitte der motorischen Colonnen gebannt sind, und hier im Ganzen genommen eine 
halbbogenförmige Stellung mit nach vorne zu gerichteter Concavität einnehmen. 

Die Primitivfasern sammeln sich in convergirender Weise wie bei den vorderen Spinal- 
wurzeln, nur mit dem Unterschiede, dass diese hier zwei distinete Faserzüge darstellen, einen 
äusseren und einen inneren , deren jeder einen kleinen Bogen mit vorderer Concavität 
beschreibt und welche beide zusammen unter einem Winkel gleich einem J^ zusammentreffen, 
um so noch innerhalb der Gangliensubstanz einen gemeinschaftlichen Primitivfaserzug eines 
Wurzelfadens zu erzeugen. Die beiden inneren Wurzelbögen stellen sich sehr scharf heraus, 
nehmen mit der gleichzeitigen proportionellen Volumszunahme der übrigen Organisationen 
des Bulbus rliachiticus nach aufwärts an Grösse zu, und stossen in der Mittellinie so zusammen, 
dass sie auf Querschnitten bei schwächeren Vergrösserungen betrachtet eine von A. Kölliker 
zuerst beobachtete einfache oder doppelte Schlinge mit vorderer Concavität erzeugen (Ansa 
hypoglossi). ') Jeder Bogen der inneren Primitivfaserzüge beider Seitenhälften begreift in sich 
Primitivfasern, welche von der motorischen Colonneder anderen Seite ihren Ursprung beziehen, 
es wird also hier ebenfalls wie bei den vorderen Spinalwurzeln durch diese eine Kreuzung in 
der Mittellinie eingeleitet , jedoch unter noch spitzigeren Winkeln , so zwar, dass ganz nach 
oben diese fast parallel einander zu durchsetzen scheinen. 

Ausnahmsweise gehen oben in dem Bereiche der oberen Hypoglossuswurzel aus den 
motorischen Colonnen Nervenfaserzüge hervor, welche in einer ganz verschiedenen Richtung, 
nämlich von unten nach aufwärts ziehen und ein an Umfang zunehmendes Primitivfaserbündel 
darstellen , welches knapp unter den Querfasern des Nervus acusticus verlaufend, alsdann 
gewöhnlich so oberflächlich die Gangliensubstanz des Bodens der vierten Hirnhöhle durchsetzt, 
dass es hier als blendend weisses frei liegendes, nach aussen schief verlaufendes Nervenfaser- 
bündel zu sehen ist, welches schief von innen nach aussen vorwärts zieht und zunächst des 
Seitenrandes des Pons Varoli sich dann dem Auge wieder entzieht, in der That aber sich 
weiter fortsetzt, um an der Bildung der Trigeminuswurzel Antheil zu nehmen und daher von 
B. Stilling die treffende Benennung: „ inconstante Trigeminuswurzel" erhalten hat. 2 ) 

Dieses anomale Nervenfaserbündel, welches merkwürdiger Weise sehr oft nur auf der 
einen Seitenhälfte und zwar vorherrschend auf der linken vorkömmt, war schon Vi cq d'Azyr, 
S. Th. Sömmering, J. F. Lobstein 3 ) bekannt, und wurde in neuerer Zeit in dem von Berg- 
mann aufgestellten Chordensystem als Klangstab bezeichnet.' 1 ) 

Das aus den motorischen Colonnen hervorgehende Primitivfaserbündel spaltet sich also- 
gleich nach seinem Austritte in drei bis vier einzelne Bündel, welche seitlich platt gedrückt 
sind, also eine grössere Höhe als Breite besitzen und sehr scharfe Contouren zeigen; sie liegen 



>) Kölliker. Mikr. Anat., pag. 459. — Desselben. Gewebelehre, pag. 286, Fig. 146, litt./. 

2 j Stilling. Pons Varoli, pag. 155 und 168, Taf. XIX, Fig. 21, litt, i, c; Taf. VI, litt. a". 

3 ) Vieq d'Azyr o. c., pag. 92, als Nervus acusticus, beschrieben, Taf. XXIX, Fig. 3, abgebildet. — Sömmering. Über das Organ 
der Seele. Königsberg 1796. 4., in der beigefügten Tafel. — J. F. Lob stein. Diss. de nervo adpar vagum aecessorio. Argentorati 
1760. 4. — Wagner. Icon. phys., Taf. XXVII, Fig. 7. — Rolando o. c. Taf. II, Fig. 2, litt. z. 

*) Haes er 's Archiv. 1842. Bd. III, Heft II. 



32 Joseph v. Lenhossek. 

ziemlich lose unregelmässige Zwischenräume zwischen sich lassend neben einander, aber 
durch sehr regelmässige Zwischenräume geschieden über einander, verlaufen im Allgemeinen 
unter anfänglich schwachen und zuletzt stärkeren Bögen mit äusserer Concavität nach vorne, 
aber auch unter starken Sehlangenkrümmungen zugleich nach abwärts, treten aus dem Bulbus 
rhachiticus heraus, wo sie sich noch mehr nach aussen wenden, und übergehen so, indem sie 
sich zum Theil noch zu sammeln haben, in die Bildung- eines Wurzelfadens einer Hypoglossus- 
wurzel über, welche, wie bekannt, ebenfalls plattgedrückt sind. Sie haben bei ihrem Durch- 
zuge durch den vor den motorischen Colonnen liegenden Theil des Bidbus rhachiticus sich 
durch die S ti Hin g'sche Bündelf ormation (§. 17) im Allgemeinen, und insbesondere 
zwischen den inneren Nebenoliven und den Pyramiden einerseits , sowie der äusseren Neben- 
olive, Pedunculus olivae, und dem vor selben liegenden Theile der Amol d 'sehen Gürtelschicht 
andererseits durchzuwinden , wobei sie den Windungen der angrenzenden Corticalsubstanz der 
letzteren entsprechende Wellenbiegungen zu beschreiben gezwungen werden. (Taf. II, Fig. 1, r 
auf der linken Seite allein.) Nur das am meisten nach innen gelegene Primitivfaserbündel 
der untersten Hypoglossuswurzel weicht insofern von den übrigen ab, dass es die Substanz 
des grossen inneren Nebenoliven durchsetzt. Diese centralen Faserzüge nehmen ferner sämmt 
lieh von unten nach aufwärts mit der allgemeinen Volumszunahme der erwälmten Organi- 
sationen gleichmässig an Stärke zu, werden wie die vorderen Spinalwurzeln durch Zwischen- 
räume von einander getrennt, welche jedoch zwischen den Primitivfaserbündeln zweier 
Wurzeln grösser sind, und bilden, wie diese, mit der hier unter einem Winkel von 145 Graden 
zum Horizonte gekrümmten Spinalaxe l ) einen nach unten gerichteten spitzen Winkel von 

33 Graden, daher auch noch Spuren dieser Faserzüge sehr hoch oben, nahezu den Querfasern 
des Nei'vus acusticus, auf Querschnitten, welche unter diesen Winkel gemacht werden, ange- 
troffen werden, bis diese sich gänzlich verlieren, worauf ein grösserer Zwischenraum folgt, 
bis, bereits im Gebiete des Pons Varoli, nach dem allgemeinen Typus des motorischen Systems, 
der ausser dem Plane dieser Abhandlung liegende Nervus abduceas wieder auftritt, welcher 
später von dein Nervus ociäomotorius wieder abgelöst wird , während der Nervus trochlearis 
sich nach aufwärts zur Valvula cerebelli hinaufschwingt, und der Nervus facialis , wenn 
auch ausschliesslich aus der motorischen Colonne hervorgehend, eine mehr seitliche Bahn 
einschlägt. 2 ) 

Die Schnitte zur Darstellung des centralen Verhaltens der einzelnen Hypoglossuswurzeln 
erheischen dasselbe systematische Vorgehen wie jene der vorderen Spinalwurzeln. Auf verti- 
calen Schnitten lassen sich die einzelnen Primitivfaserbündel nur in mehr weniger grösseren 
Fragmenten, welche durch Segmente der einzelnen Windungen der Corticalsubstanz der 
Oliven unterbrochen sind, darstellen, da selbst bei erlangter nicht geringer Fertigkeit, nach 
gewissen Krümmungen Messerzüge zu führen, es schon an und für sich höchst schwierig ist, 
den unregelmässigen Wellenbiegungen genau entsprechende Schnittflächen hervorzubringen, 
um so mehr von diesen wieder gleichmässig dicke mikroskopische Schnitte abzunehmen, welche 
ihr Hervorgehen aus der Gangliensubstanz bis in die Bildung eines äusseren Wurzelfadens 
ununterbrochen darstellen sollen. 






*) Bin- da oh. Gehirn. Bd. 2, pag. 30. 

'-) Stilling. Puiis nervus ahducens, Tat'. .'S . litt, a; Nervus oculomotorius, Taf. XI, litt, o und o ; Nervus trochlearis, Tat'. XVII, 
litt. T; Nervus facialis, Tat'. III, litt;. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 33 

§. 8. 
DIE OLIVEN UND NEBEN OLIVEN. 

Die Oliven, welche gegen das Ende des XVII. Säculums von Raym. Vieussens und 
Th. Willis gleichzeitig zuerst angeführt wurden und von Ersterem ihre Benennung erhielten, 1 ) 
sind, wie schon J. H. F. Autenrieth ahnte „Anfänge eines unteren zweiten kleinen Hirns," 
oder richtiger nach Professor J. Hyrtl die erste Andeutung einer seitlichen Entwickelung 
von Hemisphären, 2 ) welche, da sie gegenüber den einzelnen Organisationen des centralen 
Nervensystems embryonell sehr spät auftreten, 3 ) auch frühzeitig die Endgrenze ihrer 
Entwickelung erfahren. 

Beide Oliven zusammengenommen haben denselben Bau wie die Hemisphären des 
grossen Gehirns, indem sie wie jene aus Medularsubstanz bestehen, welche durch die 
Ausstrahlung ihrer Schenkel und der aus weisser Substanz bestehenden Quer-Commissur 
erzeugt wird, um welche sich wieder die Cortical-Substanz als selbstständig auftretende 
Gangliensubstanz (graue Substanz der Anatomen) in Form einer vielfach gewundenen Kapsel 
herumschlägt. Der einzige Unterschied beruht nur in dem, dass letztere von dem Stratum 
zonale Arnoldi grösstentheils umgeben wird. Es sind also die Oliven nach C. G. Ehrenberg, 
wie die Hemisphären des grossen Gehirns, ihrer Struetur nach nur peripherische Organe, 4 ) 
während die zwischen der äussersten Spitze des Conus medulläres und dem Infundibulum 
ununterbrochen verlaufende und sich auf die Gebilde der Seitenwände der dritten Hirnhöhle 
ausdehnende Gangliensubstanz allein als Centralorgan zu betrachten ist, daher auch letztere 
sein - passend von J. Meneghini Axis cephalo-spinalis und noch logischer von A. Förg 
Spinalaxe allein genannt wird. 5 ) 

Die beiden Oliven besitzen zwar im Ganzen die Form eines stehenden Ovoids , jedoch ist 
ihr unterer Pol schmächtiger als der obere , und während der letztere in gleicher Höhe mit 
der unteren Hypoglossuswurzel stellt, ragt der erstere auf zwei bis drei Linien über die 
Grenze des Bulbus rhachiticiis hinaus und liegt somit bereits in dem Gebiete des Pons 
Varoli.*) Die Stellung derselben ist eine solche, dass ihr gerader Durchmesser schief nach vorne 
und aussen gerichtet ist, daher nur ein geringer Theil derselben von der Arn o ld'schen Gürtel- 
schicht überkleidet nach aussen am. Bulbus rliachiticus sich hervorwölbt, während der grössere 
Theil derselben innerhalb dieses zu liegen kommt. Die vordere und innere Fläche jeder 
durch die benannte Schicht ganz überzogenen OKve ist gegen die Pyramide und den vordersten 
Theil der S tilling'schen Bündelformation gerichtet; die äussere aber, nur einem sehr 
geringen Theile nach von dieser Schicht überkleidet, grenzt fast durchgehends nur an die 
Stilling'schen Bündelformationen an. 



J ) R. Vieussens. Nevrographia universalis. Lugd. Batav. 1685. Fol. Pag. 37, Tab. IV, litt, s, s; Tab. V, XIV und XV. —Tb. Willis. 

Opera orania. Amstelodami 168C. 4. c. 18, Cerebri anatome, pag. 90. — Hyrtl. Anatomie, pag. 635. 
-) J. H. F. Autenrietb. Handbuch der empir. m. Phys. Tübingen. 3 Bd. 1801. Bd. 3, pag. 37. 

3 ) Carus. Darstellung des Nervensystems, pag. 287. — Tiedemann. Gehirn im Fötus des Menschen, pag. 60 und 96. 
*) Ehrenbergl. c. Poggendorff's Annal. der Physik. Bd. 28, pag. 464. 

5 ) J. Meneghini. De Axe cephalo-spinali. Diss. inaug. Batavii 1834. Pag. 48. — Marshall Hall. Von den Krankheiten des 
Nervensystems a. d. E. von Wallaoh, pag. 3. — Förg. Gehirn, pag. 13. 

6 ) Stilling. Pons Vwroli, Tab. I, litt. s. Tab. XIV und XVIII, Fig. 1, Tab. XII, Fig. 6 — 12. 

Denkschriften der mathem.-naturw. Cl. X. Bd. Abhandl. v. Nkhtmitgl. e 



34 Joseph v. Lenhossek. 

Der Pedunculus jedweder Olive zeigt sich dem unbewaffneten Auge auf horizontalen 
und vertiealen Schnitten als eine der Höhe des Hilus olivalis entsprechende schmale, blendend 
weisse Markstrahlung, welche, von der motorischen Colonne seiner Seite ausgehend, 
gleichzeitig mit den centralen Faserzügen der Hypoglossuswurzeln an deren äusserer Seite 
nach vorne zu verlauft, um dann diese zu verlassen und unter starker Bogenkrümmung mit 
vorderer innerer Wölbung sich nach aussen zu wenden, durch den Hilus olivalis einzutreten 
und durch ihre Ausbreitung die Medullarsubstanz der Oliven zu erzeugen, und zwar entweder 
für sich allein , oder aber in der Höhe der Commissur der Oliven mit dieser gleichzeitig. 
Die Primitivfasern eines Pedunculus entspringen ununterbrochen über einander aus der moto- 
rischen Colonne, und zwar, wo dieselben mit den Primitivfaserzügen der Hypoglossuswurzeln 
in gleicher Höhe zusammentreffen, gemeinschaftlich mit jenen, indem sie aus der Theilung 
des durch die zwei ursprünglichen Bögen gebildeten Primitivfaserzuges einer solchen hervor- 
gehen (Taf. II, Fig. 1, e), wo aber zwischen diesen centralen Hypoglossusfaserzügen 
Zwischenräume vorkommen, selbstständig mit vollkommen gleichem Typus, also ebenfalls unter 
der Form von zwei bogenförmigen elementaren Faserzügen, welche zu einem stärkeren gemein- 
schaftlichen zusammentreten und deren innerer mit jenem der anderen Seite bei schwächeren 
Vergrösserungen ebenfalls eine Ansa in der Mittellinie erzeugt, während bei stärkeren 
Vergrösserungen durch den beiderseitigen elementaren Ursprung der diese bedingenden 
Primitivfasern von der motorischen Colonne der anderen Seite ebenfalls eine Kreuzung 
unter sehr spitzigen Winkeln in der Mittellinie hervorgebracht wird. Die so aus der Gang- 
liensubstanz hervortretenden Primitivfaserzüge bilden vier bis sechs plattgedrückte Primitiv- 
faserbündel, welche sich ganz so verhalten, wie jene des Hypoglossus, liegen sein' lose 
neben einander, so dass zwischen diesen sich einzelne Bündelformationen Stillin g's von 
unten nach aufwärts durchschieben, während sie ohne Zwischenräume zwischen sich zu lassen 
über einander gelagert, unter .gleichen Winkeln von 33 Graden zur gekrümmten Spinalaxe 
nach vorne und abwärts zu verlaufen. Sobald diese durch den Hilus hindurch die durch die 
Corticalsubstanz der Oliven umschriebene Höhlung erreicht haben, verlieren sie ihre scharfen 
Begrenzungsränder, ihre Primitivfasern fahren aus einander und erzeugen eine gleichmässige 
blumenkohlartige Ausstrahlung, welche sich wieder in so viele seeundäre, tertiäre u. s. w. 
Ausstrahlungen theilt, als die Corticalsubstanz Nischen bildet. Es zeigen daher Schnitte in 
was immer für einer Richtung durch die Oliven geführt, bei durchfallendem Lichte an der 
Grenze der Corticalsubstanz die letzte Ausstrahlung dieser Primitivfasern gleich einer Garbe, 
deren Stamm in dem Mittelpunkte einer entsprechenden Nische liegt (Taf. II, Fig. 3, a), 
während bei auffallendem Lichte diese sich als blendend weisse Markfasersubstanz der Oliven 
darstellt, deren Ausbreitung hier schon Rolando kannte. '; 

Die Commissura olivarum, welche schon Fr. Rosenthal und K. G. Garns gekannt zu 
haben scheinen, 2 ) zeigt sieh dem unbewaffneten Auge als ein breites blendend weisses Mark- 
band, welches in der Mitte der Gesammthöhe des Hilus der beiden Oliven liegt oder wo deren 
Durchmesser am grÖssten ist, welche Stelle dem Zwischenräume zwischen der mittleren und 
oberen Hypoglossuswurzel entspricht, also wo keine centralen Faserzüge des Nervus hypo- 



') Rol an il o. Memorie doli Accad. di Torino, Tom XXIX, 1. c. pag. 15, n. — Desselb en, o. c. Tab. V, Fig. 6. 

ä ) Carus. Darstellung des Nervensyst., pag. 287. — Fr. Rosenthal. Ein Beitrag zur Encephalotoraie. Weimar 1815. Bau der 
Oliven, pag. 31. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 35 

glossus vorhanden sind. Es besitzt eine ziemliche Breite, aber nur geringe Dicke, geht quer 
durch das Septum hindurch , verschmälert sich von der Mitte nach aussen zu, und geht an 
seinen beiden Enden, vor dem durch den Ililus eintretenden Pedunculus jedweder Olive 
gelagert, gleichzeitig mit diesen und auf gleiche Weise in dessen Medullarsubstanz über 
(Taf. II, Fig. 2, e). Diese Commissur besteht aus platten Primitivfaserbündeln, welche schwache 
Wellenbiegungen beschreiben, wie jene der Pedunculi scharfe Contouren besitzen, die jedoch 
gegen die Enden zu immer schwächer werden, und sich endlich mit gleichem Typus wie diese 
an der blumenkohlartigen Ausstrahlung betheiligen. 

Die Corticalsubstanz jedweder Olive, welche ganz selbstständig dasteht, stellt eine 
länglich ovale Kapsel dar, welche für den in deren Höhlung eintretenden Pedunculus und 
Commissur eine nach ein- und rückwärts gestellte, schon Vicq d'Azyr bekannte 1 ) längliche 
Öffnung (Ililus) zurücklässt; sie bildet gleich jener der Hemisphären des grossen Gehirns die 
mannigfaltigsten Windungen, welche eben solchen individuellen Verschiedenheiten unterliegen, 
und besteht auch histologisch aus denselben Elementen, nämlich aus einer strueturlosen 
hyalinen Grundsubstanz, in welcher eine Unzahl gleichmässig pigmentirte von J. E. Purkyne 
zuerst gesehene Ganglienzellen von bedeutender Grösse eingebettet sind, 2 ) welche sich durch 
ihre mehr sphärische Form auszeichnen und dieser Substanz die gelbliche Färbung verleihen 
(Taf. II, Fig. 3, b). Diese Corticalsubstanz sticht sehr scharf auf Durchschnitten von der 
blendend weissen Medullarsubstanz derselben ab , und veranlasste vermöge des schon dem 
freien Auge ersichtlichen Zickzackverlaufes, als Ausdruck der Windungen, die Benennuni;: 
Nucleus dentatus olivae, und wurde später von G. Prochaska als Arbor vitae corporum olivarum 
beschrieben. 3 ) 

Das Stratum zonale Arnoldi umgibt die Corticalsubstanz der Oliven äusserlich zwar 
allseitig, innerlich aber nur zum Theil, indem sie die vordere innere Fläche derselben fast ganz, 
die hintere äussere Fläche derselben hingegen kaum bis auf ein Drittel nach einwärts zu über- 
zieht, und an keiner dieser bis zu den Polen derselben hinauf reicht. Es bildet also diese Gürtel- 
schicht hier gleichsam eine aus zwei Schalen zusammengesetzte und nach innen zu sowie gegen 
die beiden Polen zu geöffnete Hülse, deren vordere Schale die unmittelbare Fortsetzung des 
Stratum zonale selbst ist, welches sich von aussen nach einwärts zwischen den Oliven und 
Pyramiden hineinschlägt, während dessen viel kürzere hintere Schale eine nach einwärts zu 
abtretende spccielle Fortsetzung dieser Gürtelschicht darstellt. Diese beiden Hülsenschalen 
zeigen sich auf Querschnitten vermöge ihrer blendend weissen Farbe schon dem unbewaffneten 
Auge, und veranlassten C. Burdach zur Aufstellung eines äusseren und inneren Hülsen- 
stranges, 4 ) in soferne mit Unrecht, als dieselben keine „Stränge" bilden, und so wie überhaupt 
das ganze im späteren noch zu erörternde Stratum zonale (§. 18) aus parallel sehr gleichmässig 
verlaufenden Primitivfasern besteht, welche keine verticale, sondern nahezu horizontale 
Richtung besitzen. Diese Schicht streift nur sehr oberflächlich über die Windungen der 
< 'ortiealsubstanz der Oliven hinüber, besitzt nach aussen derselben, wo sie ganz oberflächlieh 



') Vicq d'Azyr, o. c. Taf. XXI, Fig. 5. — Arnold. Anatomie, Tom III, pag. 703. — Longet - Hein. Nervensystem, Tom I, 

pag. 317. — Förg. Gehirn, pag. 98, Taf. I. Fig. 3 — 5. 
-j Purkyne. Im Ber. d. Vers. d. Naturf. in Frag, 1. c. pag. 178. — Kölliker. Gewebelehre, pag. 287. 
3 ) Vicq d'Azyr o. et 1. c. — G. Prochaska. De struetura nervorum. Vindobonae 1779. Pag. 88, Taf. I, Fig. 3, 4, 5. — 

Desselben: Opera niinora, T. I, pag. 300, Taf. I, Fig. 3, 4, 5. 
*) Burdach, Gehirn, T. II, pag. 32—35. 



36 Joseph v. Lenhossek. 

liegt, eine Dicke von 2 Linien, nimmt aber, wo sie sieh vor- und hinterlialb der Oliven 
nach einwärts schlägt, an Dicke allmählich ab, und zerspaltet sich zuletzt in geschweift aus- 
laufende Bündeln, welche in die Enden der Processus reticulares (§. 10) übergehen (Taf. II, 

Fig. 1,9— ff)- 

Namhafte Venen durchziehen die Oliven , und zwar von aussen des Bulbus rhachiticus 
eindringende, welche horizontal und ziemlich geschlängelt verlaufen, durch die Gürtelschicht 
und Corticalsubstanz hindurch bis in die Medullarsubstanz hineinreichen, wo sie sich allmählich 
verlieren , während andere in verticaler Richtung theilweise die Medullarsubstanz, wo diese an 
die Nischen der Corticalsubstanz angrenzt, aber auch hie und da die letztere selbst, durch- 
setzen. Diese Venen zeigen auf Querschnitten sehr grosse Lichtungen und besitzen sehr dünne 
Wandungen, welche sehr oft innerhalb des präformirten Canals, wie bei den Centralvenen, 
collabirt angetroffen werden. Der Ursprung der horizontalen Venen fällt auf die äusseren 
grossen venösen Plexus der Pia mater; jene der verticalen ist mir nicht bekannt. 

Die Nebenoliven sind yertical stehende, an den beiden Polen schmächtiger werdende 
platte Körper, welche eine entweder den Oliven oder den Pedunculis derselben, oder aber 
den centralen Hypoglossuswurzeln zugekehrte ausgehöhlte und eine dieser entgegengesetzte 
gewölbte Fläche besitzen. 

Sie sind sämmtlich innerhalb der S tili in g'schen Bündelformationen eingebettet. Zwei 
derselben, ein äusserer und ein innerer, zeichnen sich durch ihre Grösse aus ; der äussere Hegt 
nahe zu der hinteren äusseren Oberfläche der Oliven , der innere an der inneren Seite theil- 
weise eines Pedunculus der Olive , theilweise aber auch der centralen Hypoglossuswurzeln. 
Sie scheinen sich auf die ganze Länge der Oliven auszudehnen, und eben so , wo diese am 
umfangreichsten sich zeigen , die grösste Breite zu besitzen. Auf Querschnitten zeigt sich der 
äussere halbmondförmig, der innere wurmförmig. Ausser diesen beiden kommen noch verein- 
zeinte kleine zwei bis drei innerhalb der Stillin g'schen Bündelformation, jedoch stäts hinter- 
halb des inneren grösseren, zerstreut vor, welche auf Querschnitten mehr eine sphärische Form 
zeigen (Taf. II, Fig. 1,A, i, kk). Sämmtliche Nebenoliven bestehen aus Corticalsubstanz, welche 
ganz identisch ist mit jener der Oliven, nur dass sie keine Höhlung sondern eine flache Nische 
umschliessen , und besitzen auch Stiele , welche durch Ablenkung von Primitivfasern der 
centralen Faserzüge der Hypoglossuswurzeln oder der Olivenschenkel erzeugt werden. J ) 

§. 9. 

DIE HINTEREN SPLNALWURZELN. 

Diese so wie die constant zwischen den, oft sämmtlichen, Cervicalpaaren vorkommenden 
hinteren Interspinalwurzeln, 2 ) welche sich, wie bekannt, alsogleich nach ihrem Austritte in 
einen oberen und unteren Ast gabelig spalten, um sich dann den zunächst liegenden Wurzel- 
fäden zweier angrenzender hinteren Spinalwurzel anzuschliessen , beziehen ihre elementaren 
Fasern aus den hinteren oder sensitiven Colonnen der beiden Gangliensäulen, und zwar 



') Stil li ng. Med. obl., Taf. IV, Fig. 2, Tai'. V, litt. r, und Taf. VI, litt. s. Die inneren Xebenoliven werden liier nag. 37 „Pyramiden- 
keme" genannt, zu welchen im Übrigen auch zwischen den einzelnen Bündeln der Pyramiden (nag. 30) Stellen gerechnet werden, 
welche diesen Organisationen (in den angeführten Tafeln sub litt, s, s, s) nicht entsprechen. 

-) Krause. Anatomie, pag. 1031. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 37 

treten dieselben hauptsächlich aus der eigentlichen Gangliensubstanz, und nur theilweise aus 
Müller'schen G-rossgangliengruppen hervor, da diese nur an bestimmten »Stellen als grössere 
Massen vorkommen, welche nicht immer eine ganz hintere, sondern mehr mittlere und seitliche 
Lage in den beiden Gangliensäulen einnehmen (§. 1). Ein directer Übergang von Primitiv- 
fasern dieser in jene der vorderen Spinalwurzeln, Avie L. Clarke versichert, ') findet nicht 
Statt, wohl aber stehen sich dort wo Müll er'sche Grossgangliengruppen eine mittlere Lage 
einnehmen, dieselben sehr nahe, indem aus einer solchen in entgegengesetzter Richtung 
gleichzeitig für beide Primitivfasern hervorgehen. Aber stäts entspringt auch ein Theil der 
Primitivfasern aus der sensitiven Colonne der anderen Seitenhälfte, welche alsdann den hinter 
dem Oentralcanal liegenden Theil der Commissur durchziehen. Es findet somit liier durch 
diesen theilweisen elementaren Ursprung der beiderseitigen hinteren Spinalwurzeln eine von 
A. Hannover geleugnete, von R. Wagner jedoch ebenfalls gesehene Kreuzung Statt, 2 ) nur 
dass dieselbe unter so spitzigen Winkeln vor sich geht, das die Fasern parallel zu verlaufen 
scheinen. Sowohl diese wie alle übrigen Primitivfasern stehen eben so wenig wie jene der 
vorderen Spinalwurzelfäden in einer Beziehung zu gewissen Abtheilungen (Strängen) der 
weissen Substanz der Medulla spinalis, wie A. Kölliker angibt. 3 ) Die Primitivfasern unter- 
scheiden sich von jenen der vorderen Spinalwurzeln durch ihre grössere Zartheit und Feinheit 4 ) 
und treten schon innerhalb der Gangliensubstanz in convergirender Weise insgesammt zu 
einem collectiven Primitivfaserbündel zusammen, welches je nach den verschiedenen Höhen 
der Medulla spinalis (pag. 5) aus der äusseren oder inneren Fläche der sensitiven Colonne 
heraustritt. Mit dem Beginne des Bulbus rhachiUcus , in dessen Gebiet der Ursprung und 
centrale Verlauf der obersten Wurzelfäden des dritten und alle übrigen des zweiten und ersten 
fallen, treten diese jedoch nicht mehr als collectives Bündel hervor, sondern als nach oben zu 
immer sehwächere und vereinzelte Faserzüge, welche gerade nach aussen ziehen und zwar 
vor der hier stattfindenden hinteren und äusseren kantig endenden Hervorwulstunu' ( pag. 7) 
der ( rangliensubstanz. 

Jedwedes sich so hervorbildende collective Primitivfaserbündel bildet alsogleich nach 
seinem Austritte eine bauschenartige Anschwellung, 5 ) wobei sieh die Primitivfasern zu seeun- 
dären gröberen, über einander schichtenweise gelagerten Bündeln gruppiren, welche alle ein 
geschweiftes Ansehen haben; jenseits dieser Anschwellung verschmächtigt sieh wieder ein jedes 
Bündel bis zur Austrittsstelle hin, und stellt ein stäts höheres als breiteres plattes, seitlich 
zusammengedrücktes Bündel dar, welches mit seiner oberen und unteren Fläche die weisse 
Substanz nur einfach durchsetzt, während dasselbe mit seinen seitlichen Flächen diese voll- 
kommen durchschneidet, tritt als solches aus der Medulla spinalis heraus, und übergeht so 
directe in die Bildung eines äusseren Wurzelfadens einer hinteren Spinalwurzel, erleidet jedoch 
an der Durchtrittsstelle durch die ringartig selbe umgebende Pia mater eine bedeutende Ein- 
schnürung, worauf sich dieselbe als Nevrilem scheidenartig auf diesem wieder weiter fortsetzt. 



') Clarke, o. c. pag. 611, Taf. XX, Fig. 2, Tai'. XXI. Fig. 1—6. 

2 j A.'Hann over. Recherohes microscopiques sur le Systeme nerveux, pag. 14. — Wagn er. Über die Eleraentar-Organisation des 
Gehirns. Nachr. v. d. G. A. Univ. zu Göttingen v. G. März 1854, pag. 93 u. 97. 

3 ) Kölliker. Gewebelehre, pag. 279, 280, 281. — Desselben: Mikr. Anatomie, pag. 419.— 422. 

4 ) E. Remalt. Vorläufige Mittheilung mikr. Beobachtungen über den inneren Bau der Cerebrospinal-"N"erven etc. Müll er 's Archiv 
1836, pag. 150. — J. Heule. Allgemeine Anatomie. Leipzig 1841. Pag. 669. — Engel, 1. c. Zeitschr. d. k. k. G. d. Ärzte in 
Wien, 2. Bd. 1848, pag. 105. — Kölliker, o. o. et 1. 1. c. c. 

5 ) St i Hin g und Wallach. Rückenmark, Fig. 5 und 7. 



38 Joseph v. Lenhossek. 

Diesem gemäss bilden sämmtliche Wurzelfäden au der Oberfläche der weissen Substanz 
der oben erwähnten Form nach entsprechende Löcher, ') welche durch bestimmte Zwischen- 
räume getrennt werden, wo die weisse Substanz ununterbrochen verlauft, sowie auch zwischen 
zwei Wurzelfäden solche vorkommen, welche sich begreiflicher Weise auch auf jene der 
centralen Primitivfaserbündel und ihren entsprechenden Kreuzungen ausdehnen, und sich also 
ganz so verhalten, wie bei den vorderen Spinalwurzeln (§. C). Der totale Eindruck, den 
die die weisse Substanz durchschneidenden hinteren Spinalwurzeln bei oberflächlicher 
Betrachtung hervorbringt, veranlasste die allgemein angenommene Aufstellung einer hinteren 
seitlichen Furche, indem man die Ch aus si er 'sehen Zwischenräume übersah, und begründete 
weiterhin darauf die Eintheilung in die hinteren und seitlichen Stränge; — jedenfalls ein viel 
verzeihlicherer Missgriff, als alle übrigen weiteren Stränge- Abtheilungen, die sich nicht 
einmal durch eine entfernte Ähnlichkeit mit einer interrumpirten Furche in der That 
bemänteln lassen. 

Die gegen die Peripherie zu verlaufenden centralen Primitivfaserbündeln der hinteren 
Spinalwurzeln zeigen von dem 30 stcn Spinalpaare angefangen, also nahezu von der äussersten 
Spitze des Conus medullaris, bis oberhalb der Lendenanschwellung oder dem 24 stcn Spinalpaare 
eine nur sehr geringe Krümmung nach aussen, indem sie fast gerade nach rückwärts gehen : 
von da an nimmt aber nicht nur die Curvenbildung allmählich zu, sondern die centralen 
Faserbündel treten allmählich immer mehr nach vorne aus der sensitiven Colonne hervor, 
wobei ihre centralen Faserzüge eine allmähliche Axendrehung nach vorne zu unternehmen, 
bis zuletzt die der obersten Wurzelfäden des zweiten Spinalpaares bereits eine solche Stellung 
haben, dass sie selbst über den Querdurchmesser der Medidia spinalis nach vorne zu hinaus 
ragen, und die hier bereits sehr schütteren, unregelmässigen, und vereinzelten centralen, Faser- 
bündel mit jenen der obersten Wurzelfäden des Nervus accessorius Willisii zusammenfallen. 
Dieser Übergang des sensitiven Systems in das seitliche oder gemischte Nervensystem zeigt 
sich aber auch äusserlich sehr deutlich ausgeprägt, besonders wenn man auf einer Seite 
des Bulbus rhachiticus die hinteren Spinalwurzeln entfernt hat ; man sieht so, wie die auf 
einander folgenden hinteren Spinalwurzeln unter einer schwachen Bogenkrümmung nach 
aussen und vorne sich wenden und endlich die obersten Wurzelfäden des zweiten Spinal- 
nervens unter spitzigen Winkeln mit dem seitlichen Nervensysteme zusammentreffen. Die 
hinteren Wurzeln des ersten Spinalnerven haben gewöhnlich eine abweichende ganz isolirte 
Lage, indem sie, mehr nach rückwärts hegend, ausserhalb der Wurzelreihe fallen ; im Übrigen 
sind dieselben sehr inconstant bezüglich der Zahl ihrer Wurzelfäden (1 — 3 ), so wie sie 
zuweilen ganz fehlen. 

In der Höhe des aus Gangliensubstanz bestehenden Kegels, welcher als Tuberculiun cinereüm 
Eolandoi nach aussen zu sich hervorwölbt (§. 1), welche Höhe mit jener des dritten Spinalpaares 
zusammenfällt, durchsetzen die Primitivbündel der hinteren Spinalwurzeln diesen vollkommen, 
wobei sich auf Querschnitten, welche in die Höhe eines noch als collectiv bestehenden 
solchen Bündels fallen, dieser Kegel bei schwachen Vergrösserungen eine Intwmescentia 
gangliformis täuschend nachahmt, während höher oben, wo nur mehr die centralen Faser- 
züge der hinteren Spinalwurzeln zwei bis drei vereinzelte Primitivfaserzüge darstellen, diese 
als schwache Verbindungsfäden zwischen den Gangliensäulen und dem als „geballte Substanz 



') Chaussier. Traitü d'encephale, pag. 134. — Longet-Hein, o. c. Tom I, pag. 198. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 39 

S tillin gs a sich zeigenden Kegel sich offenbaren, ') bis diese zuletzt immer schwächer werdend 
in die zunächst zu erörternden Processus reticulares sichverlieren (Taf. IV, Fig. 4 — 8 überall c; 
Taf. I, Fig. 1, h, Fig, 2 zwischen b und e). 

Die centralen Faserzüge der hinteren Spinalwurzeln folgen eben so regelmässig auf 
einander und sind durch eben solche Interstitiell getrennt, wie die der vorderen, bilden mit 
der Spinalaxe einen gleichen Winkel von 33 Graden, nur verlaufen sie natürlich gegenüber 
dieser nach ab- und rückwärts und bleiben so wie diese ohne Rücksicht der geringeren oder 
grösseren äusseren Senkung der Wurzeln sich allenthalben gleich, so wie auch hier von dieser 
Regel die zwei untersten Spinalpaare eine Ausnahme machen, indem sie Avie die vorderen 
ebenfalls fast senkrecht die weisse Substanz der äussersten Spitze des Conus medullaris durch- 
setzen , daher sie auf Querschnitten Bauschen zeigen, Avelche von der Gangliensubstanz gleich 
einem Kelche, von der weissen Substanz aber allseitig umgeben werden (Taf. IV, Fig. 3, c). 
Da die elementaren Faserzüge der hinteren Spinalwurzelfäden schon als solche und nicht 
zerstreut wie bei den vorderen Wurzeln durch die weisse Substanz hindurch gehen, so zeigen 
sich diese auf verticalen Schnitten, welche durch die hintere Längenspalte der Medulla spinak's 
hindurch parallel mit deren Querdurchmesser geführt wurden, auf diese Weise im Quer- 
schnitte mehr weniger schief getroffen , zwar ebenfalls unter der Form von länglichten 
Rhomben , die aus schiefen parallelen Primitivfaserzügen bestehen , welche beiderseits der 
Längenspalte eine entgegengesetzte Stellung einnehmen und mit derselben einen Winkel von 
33 Graden bilden, aber diese länglichten Rhomben folgen in einer linealen Reihe auf einander 
und lassen seitlich durch das Abstehen der Längsfasern der weissen Substanz sehr oft die 
Durchschneidung an diesen Stellen erkennen (Taf. III, Fig. 5, B). Die Darstellung des centralen 
Verhaltens der hinteren Spinalwurzeln bis in ihr Übergehen in die äusseren Wurzelfäden 
erheischt dasselbe systematische Schnittverfahren , wie es bei den vorderen Spinalwurzeln 
(§. 5.) angegeben wurde. Die Anhaltspunkte für vertieale Schnitte, welche die Spinal- 
wurzeln beider Systeme gleichzeitig darstellen sollen, sind wohl leicht aus diesen praktischen 
Angaben zu entnehmen, aber nicht so leicht auszuführen. 2 ) 

§. 10. 
DAS SYSTEMA NERVOSUM RADIALE UND DIE PROCESSUS RETICULARES. 

Ausser dem abgehandelten motorischen und sensitiven Nervensysteme ist noch ein drittes 
vorhanden, welches aus allseitig gegen die Peripherie zu verlaufenden Nervenfaserzügen besteht 
und somit ein Systema radiale darstellt, als den eigentlichen centralen Theil des Plexus ner- 
rasus piae matris Purkynei, Avelches wieder mit Ausnahme der obersten zwei Wurzeln 
alle übrigen des Nervus accessorius Willisii in sich enthält, die vor der Hand behufs der 
leichteren Auseinandersetzung in der Beschreibung der Organisationsverhältnisse dieses 
Systems ausgeschlossen sein mögen. 

Auf allen nämlich mehr weniger horizontalen Schnitten, welche von der äussersten Spitze 
des Conus medullaris durch die ganze Medulla spinalis hindurch geführt werden , gewahrt man 
eine Menge Primitivfaserzüge, welche die weisse Längsfasersubstanz und dann die Pia mater 



>) Stilling. Med. ob!.. Taf. III, Fig. 1—4 und Taf. IV. Fig. 1 
'') Ein solcher Schnitt ist auf der Taf. III. Fig. 1, abgezeichnet. 



40 Joseph v. Lenhossek. 

durchsetzen, weder in die Bildung von Wurzelfäden der vorderen noch der hinteren Spinal- 
wurzeln, noch aber in jene der erwähnten oberen des Accessorius W i 1 1 i 8 i i und der darauf 
folgenden übrigen Nerven des seitlichen Systems übergehen, sondern an der Oberfläche der 
Medulla spinalis hervortretend die Pia mater durchsetzen, sich dann nach aufwärts umbiegen 
und continuirlich in die Primitivfaserbündel des Plexus nervosus ipiae matris fortsetzen. 

Diese centralen Nervenfaserzüge umfassen bis hinauf zur Pyramidenkreuzung das ganze 
Gebiet der weissen Substanz von der vorderen bis zur hinteren Längenspalte hin, mit 
Ausnahme derjenigen Stellen, wo centrale Nervenfaserzüge der vorderen und hinteren Spinal- 
wurzeln die weisse Substanz durchsetzen ; also sind auch dort vorhanden, wo Interstitiell zwischen 
diesen vorkommen. Von der letztbenannten Stelle aber angefangen ist deren Gebiet nur auf 
dem hinter den fontaineartig ausstrahlenden vorderen Spinalwurzeln und später hinter den der 
Oliven fallenden übrigen Abschnitte des Bulbus rhachiticus beschränkt, mit weiterer Ausnahme 
derjenigen Stellen, wo wieder centrale Nervenfaserzüge des seitlichen Systems verlaufen. 

Die Primitivfasern dieser radialen Faserzüge entspringen nicht wie jene anderer Systeme 
aus der Gangliensubstanz der beiden Gangliensäulen unmittelbar, sondern aus dieser letzteren 
spinnen sich fadenförmige Fortsätze hervor, aus deren Enden unmittelbar die elementaren 
Faserzüge hervorgehen. Diese Fortsätze fliesscn aber alsobald, kaum einige Linien oberhalb 
der äussersten Spitze des Conus medullaris, zur Bildung eines Netzwerkes zusammen, welches 
gleich durchrieselnden Bächen die Längsfasern der weissen Substanz der Medulla spinalis, 
und später , wo diese am Bulbus rhachiticus in die Bündelformation übergehen, letztere als 
Processus reticulares durchsetzen. 

Die Stellung zur Spinalaxe ist bei diesen Processus so wie bei den aus diesen hervor- 
gehenden centralen Primitivfaserzügen eine entgegengesetzte derjenig-en des motorischen und 
sensitiven Nervensystems, indem sie die weisse Substanz schief von unten nach aufwärts 
durchsetzen und mit dieser einen gleichen Winkel von 33 Graden bilden. Da die Netzbildung 
der Processus reticulares hauptsächlich in dem Bereiche des Zwischenraumes der vorderen und 
hinteren Spinalwurzeln und im Bulbus rhachiticus seitlich des Septums fällt, während dieselbe 
in dem Bereiche des Zwischenraumes der vorderen Spinalwurzeln und der vorderen Längen- 
spalte, so wie noch mehr in jenem der hinteren Spinalwurzeln und der hinteren Längenspalte 
in viel schwächerer Weise stattfindet, diese selbst, ferner jene aus denselben hervorgehenden 
Primitivfaserzüge besondere specielle Formverschiedenheiten und Verlaufsweisen annehmen, 
diese einzelnen Gebiete aber gewissen Abtheilungen der Medulla spinalis entsprechen , so ist 
auch die Eintheilung des radialen Nervensystems, behufs der leichteren Auseinandersetzung 
der einzelnen Metamorphosen von unten nach aufwärts Her Medulla spinalis, in ein solches der 
vorderen seitlichen und hinteren Abtheilung zulässig, wenn auch, wie schon erwähnt würde, 
zwischen den interstitiell der centralen Faserzüge der vorderen und hinteren Spinalpaare diese 
hier so gut wie dort vorkommen. 

Von der äussersten Spitze des Conus medullaris angefangen durch die ganze Höhe der 
Medulla spinalis bis zur Pyramidenkreuzung durchsetzen die Primitivfaserzüge der vorderen 
und hinteren Abtheilung dieses radiären Systems die weisse Substanz unter mehr weniger 
schwachen Bogenkrümmungen mit nach innen gestellter Convexität, durchsetzen die weisse 
Substanz nach innen der betreifenden Spinalwurzeln fächerartig zerstreut und treten an ver- 
schiedenen Punkten der vorderen und hinteren Fläche der Medulla spinalis und den Seiten- 
wänden der beiden Längenspalten bis nahe zu dem Grunde heraus. 



Neue Untersuchungen über den feineren Hau des centralen Nervensystems. 4 1 

Die der vorderen Abtheilung zeigen sich nur bis zur angegebenen Höhe der Medulla 
spinalis und gehen aus Processus hervor, -welche aus der Gangliensubstanz der motorischen 
Colonnen gleich Dornen hervorsprossen; sie unterscheiden sich von jenen der vorderen Spinal- 
wurzeln nur dadurch, dass sie nicht in die Bildung dieser, sondern in jene des Plexus piae 
matris übergehen, sowie dass ihre Primitivfaserzüge eine andere Richtung haben; spalten sich 
übrigens wie diese sehr oft gabelig (Taf. I, Fig. 1, i). Die der hinteren Abtheilung gehen aus 
Processus hervor, welche einestheils aus der Gangliensubstanz der sensitiven Colonnen hervor- 
sprossen und hin und wieder ein Netzwerk von sehr unregelmässigen Maschen erzeugen, 
einestheils lösen sich aber auch einzelne Faserzüge von den Primitivfaserbündeln der hinteren 
Spinalwurzeln selbst ab (Taf. I, Fig. 1, /, in). Sie erhalten sich so lange im Bulbus rhachiticus, 
als noch die beiden Gangliensäulen nach rückwärts von der Aveissen Substanz umrandet 
werden, wobei sie sich sowohl aus den hier befindlichen inneren stumpfen, wie auch äusseren 
eckigen hinteren Hervorwulstungen der Gangliensubstanz (pag. 7) hervorbilden. 

Die Primitivfaserzüge der äusseren Abtheilung des radialen Systems haben, von der 
äussersten Spitze des Conus medullaris angefangen durch die ganze Höhe der Lcnden- 
anschwellung und dem oberhalb derselben gelegenen schwächeren Theile der gesammten 
Medulla spinalis einen fast geradlinigen, gegen die Peripherie zu jedoch divergirend ausstrah- 
lenden Verlauf, thcilen sich ebenfalls zuweilen dichotomisch und gehen aus Processus 
reticulares hervor, die aus den Seitenflächen der beiden Gangliensäulen, also aus beiden hier 
mit einander zusammenfliessenden motorischen und sensitiven Colonnen hervorsprossen. Diese 
letzteren bilden im Bereiche der Lendenanschwellung ein sehr unregelmässiges Netzwerk, 
welches namentlich nahe zu den hinteren Spinalwurzeln sich hinzieht (Taf. I, Fig. 1, m, Ä'); 
aber ausserdem durchsetzt hier ein Bündel von Längsfasern der weissen Substanz das äussere 
Drittel der Gangliensäulen selbst, welches sich auf horizontalen Schnitten vollkommen rund 
zeigt, da aber sowohl unter- wie auch oberhalb dieser Stelle die Substanz der Gangliensäulen 
an Umfang verliert, so fällt dieses Bündel wieder ausserhalb derselben und lässt sich als solches 
von den übrigen Längsfasern der weissen Substanz nicht mehr unterscheiden. Je mehr die 
Schnitte der äussersten Spitze des Conus medullaris so wie der dünnsten Stelle der Medulla 
spinalis zu fallen, um so mehr treten die Processus dornähnlich aus den Gangliensäulen hervor 
und um so regelmässiger zeigt sich die radiale Ausbreitung der Nervenfaserzüge. Oberhalb 
der letztgenannten Stelle, wo der Umfang der Medulla sjiinalis wieder zunimmt, durch die 
ganze Höhe des übrigen Dorsalabschnittes derselben und der Nackenanschwellung bis hinauf 
zur Pyramidenkreuzung, nehmen die Primitivfaserzüge immer mehr an Unregelmässigkeit zu, 
indem sie unter den mannigfaltigsten Wellen- und Winkelbildungen gegen die Peripherie zu 
verlaufen, spalten sich nirgends mehr dichotomisch und bilden zunächst den vorderen und 
hinteren Spinalwurzeln gedrängtere aber auch stärkere Züge. Die Processus reticulares bilden 
ein nach oben zu immer mehr an Ausdehnung und Mannigfaltigkeit bezüglich seiner Form- 
verhältnisse zunehmendes Netzwerk mit sehr unreo-elmässio-en , nur sehr selten kreisrunden 
Maschen, so dass diese Processus gleich Strömen die weisse Substanz in inselartige Gruppen 
zerklüften, deren Hauptströmungen stäts eine vorherrschende Tendenz gegen die Peripherie 
zu zeigen (Taf. IV, Fig. 3 — 8). So wie in der Lenden- so auch hier in der Nackenanschwellung 
durchzieht ein rundes Bündel das äussere Drittel jedweder Gangliensäulen (Taf. IV, Fig. 6, nach 
innen das Pete), welches sich wieder gleichfalls aus selbigem Grunde ober- und unterhalb 
dieser verliert. Von der Höhe der Pyramidenkreuzung angefangen, durch die ganze Höhe des 

Denkschriften der mathem.-naturw. Cl. X. Bii. Abhandl. v. Niehtmitgl. f 



4:2 Joseph v. Lenhosse'k. 

Bulbus rhachiticus , gelien die Processus reticulares sowohl aus der Seitenfläche des hier auf- 
tretenden Septums, wie auch von den allmählich sich immer mehr juxtaponirenden vier Colonnen 
der beiden Gangliensäulen hervor ; erstere verlaufen im Allgemeinen von innen nach aussen 
(Stilling's Fibrae griseae transversae), letztere von rück- nach vorwärts in concentrischen 
Halbkreisen mit nach innen gestellter Concavität (Stilling's Fibrae griseae arciformes 
internae). 1 ) Das durch selbe gebildete Netzwerk durchsetzt die Stilling'schen Bündel- 
formationen und zeigt dabei nach aufwärts zu immer regelmässigere Masehen, namentlich je 
näher diese dem Septum zu fallen, während jene welche die Corpora restiformia durchsetzen, 
ein grob gegittertes Netzwerk erzeugen, und jene welche die Pyramiden durchsetzen, sehr 
unregelmässige Netzformationen darstellen. Diese Processus reticulares reichen bis an die 
innere Fläche des Stratum zonale Arnoldi, und fliessen dort wo sie mit dem Ganglienkegel 
(Fortsetzung des Tuberculum Rolando's) zusammenstossen , mit diesen zusammen (Taf. I, 
Fig. 2, vi, Taf. II, Fig. 1, t — t). Die aus selben hervorsprossenden Primitivfaserzüge verlaufen, 
so lange vordere Spinalwurzeln vorhanden sind, wie diese eine fontaineartige Ausstrahlung 
erzeugend, später aber nehmen dieselben auffallend an Stärke zu, stehen in bedeutenden 
Abständen von einander und laufen in concentrischen Kreisen vor den centralen Bahnen der 
einzelnen Nerven des seitlichen Systems, durchsetzen einfach die Arnold'sche Gürtelschicht 
so wie die Pia mater, und gehen so direct in die Bildung des Plexus nervosus piae matru 
über (Taf. II, Fig. 1, q—q). 

Die histologischen Elemente der Processus reticulares bis hinauf zu jenen Höhen, wo das 
Stratum zonale Arnoldi auftritt, sind ganz identisch mit jenen der an der äussersten Peripherie 
gelegenen Substanz der beiden Gangliensäulen, nämlich eine amorphe hyaline Grundlage, in 
welcher nur sehr wenige zerstreute pigmentlose uninueleare Ganglienzellen ohne nachweis- 
bare Fortsätze, im Übrigen aber Kölliker's freie Zellenkerne eingebettet sind, die wieder 
in eine feine granulirte Substanz oder Moleculen sich allmählich zerstäuben und grösstenteils 
nur mehr als solche sich ununterbrochen in diese Processus reticulares hinein fortsetzen, aus 
welcher sich dann immer deutlicher werdend«' zarte Primitivfaserzüge hervorbilden, welche 
denjenigen des radialen Nervensystems entsprechen. 

Von der letztbenannten Höhe der Medulla spinalis angefangen bis zum Ports Varoli zeigen 
sieh zwar diese Processus reticulares ebenfalls ganz gleich in ihren histologischen Elementen, 
nur werden sie hier ihrer ganzen Ausdehnung nach von schütteren Faserzügen der Primitiv- 
fasern durchsetzt, Avelehe dem Fasersysteme des Septums (§. 18) angehören. Der unmittelbare 
Übergang der J'rocessus reticulares in die Primitivfaserzüge der seitlichen Abtheilung des 
radialen Systems, bis zu ihrem Übertritte in die Pia mater, wurde schon von Remak und 
Kölliker „als Kerne führende Fasern der Substantia gelatinosa a und als „daraus sich ent- 
wickelnde Nerven der Pia mater" beschrieben, „welche in keinerlei Beziehung zu den vorderen 
und hinteren Spinalwurzeln stehen'". 2 ) 

Indem die in der hyalinen Grundsubstanz dieser Processus reticulares eingebetteten Mole- 
cule die Durchsichtigkeit derselben trüben und diese von der undurchsichtigen weissen Substanz 
Hingeben sind, so zeigen dieselben bei auffallendem Lichte, betrachtet das Verhalten trüber 



') Stilling. Med. obl., pag. IG. Taf. V, lit. /; Taf. VI und VII, Fig. 1, -_>. 

-) Henlc. Allg. Anat. pag. 677, Taf. I, Fig. 2. — Remak. Anatom. Bemerkungen über das Gehirn, das Rückenmark und die 

Nervenwurzeln. Müll er 's Archiv 1841, pag. 506 und 514. — Dessen: Observ. anat. et mier. de systemat. nervosi struetura, 

pag. 12. K.'illikcr. Gewebelehre, pag. "-'77. — Dessen: Mikr. Anat.. pag. 422. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centreden Nervensystems. 43 

Medien vor einem dunklen Grunde, ') da aber diese Körperchen ihrer Zartheit wegen sich bei 
Betrachtung von Schnittflächen als solche von der weissen Substanz mit unbewaffnetem Auge 
nicht ausnehmen lassen, so erzeugen dieselben einen graulich-gelblichen Ton — Substantia 
gelatinosa Roland oi 2 ) — , welche sich namentlich dort wo die Retebildung stattfindet — also 
seitlich der beiden Gangliensäulen und von da aus weiter zunächst den beiden Spinalwurzeln — 
am ausgeprägtesten zeigt. Es ist also, wie Arnold sagt: kein wesentlicher Unterschied zwischen 
der Substantia gelatinosa und cinerea. 3 ) 

Die Processus retikuläres und ihre Reteformation wurde schon von Arnold gesehen, aber, 
wie später Clarke und Förg gethan, als „Bete vasculosum" dahingestellt; während die Form- 
verhältnisse dieses Rete bei schwächeren Vergrösserungen auf horizontalen Schnitten Stilling 
beschrieb, ja sogar sich für einzelne gröbere Faserzüge des radialen Systems dahin aus- 
sprach, dass sie „wahrscheinlich Nerven der Pia mater seien", und endlich Schillin g's 
Zeichner die histologischen Verhältnisse einiger centralen Faserzüge dieses letzteren natur- 
getreu wiedergab. 4 ) 

Die Schnitte zur Darstellung des radialen Systems erfordern dasselbe Vorgehen wie im 
Allgemeinen bei den vorderen Spinalwurzeln (pag. 29) angegeben wurde. Horizontale Schnitte 
zeigen stäts schon dieses, sind aber nur für schwächere Vergrösserungen geeignet, indem diese 
nicht der Richtung der Verlaufsweise ihrer Primitivfasern entsprechen. Schiefe Schnitte, welche 
in der Richtung nach der centralen Inclination der vorderen und hinteren Interstitien der 
Spinalwurzeln geführt werden, zeigen zwar dieselben auch, aber wie bei den im Früheren 
erwähnten nur fragmentarisch (Taf. IV, Fig. 2, A, B) , da die Stellung dieser zur Spinalaxe 
eine entgegengesetzte ist, während bei jenen des seitlichen und gemischten Systems (bis zum 
Pons Varoli) das Gegentheil stattfindet. Da die Faserzüge schief nach aufwärts unter einem 
Winkel von 33 Graden zur Spinalaxe ziehen, so müssen auch alle Schnitte diese Richtung 
haben, indem jedoch dieselben allseitig ausstrahlen, folglich einen Kegel I »('schreiben, so kann 
man natürlich nur einzelne Abtheilungen derselben zum Gegenstande seiner Untersuchungen 
wählen, wobei stäts die Pia mater in dem Schnitte mitbegriffen werden muss. - Verticale 
Schnitte, welche die radialen Faserzüge allein darstellen sollen, lassen sich nur an jenen Par- 
tien der Medulla spinalis mit Erfolg vollziehen, wo diese geradlinig gegen die Peripherien zu 
verlaufen, z. B. in der Mitte des Dorsalabschnittes, wobei stäts auch die Pia mater mit in dem 
Schnitte zu begreifen ist; gelungene Schnitte dieser Art gehören jedoch zu den seltenen. 
Verticale Schnitte, welche das centrale Verhalten der vorderen und hinteren Spinalwurzeln 
zeigen, geben das beste Bild für die Verlaufsweise des radialen Systems, wenn der Schnitt 
nur eine feine Schicht von Primitivfasern der äussersten Partie dieser mitgenommen hat, 
indem radiäre Faserzüge fast überall hart an den Faserzügen dieser Spinalwurzeln vorüber- 
streifen. Man sieht so die gestreiften gröberen Faserzüge aus einer Spinalwurzel mit jenen der 
viel schmächtigeren geschlängelt verlaufenden radiären Faserzüge in sich kreuzender Richtung 
gleichzeitig verlaufen (Taf. III, Fig. 1, e — e). 



y ) Brücke 1. o. Sitzungsb. d. kais. Akad. der Wissenschaften in Wien, Bd. IX, pag. Ö30. 

-I Rolando. Cerbello, Tora. I, pag. 285 und 287. 

■'■ I Arnold. Anatomie, Tom. III, pag. 642. 

1 1 A r n o 1 d. Hau des Hirns und Rückenmarkes, pag. 14. — Desselben: Icones, fasciculus prinins, Taf. IX, Fig. 1. — Clarke o. c. 

pag. 613, Taf. XXIV, Fig. 12. — Stilling. Med. obl., pag. 4, Taf. II, Fig. 1; Taf. III, Fig. 1 — 3; Taf. IV, Fig. 2; Taf. V, VI, 

VII, Fig. 1 — 6. — Förg. Gehirn, pag. 48. — Schilling o. c. Tab. I, e parte cervicali felis. 

f* 



44 Joseph v. Lenhosse'k. 

§• 11. 
DER PLEXUS NERVOSUS PIAE MATRLS PURKYNEL 

Die an unzähligen Punkten der Oberfläche der Medulla spinalis hervortretenden Nerven- 
faserzüge des radialen Systems übergehen in die Pia mater, indem sie die Bindegewebssehicht, 
welche die Grundlage derselben bildet, durchsetzen und gehen so direct in die Bildung des 
von J. E. Purkvne entdeckten Nervengeflechtes der Pia mater über. ') Diejenigen Faserzüge 
der vorderen und hinteren Abtheilung des radialen Systems, welche an den Seitenwänden der 
beiden Längenspalten herauskommen , gehen mehr weniger indirect in die Bildung dieses 
o-enannten Geflechtes über. Sie treten nämlich an die Seitenflächen des Processus anterior und 
posterior der Pia mater, verlaufen an diesen gebunden in der Richtung von rück- nach vor- 
wärts im ersteren und in entgegengesetzter Weise im letzteren Falle, durchsetzen die Pia 
mater beiderseits des Sinus venosus anterior und der Vena mediana posterior der Medulla spinalis 
und gewinnen so erst die äussere Fläche der Pia mater (Taf. I, Fig. 1, bei e und/). Diese 
Faserzüge haben also um so längere Strecken bis zur letztbenannten Stelle hin durch- 
zumachen, je näher ihre Austrittsstellen aus der Medulla spinalis gegen den Grund der beiden 
Längenspalten zu fallen, wobei sie bereits durch gegenseitige Anastomosen unter einander 
während ihres Verlaufes an den Seitenflächen der benannten Processus der Pia mater zarte 
Geflechte darstellen. 

So wie die ursprüngliche Richtung der einzelnen radialen Faserzüge als eine schiefe von 
unten nach aufwärts sich zeigt, eben so durchsetzen sie auch die Pia mater selbst, biegen sich 
ohne Ausnahme alsdann nach aufwärts, treten gewöhnlich zu mehreren unter mehr weniger 
spitzigen Winkeln zusammen und bilden so ein Geflecht, welches von der äussersten Spitze 
des Conus medullär is angefangen nach aufwärts bis in die Schädelhöhle hinein sich ununter- 
brochen fortsetzt, dabei nehmen die dasselbe constituirenden Faserzüge durch immer neue 
Zuzüge von unten nach aufwärts an Stärke allmählich zu, anastomosiren nicht nur auf das 
Mannigfaltigste untereinander, sondern geben auch unter oft sehr stumpfen Winkeln Seitenäste 
ab, welche gegen die vorderen und hinteren Spinalwurzeln zu verlaufen, sich dabei in immer 
schmächtigere Faserzüge spalten , welche zuletzt in diese direct übergehen , wobei Primitiv- 
fasern dieser mit jenen eines entsprechenden Wurzelfadens eines vorderen und hinteren Spinal- 
nervens sehr bald so parallel verlaufen, dass sie sich von diesen nicht mehr ausnehmen lassen, 
daher es auch sehr schwer zu bestimmen sein dürfte, ob sie wirklichen Antheil an der Bildung 
dieser nehmen, oder ob sie höchst wahrscheinlich nur diesen Weg einschlagen um dann die- 
selben zu verlassen und als Nerven der Arachnoidea weiter zu ziehen. Diese merkwürdige 
Thatsache der Anschliessung an die Spinalwurzeln hat Remak zuerst beobachtet und in Folge 
dessen den Ursprung des P urkyn e' sehen Nervengeflechtes von hier aus abgeleitet. 2 ) Die 
Nervenfaserzüge dieses Geflechtes verlaufen, wie H. Luschka ganz richtig bemerkt, nur sehr 
vereinzelt in der Pia mater,*) oder mit anderen Worten, sie sind im Yerhältniss ihrer Anzahl 
o-eo-enüber iener anderer Membranen nur sehr sparsam verbreitet, so wie das durch selbe 
bedingte Geflecht einen viel unregelmässigeren und steiferen Typus in seinen Formen dar- 



1 J. E. Purkyne. Mikroskopisch-nevrologische Beobachtungen. Müllcr's Archiv, 1845, pag. 283. — Bericht der Versammlung 

der Naturforscher in Prag. 18:S7. I'ag. 177 und 178. — O. Luening. De velamentis medullae spinalis. Vratislaviae 1839. 
-i Remak 1. c. Müller's Archiv. 1841, pag. 418. 
;; i H. Luschka. Die Structur der serösen Häute. Tübingen 1851. 4. Tag. 70, Taf. II. Fig. '2. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 45 

stellt, als in jenen anderer häutigen Gebilde. Eine anderweitige Eigentümlichkeit dieses 
Geflechtes ist aber gegeben durch das Auftreten von Ganglienzellen, welche theils 
zwischen den Primitivfasern eines Faserzuges eingeschaltet, theils äusserlich anhängend 
angetroffen werden (Taf. III, Fig. 4). 

Die eingeschalteten Ganglienzellen — Ganglia intercalaria — kommen nur vereinzelt 
vor und sind bezüglich ihrer Lage entweder centrale oder parietale. Die centralen oder in 
der Axe eines Primitivfaserzuges gelegenen Ganglienzellen kommen am allerhäufigsten 
zunächst den Winkeln vor, welche von den eomponirenden Faserzügen dieses Geflechtes 
erzeugt werden, so wie auch zunächst den Theilungswinkeln, welche durch die weitere Ver- 
ästelung derselben erzeugt werden, also ihrer Lage nach ähnlich, wie sie nur bei den Fischen 
F. H. Bidder, K. B. Reichert, H. S t an nius , Ch. Ro bin antrafen, ') im Übrigen aber 
auch, wiewohl seltener, im Verlaufe des Stammes eines ungetheilten Faserzuges selbst. Die 
parietalen sind stäts viel kleiner, reichen nie frei über die Oberfläche eines Faserzuges 
hinaus, sind aber diesen sehr nahe gerückt, gehören also nicht wie jene von A. Ecker. 
R. Wagner und Anderen beobachteten den Nervenscheiden an. 2 ) Die Form dieser inter- 
calirten Ganglienzellen ist stäts oval, ihre Bänder sind gezackt und zwar stellt sich — ■ an 
grösseren Exemplaren — ein zweifelloser Zusammenhang deren Spitzen mit einzelnen Primi- 
tivfasern heraus , oder mit andern Worten, sie nehmen von hier aus ihren Ursprung, wie es bei 
anderen eingeschobenen Ganglienzellen A. Hannover, J. Engel, A. Kolli ker und 
T. Leydig nebst Anderen beobachteten und schon Ältere, wie J. B. Winslo wius, J. M. 
Lancisius, Cl. N. leCat, C. Johstone, J. Pfeffinger u. s. w. ahnten. 3 ) Durch die 
centralen Ganglienzellen werden die Primitivfasern eines Faserzuges in entsprechender Weise 
aus einander gedrängt und die Conto uren derselben ausgebaucht, während durch die parietalen 
Ganglienzellen die oberflächliche Schicht derselben mehr weniger nach aussen hügelig her- 
vorgedrängt wird. Sämmtliche Ganglienzellen besitzen einen, oft auch mehrere Kerne wie auch 
Kernkörperchen, welche letztere eine excentrische Stellung einnehmen, und sind stäts pigmentlos. 

Die äusserlich anhängenden Ganglienzellen — Ganglia externe appendentia — kommen 
sowohl vereinzelt als auch zu traubenförmigen Gruppen angehäuft vor. Die ersteren kommen 
gewöhnlich nur an den Theilungswinkeln der einzelnen Faserzüge, letztere aber, welche jenen 
von J. Engel in dem Sympaticus und von C. Ludwig in den Herznerven von Rana 
beschriebenen 4 ) sehr ähnlich sind, gewöhnlich nur an einem Seitenaste des Pur kyn e 'sehen 
Geflechtes vor. Wie diese äusseren Ganglien mit selben verbunden sind, konnte ich jedoch 
nicht ermitteln, obwohl einzelne Primitivfasern gleich Stielen zwischen solchen Gruppen ein- 
treten. Diese Ganglienzellen sind im Allgemeinen kleiner als jene der intercalirten, unterscheiden 



: ) Bidd er und Re i chert. Zur Lehre von dem Verhältnisse der Ganglienkörper zu den Nervenfasern, pag. 15. — Stannius. 

Nervensystem der Fische, pag. 24, Taf. IV, Fig. 12 und 13 vom Squalus. — Robin 1. c. L'institut 1847, Tom. XV, Nro. 687, 

pag. 79, Nro. 699, pag. 171, Tom. XVI, Nro. 733, pag. 37. Überall von Raja. 
-) A. Ecker 1. c. Zeitschrift für wissenschaftliche Zoologie, T. I, pag. 39, von Torpedo galvanii. — Wagner. Über den Bau der 

elektrischen Organe im Zitterrochen, 1. c. — Henle. Allgemeine Anatomie, pag. 656. — Hannover. Recherch. micr. sur le syst. 

nerveux, Taf. VI, Fig. 7 und 8. — Engel I. c. Zeitschrift der k. k. G. der Ärzte in Wien. 1848, T. 2, bei Frosehlarven. — Kölliker 

I.e. In dessen Zeitschrift für wissenschaftliche Zoologie, 1849, Tom. I. — Leydig I.e. M ülle r's Archiv, 1851, pag. 244, 

Taf. X, Fig. 3 und 4, bei Chimaera monsirosa. 
:i ) Ch. F. Ludwig. Scriptores nevrologici minores selecti. Tom. IV. Lipsiae 1791 — 1795. 4. Tom. I. — J. Pfeffinger. De 

struetura nervorum, pag. 21. „ Novis filamentis augentur nervi in gangliis." 
*) C. Ludwig. Über die Herznerven des Frosches. Müller's Archiv, 1848. Pag. 139, Taf. VII, Fig. 1, 2, 6, 7 und 8. — J. Engel. 

Zur Anatomie des Nervus sympalhicus. Vierteljahrsschr. für die praktische Heilkunde. Prag 1850. Tom 27, pag. 143, Fig. 7—13. 



46 Joseph v. Lenhosse'k. 

.sich durch ihre Kugelform , ungezähnten Rändern und stark rostbraunen Pigmentflecken von 
diesen, besitzen aber eben so gut Kerne und Kernkörperchen, welche ebenfalls gewöhnlich 
eine mehr excentriscke Lage einnehmen. 

Es ist also die Pia mater ihrer ganzen Ausdehnung nach von einem Nervengeflechte 
durchzogen, dessen Entdeckung wir Purkyne verdanken und dessen physiologische Bedeu- 
tung durch die Gegenwart von Ganglienzellen der unbekannten des Nervus sympattcus sehr 
nahe stehen dürfte, während andererseits dessen centraler Ursprung aus den gesammten 
Colonnen der beiden Gangliensäulen sowohl auf eine motorische wie auch sensitive weitere 
Beziehung schliessen lässt, eine Muthmassung, welche F. Magendie's vor 30 Jahren und 
J. Budge's in neuerer Zeit veröffentlichten Resultate zu bestätigen scheinen, welche auf die 
unmittelbar folgenden Erscheinungen der Reizung der Pia mater an lebenden Thieren sich 
beziehen, als da sind namentlich Schmcrzäusserungen und Convulsionen. ') 

Da die weisse oder Nervenfasersubstanz und die Crangliensubstanz der gesammten 
Meäutta sj)iiialis in physiologischer Beziehung eine sehr verschiedene Aufgabe zu lösen haben 
und so auch die aus den einzelnen Colonnen der letzteren hervorgehenden Primitivfaserzüge, 
so können die verschiedenen Äusserungen, welche sich bei Experimenten an lebenden Thieren 
erweisen, nur dann eine specielle physiologische Anwendung finden, Avenn sie die Folge von 
isolirt in das Bereich solcher Untersuchungen gebrachten durch die weisse oder Ganglien- 
substanz bedingten afficirten einzelnen Organisationen sind, und müssen daher um so miss- 
trauischer aufgenommen werden, je weniger dieselben dem Experimentator zugänglich sind: 
es wird daher Niemand Ch. Bell's Entdeckung der motorischen und sensitiven Eigenschaften 
der vorderen und hinteren Spinahvurzeln bezweifeln können, da diese ausserhalb der Medidia 
spinalis liegenden Wurzelfäden derselben Jedem zugänglich sind ; aber auf diesem Wege der 
Vivisectionen die physiologischen Beziehungen der einzelnen Organisationen der Medulla 
sjpinalis erörtern zu wollen, wird nie zum gewünschten Ziele führen, da diese ausser dem 
Bereiche der Zugänglichkeit liegen. Wer kann bestimmen , mit der Spitze einer Nadel durch 
die nervenhältige Pia mater hindurch die weisse Substanz allein mit Ausweichung der mikro- 
skopischen Nervenfaserzüge des radialen Systems und ihrer Processus reticidares anzustechen? 
Gebilde, die schon ihrer verschiedenen anatomischen Beschaffenheit nach auch eine entschieden 
verschiedene physiologische Function haben müssen. Desshalb sind alle von den Experimen- 
tatoren angegebenen Erscheinungen „von Reizungen und Durchschneidungen dieses oder 
jenes Strang-es" so heterogen und widersprechend, da sie einen Complex von Erscheinungen 
verschiedenartiger getroffener Organe in sich enthalten, welche mehr weniger zufällig in 
Mitleidenschaft gezogen wurden. 

Die Darstellung des Purkyne'schen Plexus nervosus piac matris erheischt die Gewinnung 
von isolirten Stücken der Pia mater. Man hat daher die Spinalwurzeln von der Oberfläche der 
gehärteten Medulla spinalis behutsam abzuheben und die sich dem freien Auge ergebenden 
zarten Verbindungsfäden zwischen diesen beiden knapp von deren inneren Fläche sorgfältig 
mittelst einer Staarnadel durchzusehneiden und dann nach vorausgegangener Schnittumrandung 
die Pia mater ohne Zerrung abzustreifen. Da dieses Geflecht an der äusseren Fläche der 
Pia mater verlauft, so ist auch nur an jener dieser Stücke dasselbe zu finden, und zwar ganz 



') F. Magendie. Journal de Physiologie expuriment, avril 1S2.">. pag. 154, 1S7 und 181). — .1. Budge. Untersuchungen über das 
Nervensystem. Frankfurt 1841 — 1842. I'ag. 12. 






Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centreden Nervensystems. 47 

oberflächlich. Seiner Zartheit wegen erleidet es keinen Druck, wodurch nicht nur die Ganglien- 
zellen zerquetscht werden, sondern auch sehr leicht, namentlich die intercalirten, sich loslösen 
und herausfallen. Dieses Geflecht wird von sehr starken , oft von Blut strotzenden venösen 
Geflechten durchzogen und durchsehlungen, weniger von Arterien; diese Gefässe sind, da sie 
sehr störend sind, in sofern man dieselben mit freiem Auge oder unter schwachen Ver- 
grösserungen auszunehmen im Stande ist, behutsam wegzuziehen. Unter solchen Cautelen ist 
auch die Untersuchung des Processus anterior und posterior der Pia mater vorzunehmen, nur 
mit der Berücksichtigung, dass man früher die peripherische Pia mater abzulösen und eine 
Seitenhälfte der Medidia spinalis abzutragen hat. Begreiflicherweise zeigen hier beide Flächen 
das Nervengeflecht. 

Die Pia mater lässt durch die ganze Höhe der Medidia spinalis hindurch nirgends eine 
Epithelialschicht als Attribut eines serösen Visceralblattes , wie es zweifelsohne an anderen 
Stellen, z. B. an der Schädelbasis, H. Luschka gesehen haben mag, 1 ) erkennen, sondern sie 
besteht lediglich aus vollkommen ausgebildeten und nicht formlosen Bindegewebsfasern, 
deren bekannte Wellenverlaufsweise eine Längsrichtung zeigt, nie aber, wieKölliker angibt, 
gestreckt verlaufen. 2 ) Das, was man Visceralblatt der Arachnoidea nennt, ist nur, wie es Prof. 
E. Brücke bewiesen hat, die obere, und das, was man Pia mater nennt, eigentlich nur die 
tiefere gefiissreichere Bindegewebsschicht, 3 ) so wie überhaupt die Arachnoidea sieb im Wesent- 
lichen durch gar nichts von dieser unterscheidet und ebenso ihre von V. A.Bochdalek 
beschriebenen Nerven mit den von G. N. Czermak beobachteten Ganglienzellen besitzt. 4 ) 

Sowohl an der äusseren Avie auch inneren Fläche der Pia mater kommen elastische Fasern 
vor, welche ausser ihrer Stärke, bekannten Renitenz gegen Essigsäure gegenüber den Binde- 
gewebsfasern, ferner durch ihre schärferen Contouren, Mangel an Streifung, gelbliche Färbung 
und Spaltung in Äste ohne Schwächung ihres Stannnes sich charakterisiren und von den 
Nervenfaserzügen unterscheiden. Sie bilden an der äusseren Oberfläche der Pia mater ein 
ziemlich regelmässiges Netz mit mehr weniger rhomboidalen grossen Maschen , deren 
Hauptzüge in entgegengesetzter Eich tung mit jenen des PferasPurkyn ei von vor- nach rück- 
wärts verlaufen (Taf. III, Fig. 4) , sie umspinnen hie und da die Nervengeflechte und über- 
springen an die Innenfläche der Spinalwurzeln , wo mehrere zusammen zu einem Bündel ver- 
einigt die schon erwähnten Haltbändehen für die einzelnen Wurzelfäden dieser (pag. 27) dar- 
stellen. An der inneren der Medidia spinalis zugewandten Fläche verhalten sich diese elastischen 
Fasern gleich, nur bilden sie hier ein dichteres und regelmässigeres Netz. 

Die Übergangsstellen der Faserzüge des radialen Systems in die des Purk ync'schen 
Geflechtes zeigen sich auf allen verticalen Schnitten, welche die Aufgabe der Darstellung des 
radialen Systems mit dem gleichzeitigen Mitbegreifen der Pia mater in dem Schnitte glücklieh 
lösten; ist aber eine der delicatesten Aufgaben, da bei der geringsten Verschiebung der Pia 
mater die radialen Faserzüge an diesen Punkten abreissen (Taf. III, Fig. 1, e — e). Man sieht 
so auf verticalen Schnitten, wie die radialen Nervenfaserzüge die im Durchschnitte sich 
zeigende Pia mater in schiefer Richtung nach auswärts durchsetzen und bereits als Elemente 



] ) Luschka. Seröse Häute, pag. 70. 

'-') Kölliker. Gewebelehre, pag. 305. Dessen: Mikr. Anat., pag. 491. 

a ) E. Brücke. Anatomische Beschreibung des menschlichen Augapfels. Berlin 1S47. 4. Pag. 42. 

*) V.A.Bochdalek. Neue Beobachtungen im Gebiete der physiologischen Anatomie. Vierteljahrsschr. für die praktische Heil- 
kunde. Prag 1S49. Tom. XXII, pag. 119. — Kölliker. Mikr. Anat., pag. 497. 



48 Joseph v. Lenhossek. 

des Purkyne' sehen Nervengeflechtes an deren äusseren Eand umbiegen und eine kleine 
Strecke daselbst weiter fortkriechen; aber auch die Bindegewebsfasern der Pia mater zeigen 
im Allgemeinen dieselbe schiefe Richtung, obwohl sie durch ihren übrigen Habitus sich 
wesentlich von den Nervenfaserzügen unterscheiden. Auf Querschnitten der Medulla spinalis 
zeigen sich die durch die Pia mater gehenden radialen Faserzüge ebenfalls theilweise an deren 
äusseren Rand fragmentarisch anhängend (Tai. I, Fig. 1,2), an dessen Processus anterior und 
posterior aber an den Seitenflächen dieser sich anschmiegend. Sowohl an den bei verticalen wie 
auch horizontalen Schnitten sich fragmentarisch zeigenden Nervenfaserzügen der Pia mater sieht 
i nun zuweilen auch die zufällig mitbegriffenen, diesen zukommenden Ganglienzellen. 

§. 12. 
DER NERVUS ACCESSORIUS WILLISII. 

Der Stamm dieses Nervens, welcher von seinem Entdecker Nervus spinalis ad par 
ragum accessorius treffend benannt wurde , ') verlauft seinem grösseren Theile nach so an die 
äussere Oberfläche der Pia mater gebunden, wie die Nervenfaserzüge des Pur kyne' sehen 
Nervengeflechtes, und zwar lässt sich derselbe schon in der Lendenanschwellung nachweisen. 
Es ist also die von den Anatomen angegebene Höhe seines vermeintlichen Auftretens nur 
in sofern richtig, als sich diese auf eine solche bezieht, wo derselbe bereits so eine Stärke 
erreicht hat, dass er mit unbewaffnetem Auge oder unter schwacher Yergrösserung sich wahr- 
nehmen lässt; dasselbe findet natürlich auch bezüglich seiner Wurzeln Statt. 

Mit Ausnahme der obersten zwei Wurzeln dieses Nervens, welche sieh schon ihrem 
äusseren Ansehen nach ganz gleich wie jene des zunächstfolgenden Vagus verhalten, ist der 
elementare Ursprung und centrale Verlauf der Wurzelfäden ganz identisch mit jenen des 
radialen Systems. 

Schon oberhalb der dünnsten Stelle der Medulla spinalis in der Höhe des zweiten Spinal- 
paares sieht man auf Querschnitten unmittelbar hinter den keulenförmigen Vorderhörnern 
der beiden Gangliensäulen beiderseits die Substanz dieser in eine sehr starke dornartige Ver- 
längerung sich ausziehen, welche bereits von Clark e als Accessoriuskern beschrieben 
wurden. 2 ) Die Spitzen beider ragen sehr tief in die weisse Substanz hinein und aus ihren Enden 
treten Faserzüge hervor, welche sich nur durch ihre auffallende Stärke von jenen des radialen 
Systems unterscheiden. Von da nach abwärts gegen die Lendenanschwellung zu schwinden 
zwar diese seitlichen Ausziehungen der Gangliensäulen bis zum gänzlichen Erlöschen, aber 
zwei bis drei stärkere Faserzüge als jene des radialen Systems zeigen sich noch durch die 
ganze Lendenansch wellung , nur dass dieselben aus ganz gleichen Processus reticulares wie 
diese letzteren hervorgehen, bis auch diese zuletzt sich durch ihre allmähliche Volumszunahme 
von jenen nicht mehr unterscheiden lassen, daher auch die genauere Höhenangabe des ersten 
centralen Auftretens dieses Nervens nicht möglich ist. Nach aufwärts zu gegen den übrigen 
Dorsalabschnitt der Medulla spinalis verlieren sich mit der gleichzeitigen immer zunehmenden 
Netzbildung der Processus reticulares diese beiderseitigen dornartigen Ausziehungen der 



') Th. Willisi. Opera omnia. Amstelodami 1664. 4. Cerebri anatome nervorumque descriptio et usus. Pag. 16, Fig. II, litt. M. 

Editio 1686, o. c. pag. 82. c. Taf. — Vieussens. Nevrographia, Tal'. XX, litt. E. 
2 ) Clarke, 1. e. pag. 613, Taf. XXIV. Fig. 12. 



Neue Untersuchungen über den feineren Hau des centralen Nervensystems. -A9 

( ranßiiensubstanz, indem die centralen Faserzüffe der Wurzeln des Nervus accessorius ^ illisii 
gleich jenen der seitlichen Abtheilung des radialen Systems aus Processus reticulares hervor- 
gehen, welche gleichsam grössere Ströme innerhalb derjenigen der letzteren darstellen. Diese 
und die entsprechend stark aus selben hervortretenden Primitivfaserzüge stellen im Ganzen 
genommen während ihres Durchzuges durch die weisse Substanz drei peripherische Haupt- 
züge dar; der mittlere dieser ist der schwächste und verliert sich zuerst oberhalb der Nacken- 
anschwellung, der vordere verläuft nahe zu den vorderen Spinalwurzeln und verliert sieh erst 
in der Höhe der Pyramidenkreuzung, der hintere ist der stärkste von allen, lauft vor der 
hinteren Spinalwurzel und den Kegel (Tuberculum RolandoJ, welcher von dieser letzteren 
durchsetzt wird, und steht durch Processus reticulares in Verbindung mit diesen. In der Höhe 
Acv Pyramidenkreuzung treten die centralen Faserzüge <\cv Wurzeln des Accessorius Willisii 
aus viel schwächeren Processus reticulares hervor und strahlen in ebenfalls schwächeren aber 
zahlreicheren Faserzügen gleich jenen der vorderen Spinalwurzeln gegen die Peripherie zu. 
Die centralen Faserzüge der obersten zwei Wurzeln dieses Nerven fallen bereits in eine Höhe, 
wo die Colonnen schon eine ziemlich juxtaponirte Lage einnehmen; die Faserzüge gehen hier 
weniger aus Processus reticularis als vielmehr unmittelbar aus den motorischen und sensitiven 
Colonnen selbst hervor, verlaufen halbmondförmig nach aussen und treten so ziemlich nahe 
zu einander stehend aus der Medulla spinalis heraus, indem sie die Ubergangsform in jene des 
Vagus darstellen. 

Die Stellung der centralen Faserzüge des Accessorius Willisii ist gleich jener des 
radialen Systems, sie ziehen also schief nach auf- und auswärts und bilden einen nach unten 
zugerichteten stumpfen Winkel , welcher mit der Spinalaxe gleichfalls einen Winkel von 
33 Graden bildet (Taf. IV, Fig. 4 — 7, e, <?). Erst höher oben, von der Mitte der Dorsalgegend 
angefangren , werden die centralen Bahnen auch durch merklichere centrale Interstitiell von 
einander getrennt, indem man erst hier an graduellen Schnitten der Medulla spinalis Durch- 
schnitte erlangt, wo diese eine Strecke lang viel schwächer sind oder gänzlich mangeln; diese 
Interstitiell nehmen aber nach aufwärts mit der gleichzeitigen Grössenzunahine der centralen 
Nervenfaserzüge des Willisius zu. 

Sowie die centralen Bahnen <\<'<- Nervus Willisii mehr weniger zahlreiche zerstreute 
Fäserzüge darstellen, ebenso treten dieselben aus der Oberfläche der Medulla spinalis hervor, 
durchsetzen die Pia mater und zwar bis hinauf zur Höhe beiläufig des fünften oder vierten 
Spinalpaares ohne Rücksicht der Stellung des Ligamentum denticulatum , sowohl vor als 
hinterhalb desselben, nur dass nahezu dieser Höhe die letzteren immer mehr und später ganz 
in das Bereich hinterhalb dieses Bandes und der Reihe der hinteren Spinalwurzeln fallen. 

Die centralen Nervenfaserzüge gehen mit jenen des radialen Systems gleichzeitig in die 
Pia' mater über; während aber diese sich zur Bildung des Purkyne 'sehen Nervengeflechtes 
anschicken, treten jene, nach gleichem Typus, zu einem grösseren Nervenfaserzuge zusammen. 
welcher fortwährend durch neue Fäserzüge verstärkt den Stamm des Nervus accessorius 
Willisii darstellt. Aber allmählich löst sich der Stamm in der bekannten Höhe mit seinen 
Wurzelfäden von der Pia mater ab, indem diese letzteren in immer kürzeren Strecken in 
derselben verweilen, bis endlich die obersten Wurzelfäden gleich jenen anderer Nerven directe 



durch selbe hindurchgehen. 



Gleichwie an den Plexus nervosus Purkynei, so kommen auch hier an unbestimmten 
Stellen sowohl an den Wurzelfäden wie an dem Stamme dieses Nerven eingeschaltete und 

Denkschriften der mathem.-naturw. Cl. X. Bd. Abiiaiidl. v. Niehtmitgl. £ 



50 Joseph v. Le nkossek. 

äussere anhängende Ganglienzellen vor (pag. 45), nur dass dieselben den stärkeren elemen- 
taren Nervenfaserzügen dieses Nerven entsprechend, auch in allen ihren Dimensionen viel 
grösser sind: namentlich bilden die der ersteren Gattung durch Auseinanderdrängen der 
Primitivfasern förmliche Anschwellungen im Verlaufe des mikroskopischen Stammes und 
stellen somit im Kleinen die von Professor Hyrtl beschriebenen Ganglia aberrantia nervi 
accessorii Willisii dar, welche Anschwellungen zuweilen an dem Stamme dieses Nerven hoch 
oben nahezu seines Austrittes aus der Sehädelhöhle durch das Foramen jugulare vorkommen 
und im Innern gleich jenen, welche von (!. Th. Asch an den hinteren Spinalwurzeln auch 
als ausnahmsweise Bildungen beschrieben wurden 1 ), eine Masse von eingeschalteten Ganglien- 
zellen enthalten. 

Mir unbewaffnetem Auge oder schwachen Vergrösserungen ist die Höhe des zu entneh- 
menden Stammes des Nervus accessorius Willisii wie bekannt nicht nur sehr verschieden 
(G bis 4 Spinalpaare) je nach den verschiedenen Individuen, sondern auch die Zahl seiner 
Wurzelfäden, welche nicht immer, wie J. Huber bemerkt, auf 1(1 sich beläuft, sondern es 
herrscht auch die grösste Asymmetrie auf beiden Seiten, sowohl bezüglich der Stärke des 
Stammes als auch der Wurzelzahl und der Höhen der Durchschnittssteilen dieser -); aber 
weniger bekannt dürfte es sein, dass man schon mit freiem Auge nach Entfernung der hinteren 
und vorderen Spinalwurzelreihe bei Verfolgung des Stammes nach abwärts sehr deutlieh 
gewahr wird, dass, nachdem dieser einen immer mehr geschlängelten Verlauf annimmt und 
dabei durch starke Venen rankenförmig umschlungen wird, auch Wurzelfäden bezieht, welche 
vor dem Ligamentum denticulatum emportauchen. Diese vorderen Wurzelfäden, welche unter 
den Älteren nur H. Ridley und unter den Neuern L. W. Th. Bischoff gekannt zu haben 
scheint 3 ), ziehen schief nach auf- und rückwärts, lösen sieh zum Theile schon hier von der 
Pia Hinter ab, durchbohren das Ligamentum denticulatum und übergehen so hinterhalb des- 
selben in die theilweise Bildung des Stammes. Da aber dieses Hand als solches die Medulla 
spinalis nicht erreicht, sondern in der Entfernung von einer bis zwei Linien, je nach der 
verschiedenen Höhe derselben, plötzlich sieh in zwei divergirende Blätter, ein vorderes und 
ein hinteres, spaltet, welche sich weiterhin in ein immer feineres Bindgewebe pinselartig auf- 
lösen, um so an der Bildung der Pia mater, wie G. Keuffel angibt, Antheil zu nehmen 1 ), so 
durchbohren die vorderen Wurzelfäden dieses Nerven die pinselartige Ausstrahlung beider 
Blätter des Ligamentum denticulatum und erzeugen in dieser gleichsam schief gestellte Canäle, 
welche oft geräumiger sind als es der Umfang der durchtretenden vorderen Wurzelfäden 
selbst erheischen würde. 

Die Darstellung des centralen Verlaufes des Nervus accessorius Willisii erheischt das- 
selbe Schnittverfahren wie jene des radialen Systems; die oberen fünf bis sechs Wurzelfäden 
desselben lassen eine continuirliclie Darstellungsweise bis zu ihrem centralen Ursprünge bereits 
auf Querschnitten zu: solche schiefe Schnitte verglichen mit jenen anderer Höhen, wo mit 
unbewaffnetem Auge scheinbar keine Spur des Nervus Willisii sieh wahrnehmen lässt, zeigen 



O ,T. II y rt 1. Über einige bisher nicht gekannte Ganglien der sensitiven Nerven. Med. Jahrb. des k. k. österr. Staates, Bd. XIX. 1836 
pag. 447, Ta£ I. litt. II. G, II, Fig. 2, litt. C. — G. Th. Asch. De primo pare nervorum medullae spinalis. — Lud «ig. Sertptores 
nevrolog. min.. Tom. I, pag. 330. 

-i ViUr n tili. Nervenlehre 1. c. — Hub er. De medulla spinali, pag. 13, und in der vortrefflichen Tafel. 

:1 ) Ridley. Aiiatoinia cerebri. Ludg. Batav. 1750. Pag. 150: „Ex virgis anterioribus medullae spinalis nervus accessorius Willisii 
quoque oritur. " — L. W. Th. Bisehof f. Nervi accessorii Willisii anatomia et physiologia. Darmstadi 1832. Pag. 11. 

<•) Keuffel, I. c Reil's Archiv. Bd. X, pag. 140. 



Neue Untersuchungen Über den feineren Bau den centralen Nervensysteme. öl 

einen gleichen Typifs bezüglich des centralen Verhaltens, nämlich starke peripherisch aus- 
strömende Processus reticulares, aus deren Enden sich Primitivfaserzüge hervorbilden, nur 
dass bei ersteren diese ununterbrochen in einen äusseren Wurzelfaden sieh fortsetzend gesehen 
werden, bei letzteren nicht, oder nur sehr fragmentarisch, indem sie in die Pia mater umbiegen. 
Bei vorläufiger Präparirung behufs der Darstellung seines Verlaufes in der Pia mater gewahrt 
man dei Ahziehung dieser von der Medulla spinalis schon einzelne dieser Wurzelfäden als 
weisse anfänglich sich anspannende und dann abspringende Fäserehen, von welchen Gr. G. 
Keuffel schon behauptete, dass sie „ in das Mark und zwar bis in seinen Mittelpunkt ein- 
dringen," während V. A. Bochdalek dieselben in die Pia mater übertreten sah 1 ). 

§• 13. 
DER NERVUS VAGUS UND GLOSSOPHARYNGEUS. 

Diese beiden Nerven stellen mit den obersten zwei Wurzeln des Nervus accessorius 
Willisii das seitliche oder gemischte Nervensystem des Bulbus rhackiticus der Medulla spi- 
nalis dar, welches im Gebiete des Pons Varoli durch den Nervus acusticus und trigeminus und 
über dieses hinaus durch den Nervus opticus und olfactorius vertreten wird. Von diesen Nerven 
nehmen nur die reinen Sinnesnerven von den sensitiven Colonnen allein ihren Ursprung, als 
da sind: der Nervus acusticus, welcher so ausschliesslich beiderseits von den sensitiven 
Colonnen hervorgeht, dass er gleichsam eine flügelartige Fortsetzung der Gangliensubstanz 
derselben darstellt 2 ), ebenso der Nervus opticus und olfactorius , welche aus dem Seh- und 
Streifenhügel hervorgehen, deren Inneres von der unmittelbaren Fortsetzung der Ganglien- 
substanz der sensitiven Colonnen (pag. 4) allein erzeugt wird, während der Vagus und ( llosso- 
pharyngeus und im Gebiete des Pons Varoli der trigeminus 3 ) ihren elementaren Ursprung aus 
den beiden Colonnen zugleich beziehen und daher schon in ihrer Anlage gemischter Natur 
sind; aber stets ist die Anzahl der sensitiven Elemente eine viel überwiegendere als die der 
motorischen, da die motorischen Colonnen ihrer Hauptmasse nach die Bestimmun»- in der 
Hervorbildung des ihnen nirgends zukommenden motorischen Systems haben (§. 6, 7). 

Wie schon angeführt wurde (pag. 38) fällt das sensitive Spinalsystem durch allmählige 
Axendrehung nach vorne in der Höhe der obersten Wurzel des Nervus accessorius Willisii, 
mit jenem des seitliehen Systems zusammen, während anderseits die vier Colonnen bereits eine 
juxtaponirte Lage annehmen, sowie auch aus dem Zusammenstoss der beiden motorischen 
Colonnen in der Mittellinie das Septum als unmittelbare Ausziehung deren Gangliensubstanz 
nach vorne zu hervorgeht; es liegen demnach alle übrigen Organisationen des Bulbus rhacki- 
ticus vor den vier Colonnen seitlich des Septum. Diese Anordnung ist namentlich berechnet 
für die centralen Primitivfaserzüge der gemischten Nerven, welche aus diesen hervorgehen, 
indem auf diese Weise bis zu ihren Austrittsstellen hin aus der seitlichen Oberfläche des 
Bulbus rhackiticus und des Pons Varoli denselben ein grosses Feld offen bleibt, um, aus wie 
immer von einander entfernt stehenden Punkten sie hervorgehen mögen, sieh noch im Verlaufe 
ihrer centralen Bahnen zu einem Stamme sammeln zu können , was um so mehr ermöglicht 



] ) Keuffel, I. 0-^.pag. 139. — Bochdalek 1. o. Vierteljahrssch, der prakt. Heilk. Prag 1849, Bd. I. pag. 121. 
'-') Stilling. Pons Varoli, Tat. 1. litt. /. 
■ ; ) Stilling. Pons Varoli, Tat'. XV. litt. D. 



52 Joseph v. Lenkossek. 

wird, da sie alle seitlichen Gebilde, als da sind: die Corpora restiformia, der Kegel (Tuber- 
culum Rolando's) und die Stilling'sehen Biindelformationen, in ihrem Verlaufe rücksichtslos 
durchsetzen; nur die Oliven bleiben von diesen verschont, so auch im Bulbus rhachiticus die 
Pyramiden, wahrend die innerhalb gelegene Fortsetzung derselben als Grosshirnschenkel von 
zwei dem motorischen Nervensysteme angehörigen Nerven: abducens und oculomotorius, eben- 
falls durchzogen werden. 

Die Grenze zwischen den einzelnen centralen Bahnen der Nerven dieses seitlichen 
Systems lässt sich im Bulbus rhachiticus für den Accessorius Willis ii und Vagus nicht 
bestimmen, da die obersten centralen Faserzüge des ersteren in jene des letzteren unmittelbar 
auf einander folgen und die Uberfi-angsformen ihrer centralen Verlaufsweisen nur sehr 
unmerklich stattfinden. Merklicher sind die Unterschiede zwischen dem centralen Verhalten 
Ars Vagus und Glossopharyngeus. 

Der centrale Ursprung des JS T e?-vus vagus fällt im Allgemeinen in die Höhe des Galamus 
scriptorius. Man unterscheidet nämlich am Boden der vierten Hirnhöhle beiderseits des Sulcus 
medianus die Emmentias teretes, die. wie bekannt, gegen die Querfasern des Acusticus an Breite 
zunehmen (Sti llings, Hypoglossus-Kerne) aufweiche nach aussen bis zu den Keulen hin die 
Alae cinereae Arnoldi folgen 1 ): dass erstere nur die Fortsetzung A>'\- ehemals nach vorne zu 
gelegenen motorischen, und letztere die der ehemals nach hinten zu gelegenen sensitiven 
Colonnen der Medulla spinalis seien, wurde schon erörtert (päg. 4). Die letztgenannten Alae 
cinereae werden auffallender beim Fötus des Mensehen durch eine schwache Mittel furche in 
zwei hügelartige Trigone zerlegt, von welchen das innere eine vordere Spitze und hintere 
Basis und das äussere eine umgekehrte Stellung zeigt (Stillings Vagus- und Glossopha- 
ringeus-Kerne) 2 ); sie sind am ausgeprägtesten beim Kalbe und weniger durch eine eingreifende 
Furche als durch eine verschiedene Färbung, welche namentlich an der erhabensten Stelle 
am meisten pigmentirt ist. von einander markirt: daher auch Querschnitte, welche in dieser 
Höhe durch den Boden der vierten Hirnhöhle geführt werden, diese Sonderung sehr schwach 
oder gar nicht zeigen. Auf Querschnitten des Bulbus rachiticus zeigt sich aber nicht nur jede 
Eminentia teres im Durchschnitte als eine mehr weniger rundliche Gruppe und jede Ala cinerea, 
wie Stilling trefflieh bemerkt: „als flügeiförmige Fortsetzung, welche halbmondförmig die 
übrigen vor diesen gelegenen Gebilde umfasst", sondern an der Vereinigungsstelle beider 
erhebt sich nach vorne zu ein Hügel mit vorderer Spitze, als Ausdruck eines kantig endenden 
Wulstes, aus welchem der grösste Theil der elementaren Fasern des Vagus und nach diesem 
jene des Glossopharyngeus hervorgehen. Die Grundlage dieses Wulstes bilden ausser den sehr 
grossen Ganglienzellen und ihren entsprechend grossen Fortsätzen zerstreute dunkelbraun 
pigmentirte Ganglienzellen (pag. 9), welche aus schon erörterten Gründen nach E. Brücke 
den Alis cinereis am Boden der vierten Hirnhöhle eine bläuliche Farbe verleihen 3 ). 

Die centralen Nervenfaserzüge der Nervenwurzelfaden des Vagus treten aus dem gemein- 
schaftlichen Wulste beider Colonnen gewöhnlich in einer Ebene zu -4 bis 6 heraus, aber 
ausserdem gehen auch aus der beiderseitig angrenzenden motorischen sowie sensitiven I !olonne 



') Ar im 1,1. Tcones, /ose. I. Tai'. IV. Fig. 3, litt. h. 

- Stilling. Med. obl. pag. 10, 41, 52, Taf. VII, Kg. 8 und 9. Diese Eintheilung Stilling's ist schon aus dem Grunde der Sache 

nach nicht naturgetreu, da die betreffenden Nerven nie in einer Ebene liegen und aus beiden Trigonen elementare Faserzüge für 

jedweder dieser hervorgehen. 
• ; ; Brücke) I. c. Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie in Wien. IX. Bd. 1852. 



Neue Untersuchungen über den feineren Hau des centralen Nervensystems. 53 

selbst solche hervor; alle diese Faserzüge verlaufen im Allgemeinen in concentriaeheri 
Bögen mit vorderer Convexität nach aussen, durchsetzen dabei ausser den Stillin ff'schen 
Bündelformationen zum Theil die Corpora restiformia', die vordersten, namentlich die der 
untersten "Wurzelfäden, aher auch den Kegel (Tuberculum Rolando), sammeln sich alsdann 
gegen die Peripherie zu und treten als ziemlieh lockere, neben einander gelagerte Primitiv- 
faserbündel durch die Seitenfläche des Bulbus rhachiticus hindurch, werden durch die Pia 
mater ringartig umfasst und zusammengehalten und gehen so in die Bildung eines Wurzel- 
fadens des Nervus vagus über 1 ) (Taf. II, Fig. 1, p). Die centralen Nervenfaserzüge des Nervus 
glossopharyngeus treten als breiter Stamm aus der Kante dr^ gemeinschaftliehen Wulstes beider 
Colonnen hervor, aber ausserdem gehen auch nach aussen dieses aus der sensitiven und nach 
innen aus der motorischen Colonne bis zum Septum hin vereinzelte Primitivfaserzüge hervor, 
die sieh sehr bald dem Stamme anschliessen, welcher nur einen kleinen Abschnitt des Bulbus 
rhachiticus mit dem hier gelegenen Corpus resttforme in schwacher Bogenirümmung durchsetzt, 
um so in die Fortsetzung der 'äusseren "Wurzel dieses Nerven zu übergehen 2 ). Es ist also der 
Nervus glossopharyngeus schon in seiner ersten anatomischen Anlage ein gemischter und kein 
rein sensitiver Nerv, wie die physiologischen Beobachtungen von A. W. Volkmann, 
IL Stannius und F. Uterhardt gegenüber B. Pannizza's und G. Valen tin's 3 ) schon 
an und für sich beweisen; daher auch seine motorischen Nervenfasern nicht als ausschliesslich 
während seines Verlaufes ausserhalb der Schädelhöhle ihm zugeführte zu betrachten sind. 

Die Stellung der centralen Faserzüge beider Nerven zur Spinaläxe ist gleich jener der 
seitlichen Abtheilung des radialen Systems, sie bilden also mit derselben einen nach unten zu 
gerichteten stumpfen Winkel von 33 Graden, stehen aber vermöge der zunehmenden Krümmung 
des Bulbus rhachiticus um so senkrechter zum Horizonte, als diese höher dem Pons Varoli zu 
fallen. Die Interstitiell zwischen den einzelnen Faserzügen verhalten sich ganz gleich, wie bei 
jenen anderer Nerven 1 ). 

Die Darstellung der centralen Bahnen des Nervus vagus und glossopharyngeus erheischt 
dasselbe Schnittverfahren wie bei den vorderen Spinalwurzeln (pag. 29) angegeben wurde. 
Bezüglich ihrer Grösse und blendend weissen Farbe lassen sich dieselben auf horizontalen 
Schnitten sehr leicht ausnehmen; demungeachtet bieten verticale Schnitte, welche ihr Her- 
vorgehen aus der Gangliensubstanz bis in ihr Eingehen in die Bildung der äusseren Wurzel- 
fäden ununterbrochen zeigen sollen, nicht nur wegen der genau zu berücksichtigenden 
Krümmung, sondern hauptsächlich wegen der notwendigen Spaltung der äusseren Wurzelfäden 
des Vagus oder der äusseren Wurzel des Glossopharyngeus mit gleichzeitiger Verhütung der 
Loslösung an ihren Durchtrittsstellen, ihre besonderen Schwierigkeiten. Nicht weniger 
schwierig ausführbar sind schiefe Schnitte, welche diese in ihrer Ausbreitung in der Ebene, 
und zwar auf beiden Seiten zugleich, zeigen sollen, da nicht nur ihre Stellung gegenüber der 
Spinaläxe zu berücksichtigen ist, sondern von der, einen bedeutenden Flächenraum einneh- 



') S tillin g. Med. oll. Taf. VI. 

- 1 S t illing. Med. oll. Taf. VII , Fig. 1 — G. 

; i Volkmann, I.e. Miiller's Archiv 1840, pag. 508. — Stannius. Versuch über die Funktion der Zungennerven. Müller's 

Archiv 1S48. pag. 132. — B. Panizza. Rieerelie sperirnentaü sopra i nervi. Pavia 1834. Tag. 27. — Valentin. De funetionibus 

uervorum, pag. 41 und 116. — F. Uterhardt. De funetionibus nervi hypoglossi, lingualis et glossopharyngei. Rostochii 1S47. — 

Wagner. In Froriep's Neue Notizen, Nro. 75. vom November 1837. 
'] S tillin g. Pons Varoli, Taf. XXI, Fig. 11. litt. ,r; Fig. 15 zwischen A und Ä*; Taf. XXII, Fig. 3. litt, g, q und R, R'. (Fragmente 

des Vagus und Glossopharyngeus fehlerhaft als Querfasern der Medulla ohlongata bezeichnet). 



5 4 Jo s epli v. Le n h o s s 6h. 

inenden vorerst zu präparirenden Schnittfläche, ein allenthalben gleichmässig dicker Abschnitt 
zu nehmen ist, und der Schnitt auf beiden Seitenhälften gleiche Höhenpunkte des Bulbus 
rhachiticus in sich zu begreifen hat. 



§• 14. 
DIE BÜNDELFORMATIONEN DI ALLGEMEINEN. 

Da die Gangliensubstauz — graue Substanz der Anatomen — keine ihr zukommenden 
Fasern enthält, so können auch die durch selbe bedingten vier Colonnen nicht im Entfern- 
testen als ,, Stränge", als welche sie Burdach nebst vielen Anderen aufstellte, betrachtet 
werden; ebenso wenig dieCommissur nachA. Förgund die von D. Santo rini gut benannten 
Eminentiae teretes 1 ) als unmittelbare Fortsetzung der motorischen Colonnen, deren Verdeutschung 
in „runde Stränge" daher als eine sehr übel gewählte anzusehen ist, und mit Recht namentlich 
von Prof. J. Hyrtl und IL Wagner nachdrücklich gerügt wird'-). 

Da die weisse Substanz der Medulla spinalts Ins zur Höhe des Bulbus rhachiticus lediglich 
aus parallel verlaufenden Längenfasern besteht', welche ununterbrochen jedwede Gangliensäule 
umfassen, ohne durch Spalten oder Furchen gesondert zu werden (pag. 14), so ist auch eine 
jede Zerklüftung in ..Stränge 1 ' derselben für die nach dem abstracten Begriff von „Abtheilun- 
gen" wohl eher zugeständigen Eintheilung nicht naturgemäss. Die durch die Processus reti- 
culares bedingte Reteformation begreift zwar in ihren Maschen eine gewisse Summe von tiefer- 
liegenden Längenfasern der weissen Substanz, ja selbst in den beiden Anschwellungen, wie 
bemerkt wurde, gehen einzelne kleine Partien derselben durch die Gangliensubstauz hindurch, 
aber alle diese letzteren lassen bei ihrer grossen Unregelmässigkeit und Vielfältigkeit keine 
nähere Bestimmung in gewisse Bündel oder „Stränge" zu. 

Anders verhält es sich mit dem Beginne des Bulbus rhachiticus, indem, mit Ausnahme 
nur einer kleinen Partie der vorderen Abtheilung, alle übrigen Längenfasern der weissen 
Substanz, ihre ursprüngliche gradlinige Richtung verlassen, ihre oberflächliche Lage auf- 
geben und mehr gegen das Innere zu ziehen, und sieh dann zu Bündeln gruppiren, welche 
specielle Bahnen einschlagen. Diese Bündelformationen werden aber nicht nur durch die 
ursprüngliche Ablenkung einer gewissen Zahl von Längsfasern der weissen Substanz der 
Medulla spinalis bedingt, sondern sie erleiden dabei auch eine Avesentliche Metamorphose; 
indem die einzelnen Primitivfasern selbst an Dicke und durch unzweifelhafte progressive 
Verästelung unter sehr spitzigen Winkeln nach aufwärts zu an Zahl zunehmen; es ist also 
der Typus eines jedweden Bündels im Allgemeinen der eines Pinsels und nicht jener eines 
„Stranges", auf welche unrichtige Benennung schon J. Ch. Reil, der nur von Bündeln spricht. 
hinweist 3 ). Aber nicht nur durch diese Metamorphose allein nimmt ein jedwedes Bünde] in 
seinem weiteren Verlaufe nach aufwärts an Umfang zu, sondern auch durch die Processus reti- 
culares (pag. 42), indem diese mit der Massenzunahme sämmtlicher Organisationen des Bulbus 



i, Santurini. Septemdecim tabulae, Tal'. III. Fig. -2. — Reil. Das verlängerte Marl;. — Dessen. Archiv. Bd. IX.. 1809, pag. 193. 
„Runde Bündel." — Burdach, ßehirn, Tom. II. pag. 285. — Förg. Gehirn, pag. 11. ..Centraler grauer Strang für „Commissur." 
■-'. Hyrtl. Lehrb. der Anatomie, pag. ü:iG. — R. Wagner. Lehrh. der speciellen Physiologie. Leipzig 184:5. Pag. 477. sub 1. 
3 ) Reil , 1. c. pag. 485 seq. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bern des centralen Nervensystems. 55 

rachiticus nach aufwärts zu ebenfalls nicht nur an Stärke, sondern gleichzeitig auch an Gebiets- 
ausdehnung zunehmen, und dabei die einzelnen Biindelformationen in entgegengesetzter liich- 
tung von innen nach aussen allseitig durchsetzen und aus einander drängen; daher ist auch, 
wie F. Arnold sagt: „die weisse Substanz in der Medulla oblongata nicht so ungemischt, wie 
in der Medulla spinak's". 1 ) 

Es lassen sich im Bulbus rhachiticus bis zum Pons Varoli hinauf nur drei Bündelfor- 
mationen unterscheiden: die Corpora restiformia , die Pyramiden und die allgemein verbrei- 
teten Stilling'schen Bündelformationen. Dieser Aufzählung steht sehr nahe jene C. F. 
Bell ingeri's 3 ). 

Nur diese drei Bündelformationen, soweit sich dieselben bei durchfallendem Lichte und 
bei schwachen Vergrösserungen zeigen, können in ihren Hauptzügen verfolgt werden ; jedwede 
weitere Bestimmung der Verlaufsweise der durch neue Theilungen derselben entstandenen 
seeundären oder tertiären Bündelformationen überschreitet die Grenze einer nüchternen 
Beobachtung, und zwar um so mehr, als sie eine stärkere als 25malige Linial- Vergrösser ung 
zur Grundlage hat. Daher die grossen Widersprüche der Autoren in den grösstentheils durch 
die Phantasie ergänzten Angaben über die Faserungs-Verhältnisse des centralen Nervensystems. 



§. 15. 
DTE CORPORA RESTIFORMIA. 

In der Höhe des ersten Spinalpaares tritt beiderseits ein TL eil der hinteren und seitlichen 
Abtheilung der Längsfasern der weissen Substanz der Medulla spinalis, welche auch einen Theil 
der uaeh innen der hinteren seitlichen Spalte zu liegen kommenden weissen Substanz (Keil 
und zarter Strang der Anatomen) in sieh begreift 3 ), schief nach vor-, ein- und aufwärts und 
stellt ein Bündel dar. welches sieh allsobald in zwei fernere Bündel spaltet. Das vordere 
schwächere begreift in sich Fasern, welche sämmtlich in die Bildung der Decussations-Bündel 
der Pyramiden übergehen und bei Erörterung dieser (§. IC) im Weiteren berücksichtigt 
werden sollen. Das hintere stärkere, welches die eigentliche Fortsetzung des Hauptbündels 
darstellt, übergeht in die Bildung derjenigen Organisation, welche mit dem Namen des Corpus 
restiforme bezeichnet wird, welche wieder weiterhin grösstentheils in jene des Grus cerebelli ad 
medullam oblongatam übergeht' 1 ). 

Liese mächtige Bündelformation liegt von ihrem Beginne an schon nicht oberflächlich, 
indem sie zunächst der Innenfläche der Arnold'schen Gürtelschicht nach aufwärts strebt, 
durch welche sie sich hindurch, jedoch stark nach aussen, hervorwölbt. Es ist also Burdach's 
„Keilstrang" 5 ) die durch selbe erzeugte äussere Hervorwölbung am Bulbus rhachiticus, welche 
wohl bezüglich der Form einem Keile ähnelt, da diese der Massenzunahme nach aufwärts des 
Corpus restiforme gemäss ebenfalls zunehmen muss, aber keineswegs entspricht diese Hervor- 



] ) Arnold. Bau des Hirns und Rückenmarks, pag. 29. 

ä ) Bellingeri. De med. sp., pag. 16. — Desselben: Anatomisch-physiologische Untersuchungen über das Rückenmark und seine 

Nerven. Deutseh von H. Kaula. Stuttgart 1833. 4. Pag. 40. 
:; ) Longet-Hein, o.e. Tom. I, pag. 316. — Bock, Anatomie, Tom. II. pag. 52. -- FSrg. Gehirn, pag. 82. - - Uyrtl. 

Anatomie, pag. 634. 
') S. Solly. Philos. trans. 1S36, pag. Ö67. — Holstein. Anatomie, pag. 604. 
■') Burdach. Gehirn, Tom. II, pag. 35. 



56 Joseph v. Lenhossek. 

Wölbung einem „oberflächlich liegenden Strange". Ausser dem Stratum zonale Arnoldi nach 
aussen zu wird das Corpus restiforme allseitig von den Still ing'schen Bändelformationen 
umgeben, obwohl nach vorne zu zwischen jedem Corpus restiforme und der Olive noch der 
Kegel (Tuberculwn cinereum Roländo's) und die äussere Nebenolive , nach hinten zu aber 
die sensitive Colonne sehr nahe zu liegen kommen. Diese Biindelformation wird durch die 
Netzbildung der Processus reticulares gleich einem groben Strickwerke durchzogen und in 
sehr unregelmässige seeundäre Bündel dadurch zerklüftet, daher die alte Benennung ^Corpora 
restiformia, strickförmige Körper," welche, wie es scheint, von Bidley 1 ) herstammt, eine 
sehr treffende ist. Aber auch alle jene Primitivfaserzüge der Wurzelfäden der Vaguswurzeln und 
später der Glossopharyngeus- Wurzeln , welche aus dem gemeinschaftlichen Wulste beider 
Coltfnnen hervorgehen, treten durch selbe hindurch, indem sie die Primitivfasern dieser Bün- 
delformation aus einander drängen. Endlich setzen auch alle jene Fasern der äusseren und 
hinteren Abtheilung der weissen Substanz der Medulla spiualis, welche nicht in die Bildung 
dieser, sondern in jene der Stilling'schen Bündelformation übergehen, jedwedes Corpus 
restiforme schief von unten und aussen nach auf- und einwärts durch, kreuzen sich somit mit 
den Hauptzügen desselben in schief-verticaler Richtung - . 

Die Darstellung dieser Bündelformation erheischt dasselbe Schnittverfahren, wie bei den 
vorderen Spinalwurzeln angegeben wurde. Auf horizontalen Schnittflächen des Bulbus rhachi- 
ticus zeigt sich jedwedes Corpus restiforme dem unbewaffneten Auge, bei auffallendem Lichte 
betrachtet, als rundliche weissliche Masse, und wurde als solche von L. B olan do schon gesehen, 
wenn auch deren Bedeutung misskannt 2 ). 

Verticale Schnitte zeigen bei schwachen Vergrößerungen das Corpus restiforme gleich 
einer nach aufwärts strebenden Baumramification , welche auf gleiche Weise wie bei horizon- 
talen Schnitten durch die Processus reticulares netzförmig durchzogen wird; sind diese Schnitte 
zugleich parallel mit dem geraden Durchmesser des Bulbus rhachiticus geführt, so erscheinen 
zwischen den einzelnen Ramificationen dieser Bündelformation die centralen Wurzelfaserzüge 
des Nervus var/us und glossopharyngeus im Durchschnitte gleich eingekeilten länglichen 
Körpern, welche bei weiterer Einleitung einer stärkeren Vergrösserung sich so verhalten, wie die 
centralen Bahnen der Spinalwurzeln auf verticalen Schnitten, welche quer durch die Längen- 
spalten hindurch geführt wurden ; man sieht also bei diesen ebenso wie bei jenen die Primitiv- 
fasern des Corpus restiforme , als unmittelbare Fortsetzung der weissen Substanz der Medulla 
spinalis, den durchtretenden centralen Bahnen der Nerven auf entsprechende Weise ausweichen, 
und keinen Austausch von Primitivfasern zwischen diesen stattfinden. Es zeigen sich ferner bei 
stärkeren Vergrösserungen innerhalb der Processus reticulares kleine ( ianglienzellen 3 ) , aber 
auch gleichzeitig eine in das Unendliche stattfindende, schief vertical gestellte Kreuzung von 
Primitivfasern, und zwar innerhalb der weissen Substanz des Corpus restiforme, welche durch 
die erwähnte Durchsetzung der Elementarfaserzüge der Stilling'schen Bündelformationen 
erzeugt wird 4 ). 



'i Ridley. Anatomia cerebri. Miscell. cur. c. 17"06. Pag. 1C.1. Fig. 0. litt.//, Fig. 7. litt, h h. — Th. Willisius nannte noch die 
Corpora restiformia „Processus teriius seu cordalts." — Dessen: Opera omnia. Anist. 1(>6I. Pag. 21. 

-i Rol a ml o, 1. o. Memorie della Aceaclemia di Torino, Tom. XXIX, 1825, Tat". IV, Fig. 1 — 5 und Fig. ä überall litt, r s als Trige- 
minuswurzel bezeichnet. — Stilling. M,-d. obl. Pag. 44, Tal'. VII, Fig. 5, t>. 

3 ) Kölliker. Mikr. Anat. pag. 542. — Arnold. Ieones, Tabul. II, Fig. 10, litt./. „Substantia cinerea in corpore restiformi." 

l ) Stilling. Ports Varoli, pag. 171. Tal'. XII und XXI, Fig. .". -15, Tal'. XIV und XXII, Fig. 2. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 57 

§• 16- 
DIE PYRAMIDEN. 

Jedwede dieser schon von Eustachius abgebildete, aber erst von Th. Willis genauer 
beschriebene und so benannte Organisation 1 ) besteht ursprünglich aus zwei gesonderten 
Systemen von Faserzügen, welche sich späterhin zu Einem vereinen, um so in die Bildung 
einer der mächtigsten Bündelformation zu übergehen, welche, nachdem sie den Pons Varoli 
durchgesetzt hat, als Pedunculus cerebri heraustritt, um sich wieder als Marksubstanz der 
entsprechenden Hemisphäre des grossen Gehirns weiterhin auszubreiten. Das eine System 
begreift in sich Burdach's Grundfasern der Pyramiden, als die ungeschmälerte geradlinige 
Fortsetzung eines Theiles der vorderen Partie der Längsfasern der weissen Substanz der 
Medulla spinalis ; 2 ) während das andere System durch die Kreuzungsbündel der Pyramiden 
vergegenwärtiget wird. 

Es wurde nämlich schon erwähnt (pag. 55),dass in der Höhe des zweiten Spinalnervens eine 
Partie der hinteren seitlichen Abtheilung der Längsfasern der weissen Substanz der Medulla 
spinalis sich von derjenigen Bündelformation, welche die Corpora restiformia bedingt, loslöst, und 
als Stammbündel dieser obenerwähnten Kreuzungsbündel nach vorne derselben zu liegen kommt. 
Die Primitivfasern dieses Bündels verlaufen zwar im Allgemeinen gerade nach aufwärts, aber 
sehr bald trennt sich von diesen ein Faserzug, welcher als ein einzelnes Decussationsbündel 
nach vorne und aufwärts aber auch zugleich von einer Seitenhälfte zur anderen hinüberzieht, 
während dieses Verlaufes eine doppelte Krümmung gleich einem schiefliegenden\beschreibt und 
endlich von den Grundfasern der Pyramiden halbmondförmig umgeben, sich allmählich wieder 
aufrichtet, so, dass zuletzt die Primitivfasern beider Systeme von Faserzügen vollkommen parallel 
mit einander verlaufen und sieh in der Folge nicht mehr voneinander unterscheiden lassen. Diese 
Lostrennung von isolirt verlaufenden Primitivfaserzügen wiederholt sieh auf jeder Seitenhälfte 
des Bulbus rhachiticus sechsmal, wobei je höher dieselben fallen, sie auch mit der allgemeinen 
Volumszunahme sämmtlicher übriger Gebilde in gleichem Schritte zunehmen. — Es sind also 
sechs Paare von Decussationsbündeln vorhanden, von welchen diejenigen des obersten Paares 
die unmittelbare Fortsetzung des beiderseitigen Stammbündels selbst darstellen. Da somit die 
Primitivfasern dieser sämmtlichen Decussationsbündel in die Bildung der Pyramiden übergehen, 
so folgt daraus von selbst, dass diese von unten nach aufwärts keilförmig an Umfang zunehmen 
müssen, indem immer auch ausser den Grundfasern Burdach's die Summe der durch diese 
zugeführten Primitivfasern in selben enthalten ist. Diese Massenzunahme der Pyramiden 
wird aber auch ausserdem noch durch die Processus reticulares andererseits bedingt, welche die 
Pyramiden in entgegengesetzter Richtung von innen nach aussen durchsetzen, und dadurch 
in sehr unregelmässige secundäre Bündeln zerklüften: ja über die Kreuzungsstelle hinaus 
gehen sogar bedeutende senkrechte blätterartige Fortsetzungen von dem Septum ab. welche 
gegen den Pons zu an Dicke zunehmen, nicht nur die äussere Oberfläche der Pyramiden 
grösstenteils überziehen, sondern auch tief bis in das Innere derselben sich erstrecken. Diese 
letzteren zeigen sich auf Querschnitten unter den manigfaltigsten Formen. 3 ) (Taf. II, Fig. 1. n\. 



') Eustach. Taf. XVIII, Fig. 2. — Willis, Gerebrum, o. c. pag. 18. — J. B. Winslov benannte die Pyramiden Oliven und 

umgekehrt. — Desselben: Expedition anathomique de la strukture du corps humain. Paris 1770. Taf. IV. 
'-') Burda eh. Gehirn Taf. II, pag. 29. 
■') Diese Stellen sind bei Stilling als Pyramidenkerne erwähnt. 

Denkschriften der muthem.-naturw. Cl. X. Bd. Auluind) von Xichtmitgl. '' 



58 Joseph v. Lenhossek. 

Jedwedes Decussationsbündel, in soferne es in das Gebiet des Kegels (Fortsetzung- des 
Tuberculum RolandoV) fällt, durchsetzt dessen Substanz, aber nur dort, wo dieser von den 
centralen Faserzügen der hinteren Spinal wurzelfäden nicht durchzogen wird, indem ein jedes 
Kreuzungsbündel in schiefkreuzender Richtung mit dieser letzteren über selbe hinwegzieht, 
ohne mit den Primitivfasern dieser in geringster Beziehung zu stehen; 1 ) daher Querschnitte, 
welche über die Oberflächen der centralen Faserzüge dieser hinteren Spinalwurzel hinweg- 
geführt werden, derselben eine grobe Streifung verleihen, als Ausdruck einer mitbegriffenen 
Schicht eines Decussationsbündels. — Von der letztbenannten Stelle aus nimmt jedwedes 
Kreuzungsbündel bei seinem Hinüberschreiten auf die andere Seitenhälfte seinen weiteren Weg 
durch die schon von J. Chr. Reil als graue Substanz angegebene Gangliensubstanz, 2 ) indem 
es den Baum zwischen den Centralcanal und der Schneide des firstenartigen Septums durchsetzt, 
zieht dann schief nach vorne und aufwärts zur Innenfläche der vorderen Längenspalte und dringt 
so endlich zwischen die Grundfasern der Pyramiden ; es liegt somit das Decussationsbündel 
eines Theils ganz frei in der Tiefe der vorderen Längenspalte, während der grössere Theil 
desselben noch bis in die Substanz der motorischen Colonne dieser Seite hinein sieh ausdehnt. 

Jedwedes Decussationsbündel verläuft ferner ungemischt als solches von seinem Hervor- 
gehen aus dem Stammbündel bis in das Eingeben der Pyramidenbildung, indem die zwei sich 
kreuzenden Bündeln eines Paares zwar in gleichen Höhen von dem Stammbündel aus auf 
beiden Seitenhälften abgehen, aber die Primitivfasern derselben sich nicht in der Mittellinie 
durchsetzen, sondern die ganzen Bündel über einander gelagert in entgegengesetzten Richtunüen 
hinwegziehen; ein Verhalten, was schon Vieq. d'Azyr und mein seliger Vater sehr genau 
beschrieb, und in neuerer Zeit namentlich M. J. Weber und L. Türck zum Gegenstande ihrer 
[Tntersuchungen machten. 3 ) Es geschieht also die Decussation unmittelbar vor dem Central- 
canal innerhalb der Gangliensubstanz der bereits in dieser Höhe mit einander in der Mittel- 
linie verschmolzenen motorischen Colonnen. 

Abel- sowie die Corpora restiformia durch gewisse in die Stilling'schen Bündelformationen 
übergehende Faserzüge durchzogen werden, ebenso werden auch die Kreuzungsbündel durch 
die ganze Höhe der Kreuzungsstelle durch die in die Still ing'sche Bündelformation theil- 
weise übergehende äussere und vordere Partie der Längslasern der Medulla spinalis durch- 
zogen, welche sieh hier ebenfalls in bestimmten Faserzügen gruppiren, und auf gleiche Weise 
wie bei jenen sich während ihres Durchsetzens mit den Primitivfasern der Pyramiden in schief- 
verticaler Richtung kreuzen. 

Das ( lesammtgesagte zeigt sich sehr deutlich auf verticalen Schnitten, welche durch die 
1 decussationsbündel der einen Seitenhälfte mit Berücksichtigung ihrer schiefen Stellung gegenüber 
zur Spinalaxe geführt wurden. Man sieht so die mit dem Verlaufe ihrer Primitivfasern 
grösstentheils parallel getroffenen, also mit dem Schnitte zusammenfallenden Kreuzungsbündel 
ununterbrochen vor ihrem Abtreten aus dem Stämmbündel bis in ihr Eingehen in die Pyra- 



1 K .", 1 1 i k er. Mikr. Anatomie, pag. 466. 

-i Keil. In dessen Archiv, T. IX. I. c. pag. 4S8. 

■'' \ icq d'Azyr. Tratte d'Anatomie et de physiologie, pag. 52 und 111: „Non des fibres gut se crotsenf, mais de petita eordons." — 
M. a Lenhossek. Physiol. medic. Tora. IV, pag. 127: „Accipiunt corpora pyramidalia insigne augmentum a/asciculis medullae 
poetenoribus , qui ßbrillas medulläres, in parsos faecietilos collectas, segue hactenua decussantes, ut ex una in alteram transeant 
pyramidem in ea mit/u,,/;" und pag. 153: „Decussatio manifesta et solura hie." — M. .1. Weber. Anatomie Tom. III, pag. 266. 
rtirek, 1. ■•. Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, 1851 Märzheft, pag. 11. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. 59 

miden verlaufen, wobei dieselben gröbere Streifungen zeigen, als Ausdruck ihrer secundären 
Bündel, von welchen die grössere Zahl ihrer Primitivfasern sieh als unmittelbare Ablenkung der 
Längsfasern der lauteren und äusseren Partie der Medulla spinalis darstellen, welche später 
mit den Grundfasern Burdach's parallel wieder verlaufen und sich bis dorthin ununterbrochen 
verfolgen lassen; während die Kreuzungsbündel der anderen Seitenhälfte im Durchschnitte 
zwischen je zweien der früheren sich wie gleichsam eingekeilte runde Körper darstellen, 
welche ein grobgekörntes Ansehen besitzen, als Ausdruck ihrer secundären Bündel, die 

O C 

wieder bei stärkeren Vergrösserüngen die Durchschnitte von Primitivfasern offenbaren, und 
endlich gewahrt man sowohl zwischen diesen letzteren Bündeln, wie auch den früher erwähnten 
Lücken, welche durch die Gangliensubstanz der motorischen Colonne, die von diesen eigentlich 
durchsetzt wird, ausgefüllt wird (Taf. IV, Fig. 1). Ebenso zeigt sich unter stärkeren Ver- 
grösserüngen innerhalb der Kreuzungsbünde] eine höchst vielfältige schief-verticale Kreuzung 
von fragmentarischen Primitivfaserzügen, erzeugt durch das Durchtreten derjenigen, welche in 
die Still in g'sehe Bündelformation übergehen. 1 ) 

Das Weitere ergibt sich aus schiefen Schnitten, welche mit Berücksichtigung der Neigung- 
eines Kreuzungsbündelpaares zum Horizonte so geführt wurden, dass der Messerzug gerade 
durch die Berührungsfläche zweier solcher eines Paares durchgeführt wurde; man hat 
dadurch von beiden Kreuzungsbündeln gleichzeitig eine in den Schnitt mitbegriffene Schichte. 
Solche Schnitte zeigen die beiden Kreuzungsbündel als breite, über einander gelagerte, sich 
kreuzende Bandstreifen, welche zweien über einander gelegten (färben ähnlich sind, und 
die Gangliensubstanz gleichsam decken, indem ein jedes anfänglich die sensitive Colonne 
eines Theiles, und dann die motorische Colonne seiner Seite grösstentheils und später in der 
Mittellinie den Processus mastoideus Stillingi ganz verdeckt. In seinem Beginne, wo es sehr 
nahe dem Kegel (Tuberculum Rolando's) zu steht, löst sich dasselbe hier scheinbar in immer 
schwächer werdende, geschweift auslaufende Bündeln auf, als Ausdruck der Umbeugungsstellen 
der ursprünglichen Längsfasern der Medulla spinalis, nimmt dann aber bei seinem Hinüber- 
schreiten auf die andere Seite an Breite immer zu, und reicht bis nahe zu dem vorderen Rande 
<\c^ Schnittes, wo es sich ebenfalls hier pinselartig in geschweifte Bündel zerspaltet, als Aus- 
druck der zweiten Umbeugungsstelle bei seinem Übergänge in die Pyramiden, während 
zwischen den einzelnen Bündeln und um diese herum nach vorne und aussen die Grundfasern 
Burdach's sich nahezu im Querschnitte zeigen, und die ganze Breite des Decussationsbündels 
den Kaum zwischen der vorderen Längenspalte und der fächerartigen Ausstrahlung der aus 
der motorischen Colonne hervorgehenden centralen Faserzüge eines vorderen Spinalwurzel- 
fadens einnimmt. Ausser den schwachen Wellenlinien, welche den Ausdruck der secundären 
Bündel vorstellen, sieht man aber auch dunklere, länglichte, spindelförmige Stellen, namentlich 
in der Mitte der Gesammtlänge des Körpers eines Kreuzungsbündels, welche unter stärkeren 
Vergrösserüngen als schief durchschnittene Primitivfaserzüge sich darstellen und den discreten 
Elementen der Stil ling'schen Bündelformation angehören (Taf. I, Fig. 2). Verticale Schnitte, 
welche durch die vordere Längenspalte gerade nach rückwärts geführt werden, zeigen die 
Decussationsbündel sämmtlicher Paare im Durchschnitte, und zwar sieht man nach vorne der- 
selben noch das firstenartige Septum im Längendurchschnitte, indem die Kreuzungsstellen 
hinterhall) desselben liegen, wobei sich jedes Bündelpaar durch das nächstfolgende dadurch 

] ) Stilling, Vom Varoli, Taf. XU!. XVIII, Fig. I. Taf. .XIX XXII. Fig. 1 — :> : überall litt cZ, d 



60 Joseph, v. Lenhosse'k. 

unterscheidet, dass es durch eine ebenfalls im Querschnitte sichtbare Vene getrennt wird. 
Es folgt daraus, dass alle verticalen Schnitte, je weniger sie mit der bestimmten Stellung der 
Kjreuzungsbündel zusammenfallen, auch diese in immer kürzeren Strecken plötzlich wie abge- 
schnitten aufhörend zeigen müssen, wobei sieh an solchen Schnittflächen des Bulbus rhachit/cus 
die Decussationsbündel, bei auffallendem Lichte und mit unbewaffnetem Auge betrachtet, gleich 
einem auf der Gangliensubstanz — Substantia cinerea der Anatomen — aufsitzenden blendend 
weissen ., Federbarte", wie Stilling sagt, sich darstellen. 1 ) 

Horizontale Schnitte, welche graduell von unten nach aufwärts oder umgekehrt durch die 
ganze Höhe der Pyramidenkreuzung geführt werden, zeigen eine alternative Asymmetrie der 
vorderen Längenspalte mit gleichzeitiger Verschiebung der zunächst dieser nach innen zu 
liegen kommenden Organisationen, welche zwar schon Stilling bemerkte, aber über deren 
Grundursache sich keine Rechenschaft geben konnte, 2 ) da dazu nicht nur die bereits angeführte 
Durchführung des Studiums der Kreuzungsbündel behufs des Verhaltens ihrer Verlaufsweise, 
sondern auch die genaue Kenntniss der in das Gebiet der descriptiven Anatomie fallenden 
Kreuzungsstellen selbst erfordert wird, welcher letztere Punkt nicht minder als der frühere 
eine besondere Berücksichtigung und in manchen Punkten auch nothwendige Berichtigung der 
bis jetzt bekannten Thatsachen erheischt: obwohl die Kreuzungsstelle der Pyramiden schon 
mit dem Beginne des XVIII 10 " Säculums fast gleichzeitig von D. Mistichelli und F. Petit 
entdeckt, von A. Vesalius, D. Santorini, J. B. Winslov, J. Lieutaud, F. G. Gall, 
E. Serres, L. Rolando, A. Förg und vielen Anderen bestätigt und beschrieben, sowie ihr 
Auftreten während des Fötallebens zuerst von F. Tie dem an n untersucht wurde, 3 ) gegen- 
über allen jenen, welche diese läugneten, worunter namentlich Alb. ab Hall er, J. B. Mor- 
gagni, A. Monro, Th. S. Sömmering, X. Bichat, A. Boyer, G. Misco zu zählen sind, 
ferner M. Girardi und F. Chaussier, welche die Pyramidenkreuzung für eine einfache Folge 
der Auseinanderzerrung betrachteten. 4 ) 

Hat man an einem durch Alkohol gehärteten Bulbus rhachiticus die vordere Längenspalte 
ihrer ganzen Länge nach aus einander gedehnt, so ergibt sieh Folgendes: IG bis 17 Linien von 
dem Bors Varoli entfernt gewahrt man am Grunde derselben das theilweise noch von der 
Quercommissur sich hervorbildende firstenartige Septum, durch die hier beginnende Kreuzungs- 
stelle der Pyramiden unterbrochen, welche eine Gesammthöhe von 5 Linien einnimmt, worauf 
wieder der Grund der vorderen Längenspalte bis zum Ports Varoli hinauf durch das immer 



') Stilling. Med. ob!, pag. 27, Tal'. VII, Fig. 10. 

-' Stilling. Med. vbl. pag. 10, Tat'. III, Fig. .'! und 4. Taf. IV, Fig. I. 

;1 i 1>. Mistichelli. Trattato del apoplessia. Roma 1709. 4. — F. Petit. Lettres d'un Medecin des btopitaux du Roi ä un autre 

Medecin de ses amis. Namur 1710. 4. — A. ab Haller. Bibliotheca anatomiea, T. 2. Tiguri 1774 — 1777. T. 2, pag. 69. - 

Santorini. Observ. anatom. pag Gl. — Lieutaud. Zergliederungskunst, T. 2, [>ag. 86. — Dessen: Anat. histoir. et pra- 

tique. Ed. revue par V. Portal. T. 2. Paris 17 70. T. 1, pag. 591. — Gall. Recherches sur le syst, nerveux, T. 1, pag. 276, Tat. V. 

Serres. Magendie Journal de phys. epeperim. T. III. Vre. 2. — Burdach. Gehirn, T. II, Tat'. III, litt. i. — Rolando, 1. e. 

Memorie della r. Accademia di Torino, T. XXIX. pag. 6, Tal'. I und Taf. II überall litt, p, und ebenso in dessen o. c. — Förg. 

Gehirn, Taf. III, Fig. 1 und 2; zu wenig Bündelpaare angegeben. — Langen beek. Icones, fase. 1, Tal'. XX. litt. b. — Arnold. 

Icones, läse. 1, Taf. II, Fig. 4, Taf. IX, lug. 1. — Wagner. Icones phys., Taf. XXVII. Schematisch sehr richtig. — Tood and 

Bot» man. Anatomy and Physiology, T. I. pag. 264, Fig. 68. Die bis jetzt allerbeste Abbildung. 
1 A. ab Haller. Elem. phys. Tom. 1. 1. c. — .). B. Morgagni. Epistolae anat. T. 2. Ludg. P.atav. 172S. T. I. pag. 490. — Monro. 

o. et I. e. - Sömmering. De corp. huin. fab. T. IV. I. c. - H. Riehat. Traite d'Anatomie descriptive, T. .'!. Paris 1832. T. 3. 

pag. 128. — Boyer. Traite complel d'Anatomie, T. 4. pag. 62. — Misco. Midollo spinali, pag. 16, Fig. 3. — Santorini. 

Septemdecim tabulae. Editae per M.Girardi. Pag. 28. Taf. 2. Hier übrigens mit der Bezeichnung* nach Santorini abgebildet. — 

< haussier. Traite d'encephale, pag. II.".. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems. lil 

breiter und stumpfer werdende Septum gebildet ■wird. Während durch die ganze Höhe des 
Bulbus rliachitieus die Pyramiden von unten nach aufwärts an Umfang immer zunehmen, 
werden dieselben mit dem Breiterwerden des Septums auch immer mehr nach auswärts 
gedrängt, aber auch gleichzeitig allmählich nach rückwärts in die innere Organisation <\r* 
Bulbus rhachiticus hineingezogen, wodurch die Tiefe der vorderen Längenspalte immer 
abnimmt, und diejenigen Kanten, welche durch die Fortsetzung der inneren Flächen der Pyra- 
miden in die vordere Fläche derselben hervorgebracht werden, durch allmähliche Abrundung 
endlich ganz aufgehoben werden. Die Decussationsstelle selbst wird durch die constant nur 
aus 6 Paaren bestehenden Kreuzungsbündeln erzeugt, deren drei untere zwar schwächer als 
die darauffolgenden sind, aber im Ganzen vom untersten bis zum obersten immer an Stärke 
zunehmen. Eine weitere Zerspaltung in solche zweiter Ordnung, wie sie F. A. Longet angibt, 
findet nicht Statt, und zeigt sich selbst dann nicht, wenn man nach J. Ch. Rcil von rück- nach 
vorwärts den Bulbus rliachitieus bis auf diese Kreuzungsstelle hin aufbricht, ') kann aber durch 
gewaltsame Zerspaltung an jedem Kreuzungsbündel künstlich hervorgerufen werden. Jedes 
Kreuzungsbündel taucht zunächst des Grundes der vorderen Längenspalte und der anstossen- 
den inneren Fläche der Pyramide aus der Tiefe hervor, verlauft schief von unten nach aufwärts 
über die Mittellinie hinüber, und verschwindet an der inneren Fläche der Pyramide der ent- 
gegengesetzten Seite. Da aber dieselben unmittelbar auf einander folgen, so liegt auch ein 
jedwedes Kreuzungsbündel in einer anderen Ebene, wobei immer dasselbe das zunächst folgende 
der andern Seite deckt, es muss also auf beiden Seitenhälften ein entgegengesetztes Verhalten 
in Betreff des Lagerungsverhältnisses der einzelnen Kreuzungsbündel stattfinden. — - Diese 
asymmetrische Anordnung wird aber im Speciellen dadurch erzeugt, dass das erste oder 
unterste linke Kreuzungsbündel unbedeckt über die Mittellinie hinüberläul't, während dasselbe 
der rechten Seite hinter diesen licet, nnd dieses wieder das zweite der linken und so weiter 
deckt, so dass das sechste oder oberste Kreuzungsbündel der rechten Seite keines mehr zu 
decken hat. — Die Form der durch das Eingreifen der Kreuzungsbündel bedingten Kreuzungs- 
stelle ist den in einander geschlagenen Fingern der beiden Hände, wie von Vielen angegeben 
wird, sehr ähnlich: jedoch nicht von aussen, sondern von innen her betrachtet. Es wird also 
durch das sich Durchflechten der Kreuzungsbündel in dem Grunde der vorderen Längenspalte 
der ganzen Länge nach eine Zickzacklinie erzeugt, deren Rückführungspunkte in gleicher 
Entfernung von der Medianlinie stehen, während diese Zickzacklinie selbst an 12 Punkten 
diese durchsetzt, welche ich, behufs der leichteren Auseinandersetzung «hu- Schnitte, als Knoten- 
punkte bezeichnen will. Da diese Zickzacklinie dem Grunde der vorderen Längenspalte 
entspricht, so ist es sehr erklärlich, warum jedweder Querschnitt, welcher durch einen Eück- 
führungspunkt derselben durchgeht, die asymmetrische Ablenkung der vorderen Längenspalte 
nach rechts oder links darstellen muss (Taf. IV. Fig. 8.) , je nachdem nämlich derselbe nach 
rechts oder links der Meridianlinie fällt; während jedweder Schnitt, welcher durch einen 
Knotenpunkt durchgeführt wurde, diese Asymmetrie nicht zeigt, und alle übrigen Schnitte, 
je näher sie dem einen oder dem anderen Punkte stehen, auch eine grössere oder geringere 
Asymmetrie zeigen müssen (Taf. I. Fig. 2). 

Da der Processus mastoideus Stillingi — als Ausdruck des im Querschnitte sichtbaren 
firstenartigen Septums — durch die ganze Eöhe der Pyramidenkreuzung durch die Kreuzungs- 



>i Longet-Hein, T. I, pag. 342 Keil, 1. 



62 Joseph v. Lenhosse'k. 

bündel nahezu bis zu seiner Oberfläche durchsetzt wird, im Übrigen auch dieselben bedingende 
Gangliensubstanz keine pigmentirten Ganglienzellen enthält, so lässt sich derselbe von den 
weissen Kreuzungsbündeln der Pyramiden mit unbewaffnetem Auge bei auffallendem Lichte 
betrachtet nicht herausnehmen, wohl aber bei durchfallendem Lichte selbst schon bei schwachen 
Vergrösserungen und zwar auf eine sehr hervorstechende Weise. Da ferner derselbe die gerad- 
linige Form der vorderen Längenspalte auf horizontalen Schnitten in das eines gleiehsehenkeligen 
Y umwandelt (pag. 13), jedes Kreuzungsbündel aber bei seinem Eintreten in die Pyramide 
den einen Schenkel dieses Y aufhebt, so folgt auch daraus, dass jeder nicht durch einen 
Knotenpunkt durchgeführte horizontale Schnitt die Form der vorderen Längenspalte als die 
einer gekrümmten Linie darstellen muss. Diese Form wird weiterinn in eine semilunare, ja 
selbst Sigmoidea dadurch umgeschaffen, dass ungeachtet der Processus mastoideus von einem 
Kreuzungsbündel vollkommen durchsetzt wird, derselbe doch im Ganzen in Etwas auf die 
entgegengesetzte Seite hinübergedrängt wird. Man sieht also auf horizontalen Schnitten auch 
eine theilweise Verrückung der zunächst eines Kreuzungsbündels zu liegen kommenden 
Gebilde, oder eine theilweise innere Asymmetrie des Bulbus rhachiticus. Diese äussere und 
innere Asymmetrie zeigt sich mit gleichbleibendem Typus sechsmal rechts und sechsmal 
links, da die sechs Kreuzungsbündel der einen Seitenhälfte alternativ mit jenen der anderen 
Seitenhälfte über einander gestellt sind, und somit in verschiedenen Höhenpunkten auf 
einander folgen. 

Es wurde schon an anderen Orten erwähnt, dass in der Höhe der Pyramidenkreuzung 
die beiden centralen Venen durch progressive dichotomische Theüung sieh allmählich ver- 
schmächtigen , aber so wie in der übrigen Medulla spinalis treten auch hier von diesen feine 
Aste ab, welche in der Richtung von rück- nach vorwärts verlaufen, dabei immer an Volumen 
zunehmen und sich endlich in den Sinus venosus anterior einmünden; während aber diese 
anastomotischen Venen dort in einer Ebene lagen, sind dieselben hier alternativ nach rechts 
und links der Medianlinie, je nach den verschiedenen Höhen, über einander gestellt und 
dringen auch so zunächst der Rückführungspunkte der Zickzacklinie nach aussen hervor, wo 
sie dann die hintere Wand des benannten Sinus durchbohren. Ausser diesen letzteren ist noch 
beiderseits ein Sinus venosus lateralis anterior vorhanden, welcher auf der vorderen Fläche der 
Pyramiden liegt und mit den ersteren durch Queräste gleich einer Scala in Verbindung steht. 

Die Richtung der Schnitte zur Darstellung des Verhaltens der Kreuzungsbündel der 
Pyramiden ergibt sich aus der Betrachtung horizontaler Schnittflächen, welche in der Höhe 
der Kreuzungsstelle geführt werden, indem sich hier die Kreuzungsbündel dem unbewaffneten 
Auge gleich zweien sich kreuzenden weissen breiten Streifen zeigen, deren jedweder die 
Schnittrichtung angibt, welche die Darstellung der Kreuzungsbündel auf vorticalen Schnitten 
zum Zwecke hat, wobei natürlich nur diejenigen der einen Seitenhälfte ihrem ganzen Verlaufe 
nach, ilie der anderen Seitenhälfte aber nur im Durchschnitte gesehen werden können. Aus 
diesen ergibt sich wieder die Richtung für schiefe Schnitte, welche die Ausbreitung der 
Kreuzungsbündel in der Fläche darzustellen haben: und zwar durch die Knotenpunkte hin- 
durch, wenn die Aulgabe die gleichzeitige Ueb ersieht der Verlaufsweise zweier einem Paare 
angehörender Kreuzungsbündel zur Anschauung zu bringen hat, durch die Mitte f\f^ Raumes 
zwischen einem Knoten und Rückführungspunkte aber hindurch, wenn nur der Verlaufeines 
Kreuzungsbündels seiner grössten Breite nach dargestellt werden soll, indem diese angegebene 
Stelle der Axe des Körpers eines Kreuzungsbündels entspricht; nur muss man in beiden 



Neue Untersuchungen über den feineren Dun des centralen Nervensystems. 63 

Fällen die bestimmte Neigung dieser zur Spinalaxe, wie schon bemerkt wurde, sowie ihre 
schwache Sigmoidealkrümmung so viel als möglich berücksichtigen. 

Die Metamorphose der vorderen Längenspalte ergibt sich aus einfach horizontalen 
Schnitten, welche graduell von unten nach aufwärts durch die Decussätionsstelle geführt 
werden, indem dadurch dieselben sich am leichtesten sueeessive hervorbildend zeigen; dabei 
ist jedoch vor der Schnittführung die Segmentirung einer hinteren Partie der ganzen Länge 
nach auf einer der Seitenhälften des Bulbus rhachiticus sehr anzuempfehlen, indem dadurch 
bei den folgenden horizontalen »Schnitten die Deutung von rechts und links, von vor- und 
rückwärts, und von oben und unten durch diese Markirung bezeichnet ist, und so bei der sehr 
leicht möglichen Verwechslung ihrer Aufeinanderfolge, mit Zuziehung der noch überdies nach 
oben zu berücksichtigenden zunehmenden Grösse des Umfanges der einzelnen Schnitte selbst. 
dadurch eine neue Classificirung ihrer Aufeinanderfolge wieder bewerkstelliget werden kann. 

§• IT. 
DIE ALLGEMEINEN BÜNDELFOEMATIONEN STILLING'S 

Mit Ausnahme derjenigen Partien der Längsfasern der weissen Substanz der Medulla 
spinalis, welche die Grundfasern Burdach's der Pyramiden, sowie jener des Corpus restiforme 
und des Stamm bündeis der Kreuzungsbündel der Pyramiden bedingten, verlassen auf jeder 
Seirenhälfte alle übrigen Längsfasern derselben, wie jene der beiden letzteren, mit dem Beginne 
des Bulbus rhachitiöus ebenfalls ihre ursprüngliche geradlinige Verlaufsweise , indem sie 
allgemeine Bündelformationen eingehen, welche denjenigen Kaum, der von «lern Septum und 
i\ov Arnold'sehen Gürtelschichte, ferner den Pyramiden und den beiden juxtaponirten Coloimen 
umschrieben wird, und innerhalb welchen dieOliven mit ihren Pedunculis, die Nebenoliven, ferner 
ilü'v Kegel (Tuberculum Rolandoi), und die Corpora restiformia, sowie die centralen Bahnen 
der betreffenden Nerven zu liegen kommen, als Lückenbüsser oder Ausfüllungs - Organe 
einnehmen. Diese Bündelformationen begreifen also in sich nicht nur die Längsfasern der 
vorderen und äusseren Abtheilung der weissen Substanz der Medulla spinalis, sondern auch fast 
ganz diejenigen der hinteren Partien, welche nach innen und nach aussen der hinteren seitlichen 
Längenspalte des Bulbus rhachiticus fallen , und hier ihrer scheinbaren oberflächlichen Lage 
halber von C. Burdach mit dem Namen des „Zarten und Keilstranges" belegt wurden. 

Nur eine kleine Partie von Längsfasern der hinteren Abtheilung weicht in soferne ab, 
als sie eine specielle Bündelformation darstellt, welche, sowie es in der Nacken- und Lenden- 
Anschwellung der Fall war, die Gangliensubstanz, und zwar hier zunächst ih^ gemeinschaft- 
lichen Wulstes, welcher durch den Zusammentritt beider Colonnen erzeugt wird, durchsetzt, 
und ebenso später noch im Gebiete des Bulbus rhachiticus wieder diese verlässt. Diese beider- 
seitige Bündelformation zeigt sich auf Querschnitten fast kreisrund und wird durch Processus 
reticulares der Gangliensubstanz so durchzogen, dass sie durch selbe gleichsam in sehr unregel- 
mässige seeundäre Bündeln zerlegt wird : sie Lässt sich im Übrigen noch lange nach ihrem 
Xachaussenfallen aus der Gangliensubstanz als gröbere rundliche Bündelformation bis in den 
Bons Varoli hinein erkennen. Diese runden Bündelformationen, von B. Stilling bisher allein 
beobachtet,') haben eine sehr tiefe Lage innerhalb der Gangliensubstanz des' Bodens der vierten 



1 Stilling. Med. ..1,1. Tai'. V und VI. liit. m, Taf. VII. Fig I 



<>4 Joseph v. Lenhossek. 

( Jehirnhöhle, erzeugen auf der Oberfläche desselben keine entsprechenden Hervorwulstungen, 
stehen also mit den irrtliiimlich benannten „runden Strängen- für „Eminentiae teretes Santorini" 
(pag. 4) in gar keiner Beziehung (Taf. II, Fig. 1, m.) 

I >ie in die allgemeinen Bündelformationen übergehenden Längslasern der weissen Substanz 
der Medulla spinalis lenken sich alle bei ihrem weiter nach Aufwärtsschreiten nach einwärts. 
wobei diejenigen der ehemaligen vorderen Abtheilung theilweise die Pyramiden, diejenigen 
der äusseren Abtheilung die Corpora restiformia durchsetzen und mit den Primitivfaserzügen 
dieser Bündelformationen in schief-verticaler Richtung, wie es bei Erörterung dieser schon 
angeführt wurde, sich kreuzen, während diejenigen der hinteren Abtheilung allmählich vor den 
sieh juxtaponirend'en und immer oberflächlicher werdenden Colonnen der beiden Ganglien- 
säulen sich lagern. Diese Längsfasern sämmtlicher erwähnten Abtheilungen gruppiren sich schon 
während ihres Verlaufes zu unzähligen kleinen Bündeln, welche dem allgemeinen Typus einer 
Bündelformation gemäss (§.14), von unten nach aufwärts an Umfang zunehmen, und durch 
die von innen nach aussen in zwei Richtungen ausströmenden Processus retieulares von 
einander geschieden werden, oder mit anderen Worten die Maschen des durch diesen bedingten 
Netzwerkes einnehmen. Diese Bündelformationen reihen sich, in sofern sie aus der unmittelbaren 
Fortsetzung der am meisten nach innen gelegenen Längsfasern der Medulla spinalis hervor- 
gehen, an die Seitenfläche des Septums, an welchen sich wieder diejenigen zunächst nach 
aussen folgenden anreihen u. s. w., bis der durch die oben angegebenen Grenzgebilde 
umschlossene Baum durch dieselben ganz ausgefüllt ist. Einzelne dieser Bündelformationen 
durchsetzen aber auch den Kegel (Tuberculum Rolandoi), während andere sich zwischen 
die mehr peripherisch gelegenen Bündel der Corpora restiformia durchschieben, so dass diese 
beiden Organisationen auf Querschnitten an einigen Stellen keine scharfen Grenzen zeigen. 
Vollkommen ausgeschlossen von der Durchsetzung dieser Bündelformationen sind die 
Oliven, und Nebenoliven, während ganze Reihen dieser Bündelformationen sich zwischen 
den vereinzelten centralen Nervenfaserzügen der Olivenschenkel und Ilypoglossuswurzeln 
durchschieben. 

Diejenigen dieser Bündelformationen, welche denjenigen Baum einnehmen, der nach innen 
von dem Septum,nach aussen von den Olivenschenkeln und den centralen Faserzügen der 
Hypoglossuswurzeln , nach vorne zu von den Pyramiden, und nach rückwärts von einem nur 
kleinen Theile der motorischen Colonne begrenzt wird, erhalten durch die von der Seitenfläche 
des Septums ausgehenden Processus retikuläres und der durch selben gebildeten Netzbildung 
im Einzelnen eine von vorne nach rückwärts zusammengedrückte viereckige Gestalt, und zeigen 
sich desshalb auf Querschnitten als länglichte, langgezogene, nach dem Querdurchmesser des 
Bulbus rhachiticus gestellte, sehr regelmässige Vierecke, welche um so kürzer werden, je mehr 
sie sich den motorischen Colonnen nähern. Diese Bündelformationen begreifen zwar in sich 
Längsfasern der ehemaligen vorderen, äusseren und hinteren Abtheilung der weissen Substanz 
der Medulla spinalis, jedoch lässt sieh die Grenze dieser, ohnehin auch dort nur in abstracto 
angenommenen Abtheilungen, hier noch weniger bestimmen. Alle übrigen Bündelformationen, 
welche nach aussen des erörterten Raumes fallen, zeigen auf Querschnitten um so unregel- 
mässigere \ ierecke, je mehr sie sich der Gürtelschichte und den juxtaponirten Colonnen nähern 
(Taf. II. Fig. I. t—t). 

Diese allgemeinen Bündelformationen wurden durch B.Stilling nicht nur zur Anschauung 
gebracht, sondern auch ihrem Sein nach richtig erkannt, wiewohl derselbe in der weiter ange- 



Neue Untersuchungen über ihm feineren Bau des centralen Nervensystems. 65 

führten näheren Bestimmung der verfolgten speeiellen Bahnen, sowohl dieser wie auch der 
früheren Bündelformationen, etwas zu weit gegangen zu sein seheint. ') 



§. 18. 
DAS STRATUM ZONALE ARNOLDI UND DAS FASERSYSTEM DES SEPTEM. 

Die A r n o 1 d'sehe Gürtelschicht, welche, wie schon im Früheren (pag. 1 1) auseinandergesetzt 
wurde, bis zu den Pyramiden hin die äusserste Grenzschichte des Bulbus rhachiticus ausmacht 
und sieh zwischen diesen letzteren und den Oliven nach einwärts schlägt, im Übrigen aber auch 
hinter den Oliven eine schwächere Fortsetzung nach einwärts absendet, besteht aus parallelen 
Primitivfasern, Avelche aus der Gangliensubstanz der sensitiven Colonnen ihren Ursprung 
beziehen, und nicht vollkommen horizontal, sondern schief von unten und rückwärts nach 
vorne und aufwärts unter schwachen Wellenbiegungen und so auch an entsprechenden Orten 
nach einwärts verlaufen. Diejenigen sehr individuell verschiedenen bandartigen Streifen. 
welche sich über die Oberfläche des Bulbus rhacluticus erheben, und gewöhnlich gleich einer 
Schlinge die sich hervorbauchenden Oliven zu umgreifen scheinen, oder in einzelnen Fällen 
über selbe hinüberziehen, und von 1). Santorini Processus ardf&rwMs benannt wurden,-) 
werden nur durch specielle Gruppirungen der Primitivfasern dieser Gürtelschichte erzeugt, 
indem schiefe Querschnitte, Avelche mit den Fasern der Gürtelschicht so giemlich parallel 
zusammenfallen, dieselben nur als einfache, specielle, hügelartige Hervorwölbungen dieser 
darstellen, oder mit anderen Worten, in dem Masse als sich diese letztere durch ihre äussere 
Hervorbauchung zur Bildung eines Processus Santorini anschickt, nach innen zu eine 
entsprechende Ausbuchtung erleidet, also nicht dicker wird. Da sich' jedoch die Primitivfaser- 
zijge dieser Gürtelschicht vermöge ihrer Wellenbiegungen nur auf kleinere Strecken continuirlich 
darstellen lassen, so kann auch die specielle Angabe der Verlaufsweise derselben mit Bestimmt- 
heit nicht angegeben werden. 

Das Septum wird durch zwei Systeme von Primitivfasern durchzogen, welche eine 
verschiedene Richtung zeigen, nämlich von Längsfasern, welche sich unter sehr spitzen Winkeln, 
und von schiefen Fasern, welche sich unter mehr stumpfen Winkeln in der Medianlinie kreuzen. 

Die Längsfasern nehmen ihren Ursprung aus derjenigen Stelle der motorischen Colonnen, 
aus welcher sich das Septum hervorbildet. Diese Fasern verlaufen in der Richtung von rück- 
nach vorwärts, und schief von unten nach aufwärts, haben also dieselbe Stellung zum 
Horizonte, wie im Allgemeinen jene der Gürtelschicht, durchsetzen als sehr isolirte Primitiv- 
iäserzüge der ganzen Ausdehnung nach das aus Gangliensubstanz bestehende Septum, 
wandern aber bei diesem ihrem Durchzuge gleichzeitig allmählich auf die andere Seite hinüber, 
kreuzen sich also nach Stilling unter sehr spitzen Winkeln an einer Stelle der Mittellinie mit 
jenen der andern Seite 3 ) und nehmen zuletzt ihren weiteren Verlauf durch diejenigen Platten 
der entsprechenden Seite , welche aus der Zwiespaltung des vorderen Endes des Septums 
hervorgeht. Diese Längsfasern verlaufen parallel über einander gestellt, und zeigen sich schon 



] ) Stilling;. Med. obl. pag. 27. Taf. IV— VI, überall litt. d. — Dessen: Pons Varoli, pag. 147, Tal". I— XL 

-) Santorini. Tab. septemdeeim, pag. 24. — Mikso, o. e. Fig. 1, Nro. 7. — Arnold. Icones, fase. primus, Tat'. II, Fig. 4. litt. <»; 

Fig. 6, litt./. — Holstein. Anatomie, pag. 6 und 100. 
f l Stilling. Poiis Va/roli, pag. 151. 



Denkschriften der mathem.-natunv. Ciasse. X. Bd. Abhandl. v. Nkhtmitgl 



66 Joseph v. Lenhossek. 

dem unbewaffneten Auge bei "Äuseinanderbreehung eines durch Alkohol gehärteten Bulbus 
rhachiticus in der Mittellinie, und wurden auf Grundlage dieser Anschauungsweise, vermöge 
ihrer allgemeinen Stellung gegenüber zum Horizonte von G. R. Treviranus als verticale 
Faserschichte, vermöge ihrer allgemeinen Stellung gegenüber zur Spinalaxe von J. Gordon 
als wagrechte Fasern, und von A. Förg unter der treffenden Benennung der Median- 
geradenfasern beschrieben; 1 ) das andere System von Fasern begreift in sich gedrängtere 
Faserzüge, welche nicht der Quere nach, sondern schief von rechts nach links und umgekehrt 
das Septum durchziehen, und sich somit unter sehr stumpfen Winkeln in der Medianlinie 
kreuzen. Diese sehr deutlichen Kreuzungen wiederholen sich durch die ganze Ausdehnimg 
desselben in gewissen Absätzen sechs bis sieben Mal, so dass die vorderste bis zum Grunde 
der vorderen Längenspalte reicht, und da im Allgemeinen, je näher diese Kreuzfaserzüge 
dem Pons Varoli zufallen, wie alle übrigen Organisationen des Bulbus rhachiticus stärker 
werden und daher auch auffallender sich zeigen, von D. Santorini als eine zweite oder obere 
Pyramidenkreuzung beschrieben wurden, 2 ) mit welchen letzteren jedoch dieselben in gar 
keiner Beziehung stehen; während sich diese Kreuzungen andererseits bezüglich ihres Dureh- 
zugs-Organes, nämlich dem Septum ganz gleich verhalten, wie das Kreuzfasersystem der Com- 
missur der Medulla sjpirialis, welche beide aus Gangliensubstanz (Substantia cinerea der Anato- 
men) bestehen. Die Primitivfasern dieser Faserzüge nehmen ihren Ursprung einestheils von 
den sämmtliehen juxtaponirten Golonnen der beiden Gangliensäulen, anderntheils aber stellen 
dieselben nur die Fortsetzung jener der Gürtelschicht Arnold's dar, welche sich von der inne- 
ren Fläche derselben ablösen. Diese Primitivfaserzüge beider Gattungen werden durch die 
ebenfalls aus Gangliensubstanz bestehenden Processus reticulares zu dem Septum hingeleitet, 
welche, wie schon erörtert wurde (pag. 42) zwei Hauptströmungen zeigen; halbbogenförmige, 
welche von dem Septum zu den Golonnen , und quere, welche von dem Septum bis zu dem 
Stratum zonale hinziehen, und hier bis an die Enden jener geschweift auslaufenden Bündel 
reichen . welche sich von der Innenfläche dieser Faserschicht ablösen. 

Das Verhalten des Fasersystems zeigt sich am deutlichsten an schiefen Schnitten, die 
nach derselben Neigung zum Horizonte geführt werden, welche die gleichzeitige Darstellung der 
Primitivfaserzüge der Gürtelschicht erfordert. Man sieht so ausser dem Längsfasersysteme des 
Septunis unter stärkeren Vergrößerungen einzelne Faserzüge sich von der inneren Fläche 
der Gürtelschicht ablösen, durch diese Processus reticulares hindurch in der Pachtung von aussen 
nach innen dem Septum zueilen, aber nie quer über die Mittellinie hinüberziehend durch einen 
gerade gegenübergestellten Processus reticularis der anderen Seite wieder austreten, sondern 
immer schief von rück- nach vorwärts durch den zunächst nach vorne gelegenen Processus 
reticularis desjenigen des gegenübergestellten der anderen Seite ihren weiteren Verlauf nehmen, 
wodurch in der Mittellinie die erwähnten auffallenden Kreuzungen erzeugt werden. Dieses ist 
auch der Grund, warum der Bulbus rhachiticus der Quere nach, nicht wie der Länge nach, 
durch Auseinanderbrechung sich spalten lässt. was stattfinden würde, wenn die von vielen 
Anatomen angenommenen Querfasern vorhanden wären. 



') Valentin. Nervenlehre, pag. 269, Anmerkung. — Gordon. Anatomy, 1. c. — Förg. Gehirn, pag. 72, Taf. III, Fig. 2 — 4. 
2 ) Santorini. o. et 1. c. — Valentin, o. c. nag. 2CS. — Hin so isolirtes queres Bündel, wie es Arnold Taf. II, Fig. 4. litt, e 
angibt, fand ich nie, trotz des grossen von Niemanden noch zur Verfügung gestellten und benützten anatomischen Materiales. 



Neue Untersuchungen über den ferneren Bau des centralen Nervensystems. 07 



ERKLÄRUNG DER TAFELN. 

TAFEL I. 

Fisj. 1. Schief-horizontaler Schnitt der Lendenanschwellung der Medulla spinalis, nach der Stellung des centralen Verlaufes der 

Primitivfaserzüge des radialen Nervensystems zur Spinalaxe geführt. Vergrösserung: 12'". 

Diese Figur ist aus 3 verschiedenen Präparaten zusammengestellt, welche den 3 Abtheilungen dieses Nervensystems 

entsprachen : 

a. Motorische Colonne (Vorderhorn). b. Sensitive Colonne (Hinterhorn). c. Vordere Grossgangliengruppen, d. Äussere Gross- 
gangliengruppe, e. Vordere Längenspalte mit dem Processus anterior piae matris. f. Hintere Längenspalte mit dem Processus 
posterior piae matris. g. Ein vorderer Spinalwurzelfaden. //. Ein hinterer Spinalwurzelfaden, i. Vordere Abtheilung 
des radialen Nervensystems, k. Äussere Abtheilung desselben. /. Hintere Abtheilung desselben, m.m. Netziorrnation der 
Processus reticulares. n. Centralcanal. o. Centralvene der rechten Seite. j>. Sinus venosus anterior, q. Arteria spinalis 
antica. r. Verbindungs-Ast der rechten Centralvene mit dem Sinus venosus anterior, s. s. s. Peripherische Äste der rechten 
Centralvene. t. Pia mater. 
Fig. 2. Schief- horizontaler Schnitt des Bulbus rhachiticus, nach der Stellung des centralen Verlaufes des vierten Decussations- 

biindelpaares zur Spinalaxe geführt, und zwar durcli die Berührungsflächen der beiden Decussationsbündel hindurch. 

Vergrösserung: 12'". 

a. Motorische Colonne (Vorderhorn). b. Sensitive Colonne (Hinterhorn). c. Hintere innere Hervorwulstung der Ganglien- 
substanz, stumpf endigend, d. Hintere äussere Hervorwulstung der Gangliensubstanz, kantig endigend, e. Kegel (Fortsetzung 
des Tuberculum cinereum Rolando's). /. Stratum zonale Arnoldi. g. Vordere Längenspalte mit dem Processus anterior 
piae matris. Ii. Sinus venosus anterior, i. Rechtes Kreuzungsbündel der Pyramiden, über welches hinüber das linke verläuft. 
k. Hintere Längenspalte mit dem Processus piae matris posterior. 1. Hintere seitliche Längenspalte, m. Netzformation durch 
die halbbogenförmigen und quer verlaufenden Processus reticulares erzeugt, n. Centralcanal. o. Die in i Venen jederseits 
bereits zerfallene Centralvene. p. p. p. Anderweitige Gefässe. a. Pia mater. 

TAFEL II. 

Fig. 1. Schief- horizontaler Schnitt des Bulbus rhachiticus durch den Boden der vierten Hirnhöhle hindurch, nach der Stellung des 
centralen Verlaufes des Pedunculus olivae der rechten Seite, und gleichzeitig der Primitivfaserzüge des Nervus hgpoglossus 
sowie jener des Nervus vagus der linken Seite zur Spinalaxe geführt. Vergrösserung: 12'". 

Diese Figur ist aus drei verschiedenen Präparaten zusammengestellt, welche das centrale Verhalten dieser 3 benannten 
Organisationen im Einzelnen zeigten: 

a. Motorische Colonne (Eminentia teres). b. Sensitive Colonne (Äla cinerea Arnoldi). c. Hervorwulstung durch beide 
gemeinschaftlich erzeugt, d. Septum medianum e. Pedunculus olivae. f. f. Corticalsubstanz derselben, g. g. g. g. Stratum 
zonale Arnoldi. h. Äussere Nebenolive, i. Innere Nebenolive k. h. Kleinere innere Nebenoliven. /. Kegel i Fortsetzung des 
Tuberculum cinereum Rolandoi). m. Runde Bündelformation, n. Pyramiden, o. Corpus restiforme. p. Ein Wurzelfaden des 
Nervus vagus. q. q. q. Faserzüge des radialen Nervensystems, r. Ein VVurzelfaden des Xm-us hypoglossus. s. Pia mater 
t. Allgemeine Bündelformationen Stilling's und die durch die Processus reticulares gebildete Netzformation. 
Fig. 2. Schief- horizontaler Schnitt des Bulbus rhachiticKS, nach der Stellung des centralen Verlaufes der Commissura transversa der 
Oliven zur Spinalaxe geführt. Vergrösserung: v". 

a. Septum. b. b. Pyramiden, c. c. Stratum zonale Arnoldi. d.d. Corticalsubstanz der Oliven, e. Commissura transversa 
derselben. /.,/'. Pedunculi derselben, g. g. Innere Nebenoliven, h. h. Äussere Nebenoliven. 
F . 3. Horizontaler Schnitt der rechten Olive. Vergrösserung: 210'". 

a. Faserstrahlung der Marksubstanz, b. Corticalsubstanz. c. Stratum zonale Arnoldi. 

TAFEL III. 

Fig. 1. Schief- vertiealer Schnitt der Xackenanschwellung der Medulla spinalis, nach der Stellung des centralen Verlaufes der Primitiv- 
faserzüge der vorderen und hinteren Spinalwurzelfäden zur Spinalaxe gleichzeitig geführt. 



lis Joseph v. Lenhossek. 

Bei 210'" Yergrösserung gezeichnet. 

Dieser Schnitt ist nach einer bestimmten Curve vollzogen, welche der Verlaufsweise der benannten centralen Faser- 
ziigen entspricht. 

a. Gangliensubstanz (Sulstantia cinerea der Anatomen), b. Weisse Substanz, c. c. <?. c. Vordere Spinalwurzelfäden. 
d. d. d. d. Hintere Spinalwurzelfäden, e. e. e. e. Radiale Xervenfaserzüge. f. f. Pia mater. 
Fig. '-■ Schief-horizontaler Schnitt der äussersten Spitze des Conus medullaris der Medulla spinalis, unter einem rechten Winkel den 
Centralcanal durchsetzend. Vergrößerung : 210'". 

Dieser Schnitt ist nur ein Fragment des auf Taf. IV, Fig. 3 im Ganzen abgebildeten Querschnittes. 

Man sieht hier die Commissur, in deren Mitte der Centralcanal mit seiner Cylinder-Epithelialscbicht , und rings herum 
desselben die bereits in vier Venen jederseits zerfallene Centralvene. 
Fig. 3: Vertiealer Schnitt der Cervical-Anschwellung der Medulla spinalis durch den Centralcanal hindurchgeführt. Yergrösserung 210'". 
u.a. Gangliensubstanz der Commissur. l>. b. Längsfaserschicht Clarke's. c. c. Cylinder-Epithelialsehicht von der Seite 
gesehen, d. Dasselbe in der Vogelperspective. 
Fig. I Ein Stück der Pia mater der Medulla spinalis entnommen aus der Gegend der Cervical-Anschwellung zwischen dem Ligamentum 
dentieulatum und der Reihe der hinteren Spinalwurzeln. Vergrösserung : 210'". 
Äussere Oberfläche der Pia mater. 

Die Primitivfaserzüge des Plexus nervosus Purkynei mit den eingeschalteten inneren und anhängenden äusseren 
Ganglienzellen. 

Im Hintergrunde die Pia mater aus Bindegewebsfasern bestehend, über welche quer ein Netz von elastischen Fasern 
sieh hinzieht. 
Fig. 5. Zwei verticale Schnitte der Nackenanschwellung der Medulla spinalis, quer durch die LSngenspalten hindurch geführt. 
Vergrösserung : 50"'. 

A. Durch die vordere Längenspalte hindurch, die linke Seitenhälfte allein gezeichnet. 

B. Durch die hintere Längcnspalte hindurch, die rechte Seitenhälfte allein gezeichnet. 

a. — a'. Innerer Begrenzungsrand der bezüglichen Längenspalten, b. — b' . Äusserer Rand. c. e. Weisse Substanz. >/. .?. Centrale 
Faserzüge der vorderen Spinalwurzelfäden, e. e. Centrale Faserzüge der hinteren Spinalwurzelfäden. 

TAFEL IV. 

Fig. 1. Schief-verfcicaler Schnitt des Bulbus rhachiticus, nach der Stellung des centralen Verlaufes der I 1 ssationsbündel der Pyramiden 

der reehten Seite zur Spinalaxe geführt. Yergrösserung: 12'". 

ii. a. Längsfasern der weissen Substanz der hinteren und äusseren Abtheilung der Medulla spinalis. b. b. Längsfasern der 
weissen Substanz der vorderen Abtheilung Am Medulla spinalis, welche die Grundfasern der Pyramiden Burdach's 
bedingen, c. — c. Die parallel getroffenen Deeussationsbündel der rechten Seite, d.—d. Diejenigen der anderen Seite im 
Querschnitte, e. Pia mater. 

Die gelblichen Zwischenräume zwischen den einzelnen Decussatinnsbündeln entsprechen dei Gangliensubstanz [Substantia 
cinerea der Anatomen). 
Fig. '-'. Zwei schief-horizontale Schnitte des oberen Drittels des Dorsalabschnittes der Medulla spinalis, nach der centralen Stellung der 
Interspinalinterstitien zur Spinalaxe geführt. Vergrösserung: 5'". 
A. Durch ein vorderes Intcrstitium. 
/.'. Durch ein hinteres Intcrstitium. 

a. a. Gangliensubstanz, b. b. Weisse Substanz ununterbrochen erstere umgebend, c. — c. Fragmente der centralen Nervenfaserzüge. 
Fig. ö. Querschnitt der äussersten Spitze des Conus medullaris der Medulla spinalis. Yergrösserung: 25"'. 

a. Gangliensubstanz, b. Weisse Substanz, c. Centraler Faserzug der hinteren Spinalwurzel des untersten Spinalpaares. 
Fig. 1. Querschnitt der Medulla spinalis oberhalb der Lendenanschwellung durch das untere Drittel des Dorsalabschnittes geführt. 
Vergrösserung: 5'". 

«. Gangliensubstanz, b. Weisse Substanz, r. Vorderer Spinalwurzelfaden, d. Hinterer Spinalwurzelfaden, e. e. \\ urzelfäden 
des Nervus accessoritis Willisii. 
Fig. 5. Querschnitt durch das mittlere Drittel des Dorsalabschnittes der Medulla spinalis. 

Vergrösserung und Bezeichnung der Buchstaben wie früher. 
Fig. 6. Querschnitt durch die Mitte der Cervicalanschwellung der Medulla spinalis. 

Vergrösserung und Bezeichnung der Buchstaben wie früher. 
Fig. 7. Querschnitt der Medulla spinalis oberhalb der Cervicalanschwellung. 

Vergrösserung und Bezeichnung der Buchstaben wie früher. 
Fig. 8. Schief-horizontaler Schnitt des Bulbus rhachiticus nach der Stellung des centralen Verlaufes des zweiten linken Decussations-, 
bündeis zur Spinalaxe, und zwar durch die Axe dessen Körpers hindurch geführt. Vergrösserung 5'". 

.(. Gangliensubstanz, b. b. weisse Substanz, c. Vorderer Spinalwurzelfaden. </. Hinterer Spinalwurzelfaden, e. Tuberculum 
cinereum Roland oi. f. Hintere innere Hervorwulstung der Gangliensubstanz, stumpf endigend, g. Hintere äussere 
beginnende Hervsrwulstung der Gangliensubstanz, kantig endigend. /*. Das linke Deeussationsbündel der Pyramiden. 



Neue Untersuchungen über den feineren Bau //es centralen Nervensystems. 09 



INHALT. 



Pag. 

Vorwort , . . 1 

§. 1. Die Gangliensubstanz 3 

§. 2. Die Nervenfasersubstanz 11 

§. 3. Der Centralcanal der Medulla spinalis 16 

§. 4. Die beiden Centralvenen der Medulla spinalis 20 

§. 5. Die Nervensysteme im Allgemeinen 23 

§. 6. Die vorderen Spinalwurzeln 27 

§. 7. Der Nervi/ s hypoglossus 30 

§. 8. Die Oliven und Nebenoliven 33 

§. 9. Die hinteren Spinalwurzeln 36 

§. 10. Das Systema nervoswm radiale und die Processus reticulares 39 

§. 11. Der Plexus nervosus pioe matris Purlcynii 44 

§. 12. Der Nervi/s accessorius Willis/'/' 48 

§. 13. Der Nervus vagus und glossujiZ/fi/'i/ugeus 51 

§. 14. Die Bündelformationen im Allgemeinen 54 

§. 15. Die Corpora restiforvvia 55 

§. 16. Die Pyramiden 57 

§. 17. Die allgemeinen Bündelformationen Stilling's 63 

§. 18. Das Stratum zonale Arnoldi und das Fasersystem des Septum 65 

Erklärung der Tafeln 67 



70 



VERBESSERUNGEN. 



Seite 29, 12. Zeile von unten, statt Durchschnittsstelle lies: Durchtrittsstelle 

., 39, 2. ., „ oben, „ überall c lies : überall d. 

,, 15, 17. ,, „ unten, „ Sympaticus lies : Syrapathicus. 

.. 46, fi. ,. „ oben, „ Sympaticus lies : Sympathicus. 



J.v. Lenhossek. JJwce Untersuchungen Biber den feineren Bau 4es centralen ¥ervensystems des Menschen. 



Tal. I. 




/•'ig. 




M arWn ftdr U.k.k Hof-u Sl ,.1,1,1,1,,. 



llriiUflirillcii cl k Ak.iil <l WiNsciiM h iii.'iihi'm imtiirw. I'l \liil IS.i.Y 



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TafJ 




















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Drniutchnfttn <\ k Ak.-ul .1 tfiucnscli nulhrni ruüurv I UÜM 1855 



IdLenhossek. Neue Untersuchungen über den feineren Bandes centrale!) Nervensystems des Menschen. 



Tai:m. 




Fig. 4. 



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Tig.S. 

b A " " B b 



d. 



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DenkscnriftHiderkAka/LiL¥issensehjiiatKeiii.naturw:ClXBd.l85 



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iv Lenhossek. Neue Untersuchungen über den feineren Bau des centralen Nervensystems des Mensehen. 



Taf IV. 



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Fra. 7 




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9! Vnl Ellmgm <d rut del. 



Denkschriften il k Akad d.Wissensch matiieni naturw Cl.XBd 1855 



n fitrkgtjl; . i I, ..irmlnn 



71 



SCHWERD'S BEOBACHTUNGEN 

VON 

CIRCUMPOLARSTERNEN IN MITTLEREN POSITIONEN 

1828-0. 

Von 
WILHELM OELTZEN, 

ASSISTENTEN DER KAISERLICH-KÖNIGLICHEN STERN'WARTE ZU WIEN 



VORGELEGT IN DER SITZUNG DER MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHEN CLASSE AM 8. FEBRUAR 1S55. 

Unter denjenigen Bestrebungen, welche die Kenntniss der Fixsternörter zum Zweck haben, 
befindet sich eine werthvolle, bis jetzt wenig benützte Beobachtungsquelle über einen Theil 
des Himmels, aus welchem die geringste Zahl anderweitiger Bestimmungen vorliegt. Ich 
meine die Gegend um den Nordpol des Äquators und rede von den Beobachtungen , welche 
Herr Professor Schwerd in den Jahren 1826, 1827 und 1828 auf der Sternwarte des kön. 
Lyceums in Speier angestellt hat. Nur die beiden Jahrgänge von 1826 und 1827 sind den 
Astronomen bekannt geworden; den dritten Jahrgang, den Schwerd selbst nicht versendet 
hat, verdanke ich erst den freundlichen Bemühungen des Herrn Directors von Littrow. 

Die Ursache, wesshalb diese Beobachtungen bis jetzt kaum benützt sind, obgleich seit 
jener Zeit das Bedürfniss, Sternörter aus dieser Gegend zu kennen, bei Erscheinungen von 
Kometen zu wiederholten Malen eingetreten ist, liegt vornämlich in der Weitläufigkeit, mit 
welcher das Aufsuchen eines Sternes verbunden ist, und mit welcher der Übergang von den 
aufgezeichneten Beobachtungsdaten auf die für die spätere Benützung geeignete Form bewerk- 
stelligt werden muss. Da der Wunsch, diese Beobachtungen reducirt zu besitzen, schon öfter 
ausgesprochen ist, wie z. B. von Arg el an der in der Einleitung zu seinen nördlichen Zonen- 
beobachtungen, so glaubte ich durch die Reduction derselben einen Beitrag zu ihrer leichteren 
Benützung liefern zu können. 

Über die Berechnung der Beobachtungen glaube ich hier die Hauptpunkte anführen zu 
müssen, da der äussere Mechanismus der Rechnungsoperationen, welcher bei einer Ausführung 
im Grossen eine andere Gestalt annimmt, als bei isolirt herausgehobenen Rechnungen, im 
genauen Zusammenhange steht mit der Leichtigkeit, Rechnungsfehler zu begehen und zu 
vermeiden. 



7 2 Wilhelm Oeltzen. 



BERECHNUNG DER .SCHEINBAREN DECLINATIONEN. 

Das erste Geschäft war die Herstellung der scheinbaren Declinationen , da 
Stimmung der Fädenintervalle erforderlich sind. Die scheinbare Declination setzt sich ,. 
aus der abgelesenen Declination, d. h. aus der richtigen Verbindung der Ablesung mit den 
Aquatorp unkte, aus der Correction wegen der Libelle des Alhidadenkreises, aus der Reductil m 
auf den Meridian, da viele Einstellungen ausserhalb des Meridians gemacht sind, und aus der 
Refraction. In der zweiten Hälfte der Beobachtungsreihe sind gewöhnlich alle vier Nonien 
abgelesen, in welchem Falle das Mittel derselben nach Anbringung der Libellencorrection als 
Ablesung angesehen wurde, in der ersten Hälfte sind meist nur zwei Nonien abgelesen, in diesen 
Fällen ist an das Mittel beider die Reduetion von — 0*2 angebracht (Jahrgang 1826, S. XVIII). 
Da wo nur ein Nonius abgelesen ist, zeigt sich häufig eine entschiedene Abweichung von 
anderen Beobachtungen desselben Sternes; die aus diesen Ablesungen folgenden Declinationen 
sind desshalb im Kataloge nur beiläufig angesetzt. — Die Reduetion auf den Meridian ist an 
die abgelesenen Declinationen angebracht, weil sie dann stäts das Zeichen — erhält, während 
sie an die Lesung angebracht mit ihrem Zeichen wechselt nach oberer und unterer Culmination 
und nach der Lage des Kreises. 

sin - t s 

Der Betrag dieser Reduetion in Secundeu ist = l —^-sin 2ö, wo d die Declination und 

ö sin 1" ' 

t den Stundenwinkel bezeichnet. Sie konnte in den meisten Fällen aus einer zu diesem Zwecke 
berechneten Tafel mit doppeltem Eingange genommen werden, musste jedoch in vielen Fällen, 
welche die Grenzen der Tafel überschritten, direct berechnet werden. Die Zeit der Einstellung 
ist von S c h w e r d auf verschiedene Art angegeben , entweder ist der Faden angemerkt, oder 
die Zeit der Einstellung' selbst. War dabei der Mittelfaden zugleich beobachtet, so genügte es 
meist, den Zeitunterschied als Stundenwinkel zu betrachten, im entgegengesetzten Falle musste 
dieser beiläufig berechnet werden. In der obigen Formel bedeutet aber ^ den Stundenwinkel und 
nicht den Zeitabstand vom Mittelfaden (eigentlich bedeutet t nicht den Stundenwinkel, sondern 
den Abstand von demjenigen grössten Kreise, dessen Abstand vom Meridian in der Bessel'- 
schenReduetionsforme] der Durchgangszeiten mit ^bezeichnet wird, ein Unterschied, der aber nie 
in Betracht kommen wird). Sobald also die später ermittelte bekannte Correction n tg o -f- c sec <> 
einen hinlänglich grossen Betrag erreichte, musste die Reduetion nach diesem neuen Werthc 
von t geändert werden. Für die nördlichsten Declinationen konnte die Reduetion nur durch 
wiederholte Annäherungen gefunden werden; das mit der abgelesenen Declination berechnete 
Fadenintervall ergab den ersten Werth für dieselbe, der mit der corrigirten Declination berech- 
nete Stunden winkel wich dann beträchtlich von dem früheren ab und liess eine genauere Redue- 
tion finden u. s. w. Es versteht sich von selbst, dass dabei die nach genauer Anbringung der 
Refraction resultirenden Declinationen genommen wurden. In einzelnen Fällen ist die Zeit der 
Einstellung von Schwerd gar nicht angegeben, ich habe dann immer vorausgesetzt, die 
Einstellung sei am Mittelfaden gemacht. Auch kommt die Mitte zwischen zwei, gewöhnlich 
benachbarten Fäden vor, endlich auch die Angabe zweier symmetrischer Fäden, wie o und 5. 
Dies kann nichts anderes heissen, als Faden 3 oder 5, da die Mitte von 8 und 5 mit dem Meri- 
diauläden zusammenfällt und nur unter dieser Voraussetzung eine genügende Übereinstimmung 
der Beobachtungen erzielt wird. 



Schweres Beobachtungen von Circumpolarsternen. 73 

Einige wenige Einstellungen sind nicht zwischen den beiden Horizontalfäden, sondern 
auf einem derselben gemacht, der halbe Zwischenraum der beiden Horizontalfäden ist nach 
Schwerd 4'-9. 

Die Berechnung jeder einzelnen Beobachtung geschah auf einem besonderen Blatte, so 
dass nach dem Bedürfnisse die Beobachtungen nach der Declination, nach der Rectascension. 
nach oberer und unterer Culmination. nach der Nummer der Beobachtungsreihe oder nach 
der Eage des Kreises geordnet werden konnten. Für die Bestimmung der mittleren Refraction 
wurden die Blätter nach der Declination geordnet, wobei obere und untere Culmination ge- 
trennt blieben. Die Befraction ist dann an die abgelesenen Declinationen für obere Culmina- 
tionen mit dem Zeichen -j- , für untere mit — anzubringen und ein Fehler bei dem regelmäs- 
sio-en Fortschritte der Zahlen nicht zu fürchten. Die Befraction wurde nach den B esse Eschen 
Tafeln der Tab. Reg. bestimmt, nachdem die Tafel der mittleren Refraction zum Argument die 
in Speier beobachtete (mit Befraction behaftete) Declination erhalten hatte. Die Summe der 
abgelesenen Declination, der Beduction auf den Meridian und der Refraction ergab bis auf den 
Unterschied zwischen der mittleren und wahren Refraction die sogenannte scheinbare Decli- 
nation des Beobachtungstages, wie sie zur Bestimmung der Fädenintervalle benützt wurde: 
nur in einigen Fällen war es nöthig, zu diesem Zweck noch den Unterschied zwischen 
mittlerer und wahrer Refraction zu berücksichtigen. Ina Allgemeinen wurde dieser Unterschied 
später ermittelt und mit den Grössen vereinigt , welche die Reduction auf den mittleren Ort 
liefern. Bei derselben Anordnung der Blätter nach der Declinaton wurde auf jedem derselben 
der lg seco und lg tgd genommen. Da sich für viele Beobachtungen gar keine Ablesung findet. 
so musste für diese die scheinbare Declination erst aus dem mittleren Orte, den die übrigen 
Beobachtungen ergeben hatten, berechnet werden, um die Fädenintervalle bestimmen zu 
können. 



REDUCTION DER FÄDENANTRITTE AUF DEN MITTELFADEN. 

Die Reduction der Fäden auf den Mittelfaden konnte bei diesen Deelionationen nicht 
mehr durch Tafeln oder andere Abkürzungen geschehen; jeder beobachtete Fadenantritt 
musste mittelst der Formel t=fsecd oder sin t = sinfsec d direet berechnet werden. Die 
Werthe von /oder der Fädenabstände im Äquator sind folgendermassen angenommen: 

Für 1820 aus der Einleitung zu den gedruckten Beobachtungen von 1826, pag. V. 

Für 1827 bis 27. Febuar 1828 aus der Einleitung zu dem Jahrgange 1827, pag. III. 

Die beiden folgenden Systeme sind einer schriftlichen Mittheilung des Herrn Professors 
S c h w e r d entlehnt. 

Vom 27. Februar bis 12. März 1328. 



Kreis 


Ost 0. C. 1 


Kreis 


West U. C. ( 




( Zeit 


Äquator / Log. 




/ Log. sin 


Kreis 


Ost ü. «'. | 


Kreis 


West 0. C. \ 



1 



6 



C0 S 31 39 9 9S 19 S 64 6 S 32 5 E S3 19 s 53 39 s 83 59 S 5S 
1-78039 1-6018-1 1-29314 0-8007 0-7657 1-29070 1-60021 I-775IO 
7-6420 7-4635 7-1548 6-6624 6-6274 7-1524 7-4619 7-6368 



Denkschriften der mathem.-naturw. Cl. X. Bd. Abhandl. v, Nlchtmitgl. 



74 Wilhelm Oeltzen. 



Kreis Ost 0, C. 


1 


i 


Kreis West I". C. 


1 


f Zeit 




59 s 901 


Äquator / Log. 




1-77787 


1 Log. 


sin. 


7-63954 


Kreis Ost U. C. 


{ 




Kreis West 0. C. 


i 


7 



Vom 12. März bis 31. December 1828. 

•2 3 8 9 5 6 7 

39 s 639 19 s 758 6 S 125 6 S 665 19 s 838 39 S 6S1 59 s ö22 
1-59812 1-29574 0-7871 0-8238 1-29749 1-59858 i- 77468 
7-45979 7-15741 6-6488 6-6854 7-15916 7-46025 7-0303.") 

6 5 9 8 3 -2 1 

Die Anzahl aller beobachteten Antrittszeiten beträgt etwa 7600, so dass jede der 2750 
Beobachtungen auf fast drei Fäden und jeder der 1400 verschiedenen Sterne im Durchschnitte 
auf sechs beobachteten Momenten beruht. Um die Ableitung- des Mittels aus den Fäden zu 
controliren , sowie um stärkere Abweichungen einzelner Fäden deutlicher hervortreten zu 
lassen, nahm ich den Unterschied jedes Fadens vom Mittel (die Summe der positiven und 
negativen Abweichungen musste = sein) und bildete ausserdem die Quadrate dieser Ab- 
weichungen und ihre Summen für jede Beobachtung, um ein Material zu gewinnen für die 
Ableitung des wahrscheinlichen Fehlers, wie es sich für diese Declinationen kaum anderswo 
vereinigen dürfte. 

REDUCTION DEE DURCHGANGSZEITEN AUF DEN MERIDIAN. 

9 

Der Übergang von der beobachteten Passage des .Mittelfadens auf die Sternzeit der 
< 'uhnination geschieht durch die bekannte Formel 

x -\- m + n tg o 4- c sec r) oder x -\- i sec <f -- n tg tp -\- n tg d \ c sec o. 

In dieser Form sind die Beobachtungen reducirt. indem die Correction der Uhr x. wie 
sie einer gewissen Zeit, etwa der Mitte der Beobachtungszeiten jedes einzelnen Tages, zukam. 
mit i sec cp — n tg <p in eine Grösse vereinigt, und der Gang der Uhr von diesem Zeitpunkte an 
besonders bestimmt und später mit ntgd+e sec d in eine Grösse zusammengezogen wurde. 
Obgleich hier der "Winkel c mit dem Factor sec d verbunden vorkommt, verschwindet doch 
für die Rcctascensionen der Polarsterne der Einfluss, der aus einer fehlerhaften Annahme des 
Werthes c herrührt, vorausgesetzt, dass derselbe Werth von c zur Ableitung des Wertlies n 
benutzt ist. und sobald natürlich der Fehler in c eine gewisse Grenze nicht überschreitet. 
Ausserdem muss nur noch angenommen werden, dass n aus der Verbindung eines Aquatorial- 
sternes mit einem Polarsterne abgeleitet ist. 

Es sei nämlich A und D die Rectascension und Declination eines bekannten Polarsternes. 
a und d dieselben Grössen für einen bekannten Äquatorialstern, und es soll aus der Verbin- 
dung der Beobachtung dieser beiden Sterne der Werth von n ermittelt werden. 

Da A = T + x d- m -\-ntgB-{- c sec D und a = t 4- x 4- m + n tg d + c sec d 

wo rund / die beobachteten Uhrzeiten des Durchgangs durch den Mittelfaden sind, so ergibt sich 

A — a = T — t -j- n (tg D — tg d) -f c (sec D — sec d) 
und 

(A — T) — (a — t\ — f i sec 1) — sec d) 
tg 1) — tg d 



Schwerd's Beobachtungen von Cireumpolarsternen. 



75 



Nimmt man jetzt an, dem vorausgesetzten Werthe von c sei der Betrag J c hinzuzufügen. 
um den wahren Werth c -j- Je zu erhalten, so wird die Correction von n 

— Je (sec D — sec d) 



An 



-/Je 



ttj JJ — tg d 

worein von der Deelination des Polarsternes und Aquatorialsternes abkängiger Factor, und 
nicht viel von_der Einheit verschieden ist. 

Der aus dem Aquatorialsternc abgeleiteten Correction 

x -\- vi = a — n tg d — c sec d 
ist jetzt noch hinzuzufügen: 

J (x + m) = — An tg d — Je sec d = + f ^ c tg d — Je sec d = J c \f tg d — sec d \ . 
Für irgend einen anderen Stern mit der Rectascension a und Deelination d wird jetzt 

A a = A (x -\- m) d- An tg d -j- Ac sec r> 
oder Ac f tg d — Je sec d — ■ Ac f tg d -\- Ac sec d, 

( »der J a = J c \f \ tg d — tg d] — { sec d — sec d}\. 

Dies ist die Grösse, welche der beobachteten Rectascension a hinzuzufügen ist: sie wird 
= für d — d, und ebenfalls für d = D : wie man sogleich sieht, wenn man für /"seinen Werth 

sec D — sec d 
tgD—tg d 

an die Stelle setzt, ein Resultat, das sich übrigens von selbst versteht, da man die Rectascensions- 
Unterschiede zweier Sterne mit gleicher Deelination unabhängig von der Aufstellung des Instru- 
ments erhält. Für Sterne mit wenig von d und D verschiedenen Declinationen ist der Einfluss 
gering, wie aus den nachfolgenden Zahlen ersichtlich ist. Es werde D = 88° 30', und d der 
Reihe nach 0°, +10°, +20° angenommen. 

j« 



Für d -- 
,, d -■ 
,, d-. 



0° wird dann — = — 0'9742 tg S + sec 3 — 1. 
+ 10° „ „ -|- 0-9786 {0-1763 — tg d\ — { 1-015 — sec <?}. 

+ 20° „ „ + 0-9820 {0-3640 — tg <jj — { 1064 — sec 3\. 



Werden in diese Ausdrücke für d verschiedene Werthe substituirt, so erhält man: 



3 


-,— für d = 
J e 


■A± für d = + 10° 

A c 


-il fürä= + 20° 


—20° 


+ 0-419 


+ 0-578 


+ 0-715 


— 10 


+ 0-187 


+ 0-345 


+ • 482 





o-ooo 


+ 0-158 


+ 0-293 


+ 10 


—0-156 


• 000 


+ 0-135 


+ 20 


— 0-290 


—0-135 


0-000 


+ 30 


—0-408 


—0-252 


—0-118 


+ 40 


—0-512 


—0-358 


—0-225 


+ 50 


—0-605 


—0-452 


— 0-321 


+ 60 


—0-687 


—0-537 


—0-408 


+ 70 


—0-753 


—0-606 


—0-481 


+ 80 


—0-766 


—0-633 


—0-518 


+ 81 


—0-758 


—0-629 


—0-515 


+ 88 30' 


0-000 


0-000 


0-000 



Ist also z. B. c um S 1 zu klein angenommen, so würde für d = eine in -}- 10° Deelination 
beobachtete Rectascension um S 016, eine in 81° Deelination beobachtete Rectascension um 
8 08 zu gross ausfallen. 



7ii 



Wilhelm Oeltzen. 



Anders verhält es sich mit der Bestimmung der absoluten Zeit. Hier ist die genaueste 
Kenntniss von c erforderlich, denn 



mm aa 



si> wir«! 



J (x }m)=J x + J m ist =Jc { / tg d — sec d \ 
m = i sec <p — » tg tp , J m = — Jn tg tp =f J c tg <p . 



J .'• = — f J c tg <p -\-f J c tg d — Je see d = J c \f (tg d — tg <f ) — sec d \ . 

Für d = wird Jx = — Je j 0-974 tg <p 4- 1 }• In unsern Breiten ist also der Einfluss 
auf die absolute Zeitbestimmung etwa = --2 Je, wenn zur Bestimmung der Uhrcorrection 
ein Stern im Äquator und zur Ableitung von n der Polarstern a Urs. min. benutzt war. 

Der Fehler n lässt sieh aber auch durch einen Polarstern in der oberen und unteren Culmi- 
nation bestimmen. 

Man hat dann für diesen: 

A = T -f x -f m -f n tg D + c see D 

A -f. 1-2" = T + x -f m — n tg D — e sec D 

T — T + 12 h — 2c sec D Je 



MIHI 



n 



An = 



2 ^ D sin 1> 

Wird dann x -\- m durch einen Äquatorialstem bestimmt, so ist: 

tg d 



m 



= a — t ■ — n tg d — c sec d , J (x -\- m) = J c 



sin D 



c -sec il 



Für irgend einen anderen Stern wird dann : 



tg d -\- A c see d 



{tg d — tg d\ — Je \ see d — sec d } . 



, <0- d A J J ° 

Ja = Je— Je sec a : 

sin J> stn D stn D 

Für d = d wird dieser Ausdruck = 0. Nehmen wir, Avie oben, D = 88° 30' und d = 0°. 
_|_ 10°, j_ 20°. 

Für d = 0° wird dann -£ = — 10004 {tg d + sec 6 — l. 

. rf= + 10° „ „ =+1-0004 0-1763 — tg d — { 1'015 — see S\ '. 

. rf= + 20° „ „ =+ 1-0004 {0-3640 — tg 3} — { 1-064 — secd\. 

Werden in diese Ausdrücke wiederum für ^verschiedene Werthe substituirt, so erhält man: 



<! 


4^- für d =0° 

J C 


-iifürd = + 10° 


4 2 -fürd= + 20° 


—20° 


+ 0-428 


+ 0-590 


+ 0-728 


— 10 


+ 0-192 


+ 0-353 


+ 0-492 





0-000 


+ 0-161 


+ ■ 300 


+ 10 


— 0-161 


0-000 


+ (1-139 


+ 20 


— • 300 


— 0-139 


• 000 


+ 30 


— 0-423 


— 0-261 


—0-122 


+ 40 


— 0-534 


—0-373 


— 0-234 


+ 50 


—0-636 


—0-475 


— 0-336 


+ 60 


0-733 


— 0-572 


— 0-433 


+ 70 


—0-825 


-0-664 


— 0-525 


+ 80 


— 0-914 


—0-754 


— 0-616 


+ 81 


— 0-923 


— 0-763 


— 0-624 


+ 88 30' 


— 1-000 


—0-83 


— O-70 



Für d = 0° geht also in der Declination D der ganze in c enthaltene Fehler auf die 
Bestimmung der Rectascension über. 



Schweres Beobachtungen von Gircwmpolarsternt m. ^T 



Der Einfluss auf die Bestimmung der absoluten Zeit wird, wenn d = ist. J x = — J c 
! 1-0004 tg c + 1 }. also grösser als bei der ersten Methode, aber für unsere Breiten ebenfalls 
nahe = — - J c. 

Das Vorhergehende sollte nur dazu dienen, um zu zeigen, dass von einer in dem Werthe c 
etwa zurückbleidenden Unsicherheit kein nachtheiliger Einfluss auf die Rectascensionen zu 
befürchten ist, da Schwerd die erste der beiden Methoden zur Ableitung von n angewendet 
und die Richtung der Collimationslinie von Zeit zu Zeit durch Umlegen geprüft hat. Die 
Neigung der horizontalen Umdrehunersaxe ist ohne Einfluss auf die Rectascensionen, dasselbe 
gilt von einer der Zeit proportionalen Änderung der Neigung, da diese sich mit dem Gange der 
Uhr verbindet. Die Correction wegen der elliptischen Gestalt des durchbohrten Zapfens, wie 
sie S chwerd mittheilt, verschwindet gegen die Beobachtungsfehler und ist nicht berücksichtiget. 

Diese Correctionen sind nämlich: 

bei Kreis West bei Kreis Ost 

in der ol.eren Culmination für 09° 19' = -|- S 01 5 01 

79 19 = — 0-01 — 0-01 

89 19 = - 0-SG —0-21 

in der unteren Culmination für SO 41 = f- 0-1-2 + 0-04 

70 41 =4-0-09 -|- 0-04 

Die Uhrcorrection ist aus Beobachtungen der Bessel'schen Fundamentalsterne ermittelt, 
der in ihr zurückbleibende Fehler verschwindet ebenfalls gegen die Beobachtungsfehler nörd- 
licher Sterne und es bleibt nur der Werth n übrig, von dessen Annahme die Genauigkeit der 
Rectascensionen vorzugsweise abhängt. Bei der Beobachtung südlicher Sterne erreicht man die 
Genauigkeit in der Bestimmung von n durch die Beobachtung eines bekannten Polarsternes. 
bei Ortsbestimmungen von Polarsternen kann man sie nur dadurch erreichen, dass man statt 
eines bekannten Polarsternes deren mehrere wählt. Es kommt aber in diesem Falle auf das 
selbe hinaus, ob man die bekannten Polarsterne zur Bestimmung von n oder zur Bestimmung 
der Uhrcorrection selbst benutzt. Schwerd hat sich nur der beiden Sterne a und d Urs. min. 
bedient. 

Diejenigen Werthe von n, welche zur Reduction benutzt sind, finden sich in der weiter unten 
folgenden Übersicht zusammengestellt und sind keine andern, als die von Schwerd angege- 
benen. Die Untersuchung des Fehlers n durch Benutzung anderer bekannter Polarsterne habe 
ich bis jetzt nicht zu Ende führen können, wollte aber dieser alleinigen Ursache wegen die 
Publication der Resultate nicht verzögern, zumal da es fraglich war. ob sich für die verschie- 
denen Beobachtungstage immer genügende Anhaltspunkte finden Hessen, ob also bei dem jetzt 
vorhandenen Beobachtungsmateriale eine solche Untersuchung überhaupt erschöpfend durch- 
zuführen war. Die folgenden Resultate sind desshalb keinesfalls als definitive, einer weiteren 
Verbesserung nicht fähige zu betrachten, und ich behalte mir vielmehr vor. später die Correc- 
tionen mitzutheilen. welche sich aus einer genauen Vergleichung mit anderen Bestimmungen 
noch ergeben sollten. 



ö 



REDUCTION DER SCHEINBAREN ÖRTER AUF MITTLERE 1828-0. 

Die Beobachtungsreihe beginnt mit dem 6. April 1826 und endigt mit dem 11. Deceinber 
1828. Als Epoche der mittleren Örter habe ich desshalb den Anfang des Jahres 1828 genommen. 
Die Übertragung der scheinbaren Örter auf mittlere geschah mit den Constanten der Tab, Reg. 



TS Wilhelm Oeltzen. 

Für jeden Beobachtungstag wurden entweder für einen Zeitpunkt, der Glitte der Beöbaeh- 
tungszeiten, oder für mehrere, wenn die Beobaelitungen eine längere Zeitdauer umfassten, 
oder sehr nördliche »Sterne enthielten, lg .1, lg B, lg C, lg D interpolirt, wobei nur für das 
Jahr 18156 A — 2. und für 1S27 A — 1 statt A zu nehmen war. Die Reduotion vom mittleren 

auf den scheinbaren Ort ist dann bekanntlich 

In Reetascension = Aa 4- Bb -\- Cc -\- Dd , in Declination Ad 4- Bb' -\- Cd + De? , wo 

a = m -f- n sin atgd, b = tg d cos «, c == sec d cos «, d = sec d sin o.. 

a' = n cos <z, b' = — sin «, c = tg s cos d — sin d sin a, d' = sin o cos a. 

Die Berechnung von a und d ist etwas unbequemer, als die der übrigen Constanten. 

Setzt man aber Aa = Am -f An sin a tg <?und An =A' 

Cd — C tge cosd — C sin 3 sin a, und C tg s = C, so wird die Reduction 

in Reetascension : 

A sin atgd + B cos a tg d + C cosa sec d -f- D sina sec d -f Am, 

in Declination ; 

Ä cos a -\- B . ( — sin a) 4- G . ( — sin a sin d) -\- D cos a sin d 4- C' cos d. 

Die Grösse Am lässt sich, mit entgegengesetztem Zeichen genommen, mit der (Jorreetion 
der Uhr verbinden. Die Factoren von Ä, B, C, D ergeben sich nun ungemein leicht. 
Setzt man unter einander 

Ig sec 3 1) 

lg tg 6 2) 

Ig sin 3 3) 

Ig sin a 4) 

Ig cos a 5) 

so entsteht für die Reetaesensionen 

der Factor von A' aus der Verbindung von 2) und 4) 

ü n n -t* n » n 'i -) n ^) 

n i ' „ ,, „ ,, 1} ., o) 

„ D , , „ „ 1) „ 4) 

und für die Declinationen 

der Factor von A! aus der Verbindung von 5) 

n n yi -" n j> h n ) 

» „ „ p „ 3) und 4) 

< 'ombinationen, deren Reihenfolge sich dem Gedächtnisse leicht einprägt. 

Man hat dabei noch die Prüfung — = — = — = — ; = sin d, wenn jetzt unter a, d. <■ 
nicht die obigen, sondern die geänderten mit A und C zu combinirenden Factoren verstanden 
werden. 

Die bei dieser Methode vernachlässigten Glieder, welche von dem Quadrate der Prä- 
cession u. s. w. herrühren, sind so klein, dass sie im Vergleiche mit den zufälligen Beobach- 
tungsfehlern als verschwindend angesehen werden können. Nur für wenige dem Pole nächsten 
Sterne dürfte es zweckmässig sein, diese Glieder und etwa dadurch zu berücksichtigen, dass 



Schwerd's Beobachtungen von öircumpolarsternen, 79 

der Übergang von dem scheinbaren auf den mittleren Ort durch Beziehung auf die Elliptik 
geschieht. Vorher wäre es jedoch Wünschenswerth, die genaueste Kenntniss des Instrumental - 
fehlers n zu besitzen. 

ÜBER DIE GENAUIGKEIT DER BEOBACHTUNGEN. 

Das Bedürfhiss einer sorgfältigen Bestimmung des Werthes von n tritt am Deutlichsten 
hervor durch die Vergleichung des wahrscheinlichen Fehlers eines Fadenantrittes mit dem 
wahrscheinlichen Fehler einer Rectascension. Sind die Reductionsconstanten nahe richtig 
angenommen, so darf der wahrscheinliche Fehler einer aus einem Fadenantritte abgeleiteten 
Rectascension nicht erheblich grösser ausfallen, als der wahrscheinliche Fehler eines 
Fadenantrittes selbst; der letztere ist die Grenze, welcher sich der erstere beliebig nähern, 
die er aber nie erreichen kann. Ich habe in dieser Beziehung bis jetzt nur den Stern in der 
AB. iV'lT", Decl. 82°5' untersucht. 

Derselbe ist 57mal beobachtet, zusammen an 280 Fäden, die Summe der Fehlquadrate 
für die Fadenantritte = 27*6151, also der w. F. eines Fadenantrittes 



wird 



i)-{\:iö.yl^L = Ot237 

» 280—57 



Die Anzahl der beobachteten Fäden ist für die verschiedenen Beobachtungen sehr ver- 
schieden; nimmt man ilarauf keine Rücksicht, und leitet aus demMittel der Rcctaseensionen den 
wahrscheinlichen Fehler einer Rectascension ab, so erhält man 

0-674:5 \/ i9-5»io — O'Snp. 

57 — 1 

Im Durchschnitte beruht aber jede AB. auf etwa 5 Fäden. Der Unterschied zwischen den 
beiden w. F. ist nicht unbeträchtlich und beweist, dass die AB. oder die Werthe von n noch 
einer Verbesserung fähig sind. Anders verhält es sich mit den Declinationen. Es finden sich 
57 Sterne, welche während ein und derselben Culmination zwei oder dreimal in verschiedenen 
Stundenwinkeln eingestellt sind, es sind in Ganzen 131 Einstellungen. Die Reduction der 
verschiedenen Ablesungen auf den Meridian gibt den w. F. einer Einstellung 

= 0-1374:;") 1/ 59-20 = 0*603. 



\ f 59-20 
V 131—57 



Sch w er d führt übereinstimmend hiermit den w. F. einer Einstellung von « Urh. min. 
= ()'•'() an. Das ist zugleich die Grenze, welcher sich der w. F. einer Declination beliebig 
nähern kann. Für denselben Stern 9 1 ' 11'" 82° 5' finde ich aus G4 Einstellungen den w. F. 
einer auf einer Einstellung beruhenden Declination 

= 0-6715 V et-1576 — : Q'.'fifi4. 

» 64 — 1 

Der geringe Unterschied beider Werthe beweist, dass man im Allgemeinen nicht hotten 
kann, die Declinationen besser darzustellen. Seitdem die Anwendung der Wahrscheinlich- 
keitsrechnung auf die Beobachtungsfehler unserem Urtheile über die Güte der Beobachtungen 
alles Schwankende, indivuell Unbestimmte nimmt, und dieses Urtheil in Form einer Zahl, 
also in der präcisesten Form zum Vorschein kommen lässt, wird diese Zahl der einzige 
Massstab, nach welchem sich die Güte der Beobachtungen abschätzen lässt. Legen wir diesen 
Massstal) an die in Rede stehenden Beobachtungen an, so finden wir, dass sie ihren Platz 



80 Wilhelm Oeltzen. 

erhalten neben den vorzüglichsten Leistungen und dass sie berufen sind, eine entschiedene Stimme 
zu führen bei den wichtigsten Untersuchungen über Fixsternörter und einen wesentlichen 
Beitrag zur Kenntnis der Eigenbewegungen zu liefern. Die Sorgfalt und Genauigkeit, mit der 
der Beobachter alle Theile seines Instrumentes untersucht und alle Umstände anführt, die 
während der Beobachtungen Einfluss auf ihre Güte nehmen konnten. Hessen schon im Vorhinein 
ein anderes Ergebniss nicht erwarten. 



ERLÄUTERUNGEN DES KATALOGES. 

Die nachstehende Übersicht enthält alle bei der Reduetion der Beobachtungen benützten 
konstanten, sowohl die. welche sich auf das Instrument beziehen, als die zur Reduetion auf den 
mittleren Ort erforderlichen Tages-Constanten. Die erste Columne enthält die fortlaufende Num- 
mer der einzelnen Beobachtungstage, die zweite die Beobachtungstage selbst, dann folgt die 
beiläufige Mitte der Zeiten, für welche die Correction der Uhr und die Tages-Constanten gelten, 
dann die Lage des Kreises, der Collimationsfehler e, der Fehler », i. sec jp, die Correction 
der Uhr mit dem stündlichen (ränge, der constante Theil in der Reduetion derRectascensionen 
oder der Werth : Corr. der Ehr -f i sec <p — n tg. <p — Am. der Aquatorpunkt und die Anzahl 
der in jeder Beobachtungsreihe enthaltenen Sterne. Die [nstrumentalfehler und die Correction 
der Uhr sind den Angaben vonScliAverd selbst entnommen, wobei nur die letztere mit Hülfe 
des stündlichen Ganges auf die Mitte der Zeiten gebracht wurde. 

<p ist = 49° 18 ! 9, sec <p = 1-534, tg <p = 1-163. 

Die Zusammenstellung der Tages-Constanten bedarf keiner weiteren Erläuterung (s. oben) 
Der aus den Schwer d'schen Beobachtungen abgeleitete Katalog enthält ausser den mittleren 
Ortern, wie sie aus jeder einzelnen Beobachtung resultiren, noch die einzelnen Zwischenwerthc, 
die bei der Berechnung zum Vorschein kommen. Ich habe diese Form gewählt, um Jeden in 
den Stand zu setsen, in zweifelhaften Fällen die Richtigkeit der Rechnung prüfen und Fehler 
in der Berechnung oder Beobachtung auf die leichteste Weise verbessern zu können, sowie 
auch, um mit Leichtigkeit den Einfluss zu bestimmen, den eine geänderte Annahme in den 
Instrumentalfehlern oder in den Constanten der Pracession, Notation und Aberration zur 
Folge hat. 

Die Einrichtung des Kataloges ist hiernach die folgende. Die erste Columne enthält die 
fortlaufende Nummer der Sterne, wobei nicht jede Beobachtung, sondern nur jeder Stern eine 
Nummer erhalten hat. Da sich später Beobachtungen als demselben Sterne angehörig heraus- 
stellten, die anfangs mit einer doppelten Nummer versehen waren, und umgekehrt, so kommen 
einige Nummern gar nicht, andere doppelt vor. Die einzelnen Beobachtungen jedes Sternes 
sind chronologisch geordnet. Dann folgt die Grösse nach Seh werd's Angabe und die mittlere 
Rectascension 182S-0. Die folgenden Columnen enthalten zunächst das Mittel aus den einzelnen 
Fädenantritten (nurdieSecunden), sowie die Anzahl der beobachteten Fäden, dann die Correction 
>t tg d -f c sec d -f Gang der Uhr und endlich die Reduetion vom scheinbaren auf den mittleren 
Ort ohne das Glied Am. d. h. den Werth -- (Äa -f Bb -j- Co -f- Dd). Wird der Summe der 



SchwcrcVs Reobaöhtutigen an Circumpolarsternen. < s l 

Zahlen in diesen beiden Columnen noch der constante Theil der Reduction hinzugelegt, und 

die Summe dieser drei Zahlen zum Mittel der Fäden addirt, so rriuss die mittlere Rectascension 
1828*0 hervorgehen. Es folgt dann die mittlere Declination, darauf die Secunden der Decli- 
nation, wie sie aus der Ablesung und der Libelle nach richtiger Anbringung des Äquatorpunktes 
hervorgeht, alsdann die wahre Refraction, die Reduction auf den Meridian immer negativ und 
die Reduction vom scheinbaren auf den mittleren Ort. Die Summe der drei letzten Zahlen zur 
Lesung addirt muss die mittlere Declination wiedergeben. 

Eine Ausnahme hiervon bilden nur diejenigen Beobachtungen, bei denen während ein und der- 
selben Culmination die Declination zwei- oder dreimal in verschiedenen Stundenwinkeln eingestellt 
ist. ImKataloge ist dann nur die erste Lesung und die dazu gehörige Reduction auf den Meridian 
aufgenommen. Die Resultate aus den verschiedenen Einstellungen finden sich am Schlüsse 
der Bemerkungen besonders zusammengestellt, und sollen dazu dienen, die Übereinstimmung 
zu zeigen, die unter ihnen herrscht; die daselbst aufgeführten Declinationen sind scheinbare, 
bis auf den Unterschied zwischen mittlerer und wahrer Refraction, da statt der wahren Refrac- 
tion die mittlere angewandt ist. 

Die dann folgende Columne zeigt an, ob der Stern in der oberen oder unteren Culmination 
beobachtet ist ; die mit einem U bezeichneten sind Beobachtungen in der untern, die mit 
bezeichneten in der oberen Culmination. Von den beiden Zahlen der letzten Columne endlich 
ist die erste die Nummer des Beobachtungstages, die zweite die Nummer, unter welcher die 
betreffende Beobachtung bei Schwerd zu finden. 

Es dürfte nicht überflüssig sein, ein vollständiges Beispiel herzusetzen. 



Mittlerer Ort 1828-0 h 25 m 17 s 73 83° 47' 55'-'6 Nr. 11)1 1713 1827 December 7. 

Mittel aus den 4 Nonien 235° 31' ö9 v 7, Niveau — 2 ! 'l, Corr. Lesung 235° 31' 57- ! 6 

Äquatorpunkt 319 19 40-4 

Abgelesene Declination +83 47 42 -s 

Mittlere Refraction + 39 "ü , Corr + l ! 5, Wahre Refraction ... +41-1 

Mit dem Stundenwinkel 6 m S s findet sieh die Reduction auf den Mer. - 8" 1 

Scheinbare Declination des Beobachtungstages +83 48 15 • 8 

damit finden sich die auf den Mittelfaden gebrachten Fädenantritte 

h 25 m 28 s 9 

25 "28 • 2 

25 29 • 6 

im Mittel ü 25 28-9 

Es ist weiter c seeä = + S 37, n tgd = - 4*24. Gang der Uhr seit 23 h m = +0" "7 

Summe . — 3-80 

Constanter Theil der Reduction +2*29 

Scheinbare Rectascension — Am h 25"' 27 '39 

Reduction auf 1828-0 oder — (A'a + Sb + Cc + lhl) —9-66 

Mittlere Rectascension 1828-0 25 17- 73 

Reduction der Declination auf 1828 oder — (A'a' + Bb' + Cc' + Dd' 

+ O'cosDecl.) = — 20 : 2 

also mittlere Declination 1828-0 = 83" 47' S5.-6 



Denkschriften der mathem.-naturw. Cl. X Bd. Alihandl. v. Niohtmitgl. 



82 



Wilhelm Oeltzen. 



Übersicht über die 



Nr. 


Tag der Beobachtung 


Mitte der 
Zeiten 


■f. 


c 


n 


i scc. tp 


Correction 

der Uhr 


Stiindl. 

Gang 


Constante 
Correction 


Äquator 


.unkt 


1i 
< _■ 


1 


1820 April 


9" 


5ö m 


w. 


— 0*00 




"10 


+ 


21 


+ 


50-77 


+ 8 045 


+ l m 1-30 


222° 


5' 


44"0 


30 


2 


8 


10 


24 


w. 


—o-oo 


+ 


30 


+ 


21 


+ 


59-00 


+ 0-057 


+ 1 


3-35 


222 


5 


44-0 


39 


3 


9 


9 


8 


w. 


— o-oo 


+ 


30 


+ 


18 


+ 1 


0-12 


+ 0-040 


+ 1 


4-37 


222 


5 


44-0 


5 


4 


10 


10 


3S 


w. 


— 0-00 


+ 


10 


+ 


18 


+ 1 


1--20 


+ 0-034 


+ 1 


5-74 


222 


5 


41-9 


30 


5 


14 


9 


37 


w. 


—o-oo 


+ 


10 


+ 


18 


+ 1 


4-38 


+ 0-030 


+ 1 


8-83 


222 


5 


41-9 


12 


C 


17 


10 


15 


YY. 


—o-oo 


+ 


10 


+ 


12 


■i 1 


7-30 


+ 0-04 


+ 1 


11-73 


222 


5 


40-4 


4 


7 


18 


10 


19 


w. 


—o-oo 


+ 


10 


+ 


12 


+ 


4-20 


+ 0-043 


+ 


8-03 


222 


5 


10 -4 


4 


8 


19 


11 


1 


\v. 


—o-oo 


+ 


10 


+ 


12 


+ 


5-38 


+ • 050 


+ 


9-74 


222 


5 


40-4 


10 


9 


20 


11 


48 


w. 


— o-oo 


f 


10 


+ 


08 


+ 


0-04 


+ 0-053 


+ 


10-95 


222 


5 


38-5 


30 


10 


21 


10 


17 


w. 


—0-00 


+ 


10 


+ <-> 


15 


+ 


7-81 


+ 0-050 


t- 


12-19 


222 


5 


38 ■ 5 


29 


11 


22 


10 


9 


w. 


—0 • 00 


+ 


20 


+ 


15 


+ 


9-01 


+ 0-O10 


+ 


13-27 


222 


5 


38-5 


5 


1-2 


•20 


13 


20 


vv. 


-o-oo 





10 


+ 


12 


+ 


13-60 


+ ■ 042 


+ 


18 -22 


222 


5 


40-0 


10 


13 


29 


12 


40 


\Y. 


—o-oo 


— 


10 


+ 


11 


+ 


10-98 


+ 0-000 


+ 


21-50 


222 


5 


40-0 


18 


14 


Mai 1 


12 


33 


w. 


— 0-06 




00 


+ 


11 


+ 


20-14 


+ 0-008 


+ 


24-52 


222 


5 


40-0 


18 


15 


3 


1-2 


14 


w. 


—o-oo 




00 


+ 


11 


+ 


23 -29 


+ • 07 1 


+ 


27-00 


222 


5 


40-0 


1 


IC 


9 


12 


54 


YY. 


— o-oo 


+ 


10 


+ 


11 


+ 


33-00 


+ 0-084 


+ 


37-73 


222 


5 


40-9 


4 


17 


10 


12 


7 


\Y. 


—o-oo 


+ 


20 


+ 


11 


+ 


35-40 


+ 0-092 


+ 


39 • 54 


2 2 2 


5 


40-9 


4 


18 


1« 


12 


4 


\v. 


— • 00 


+ 


32 


+ 


24 


— 


1 • 04 


+ 0-072 


+ 


2-90 


222 


5 


43-8 


g 


19 


20 


13 


20 


Vf. 


—o-oo 


+ 


.32 


+ 


24 


+- 


2 • 52 


+ 0-074 


+ 


6-50 


2*22 


5 


43-8 


18 


20 


"22 


14 


12 


Vf.' 


— o-oo 


+ 


10 


+ 


•24 


+ 


0-19 


+ 0-08 


+ 


10-33 


222 


5 


43-8 


30 


■_>1 


25 


12 


39 


Vf. 


—o-oo 


(- 


25 


+ 


29 


+ 


0"25 


+ ■ 088 


+ 


4-32 


222 


5 


45-0 


5 


22 


20 


12 


20 


Vf. 


— • 00 


4 


43 


+ 


'29 


+ 


2-34 


+ 0-090 


+ 


• 1 9 


222 


5 


45-0 


1 


•23 


27 


15 


27 


Vf. 


—o-oo 


+ 


44 


+ 


29 


+ 


4-77 


+ 0-092 


T 


8-59 


222 


ö 


45-0 


10 


24 


28 


19 


12 


Vf. 


—o-oo 


+ 


30 


+ 


27 


+ 


0-S2 


f • 092 


+ 


10-77 


222 


5 


45-6 


2 


25 


29 


15 


38 


Vf. 


—o-oo 


+ 


34 


+ 


27 


+ 


8-72 


+ 0-093 


+ 


12-02 


222 


5 


45 ■ 


37 


20 


30 


13 


42 


\Y. 


— o-oo 


+ 


50 


+ 


27 


+ 


10-78 


+ 0-IJ74 


+ 


14-49 


222 


5 


45-0 


1 


•27 


Juni 9 


14 


22 


w. 


—o-oo 


f 


18 


+ 


27 


+ 


30-54 


+ 0-090 


+ 


3 1-01 


222 


5 


45-0 





•28 


111 


10 


1 


YV. 


— o-uo 


+ 


22 + 


27 


+ 


32 -81 


+ 0-086 


+ 


30-72 


222 


5 


45 • 


17 


•2'.l 


12 


13 


50 


Vf. 


— 0-06 


+ 


45 


+ 


32 


+ 


37-00 


+ 0-101 


+ 


40-74 


222 


5 


45 • G 


2 


30 


13 


10 


28 


Vf. 


— o-oo 


+ 


50 


+ 


32 


+ 


39-48 


+ 0-072 


+ 


43-09 


222 


5 


45-0 


23 


31 


15 


15 


40 


Vf. 


- o-oo 


+ 


50 


+ 


32 


+ 


43-19 


+ 0-078 


+ 


40-78 


22*2 


5 


45 • 


9 


32 


10 


10 


23 


Vf. 


—o-oo 


+ 


30 


+ 


32 


+ 


-15 -(Hl 


+ 0-050 


+ 


48 • 8 1 


222 


5 


45.0 


7 


33 


23 


10 


43 


Vf. 


- o • 1 


+ 


20 


t o 


11 


+ 


50-73 


+ 0-077 


+ l 


• 38 


222 


5 


5 I • 3 


23 


34 


24 


10 


48 


YV. 


—o • 1 


"f" 


25 


+ 


23 


- 


1-47 


+ 0-047 


+ 


2*22 


222 


5 


5 1 • 3 


15 


35 


Juli 3 


17 


28 


\Y. 


—0-19 


+ 


45 


+ 


40 


+ 


10-23 


+ 0-090 


+ 


19-83 


222 


5 


53*0 


20 


3G 


4 


17 


32 


Vf. 


-0- 19 


+ 


42 


+ 


38 


+ 


18-72 


+ 0- 103 


f 


22-20 


222 


5 


53-0 


15 


37 


8 


1 7 


13 


Vf. 


— 0-09 


+ 


23 


+ 


32 


+ 


28-39 


+ 0-135 


+ 


32 • 05 


222 


5 


50-0 


3 


38 


14 


10 


27 


Vf. 


— 0-09 


— 


10 





00 


+ 


45 -8S 


+ 0-120 


+ 


49-55 


2 "2 2 


5 


52-0 


11 


39 


17 


18 


12 


Vf. 


-0- 14 


— 


25 





00 


+ 


55-78 


4 0-1 55 


+ 


59-50 


222 


5 


52-0 


3 


40 


29 


18 


3 


0. 


+ 0-O7 


— 


43 


— 


40 


+ 


55-94 


+ 0-281 


+ 


59-39 


3 [ 9 


18 


52-3 


G 


41 


31 


19 


42 


<>. 


+ 0-07 


— 


44 


— 


43 


+ 


10-07 


+ 0-289 


+ 


14-14 


3 1 9 


18 


52-3 


i 


4-2 


August 1 


19 


8 


YV. 


— 0-09 


— 


10 


+ 


18 


+ 


17-35 


+ • 2S2 


+ 


2 1 • 03 


220 


41 


1 -2 


9 


43 


o 


18 


3 


Vf. 


—0-09 


+ 


00 


— 


05 


+ 


23-00 


+ 0-242 


+ 


20-98 


220 


41 


1 -2 


17 


44 


3 


20 


30 


Vf. 


— 0-09 


— 


05 


— 


05 


+ 


30 • 39 


+ 0-225 


+ 


33-70 


220 


41 


1*2 


4 


45 


4 


19 


25 


(). 


+ • 07 


— 


•23 


— 


27 


+ 


35-84 


+ 0-242 


+ 


39-20 


319 


18 


50*0 


7 


40 


7 


17 


42 


(). 


+ 0-07 


— 


38 


— 


38 


+ 


53-52 


+ 0-247 


+ 


50-91 


319 


18 


50-0 


G 


47 


8 


19 


44 


\Y. 


— 0-09 


- 


24 


— 


00 


+ I 


0-48 


+ 0-248 


+ l 


4-09 


220 


41 


1-3 


4 


48 


13 


19 


38 


YV. 


— 0-09 


— 


30 


— 


00 


+ 


32-99 


+ 0-231 


+ 


30-04 


220 


41 


1-3 





49 


15 


19 


48 


Vf. 


— 0-09 


— 


•21 


— 


00 


+ 


44-71 


(-0- 170 


+ 


48 • 1 


220 


41 


1-3 


10 


50 


10 


19 


10 


Vf. 


— 0-09 


— 


25 


— 


00 


+ 


47-80 


+ 0- 173 


+ 


5 1 ■ 29 


220 


41 


1-3 


23 


51 


1 i 


18 


35 


(). 


+ 0-07 


— 


38 


— 


41 


+ 


52 -02 


+ 0- 109 


+ 


55-31 


3 1 9 


18 


52-3 


7 


52 


18 


19 


43 


0. 


4-0-07 


— 


42 


— 


41 


+ 


50-58 


+ 0- 170 


+ 


59 • 9 l 


319 


18 


52 • 3 


19 


53 


19 


19 


37 


<>. 


+ 0-07 


— 


47 


— 


38 


+ 


0-51 


+ 0- 142 


+ 


3 • 92 


319 


18 


52 ■ 3 


23 


54 


20 


18 


57 


(}. 


+ 0-07 


— 


40 


-0 


38 


+ 


4-17 


+ 0-11 2 


+ 


7 • 50 


3 1 9 


18 


52 • 3 


7 


55 


21 


18 


40 


( 1. 


+ 0-07 


— 


34 


— 


38 


+ 


3 • 9 1 


+ 0-054 


r 


7-10 


319 


18 


52-3 


4 


50 


September 


18 


42 


0. 


+ 0-07 


— 


08 


-0 


40 





12-0G 


— 0-109 


— 


S-00 


319 


IS 


52*9 


4 


57 


20 


19 


58 


0. 


+ 0-07 


— 


04 


— 


12 


— 


0-18 


+ 0-002 


+ 


2-78 


319 


18 


55*3 


15 


58 


28 


19 


29 


0. 


+ 0*07 


- 


02 


— 


12 


+ 


2-91 


+ 0-015 


+ 


5-83 


319 


18 


58*9 


14 


59 


Oetober 15 


21 


4 


0. 


+ 0-07 


— 


18 


— 


11 


+ 


11-31 


4 0-007 


+ 


14-33 


319 


19 


1*9 


12 


00 


18 


20 


32 


0. 


+ 0-07 


— 


12 


-0 


11 


+ 


14-42 


-f II- (ISS 


+ 


17-30 


319 


19 


1-9 


12 


01 


19 


21 





<). 


+ 0-07 


— 


17 


— 


11 


+ 


10-58 


+ 0-078 


+ 


19-57 


319 


19 


2*8 


24 


0-2 


22 


21 


52 


YV. 


—0-09 


+ 


05 


■f 


20 


+ 


22 • 94 


+ 0-096 


+ 


20 • 02 


220 


41 


1 3 • 8 


3 


03 


23 


21 


7 


YV. 


—0-09 


+ 


05 


+ 


20 


+ 


25-15 


+ 0-094 


+ 


28 • 23 


220 


41 


13-8 


24 


04 


•24 


22 


20 


YY. 


—0 • 09 


+ 


00 


+ 


20 


+ 


27 • 45 


+ 0-073 


+ 


30.58 


220 


41 


1 3 • 8 


10 


05 


30 


20 


45 


YV. 


—0-09 


— 


27 


+ 


20 


+ 


34-35 


4 0-048 


+ 


37 *75 


220 


41 


12-8 


19 


00 


November 1 


■23 


31 


w. 


— 0-09 


— 


44 


+ 


27 


+ 


30-79 


+ 0-044 


+ 


40 -3S 


220 


41 


12-8 


14 



Schwcrd's Beobachtungen van Circumpolarsteme?i. 
Constanten der Reduction. 



83 



Xr. 


Tag der Beobachtung 


Mitte der 
Zeiten 


lg. Ä 


lg. Jl 


lg. C 


lg. D 


Ig. 6" 


Am. 


1 


18-2G April 6 


9 1 ' 


55 m 


—1-4625 


+ 0-5055 


— 1-2508 


—0-7597 


— 


8883 


— 4 S 44 


o 


8 


10 


24 


— 1-4614 


+ 0-5111 


— 1-2462 


— 0-8069 


— 


8837 


— 4-43 


3 


9 


9 


8 


— 1*4608 


+ 0-51 38 


— 1-2437 


—0-8277 


—0 


8812 


— 4-42 


4 


10 


10 


38 


— 1-4602 


+ 0-5168 


— 1-2408 


—0-8496 


—0 


8783 


-4-42 


5 


14 


9 


37 


— 1-4574 


+ 0-5280 


— 1 • 22S7 


— 0-9208 


—0 


8 6 62 


— 4-39 


6 


1 7 


10 


15 


— 1-4559 


+ • 53G9 


— 1-2179 


— 0-9673 


—0 


8554 


— 4-37 


7 


18 


10 


19 


--[•4553 


+ • 5398 


— 1-2141 


—0-9813 


—0 


8516 


—4-37 


8 


19 


11 


1 


— 1-454G 


+ 0-5429 


— 1-2099 


—0-9952 


—0 


8474 


— 4-36 


9 


'20 


1 1 


48 


— 1- 1539 


+ 0-54G0 


— 1-2056 


— 1-0084 


— 


8431 


-4-35 


10 


'21 


10 


17 


— 1-4534 


+ 0-5489 


— 1-2015 


— 1-0202 


— 


8390 


— 4-35 


11 


22 


10 


9 


— 1-4528 


+ 0-5519 


— 1-1969 


— 1-0320 


— 


8344 


— 4-34 


12 


•2G 


13 


2G 


— 1 • 4500 


+ 0-5G47 


— 1-1763 


— 1-0770 


— 


8138 


— 4-31 


13 


•29 


12 


4G 


— 1-4476 


+ 0-5740 


— 1-1595 


— 1-1054 


—0 


7970 


— 4-29 


14 


Mai 1 


12 


33 


-1-4461 


+ 0-5801 


— 1-1473 


-1-1229 


—0 


7848 


—4-27 


15 


3 


1 2 


14 


— 1-4445 


+ 0-5861 


— 1-1343 


-1-1390 


—0 


7718 


— 4-26 


IG 


9 


12 


54 


— 1 • 4395 


+ 0-6042 


— 1-0889 


— 1-1820 


—0 


7264 


— 4-21 


17 


10 


12 


7 


— 1 • 4387 


+ 0-G070 


— 1 • 0807 


— 1-1881 


—0 


7182 


— 4-20 


18 


18 


12 


4 


— 1-4314 


+ • G287 


— 1-0018 


— 1-2315 


—0 


G393 


-4-13 


19 


•20 


13 


20 


— 1-4294 


+ 0-6340 


—0-9778 


— 1-2408 


—0 


6153 


— 4-11 


•20 


22 


14 


12 


— 1-4273 


+ • G388 


—0-9520 


— 1-2492 


— 


5895 


— 4-09 


•21 


•25 


12 


39 


— 1-4244 


+ 0-6457 


—0-9108 


— 1-2603 


—0 


5483 


— 4-07 


22 


26 


12 


2G 


— 1-4233 


+ 0-6479 


—0-8958 


— 1-2637 


—0 


5333 


— 4-06 


•23 


27 


15 


27 


— 1-4221 


+ 0-6502 


— 0-8777 


— 1-2673 


—0 


5152 


— 4-04 


•24 


28 


19 


12 


— 1-4209 


+ 0-6527 


— 0-8585 


— 1-2710 


—0 


4960 


— 4-03 


•25 


29 


15 


38 


— 1-4200 


+ 0-6544 


—0-8436 


— 1-2735 


— 


4811 


— 4-03 


26 


30 


13 


42 


— 1-4191 


+ 0-G5G3 


—0-8305 


— 1-2761 


—0 


4680 


—4-02 


•27 


Juni 9 


1 l 


22 


— 1-4079 


+ 0-6731 


—0-5724 


— 1-2976 


—0 


2099 


— 3-91 


28 


1(1 


IG 


1 


— 1-4066 


+ 0-6745 


—0-5330 


— 1-2991 


—0 


1705 


— 3-90 


•29 


12 


13 


50 


— 1-4043 


+ 0-G770 


— 0-4518 


— 1-3014 


—0 


0893 


— 3-88 


30 


13 


IG 


28 


— 1 ■ 403 1 


+ 0-G783 


—0-3960 


— 1-3026 


— 


0335 


—3-87 


31 


15 


15 


40 


— 1- 10117 


+ 0-6804 


— 0-2750 


— 1 • 3043 


— 9 


9125 


—3-85 


32 


IC. 


IG 


23 


— 1-3995 


+ • 68 1 4 


—0-1957 


— 1-3050 


— 9 


8332 


—3-84 


33 


23 


IG 


43 


— 1-3910 


+ 0-G8G5 


,9-7682 


— 1-3063 


+ 9 


4057 


— 3-77 


34 


24 


IG 


48 


— 1-3897 


+ 0-G871 


+ 9-9516 


— [ • 3060 


+ 9 


5891 


-3-75 


3ä 


.Juli 3 


17 


28 


—1-3786 


+ 0-6893 


+ 0-5G25 


— 1-2979 


+ 


2000 


— 3-GG 


3G 


4 


17 


32 


— 1-3774 


+ • G893 


+ 0-5970 


— 1-2964 


+ 


2345 


— 3-G5 


37 


8 


17 


13 


— 1-3725 


+ 0-.6888 


+ 0-7116 


— 1-2891 


+ 


3491 


— 3- Gl 


38 


14 


IG 


27 


— 1-3652 


+ 0-6864 


+ 0-8382 


— 1-2744 


+ 


4757 


— 3-55 


39 


17 


18 


12 


— 1-3G15 


+ 0-G84G 


+ 0-8898 


— 1-2648 


+ 


5273 


— 3-52 


4(1 


29 


18 


3 


— 1-3475 


+ 0-6743 


+ 1-0394 


— 1-2139 


+o 


G7G9 


— 3-41 


41 


31 


19 


42 


— 1-3453 


+0-6722 


+ 1-0584 


— 1-2024 


+ 


6959 


— 3-39 


4-2 


August 1 


19 


8 


— 1-3442 


+ 0-6711 


+ 1-0681 


— 1-1968 


+ 


7056 


— 3-38 


43 


o 


18 


3 


— 1-3432 


+ 0-C701 


+ 1-0766 


— 1-1912 


+ 


7141 


—3-37 


44 


3 


20 


36 


— 1-3420 


+ • GG89 


f 1-0860 


— 1-1843 


+ 


7235 


— 3-3G 


45 


4 


19 


25 


— 1-3411 


+ 0-6678 


+ 1-0938 


— 1-1783 


+ 


7313 


— 3-36 


46 


7 


17 


42 


— 1-3381 


+ • 6646 


+ 1-1162 


— 1-1582 


+ 


7537 


—3-33 


47 


8 


19 


44 


— 1-3370 


+ 0-6633 


+ 1-1240 


— 1-1503 


+ 


7615 


— 3-33 


48 


13 


19 


3S 


— [•3319 


+ 0-6576 


-i 1-1566 


— 1-1098 


+ 


7941 


—3-29 


49 


15 


19 


48 


— 1-3299 


+ 0-6554 


+ 1-1683 


— 1-0914 


+ 


8058 


— 3-27 


50 


IG 


19 


IG 


— 1 ■ 3290 


+0-6543 


+ 1- 1736 


— 1-0820 


+ 


8111 


— 3-2G 


f>l 


1 7 


18 


35 


— 1-3281 


+ ■ G533 


+ 1-1788 


— 1-0723 


+ 


8163 


—3-26 


.V2 


18 


19 


43 


— 1-3271 


+ 0-6521 


+ 1-1841 


— 1-0617 


-i 


8216 


— 3-25 


53 


19 


19 


37 


— 1-3262 


+ 0-6510 


+ 1-1891 


— 1-0509 


+ 


8266 


— 3-24 


54 


20 


18 


57 


— 1-3253 


+ 0-6500 


+ 1-1937 


— 1-0400 


+ 


83 1 2 


— 3-24 


55 


21 


18 


40 


— 1-3244 


+ 0-6490 


+ 1-1983 


—1-0286 


+ 


8358 


— 3-23 


56 


September G 


18 


42 


— 1-3110 


+ 0-6375 


+ 1-2510 


—0-7570 


+ 


8885 


— 3-13 


57 


2G 


19 


58 


—1-2962 


+ 0-6427 


+ 1 • 2684 


+ 0-0394 


+ 


9059 


—3-03 


58 


28 


19 


29 


— 1-2948 


+ 0-G448 


+ 1-2673 


+ • 2527 


+ 


9048 


— 3-02 


59 


October 15 


21 


4 


— 1-2813 


+ 0-GG9G 


+ 1-2362 


+ 0-8779 


+ 


8737 


—2-92 


60 


18 


20 


32 


— 1-2787 


+ 0-6764 


-i 1-2269 


4 "0-9298 


+ 


8G44 


—2 • 9 l 


Gl 


19 


21 





— 1-2778 


+ 0-6785 


+ 1 • 2234 


+ 0-9460 


+o 


8609 


—2-90 


G-2 


22 


21 


52 


— 1-2750 


+ 0-6849 


+ 1-2115 


+ 0-9901 


+ 


8490 


—2-88 


G3 


23 


2 t 


7 


— 1-2741 


+ 0-6870 


+ 1-2074 


+ 1-0032 


+ 


8449 


— 2-88 


C4 


24 


22 


20 


— 1-2731 


+ " G893 


+ 1-2027 


+ 1-0167 


+ 


8402 


—2-87 


G5 


30 


20 


45 


—1-2669 


+ 0-7025 


+ 1-1726 


+ 1-0838 


+ 


8101 


—2-83 


66 


November 1 


23 


31 


— 1-2646 


+ 0-7073 


+ 1-1G02 


+ 1-1044 


+ 


7977 


—2-81 



84 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. 


Tag der Beobachtung 


Mitte der 
Zeiten 


"3 


c 


n 


i sec. <p 


Correction 
der Uhr 


Stiindl. 
Uang 


Constante 
Correction 


Aqu 


itorj 


unkt 


- X 


G7 


1S26 November 3 


23 h 


2 m 


"SV. 


— S 09 


_ 


'37 


+ S 27 


+ 38 s 88 


+ S 056 


+ 42 s 38 


220° 


41' 


12" 8 


15 


CS 


4 


19 


55 


w. 


— 0-09 


— 


38 


+ 0-27 


+ 40-06 


+ 0-062 


+ 43-56 


220 


41 


12- 8 


1 


69 


Deccmber 5 


2 


20 


"SV. 


—o-oi 


+ 


14 


+ 0-46 


— 1S-01 


—0-081 


— 15-20 


220 


44 


15-2 


7 


70 


1827 Janner 9 


3 


38 


w. 


—0-01 


+ 


25 


+ 0-03 


— 54*53 


—0-058 


— 54-65 


220 


43 


50-9 


4 


71 


11 





49 


w. 


— 0-01 


+ 


14 


— 0-03 


+ 4-26 


—0-045 


+ 6-20 


220 


43 


56-9 


1 


7-2 


12 


12 


6 


w. 


— o-oi 


+ 


12 


— 0-03 


+ 2-79 


—0-061 


+ 4-73 


220 


43 


57-8 


6 


73 


13 


1 


41 


w. 


—o-oi 


+ 


07 


— 0-03 


+ 2-18 


— 0-058 


+ 4-17 


220 


43 


57 "8 


5 


74 


14 


7 


52 


w. 


—o-oi 


+ 


12 


— 0-03 


+ 0-30 


—0-032 


+ 2-22 


220 


43 


57-8 


21 


75 


15 


1 


41 


w. 


—o-oi 


+■ 


09 


— 0-03 


— 0-08 


—0-037 


+ 1-88 


220 


43 


57-8 


14 


76 


17 


1 





w. 


— 0-01 


+ 


00 


+ • 00 


— 2-09 


— 0-078 


- 0-02 


220 


43 


57 -S 


14 


76 


17 


15 


12 


w. 


—o-oi 


+ 


00 


+ 0-00 


- 3-21 


—0-125 


— 1-15 


220 


43 


57 'S 


4 


77 


19 


2 


22 


w. 


—o-oi 


— 


04 


+ 0-00 


— 7-64 


—0-191 


— 5'54 


220 


43 


57-8 


19 


78 


23 


o 


15 


w. 


—o-oi 


— 


10 


+ 0-05 


— 36-33 


—0-401 


— 34-15 


220 


43 


57-8 


12 


79 


Februar 3 


o 


9 


0. 


—o-oi 





02 


—0-00 


— 2-10 


—0-070 


— o-io 


319 


21 


48-6 


1 


79 


3 


15 


49 


0. 


—o-oi 


— 


10 


— 0-00 


- 3-06 


— 0-070 


— 1-03 


319 


21 


48-6 


3 


80 


4 


2 


53 


(). 


—o-oi 


— 


Ol 


— 0-12 


— 3-79 


—0-109 


— 1-99 


319 


21 


48-6 


11 


Sl 


5 


4 


13 


ü. 


—o-oi 


— 


10 


—0-12 


— 6-46 


— 0-094 


— 4-56 


319 


21 


48-6 


9 


81 


5 


14 


14 


0. 


—o-oi 


— 


15 


— 0-12 


— 7-41 


—0-090 


— 5-46 


319 


21 


48-6 


13 


82 


7 


3 


4 


0. 


—o-oi 


— 


12 


— 0-21 


— 10-81 


—0-008 


— 8-99 


319 


21 


4S-6 


10 


83 


8 


3 


3 


0. 


— 0-01 


— 


06 


— 0-21 


— 10-73 


—0-045 


— 8-99 


319 


21 


48-6 


9 


84 


9 


3 


43 


(). 


—o-oi 


— 


12 


— 0-26 


-11-77 


—0-040 


— 10-02 


319 


21 


48-6 


17 


85 


10 


3 


45 


0. 


— o-oi 


— 


15 


—0-26 


--12 -58 


— 0-003 


— 10-80 


319 


21 


48-6 


17 


86 


16 


3 


56 


w. 


—o-oi 


— 


10 


+ • 00 


— 12-12 


+ 0-012 


— 10-17 


220 


43 


57-5 


3 


87 


20 


4 


23 


w. 


— 0-01 


— 


78 


— 0-76 


— 44-53 


+ 0-031 


— 42-58 


220 


43 


57-5 


11 


88 


22 


4 


25 


w. 


—o-oi 


— 


54 


— 0-61 


— 43-04 


+ • 042 


— 41-23 


220 


43 


57-5 


9 


89 


23 


5 





w. 


—o-oi 


— 


54 


— 0-50 


— 42-02 


+ 0-042 


— 40-11 


220 


43 


57 -5 


2 


90 


24 


4 


51 


w. 


— 0-01 


— 


40 


— 0-46 


—41-07 


-t-0-017 


— 39-28 


220 


43 


57"5 


18 


91 


25 


5 


9 


\v. 


—o-oi 


— 


37 


— 0-46 


—40-22 


+ 0-030 


— 38-48 


220 


43 


57 "5 


8 


92 


März 2 


5 


4 


w. 


—O-OI 


+ 


25 


— 0-05 


—33-71 


+ O-071 


—32-31 


220 


43 


57 • 5 


1 


93 


3 


5 


14 


w. 


—o-oi 


+ 


38 


— 0-06 


— 31-71 


+ 0-089 


— 30-47 


220 


43 


57 -5 


4 


94 


5 


9 


10 


w. 


— 0-01 


+ 


32 


—0-06 


—28- IS 


+ 0-082 


—26-89 


220 


43 


57-5 


12 


95 


10 


17 


8 


w. 


—o-oi 


+ 


22 


+ 0-09 


— 20-29 


+ 0-067 


— 18-76 


220 


42 


57 "5 


2 


96 


12 


6 


54 


w. 


—o-oi 


+ 


2S 


+ 0-09 


— 17-79 


+ • 048 


— 16-34 


220 


43 


57 -5 


1 


97 


13 


6 


10 


\v. 


—o-oi 


+ 


22 


+ 0-09 


— 16-07 


+ 0-048 


— 15-16 


220 


43 


57 • 5 


4 


98 


14 


7 


28 


\Y. 


—o-oi 


+ 


31 


+ 0-05 


— 15-47 


+ 0-046 


— 14-10 


220 


43 


57 "5 


14 


99 


16 


7 


24 


w. 


—o-oi 


+ 


21 


+ • 05 


— 13-19 


+ 0-046 


— 11-71 


220 


43 


57 -5 


25 


100 


19 


18 


17 


w. 


—o-oi 


+ 


06 


+ • 05 


— 9-93 


+ 0-059 


— 8-30 


220 


43 


57'5 


1 


101 


22 


9 


11 


w. 


—o-oi 


+ 


29 


+ 0-05 


— 6-24 


+ 0-045 


— 4-89 


220 


43 


57*5 


1 


102 


26 


8 


10 


\Y. 


+ 0-06 


+ 


20 


+ 0-05 


2*12 


+ 0-062 


— 0-68 


220 


43 


57-0 


12 


102 


26 


19 


14 


w. 


+ 0-06 


+ 


16 


+ 0-05 


— 1-35 


+ 0-049 


+ 0-12 


220 


43 


57-0 


4 


103 


27 


S 


10 


w. 


-1 0-06 


+ 


15 


+ 0-05 


- 0-SO 


+ 0-061 


+ 0-69 


220 


43 


57-0 


14 


103 


27 


IS 


35 


w. 


+ 0-06 


+ 


15 


+ ■ 05 


- 0-12 


+ 0-038 


+ 1-37 


220 


43 


57-0 


o 


104 


28 


17 


5 


w. 


+ 0-06 


+ 


27 


+ 0-05 


+ 0-74 


+ 0-046 


+ 2-09 


220 


43 


57-0 


2 


105 


30 


7 


43 


w. 


+ • 06 


+ 


20 


4-0-05 


+ 2-53 


+ • 052 


+ 3-95 


220 


43 


57-0 


11 


106 


Ajjril 1 


7 


47 


w. 


+ 0-06 


+ 


10 


+ 0-06 


+ 5-68 


+ 0-058 


+ 7-21 


220 


43 


57-0 


10 


107 


4 


5 


4 


w. 


+ 0-06 


+ 


31 


+ • 06 


+ 10-06 


+ 0-036 


+ 11-33 


220 


43 


57-0 


1 


107 


4 


8 


16 


w. 


+ • 06 


+ 


31 


+ 0-05 


+ 10-17 


+ 0-036 


+ 11-43 


220 


43 


57-0 


1 


107 


4 


18 


16 


w. 


+ 0-06 


+ 


29 


+ 0-03 


+ 10-49 


+ 0-067 


+ 11-75 


220 


43 


57-0 


1 


108 


5 


7 


2 


0. 


— 0-08 


— 


05 


-0-29 


+ 10-92 


+ 0-015 


+ 12-28 


319 


21 


48-2 





108 


5 


11 


15 


0. 


—0-08 


— 


05 


— 0-29 


+ 10-99 


+ 0-015 


+ 12-33 


319 


21 


48-2 


8 


108 


5 


20 


54 


(). 


— 0-08 


— 


05 


— 0-29 


+ 11-15 


+ 0-031 


+ 12-48 


319 


21 


48-2 


4 


109 


C 


7 


7 


\v. 


+ 0-06 


+ 


26 


+ 0-05 


+ 11-46 


+ 0-020 


+ 12-77 


■220 


43 


57-0 


4 


109 


6 


11 


S 


w. 


-1- ' 06 


+ 


22 


+ 0-05 


+ 11-42 


+ 0-030 


■+ 12-41 


220 


43 


57-0 


8 


109 


6 


21 


11 


o. 


—0-08 


— 


05 


—0-31 


+ 11-94 


+ 0-030 


+ 13-25 


220 


43 


57-0 


1 


110 


7 


8 


31 


n. 


--(TON 


h 


10 


—0-31 


+ 12-37 


+ 0-095 


+ 13-50 


319 


21 


48-2 


5 


110 


7 


12 


14 


0. 


—0-08 


+ 


14 


—0-31 


+ 12-70 


+ 0-045 


+ 13-79 


319 


21 


4S-2 


1 


1 11 


S 


8 





0. 


—0-08 


+ 


05 —0-23 


+ 13-57 


+ 0-050 


+ 14-83 


319 


21 


18-2 


2 


111 


S 


13 





o. 


— 0-08 


+ 


00 


— 0-23 


+ 13-82 


+ 0-050 


+ 15-14 


319 


21 


4S -2 


6 


111 


s 


21 


11 


0. 


—0-08 


— 


20 


— 0-23 


+ 14-22 


+ 0-062 


+ 15-77 


319 


21 


IS -2 


1 


112 


9 


5 


3 


0. 


—0-08 


— 


Ol 


— 0-23 


+ 14-71 


+ 0-062 


+ 16-04 


319 


21 


48 -2 


1 


112 


9 


8 


40 


o. 


— O'OS 


— 


Ol 


— 0-23 


+ 14-93 


+ 0-002 


+ 16-26 


319 


21 


48-2 


8 


112 


9 


12 


5 


o. 


—0-08 


— 


Ol 


— 0-23 


+ 15-14 


+ 0-062 


+ 16-46 


319 


21 


48-2 


4 


112 


9 


21 


11 


0. 


—0-08 


— 


12 


-0-23 


+ 15-71 


+ O-002 


+ 17-16 


319 


21 


48-2 


1 


113 


10 


2 1 


12 


(). 


—0-08 


— 


08 


— 0-26 


+ 17-24 


+ 0-069 


+ 18-61 


319 


21 


48 -2 


1 


114 


11 


2! 


12 


0. 


—0-08 


— 


20 


—0-26 


+ IS- 90 


+ 0-077 


+ 20-40 


319 


21 


48-2 


1 


115 


12 


9 


1 1 


0. 


— o-os 




02 


— 0-26 


+ 19-84 


+ 0-086 


+ 21-13 


319 


21 


48 • 2 


1 



Schwerd's Beobachtungen von Oireumpolarsternen. 



85 



Nr. 


Tag der Beobachtung 


Mitte der 
Zeiten 


lg. A! 


lg. 1! 


lg. C 


lg. l> 


lg. O' 


Am. 


07 


1826 November 3 


23 1 ' 


OIU 


— 1-2624 


+ 0-7118 


+ 1-1470 


+ 1-1224 


+ 0-7851 


— 2 S S0 


CS 


4 


19 


55 


— 1-2613 


+ 0-7138 


+ 1-1419 


+ 1-1299 


+ 0-7794 


— 2-79 


69 


December 5 


2 


20 


— 1-SI54 


+ 0-7735 


+ 0-72S8 


+ 1-2877 


+ 0-3003 


— 2-51 


70 


I.S27 Jänner 9 


3 


38 


— 1-1466 


+ 0-7883 


—0-7786 


+ 1-2826 


— 0-4101 


— 2- 14 


71 


1 1 





49 


— 1-1427 


+ 0-7874 


—0-8189 


+ 1-2774 


— 0-4564 


— 2-13 


7-2 


12 


12 


6 


— 1-1398 


+ 0-7866 


—0-8477 


4 1-2729 


— 0-4852 


— 2-11 


73 


13 


1 


41 


— 1-1383 


+ 0-7863 


— 0-S580 


+ 1-2711 


— 0-4955 


— 2-10 


74 


14 


7 


52 


— 1-1360 


+ 0-7856 


—0-8805 


+ 1-2669 


—0-5180 


— 2-09 


7.") 


15 


1 


41 


— 1-1345 


+ 0-7851 


—0-8929 


+ 1-2643 


—0-5304 


— 2-09 


7ü 


17 


1 





— 1-1304 


+ 0-7838 


—0-9240 


+ 1-2569 


— 0-5615 


— 2-07 


76 


17 


15 


12 


- 1-1295 


+ 0-7834 


—0-9332 


-r 1-2545 


—0-5707 


— 2-06 


77 


19 





22 


— 1-1266 


+ 0-7822 


—0-9539 


+ 1 ■ 2485 


—0-59 14 


— 2-05 


78 


2 3 


o 


15 


— 1-1188 


+ 0-7790 


— 1-0052 


+ 1-2301 


— 0-6427 


— 2-01 


7'J 


Februar 3 


■> 


9 


— 1-0983 


+ 0-7682 


—1-1119 


+ 1-1624 


— 0-7494 


— 1-92 


79 


3 


15 


49 


— 1-0973 


+ 0-7670 


— 1-1104 


+ 1-1580 


— 0-7539 


— 1-91 


80 


4 


•> 


53 


— 1-0965 


+ 0-7671 


— 1-1199 


+ 1-1546 


— 0-7574 


— 1-91 


81 


5 


4 


13 


— 1-0946 


+ 0-7660 


— 1-1278 


+ 1-1463 


— 0-7653 


— 1-90 


81 


5 


14 


14 


— 1-09.19 


+ 0-7655 


— 1-1310 


+ 1-1423 


— 0-7685 


— 1 ■ 90 


82 


7 


3 


4 


- 1-0913 


+ 0-7640 


— 1-1410 


+ 1-1301 


- 0-7791 


— 1-89 


83 


8 


3 


3 


— 1-0896 


+ 0-7629 


— 1-1483 


+ 1-1214 


— 0-785S 


— 1-88 


84 


9 


3 


43 


— 1 -0878 


+ 0-7618 


— 1-1550 


+ 1-1122 


— 0-7925 


— 1-87 


8ö 


10 


3 


45 


-1-0862 


+ 0-7007 


— 1-1010 


+ 1 • 1027 


— 0-7985 


— 1 • 87 


86 


16 


3 


56 


— 1-0765 


+ 0-7540 


— 1-1943 


+ 1-0386 


—0-8318 


— 1-83 


87 


20 


4 


23 


— 1-0703 


+ 0-751 1 


— 1-2124 


+ 0-9871 


—0-8499 


— 1 • 80 


88 


22 


4 


25 


— 1-067 1 


+ 0-749S 


— 1-2204 


+ 0-9579 


— 0-8599 


— 1-79 


89 


23 


5 





— 1 -0659 


+ 0-7490 


— 1-2241 


4 0-9420 


—0-8616 


— 1-78 


90 


24 


4 


51 


— 1 -0614 


+ 0-7 183 


— 1-2277 


+ 0-9260 


—0-8052 


— 1-78 


91 


25 


5 


9 


— 1-0629 


+ 0-7470 


— 1-2312 


+ 0-9085 


—0-8087 


— 1-77 


92 


März 2 


5 


4 


— 1-0559 


+ 0-744S 


— 1-2158 


■f 0-8099 


—0-8833 


— 1-71 


9.5 


3 


5 


14 


— 1-0516 


+ 0-7 411 


— 1-2483 


+ 0-7863 


—0-8858 


— 1 -74 


94 


5 


9 


10 


- 1-0516 


+ 0-7 1.15 


— 1-2532 


+ 0-7311 


—0-8907 


— 1-72 


95 


10 


17 


8 


— 1 -0153 


+ 0-7426 


— 1-2615 


+ 0-5731 


— 0-S990 


— 1-70 


96 


12 


6 


54 


— 1-0 126 


+ 0-7420 


— 1-2642 


+ 0-4777 


—0-9017 


— 1 • 69 


97 


13 


6 


10 


— 1-0413 


+ 0-7427 


— 1-2052 


+ 0-4258 


—0-9027 


— 1-68 


98 


14 


7 


28 


— 1-0400 


+ 0-7428 


— I -2602 


+ 0-3618 


—0-9037 


— 1-68 


99 


16 


7 


24 


— 1-0374 


+ 0-7431 


— 1-2677 


+ 0-2053 


—0-9052 


— 1-67 


100 


19 


18 


17 


— 1-0329 


+ 0-71!:; 


— 1-2690 


+ 9-6005 


— 0-9005 


— 1-65 


101 


22 


9 


11 


— 1 -0296 


+ 0-7450 


— 1-2090 


— 9-7170 


— 0-9005 


— 1-64 


102 


26 


8 


10 


— 1-02 12 


+ • 7 1 8 1 


— 1-2072 


— 0-2781 


—0-9047 


— 1 -62 


102 


26 


19 


14 


— 1-0236 


+ 0-7 185 


— 1-2668 


— 0-3137 


— 0-9043 


— 1-61 


103 


27 


8 


10 


— 1-0229 


+ 0-7490 


— 1-2664 


—0-3507 


—0-9039 


— 1-61 


103 


27 


18 


35 


— 1-0223 


+ 0-7494 


— 1-2000 


— 0-3790 


— 0-9035 


— 1-61 


104 


28 


17 


5 


— 1-0211 


+ 0-7502 


— 1-2051 


—0-4341 


—0-9026 


— 1-61 


105 


30 


7 


43 


— 1-0188 


+ 0-7517 


— 1-2633 


—0-5146 


—0-9008 


— 1-60 


106 


April 1 


7 


47 


— 1-0100 


+ 0-7537 


— 1-2606 


— 0-5973 


—0-8981 


— 1-59 


107 


4 


5 


4 


— 1-0119 


+ 0-7. '.lis 


— 1-2558 


—0-0930 


—0-8933 


— 1-57 


107 


4 


8 


16 


— 1-0117 


+ 0-7570 


— 1-2556 


—0-6972 


— 0-8931 


— 1-57 


107 


4 


18 


16 


— 1-0111 


+ 0-7575 


— 1-25 IS 


—0-7089 


— 0-8923 


— 1-57 


108 


5 


7 


g 


— 1-0103 


+ 0-7581 


— 1-2538 


— 0-7241 


—0-8913 


— 1-57 


108 


5 


11 


15 


— 1-0101 


+ 0-7583 


— 1-2534 


—0-7288 


—0-8909 


— 1-57 


108 


5 


20 


54 


— 1-0095 


+ 0-7589 


— 1-2525 


— 0-7393 


—0-8900 


— 1-56, 


109 


6 


7 


7 


— 1-0088 


+ 0-7594 


— 1-2516 


—0-7506 


— 0-S891 


— 1-56 


109 


6 


11 


8 


— 1-0086 


+ 0-7590 


— 1-251-2 


—0-7550 


— 0-88S7 


[•56 


109 


6 


21 


11 


— 1-0080 


+ 0-7002 


— 1-2505 


—0-7649 


—0-8878 


— 1-50 


110 


7 


8 


31 


— 1-0072 


+ 0-7G08 


— 1-2192 


— 0-7709 


—0-8867 


— 1-56 


110 


7 


12 


14 


— 1-0070 


+ 0-7010 


-1-2488 


—0-7805 


—0-8863 


— 1-56 


111 


8 


S 





— 1-0057 


+ 0-7021 


— 1-2409 


—0-8002 


—0-884 l 


[■55 


111 


8 


13 





— 1-0055 


+ 0-7025 


— 1-216 5 


—0-8043 


—0-8840 


— 1 -55 


1 1 1 


8 


21 


11 


— 1-0049 


+ 0-7628 


— 1-2450 


— J3-8118 


—0-8831 


— 1 ■ 5 5 


112 


9 


5 


3 


— 1-0045 


+ 0-7032 


—1-2448 


— 0-8190 


—0-8823 


— 1 -55 


112 


9 


8 


40 


— 1-0042 


+ 0-7034 


— 1-2444 


—0-8222 


—0-8819 


- l -55 


1 12 


9 


12 


5 


— 1-0040 


+ 0-7030 


— 1-2440 


— 0-8254 


—0-8815 


— 1-51 


112 


9 


21 


11 


— 1-0034 


+ 0-7641 


— 1-2430 


— 0-8331 


—0-8805 


— 1-54 


113 


10 


21 


12 


— 1-0018 


+ 0-7655 


— 1 • 2402 


— 0-8535 


—0-8777 


— 1-54 


11 1 


11 


21 


12 


— 1-0001 


+ 0-7670 


— 1-2374 


—0-8727 


—0-87 19 


— l-5.'i 


115 


12 


9 


11 


— 0-9993 


+ 0-7077 


— 1-2300 


—0-8819 


— 0-8735 


— 1-53 



86 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. 


Tag der Beobachtung 


Mitte der 
Zeiten 




c 


n 


/ see. tp 


Oorrection 

der Uhr 


Stiindl. 
Gang 


Constante 
Correction 


Äquator 


tunkt 


5 £ 


110 


1827 April 14 


10 1 ' 


,-,m 


o. 


— 0*08 


— S 13 


— 


20 


+ 


24 


05 


4-O s 091 


+ 


25 s 40 


319° 


21' 


48 " 2 


2 


I 17 


15 


•21 


12 


(). 


— o-os 


—0-40 


— 


26 


+ 


27 


20 


+ 0*107 


+ 


28 • 98 


319 


21 


48.2 


1 


118 


IS 


5 


3 


(i. 


—0-08 


— 0- 1.") 


— 


43 


4- 


33 


•24 


HO- 114 


+ 


34-47 


319 


21 


48-2 


1 


1 19 


lil 


■21 


1-2 


0. 


—0-08 


— 0-20 


— 


43 


-!- 


37 


30 


+ 0-090 


+ 


38-64 


319 


21 


48-2 


1 


120 


•20 


5 


4 


w. 


+ • 06 


+ 0- 10 


— 


02 


4- 


3S 


00 


4-0-098 


+ 


39-40 


220 


43 


57-3 


1 


1 2 


•20 


10 


14 


w. 


■fO-06 


+ 0-10 


— 


02 


+ 


38 


57 


+ 0-09S 


+ 


39-84 


•220 


43 


57 *3 


3 


121 


23 


9 


47 


w. 


+ 0*06 


—o-oo 


— 


02 


+ 


45 


58 


4-0-100 


+ 


47-02 


220 


43 


57-3 


7 


1-2-2 


•24 


13 


50 


\Y. 


+ OM.I0 


— 0-13 


— 


02 


4- 


48 


43 


4-0-074 


+ 


50-01 


220 


43 


57-3 


•> 


123 


-27 


10 


40 


w. 


+ 0-OÜ" 


— 0-03 


— 


02 


— 


5 


15 


4-0-120 


— 


3-71 


220 


43 


57 *3 


10 


1 "* 1 


•27 


IS 


54 


w. 


+ 0-0« 


—0-09 


— 


02 


— 


4 


08 


+ 0-120 


— 


•2-57 


220 


43 


57-3 


1 


1 'J.Ö 


•27 


21 


11 


w. 


+ 0-00 


— 0-07 


— 


02 


— 


3 


82 


+ 0-120 


— 


•2-3S 


220 


43 


57 "3 


1 


1-2 1 


28 


10 





w. 


+ 0-0G 


+ 0-09 


— 


02 


— 


2 


29 


+ 0-118 


— 


0-98 


•220 


43 


57-3 


9 


123 


•29 


11 


38 


w. 


f0-06 


+ 0-14 


— 


02 


+ 





42 


+ 0-106 


+ 


1-60 


220 


43 


57 * 3 


7 


125 


•29 


•21 


11 


w. 


+ 0-00 


— 0-03 


— 


02 


4- 


1 


42 


+ 0-106 


+ 


2*85 


220 


43 


57-3 


1 


126 


30 


9 


11 


w. 


+ 0-00 


+ 0-35 


— 


02 


4- 


•2 


71 


+ 0-094 


+ 


3-69 


220 


43 


57-3 


1 


126 


30 


•21 


11 


w. 


+ 0-06 


+ 0-25 


— 


02 


4- 


3 


82 


+ 0-099 


+ 


4-92 


220 


43 


57-3 


1 


1-27 


Mai 2 


11 


10 


W. 


+ 0-06 


+ 0--29 


— 


02 


4- 


7 


41 


+ 0-108 


4- 


8-37 


220 


43 


57 -3 


3 


128 


3 


9 


11 


w. 


+ 0-00 


+ 0-25 


— 


02 


4- 


9 


59 


+ 0-087 


+ 


10-07 


220 


43 


57 - 3 


1 


129 


4 


10 


■21 


w. 


+ • 06 


-r ■ 30 


— 


02 


4- 


11 


79 


+ 0-090 


+ 


12-S0 


220 


43 


57 "3 


3 


130 


11 


5 





w. 


+ 0-01) 


f 0-1-2 


— 


02 


4- 


10 


57 


+ 0-127 


+ 


11-74 


220 


43 


57-3 


1 


l.il 


•21 


9 


11 


w. 


+ 0-00 


t-O-47 


— 


02 


_i_ 


35 


75 


4-0-099 


_L 


30-42 


220 


43 


58 • 5 


1 


1.1-2 


25 


11 


12 


w. 


+ 0-00 


+ • 32 


—0 


02 


+ 


47 


70 


+ 0-101 


+ 


48-57 


220 


43 


58 ' 5 


8 


133 


oy 


1-2 


58 


w. 


+ 0-00 


+ 0*03 


— 


02 


4- 


55 


98 


4 0-174 


+ 


57-U 


220 


43 


58-3 


9 


134 


•28 


O -> 


47 


w. 


+ • 06 


4-0-03 


— 


02 


4-1 


1 


83 


4-0-104 


4-1 


2-95 


220 


43 


58 • 3 


1 


135 


•29 


13 


40 


w. 


+ 0-00 


+ 0-29 


— 


02 


4-1 


4 


28 


-,- 0-147 


+ 1 


5 • 40 


220 


43 


58 • 3 


7 


136 


30 


13 


36 


w. 


-1-0 -06 


+ 0-45 


— 


00 


+ 


7 


7 2 


+ 0-127 


+ 


S"75 


220 


43 


57-0 


5 


137 


31 


13 


34 


w. 


+ o • 00 


+ 0-52 


— 


00 


4- 


10 


35 


+ o- 109 


+ 


10-S3 


220 


4 3 


59 • 5 





1öS 


Juni "2 


14 


•23 


\Y. 


+ o • 00 


+ ■ OS 


— 


06 


+ 


10 


18 


4 0-109 


+ 


17-10 


220 


43 


59 -5 


1 


139 


1(1 


11 


32 


(). 


—0-08 


— 0-52 


— 


90 


4- 





78 


+ 0- 138 


+ 


7-40 


3 1 9 


•21 


5 I • 8 


1 


140 


•21 


13 


•23 


\Y. 


+ 0-00 


— 0-14 


4-0 


11 


4- 


23 


71 


+ 0- 184 


+ 


24-91 


220 


43 


58 • 


1 


Ml 


->•> 


•23 


32 


W. 


-t-o-oo 


— 0-31 


— 


28 


4- 


28 


00 


+ 0-1118 


4- 


30-10 


220 


4.1 


59 • 


1 


1 12 


•27 


lü 


18 


W. 


+ 0-00 


— 0- 10 


4-0 


IS 


4- 


4 4 


03 


+ 0- 144 


+ 


45-20 


220 


43 


58 • 3 


9 


143 


•2S 


15 


47 


0. 


— o-os 


— 0-40 


— 


55 


4- 


47 


70 


+ 0-1 53 


+ 


48-48 


3 1 9 


21 


;,o-2 


7 


1 1 1 


30 


17 


4 


0. 


— 0-08 


— 0-30 


— 


61 


+ 


54 


85 


-()• 133 


4- 


55-43 


319 


21 


50-2 


1 


14.") 


Juli 6 


17 


4 


(). 


— o-os 


— 0- 15 


— 


91 


+ 


15 


33 


+ 0- 154 


+ 


15-72 


319 


21 


5(1 -2 


1 


146 


7 


■20 


5 '2 


( >. 


— o-os 


— 0-41 


— 1 


06 


4- 


19 


75 


+ 0- ic,;s 


+ 


19-94 


319 


21 


50-2 


2 


117 


IS 


IS 


9 


\Y. 


+ o-oo 


+ 0-18 


— 


15 


4-1 


I 


81 


f 0- 103 


+ 1 


2-11 


220 


43 


59-2 


5 


1 IS 


31 


IS 


13 


(1. 


— 0-08 


, 0-41 


— 


72 


4- 


59 


41 


-f o- ISO 


+ 


5S-75 


319 


21 


51-8 


10 


149 


August 7 


IS 


14 


0. 


—o-os 


+ 0-19 


— 


83 




32 


IS 


4 0-204 


_i_ 


31-02 


3 1 9 


21 


51-8 


11 


150 


.s 


19 


13 


0. 


—o ■ OS 


rO-20 


— 


83 


+ 


37 


13 


f 0-207 


+ 


30'55 


3 1 9 


21 


51-8 


5 


l.'.l 


13 


16 


•28 


(). 


— 0-08 


+ 0-20 


— 


S3 


4- 





92 


+ 0-190 


+ 


• 30 


3 1 9 


21 


49-5 


1 


l .V2 


14 


17 


39 


(). 


— 0-08 


, 0-18 


— 


83 


+ 


5 


94 


+ 0-24-2 


+ 


5-34 


3 1 9 


21 


49-5 


13 


153 


15 


3 


50 


(). 


— o-os 


+ 0-18 


— 


83 


+ 


13 


04 


+ 


+ 


1 3 • 03 


319 


21 


49-5 


1 


154 


10 


5 


•> 


(1. 


—o-os 


4-0-18 


— 


83 


4- 


19 


08 


+ 0-2.12 


_i_ 


18-40 


319 


21 


49-5 


1 


1 5 ."> 


19 


18 


•20 


(). 


-o-os 


f 0-19 


— 


83 


+ 


33 


00 


-1 0-247 


+ 


32-95 


319 


•21 


49 • 5 


5 


153 


19 


5 


3 


0. 


—o-os 


+ 0-21 


— ü 


83 


+ 


30 


25 


+ • 245 


+ 


35-58 


3 1 9 


•21 


49-5 


1 


136 


•20 


5 


3 


0. 


— 0-08 


+ 0-21 


— 


89 


4- 


42 


21 


+ 0-256 


+ 


41-47 


319 


21 


49-5 


1 


1 57 


'2'2 


19 


21 


0. 


— 0-08 


+ 0-24 


— 


89 


4- 


52 


15 


+ 0-251 


+ 


51-37 


3 1 9 


21 


49-5 


2 


1 ->7 


22 


5 


3 


0. 


-0-08 


4-0*24 


— 


89 


4- 


54 


39 


+ 0-270 


4- 


53 • 1 


3 1 9 


•21 


49-5 


1 


158 


September 3 


19 


18 


(1. 


— 0-08 


+ 0-17 


— 


92 


4- 


12 


41 


+ 0-284 


+ 


1 1 ■ Oo 


3 1 9 


21 


48 • 5 


10 


159 


4 


19 


10 


( 1. 


—0-08 


-f 0- 17 


— 


92 


4- 


19 


20 


4-0-283 


+ 


18-39 


3 1 9 


21 


48-5 


10 


1 CD 


;> 


19 


17 


(). 


— 0-08 


f 0-17 


— 


92 


+ 


•20 


05 


+ 0-275 


_j_ 


•25 "23 


319 


21 


48-5 


9 


IUI 


(1 


21 


37 


0. 


—0-08 


- n-20 


— 1 


00 


+ 


33 


38 


4-0-284 


4- 


32 -44 


3 I 9 


21 


48-5 


9 


1(1-2 


7 


19 


48 


(). 


—0-08 


4- • 23 


— 1 


oo 


4- 


39 


08 


+ O-270 


+ 


38-70 


319 


2 1 


4S-5 


12 


1 68 


•>7 


19 


•20 


(). 


—o-os 


+ 0-29 


— 1 


00 


4- 


•20 


21 


4 0-29 2 


4- 


25 • 00 


3 1 9 


21 


40-4 


7 


164 


Octobei I 


IS 


411 


(). 


— o-os 


1 0-31 


— 1 


00 


+ 


52 


79 


+ 0-272 


+ 


51 -110 


3 1 9 


21 


40-4 


1 


1 65 


4 





10 


0. 


— 0-08 


4-0-34 


— 1 


00 


4 1 


111 


95 


4 0-260 


-i 1 


15-70 


319 


21 


40-4 


1 


1 DU 


5 


-21 


30 


(t. 


—o-os 


4-0-34 


— 1 


00 


4-1 


20 


22 


4-0-276 


+ 1 


IS -97 


319 


21 


40-4 


4 


1(17 


11 


19 


9 


(>. 


— 0-08 


4-0-38 


— 1 


00 


4 1 


2(1 


00 


+ 0-279 


+ 1 


•24-77 


3 1 9 


21 


4U-4 


5 


1(17 


11 


11 


12 


0. 


O-os 


4-0-32 


— 1 


00 


+ 1 


29 


10 


+ 0-279 


+ 1 


27-93 


319 


21 


40-4 


s 


l 68 


12 


21 


29 


(1. 


— O-OS 


4-0-34 


— 1 


00 


+ 


9 


53 


+ 0-104 


-L 


8-24 


:i 1 9 


21 


40-4 


11 


Hl 1 .) 


14 


21 


53 


0. 


— o-os 


4-0-28 


— 1 


00 


+ 





S5 


+ 0-042 


-j- 


1-42 


3 1 9 


2 1 


40-4 


13 


1 7(1 


1.") 


21 


28 


w. 


+ 0-00 


4-0- -27 


— 


77 


+ 


1 


90 


4-0-069 


+ 


0-98 


220 


43 


55*5 


13 


171 


16 


20 





\Y. 


+ • 00 


-- 0-30 


— 


77 


4- 


3 


52 


4-0-086 


+ 


2-49 


220 


43 


55 * 5 


11 


17 2 


2o 


2 1 


15 


0. 


+ 0-04 


4- • 05 


— 


47 


+ 


10 


43 


+ 0-072 


+ 


9 -'.17 


319 


19 


1 1 • 5 


7 


173 


-)-> 


9 


11 


0. 


-r • 04 


+ ■ 09 


—038 


+ 


14-83 


+ 0-063 


+ 


14- in 


319 


19 


41-5 


1 



Schwerd's Beobachtungen von Circiimpolarsternen. 



Nr. 


Tag der Beobachtung 


Mitte der 

Zeiten 


lg. A' 


lg. B 


lg. ü 


lg. 1) 


lg. C" 


Am. 


110 


1827 April 14 


10 1 


5 m 


—0-9959 


+ 0-7708 


— 1-2295 


—0-9173 


— 0-8670 


— l s 52 


[17 


15 


21 


12 


—0-9935 


+ 0-7730 


— 1-2244 


—0-9409 


—0-8619 


— 151 


1 IS 


18 


5 


3 


—0-9893 


+ 0-7767 


— 1-2159 


— 0-97411 


— 0-8534 


- 1 -49 


1 19 


19 


21 


12 


— 0-9864 


+ 0-7795 


— 1-2091 


— 0-9(176 


—0-8466 


— 1-48 


120 


20 


5 


4 


— 0-9858 


+ 0-7800 


— 1-2078 


— 1-0018 


—0-8453 


— 1-48 


ISO 


20 


10 


14 


—0-9854 


+ 0-7804 


— 1-2068 


— 1-0035 


—0-8443 


— 1-48 


121 


•23 


9 


47 


- 0-9796 


+ 0-7853 


— 1-1935 


— 1-0407 


—0-8310 


— 1-46 


j ■)-) 


24 


13 


50 


—0-9772 


f 0-7873 


— 1-1S78 


— 1-0537 


-0-8253 


-1 45 


123 


27 


10 


40 


—0-9713 


+ 0-7922 


— 1-1728 


— 1 ■ 0835 


—0-8103 


— 1-43 


1 23 


27 


18 


54 


—0-9706 


+ 0-7928 


— 1- 1709 


— 1-0868 


— 0-8084 


— 1-43 


123 


27 


21 


11 


—0-9704 


+ 0-7929 


— 1-1705 


—1-0877 


'—0-8080 


— 1-43 


124 


28 


10 





—0-9693 


+ 0-7939 


— 1-1674 


— 1-0929 


— 0-8049 


— 1-43 


125 


29 


11 


3S 


— 0-9671 


+ 0-7958 


— 1-1612 


— 1- 1029 


—0-7987 


— 1-12 


125 


29 


21 


11 


— 0-9662 


+ 0-7965 


— 1-1589 


— 1-1064 


— 0-7964 


— 1-42 


12(5 


30 


9 


11 


— 0-9651 


+ 0-7974 


— 1- 1560 


— 1-1109 


— 0-7935 


--[•41 


120 


50 


21 


11 


— 0-9640 


+ 0-7983 


— 1-1529 


— 1-1152 


— 0-790 1 


— 1-41 


l->7 


Mai 2 

3 


11 


10 


— 0-9604 


+ 0-8010 


— 1-1428 


— 1-1287 


—0-7803 


— 1 • 40 


128 


!» 


11 


— 0-9580 


+ 0-8027 


— 1-1362 


— 1-1368 


— 0-7737 


— 1-39 


129 


4 


10 


21 


—0-9558 


+ 0-S044 


— 1-1296 


— 1-1443 


— 0-7671 


l • 38 


130 


11 


5 





—0-9388 


+ 0-8161 


— 1-0767 


— 1-1910 


— 0-7142 


- 1-33 


131 


21 


9 


11 


—0 • 909 1 


+ 0-8320 


— 0-9705 


— 1-2432 


—0-6080 


■1-24 


132 


25 


1 l 


12 


—0-8958 


+ 0-8377 


— 0-9154 


— 1-2592 


— 0-552(1 


1-20 


133 


27 


12 


58 


—0-8885 


+ 0-8404 


— 0-8834 


— 1-2662 


— 0-5209 


• — 1 ■ 1 s 


134 


28 


22 


47 


—0-8837 


+ 0-8422 


— 0-8600 


— 1-2707 


—0- Kl 7 5 


1-17 


135 


29 


13 


40 


—0-8815 


+ 0-8430 


—0-8493 


— 1-2726 


— 0-4S68 


l- 17 


136 


30 


13 


30 


—0-8779 


+ 0-8441 


—0-8311 


— 1 '2755 


— 0-4686 


— 1*1 6 


137 


31 


13 


34 


—0-8742 


+ 0.8452 


—0-8124 


— 1-2783 


—0-4499 


— 1- 15 


138 


Juni 2 


14 


23 


—0-8666 


+ 0-S475 


—0-7706 


— 1 • 2835 


— 0-4081 


1-1.1 


139 


10 


1 1 


32 


—0-8086 


+ 0-8590 


—0-2337 


— 1-3047 


— 9-8712 


—0-98 


Uli 


21 


15 


23 


—0-7844 


+ 0-861 1 


—9-0892 


—1-3065 


— 8-7267 


— 0-93 


1 11 


22 


23 


32 


—0-7779 


+ 0-8618 


+ 9-4631 


— 1-306 1 


+ 9-1006 


-0-92 


14J 


27 


16 


18 


—0-7543 


+ 0-8627 


+ 0-23(15 


— 1-3046 


+ 9-8770 


- 0-87 


143 


28 


15 


47 


—0-7490 


+ 0-8628 


+ 0-3090 


— 1-303(1 


+ 9-9465 


— 0-86 


144 


30 


17 


4 


—0-7383 


+ 0-8629 


+ 0-4251 


— 1-3020 


+ 0-0626 


— 0-84 


14.-> 


Juli 


17 


4 


—0-7056 


+ 0-8623 


+ 0-6510 


— 1-2935 


+ 0-2885 


- H-7.S 


14(1 


7 


20 


52 


— 11-6991 


+ 0-8620 


+ 0-6833 


— 1-2913 


+ 0-3208 


—0-77 


147 


18 


18 


9 


— 0-6345 


+ 0-8577 


+ 0-110 15 


— 1 -2623 


+ 0-5390 


- 0-66 


US 


31 


18 


13 


—0-5510 


+ 0-8484 


+ 1 -0565 


— 1-2042 


+ 0-6940 


— 0-54 


149 


August 7 


18 


14 


— 0-5037 


+ 0-8426 


+ 1-1146 


— 1-1596 


+ 0-7521 


—0-49 


150 


8 


19 


13 


— 0-4966 


+ 0-8417 


+ 1-1223 


— 1- 1503 


+0-7598 


— 0-48 


151 


13 


16 


28 


—0-4623 


+ 0-8375 


+ 1-1543 


— 1-1131 


+ 0-7918 


— 0-44 


l 52 


14 


17 


39 


—0-4549 


+ 0-8367 


+ 1-1605 


— 1-1038 


+ 0-7980 


— 0-44 


153 


15 


3 


50 


— 0-4450 


+ 0-8354 


+ 1-1686 


—1-0906 


+ 0-8061 


— 0-43 


l.">4 


IG 


5 


3 


—0-4378 


+ 0-8345 


+ 1-1745 


— 1-0805 


+ 0-8120 


— 0-42 


155 


19 


18 


20 


—0-4190 


+ 0-8323 


+ 1-1876 


— 1-0540 


+ 0-8251 


— 0-40 


155 


19 


5 


3 


—0-4165 


+ 0-8320 


+ 1- 1898 


— 1-0492 


+ 0.8273 


—0-40 


156 


20 


5 


3 


—0-4093 


+ 0-8312 


+ 1-1945 


— 1-0381 


+ • 8320 


—0-39 


157 


22 


19 


21 


-0-3973 


+ 0-8299 


+ 1-2035 


— 1-0194 


+ 0-8410 


— 0-38 


157 


22 


5 


3 


—0-3945 


+ 0-8296 


+ 1-2036 


— 1-0144 


+ 0-8411 


—0-38 


158 


Sc[itcmlicr 3 


19 


18 


—0-3089 


+ 0-8224 


+ 1-2434 


—0-8300 


+ 0-8809 


— 0-31 


159 


4 


19 


10 


—0-3012 


+ 0-8220 


+ 1-2459 


—0-8089 


+ 0-8834 


—0 • 3 1 


160 


5 


19 


17 


—0-2936 


+ 0-8216 


+ 1-2484 


—0-7861 


+ 0-8859 


- 11-30 


161 


6 


21 


37 


—0-2848 


+ 0-8211 


+ 1-2507 


— 0-7601 


+ ■ 8882 


— 0-29 


162 


7 


19 


48 


—0-2775 


+ 0-8208 


+ 1-2527 


—0-7361 


+ 0-8902 


—0-29 


163 


27 


19 


20 


—0-0947 


+ 0-8224 


-rl-2681 


+ 0-1338 


+ 0-9056 


— 0-19 


104 


October 1 


18 


46 


—0-0473 


+ 0-8248 


+ 1-2651 


+ 0.- 4355 


+ 0-9026 


—0-17 


105 


4 


9 


10 


— 9-9996 


+ 0-8275 


+ l • 2606 


+ 0-5981 


+ 0-8981 


— 0- 15 


166 


5 


21 


30 


—9-9921 


+ 0-8279 


-j 1-2598 


+ 0-6167 


+ 0-8973 


—0 ■ 1 5 


167 


6 


19 


9 


—9-9792 


+ 0-8286 


+ 1-2583 


+ 0-6478 


+ 0-8958 


— 0-15 


167 


6 


6 


1 2 


— 9-9724 


+ 0-8290 


+ 1 -2575 


+ 0-6629 


+ 0-8950 


—0-14 


168 


12 


21 


29 


—9-8701 


+ 0-8346 


+ 1-2455 


+ 0-8124 


+ 0-8830 


— 0-1 1 


10(1 


14 


21 


53 


—9-8266 


+ 0-8368 


+ 1-2401 


+ 0-8546 


+ 0-8776 


—0- 10 


17(1 


15 


21 


28 


— 9-8035 


+ 0-8380 


+ 1-2372 


+ 0-8737 


+ 0-8747 


—0-10 


171 


10 


20 





—9-7804 


+ • 839 1 


+ 1-2344 


+ 0-8911 


+ 0-8719 


—0-09 


17-2 


20 


21 


15 


—9-6531 


+ 0-8443 


+ 1-2204 


+ 0-9577 


+ 0-S579 


—0-07 


1 7:5 


22 


9 


11 


—9-5481 


+ 0-8475 


+ 1-2105 


+ 0-9933 


+ 0-8480 


— 0-05 



88 



Wilhelm Oeltzen. 







Mitte der 


eft 








Correction 


Stiindl. 


Constante 








2 jj 


Nr. 


Tag der Beobachtung 


Zeiten 




c 


n 


i sec.'tp 


der Uhr 


Gang 


Correction 


Äq 


lator 


punkt 


% 2 


174 


1827 October 25 


o oh 


.im 


o. 


+ 8 04 


+ S 04 


— S 4G 


+ 


18 s 70 


+ S 078 


+ 


18 s 23 


319 c 


19' 


41 ? 5 


16 


175 


2G 


21 


40 


0. 


+ 0-04 


4-0- IS 


—0-46 


+ 


20-70 


+ 0-002 


+ 


20-06 


319 


19 


41-5 


17 


176 


29 


21 


5 


0. 


+ 0-04 


4-0-17 


—0-26 


+ 


24-62 


, 0-049 


+ 


24-17 


319 


19 


41-5 


7 


177 


30 


20 


2S 


w. 


— o-oo 


+ 0-35 


+ 0-14 


+ 


25-63 


+ 0-040 


+ 


25-37 


220 


41 


50-3 


4 


178 


31 


9 


11 


w. 


—0-06 


+ 0-22 


+ 0-14 


T 


27-10 


+ 0-060 


+ 


2G-98 


220 


41 


50-3 


1 


179 


November 2 


22 


14 


w. 


— 0-OG 


+ 0-21 


— 0-15 


+ 


29-73 


+ 0-075 


+ 


29 • 32 


220 


41 


50-3 


3 


179 


2 


5 


19 


w. 


— 0-00 


+ 0-21 


— 0-15 


f 


30-33 


+ • 060 


+ 


29-92 


220 


41 


50-3 


12 


180 


3 


22 





w. 


- • 06 


+ O-02 


— 0-15 


+ 


31-35 


+ 0-076 


+ 


31-1G 


220 


41 


50-3 


12 


181 


7 


21 


11 


w. 


— o-oe 


— 05 


—0- 15 


+ 


38-22 


+ 0-075 


+ 


38-08 


220 


41 


50-3 


1 


181 


7 


5 


46 


w. 


— 0-OG 


-0-11 


— 0-15 


-T- 


38-87 


+ 0-075 


+ 


38-83 


220 


41 


50-3 


11 


182 


8 


23 


9 


w. 


— 0-06 


— 0-15 


—0-15 


+ 


40-17 


+ 0*075 


+ 


40-13 


220 


41 


50-3 


5 


183 


12 


9 


36 


w. 


— 0-OG 


— 0-33 


—0-31 


+ 


47-87 


+ 0-040 


+ 


47-85 


220 


41 


50-3 


2 


184 


13 





50 


w. 


— 0-OG 


— 0-38 


— 0-31 


+ 


48 • 2 1 


—0-004 


-f 


IS -24 


220 


41 


50-3 


7 


184 


13 


10 


47 


w. 


—0-06 


— 0-38 


— 0-31 


+ 


48-17 


— 0-004 


+ 


48-20 


220 


41 


50-3 


1 


185 


1(5 





30 


w. 


-0-06 


— 0-64 


—0-63 


+ 


47 • 88 


— 0-041 


+ 


47-88 


220 


41 


50-3 


3 


185 


1« 


10 


35 


w. 


— 0-06 


— 0-69 


— 0-63 


+ 


47-47 


— 0-041 


+ 


47-51 


220 


41 


50 3 


2 


186 


17 


21 


47 


w. 


—0-06 


— 0-74 


— 0-63 


+ 


40-91 


—0-067 


+ 


47-01 


220 


41 


50-3 


2 


187 


21 


10 


47 


0. 


1-0-04 


— 0-84 


0-84 


+ 


42-49 


— 0- 192 


+ 


42-46 


319 


19 


41-0 


1 


188 


23 


1 1 


31 


0. 


4-0-04 


— 0-80 


—0-84 


+ 


33-14 


—0-202 


+ 


33-04 


319 


19 


41-0 


1 


189 


24 


11 


32 


0. 


+ 0-04 


-0-71 


-0-84 


+ 


28-33 


—0-244 


-l- 


28 11 


319 


19 


41-0 


1 


190 


28 


10 


21 


0. 


■f 0-04 


— 0-68 


—0-73 


+ 


5- 13 


—0-015 


+ 


4-95 


319 


19 


41-0 


2 


191 


Deoember 7 


23 





0. 


+ 0-04 


— 0-46 


—0-81 


+ 


2-8S 


+ 0-054 


+ 


2-29 


319 


19 


40-4 


11 


192 


11 


23 


21 


0. 


+ 0-04 


— 0-51 


— 0-81 


+ 


G- 10 


f 0-034 


+ 


5 • 58 


319 


19 


40-4 


1(3 


192 


11 


13 


11 


0. 


+ 0-04 


— 0-50 


— 0-81 


+ 


6-66 


+ 0-025 


+ 


6-06 


319 


19 


40-4 


11 


193 


13 


22 


55 


0. 


+ 0-04 


— 0-50 


—0-81 


+ 


7-51 


— 0-019 


-f 


6-90 


319 


19 


40-4 


4 


193 


13 


11 


38 


0. 


+ • 04 


— 0-50 


— 0-81 


+ 


5-22 


+ 0-008 


+ 


4-60 


319 


19 


40-4 


3 


19 1 


25 








o. 


+ 0-04 


— • 45 


—0-81 


— 


11-81 


— 0-141 


— 


12-61 


319 


19 


40-4 


2 


195 


1828 Februar 25 


6 


1 


w. 


—0-11 


—0-36 


—0-43 





8-35 


—0-340 





9-39 


220 


41 


50-5 


2 


19ü 


27 


5 


4 


"SV. 


—o-n 


— 0-36 


—0-43 





24-93 


—0-346 


— 


25-98 


220 


41 


49-8 


1 


197 


28 


4 


57 


w. 


—0-11 


— 0-36 


— 0-43 


— 


33-23 


— 0-335 


— 


34-28 


220 


41 


49-8 


7 


108 


März 2 


16 


8 


w. 


—o-u 


— 0-36 


—0-43 


— 1 


0-97 


— 0-329 


— 1 


2-04 


220 


41 


49 • s 


17 


199 


5 


G 


52 


w. 


—0-11 


— 0-70 


— 0-43 


— 1 


21-62 


—0-036 


— 1 


22-32 


220 


41 


49 -8 


9 


200 


t; 


15 


4 


w. 


— 0-11 


— 0-70 


—0-43 





23-70 


—0-362 


— 


24-40 


220 


41 


4 9 -8 


7 


201 


7 


5 


55 


w. 


—o-n 


— 0-70 


—0-43 





29-09 


—0-382 


— 


29-80 


220 


41 


49 -S 


2 


■2(1-2 


11 


13 


24 


w. 


—o-u 


— 70 


—0-43 


— t 


6-47 


— 0-370 


— 1 


7-20 


220 


41 


4 9 -8 


7 


203 


12 


G 


27 


w. 


— 0-29 


— 1 • 00 


— 0-43 


— 1 


12-80 


— 0-33S 


— 1 


13-18 


220 


41 


33-6 


2 


203 


12 


12 


25 


w. 


— • 29 


— 1-00 


—0-43 


— 1 


14-83 


—0-338 


— 1 


15-21 


220 


41 


33-6 


8 


204 


15 


12 


14 


w. 


—0-29 


— 0-60 


— 0-43 


+ 


7-59 


—0-123 


+ 


6-73 


220 


41 


33-6 


2 


205 


19 


14 


9 


w. 


—0-29 


— 0-60 


—0-43 





2-56 


—0-080 


— 


3-44 


220 


41 


33-6 


3 


20G 


21 


8 


55 


w. 


— 0-29 


— 0-60 


— 0-43 





5-98 


— 


— 


6-S6 


220 


41 


33-6 


1 


207 


23 


G 


35 


V\'. 


—0-29 


— 0-60 


—0-43 





0-22 


—0-033 


— 


l-ll 


220 


41 


33-6 


•> 


2 08 


24 


8 


IG 


w. 


—0-29 


— 0-60 


— 0-43 





0-85 


+ 0-008 


— 


1-75 


220 


41 


33-6 


6 


2(19 


25 


10 


3 


YV. 


—0-29 


— 0-60 


— 0-43 





1-11 


+ 0-008 


— 


2-01 


220 


41 


33-6 


12 


210 


2(3 


8 


27 


0. 


+ 0-12 


— 0-27 


—0-43 


— 


1-26 


—0-003 


-- 


2-56 


319 


19 


24-1 


2 


211 


April 3 


7 


43 


w. 


—0-04 


+ 0-011 


—0-18 





5-10 


—0-031 





6-50 


220 


41 


34- (3 


1 


212 


4 


5 


3 


w. 


-0-01 


—0-28 


6-18 





5-79 


—0-004 


— 


6-86 


220 


41 


34 -6 


I 


2 13 


13 


8 


30 


0. 


+ 0-02 


— 0-48 


—0-57 





6-47 


—0-013 


— 


7-71 


319 


19 


24-9 


1 


2 1 4 


8 


11 


34 


0. 


4 0-02 


+ • 05 


—0-20 





7 ■ 1 (3 


—0-037 


— 


8-G6 


3 1 9 


19 


24-9 


10 


215 


11 


S 


20 


0. 


+ • 02 


+ 0-05 


— 0-20 





9-96 


—0-040 


— 


11-48 


319 


19 


24-9 


3 


21(3 


12 


12 


7 


0. 


+ 0-02 


+ 0-05 


-0-20 


— 


11-11 


—0-056 


— 


12-64 


319 


19 


24-9 


I 1 


217 


14 


10 


38 


o. 


+ 0-02 


+ 0-20 


—0-20 





12-98 


—0-021 


— 


14-G9 


319 


19 


24-9 


18 


218 


IS 


11 


10 


0. 


+ 0-02 


+ 0-40 


—0-20 





14-29 


+ • 024 


— 


1G-2G 


319 


19 


24 • 9 


1 


219 


21 


14 


47 


0. 


+ 0-02 


' o- 10 


- 0-20 





13-46 


+ 0-011 


— 


1 5 ■ 45 


319 


19 


24-9 


9 


220 


22 


11 


37 


0. 


+ 0-02 


-f • 60 


0-20 





12-88 


+ 0-031 


— 


15-06 


319 


19 


24-9 


24 


221 


25 


9 


20 


0. 


+ 0-02 


-; o-28 


— 0-08 





10-G8 


+ 0-033 


— 


12- 13 


319 


19 


24-9 


2 


222 


20 


12 


11 


0. 


+ 0-02 


+ 0-28 


- (1-1)8 





9-74 


+ 0-045 


— 


11-50 


319 


19 


24-9 


2 


223 


27 


10 


4 


0. 


+ 0-02 


+ 0-28 


—0-08 





8-77 


+ 0-040 


— 


10-51 


319 


19 


24 9 


4 


224 


28 


10 


4G 


0. 


+ 0-02 


+ 0-28 


—0-08 





7-70 


f 0-060 


— 


9-47 


319 


19 


24-9 


5 


225 


29 


IG 


33 


0. 


+ 0-02 


+ 0-28 


—0-08 


— 


6-03 


+ 0-049 


— 


7-SI 


319 


19 


24-9 


28 


22(1 


Mai 1 


17 


4 


0. 


+ 0-02 


+ ■ 28 


—0-08 





2-97 


+ 0-052 





4-77 


319 


19 


24-9 


25 


227 


g 


13 


1(3 


0. 


4 0-02 


+ 0-28 


—0-08 





1-68 


+ 0-073 


— 


3-48 


319 


19 


2 1 • 9 


20 


22s 





12 


15 


o. 


+ ■ 02 


+ 0-28 


0-08 


+ 


4-97 


+ 0-091 


+ 


3-14 


319 


19 


24-9 


5 


229 


7 


11 


5 


0. 


+ 0-02 


+ 11-28 


—0-08 


+ 


7 -IG 


+ 0-091 


+ 


5-32 


319 


19 


24-9 


11 


230 


10 


14 


31 


o. 


+ • 02 


+ 0-2S 


— 0-08 


"T 


14-13 


+ 0-009 


+ 


12-26 


319 


19 


24-9 


12 


231 


11 


14 


3 


w. 


— 0-04 


+ 0-31 


| 0-05 


+ 


2 • 4(3 


+ 0-012 


+ 


0-09 


220 


41 


33-3 


41 


232 


1 2 


13 


44 


w. 


— 0-04 


-f 0-31 


+ 0-05 


-f 


2-77 


+ 0-032 


+ 


0-99 


220 


41 


33-3 


27 



Schwerd's Beobachtungen von Circampolarsternen. 



89 



Nr. 


Tai; der Beobachtung 


Mitte «Un- 
Zeiten 


hj. A! 


lg. 11 


lg. 


hj. 1) 


lg. a 


An,. 


174 


1827 October 25 


22 h 


4m 


— 9-3957 


+ 0-8511 


+ 1-1993 


+ 1-0260 


+ 0-8368 


— S 04 


175 


20 


21 


40 


— 9-3195 


+ 0-8525 


+ 1-1946 


+ 1-0378 


+ 0-8321 


—0-03 


176 


29 


21 


5 


— 8-9043 


+ 0-8566 


+ 1-1794 


+ 1-0710 


+ 0-8169 


— O-ol 


177 


30 


20 


28 


— 8-5S11 


+ 0-8580 


+ 1-1740 


+ 1-0813 


+ 0-8115 


—o-oi 


17S 


31 


9 


11 


+ 8-4484 


+ 0-8603 


+ 1-1652 


+ 1-0964 


+ 0-8027 


+ 0-00 


179 


November 2 


22 


14 


+ 9-0013 


+ 0-8625 


+ 1-1558 


+ 1-1110 


+ 0-7933 


+ • 02 


179 


>> 


5 


19 


+ 9-0582 


+ 0-8629 


+ 1-1540 


+ 1-1137 


+ 0-7915 


+ 0-02 


180 


3 


22 





+ 9-1656 


+ 0-8040 


+ 1-1495 


+ 1-1200 


+ 0-7870 


+ • 02 


181 


7 


21 


11 


4-9-5264 


+ 0-8700 


+ 1-1218 


+ 1-1526 


+ 0-7593 


+ 0-05 


181 


7 


5 


40 


+ 9 • 5490 


+ 0-8705 


+ 1-1191 


+ 1-1554 


+ 0-7566 


+ 0-05 


18-2 


8 


23 


9 


+ 9-5920 


+- 0-87 16 


+ 1-1135 


+ 1-1610 


+ 0-7510 


+ 0-06 


183 


1 2 


9 


30 


+ 9-7923 


+ 0-8780 


+ 1-0762 


+ 1-1915 


+ 0-7137 


+ • 09 


18 + 


13 





50 


+ 9-8154 


+ 0-8789 


+ 1-0703 


+ 1 • 1954 


+ 0-7078 


+ 0-10 


1S4 


13 


10 


47 


+ 9-8302 


+ 0-8795 


+ 1-0604 


+ 1-1980 


+ 0-7039 


+ 0-10 


185 


10 





30 


+ 9-9109 


+ 0-8831 


+ 1-0410 


+ 1-2131 


+ 0-6785 


+ 0-12 


18.-) 


IC 


10 


35 


+ 9-9235 


+ 0-8837 


-T 1-0305 


+ 1-2154 


+ 0-6740 


+ 0-13 


186 


1 7 


21 


47 


+ 9-9367 


+ 0-8844 


+ 1-0316 


+ 1-2180 


+ 0-6691 


+ 0-13 


187 


21 


10 


47 


1-0-0491 


+ 0-8903 


+ 0-9782 


+ 1-2405 


+ 0-6157 


+ 0-17 


188 


23 


11 


31 


+ 0-0934 


+ 0-8928 


+ 0-9510 


+ 1-2494 


+ 0-5885 


+ 0-19 


189 


24 


11 


32 


+ 0-1133 


+ 0-8940 


+ 0-9367 


+ 1-2536 


+ 0-5742 


+ 0-20 


190 


28 


10 


21 


+ 0-1880 


+0-8985 


+ 0-Ö739 


+ 1-2681 


+ 0-5114 


+ 0-24 


191 


December 7 


23 





-I-0-3194 


+ 0-9066 


+ 0-6850 


+ 1-2912 


+ 0-3225 


+ 0-32 


192 


11 


23 


21 


+ 0-3731 


+ 0-9096 


+ 0-5507 


+ 1-2979 


+ 0-1882 


+ 0-3G 


192 


11 


13 


11 


+ 0-3802 


+ 0-9100 


+ 0-5274 


+ 1-2993 


+ 0-1649 


+ 0-37 


193 


13 


22 


55 


+ 0-3970 


+ 0-9108 


+ • 4642 


+ 1-3011 


+ 0-1017 


+ 0-38 


193 


13 


11 


38 


+ 0-4033 


+ 0-9111 


-t-0-4376 


+ 1-3018 


+ 0-0751 


+ 0-39 


194 


25 








-f 0-5198 


+ 0-915O 


— 0-0175 


+ 1-3059 


—9-6550 


+ 0-51 


19. > 


1828 Februar 25 


G 


1 


+ 0-8273 


+ 0-8760 


— 1-2305 


+ 0-9121 


—0-8680 


+ 1-03 


19G 


27 


5 


-1 


+ 0-8318 


+ 0-8754 


— 1-2307 


+ 0-8767 


—0-8742 


+ 1-04 


197 


28 


4 


57 


+ 0-8341 


+ 0-8748 


— 1-2397 


+ 0-8573 


—0-8772 


+ 1-04 


19S 


Mär/. 2 


10 


,S 


+ 0-8418 


+ 0-8732 


— 1-2488 


+ 0-7813 


—0-8863 


+ 1-0G 


199 


5 





52 


+ 0-8472 


+ 0-8722 


— 1-2545 


+ 0-7123 


—0 • 8920 


+ 1-08 


200 





15 


4 


+ 0-8499 


+ 0-S717 


— 1-2570 


+ 0-6727 


—0-8945 


+ 1-08 


201 


7 


5 


55 


+ 0-8511 


+ 0-8715 


— 1-2581 


+ 0-6517 


—0-8956 


+ 1-09 


202 


1 I 


13 


2 4 


+ 0-8596 


+ 0-8707 


— 1-2043 


+ 0-4763 


— 0-9018 


+ 1-11 


203 


12 





27 


+ 0-8607 


+ 0-8706 


— 1-2049 


+ 0-4392 


—0-9024 


+ 1-11 


203 


12 


12 


25 


+ 0-8613 


+ 0-8706 


— 1-2052 


+ 0-4247 


—0-9027 


+ 1-11 


204 


15 


1 2 


14 


+ 0-8669 


+ 0-8706 


— 1-2677 


+ 0-2092 


—0-9052 


+ 1-13 


20.i 


19 


14 


9 


+ 0-8743 


+ 0-8711 


— 1-2091 


+ 9 • 2835 


—0-9066 


+ 1-15 


206 


21 


S 


55 


+ 0-8770 


+ 0-8715 


— 1-2090 


— 9-6327 


— 0-9005 


+ 1-15 


207 


23 





35 


+ 0-8809 


+ 0-8721 


— 1-2684 


—0 • 0402 


— 0-9059 


+ 1-16 


208 


2 4 


S 


10 


+ 0-8829 


+ 0-8726 


— 1-2679 


— 0-1670 


—0-9054 


+ 1-17 


209 


25 


10 


3 


-j-0-8847 


+ 0-8730 


— 1-2673 


—0-2653 


— 0-9048 


+ 1-17 


210 


20 


8 


27 


+ 0-8864 


+ 0-8734 


— 1-2666 


—0-3353 


— 0-9041 


+ 1-18 


211 


April 3 


i 


43 


+ 0-9006 


+ 0-8784 


— 1-2560 


—0-6890 


—0-8935 


+ 1 ■ 22 


212 


4 


5 


3 


+ 0-9022 


+ 0-8790 


— 1-2544 


—0-7148 


—0-8919 


+ 1-22 


213 


6 


8 


30 


+ 0-9060 


+ 0-8807 


— 1-2497 


—0-7711 


—0-8872 


+ 1-23 


214 


8 


1 1 


34 


+ 0-9100 


+ 0-8817 


— 1-2447 


—0-8196 


— 0-8822 


+ 1-24 


215 


1 l 


8 


20 


+ 0-91 5 1 


+ 0-8854 


— 1-2368 


—0-8768 


—0-8743 


+ 1-26 


2t 6 


1 2 


12 


7 


+ 0-9176 


+ 0-8865 


— 1-2332 


—0-8977 


— O-S707 


+ 1-27 


217 


14 


10 


38 


+ 0-92X8 


+ 0-8885 


— 1-2268 


—0-9300 


—0-8643 


+ 1-28 


218 


18 


11 


10 


+ 0-929 1 


+ 0-8929 


— 1-2118 


—0-9889 


—0-8493 


+ 1-30 


219 


21 


14 


47 


+ 0-9358 


+ 0-8965 


— 1-1983 


— 1-0287 


—0-8358 


+ 1-32 


220 


22 


1 1 


37 


+ 0-9370 


+ 0-8967 


— 1-1942 


— 1-0388 


—0-8317 


+ 1-33 


221 


25 


9 


20 


+ 0-9437 


+ 0-9010 


— 1-1798 


— 1-0704 


—0-8173 


+ 1-34 


o o ■> 


2(1 


12 


1 1 


+ 0-9460 


+ 0-9021 


— 1-1738 


— 1-0817 


—0-8113 


+ 1-35 


223 


27 


10 


4 


+ 0-94S1 


+ ■ 9035 


— 1-1687 


— 1-0906 


—0-8062 


+ 1-36 


224 


28 


10 


40 


+ 0-9504 


+ 0-9047 


— 1-1628 


— 1-1003 


—0-8003 


+ 1-36 


225 


29 


IG 


33 


+ 0-9530 


+ 0-9063 


— 1-1554 


— L-1115 


—0-7929 


+ 1-37 


220 


Mai 1 


17 


4 


+ 0-9576 


+ • 9087 


— 1-1428 


— 1-1287 


—0-7803 


+ 1-39 


227 


o 


13 


10 


+ 0-9595 


+ 0-9097 


— 1-1373 


— 1-1355 


— 0-7748 


+ 1-39 


228 





12 


15 


+ 0-9686 


+ 0-9148 


— 1-1089 


— 1-1652 


—0-7464 


+ 1-42 


229 


7 


1 1 


5 


+ 0-9708 


+ 0-9159 


— 1-1016 


— 1-1718 


—0-7381 


+ 1-43 


230 


10 


14 


31 


+ 0-9782 


+ 0-9179 


— 1-0754 


— 1-1920 


—0-7129 


+ 1-46 


231 


1 1 


14 


3 


+ 0-9806 


+ 0-9209 


— 1-0668 


— 1-1979 


— 0-7043 


+ 1-46 


232 


12 


13 


44 


+ 0-9830 


+ 0-9220 


— 1-0576 


— 1-2036 


—0-6951 


+ 1-47 



Denkschriften der mathem.-natunv. Cl, X. Bd. Abhandl. v. Nlchtmitgl. 



90 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. 


Tag der Beobachtung 


Mitte der 
Zeiten 


DO 

'5 


c 


n 


i sec <p 


Correetion 
der Uhr 


Stiindl. 
Gang 


Constante 
Correetion 


Ä'l 


uatoi 


punt 




233 


1828 Mai 13 


14 h 


48 m 


W. 


— S 04 


+ S 31 


+ S 05 


-1- 3 S 40 


+ S 015 


-1- l s 0l 


220° 


41' 


33 ? 3 


44 


234 


14 


14 


49 


w. 


— 0-04 


+ 0-31 


+ 0-05 


4- 3-78 


+ 0-019 


+ 1-9S 


220 


41 


33-3 


35 


235 


16 


13 


19 


w. 


— 0-04 


+0-31 


+ 0-05 


+ 5-28 


+ 0-056 


+ 3-47 


220 


41 


33-3 


18 


236 


17 


15 


7 


w. 


— 0-04 


+ 0-31 


+ 0-05 


+ 6-79 


-r0-063 


+ 4-97 


220 


41 


33-3 


7 


237 


18 


14 


33 


w. 


— 0-04 


+ 0-31 


+ 0-05 


+ 7-81 


+ 0-087 


+ 5-98 


220 


41 


33-3 


24 


238 


25 


15 


46 


w. 


-0-04 


+ 0-31 


+ 0-05 


+ 0-18 


+ 0-025 


— 1-72 


220 


41 


33-3 


27 


239 


26 


13 


16 


w. 


- 0-04 


+ 0-31 


+ • 05 


4- 0-71 


+ 0-026 


— 1-19 


220 


41 


33-3 


7 


240 


27 


13 


43 


w. 


— 0-04 


+ 0-31 


+ • 05 


4- 1-41 


+ • 045 


— 0-50 


220 


41 


33-4 


5 


41 


28 


14 


17 


w. 


— 0-04 


+ 0-31 


+ 0-05 


+ 2-28 


+ 0-045 


+ 0-32 


220 


41 


33-4 


22 


242 


Juni 2 


14 


42 


0. 


+ 0-02 


+ 0-08 


— 0-37 


+ 7-78 


+ 0-055 


+ 5-66 


319 


19 


24-0 


12 


243 


9 


17 


4 


0. 


+ • 02 


+ 0-08 


— 0-37 


+ 19-33 


+ 0-076 


+ 17-14 


319 


19 


24-0 


18 


244 


10 


14 


39 


0. 


-r 0-02 


+ 0-08 


— 0-37 


4 20-86 


+ 0-074 


+ 18-66 


319 


19 


24-0 





245 


13 


17 


14 


0. 


+ 0-02 


+ ■ 08 


— 0-37 


+ 26-39 


4 0-063 


+ 2 ! • 1 6 


319 


19 


24-0 


38 


24G 


14 


17 


24 


0. 


+ 0-02 


+ 0-08 


— 0-37 


+ 28-65 


+ 0-061 


+ 26-41 


319 


19 


24-0 


13 


247 


15 


16 


5 


0. 


+ • 02 


+ 0-08 


—0-37 


+ 30 ■ 33 


+ 0-079 


f 28 • 08 


319 


19 


24-0 


25 


248 


16 


1 5 


9 


o. 


+ • 02 


+ 0-OS 


—0-37 


+ 7-70 


+ 0-054 


+ 5-50 


319 


19 


24 ■ 


12 


249 


18 


15 


57 


0. 


+ 0-02 


+ 0-21 


—0-37 


+ 10-38 


+ 0-058 


+ 7 ■ 95 


319 


19 


24-0 


13 


250 


2S 


18 


22 


w. 


— 0-04 


+ 0-37 


+ 0-12 


+ 4-23 


—o-ooi 


+ 2-00 


220 


41 


33-4 


4 


251 


Juli 2 


16 


12 


w. 


— 0-04 


+ 0-37 


4-0-12 


— 3-90 


+ 0-014 


— 6-17 


220 


41 


33-4 


3 


252 


3 


16 


37 


w. 


—0-04 


+ 0-37 


+ 0-12 


+ 4-22 


+ 0-018 


+ 1-94 


220 


41 


33 • 4 


10 


253 


7 


17 


51 


w. 


— 0-04 


4 0-60 


+ 0-12 


+ 7-01 


+ 0-033 


+ 4-42 


220 


41 


33-4 


17 


254 


11 


19 


8 


w. 


— 0-04 


+ 0-16 


4-0-00 


+ 10 -SS 


+ 0-045 


4 S 64 


220 


41 


33-4 


7 


255 


12 


19 


10 


w. 


— 0-04 


+ 0-16 


4-0-00 


+ 11-96 


+ 0-046 


4 9-71 


220 


41 


33-4 


8 


256 


13 


17 


55 


w. 


-0-04 


+ 0-16 


+ 0-00 


+ 12-92 


+ 0-067 


+ 10-06 


220 


41 


33-4 


5 


257 


August IC 


18 


24 


w. 


— 0-04 


+ 0-16 


+ 0-00 


+ 10-92 


+ 0-030 


+ S-3S 


220 


41 


33-4 





258 


September 8 


21 


40 


vv. 


— 0-04 


0-27 


— 0-15 


4 27-01 


+ 0-043 


+ 24-07 


220 


4t 


33-4 


19 


259 


17 


19 


24 


w. 


—0-04 


+ 0-27 


— 0-15 


+ 34-55 


+ 0-044 


+ 31-50 


220 


41 


33-8 


15 


260 


18 


21 


10 


w. 


—0-04 


+ 0-27 


— 0-15 


+ 35-47 


+ 0-044 


4 32-48 


220 


41 


33-8 


5 


261 


21 


20 


15 


w. 


-0-04 


+ 0-27 


— 0-15 


+ 37-79 


4-0-026 


+ 34-79 


220 


41 


33-8 


17 


262 


25 


21 


6 


w. 


— 0-04 


+ 0-27 


-0-15 


+ 38-44 


+ 0-016 


+ 35-42 


220 


41 


33-8 


11 


263 


October 3 


5 


5 


o. 


+ 0-02 


+ 0-19 


— 0-46 


+ 54-57 


+ 0-037 


+ 51- 29 


319 


19 


23-1 


4 


264 


4 


20 


48 


0. 


+ • 02 


+ 0-19 


— 0-46 


+ 45-17 


+ 0-051 


+ 41 -SS 


319 


19 


23-1 


17 


265 


6 


21 





0. 


+ 0-02 


4-0-19 


^0-46 


+ 46-90 


+ 0-041 


+ 43 ■ 60 


319 


19 


23-1 


22 


266 


11 


19 


32 


0. 


+ 0-02 


+ 0-03 


-0-40 


+ 53-67 


40-084 


1-50-56 


319 


19 


23-1 


9 


266 


11 


6 


16 


0. 


+ 0-02 


+ 0-03 


— 0-40 


+ 54 • 58 


+ 0-O61 


+ 51-51 


319 


19 


23-1 


4 


267 


12 


20 


33 


0. 


+ 0-02 


+ 0-03 


—0-40 


+ 55-53 


4 0-073 


+ 52-45 


319 


19 


23-1 


6 


268 


17 


7 


36 


0. 


+ • 02 


+ 0-03 


— 0-40 


+ 4-91 


+ 0-057 


+ 1-80 


319 


19 


23-1 


7 


269 


18 


20 


3S 


0. 


+ 0-02 


-0-13 


— 0-40 


4- 5-69 


+ 0-091 


+ 2-76 


319 


19 


23-1 


7 


269 


IS 


8 


10 


0. 


+ 0-02 


- 0-13 


— 0-40 


+ 6-6G 


+ • 039 


+ 3-73 


319 


19 


23 • 1 


11 


270 


19 


21 


28 


o. 


+ 0-02 


— 0-13 


— 0-40 


4 7-29 


+ • 085 


+ 4-35 


319 


19 


23 • 1 


10 


270 


19 


7 


31 


0. 


+ 0-02 


-0-13 


— 0-40 


+ 8 • 1 1 


+ 0-050 


+ 5-17 


319 


19 


23-1 


5 


271 


20 


19 


2S 


0. 


-\ 0-H2 


— 0-13 


— 0-40 


+ 8-70 


+ 0-075 


+ 5-76 


319 


19 


23 • 1 


3 


272 


22 


22 


16 


0. 


+ 0-02 


— 0-13 


— 0-40 


+ 12-02 


+ ■ 053 


+ 9-1)7 


319 


19 


23-1 


23 


273 


29 


20 


22 


o. 


+ • 02 


— 0- 13 


— ■ 40 


+ 21-97 


+ 0-059 


+ 18-98 


319 


19 


23 • 1 


11 


274 


November 1 


5 


6 


0. 


4 • 02 


^0-13 


—0-40 


+ 23-31 


+ 0-026 


+ 20 • 29 


319 


19 


23-1 


1 


275 


5 


20 


45 


o. 


+ 0-02 


—0-40 


— 0-26 


+ 26-82 


+ • 005 


+ 24-23 


319 


19 


23-1 


8 


276 


17 


8 


54 


o. 


— 0-01 


—0-26 


— 0-40 


+ 21-32 


+ 0-006 


+ 18-32 


319 


19 


30-4 


2 


277 


23 





58 


w. 


-o-oi 


-0-18 


+ 0-08 


+ 23-07 


- 0-050 


+ 20-42 


220 


41 


46-0 


12 


278 


December 1 


1 1 


41 


w. 


- o • o i 


— o-ts 


4 • OS 


+ 15-SO 


—0-012 


+ 13-07 


220 


41 


46-0 


5 


279 


11 


10 


15 


w. 


-o-oi 


—0-06 


4-0-08 


+ 12-67 




+ 9-70 


220 


41 


46-0 


1 



Sckwerd's Beobachtungen von Circumpolarsternen. 



91 





Nr. 


Tag der Beobachtung 


tte der 

eiten 


Ig. A! 


ig- i> 


Ig. C 


lg. i> 


2g. C" 


Am. 




23S 


1828 Mai 13 


14 h 48 In 


+ 0-9855 


+ ■ 923 1 


— 1-0477 


— 1-2094 


— 0-G85-_> 


+ 1MS 




234 


14 


14 


49 


+ 0*9879 


+ 0-9242 


— 1-0378 


— 1-2148 


— 0-0753 


+ 1 • 49 




235 


16 


13 


19 


+ 0-9927 


+ 0-9265 


— 1-0175 


— 1-2240 


— 0-0550 


+ 1 • 50 




230 


17 


15 


7 


+ 0-9954 


+ 0-9270 


— 1-0058 


— 1 • 2303 


— 0-0433 


+ 1-51 




237 


18 


14 


33 


+ 0'9978 


+ 0-9287 


— 0-9947 


— 1-2344 


—0-0322 


+ 1-52 




238 


25 


15 


4ß 


+ 1-0153 


+ 0-9358 


— 0-9009 


— 1-2025 


—0-5384 


+ 1-59 




239 


20 


13 


16 


+ 1-0170 


+ 0-9300 


— 0-8870 


— 1-2055 


—0-5245 


4 1-59 




•240 


27 


13 


43 


+ 1 • 0202 


+ 0-9375 


— 0-8707 


— 1-2088 


—0-5082 


+ 1-00 




24 1 


28 


14 


17 


+ 1-0228 


+ 09384 


— 0-8531 


— 1-2720 


—0-4906 


+ 1-65 




242 


Juni 2 


I 1 


42 


+ 1-0355 


+ 0-9425 


— 0-7539 


— 1-2853 


—0-3914 


+ 1-00 




24.! 


9 


17 


4 


+ 1-0535 


+ 0-9409 


-0-5501 


— 1-2984 


—0-1876 


hl 73 




244 


10 


14 


39 


+ 1-0558 


+ 0-9474 


— 0-5152 


— 1-2997 


—0-1527 


+ 1-74 




24.") 


13 


1 7 


14 


+ 1 -0035 


+ 0-9488 


— 0-3005 


— 1-3031 


—0-0040 


f 1-77 




246 


14 


17 


24 


+ 1 -0660 


+ 0-9492 


— 0-3043 


— 1-3039 


-9-9418 


+ 1-78 




247 


15 


16 


5 


+ 1-0083 


+ 0-9495 


— 0-2374 


— 1-3047 


—9-8749 


+ 1-79 




248 


Iß 


15 


9 


+ 1-0707 


1-0-9498 


—0-1557 


— 1-3053 


—9-7932 


r 1-80 




249 


18 


15 


57 


+ 1 -0757 


4 0-9504 


— 9-9054 


— 1-3001 


—9-5429 


+ 1-82 




250 


28 


18 


22 


+ 1-0995 


+ 0-9512 


+ 0-3024 


- 1-3031 


+ 9-9999 


+ 1-92 




251 


Juli 2 


IG 


12 


+ 1-1081 


+ 0-9508 


+ 0-5433 


— 1-2987 


+ 0-180S 


+ 1-90 




252 


3 


16 


37 


+ 1-1103 


+ 0-9500 


+ 0-5797 


— 1-2972 


+ 0-2172 


r-1-97 




253 


7 


17 


51 


+ 1-1192 


+ 0-9494 


+ 0-7002 


— 1-2901 


+ 0-3377 


+ 2-01 




254 


11 


19 


8 


+ 1-1275 


+ 0-9478 


+ 0-7927 


— 1-2808 


+ 0-4302 


+ 2-05 




255 


12 


19 


10 


+ 1-1290 


+ 0-9473 


+ 0-8120 


— 1-2783 


+ 0-4501 


4- 2 • 00 




25G 


13 


1 i 


5 5 


+ 1-1315 


+ 0-9409 


+ 0-8305 


— 1-2750 


+ 0-4080 


+ 2-07 




257 


August 1 6 


18 


24 


+ 1-1800 


+ 0-9217 


+ 1-1702 


— 1-0791 


+ 0-8137 


+ 2-35 




25S 


September 8 


21 


40 


+ 1-2100 


+ 0-9072 


+ 1-2563 


— 0-0819 


+ 0-8938 


+ 2-48 




259 


17 


19 


24 


+ 1-2175 


+ 0-9055 


+ 1-2073 


—0-2018 


+ 0-9048 


4-2-53 




200 


18 


21 


10 


+ 1-2184 


+ 0-9055 


+ 1-2079 


— 0-1044 


+ 0-911.', 1 


4 2 • 53 




261 


21 


20 


15 


+ 1 -2207 


+ 0-9055 


+ 1-2689 


— 9-0398 


+ 0-9004 


+ 2-54 




262 


25 


21 





+ 1-2240 


+ 0-9062 


f. 1 • 2686 


+ 9-9812 


+ 0-9001 


+ 2 • 50 




263 


October 3 


5 


5 


+ 1-2300 


+ 0-9095 


+ 1-2012 


+ 0-5825 


+ 0-8987 


i 2 ■ 00 




264 


1 


20 


48 


+ 1-2312 


+ 0-9098 


+ 1-2602 


+ 0-0071 


f 08977 


+ 201 




265 


6 


21 





+ 1 • 2328 


+ 0-9109 


+ 1-250« 


+ 0-0749 


+ 0-8943 


+ 2-62 




200 


11 


19 


32 


+ 1-2309 


+ 0-9144 


^1-2403 


+ 0-8053 


+ 0-8838 


+ 2-04 




266 


1 1 





16 


+ 1-2373 


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+ 0-8151 


+ 0-S827 


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12 


20 


33 


+ 1-2379 


+ 9153 


+ 1-2430 


+ 0-8281 


+ 0-8811 


+ 2-05 




268 


17 


7 


30 


+ 1 • 2428 


+ 0-9199 


-| 1-2209 


+ 0-9294 


+ 0-8644 


+ 2 08 




269 


18 


20 


38 


+ 1-2433 


+ 9204 


+ 1 ■ 2250 


+ 0-9382 


+ 0-8625 


i-2 08 




269 


18 


8 


10 


+ 1 -2437 


+ 0-9208 


+ 1-2233 


+ 0-9450 


+ 0-8008 


+ 2 • 08 




270 


19 


21 


28 


+ 1-24 12 


+ 0-9213 


+ 1-2213 


+ 0-9543 


+ 0-8588 


+ 2 09 




270 


19 


7 


31 


+ 1-2440 


-, 0-9218 


+ 1-2197 


+ 0-9600 


+0-8572 


+ 2 09 




271 


20 


19 


28 


+ 1 -2450 


+ 0-9222 


+ 1-2178 


+ 0-9078 


+ 0-8553 


+ 2-69 




272 


22 


22 


10 


+ 1-2470 


+ 0-9243 


+ 1-2092 


+ 0-9975 


+ 0-8467 


+ 2-70 




273 


29 


20 


22 


+ 1-2537 


+ 0-9317 


+ 1-1754 


+ 1-0787 


+ 0-8129 


+ 2-74 




274 


November 1 


5 





+ 1 -2572 


+ 0-9351 


+ 1 ■ 1555 


+ 1-1113 


+ 0-7930 


+ 2-77 




275 


5 


20 


45 


+ 1-2016 


+ 0-9395 


+ 1-1310 


+ 1-1 128 


+ 0-7685 


+ 2 • 80 




270 


17 


H 


54 


+ 1-2770 


+ 0-9531 


+ 1-0181 


+ 1 • 2244 


+ 0550 


f 2 • 90 




277 


23 





58 


+ 1-2842 


+ 0-9580 


+ 0-9405 


+ 1-2507 


+ 0-5840 


+ 2-94 




278 


Decemlicr 1 


11 


41 


+ 1-2957 


+ 0-9655 


+ 0-8004 


+ 1-2799 


+ 0-4379 


+ 3-02 


|279 


11 


10 


15 


+ 1-3097 


+ 0-9711 


+ 0-5000 


+ 1-3002 


+ 0-1375 


+ 3-12 



92 



Wilhelm Oeltzen. 



Tafel zur Reduction auf den Meridian oderWerthe von 



von 5 = CO bis 88°. 



sin 4- / 3 

sin 1" 



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3.1 


3.1 


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0.1 


0.1 


0.1 


0.1 


0.1 


0.1 


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40 


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3.3 


9.3 


9.3 


3.2 


9.2 


9.2 


0.2 


0.2 


0.2 


0.2 


0.1 


0.1 


0.1 


0.1 


0.1 


0.1 


0.1 


0.0 


0.0 


40 


50 


0.5 


0.5 


0.5 


1.5 


9.4 


9.4 


3.4 


9.4 


0.4 


0.3 


0.3 


0.3 


0.3 


0.3 


0.2 


0.2 


0.2 


0.2 


0.1 


0.1 


0.1 


0.1 


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1 


0.7 


0.7 


0.7 


0.7 


1.6 


0.6 


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0.5 


0.5 


0.5 


0.5 


0.1 


0.4 


0.4 


0.3 


0.3 


0.3 


0.2 


0.2 


0.2 


0.1 


0.1 


0.1 


1 


10 


1.0 


1.0 


0.9 


0.9 


0.9 


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O.S 


0.7 


0.7 


0.7 


0.6 


0.6 


0.5 


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0.5 


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0.1 


0.3 


0.3 


0.2 


0.2 


0.1 


0.1 


10 


20 


1.3 


1.3 


1.2 


1.2 


1.1 


1.1 


1.0 


1.0 


0.9 


0.9 


0.8 


0.8 


0.7 


0.7 


O.G 


0.5 


0.5 


0.1 


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0.3 


0.2 


0.2 


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30 


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1.5 


1.4 


1.4 


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1.2 


1.2 


1.1 


1.0 


1.0 


0.9 


0.8 


O.S 


0.7 


0.6 


0.5 


0.5 


0.4 


0.3 


0.2 


0.2 


30 


40 


2.0 


2.0 


1.9 


1.8 


1.8 


1.7 


1.6 


1.5 


1.4 


1.4 


1.3 


1.2 


1.1 


1.0 


0.9 


O.S 


0.8 


0.7 


0.0 


0.5 


0.4 


0.3 


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40 


50 


2.5 


2.4 


2.3 


2.2 


2.1 


2.0 


1.9 


1.8 


1.7 


1.6 


1.5 


1.1 


1.3 


1.2 


1.1 


1.0 


0.9 


0.8 


0.7 


0.6 


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0.3 


0.2 


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2.9 


2.8 


2.7 


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2.4 


2.3 


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2.1 


2.0 


l.S 


1.7 


1.0 


1.5 


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1.2 


1.1 


0.9 


O.S 


0.7 


0.5 


0.1 


0.3 


2 


10 


3.4 


3.3 


3.2 


3.1 


3.0 


2.8 


2.7 


2.6 


2.4 


2.3 


2.2 


2.0 


1.9 


1.7 


l.G 


1.1 


1.3 


1.1 


1.0 


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0.6 


0.5 


0.3 


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3.8 


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3.G 


3.4 


3.3 


3.1 


3.0 


2.8 


2.7 


2.5 


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2.2 


2.0 


1.8 


1.7 


1.5 


1.3 


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O.G 


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20 


30 


4.G 


4.4 


4.3 


4.1 


3.9 


3.8 


3.6 


3.4 


3.3 


3.1 


2.9 


2.7 


2.5 


2.3 


2.1 


1.9 


1.7 


1.5 


1.3 


1.1 


0.9 


O.G 


0.4 


30 


40 


5.2 


5.0 


4.8 


4.7 


4.5 


4.3 


4.1 


3.9 


3.7 


3.5 


3.3 


3.1 


2.8 


2.0 


2.4 


2.2 


1.9 


1.7 


1.5 


1.2 


1.0 


0.7 


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40 


50 


5.9 


5.7 


5.5 


5.3 


5.1 


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4.6 


4.4 


4.2 


3.9 


3.7 


3.5 


3.2 


3.0 


2.7 


2.4 


2.2 


1.9 


1.0 


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1.1 


O.S 


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4.9 


4.7 


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4.1 


3.9 


3.0 


3.3 


3.0 


2.7 


2.4 


2.1 


1.8 


1.5 


1.2 


0.9 


0.6 


3 


10 












6.1 


5.8 


5.5 


5.2 


1.9 


1.6 


4.3 


4.0 


3.7 


3.4 


3.0 


2.7 


2.4 


2.0 


1.7 


1.1 


1.0 


0.7 


10 


20 












G.7 


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0.1 


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4.8 


4.4 


4.1 


3.7 


3.1 


3.0 


2.6 


2.3 


1.9 


1.5 


1.1 


0.8 


20 


30 














7.1 


6.7 


6.4 


G.n 


5.6 


5.3 


4.9 


4.5 


4.1 


3.7 


3.3 


2.9 


2.5 


2.1 


1.7 


1.3 


O.S 


30 


40 
















7.4 


7.0 


6.6 


6.2 


5.8 


5.4 


4.9 


4.5 


4.1 


3.G 


3.2 


2.7 


2.3 


1.8 


1.4 


0.9 


40 


50 


















7.C 


7.2 


6.8 


6.3 


5.9 


5.4 


4.9 


4.5 


4.0 


3.5 


3.0 


2.5 


2.0 


1.5 


1.0 


50 


4 


















8.3 


7.9 


7.4 


6.9 


G.4 


5.9 


5.4 


4.9 


4.3 


3.8 


3.3 


2.7 


2.2 


l.G 


1.1 


1 


10 




















8.5 


8.0 


7.5 


G.9 


0.4 


5.S 


5.3 


4.7 


4.1 


3.5 


3.0 


2.4 


1.8 


1.2 


10 


20 






















8.7 


8.1 


7.5 


0.9 


0.3 


5.7 


5.1 


1.5 


3.8 


3.2 


2.0 


1.9 


1.3 


20 


30 






















9.3 


8.7 


8.1 


7.4 


0.8 


G.l 


5.5 


4.8 


4.1 


3.5 


2.8 


2.1 


1.4 


30 


40 
























0.1 


8.7 


8.0 


7.3 


0.0 


5.9 


5.2 


4.1 


3.7 


3.0 


2.2 


1.5 


40 


50 
























10.1 


9.3 


8.0 


7.8 


7.1 


6.3 


5.5 


4.8 


4.0 


3.2 


2.4 


1.0 


50 


5 
























10.8 


10.0 


9.2 


8.4 


7.0 


6.8 


5.9 


5.1 


4.3 


3.4 


2.G 


1.7 


5 


10 


























10.7 


9.8 


9.0 


8.1 


7.2 


0.3 


5.4 


4.5 


3.6 


2.7 


1.8 


10 


20 


























11.4 


10.5 


9.5 


S.G 


7.7 


G.S 


5.8 


4.8 


3.9 


2.9 


1.9 


20 


30 


























12.1 


11.1 


10. 1 


9.2 


S.2 


7.2 


G.2 


5.2 


4.1 


3.1 


2.1 


30 


40 




























11. S 


10.8 


9.7 


S.7 


7.G 


6.5 


5.5 


4.4 


3.3 


2.2 


40 


50 




























12.5 


11.4 


10.3 


9.2 


8.1 


0.9 


5.S 


4.6 


3.5 


2.3 


50 


6 




























13.2 


12.1 


10.9 


9.7 


8.5 


7.3 


6.1 


4.9 


3.7 


2.5 


C 


10 
































11.5 


10.3 


9.0 


7.S 


6.5 


5.2 


3.9 


2.G 


10 


20 
































12.2 


10.9 


9.5 


8 2 


6.8 


5.5 


4.1 


2.7 


20 


30 
































12.8 


11.1 


10.0 


S.G 


7.2 


5.8 


4.3 


2.9 


30 


40 
































13.5 


12.0 


10.6 


9.1 


7.G 


6.1 


l.G 


3.0 


40 


50 
































14.2 


12.6 


11.1 


9.5 


8.0 


6.4 


4.8 


3.2 


50 


7 
































1 1.0 


13.3 


11.6 


in. ii 


S.4 


6.7 


5.0 


3.4 


7 


10 
































15.G 


13.9 


12.2 


10.5 


8.8 


7.0 


5.3 


3.5 


10 


20 


































11.5 


12.S 


11.0 


9.2 


7.3 


5.5 


3.7 


20 


30 


































15.2 


13.1 


11.5 


9.G 


7.7 


5.8 


3.9 


30 


40 


































15.9 


14.0 


12.0 


10.0 


S.O 


G.O 


4.0 


40 


50 


































16.6 


14.6 


12.5 


10.5 


8.4 


G.3 


4.2 


50 


8 


































17.3 


15 2 


13.1 


10.9 


S.7 


G.O 


■1.4 


s o 


10 




































15.8 


13.6 


11.4 


9.1 


G.S 


4.0 


10 


20 




































10.5 


14.2 


11.8 


9.5 


7.1 


4.8 


20 


30 




































17.2 


14.7 


12.3 


9.9 


7.4 


4.9 


30 


40 




































17. S 


15.3 


12.8 


10.3 


7.7 


5.1 


40 


50 




































18.5 


15.9 


13.3 


10.7 


S.O 


5.3 


50 


9 




































19.2 


IG. 5 


13.8 


11.1 


8.3 


5.5 


9 


10 


































19.9 


17.1 


14.3 


11.5 


8.6 


5.8 


10 


20 


































20.7 


17. S 


14.8 


. 11.9 


S.O 


6.0 


20 


30 


































21.4 


18.4 


15.4 


12.3 


9.3 


0.2 


30 


40 




































22.2 


19.1 


15.9 


12.8 


9.6 


6.4 


40 


50 


































19.7 


16.5 


13.2 


9.9 


6.6 


50 




66 67 


68161) 


70 


71 


7-2 


7? 


74 


73 


76 


77 


78 


70 


80 


81 


82 


83 


84 


1 85 


86 


87 


SS 





Schweres Beobachtungen von Circumpolarsternen. 



93 



Katalog. 



Nr. lies 


o 


Mit tl. Rectasc. 


Mitte] in 


d I 






Mittl- TWHti. 


tr. 
C 




Reduc. 




j 


S ch w e rd 


Katalogs 


:o 


182 


8-0 


Anzahl 

der Fädt 


"1 


Co IT. 


Reduct. 




1828-0 


c 


Refrae.t. 


Mir. 


Reiliict. 


5 






Tag 


Nr. 


1 


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ii o m 


25 "41 


33 s 85 


3 


— 3"47 


— 7 S 2G 


83° 


11' 


40 r 2 21 r 9 


4 40 v l 




— 21 '8 


0. 


191 


1709 




;i 


II 


24 • 23 


44-30 


2 


— 3-43 


— 4-03 


83 


11 


39-6 24-8 


+ 40-1 


1*8 


—23-5 


(). 


194 


1751 


■> 




4 


15-24 


48-40 


2 


4 1-03 


-4- 1 1 • 02 
















u. 


tu 


1200 






4 


17-08 


32 • 55 


2 


.— 5-63 


— 12-03 


85 


40 


10-0 


13-3 


+ 441 


25-9 


- - 2 1 • 5 





191 


1710 




8 


4 


11-98 


59-80 


1 


-t- 17-01 


+ 9-78 
















u. 


203 


1806 




8 


4 


15-13 


3-75 


■_> 


— 4-28 


+ 3-40 
















u. 


230 


202 1 


3 




5 


0-89 


33-68 


3 


+ 1-03 


+ 10-94 


85 


43 


— 










xj. 


111 


1205 






4 


59 • 80 


15-0 


1 


— 5-54 


— 11-95 


85 


42 


56-9 


45-7 


+ 44-0 


11-3 


— 21-5 


0. 


191 


1711 




8 


4 


59- 19 


47-4 


1 


+ 17-35 


+ 9-04 


85 


42 


56-7 


29 8 


- 58-7 


24-S 


— 9-0 


u. 


203 


1807 




8-9 


5 


0-45 


49 • 05 


2 


— 4-23 


+ 3-37 


85 


42 


55" 5 


49 6 


- 57-2 


3-2 


+ 0-3 


r. 


230 


2025 


4 


8 


6 


15 11 


7-40 


3 


— 1-04 


+ 4-02 


83 


59 


57-9 


5-6 


- 63-2 


— 


- 4-5 


u. 


72 


868 






G 


17-49 


11-78 


2 


— 2-60 


+ 0-70 


83 


59 


56-0 


49-9 


- 60-5 


• 2 


4 0-8 


u. 


233 


2139 


5 


0-7 


G 


37-34 


52-62 


1 


— 2-46 


+ 2-19 


75 


59 


40-0 


56-9 


- 80-2 


— 


4- 3-3 


V. 


220 


1908 


6 


9-10 





47*80 


47-10 


2 


— 1-68 


4 1-39 


80 


42 


30-0 


32 ■ 4 


- 08-1 


1-2 


+ 6-9 


XJ. 


232 


2109 




Ii 





49-90 


47 -00 


■> 


— 0-68 


4 1-16 


80 


42 


32-0 


30-7 


- 00-9 


1-3 


+ 9-5 


u. 


234 


2180 


7 


8-9 


8 


40-37 


41-30 


I 


— 10-27 


4- 8-35 


88 


29 


27-0 


13-3 


- 51-9 


0-8 


+ 6-4 


u. 


232 


2110 




8 • 9 


8 


41- 13 


42 • 20 


2 


— 10-26 


+ 7-07 


88 


29 


25 • 4 


1t • 5 


- 51-7 


• 9 


4 6'5 


u. 


233 


2140 


8 


8 


8 


42-79 


37-30 


4 


— 1-00 


+ 0-45 


71 


59 


27-5 


52-0 


— 92-1 


— 


+ 7-0 


u. 


237 


2238 


9 


o-7 


IG 


0-80 


15-92 


3 


- 1-77 


+ 1-71 


70 


51 


12-3 


47-2 


- 97-7 


0-6 


4 3-4 


u. 


220 


1910 


in 




IG 


18-52 


11 -20 


2 


— 3-63 


— 6-93 


79 


5 


56-1 


42-9 


+ 34-2 


4-4 


— 10-3 


(). 


185 


1695 




1 


IG 


2H-29 


29-95 


3 


— 0-37 


4 3'3:, 


79 


5 


55 -G 


7-4 


— 71-9 


— 


4 0-1 


u. 


216 


1805 


11 


8 


19 


20-92 


25-55 


2 


— 1-63 


+ 1-39 


80 


25 


22-0 


24-3 


GS-;, 


o-l 


4 0-9 


XJ. 


233 


214 1 


12 


8 


20 


24-33 


23-70 


2 


— 3-38 


4 3-02 


85 


22 


5-3 


7 2 


- 57-9 


10-4 


4 6-4 


u. 


232 


2113 


i:i 


H-fl 


20 


30 -'.12 


25-29 


3 


— 4-22 


+ 3-59 


85 


45 


29-0 


20 •-' 


— 57 " 1 


0-3 


4 6-0 


u. 


230 


2020 




8-9 


20 


37 • 59 


37-00 


4 


— 3-68 


4 3-28 


85 


45 


30-8 


2 l • 3 


- 57- 1 


2-8 


4 6-4 


u. 


232 


2111 


14 


8 • 9 


21 


19- 15 


20-81 


3 


— 4-47 


- 8-77 


84 


2 


20-9 


1-5 


4- 40-0 


— 


— 21-2 


0. 


192 


1725 




8-9 


21 


18-41 


1 4 • 05 


2 


+ [2-37 


-t- 6-60 


84 


2 


21-7 


42- 1 


02-3 


8-1 


— 10-0 


u. 


203 


1809 


l."> 


8 


22 


42-99 


30-91 


2 


— 2-53 


4 2-35 


82 


40 


51 9 


49-5 


- 03-0 


0-2 


4 6-2 


u. 


230 


2027 




8-9 


22 


4 1 • 48 


10-07 


3 


— 2 13 


+ 1-93 


82 


40 


53- 1 


50 -7 


-- 03-3 


l-o 


4 6-7 


u. 


233 


21 12 


IG 


G 


23 


10-18 


25 -28 


4 


— 1 • 09 


4 t-65 


7ü 


1 


53-2 


32- 1 


— 101-1 


0-2 


4 2-4 


u. 


220 


191 1 


17 


8 


23 


16-85 


24-88 


3 


- 4-50 


— 9-n.i 


84 


8 


37-3 


17-8 


+ 40 7 


0-2 


— 21-0 


o. 


192 


17 2 1 




8 


23 


17-39 


13-50 


2 


^12-59 


4 0-51 


84 


8 


37-0 


49-:! 


G2-(i 


0-2 


— 10-1 


u. 


203 


1808 


18 


9 


23 


19-05 


17-44 


3 


— 2-16 


— 16-65 


85 


1 


11-9 


4-3 


4 42 H 


— 


—35-2 


0. 


277 


273 1 


19 


8 


21 


1 8 • 14 


47-96 


2 


— 0-39 


+ 9-07 


83 


43 


34-5 


57 • 1 


— 02-7 


— 


4 40-1 


u. 


13 


225 




7*8 


24 


20 • 00 


3 1 • 22 


3 


— 3-75 


— 9- 10 


S3 


43 


37-4 


1 6 • 8 


+ 40-9 


— 


— 20-3 


0. 


191 


17 12 




7-8 


24 


20-45 


8-50 


1 


— 2-92 


4 2-01 
















u. 


230 


2029 


20 


9-0 


25 


0-80 


5 • 90 


3 


— 3-43 


4- 3-34 


85 


20 


49-7 


41-2 


- 57-8 


— 


+ 0-3 


u. 


232 


2112 


21 


8-9 


25 


15- 19 


44-80 


1 


— 0- in 


+ 9-29 


S3 


47 


49 • 5 


14-0 


— 02 


1-9 


4-40-0 


u. 


13 


220 




8 


25 


17-73 


28 • 90 


3 


— 3-80 


— 9-00 


83 


47 


.V> 6 


42 8 


+ 41-1 


8-1 


- 20 • 2 


0. 


191 


17 13 




8 


25 


18-22 


0-25 


2 


- 2-95 


4 2 -00 


83 


47 


54-7 


57-7 


— Gl - 1 


8-0 


4 6-1 


XT. 


230 


2030 


2 "2 


8-9 


25 


37 • 55 


-18-47 


3 


— 3-80 


— 9-41 


83 


4S 


19-0 


0-0 


+ 41-1 


1-9 


— 20-2 


o. 


191 


1714 




8-9 


25 


38 • 53 


26-54 


2 


- 2-94 


4 2-07 


83 


48 


16-9 


13-9 


— 01-2 


1-9 


4 6-1 


u. 


230 


2028 


23 




27 


9 -CO 


11-50 


1 


— 0-09 


+ 1-69 


81 


32 


31-8 


25-3 


- 05-4 


12-8 


+ 24-7 


u. 


133 


1300 




7 


27 


8-72 


34-82 


3 


— 4-71 


— 9-27 


81 


32 


32-2 


8-8 


+ 37-5 


— 


— 14-1 


0. 


185 


1090 


24 


7 


28 


48-10 


42-73 


3 


- 1-25 


4 0-70 


75 


55 


29 • 5 


41-5 


- 79-5 


— 


4- 7-5 


XJ. 


237 


224 1 


25 


9-0 


29 


58 • 1 


57-20 


2 


- 1-70 


+ 1 ■ 07 


80 


50 


42-2 


44-8 


— 67-9 


1-2 


4 6-5 


u. 


232 


2111 


20 


9 


29 


58-57 


2-50 


1 


- 2-70 


— 21 -65 


85 


59 


43-7 


34-6 


+ 44-4 


1-0 


— 34-3 


0. 


27 7 


2730 


27 


6 


33 


26-08 


20-41 


4 


— 0-90 


4- 0-59 


69 


52 


50 • 7 


23 ■ 6 


- 100-4 


— 


4 7-5 


u. 


237 


2242 


28 


9 


34 


8-11 


57-8 


2 


— 1-08 


- 9-05 


80 


12 


17-0 


l o • 8 


4 35 -8 


1-2 


— 34-4 


0. 


277 


2737 


29 




34 


27 -08 


12-25 


2 


— 2-14 


+ 2-03 


71 


2 


48-6 


13-0 


— 86-4 


0-7 


4 2-7 


u. 


220 


1 9 1 3 




G 


34 


26-79 


28-77 


4 


- 0-95 


4 0-16 


74 


2 


42-1 


57-4 


— S3-6 


— 


+ 8-3 


u. 


239 


2289 


30 


9 


35 


14-20 


8-90 


2 


— 2-40 


+ 7-07 


83 


41 


38-2 


34-7 


60 -7 


1-9 


4 6-1 


u. 


231 


2117 8 


31 


7 


3G 


20-77 


38 • 03 


3 


— 2-18 


4 2-35 


81 


1 


35-1 


15-2 


— 65-9 


o-l 


+ 25-9 


u. 


132 


1353 






36 


27-44 


28-87 


3 


- 0-64 


4 2-10 


81 


1 


36-8 


17 1 


— 00-0 


— 


+ 26-0 


u. 


133 


1301 




7 


3G 


28 • 50 


27-47 


3 


- 1-74 


+ 1-78 


81 


1 


35-9 


37 1 


— 67 -6 


— 


4 6-4 


IT. 


232 


2115 


32 




3G 


27-21 


12 38 


3 


2 • 12 


4 2-01 


73 


54 


22 4 


47 ■ 5 


— 86-9 


0-7 


4 2-5 


u. 


220 


1914 


33 




37 


17-H2 


4-80 


1 


- 3-45 


4 3-35 


84 


45 




1 9 ■ 


— :,9-l 


20-9 


4 5-8 


XJ. 


230 


2031 




8-9 


37 


IG -20 


14-63 


3 


- 2-9S 


4 2-03 


84 


45 


52 • 3 


43-7 


— 57-9 


— 


4 6-5 


XJ. 


234 


2184 


34 


8 


38 


22-30 


22-70 


1 


1 -Dil 


4 3-55 


84 


31 


18'3 


0-0 


- 58-9 


8-7 


4 25-9 


u. 


133 


1363 




8 


38 


2 1 ■ '.1 1 


20-47 


3 


- 2-84 


4 2-70 


84 


31 


14-7 


G-7 


- 59-4 


— 


4 7-4 


u. 


233 


2111 


35 


7 


38 


43-38 


53" 55 


4 


— 0-34 


4 2-81 


77 





52-6 


11-1 


— 77-7 


0-4 


— 0-4 


u. 


210 


1808 


3G 




39 


25-72 


13-51 


3 


- 2-20 


4 2-21 


SI 


50 


54-0 


53-7 


— 05-5 


0- 1 


4 5-9 


u. 


230 


2032 




9 


39 


2-01 


0-2(1 


1 


— 1-92 


4 1 • 7 5 


81 


an 


53-9 


57-4 


- 64-3 


5-8 


4 6-6 


u. 


234 


2186 


37 




39 


2 1 • 52 


22-34 


3 


- 1-40 


+ 3-24 


82 


40 


15-S 


27 


— 69 1 


0-1 


- 2-0 


XJ. 


81 


983 




6 • 7 


39 


22-73 


23-03 


3 


- 0-78 


4 2-77 


82 


40 


15-8 


52 • 5 


— 62-6 


— 


+ 25-9 


XJ. 


133 


1302 




6-7 


39 


22-48 


28 • 63 


O 


- 3-00 


— 8-07 


82 


40 


15 4 


56-7 


+ 38-7 


o-l 


— 19-9 


0. 


192 


1720 


38 


9 


40 


1-49 


1-30 


1 


— 3-00 


— 17-2;'. 


80 


22 


53-6 


55 -7 


+ 45-1 


13-7 


—30-5 


0. 


277 


2735 



94 



Wilhelm Oeltzen. 





Nr. des 


'-,. 


Mit«. 


Rectasc. 


Mittel und 






Mittl. Declin. 






Reduc. 




A 


S c li w e r il 




Katalog; 




jg 


28-0 


Anzahl 
der Fäden 


CoiT. 


Reduct. 




18280 


_ 


Refract. 


Mer. 


Reduct. 


5 






Tag 


Nr. 




39 


8 


h 40 


" 31 s 06 


29 s 60 1 






88 


D 5' 45 "4 


5l"4 


— 54 ! 7 


9"5 


— 4^8 


u. 


72 


869 




— 3 S 30 


+ S 09 






G-7 


40 


36-01 


34-85 2 


— 8-14 


+ S-31 


88 


5 43-3 


30-2 


— 52-8 


— 


+ 5-9 


u. 


232 


2116 




40 


8-9 


42 


34-84 


37-14 3 


— 2-11 


+ 3-29 


81 


45 3-2 


5-4 


— 60-3 


0-1 


+ 4-2 


u. 


227 


1995 






9 


42 


35-97 


35-05 2 


— 1-87 


+ 2-10 


81 


45 2-9 


2-1 


— 65-1 


o-i 


+ 6-0 


u. 


231 


2079 






8-9 


42 


35 • 28 


33-43 2 


- 1-90 


+ 1-77 


— 


— — 


— 


— 


— 


— 


c. 


234 


-2185 




41 




43 


42-31 


42-90 •> 


-l- 1-29 


+ 3-58 


82 


10 26-9 


40 -i 


— 70-5 


1 -o 


— 1-9 


u. 


Sl 


985 






8-9 


43 


42 • 40 


40-80 2 


- 2-00 


+ 1-99 


82 


10 24-7 


22 • 6 


— 64-4 





4- 6-5 


u. 


233 


2145 




42 


8-9 


4 4 


55 • 17 


5-90 2 


- 3-21 


-r 3-91 


83 


43 15-8 


52-0 


— 59-9 


1-9 


+ 25-6 


u. 


132 


1355 






8 • 9 


44 


57-88 


45-58 3 


— 2-87 


+ 2-91 


S3 


43 14-6 


10-3 


— 61-3 


0-2 


4-5-8 


u. 


230 


2033 




43 


G-7 


45 


51-12 


1-77 3 


— 3-16 


4 3-94 


83 


40 36-0 


12-4 


— 60-1 


1-9 


+ 25 • 6 


u. 


132 


1354 






8 


45 


52-88 


24 40 4 


- 6-33 


— 13-07 


83 


40 35 • 1 


9-7 


+ 40-8 


1-9 


— 13-5 


0. 


185 


1697 






7 


45 


54 • 20 


41-90 1 


— 2-87 


+ 2-91 


83 


40 34-7 


30-5 


— 61-4 


0-2 


+ 5-8 


ü. 


230 


2034 




44 




46 


31-30 


33-05 2 


+ 1-01 


4- 2-70 


79 


36 47-0 


1 • 5 


- 77-2 


4-7 


— 1-6 


u. 


Sl 


984 






7 


4G 


32-63 


42-27 4 


- 0-43 


+ 3-43 


79 


36 46-4 


58-1 


— 70-7 


— 


— 1-0 


ü. 


216 


1S09 






7 


46 


32-10 


33-20 4 


— 1-53 


+ 0-11 


79 


30 47-4 


47-7 


- 73-8 


o-i 


+ 8-6 


u. 


241 


2300 




45 


6 


4G 


43-08 


53-50 2 


— 4 39 


+ 5-40 


85 


19 47-7 


29-2 


- 56-7 


10-2 


+ 25 • 4 


u: 


132 


1350 






5 


46 


45-77 


44-67 3 


— 3-31 


+ 3-72 


85 


19 40-9 


38-7 


— 57-4 


• 2 


+ 5-8 


u. 


231 


20SO 






G 


40 


41-01 


42-40 


— 3-33 


+ 3-33 


85 


19 — 


— 


— 


— 





u. 


233 


2143 




40 


8-9 


47 


16 -20 


51-10 2 


+ 27-72 


+ 12-0 


87 


20 32-2 


40-5 


— 55*4 


5 


— 12-4 


u. 


203 


1810 






9 


47 


18-40 


16-80 2 


— 5-85 


4- 5-51 


87 


20 32-4 


19-8 


- 53-1 


0-5 


+ 6-2 


u. 


234 


2187 




47 


!S 


47 


27-33 


31-40 1 


— 2-91 


— ü-74 


80 


50 42-4 


38-0 


+ 36-0 


12-3 


— 19-3 


0. 


192 


17 27 






G-7 


47 


25-54 


23-73 3 


+ 5-31 


+ 3-70 


80 


50 41-2 


2-3 


— 0'.)-8 


0-4 


— 10-9 


u. 


202 


1797 






8 


47 


20-87 


30-35 2 


+ 7-99 


4 3*74 


80 


56 41-1 


17-4 


— 09-4 


10-3 


— 10-6 


u. 


203 


1811 






10 


47 


2s- 16 


27-00 2 


— 1-72 


+ 1-89 


80 


56 44-2 


47-2 


- 67-9 


1-3 


+ 6-2 


u. 


232 


2117 




48 


8 


47 


53-15 


49-00 2 


- 1-03 


+ 8-07 


84 


52 6-9 


49-0 


- 5S-2 


9-6 


+ 25-7 


u. 


133 


1364 






8-9 


47 


5ö -58 


5 1 • 00 1 


- 3-37 


+ 11-43 


84 


52 12-2 


9-8 


- 59-4 


2-0 


+ 3-8 


u. 


227 


1990 




49 


G 


49 


20-32 


12 80 1 


4- 1-97 


- 0-63 


86 


13 24-0 


48-9 


+ 43-1 


3-2 


— 48 


Ü. 


71 


863 






7 


49 


20-41 


41-82 1 


— 0-28 


— 17-42 


86 


13 25-9 


59-7 


+ 44-9 


0-3 


— 18-4 


o. 


191 


1715 




50 


8-9 


50 


15-16 


19-40 l 


— 2-92 


— 0-90 


81 


2 4 • 


59-2 


f 36-1 


12-3 


— 19-0 


0. 


192 


1728 






8-9 


50 


14-37 


17-80 2 


+ 8-06 


+ 3-72 


81 


2 5-8 


26-0 


- 69-2 





— 11-0 


u. 


203 


1 S 1 2 






S 


50 


15-39 


14-20 1 


— 1-73 


-+ 1-93 


81 


2 3-0 


0-0 


— 67-8 


13 


+ o-i 


u. 


252 


2118a 




51 


7 


52 


39-02 


30-47 5 


— -90 


+ 0-19 


73 


20 45-0 


3-5 


— 86-4 


— 


+ 8-5 


u. 


241 


2301 




52 




54 


51-92 


53-90 2 


+ 0-95 


+ 2-53 


79 


5 28-2 


53-0 


- 78-7 


4-4 


- 1-7 


u. 


81 


986 




53 


9 


1 


20-60 


28-90 1 


— 2-74 


— 26-0 


86 


I 29 • 1 


22 • 8 


+ 44-5 


7-0 


—31-2 


(). 


277 


27 40 




54 


7-8 


1 


20-03 


18-60 1 


— 0-24 


+ 1-69 


87 


39 34-8 


13-4 


+ 47-8 


21-5 


— 4-9 


0. 


76 


916 






8 


1 


23-92 


31-00 1 


— 9-02 


+ 13-37 


— 


— — 


— 


— 


— 


+ 2 1 • s 


u. 


132 


1358 




55 


8 


1 


59-82 


9-85 2 


- 2-01 


+- 3-41 


80 


38 49-9 


32-9 


— 60-9 


1-2 


+ 25-1 


u. 


132 


1357 






8 


o 


1-10 


0-00 1 


— 1-04 


+ 2-05 


80 


38 49-7 


56-9 


— 07-7 


5-2 


+ 5-7 


r. 


231 


2081 




56 


7 


3 


18-71 


16-20 1 


+ -47 


+ -16 


79 


56 58 • 2 


41-9 


4- 35-2 


14-8 


- 4-1 


0. 


75 


897 






7-8 


3 


18-61 


18-30 4 


— -00 


4 0-39 


79 


56 59-2 


32-3 


+ 35-8 


4-8 


— 4-1 


• I. 


76 


913 




57 


7 


3 


42 ■ 60 


40-10 2 


+ -47 


+ 0-1 5 


79 


58 58-6 


32-1 


+ 35-3 


4-7 


-4-1 


<>. 


75 


896 






7 


3 


42 • 09 


41-78 2 


— -00 


+ 0-39 


79 


58 58 • 2 


27-4 


+ 35-9 


1-1 


— 4-0 


o. 


76 


914 




58 


9-0 





12-70 


8- 1 


— 14-16 


+ 22-31 


88 


51 35-5 


22-4 


— 51 -8 





+ 2-9 


u. 


227 


1997 






10 


6 


10-10 


6-80 2 


— 13-50 


+ 15-90 


88 


51 34-3 


20-4 


— 51-5 





4 5-4 


ü. 


232 


2118b 




59 




8 


2-94 


7-16 2 


— 2-74 


— 7-00 


80 


27 23-3 


5-8 


+ 35-4 





— 17-9 


0. 


192 


1729 






9 


S 


2 32 


5 1-29 3 


— 1-89 


+ 0-60 


80 


27 21-6 


25-1 


— 69-0 





+ 5-5 


u. 


230 


2035 




CO 


G 


8 


56-46 


58-35 3 


— 1-25 


+ 0-55 


77 


49 12-5 


17-1 


— 72-9 





+ 8-3 


u. 


259 


2290 




Gl 


9 


12 


9- 13 


8-91 2 


— -08 


+ '32 


.so 


8 8-2 


30-4 


+ 36-0 


— 


— 4-2 


0. 


70 


915 






9-0 


12 


9-99 


57-45 3 


- 1-85 


+ 2-1 3 


80 


8 8-3 


12-5 


— 69-7 





+ 5-5 


u. 


230 


2036 




62 


G 


13 


16-33 


17-80 5 


— -74 


+ -46 


70 


4 44-9 


14-7 


— 97-8 





4 8-0 


u. 


239 


2291 




63 


9 


15 


3-51 


1 • 00 1 


+ -58 


+ 0-05 


Sl 


50 57-9 


27-7 


+ 37-9 


3-4 


— 4-8 


0. 


75 


898 






9 


15 


1-93 


2-40 2 


— -59 


+ 3-02 


81 


57 1-0 


42-4 


— 64-8 


1-5 


4-24-9 


u. 


133 


1365 




64 


S 


15 


28-83 


26-33 3 


+ -57 


+ 0-03 


81 


5 1 1 • 


27-5 


+ 37-9 


0-1 


- 4-3 


0. 


75 


899 






S 


15 


28-86 


33 -65 2 


•10 


+ 0-91 


81 


53 57-7 


24-3 


+ 39 1 


1 -5 


-4-2 


(). 


77 


930 






8-9 


15 


27-84 


37-03 3 


- 2-35 


+ 4-59 


81 


53 5s -2 


39-2 


— 64-0 


1-5 


+ 24-5 


ü. 


132 


1359 








15 


28 -85 


28-00 2 


■59 


+ 4-34 


81 


53 59 • 7 


39-8 


— 64 ■ 9 


0-1 


+ 21- 9 


u. 


133 


1366 




65 


9-0 


16 


211-11 


7-49 3 


— 2-01 


+ 2-37 


81 


48-4 


50-8 


— 07-0 





+ 5-2 


U. 


230 


2037 




66 


G 


18 


34 -28 


35-09 5 


— -71 


+ 0-49 


69 


22 28-8 


1-6 


-100-9 





+ s-i 


u. 


239 


2292 




67 


10 


20 


24-90 


12-11 3 


— 2-98 


+ 3-57 


84 


3 44-8 


41-0 


— 60-8 


0-2 


+ 4S 


u. 


230 


2038 




68 


s 


22 


20-73 


16-47 2 


4- -38 


— 0-29 


80 


32 52-0 


19 8 


+ 30-4 





— 4-2 


(». 


73 


870 






7-8 


22 


21) 18 


1 1 ■ 23 3 


- 2-65 


— 9-64 


80 


32 49-9 


23-6 


+ 30-0 


1-2 


— 9 1 


(1. 


1S4 


1690 




69 


8 • '.» 


23 


49 • 00 


46-37 3 


+ -82 


— 07 


Sl 


20 30-3 


53-4 


+ 410 





- 4-7 


(>. 


75 


900 






s 


23 


49-36 


5 1 -10 2 


•31 


+ 0-81 


84 


20 20-4 


57-0 


4 42-8 


8 8 


- 4-6 


(). 


77 


932 






8*9 


23 


49-59 


38-55 2 


- 5-87 


+ 6-08 


84 


20 29-4 


3-8 


— 57-3 


2'2 


+ 25 • 1 


u. 


137 


1383 




7(i 


8-9 


24 


55 • 9 1 


0-98 3 


•30 


+ 0-77 


84 


11 8-0 


30-7 


4 42-0 


• 2 


- 45 


(). 


77 


933 






9 


24 


56-41 


40-50 3 


- 5-02 


+ 6-18 


84 


11 12-1 


45-2 


— 58-0 


— 


+ 24-9 


u. 


130 


1377 




71 


9 


26 


0-83 


0-72 2 


•10 


+ 0-23 


Sl 


30 23-9 


30-2 


4-38-0 


— 


- 4-3 


(1. 


70 


91S 








26 


1 -61 


7-80 1 


- 3-12 


— 8-05 


Sl 


36 25-3 


4-7 


+ 37-0 


— 


— 16-4 


(>. 


192 


1730 




72 


8 


26 


48-05 


47-80 1 


•IS 


+ -45 


80 


4 21-0 


41-1 


-i 45-1 


0-5 


— 4-7 


(). 


70 


920 






,s 


26 


44-46 


3;;-oo 2 


+ 11 -82 


+ 0-24 


86 


4 21-3 


35-8 


— 58-4 


3-0 


— 13 1 


u. 


202 


1800 




73 


9 


2-7 


45-40 


43-15 3 


+ 0-41 


- 0-07 


79 


39 1-8 


31-3 


+ 34-7 


— 


— 4-2 


(1. 


75 


901 



Schwerd's Beobachtungen von Gircumpolarsternen. 



95 



Nr. des 


Iß 


MittL 1 


.ecta 


sc. 


Mitte] und 
Anzahl 


C 


OIT. 






Mi 


tl. I) 


L'clin. 


u- 


Refract. 


Reduc. 
Mer. 






B 


Sc! 


werd 




UeiUict. 


lleduci. 






Katalogs 


o 


182 


8-0 


der Faden 










182S-0 











ü 


Tag 


Nr. 


74 


10 


1 ii 07 n 


48 s 


10 


35 "22 4 




2 S 73 


4- 3 S 35 


83° 


30 : 


30 "2 


29 "2 


— G2 ! 


1 ? S 


+ 4 


'8 


U. 


230 


2039 


75 


8 


28 


10 


50 


10-10 1 


— 


•27 


+ 


70 


87 


38 


25-7 


45-0 


+ 17-7 


2-0 


— 5 





O. 


70 


917 




9 


28 


14 


00 


2-50 2 


— 


12-34 


+ 15 


70 


87 


38 


23-0 


49-7 


— 51-4 


— 


+ 24 


7 


u. 


130 


137 s 






28 


15 


20 


10-00 1 


— 


10-G9 


-38 


90 


87 


38 


23-7 


5-0 


-t 47-7 


20 ■ '.) 


- 8 


1 


0. 


181 


1689 


70 


9-0 


28 


20 




20- 


— 


•10 


— 




81 


21 


— 


— 


— 


— 






0. 


70 


919 


77 




28 


31 


42 


30-88 4 


— 


•40 


+ 3 


83 


79 


22 


52-3 


39-0 


— 71-1 


— 


4 24 


4 


u. 


133 


1307 






28 


32 


03 


24-90 3 


— 


1-91 


4- 3 


04 


79 


22 


49-4 


35-0 


— 09-3 


1-1 


+ 24 


8 


u. 


135 


1370 


78 


9-0 


29 


42 


20 


29-30 3 


— 


271 


+ 3 


35 


83 


27 


51-7 


48-9 


— 32 ■ 


— 


+ 4 


8 


u. 


230 


2040 


79 





29 


44 


40 


45-80 


— 


•72 


-1- 


57 


09 


4 4 


53-7 


25 • 1 


— 99-5 


— 


+ s 


1 


u. 


239 


2293a 


8U 


9 


30 


35 


89 


24-35 2 


— 


5-79 


+ 6 


50 


84 


17 


6-3 


39-1 


— 57-4 


• 2 


+ 24 


8 


u. 


137 


13S1 




8-9 


30 


30 


34 


38-20 2 


— 


-2-71 


+ 1 


35 


84 


17 


4-7 


50-9 


—58-3 


2-1 


+ 8 


2 


u. 


2 10 


2296 


81 


9 


30 


30 


82 


29-30 2 


— 


2-23 


+ 4 


35 


80 


50 


38-8 


19-8 


— 05-5 


o-i 


+ 24 


6 


u. 


135 


1371 




9 


30 


30 


93 


38-23 2 


— 


1-70 


+ 


90 


80 


50 


40-3 


37-7 


— 05-5 


o-i 


+ s 


•2 


u. 


240 


2295 


82 


7 


31 


24 


14 


21-9 1 3 


+ 


•45 


— 


10 


80 


1 


9-3 


38-1 


-f 35-3 


— 


— 4 


1 


0. 


75 


902 




7 


31 


24 


50 


48 -os ;s 


— 


2' 51 


— 9 


25 


80 


1 


9-3 


41-7 


+ 35-9 


— 


— 8 


3 


0. 


1SI 


1691 


83 


9 


31 


48 


00 


47-70 1 


— 


•31 


+ 


63 


87 


50 


46- 1 


3-7 


■1 48-0 


0-6 


— 5 





0. 


76 


921 




9 


31 


51 


5G 


38-40 1 





13-52 


+ 17 


93 


87 


50 


46 • 5 


1 1-.; 


— 51-1 


1-3 


+ 24 


6 


u. 


136 


1379 




8-9 


31 


40 


77 


21-00 2 


+ 


21-54 


+ 10 


83 


S7 


50 


46-8 


o-o 


— 54 -S 


5 ■ 5 


— 13 


5 


u. 


202 


1799 


84 




32 


5 


53 


7-35 2 


+ 


1-01 


+ 2 


63 


80 


30 


36-8 


59-7 


— 74-9 


4 • 9 


— 3 


1 


u. 


81 


987 




8 


32 


5 


10 


10-13 3 





2-74 


— 7 


81 


80 


30 


37 ■ 1 


18-6 


+ 35-0 


1-2 


— 15 


9 


0. 


192 


1731 


85 


7 


35 


21 


03 


20-80 1 


+ 


•39 


— 3 


73 


81 


6 


5-7 


38 ' 2 


4-37-1 


5-4 


— 4 


2 


0. 


73 


871 




7 


35 


21 


37 


22-32 3 


+ 


■51 


— 3 


34 


81 


6 


4-3 


31-9 


+ 30-7 


— 


— 4 


3 


0. 


75 


903 






35 


21 


26 


29- 15 3 





17 


2 


18 


81 


6 


3-0 


29-0 


+ 37 • 8 


— 


— 4 


4 


0. 


77 


934 


8G 


8 


35 


2G 


53 


17-07 3 





3-27 


+ 


73 


83 


53 


18-0 


53-4 


— 59 ' 1 


— 


+ 24 


3 


u. 


135 


137 2 




8 


35 


26 


54 


57-58 3 


— 


4-11 


— 15 


17 


83 


53 


17-3 


43 • 3 


+ 41-0 


— 


— 7 


6 


0. 


184 


1692 


87 


7 


36 


35 


58 


35-09 3 


— 


1 02 


-i- 


59 


7 4 


43 


51-4 


5-5 


— 82-6 


— 


+ 8 


5 


u. 


241 


2302 


88 




30 


52 


33 


57-05 2 





13 


+ 


35 


80 


3 


17-9 


46-8 


4-:'.0 -4 


1-2 


— 4 


1 


0. 


77 


935 




7-8 


30 


52 


92 


55-35 2 


— 


1-70 


+ 2 


7 5 


80 


3 


20-0 


29-5 


- 70-5 


1-2 


+ 2 


8 


r. 


277 


1998 


89 


8-9 


40 





01 


3-00 1 


+ 


2-78 


— 1 


05 


88 


2t 


9-1 


25-7 


+ 48-2 


— 


— 4 


8 


0. 


75 


904 




8-9 


40 


3 


30 


3-10 2 





41 


+ 


39 


88 


21 


10-1 


26-3 


+ 49 • 


0-2 


— 5 





0. 


76 


922 




9 


40 


10 


99 


55-05 2 





9-88 


+ 13 


50 


88 


21 


9-0 


55 • 1 


—52-5 


— 


+ 6 


1 


u. 


230 


2041 


90 




41 


41 


04 


32-77 3 





2-41 


+ 5 


28 


81 


42 


26-0 


6-0 


—64-0 


— 


4 24 





u. 


135 


1373 






41 


41 


02 


30-00 4 





3-49 


+ 5 


10 


81 


42 


20-0 


6-7 


- 03 • 1 


1 ' 5 


f-24 


2 


u. 


136 


1380 


'.11 


9-0 


42 


35 


70 


18-00 1 





2G-59 


+ 33 


40 


88 


45 


29-0 


5 1 • 5 


-19-1 


— 


4-24 


2 


U- 


137 


1385 




9 • 


42 


30 


20 


32- 1 





13 7S 


+ 21 


13 


88 


45 


28 ■ 9 


19-1 


— 52-0 


— 


+ 1 


8 


u. 


227 


1999 


92 


8 


44 


54 


70 


54 "SS 1 


— 


1-31 


+ 


81 


78 


4 


19-8 


18-6 


— 73-2 


— 


4-14 


4 


u. 


211 


2303 


93 




40 


19 


80 


9- 10 3 





3 • 9 1 


+ 8 


90 


84 


54 


20-2 


59-7 


-57-3 


— 


4-23 


8 


u. 


135 


1374 




7 


40 


20 


30 


7-37 3 





0-47 


■j 8 


;,:; 


84 


54 


24-8 


57-0 


— 56 ' 3 


— 


+ 24 


I 


u. 


137 


1386 


94 


7 


47 


4 1 


92 


40-90 2 


+ 


33 


— 


18 


79 


49 


53-0 


22-0 


4 35-4 


1- 1 


— 3 


9 


0. 


73 


872 






47 


44 


31 


40-50 2 


~r 


0-93 


-1 2 


34 


79 


49 


53-0 


18-0 


— 70-7 


4-8 


— 3 


5 


u. 


81 


988 


95 


i 


48 


9 


68 


9- 00 3 




0-89 


+ 


05 


73 





40-2 


0-3 


—88-3 


— 


+ 8 


2 


u. 


241 


2304 


90 


7 


48 


47 


89 


45-80 2 


+ 


0-48 


_ 


27 


80 


27 


52-4 


20- 1; 


+ 35-9 


— 


— 4 


1 


0. 


75 


905 




7 


48 


47 


05 


53-12 3 




0-18 


+ 


25 


SO 


27 


49-9 


IS -5 


4 30-9 


1-3 


— 4 


2 


0. 


77 


930 






48 


47 


89 


21-78 2 





0-50 


+ 


70 


80 


27 


51-8 


19-4 


36'8 


— 


— 4 


4 


0. 


78 


947 


97 





49 


21 


43 


22- 10 4 





1-02 


+ 


79 


75 


16 


52-2 


4-3 


— 80-3 


— 


+ 8 


2 


u. 


240 


2297 


98 


8-9 


49 


25 


90 


9-30 3 


. 


13-92 


+ 21 


74 


87 


54 


40-3 


13-7 


— 50-5 


0-5 


4 23 


6 


u. 


136 


1 38 1 




8-9 


49 


24 


30 


23-10 3 





8' 19 


+ 12 


90 


87 


54 


45-8 


37-7 


— 53 -5 


— 


4 1 


6 


u. 


227 


2000 


99 


7-8 


49 


27 


58 


23-57 3 


+ 


0-37 


— 


53 


80 


39 


10-2 


37-9 


4 30-5 


— 


— 4 





0. 


73 


873 




7 


49 


27 


38 


32*85 2 





0- 18 


+ 


25 


SO 


39 


8-9 


30-1 


4 37-2 


0-1 


— 4 


3 


0. 


77 


937 


100 


7 


51 


24 


10 


22-02 2 


+ 


0-03 




00 


82 


44 


32-S 


58-0 


— 39-3 


— 


— 4 


5 


0- 


75 


906 






51 


23 


91 


57 "87 2 




71 


+ 


90 


82 


44 


31-5 


56-0 


4 40 • 3 


0-2 


— 4 





0. 


78 


94S 




7 


51 


24 


08 


20-73 3 





0-57 


+ 


81 


82 


44 


31-2 


11 -2 


4 03-3 


0-2 


4 23 


1 


U- 


133 


1308 




7 


51 


23 


10 


12-55 2 





4 • 52 


+ 6 


30 


82 


44 


30-3 


7-1 


—60-7 


— 


4 23 


9 


r. 


137 


1387 


102 


7 


54 


27 


51 


28-70 5 





75 


+ 


75 


70 


44 


14-0 


42 • 3 


- 95-0 


— 


4 7 


9 


u. 


239 


22931. 






54 


27 


09 


2s -24 5 





0-70 


+ 


71 


70 


44 


17-4 


45-0 


— 95-0 


— 


4- 8 





u. 


2 10 


2 29s 


103 


9 


55 


18 


25 


8-00 2 


_ 


3-29 


4 8 


14 


83 


59 


33 • 5 


9-3 


— 59-1 


— 


4 23 


3 


u. 


1 35 


137 5 




9 


55 


18 


5 1 


20-23 2 





2-80 


+ 4 


50 


83 


59 


52-4 


52-0 


1 ■ 1 


— 


+ 1 


8 


u. 


227 


2001 


104 


S-9 


55 


53 


93 


53-93 3 





1-19 


+ ° 


87 


77 


5 


10-8 


18-4 


-75-9 


— 


4- 8 


3 


u. 


241 


2305 


105 


7 


57 


1 


31 


3-21 3 





1-35 


+ 1 


17 


78 


21 


47-5 


53- 1 


—73-3 


— 


4 7 


7 


u. 


238 


2202 


100 


9 


57 


43 


15 


32-50 2 





3 44 


+ 8 


09 


8 4 


15 


43-9 


1 9 • 


— 58-5 


0-2 


+ 23 





u. 


135 


1370 




9 


57 


40 


40 


30-70 3 


+ 


7-85 


+ 3 


05 


84 


15 


45-2 


1-1 


— 02-2 


— 


— 13 


5 


u. 


202 


1803 


107 


7 


57 


43 


40 


44-01 4 




0-87 


+ 


85 


73 


12 


39-7 


59 • 3 


— 80-8 


0-7 


4 7 


9 


u. 


239 


2294 




G 


57 


43 


22 


43-81 3 





0-88 


4- 


79 


73 


12 


41-4 


0-2 


— 80-8 


o-i 


4 8 


l 


u. 


240 


2299 


108 


8 


59 


13 


75 


19-40 1 





0-32 


+ 


21 


82 


52 


32-1 


57-8 


4 40-0 


1-7 


— 4 





0. 


77 


938 






59 


13 


5G 


47-00 2 





0-78 


+ 


89 


82 


52 


31-S 


50-2 


+ 10 • 5 


0-2 


— 4 


7 


0. 


78 


949 




8-9 


59 


13 


40 


15-31 2 





2 • 30 


+ 3 


87 


82 


52 


32 • S 


34-9 


— 03-9 


— 


4 1 


8 


u. 


227 


2002 




9 


1 59 


14 


74 


12-95 4 





2-16 


+ 3 


26 


82 


52 


35-0 


40-4 


— 02-8 


6-8 


4- 4 


2 


u. 


231 


20S4 


109 


4-8 


2 


9 


49 


5-00 1 


+ 


0-31 


— 


59 


7 9 


55 


1 5 • 


44-0 


+ 35-5 


1- 1 


— 4 





0. 


73 


87 4 









9 


79 


43-85 2 




0-52 


-\ 


Ol 


79 


55 


13-4 


40- t 


4-36-1 


4-8 


— 4 


3 


0. 


78 


950 


110 


8 





20 


13 


22-24 3 





1 • 20 


+ 1 


11 


76 


56 


0-2 


9-8 


- 77-2 


— 


+ 7 





u. 


238 


221'.:; 




8 





20 


79 


20-73 4 


— 


1-17 


+ 


91 


70 


56 


1-3 


9-4 


— 76-3 




+ 8-2 


V. 


241 


2306 



96 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. des 


CO 

Ol 


Mittl. Reetasc. 


Mittel und 

Anzahl 
der Faden 


Corr. 


Reduct. 


Mittl. Dcclin. § 


Refract. 


Reduc. 


Reduct. 


S 


S c h w e r d 


Katalogs 


-3 


182 


i-0 




1828-0 




Mer. 


3 


Tag 


Nr. 


111 


7-8 


oli 3 m 


13 s 04 


51 s 40 6 


— ü s 65 


— l s 87 


77° 


27' 


5 "4 


10" 1 


— 75 r 2 




+ 10 v 5 


u. 


245 


2358 


112 


'.1 


4 


43-30 


38-20 2 


—8-80 


+ 13-20 


88 


14 


37-0 


25 • 2 


— 52 


_ 


4- 3-8 


u. 


231 


2085 




9 


4 


39-70 


34-60 2 


— 8-79 


+ 12-90 


88 


14 


35-6 


25-3 


— 53'2 


0''6 


+ 41 


u. 


232 


2122 


113 


8-9 


5 


53-18 


11-58 3 


+ 0-68 


— 3-88 


78 


50 


51-9 


15-2 


+ 33-6 


- o-i 


+ 3-2 


0. 


69 


852 




8 


5 


54-10 


54-04 3 


— 1-36 


+ 1-10 


78 


50 


54-4 


57-7 


—71-3 


— 


+ 8-0 


u. 


241 


2307 


114 


8-9 


6 


48-41 


46-30 1 


—2-70 


-1- 4-12 


84 


17 


6-6 


4-5 


— 59-9 


2-1 


+ 4-1 


u. 


231 


2086 


1 15 


8 


8 


42 33 


44-01 4 


— 0-91 


+ 0-95 


73 





55-1 


16-8 


— 89-4 


— 


+ 7-7 


u. 


238 


2264 


116 


8 


8 


57 -50 


19-78 2 


+ 1-50 


— 8-58 


85 


1 


54-6 


8-7 


+ 42-5 


— 


+ 3-4 


0. 


69 


853 






8 


56-99 


31-28 3 


— 1-23 


- 1-09 


85 


1 


57-8 


19-1 


+ 43-7 


— 


— 5-0 


0. 


78 


951 


117 


C-7 


9 


11-53 


13-43 3 


—2-41 


+ 3-99 


83 


3 


24-5 


28-6 


—63-5 


1-8 


+ 1-2 


u. 


227 


2003 




7 


9 


12-14 


10-00 4 


— 2-20 


+ 3-35 


83 


3 


25-4 


26-5 


—63-6 


1-8 


+ 4-3 


u. 


232 


2123 


US 


7-8 


11 


44-11 


18-34 4 


— 0-52 


— 0-12 


72 


55 


64-4 


4-1 


—88-1 


o-i 


+ 10-5 


u. 


246 


2398 


119 




13 


27-05 


20-97 2 


+ 3-77 


— 3-04 


86 


17 


7-8 


27-7 


+ 44-1 


— 


— 4-0 


0. 


70 


860 


1-20 


8 


13 


27 - 60 


52-20 1 


+ 2-02 


— 11-4 


86 


17 


5-5 


20-7 


+ 44-6 


3-3 


+ 3-5 


0. 


69 


855 






13 


28 • 50 


2-98 2 


— 1-69 


+ 1-35 


86 


17 


6-5 


25-9 


4-45-8 


— 


— 5-2 


0. 


78 


952 


121 


8-9 


13 


34-50 


53-55 2 


+ 0-82 


— 4-67 


80 


52 


14-7 


35-0 


+ 36-3 


0-1 


+ 3-5 


0. 


69 


854 




8-9 


13 


34- 19 


32-34 3 


+ 0-48 


— 0-51 


SO 


52 


17-0 


44-6 


+ 36-5 


— 


— 4-1 


0. 


75 


908 


122 


8 


13 


4 1 ■ 1 1 j 


17-79 3 


—0-74 


— 0-05 


73 


52 


0-7 


16-1 


—85-8 


— 


4-10-4 


u. 


245 


2359 


123 


8 


14 


51-62 


5 1-403 


— 1-15 


+ 1-05 


76 


53 


16-0 


25-5 


—76-6 


0-9 


+ 8-0 


u. 


241 


2308 


124 


9 


15 


09-94 


11-58 3 


— 0-97 


-+- 1-05 


73 


52 


42 • 5 


1-5 


—86-5 


— 


+ 7-5 


u. 


238 


2265 


12 j 




15 


12-42 


46-70 2 


((•56 


■r 0-43 


78 


57 


31-8 


2-6 


+ 34-6 


1-0 


— 4-4 


0. 


78 


953 




7-8 


15 


12-64 


12-90 1 


— 0-04 


+ 1-77 


78 


57 


32-1 


10-9 


f 35-0 


9-8 


— 4-0 


((. 


80 


964 


126 


7 


1(5 


15 "57 


52-94 4 


— 0-59 


— 3-19 


75 


56 


56-4 


4-3 


-7N-6 


— 


+ 10-7 


u. 


246 


2399 


127 


0-7 


IS 


32-28 


8-54 4 


— 047 


+ 0-05 


70 


31 


40-6 


8-1 


— 97-8 


— 


-f- 10-3 


IT. 


245 


2360 


128 


;i 


19 


23-83 


18-03 3 


+ 0-65 


+ 3-27 


83 


7 


23-8 


50-1 


• +39-8 


1-8 


— 4-3 


(1. 


75 


909 


129 


8-9 


19 


28-2 


26-80 2 


— 7-85 


-f 12-69 


87 


49 


51-3 


44-4 


— 53-8 


— 


4- 0-7 


u. 


227 


2004 




9 


19 


24-55 


8-00 2 


—2 ■ 66 


+ 0-55 


87 


49 


50-9 


33-8 


— 5i-7 


0-6 


4-HI-4 


L T . 


244 


2352 


130 


8 


20 


35-79 


37-40 4 


— 1-03 


-f 1-14 


74 


45 


59-7 


15-9 


—83-6 


— 


+ 7-4 


u. 


238 


2266 




8 


2(1 


36-37 


36-05 3 


— 0-99 


+ 0-99 


74 


46 


2-5 


17-4 


—82-9 


— 


4 8-0 


u. 


241 


2309 


131 


8 


20 


41-02 


40-70 2 


—0-98 


+ 0-98 


74 


37 


13-3 


32-0 


—83-4 


3-2 


+ 7-9 


u. 


241 


2310 


132 


6 


21 


52 ■ 84 


26-93 3 


—0-49 


— 0-01 


72 


3 


28-3 


49-6 


— 91-1 


0-7 


+ 10-5 


u. 


246 


2400 


133 


7 


23 


37-90 


12-35 4 


—0-73 


+ 0-43 


80 


42 


22 S 


51-4 


+ 37-2 


1-2 


— 4-6 


0. 


78 


954 




C-7 


23 


37 • 75 


37-80 4 


— 07 


+ 2 01 


80 


42 


23-7 


50-8 


+ 37 -5 


— 


— 4-6 


0. 


80 


965 




5 


23 


37-61 


40-55 6 


—0-50 


f 2-15 


80 


42 


22 • 8 


50-9 


+ 37-8 


1-3 


— 4-6 


0. 


81 


975 






23 


37 • 49 


39-78 5 


+ 0-97 


+ 2-20 


80 


42 


24 6 


43-6 


— 74-5 


— 


— 45 


u. 


81 


991 






23 


37 ■ 62 


44-98 9 


— 0-78 


+ 2-41 


80 


42 


21-0 


48-5 


+ 36-9 


— 


— 4-4 


0. 


82 


997 






23 


37-47 


15- 11 8 


— 0-86 


+ 6-06 


80 


42 


24 • 6 


8-0 


— 65-9 





4- 22 • 5 


u. 


138 


1388 






23 


38-02 


34-00 5 


+ 5-53 


+ 1-93 


80 


42 


24-9 


45-3 


—69-0 


— 


— 11-4 


ü. 


205 


1817 


134 


9M) 


23 


45-59 


07-84 2 


+ 1-52 


— 8-57 


85 


7 


55-8 


12-1 


+ 42-7 


3-1 


+ 4-1 


0. 


69 


856 




8-9 


23 


48-49 


34-74 4 


— 3-54 


+ 5-03 


85 


7 


57-4 


5 5 • 4 


—58-7 


2-4 


+ 3-1 


u. 


230 


2042 




8 • 9 


23 


46-77 


44-00 3 


— 3-14 


+ 4-92 


85 


7 


57 -6 


55 • 1 


— 59-2 


4-0 


+ 3-7 


u. 


232 


2125 


135 


9-0 


25 


9-73 


31-97 3 


+ 1-51 


— 8 55 


85 


8 


33-0 


49-3 


-(-42-8 


3 ■ 2 


4- 4-1 


0. 


69 


857 




8-9 


25 


13-46 


59-60 3 


— 3-55 


+ 5-15 


85 


8 


36-6 


34-7 


— 58-7 


2-5 


4- 3-1 


u. 


230 


2043 




8-9 


25 


12 49 


970 3 


— 3-15 


+ 4-95 


85 


8 


35-9 


31-5 


— 59-3 


— 


+ 3-7 


ü. 


232 


2120 


13G 


7 


20 


6-46 


42-65 4 


— 0-46 


4- 0-11 


70 


52 


39-0 


7 ■ 5 


-96-4 


2-4 


+ 10-3 


u. 


245 


236 t 


137 


9 


26 


6-75 


39-50 3 


— 0-46 


+ 3-55 


70 


56 


28-2 


56-5 


— 96-2 


2-4 


4-10-3 


u. 


245 


2362 


138 


9 


26 


42-03 


43 -55 3 


— O-SO 


+ 1-00 


70 


49 


45-6 


15-5 


— 97-3 


— 


+ 7.4 


u. 


238 


2267 


139 


8 


28 


46 • 29 


45-89 4 


—0-98 


+ 1-06 


74 


40 


11-9 


27-3 


— 83-2 





4- 7-8 


u. 


241 


2311 


140 


8-9 


28 


58-12 


32-70 3 


— ■ 85 


+ 0-42 


81 


40 


20-3 


4 6 • 4 


+ 38-6 


— 


— 4-7 


o. 


78 


955 




8 • 9 


28 


58-53 


58-45 2 


— 0-10 


+ 2-17 


81 


40 


20-0 


461 


+ 38-8 


— 


_ 4-9 


o. 


80 


966 


141 


9 


31 


33-50 


29-50 1 


—5-60 


+ 8-93 


87 


14 


32-6 


22 9 


— 53-9 


0-3 


+ 3-0 


u. 


231 


2088 




9 


31 


32-10 


27-90 2 


— 5-57 


+ 8-77 


87 


14 


33-0 


24-9 


— 55-2 


— 


+ 3-3 


u. 


232 


2127 


142 


9-0 


32 


15-86 


57-19 3 


— 0-38 


+ 0-39 


77 


56 


36-5 


41-0 


—.74-6 





+ 10-1 


u. 


244 


2353 


143 


7-8 


32 


35 82 


54-25 2 


+ 0-68 


- 3-91 


79 


22 


57-6 


18-8 


+ 34-3 


— 


+ -1-3 


0. 


69 


858 






32 


33-97 


28-50 1 


+ 1-34 


- 1-22 


79 


22 


59-4 


28-6 


4 33-9 


— 


— 3-1 


0. 


70 


861 




8-9 


32 


36-13 


10-69 2 


-0-70 


+ 0-29 


79 


22 


56-7 


25-9 


+ 35 ■ 2 


— 


— 4-4 


0. 


78 


956 




7 


32 


36-46 


36-86 3 


—0-07 


+ 1-66 


79 


23 


0-4 


29-4 


+ 35- 5 


— 


— 4-5 


o. 


80 


967 


144 


9 


33 


29-86 


31 34 4 


—0-81 


+ 1-05 


71 


1 


30-3 


59-5 


— 96-5 


— 


+ 7-3 


u. 


238 


2208 


14.> 


8-9 


35 


34-07 


8-68 3 


—0-75 


+ 0-29 


79 


57 


4-7 


33 ■ 1 


+ 36-1 


— 


— 4-5 


0. 


78 


957 


140 


8 


30 


25-95 


7-28 l 


—0-40 


+ 0-41 


75 


48 


43-8 


54-3 


— 80-6 


— 


+ 10-1 


u. 


244 


2354 


147 


9-0 


38 


22-58 


20-43 3 


—2-24 


-f 3-70 


83 


9 


5-3 


4-3 


—62-2 


— 


+ 3-2 


u. 


231 


2089 




9 


38 


21-67 


19-25 2 


—2-21 


+ 3-64 


83 


9 


4 6 


6-6 


— 63-7 


1-8 


4- 3-5 


u. 


232 


2128 


148 


7 


39 


14-46 


15-92 3 


— 1-14 


+ 1-40 


76 


22 


20-3 


32-1 


—78-8 


— 


+ 7-0 


u. 


238 


2209 


14'.) 


.s • 9 


41 


25-32 


0-30 3 


— 1-24 


-1 0-41 


84 


9 


41-3 


4-0 


+ 42-4 


— 


— 5-1 


o. 


78 


958 




s 


41 


25-22 


24-50 4 


—0-18 


+ 2-89 


84 


9 


41-0 


5-8 


+ 42-6 


2-0 


— 5-4 


0. 


80 


968 


150 


7 


42 


33-13 


34-80 2 


+ 0-01 


0-5:i 


82 


13 


4-2 


20-6 


—68-6 


3-5 


— 4-3 


u. 


76 


924 




7-8 


42 


32-79 


32-75 2 


— 0-12 


+ 2-15 


82 


13 


6-1 


33-0 


+ 39-7 


1-7 


— 4-9 


o. 


80 


969 


151 


8-9 


42 


47-73 


50- 08 :i 


— 0-96 


+ 3-17 


Sl 


18 


13-7 


36-0 


+ 43-2 


— 


— 5-5 


0. 


81 


976 




9-0 


4 2 


4«.i- :;:; 


46-9(1 2 


— 2-71 


4- 4-45 


84 


18 


13-4 


10-5 


— 59-8 


0-2 


+ 2-9 


u. 


231 


2090 




8-9 


42 


47-76 


29 • 1 5 2 


— 1 ■ 00 


f 0-95 


84 


18 


15 1 


4-8 


59 • 6 


— 


+ 10-2 


u. 


244 


2358 


1 52 


S 


44 


48-86 


50-27 3 


-0-97 


4 1 ■ 28 


74 


12 


56-6 


15-1 


—85-5 


— 


+ 7-0 


u. 


238 


2270 



Schoerd's Beobachtungen von Circumpolarsternen. 



Nr. des 




Mittl. Rectasc. ! Mi . ttel ""' , 






Mittl. I) 


*nl"n. 


M 




i; vd in-. 




_• 


Seh w e r d 


Katalogs 




182 


, Anzahl 
°" der Fäden 


Corr. 


Reiluct. 




1828-0 


3 

o 


Refract 


Mer. 


Rcduct. 


o 




Tag 


Nr. 


153 


6-7 


oii 45m 


42 s 17 


4 2 s 50 2 


— S 11 


+ l s 77 


80° 


47' 


19"9 


52 '7 


+ 37 r 5 


5 "3 


— 5 ! 


o. 


80 


970 




7 


45 


41-46 


44 -GG 3 


—0-55 


+ 1-91 


80 


47 


21-7 


49-0 


+ 37'9 


0-1 


— 5'1 


0. 


81 


977 




7 


45 


41-85 


39-70 3 


— 1 63 


+■ 2 - 79 


80 


47 


20 -G 


26-5 


— 69-3 


— 


+ 3-4 


u. 


232 


2129 


154 


9 


48 


13-73 


15-G5 3 


—2-17 


+ 3-73 


82 


29 


57-1 


3-0 


— 64 '9 


1-6 


+ 0-6 


u. 


227 


2005 




9-0 


4S 


14-G0 


12-50 2 


—2-03 


+ 3-44 


82 


29 


56'2 


50-8 


— 63-7 


— 


+ 3-1 


u. 


231 


2091 


155 


7-8 


48 


25-08 


2G'4G 4 


— 1-03 


+ 1'37 


75 


7 


14'6 


30-4 


—82'7 


— 


+ 6-9 


TJ- 


238 


227 1 


15G 


10 


51 


35-18 


33-05 2 


—2-07 


+ 3-51 


82 


37 


2-3 


3-3 


—63-5 


— 


+ 2'5 


TJ. 


231 


2092 




9 


' 51 


35-04 


32-G3 3 


—2-04 


+ 3-46 


82 


37 


1-1 


2-9 


—65-0 


— 


+ 3'2 


u. 


232 


213(1 


157 


5 


53 


11*46 


19-85 2 


— l'GO 


+ 4-01 


84 


16 


39-9 


11-9 


+ 42-3 


8-7 


— 5-6 


o. 


85 


1032 




6 


53 


10-92 


12-43 4 


— 2 '88 


+ 4'85 


84 


16 


38 '1 


39-0 


—61-0 


— 


+ o-i 


TJ. 


227 


2006 




G 


53 


11-22 


8-43 3 


— 2 '65 


+ 4-45 


84 


IG 


39'7 


40'2 


— Gl'4 


2-1 


+ 3'0 


u- 


232 


2131 


158 


8 


54 


20-25 


21-60 4 


—0-92 


+ 1-29 


73 


21 


50-3 


ll'S 


—88-3 


— 


+ G-8 


IT. 


238 


2272 


159 


7 


54 


50-21 


43 '25 2 


— l'Oo 


+ 0-06 


78 


12 


56'9 


59 • 3 


— 72-8 


1-1 


+ 11-5 


u- 


249 


2446 


100 


8-9 


55 


1-Gl 


4 '85 2 


—2-70 


+ 4-23 


83 


24 


0-9 


U'5 


— 62-6 


7-9 


— o-i 


TT- 


226 


1963 




9 


55 


2 '32 


o-oo 1 


—2-32 


+ 3-95 


83 


23 


59-7 


58'8 


-61-7 


0-2 


+ 2-8 


TT- 


231 


2093 


101 


7 


55 


4-57 


7-80 2 


—0 • 62 


+ 1'95 


81 


30 


3-3 


31'2 


+ 38-9 


1-5 


- 5-3 


o. 


81 


978 




7 


55 


3-73 


22 '80 2 


+ 5*49 


— 0-16 


81 


30 


3-8 


34-1 


— 70-3 


5-4 


— 14-6 


u- 


200 


1791 


IG 2 




55 


4-58 


4'56 4 


— 0'16 


+ 2'17 


82 


53 


5-6 


30 '4 


+ 40-7 


— 


— 5'5 


o- 


80 


971 




7-8 


55 


5-74 


7 '60 2 


— 2 * 28 


+ 3-92 


S2 


53 


6-2 


16'9 


— G3-9 


6-9 


+ 0'1 


u- 


227 


2007 


1G3 


9 


58 


41-03 


42'27 3 


— 1-13 


+ 1'61 


7G 


22 


2-0 


4-0 


— 7S-8 


— 


+ 6-8 


u- 


238 


2273 


164 


7 


2 58 


50*41 


45'07 3 


—0-45 


+ 0-29 


77 


5 


19-3 


22 "4 


-741 


— 


+ iro 


u- 


248 


2437 


1G5 


S 


3 O 


39-00 


38-32 3 


—0-94 


+ 1'30 


74 


35 


34 6 


50-7 


-83-5 


— 


+ 7'4 


Ti- 


241 


2312 


1GG 


8 


o 


42-G4 


40'02 3 


—0-98 


+ 1-62 


73 


3 


31-3 


56 '4 


— 89-2 


— 


+ 4'1 


ll- 


234 


2188 


167 


7 


5 


12 19 


6-67 4 


— 0-34 


+ 0-36 


73 


32 


44-4 


1-1 


— 84-7 


2-9 


+ 10-9 


TT- 


248 


2438 


1 GS 


8 


5 


22-55 


21'Sl 3 


— 1'21 


+ 1"63 


77 


51 


12-8 


20-1 


— 74-2 


01 


+ 7-0 


TT- 


241 


2313 


109 


8 


5 


48-31 


45-62 4 


— 0-76 


+ 1-47 


70 


38 


56-1 


30'0 


— 98-1 


— 


+ 4-2 


U- 


234 


2189 


170 


8-9 


G 


43-98 


47-40 2 


— O'Gl 


+ 1-75 


81 


10 


57-1 


29-8 


+ 38-4 


5-6 


— 5-5 


o. 


Sl 


979 




9 


G 


43-85 


52-40 o 


—0-82 


+ 2 - 29 


81 


10 


57 ' 5 


24-9 


+ 38 • 1 


— 


— 5-5 


0- 


84 


1015 


171 




7 


3-94 


10-34 3 


-2-44 


+ 3"85 


82 


47 


48 6 


53-2 


—63 '6 


— 


— i-o 


u- 


225 


1936 




9 


7 


5-19 


8-59 4 


— 2'48 


+ 3-85 


82 


47 


47-7 


53-8 


— 64-0 


1-7 


— 0-4 


TT- 


226 


1964 


17 2 


7 


7 


34-29 


28-73 3 


—0 - 32 


+ 0-38 


7 2 


35 


3-9 


20-8 


— 87-8 


— 


+ 10-9 


TJ- 


2 is 


2439 


173 


S 


9 


23-98 


23'22 3 


— 1-17 


+ 1-61 


77 


23 


59-9 


8-0 


— 75'4 


— 


+ 7-3 


TJ- 


241 


2314 


174 


7-8 


9 


57-30 


59'25 4 


+ 0-0S 


+ 0-08 


82 


45 


58-1 


16 -5 


— 67 - 3 


6-9 


— 4-2 


TT- 


76 


925 






9 


56 '37 


59-G4 4 


—0-78 


+ 2-07 


82 


45 


59-4 


25-9 


4 40-9 


1-6 


— 5'8 


0- 


81 


980 




9 


9 


5G-60 


4-88 3 


— 1-01 


+ 2-75 


82 


46 


1-4 


26-7 


+ 40'5 


— 


- 5-8 


0- 


84 


1 ( 1 1 (i 




8-9 


9 


57-12 


0-53 3 


— 2-47 


+ 3-83 


82 


45 


57 ■ 5 


8'8 


— 64-1 


6-7 


- 0-5 


U- 


22G 


1965 


175 


S 


10 


22-G9 


17-13 3 


—0-37 


+ 0-43 


7 4 


38 


40-0 


50-2 


—81-2 


— 


+ 11-0 


U- 


248 


2440 


17G 


G 


11 


20-75 


23-37 3 


+ o-i :, 


— 1-62 


86 


4 


44-0 


50 • 3 


— 60-0 


0-3 


— 4-5 


TJ- 


76 


926 






11 


20 ■ 89 


IG -92 4 


+ 1-65 


+ 3'35 


86 


4 


46-6 


55 • 


— 61-5 


— 


- 6-2 


TJ- 


79 


96(1 






11 


19-48 


18-72 3 


+ 2-25 


+ 3-97 


86 


4 


46-8 


55-0 


—61-9 


— 


— 6-3 


TJ- 


81 


993 






11 


19-11 


2G-04 4 


— 1-90 


+ 3-96 


86 


4 


45 -G 


9 • 1! 


+ 45-4 


3-2 


— 6-2 


0- 


82 


999 






11 


19'5ö 


2G'40 1 


— 1-ss 


+ 5-05 


86 


4 


45-2 


9-0 


+ 45*8 


3-2 


— 6*4 


o. 


84 


1017 






1 1 


21-22 


27-01 4 


—2-34 


+ 5-35 


86 


4 


46-7 


7-s 


+ 45-2 


— 


- 6-3 


o. 


85 


1033 






11 


19-73 


11-84 4 


+ 6-;hi 


+ 12-51 


86 


4 


44-9 


15-4 


— 54-7 


— 


+ 24-2 


TJ- 


143 


1400 






11 


22-94 


16-05 o 


+ 7-18 


+ 1-75 














— 15-8 


TJ- 


19S 


17 62 


177 


8 • 9 


11 


28-11 


25 '36 3 


— 1-07 


+ 1-94 


76 





25-3 


41-5 


— 79-9 


— 


+ 3-7 


u. 


234 


2190 


17S 


8 


13 


47 -06 


t6'28 3 


-0-75 


+ 1-21 


71 


1 5 


11-8 


39-6 


— 95-0 


— 


+ 7-2 


TT. 


211 


2315 


179 


9-0 


15 


2 1 • G l 


IG -00 3 


—0 • 32 


+ 0-4G 


72 


29 


29-8 


47-3 


ss -4 


— 


+ 10-9 


TJ- 


248 


2441 


180 


7 


IG 


33'03 


30-28 


—0-86 


+ 1-G3 


72 


45 


42 


30-8 


— 90-4 


— 


+ 3-8 


U- 


23 I 


2191 


181 


9-0 


18 


59-8G 


30-04 2 


— 2-90 


+ 4-49 


83 


54 


37'3 


40-1 


— 61-6 


0-2 


— i-o 


TJ. 


22G 


1966 


IS 2 


9 


19 


33-02 


49-75 2 


+ 9-33 


— 1-GG 


85 


4 


45-0 


15*3 


— G2-1 


2-4 


— 15-8 


TJ. 


200 


1792 


183 




19 


35-G9 


43-41 2 


— 1-06 


+ 2-33 


82 


59 


8-4 


34 • 1 


+ 10-5 


0-2 


— 6-0 


0. 


82 


1000 




8 


19 


35-94 


44-33 3 


— 1-04 


+ 2-67 


82 


59 


Uro 


35-1 


+ 40 9 


— 


— 6-0 


o. 


84 


1018 


ist 


8-9 


20 


41-04 


38-19 4 


— 1'12 


+ 1-99 


76 


35 


32-5 


47-4 


-78-3 


— 


+ 3-4 


TJ. 


231 


2192 


185 


9 


21 


57-94 


57-05 3 


— 1-17 


+ 1-74 


77 


29 


25-9 


34-3 


-75-2 


0'1 


+ 6-9 


TJ. 


241 


2316 


18G 


9-0 


22 


S-79 


16-92 1 


—1-26 


+ 3-15 


Sl 


7 


27-5 


51'3 


+ 42-7 


0-2 


— 6-3 


o. 


84 


1019 






22 


9-99 


19-00 3 


— 1-57 


+ 3-36 


84 


7 


26'2 


52 • 5 


+ 42-1 


2-1 


— 6-3 


o. 


85 


1034 


187 


9 


22 


19-74 


14-03 4 


— 0-45 


+ 0-66 


77 


41 


10-7 


1 2 ■ G 


—72-8 


— 


+ 10-9 


TJ. 


248 


2442 


188 




24 


33-03 


39-10 2 


— 4-17 


+ 8-90 


87 


48 


16-9 


35*5 


+ 48-2 


— 


— 6-8 


0. 


85 


1035 




8 


24 


31-25 


3G-40 1 


+ 2 • 08 


+ 27-87 


87 


48 


21-1 


50-5 


—51-5 


— 


+ 22" 1 


TJ. 


110 


1390a 


189 


7-S 


25 


24 -S7 


21-90 3 


— 1-20 


+ 2-19 


77 


33 


38-3 


50-7 


— 75-G 


— 


+ 3-2 


U. 


234 


2193 


190 




25 


39-00 


46-95 2 


—0-95 


+ 1-99 


82 


11 


27 -2 


55 *5 


+ 39-3 


1-6 


- 6-0 


0. 


82 


1 00 1 




8 


25 


38-57 


45-94 4 


—0-53 


+ 2-15 


82 


11 


27-2 


55-3 


+ 39-6 


1-6 


— 6-1 


0. 


83 


1007 




9 


25 


38-24 


46-89 2 


—0-94 


+ 2-31 


82 


11 


29-9 


56-5 


+ 39-6 


— 


— 6-2 


0. 


sl 


1020 


191 


9 


27 


G-14 


4-50 1 


+ 7-77 


— 4-13 


86 


2G 


14-0 


41 -6 


—57-4 


14-7 


— 15-5 


u. 


19S 


1766 


192 


8-9 


27 


7-47 


1-6S 4 


—0-44 


+ 0-73 


77 


46 


31-1 


32-8 


— 72-6 


— 


+ 10-9 


u. 


2 IS 


2113 


193 




28 


12-78 


10-40 4 


—0-78 


+ 1-55 


71 


3 


31-5 


5-7 


—97-6 


— 


+ 3-4 


TJ. 


223 


2146 


194 


8 


2S 


17 -IG 


16-25 4 


— 0-96 


+ 1-55 


75 


12 


53-8 


8-8 


— 81-8 


— 


+ 6-8 


U. 


241 


2317 


195 


9 


32 


13-72 


10-98 3 


— 1-40 


+ 2-53 


79 


9 


32-5 


42-0 


— 72-1 


— 


+ 2-6 


U. 


233 


2147 


19G 




33 


0-73 


8-89 3 


— 0-86 


+ 1'69 


81 


21 


29-1 


56-9 


+ 38-2 


— 


— 6-0 


O. 


82 


1002 




8 


33 


0-9S 


9-89 3 


—0-86 


+ 1'97 


81 


21 


31-6 


59-3 


+ 38-5 


— 


— 6-2 


0. 


84 


1021 



Denkschriften der matliem.-natunv. Cl. X. Bd. Abhandl. v. Nichtmitgl. 



98 



Wilhelm Oeltzei 



Nr. des 

Katalogs 



19G 

197 

19S 
199 

200 



215 
216 

217 

21S 



219 
220 
221 

222 

223 



224 



22 G 
2-27 



22S 

229 
230 



231 



o 



8 

9 

8-9 



201 


8 


•9 


202 




7 


203 




8 




7 


•8 


204 


6 


•7 


205 




7 


206 




6 
6 

6 




6 


7 


207 


8 


•9 
9 


208 


7 


■8 


209 


7 


8 


210 


8 


9 


211 






212 


8 


8 
9 


213 


7 


8 


214 




7 



Mittl. Rectasc. 
182S-0 



6-5 



7-8 

8 

7 

G-7 

8-9 

8-9 

0-7 

G 

9 

0-7 

7 

7 

8 • 9 

8-9 



tjli 33 m s 5g 
33 38-46 



Mittel und 

Anzahl 
der Fäden 



Corr. 



33 

33 

33 

34 

34 

36 

3G 

38 

38 

38 

39 

39 

41 

41 

41 

41 

41 

42 

42 

42 

43 

43 

43 

45 

45 

45 

45 

46 

46 

46 

46 

47 

48 

48 

49 

49 

49 

49 

49 

49 

49 

49 

50 

50 

50 

50 

51 

51 

51 

51 

51 

52 

52 

53 

53 

53 

54 

54 

54 

54 

54 

56 

57 

57 

57 

57 

57 

57 



39-36 
39 ■ 47 
45 • 29 
2.S-17 
2S-95 
39 • 1 1 
4G-92 
59 • 07 
58-42 
59-83 

3-03 
11-84 
44-25 
43-67 
44-58 
43-61 
44-17 
15-05 
14-63 
39-30 
53-86 
54-07 
59-42 

5-61 

6-45 
17-14 
17-92 
13-77 
40-61 
39-94 
38 -S5 

2 

57 
57 
16 
15 



87 
52 
14 
13 
20 
27-74 
28-34 



11 

G3 



32-26 
35 • 56 
32-31 
31-63 
56-89 



57 

41' 
42' 
40' 
41' 



41-84 
39-35 
39-50 
0-28 
53 
23-50 
40-93 
40-52 
40-31 
57-20 
56-09 
10-96 
33 -9S 
34-15 
34-21 
33-50 
34-05 
33-94 
53-92 



57 S 2G 
45-32 
47-05 
38 • 55 
39-42 
35-00 1 
36-90 2 
3G-69 5 
41-02 

7-39 

7-51 
46-35 

2-08 

8-82 
46-32 
50-55 3 
44-01 4 
44-63 
41-31 
•->•_' -43 
23-35 
38 • 28 
40-54 
52-27 2 
56-60 3 
13-58 2 
14-78 2 
21-80 2 
24-35 3 
11-25 3 
27-27 3 
38-11 
20-78 

0-03 

6-65 
57-95 
23-66 

0-30 
34-70 
36-78 
31-96 
25-77 
14 



19- 
34-41 

41-50 
16-06 
4-80 3 
5S-59 3 
48-6:1 1 
o 

2 

2 
4 



51-95 
47-63 
27-00 
42-80 



49-50 
43-36 

7-7 
41-91 
20-58 
39-40 
38-07 
41-33 3 
31-60 3 
48-40 2 
52-75 4 
41-07 2 
42-20 3 
43-56 3 
35-05 4 
37-91 3 
30-65 3 
51-17 3 



— l s 75 

—0-54 
—0-46 
—0-80 
—0-33 
—0-53 
—0-45 
—0-82 
—0 • 32 
—0-78 
—0-78 

— 1-68 

— 0-78 

— 1-21 
+ 0-02 
—0-55 
+ 0-64 
+ 2-87 

— 1 "55 
—0-64 

— 1-13 
—0-99 

— 1-37 

— 1-30 
—0-82 
—0-86 

— 1-51 
+ 0-27 

— 2-71 
—0-96 

— 1-37 

— 1-31 
—0-59 
—0-89 
—0-88 
+ 3-22 

— 0-61 
—6-81 
— 0-5S 
—0-63 

— 1-78 

— 1-53 
—0-87 

— 1-19 
—0-82 



—4 
— 
+ 3 



98 
47 
10 



—0-71 

— 1-54 

— 1-06 
—7-58 
+ 4-61 

— 0-91 

— 1-75 
—0-69 
—4-44 

— 1-01 
—0-79 
—0-79 
—0-81 
—0 • 99 
—2-09 
—0-58 
— O-Gl 
—0-44 
—0-78 
+ 2-82 

— 1-84 

— 1-57 
—0-70 



Rechtet. 



+ 3 S 10 



— 
+ 1 
+ 1 
+ 
— 

+ 1 

+ 1 

+ 

+ 1 

+ 1 

+ 2 

+ r 

+ 2 
— 0' 
— 0' 

+ 0' 

— 1- 

+ 2- 

+ 2- 
+ 2- 
+ 1- 



+ 2 • 43 
+ 2-41 
+ 1-6G 
— 1-57 



+ 3 
+ 9 
+ 4' 
+ 1 
+ 2' 
+ 2' 
■t 1' 
+ 1- 

+ i-; 

+ 7' 
+ 2 
+ 4' 
— 0' 
+ 2' 
+ 2' 



20 
87 
09 
87 
45 
45 
52 
75 
77 
49 
10 
29 
84 
36 
70 



-f 1-73 

+ 2-02 



+ 1 
+ 3 
+ 1 
+ 7 
+ 2 
+ 2-69 
+ 3-92 
4 4-74 
—3-53 
-i-1-56 
+ 2-66 
— 1-19 
+ 4-29 
+ 1-95 
+ 1-63 
+ 1-63 
- 1-51 



+ 2 
+ 1 
+ 1 
— 



43 
83 
65 
94 



-I- 1 ■ 32 
+ 1-45 
—2-33 

+ 2-75 
+ 2-88 
•84 



+ 1 



Mittl. Deelin. 
1828-0 



81° 21 

81 3 



81 
72 

74 
80 
80 
72 
73 
80 



3 
40 
7 
42 
42 
5 
33 
28 
80 28 
80 28 



72 
77 
80 
80 
80 
80 
80 
83 
83 
75 



78 
78 
78 
73 
81 
81 
83 
83 
80 
80 
80 
80 
73 
77 
80 
80 
81 
81 
84 
84 
84 
84 
St 
79 
79 



i o 
71 
71 
71 
83 
83 
78 
80 



12 
41 
12 
12 
12 
12 
12 
25 
25 
38 



78 27 

78 27 

72 19 

85 4 

S5 4 

83 37 

83 37 

74 41 



32 

32 

32 

30 

30 

30 

21 

21 

4 

4 

4 

4 

5 

54 

58 

58 

10 

10 



2 

2 

57 

57 



82 53 

82 53 



21 
39 
39 
39 
44 
44 
33 
23 



80 23 

80 23 

80 23 

SO 23 

80 23 

74 11 



27 

31 

33 

30 

52 

30 

31 

42-0 

11-9 

23-6 

26-7 

231 

18-8 

35-0 

15-9 

15-9 



16 

14 

14 

34 

35 

41 

53 

53-5 

41-6 

58-0 

59-5 



16 
16 
55 
53 
55 
55 
49 
58 
55-0 
34-5 
32-5 
9-6 
9 5 
11-8 
S-9 
14-4 
15-1 
22 9 
19-3 
41-4 
40-3 
29-5 
29-5 
26-7 
27-9 
28-8 
32 1 
29-6 
51-9 
52-0 
25-6 
51-7 
50-1 
51-0 
53-4 
52-8 
22-1 
27-2 
28-5 
28 9 
26-2 

26-6 

20-7 



308 
57 - 5 

1-5 
53'4 

7-2 
58*6 

1-3 
12-8 
26 ■ 1 
52 9 
55 '7 
32-3 
43-8 
47-5 
33-5 
43 
39 
40 
22 



2 
3 

6 
3 

58-9 

0' 
55 

6 



Refraet. 



10 

18 

22 

55-0 

22-0 

17-5 

6-5 
11-1 
59-5 
14-8 
32-0 
43-3 

1-4 

64 
39-1 
3S-7 
23-9 
16-8 
44-2 
23-1 
51-2 
50-2 

9-G 
25-3 
55-8 

2-6 
50-9 

1-7 
46' 1 

3-6 
42-0 
15-8 
19-3 
45-3 



—66-1 

+ 37-9 
+ 38-0 
—90-1 
—83-0 
+ 37-4 
+ 37-5 

— 93"8 
— S4-9 
+ 36-8 
+ 37-1 
—69-4 
—91-7 
—75-3 
—73-7 
+ 36-6 

— 75 - 5 

— 71-6 
—69-6 
+ 41-7 
+ 41-6 
—80-6 

— 74-5 

— 73-6 

— 92-0 
+ 44-0 
+ 44-2 
—60-6 

— 61-9 
—84-9 
—74-4 

— 73-4 
—73-8 
—88-0 

7 
■_> 

6 

I 



Reduc 
Mer. 



33-2 
45-2 



+ 38 
—64 
+ 41 
+ 40 
+ 36-5 
+ 37-2 
— 70-6 
—69 9 



—90-9 



—74' 

+ 37 
+ 36 
+ 38' 



—65-0 



+ 42 
+ 12 
+ 43 
+ 41 
—62 
+ 36-0 

— 71-0 
+ 40-7 
+ 39-5 
—82-2 
—94-9 

— 95-4 
—94 4 
—60-7 

— 60-1 
—73-8 
+ 36-9 
+ 37-1 
+ 37- 1 

— 71-1 

—68-5 

—86-7 



3 
1-3 
1-2 



1-3 



1-2 



Ol 

0-1 

0-1 

0-2 

1-8 

4-2 



5-0 
5-6 
1-8 
7-4 
2-1 



1-3 

1-4 
2-0 
8-3 

0-2 
8-0 

1-2 

0-4 

0-6 



1-9 
6-1 



Reduct. 



+ 2-7 

— 4-0 

— 6-1 
+ 7-0 
+ 10-9 



— 4 

— 5 
+ 3 
+ 10' 

— 6' 

— 6' 
+ 1-5 
+ 6-7 



— 14-3 
+ 2-2 



+ 1-6 
+ 3-1 

— 4-6 

— 6-9 
+ 21-7 

— 2-3 
+ 2-6 
+ 1-4 
+ 1-7 
+ 9-3 

9 

6 

+ 21 

— 6 

— 6 

— 3 

— 6 

— 1 
+ 2 
+ 1 
+ 6 

— 6 

— 6 

— 6 
+ 21 

— 6 

— 6 



+ 2- 
- 6-4 



4 
4 
9 
8 

- 7-2 

— 7-1 

— 14-7 

— 6-3 

— 1-4 

— 4-2 

- 6-S 
2-5 
2-0 



f> • 



+ 

+ 

+ 

+ 5-6 

+ 10-1 

+ 11-1 

+ S-3 

— 3-8 

— 6-2 

— 6-4 

— 13-S 

— 1-6 
+ 1-9 
+ 2- 2 



U. 

o. 

0. 

u. 
u. 
o. 
o. 
u. 
u. 
o. 
o. 
u. 
u. 
u. 

V. 

o. 
u. 
u. 
u. 
o. 

0- 

u. 

u. 
u. 
u. 
o. 
o. 
u. 
u. 
u. 
u. 
u. 
ü. 
u. 
o. 
ü. 
o. 

0. 

o. 
o. 
u. 
ü. 
u. 
u. 

0. 

0. 

o. 

u. 

0. 

o. 
o. 
o. 
u. 

0. 

u. 

0. 

0. 

u. 
u. 
u. 
u. 
u. 
u. 
u. 
o. 
o. 
o. 
u. 
u. 
u. 
u. 



Schwer d 



Tag 



234 

77 

83 

241 

248 

77 

83 

233 

248 

82 

84 

230 

241 

234 

76 

77 

79 

198 

233 

S3 

84 

241 

230 

231 

234 

77 

84 

142 

225 

233 

230 

231 

243 

234 
84 
143 
83 
87 
77 
SO 

226 

233 

230 

241 
84 
8 7 
Sä 

143 
83 
85 
86 
87 

198 
85 

226 
77 
88 

234 

231 

233 

238 

245 

249 

243 
77 
83 
84 

198 

226 

234 

233 



Nr. 



2194 
939 
1008 
2318 
2444 
940 
1009 
2148 
2445 
1003 
1022 
2050 
2319 
2195 
927 
941 
961 
1767 
2149 
1010 
1023 
2320 
2051 
2094 
2196 
942 
1024 
1391 
1943 
2150 
2052 
2095 
2334 
2197 
1026 
1402 
1011 
1052 
944 
1049 
1968 
2151 
2053 
2321 
1025 
1053 
1012 
1401 
1013 
1039 
1050 
1055 
176S 
1038 
1969 
945 
1060 
2198 
2096 
2152 
2274 
2374 
2447 
2335 
946 
1014 
1027 
1769 
1970 
2199 
2153 



Schwerd's Beobachtungen von Circumjpolarsternen. 



99 



Nr. des 


03 


Mittl. 


iectasc. 


Mittel und 








Mittl- nenlin. 








Itedue, 




£ 


Sei 


w e i' d 


Katalogs 


:o 

o 


IS 


28-0 


Anzahl 
der Fäden 


Corr. 


Reduct. 




182S-0 


3 

CO 

CD 
J 


Rel'raot. 


Mer. 


Hcduct. 


O 






Tag 


Nr. 


232 


7 


3 h 58 m 58 s 86 


59 s 76 3 


— 1 


ä 05 


+ 


1 


ä 87 


75° 


39' 


54*0 


9 


"6 




81*0 




+ 5 


4 


u. 


238 


2275 


233 


7-8 


59 


8-94 


7-42 4 


— 


•81 


+ 


1 


64 


71 


57 


48-1 


20 


6 


— 


93-7 


0*7 


+ 1 


9 


u. 


231 


2097 


234 


8-9 


59 


18-67 


16-15 3 


—0 


■93 


+ 


1 


84 


74 


12 


9-8 


35 





— 


86-5 


0-8 


+ 2 


1 


u. 


233 


2154 


235 




59 


47-95 


56-54 4 


— 


79 


+ 


1 


19 


80 


30 


22 ■ 2 


51 


■5 


+ 


37-0 


— 


— 6 


3 


0. 


82 


1005 




8 


59 


47-33 


56-71 2 


—0 


79 


+ 


1 


43 


80 


30 


24-3 


53 


7 


+ 


37-2 


o-i 


— 6 


5 


0. 


84 


1028 




7 


59 


47-26 


28-79 3 


—0 


68 


+ 


<i 


01 


80 


30 


23-0 


22 


8 


— 


68-9 


— 


+ 9 


1 


u. 


243 


2336 


236 


9 


3 59 


58-67 


50-90 1 


2 


79 


+ 


2 


61 


85 


17 


44-9 


40 


8 


— 


56-8 


10-2 


+ 11 


1 


u. 


249 


2449 


237 


7-8 


4 1 


-JC-.si 


13-40 3 


— 1 


45 


+ 


2 


60 


79 


16 


46-1 


58 


9 


— 


72-5 


1-2 


+ 


9 


u. 


230 


2055 


238 


8-9 


4 


7 • 00 


4-11 3 


— 


90 


+ 


1 


81 


73 


52 


15-8 


40 


4 


— 


86-9 


— 


+ 2 


3 


u. 


234 


2200 




8-9 


4 


6-41 


4S-38 3 


— 


43 


+ 


1 


32 


73 


52 


18-9 


37 


7 


— 


87-7 


— " 


+ 8 


9 


u. 


243 


2337 


239 


8-9 


4 


12-83 


47-55 2 


— 


66 


+ 


1 


78 


80 


23 


13-4 


16 


5 


— 


68-2 


4-9 


+ 10 





u. 


245 


2375 


240 


8-9 


4 


1 7 • 83 


9-83 3 


— 1 


65 


+ 


1 


70 


82 


5 


1 2 • -2 


4 


8 


— 


63-6 


— 


+ 11 





u. 


249 


2448 


241 


7-8 


4 


46 24 


56-23 3 


— 1 


44 


+ 


2 


25 


83 


38 


49-7 


15 


3 


+ 


41-4 


— 


— 7 





o. 


85 


1040 




8 


4 


45-63 


52-40 2 


— 


99 


+ 


3 


39 


83 


38 


44-9 


17 


3 


+ 


42-6 


7-7 


— 7 


3 


0. 


86 


1051 


242 


7-8 


6 


5() -79 


32-33 3 


— 3 


29 


+ 


2 


98 


80 


28 


55-0 


37 


2 


+ 


36-0 


11-2 


— 7 





0. 


S8 


1067 




7-8 


6 


49 • 62 


28-12 3 


2 


4 6 


+ 


3 


24 


80 


2S 


55 *4 


27 


1 


+ 


36-6 


1-3 


— 7 





0. 


90 


'l077 




8 


6 


50-94 


52-21 2 


+ 2 


90 


+ 


7 


35 


80 


28 


56-6 


43 


2 


— 


66-8 


— 


+ 20 


2 


u. 


143 


1403 


243 


S 


7 


34-97 


42-35 4 


— 1 


45 


+ 





24 


77 


13 


30-3 


31 


5 


— 


73-9 


1-0 


+ 13 


7 


u. 


251 


2463 


244 


8-9 


7 


46-76 


57-11 3 


—0 


90 


+ 


1 


35 


79 


51 


46-4 


17 


1 


+ 


35-9 


— 


— 6 


6 


0. 


85 


1041 






7 


46-37 


30-85 3 


—4 


43 


+ 


2 


53 


79 


51 


33-9 


5 


6 


+ 


35-3 


— 


— 7 





0. 


87 


1056 




8-9 


7 


47-44 


45-48 4 


— 1 


48 


+ 


2 


75 


79 


51 


33-9 


43 





— 


70 1 


— 


+ 1 





u. 


231 


2098 


245 


8 


7 


52-78 


39-67 4 


-0 


76 


+ 


1 


61 


71 


22 


2 • 9 


38 


8 


— 


97-3 


— 


+ 1 


4 


u. 


230 


2056 




8 


7 


51-76 


52-71 4 


—0 


78 


+ 


1 


55 


71 


22 


3-2 


33 


4 


— 


9S-3 


— 


+ 5 


3 


u. 


238 


2276 


246 


9 


8 


45-26 


53-01 2 


— 3 


39 


— 


12 


31 


86 


7 


33-9 


30 


6 


— 


55 • 3 


12-5 


+ 11 


1 


u. 


249 


2450 


247 


8-9 


9 


24-51 


17-97 3 


+ 


65 


+ 


>0 


69 


86 


33 


20-6 


55 


4 


— 


54-8 


— 


+ 20 





u. 


142 


1392 




8-9 


9 


26-52 


9-60 2 


+ 8 


Ol 


+ 20 


43 


86 


33 


18-2 


^iö 


7 


— 


54 • 


3-7 


+ 20 


2 


u. 


143 


1404 


248 


7 


11 


14-45 


12-62 3 


— 1 


32 


+ 


2 


46 


78 


36 


2-6 


15 


1 


— 


7:! -3 


0-1 


+ 


9 


u. 


231 


•2099 




7 


11 


13-52 


55-11 4 


—0 


57 


+ 


1 


84 


78 


36 


2-3 


7 


3 


— 


73-8 


— 


4- 8 


8 


u. 


243 


2338 


249 




11 


38-13 


19-90 3 


— 4 


76 


+ 


4 


22 


83 


23 


13-6 


4 2 


9 


+ 


40-2 


1-8 


— 7 


7 


0. 


88 


1068 




8-9 


11 


3S--JC, 


41-80 2 


+ 


33 


+ 


10 


93 


83 


23 


15-0 


56 


7 


— 


61-3 


— 


+ 19 





u. 


142 


1393 


250 


8-9 


12 


39-93 


40 -SS 3 


—0 


70 


+ 


1 


47 


69 


56 


27-2 


3 


1 


— 


101-2 


— 


+ 5 


3 


u. 


238 


2277 


251 


8 


13 


12-12 


18-87 4 


—0 


91 


+ 





33 


70 


10 


57-1 


21 


4 


— 


96-7 


0-6 


+ 13 





u. 


251 


2464 


252 


7 


13 


42-10 


28-98 4 


—0 


79 


+ 


1 


65 


72 


8 


28-0 


1 


2 


— 


94-8 


— 


+ 1 


2 


u. 


230 


2057 


253 


8 


14 


8-32 


18-39 3 


- 1 


68 


+ 


2 


41 


84 


32 


10-8 


37 


4 


+ 


42-9 


2-2 


— 7 


3 


0. 


85 


1042 




7 


14 


8 • 08 


54-33 4 


—8 


26 


+ 


4 


59 


84 


32 


5-9 


33 


7 


+ 


42-2 


2-2 


— 7 


8 


0. 


87 


1057 


254 


8 


14 


45 • 87 


55-47 3 


— 


80 


+ 


1 


22 


.so 


29 


11-3 


4-2 


1 


+ 


37-2 


1-3 


— 6 


7 


0. 


84 


1029 






14 


45-79 


56-20 2 


—0 


96 


+ 


1 


35 


SO 


29 


11-4 


41 


5 


+ 


36-7 


0-1 


— 6 


7 


0. 


85 


1043 


255 


9-0 


14 


59 • 27 


58-04 2 


— 


98 


■+> 





•27 


71 


31 


30-9 


51 


6 


— 


9 1 -5 


2-5 


+ 13 


3 


u. 


252 


2406 


256 


8 


15 


15-82 


14-12 3 


— 1 


11 


+ 


2 


12 


76 


35 


47-7 


6 


4 


— 


78-9 


0-9 


4- 1 


1 


u. 


231 


2101 


257 


8 


15 


54-53 


52-83 3 


— 1 


11 


+ 


2 


1-2 


76 


34 


30-9 


52 


2 


— 


79-0 


3-3 


+ 1 





u. 


231 


•2100 


258 




16 


6 • 34 


48-34 4 


—0 


34 


+ 


1 


20 


<;:i 


57 


44-8 


16 


2 


— 


102-3 


— 


+ 10 


9 


u. 


243 


2339 


259 


8 


16 


17-24 


27-88 2 


—1 


77 


+ 


1 


15 


SO 


11 


0-3 


30 


1 


+ 


36-8 


— 


— 6 


6 


0. 


84 


1030 




7'8 


16 


18-29 


2-95 3 


—4 


57 


+ 


2 


49 


80 


10 


56-9 


28 


3 


+ 


35-8 


— 


— 7 


2 


0. 


87 


1058 




7-8 


16 


19-67 


0-52 3 


2 


37 


+ 


2 


75 


80 


10 


55-1 


27 


9 


+ 


35-6 


1-2 


— 7 


2 


(1. 


88 


1069 


260 


8 


17 


1-34 


5-63 3 


— 1 


33 


+ 


3 


21 


76 


11 


35-2 


38 


6 


— 


76-8 


0-1 


+ 13 


5 


u. 


251 


2465 


261 




18 


20-70 


31-03 3 


— 1 


30 


+ 


1 


77 


82 


57 


51-2 


IS 





+ 


40-4 


— 


— 7 


2 


0. 


85 


1044 




7-8 


18 


19-64 


58-10 2 


—3 


34 


j- 


4 


16 


82 


57 


46-3 


28 


9 


+ 


40-4 


15-3 


— 7 


7 


0. 


90 


1078 


262 


8-9 


18 


3 1 • 28 


32-21 4 


— 


77 


+ 


1 


56 


71 


6 


5-8 


59 


8 


— 


96-6 


2-5 


+ 5 


1 


u. 


238 


2279 


263 


8 


18 


54-46 


55-38 3 


—0 


77 


+ 


1 


57 


71 


5 


53- 








— 


— 


— 




u. 


238 


2278 


264 


8 


19 


12-50 


59-01 4 


— 1 


62 


+ 


2 


85 


80 


18 


8-0 


17 


7 


— 


69-9 


— 


+ o 


2 


u. 


230 


2058 


265 




20 


46-67 


55-78 2 


— 1 


88 


+ 


2 


79 


86 





41-3 


3 


2 


+ 


1 5 • 9 


0-2 


— 7 


6 


0. 


84 


1031 




8 


20 


45-90 


23-79 3 


— 5 


89 


+ 


7 


28 


86 





38-4 


4 


5 


+ 


45-2 


3-0 


— 8 


3 


0. 


90 


1079 


266 




21 


19-00 


■29-39 3 


— 1 


28 


+ 


1 


69 


82 


52 


10-7 


37 


6 


+ 


40-3 


— 


— 7 


2 


0. 


85 


1045 




7-8 


21 


18-21 


3-75 3 


— 6 


32 


+ 


3 


36 


82 


52 


7-4 


35 


5 


+ 


39-7 


— 


— 7 


8 


0. 


87 


1059 


267 


9 


21 


26-83 


18-00 2 


— 3 


84 


4- 


4 


72 


86 


35 


13-4 


3 


5 


— 


54-3 


— 


+ 4 


2 


u. 


249 


2452 


268 


6 


22 


20 '-99 


19-31 4 


— 1 


OS 


+ 


2 


07 


76 


16 


1-0 


20 


o 


— 


79-8 


— 


+ 


8 


u. 


231 


2102 


269 


8-9 


23 


14-87 


13-54 3 


— 1 


02 


+ 





41 


7 2 


14 


35-1 


50 


9 


— 


89-0 


0-1 


+ 13 


3 


u. 


■2:, -2 


2467 


270 


9 


23 


54-59 


0-40 3 


+ 


26 


+ 


8 


73 


81 


16 


15-4 


2 


8 


— 


66-0 


— 


+ 18 


6 


u. 


142 


1394 




9 


23 


56-07 


55-73 3 


+ 3 


22 


+ 


8 


64 


81 


16 


13-7 


8 


7 


— 


65-1 


S-7 


+ 18 


8 


u. 


143 


1405 


271 


6 


25 


50-76 


51-53 4 


— 1 


04 


+ 


1 


99 


75 


36 


33-4 


50 


1 


— 


81-3 


0-1 


+ 4 


7 


IT. 


238 


2280 




6 


25 


50-99 


32-64 4 


—0 


44 


+ 


1 


65 


75 


36 


34-4 


4S 


2 


— 


82-3 


— 


+ 8 


5 


u. 


243 


2340 


272 




25 


55-56 


34-30 2 


2 


69 


+ 


3 


23 


81 


19 


5-0 


36 


4 


+ 


37-8 


1-4 


— 7 


8 


0. 


90 


1081 




7-8 


25 


55-59 


1-27 3 


+ 


26 


+ 


8 


86 


81 


19 


7-8 


55 


2 


— 


65-9 


— 


+ 18 


5 


u. 


142 


1395 




8 


25 


57-01 


56-52 3 


+ 3 


24 


+ 


8 


77 


81 


19 


5-3 


51 


s 


— 


65 -„O 


— 


+ 18 


5 


u. 


143 


1406 


273 


8 


26 


8-03 


50-09 4 


— 4 


59 


+ 


3 


76 


83 


10 


24-6 


54 


3 


+ 


40-0 


1-8 


— 7 


9 


0. 


88 


1O7 






26 


7-16 


45-72 4 


—3 


42 


+ 


4 


12 


83 


10 


24-7 


54 





+ 


40-6 


1-8 


— 8 


1 


0. 


90 


1080 


274 




26 


10-48 


21-09 3 


—0 


85 


+ 


1 


04 


79 


20 


38-1 


9 


8 


+ 


35-1 


. — 


— 6 


8 


0. 


85 


1046 


275 


8-9 


27 


2 • 2 1 


0-91 2 


— 1 


06 


+ 





45 


72 


48 


23-9 


37 


6 


— 


87-1 


— 


+ 13 


4 


u. 


252 


2468 


276 


8 


27 


8-76 


51-12 2 


—6 


17 


+ 


5 


04 


S4 


54 


41-5 


7 


1 


+ 


42-7 


0-2 


— 8 


4 


0. 


88 


1071 




8 


27 


7-50 


10-25 4 


+ 5 


19 


— 


5 


90 


84 


54 


42-2 


58 


9 


— 


60-7 


2-3 


— 13 


7 


u. 


198 


1773 


277 




28 


32 ■ 62 


32-60 4 


+ 0-64 


+ 


0-41 


80 


52 


56-2 


10-0 




73-6 




— 6-2 


u. 


79 


962 



100 



Wilhelm Oeltze', 



Nr. des 


o 


Mittl. I 


lectasc. 


Mittel und 






Mittl. Deelin. 


c! 




Ri In.-. 




. 


S c li wer d 


Katalogs 


:o 

O 


1828-0 


An/,;lM 
der Fäden 


Corr. 


Reduct. 




1828-0 


O 


Refraet. 


Mer. 


Reduct. 


C 






Tag 


Nr. 


277 




4 1 ' 2S m 31 


97 


16 


98 4 


— 4 S 92 


+ 2 S 49 


80° 


52' 


53 


5 


25' 5 


+ 36 ! 9 


1 ? 3 


- 7'6 


u. 


87 


10G0 






28 


31 


84 


29 


60 5 


— 


75 


+ 2 


69 


80 


52 


57 


2 


39-7 


—66 


9 


— 


+ 24 


4 


u. 


151 


1442 






28 


32 


17 


25 


19 5 


—0 


91 


+ 2 


5 5 


80 


52 


5G 


8 


37-6 


— 05 


3 


— 


+ 24 


5 


u. 


152 


1444 






28 


32 


02 


12 


87 6 


2 


79 


— 3 


78 


80 


52 


57 


8 


45-9 


+ 37 





12-0 


— 13 


1 


0. 


197 


1755 




0-7 


2S 


32 


33 


23 


80 1 


— 1 


41 


+ 1 


99 


SO 


52 


56 


o 


3-7 


—60 


5 


11-8 


+ 10 


8 


u. 


249 


2454 


■278 


8 


28 


54 


79 


53 


06 4 


— 1 


17 


+ 2 


21 


77 


14 


43 


5 


o-i 


— 77 


2 





+ 


G 


u. 


231 


2103a 


279 


7-S 


30 


3 


32 


50 


10 4 


—0 


96 


+ 1 


92 


75 


23 


49 


1 


9-1 


—83 


5 





+ 3 


5 


u. 


230 


2059 




7 


30 


2 


13 


43 


77 4 


— 


43 


+ 1 


65 


75 


23 


47 


1 


1-6 


—83 





— 


+ 8 


5 


V. 


243 


2341 


280 


8-9 


30 


55 


75 


47 


18 2 


— 1 


42 


+ 2 


04 


80 


58 


22 


8 


18-3 


— GG 


3 





+ 10 


8 


V. 


249 


2453 


281 


7 


31 


27 


31 


25 


80 ! 


—0 


93 


+ 


50 


70 


37 


7 


2 


28-9 


—94 


9 


— 


+ 13 


2 


u. 


252 


2469 


282 


9 


31 


31 


73 


32 


3S 3 


—1 


IS 


+ 2 


25 


77 


18 


11 


3 


23-3 


— 7G 


4 





+ 4 


4 


u. 


238 


2281 


283 


7 


32 


4 


54 


14 


98 2 


o 


13 


+ 2 


49 


85 


42 


3 


5 


27-5 


+ 41 


3 


— 


— 7 


7 


o. 


85 


1047 




0-7 


32 


5 


36 


48 


11 2 


— 7 


31 


+ 5 


79 


85 


42 


1 


4 


26-4 


+ 43 


9 


0-2 


— 8 


7 


0. 


SS 


1072 







32 


3 


37 


59 


30 3 


+ 


56 


+ 18 


31 


85 


42 


3 


5 


42-1 


— 5G 


5 


— 


+ 17 


9 


u. 


142 


1396 




7 


32 


3 


43 


52 


10 2 


— 6 


13 


— 8 


20 


85 


42 


3 





36-7 


+ 43 





2-8 


— 13 


9 


0. 


197 


1756 




G-7 


32 


3 


S8 


7 


00 3 


+ 6 


18 


— 7 


26 


85 


42 


1 


1 


13-9 


— 59 








— 13 


8 


u. 


198 


1774 


2S4 




32 


57 


76 


43 


28 4 


— 5 


79 


+ 2 


85 


82 


13 


47 


5 


16-8 


+ 38 


7 


— 


— 8 





0. 


87 


1001 




8 


32 


56 


94 


36 


41 3 


—3 


67 


+ 3 


48 


82 


13 


49 


3 


IS'2 


+ 39 


2 


— 


— S 


1 


0. 


90 


1082 




8 


32 


59 


33 


45 


00 2 


2 


02 


+ 3 


49 


82 


13 


47 


6 


s-i 


—65 


3 


14-9 


— 


3 


u. 


230 


20G1 


285 


8-9 


33 


31 


31 


29 


80 4 


—0 


34 


+ 1 


69 


72 


4t 


37 


4 


7-7 


—92 


4 


— 


+ 


9 


u. 


231 


2103b 


28(5 


9 


34 


43 


53 


22 


50 2 


+ 1 


05 


— 9 


94 


82 


17 


27 


7 


40-7 


+ 38 


4 


6-1 


+ 14 


7 


0. 


179 


1645 




8-9 


34 


43 


48 


29 


75 3 


o 


04 


+ 3 


51 


82 


17 


26 





31-7 


—05 


o 





— 


5 


u. 


230 


2060 


287 


8 


35 


28 


17 


9 


54 3 


—0 


48 


+ 1 


97 


77 


28 


49 


4 


5S-0 


—76 


9 





+ 8 


3 


u. 


243 


2342 




8 


35 


29 


42 


28 


27 3 


— 1 


48 


+ 


69 


77 


28 


48 


1 


48-0 


—73 


3 


1-0 


+ 13 


8 


u. 


2. 52 


2470 


2SS 


8-9 


35 


40 


44 


31 


80 1 


— 1 


32 


+ 2 


01 


80 


20 


33 


1 


35-3 


— 07 


8 


5-0 


+ 10 


6 


u. 


249 


2455 


2S9 


8 


3G 


31 


50 


42 


09 3 


2 


03 


+ 2 


24 


85 


29 


14 


7 


39-1 


+ 43 


4 





— 7 


8 


0. 


85 


1048 




s 


36 


30 


89 


9 


46 3 


— 5 


20 


+ 5 


91 


85 


29 


13 


3 


37-7 


+ 44 


4 





— 8 


8 


0. 


90 


1083 






30 


30 


51 


33 


90 2 


+ 5 


80 


— 7 


15 


85 


29 


12 


7 


25-9 


—59 


5 


0-2 


— 13 


5 


u. 


198 


1775 


290 


8-9 


38 


2* 


12 


49 


11 3 


—8 


41 


+ 4 


00 


84 


37 


56 


1 


22' 1 


+ 42 


4 


— 


— 8 


4 


o. 


87 


1002 






38 


2 


00 


44 


63 3 


— 5 


85 


+ 4 


45 


Sl 


37 


56 


1 


22 - 5 


+ 42 


2 


— 


— 8 


6 


0. 


88 


1073 


291 


8-9 


38 


16 


45 


17 


33 3 


—0 


73 


+ 1 


57 


70 


21 


41 


6 


17-0 


—99 


5 


0-6 


+ 4 


7 


u. 


2:;s 


2232 


292 


8-9 


41 


1 


96 





72 3 


— 1 


51 


+ 


81 


77 


44 


1 


9 


1-0 


—72 


7 





+ 13 


6 


u. 


252 


2471 


295 


9 


41 


36 


69 


35 


16 3 


—0 


81 


+ l 


05 


72 


IG 


22 


8 


54-9 


—92 


8 





+ 


7 


u. 


231 


2104 


294 


S-9 


42 


20 


04 


1 


73 4 


— 


34 


+ 1 


51 


72 


8 


IG 


1 


42 -o 


—94 





— 


+ 8 


1 


u. 


243 


2343 


295 


8-9 


4.5 


45 


28 


45 


93 4 


—1 


09 


+ 2 


16 


70 


22 


21 


9 


36-9 


—79 


1 





+ 1 


1 


u. 


238 


2283 


296 


9 


44 


53 


66 


44 


75 3 


—1 


54 


+ 2 


50 


81 


42 


2 


6 


57-0 


—64 


7 


— 


+ 10 


3 


u. 


249 


2456 


297 


8-9 


44 


55 


33 


42 


15 4 


—0 


84 


+ 1 


76 


73 


49 


37 


4 


o-o 


—88 


7 


— 


+ 


1 


u. 


230 


2002 


293 


7 


4(5 


22 


57 


10 


67 3 


—9 


99 


+ 4 


47 


85 


28 


47 


7 


12-7 


+ 43 


8 


— 


— 8 


8 


(). 


87 


1003 




6-7 


4G 


23 


46 





95 2 


—4 


82 


4- ö 


81 


85 


28 


47 





14-3 


+ 44 


6 


2-S 


— 9 


1 


0. 


91 


1095 


299 


8 


46 


51 


91 


50 


29 3 


—0 


99 


+ 1 


92 


75 


13 


43 


9 


G-G 


—83 








+ 


3 


u. 


231 


2105 


300 


8 


46 


58 


26 


37 


40 2 


2 


59 


+ 2 


73 


80 


59 


34 


6 


n-o 


+ 37 


4 


5-4 


— 8 


4 


0. 


90 


1085 




8 


46 


57 


65 


o 


90 2 


+ö 


32 


+ 9 


23 


so 


59 


34 


3 


24-7 


—00 


8 





+ 16 


4 


u. 


142 


1398 




8 


46 


58 


97 


36 


80 4 


+ 


90 


— 8 


17 


80 


59 


35 


1 


44-6 


+ 36 


5 


1-3 


+ 15 


3 


0. 


179 


1646 




8 


4(5 


58 


75 


40 


26 5 


2 


92 


— 4 


31 


80 


59 


35 


3 


11-5 


+ 3G 


1 


— 


— 12 


3 


0. 


197 


1757 






46 


58 


48 


1 


Gl 3 


+ 2 


75 


— 3 


81 


80 


59 


34 


3 


5G-6 


—69 


8 


o-i 


— 12 


4 


ü. 


198 


1776 


1301 


8 


47 


9 


80 


8 


15 4 


— 1 


00 


+ 


71 


71 


49 


33 


8 


51-1 


—90 


6 





+ 13 


3 


u. 


252 


2472 


302 


8-9 


47 


IG 


22 


55 


29 3 


—3 


07 


+ 3 


88 


83 


36 


40 


8 


S-3 


+ 41 


3 


— 


— 8 


8 


0. 


90 


losi 




9 


47 


15 


90 


17 


27 3 


+ 


42 


+ 13 


01 


83 


36 


42 


7 


34-7 


—60 


9 


7-6 


+ 16 


5 


u. 


142 


1397 




9 


47 


17 


01 


57 


90 1 


+ 1 


29 


— 11 


50 


83 


36 


38 


1 


59-8 


+ 40 


3 


17-7 


+ 15 


7 


o. 


179 


1647 






47 








— 


+ 3 


99 


— 5 


44 


83 


3G 


37 


4 


56-2 


—63 


6 


1-9 


— 13 


3 


u. 


198 


1777 


303 


6 


50 


30 


30 


17 


03 5 


— 1 


00 


+ 2 


01 


7G 


14 


8 


1 


29-3 


— Sl 





— 


— 


2 


ü. 


230 


20G3 




6-7 


50 


29 


42 


30 


04 4 


— 1 


07 


+ 2 


17 


76 


14 


4 


6 


20-3 


— 79 


5 


— 


+ 3 


8 


u. 


238 


2284 


304 


6-7 


5H 


57 


37 


11 


77 4 


+ 


71 


— G 


40 


73 


42 


26 


2 


42-3 


+ 26 


2 


0-7 


+ 18 


4 


(1. 


263 


25SG 


305 


7-8 


51 


46 


79 


45 


10 4 


—1 


04 


+ o 


79 


72 


30 


18 


3 


33-4 


—88 


3 


— 


+ 13 


2 


u. 


252 


2473 


30(5 


7 


53 


57 


23 


43 


98 4 


— 7 


12 


+ 2 


95 


83 


40 


37 


3 


6-9 


+ 41 





1-9 


— 8 


7 


(). 


87 


1064 




6-7 


53 


57 


82 


40 


60 4 


—4 


94 


+ 3 


39 


83 


40 


37 


5 


7-6 


+ 40 


7 


1-9 


— 8 


9 


0. 


S8 


1074 




7 


53 


56 


34 


57 


23 3 


+ 


44 


+ 13 


47 


83 


40 


39 


7 


24-0 


—60 


7 





+ 15 


s 


u. 


142 


1399 




7 


53 


58 


17 


38 


20 2 


+ 1 


33 


— 11 


28 


83 


40 


41 


1 


52-2 


+ 40 


4 


7 -7 


+ 16 


2 


0. 


179 


1648 




7-8 


53 


57 


75 


32 


80 2 


— 1 


86 


— 12 


02 


83 


40 


41 


6 


44-7 


+ 40 


6 


1-9 


+ 18 


2 


0. 


181 


1670 


307 


6 


54 


24 


15 


10 


70 3 


— 1 


33 


+ 2 


46 


79 





34 


."> 


48-7 


—73 


2 


0-3 


— 


7 


u. 


230 


20G4 







5 1 


23 


96 


15 


04 3 


— 1 


12 


+ 2 


09 


79 





35 


1 


40-4 


—71 





4-4 


+ 10 


1 


u. 


249 


2457 


808 


8-9 


55 


G 


42 


21 


54 3 


+ 


83 


— 7 


24 


75 


43 


34 


8 


49-8 


—28 


7 


0-8 


+ 17 


l 


0. 


263 


2587 


309 


7-8 


55 


20 


G2 


18 


94 3 


— 1 


17 


+ 


91 


74 


18 


55 


2 


4-2 


—82 


4 





+ 13 


4 


u. 


252 


2474 


310 


9 


56 








— 






— 




79 


33 






19-7 














u. 


226 


1974 


3 1 1 


4 


57 


4 


49 


5 


23 3 


—0 


85 


+ 1 


83 


73 


3 


9 





35-3 


— S9 


5 


0-7 


+ 3 


9 


u. 


238 


22S5 


312 




57 





21 


40 


21 3 


— 5 


77 


+ 2 


35 


82 


12 


59 


7 


29-3 


+ 38 


9 





— 8 


.-. 


0. 


87 


1065 




8 


57 





Gl 


38 


74 3 


2 


78 


+ 3 


13 


82 


13 


30 





29-4 


+ 39 


5 





— 8 


9 


(>. 


91 


1096 


313 


8 


59 


10 


47 


S 


77 3 


— 1 


23 


+ 


99 


7 4 


59 


1 


4 


38-4 


—SO 


3 





+ 13 


3 


u. 


252 


2475 


31 1 


7 


59 


13 


53 





20 1 


— 1 


22 


+ 2 


29 


78 


13 


3 


6 


19-7 


— 75 


5 





— 


6 


u. 


230 


20G5 


315 


8 


59 


26 


66 


7 


85 2 


—3 


42 


+ 2 


34 


80 


52 


21 


5 


58-9 


+ 36 


8 


5-5 


— 8 


7 


0. 


89 


1075 




S 


59 


27-04 


6-40 2 


—2-55 


+ 2-47 


80 


52 


19-0 


54-9 


+ 38-2 


5-4 


— 8 


7 


o. 


90 


1086 



Schwerd's Beobachtungen von Circumpolarstern 



en. 



101 



Nr. des 


ca 

03 


Mittl. 1 


ectaso. 


Mittel und 

Au«ahl 
der Fäden 


Corr. 


Kediict. 


Mittl. D 


'«■liu. 


bo 


Refract. 


Reduc. 


Reduct. 


d 


S •• ii 


w er d 


Katalogs 


o 


182 


8-0 




1828-0 


t. 


Mer. 


O 


Tag 1 


Nr. 


315 


8 


4 h 59» 


2S S 38 


10* 15 2 


— 2 S 93 


l- s 50 


80° 


52' 


20 ! 9 


2' 


3 


i- 31; "n 


5 ' 5 


— 11 


9 


0. 


197 


1758 


316 


9 


5 


— 


— 


— 1-49 


— 


81 


31 


— 


42 


7 


— 65 -1 


5-S 


— - 




u. 


249 


2458 


317 


9 


Q 


0-52 


1-22 3 


— 0-87 


+ 1-89 


73 


35 


58-0 


21 


9 


— 87-7 


— 


+ 3 


8 


u. 


23 8 


2 2 86 


318 




Ü 


29-59 


24-42 2 


— 0-71 


— 15-41 


81 


14 


31-0 


10 


U 


+ 36-9 


o-i 


+ 14 


■j 


0. 


274 


27 231. 


319 


G 


7 


45-32 


15-70 3 


+ 3-89 


+ 26-34 


85 


4 


33 -G 


6- 


9 


— 56.-9 


— 


+ 23 


G 


u. 


40 


526 






7 


45- 23 


56-95 2 


+ 1-64 


+ 25-61 


85 


4 


29-8 


8- 


3 


— 58-2 


4-4 


+ 24 


1 


u. 


42 


539 




7-8 


7 


45-41 


52-25 2 


+ 0-81 


+25-37 


85 


4 


31-1 


2 


."' 


- 55-7 


— 


+ 24 


3 


r. 


43 


5 1 8 




7 


7 


1 r-->:> 


23 -'.13 2 


— 4-76 


■1 1-36 


85 


4 


29-7 


55 


6 


1 13-7 


— 


— 9 


6 


0. 


90 


Hiss 






7 


45-28 


3 1-80 2 


—3-83 


+ 12-22 


85 


4 


27 -G 


38- 


1 


- 57-9 


3-9 


— 8 


7 


u. 


104 


1200 


3-20 




8 


11-10 


49-25 2 


—7-97 


•+ 8-30 


87 


16 


8 • 9 


31- 


1 


+ 47-7 


— 


— 9- 


9 


0. 


91 


1098 




8 


8 


11-2.'. 


5-40 1 


+ 3-12 


-24-19 


8 7 


IG 


G-G 


20 


8 


+ 40-2 


18-2 


+ 17 


8 


0. 


179 


1652 


321 


7 


10 


37 -90 


35.05 4 


—0-76 


+ 1-63 


71 


45 


42-7 


IG 


3 


— 94-4 


— 


+ 


8 


u. 


234 


2204 


322 


7 


11 


57-94 


27-20 2 


+ 4-00 


+ 27-35 


85 


11 


51-9 


25- 


7 


- 56-6 


0-2 


+ 23 


11 


ü. 


40 


527 




S 


11 


56 • 7 1 


36-55 2 


—4-88 


+ 1-32 


85 


11 


51-5 


17 


4 


+ 43-9 


— 


— 9 


8 


0. 


90 


1089 






11 


57-96 


11-40 2 


—2-50 


-+ 7-82 


85 


11 


53-1 


4- 





- 00-5 


• 2 


— 10 


-_» 


u. 


96 


1121 




7-8 


11 


57- 19 


46-68 2 


—5-68 


— 9-23 


85 


11 


53-0 


23 


11 


4- 42 -2 


0-3 


— 10 


9 


0. 


197 


1700 


323 




12 


39-71 


2-48 3 


+ 3-25 


+ 4-45 


83 


30 


10-0 


40 


8 


+ 39-0 


— 


— 9- 


8 


0. 


93 


1105 




8 


12 


39-12 


19-13 2 


+ 1-31 


— 10-17 


83 


31 


7-7 


10 


7 


+ 40-3 


0-2 


+ 17 


6 


0. 


179 


1050 


324 


9 


13 


43-38 


0-00 4 


+ 1-11 


— 9-02 


79 


12 


2-6 


9- 


1 


+ 33-3 


— 


+ 19 


9 


0. 


263 


2588 


325 


7-8 


14 


58 • 65 


55-72 3 


—0-92 


+ 1-87 


74 


33 


26-0 


50- 


3 


— 84-7 


— 


+ 


1 


ü. 


234 


2205 


326 


9 


15 


6-06 


25-63 3 


+ 0-33 


+ 13-13 


80 


IG 


23-9 


7 


3 


— G5-9 


— 


+ 22 


5 


u. 


43 


549 






15 


6-01 


44-58 4 


— 2-22 


+ 2-16 


80 


16 


24-4 


58 


11 


+ 36-7 


1-2 


— 9 


1 


0. 


91 


1099 




8 


15 


6-91 


12-85 2 


+ 0-87 


— 6-73 


80 


16 


26-9 


38 


7 


+ 35-5 


4-9 


+ 17 


5 


0. 


179 


1651 


327 


9 


15 


29- 10 


9-01 2 


—4-46 


+ 3-83 


84 


45 


18-1 


44 


8 


+ 43-2 


0-2 


— 9 


7 


0- 


90 


1090 




9 


15 


30-57 


7-35 2 


— 2*22 


— 13-39 


84 


45 


14-0 


24 


1 


+ 42-2 


9 6 


+ 10 


7 


0. 


181 


1G73 


328 


8-9 


15 


:;i -28 


12-23 3 


—0-44 


+ 2-35 


77 


24 


21-4 


31 


7 


— 77-4 


— 


+ < 


1 


ü. 


243 


2344 


329 


9 


18 


13-70 


57-20 1 


— 3-20 


— 19-13 


86 


23 


9-6 


11 





+ 44-9 


3-4 


+ 17 


1 


0- 


181 


1G72 




9 


18 


12-18 


19-43 2 


—4-73 


+ 5 29 


86 


23 


12 -G 


1 l 


5 


— 56 -5 


0-4 


— 5 





u. 


225 


1951 


330 


9-0 


19 


51-93 


56-02 4 


—3-42 


+ 4-10 


84 


59 


19 -0 


32 


8 


— 59 -G 


9-8 


— 4 


1 


u. 


226 


1970 


331 


8 


20 


2 7-1)9 


6-33 3 


— 2-27 


+ 2-11 


80 


30 


33-6 


G 


9 


+ 37-1 


1-2 


— 9 


2 


0. 


91 


1 100 






20 


28-03 


19-55 2 


— 1-56 


4 7-93 


SO 


30 


34-0 


23 





— 66-9 


0-1 


+ 18 





u. 


117 


1411 




8-9 


20 


26-85 


3 1-35 2 


— 1-76 


+ 2-07 


80 


30 


3 I • '.) 


53 


7 


— 69-4 


5-1 


-- 4 


3 


u. 


225 


1952 




8'9 


20 


27-: 3 7 


24-05 4 


— 1-56 


+ 2-90 


80 


30 


36-7 


45 


5 


— 68-4 


— 


— 


4 


u. 


234 


•220G 


332 


9 


20 


46-87 


2-19 4 


+ 0'9G 


- 7-57 


77 


30 


54-0 


2 


5 


+ 31-1 


— 


+ 20 


4 


0- 


263 


2589 


333 




21 


49-36 


10-20 3 


+ 4- IS 


+ 5-39 


84 


55 


44-6 


13 


8 


+ 41- 1 


— 


— 10 


3 


0. 


93 


1 100 




8-9 


21 


50-06 


51- 19 3 


— 3-37 


+ 4-01 


84 


55 


44-8 


48 


9 


— 59-7 


— 


— 4 


4 


IT. 


22G 


1977 


334 


7-8 


24 


9-20 


48-62 4 


+ 2-G2 


f 18 -57 


82 


40 


49-9 


31 


1 


— 61-8 


0-2 


+ 20 


8 


u. 


40 


52S 




8 


24 


8-42 


22-95 4 


+ 0-55 


+ 17-94 


82 


40 


49-7 


28 


8 


— 60-4 


0-2 


+ 21 


5 


U- 


43 


550 




7 


24 


9-39 


41-40 1 


— 1-59 


— 9-25 


82 


40 


49-3 


8 


5 


+ 39-1 


15-5 


+ 17 


2 


0. 


18 1 


1G74 


335 


s 


24 


18-76 


58-62 3 


— 2-67 


+ 2-09 


81 


17 


10-5 


43 


4 


+ 37-9 


1-4 


— 9 


4 


0. 


90 


1091 




8 


24 


19-32 


2-2-2 4 


—3-23 


— 5-39 


81 


17 


14-2 


46 


•> 


+ 36-5 


— 


— 8 


5 


0. 


197 


17G1 


336 




25 


15-33 


36-07 2 


+ 4-31 


+ 5-42 


85 


4 


55-9 


25 


1 


+ 41-3 


— 


— 10 


5 


0. 


93 


1107 




9 


25 


1 5 • 42 


22-85 2 


—3-43 


+ 3-81 


85 


4 


56-2 


2 


7 


— 59-1 


2-4 


— 5 





U- 


225 


1953 


337 


9 


26 


45-33 


56-49 3 


— 0-35 


+ 2-05 


74 


36 


8-9 


27 


9 


— 85-9 


— 


+ 6 


9 


u. 


■2 13 


2345 


338 


8-9 


27 


12-04 


52-23 3 


— 3-93 


+ 3-02 


84 


3 


18-7 


46 


4 


+ 42-1 


— 


— 9 


8 


0. 


90 


1092 




8-9 


27 


12-71 


51-63 3 


—3-65 


+ 3-21 


84 


3 


18-6 


47 


4 


f 42-4 


0-2 


— 10 


■0 


0. 


91 


1101 






27 


14-04 


1-35 2 


2-42 


+ 13-00 


84 


3 


20-1 


1 


5 


- 59-1 


— 


+ 17 


7 


u. 


1-17 


1412 






27 


13-04 


52-60 2 


+ 1-45 


— 10-33 


84 


3 


18-9 


27 


•5 


+ 41-1 


8 3 


+ 18 


6 


0. 


179 


1654 


339 


9 


30 


1-03 


41-32 2 


—3-96 


+ 2-95 


84 


5 


23-5 


51 


•3 


+ 42-1 


— 


— 9 


9 


0. 


90 


1093 




8-9 


30 


3-05 


41-47 2 


— 3-GG 


+ 3-72 


84 


5 


23-6 


51 


•5 


+ 42-4 


0-2 


— 10 


1 


0. 


91 


1102 




8 


30 


1-81 


21-80 1 


— 1-20 


+ 9-59 


84 


5 


23-6 


3 


5 


— 59-3 


2-0 


+ 21 


■4 


U- 


149 


1420 






30 


2-35 


41-20 1 


+ 1-46 


— 10-23 


8 1 


5 


26-8 


46 


•2 


+ 41-1 


19-4 


+ 18 


•9 


0. 


179 


1653 


340 




31 


7-55 


2-05 2 


—1-73 


+ 7-11 


82 


24 


59-9 


23 


4 


- 67-2 


6-1 


— 9 


•9 


u. 


102 


1179 




8 


31 


6-86 


2-10 2 


—2 • 60 


+ 8-61 


82 


24 


59-3 


43 


■0 


— 63-0 


1-6 


+ 19 


•9 


u. 


148 


1416 




8-9 


31 


6-78 


6-50 3 


-1-99 


+ 3-99 


82 


24 


59 • 8 


1 


■3 


— 03-8 


— 


+ 2 


•3 


u. 


238 


2287 


341 


9 


34 


21-18 


1-G0 1 


- 4-01 


+ 2-87 


84 


10 


9-3 


37 


•3 


+ 42-2 


0-2 


— 10 


•0 


0. 


90 


1091 




9 


34 


22- 19 


50-57 3 


+ 2 • 20 


— 4-21 


S4 


10 


13 4 


8 


•7 


+ 40-3 


— 


+ 24 


•4 


0. 


167 


1535 


342 




36 


2-06 


56-10 1 


+ 2-91- 


+ 42-02 


86 


44 


55-4 


36 


1 


— 53-0 


7-8 


+ 20 


•1 


u. 


42 


540 




6 


36 


1-49 


19-23 3 


+ 5-41 


+ 39-94 


86 


44 


53-2 


26 


■1 


— 54-0 


— 


+ 21 


•1 


u. 


40 


576 




6-7 


36 


0-85 


45-23 3 


—3-52 


— 19-69 


86 


44 


51-3 


47 





+ 45-6 


— 


+ 18 


•7 


0. 


181 


1075 




6-7 


36 


1-97 


9-60 2 


— 5 ■ 23 


+ 5-41 


86 


44 


51-9 


53 


•4 


— 55-8 


0-3 


— 5 


•4 


u. 


225 


1954 


343 


8 


38 


59-92 


11-32 4 


— 0-22 


+ 1-68 


G9 


33 


22-1 





■1 


— 104-7 


— 


+ G 


■7 


u. 


243 


23 16 


344 


6-7 


41 


26-79 


23-83 5 


—0-94 


+ 1-92 


75 


33 


29-5 


59 


■5 


— 81-9 


7-7 


— 


•4 


u. 


234 


2207 


345 


8-9 


43 


39-08 


34-11 3 


— 2-42 


+ 8-64 


81 


57 


22-0 


7 


■0 


— 04-0 


— 


+ 19 


■0 


u. 


148 


1417 




9 


43 


39-76 


12-87 2 


+ 1-55 


— 2-59 


81 


57 


25-6 


23 


•0 


+ 37-1 


— 


+ 25 


•5 


0. 


167 


1530 




8-9 


43 


40-16 


47-91 3 


—2-07 


+ 2-13 


81 


57 


23-7 


34 


•6 


— 66-0 


— 


— 4 


■9 


u. 


225 


1955 


346 


8 


45 


40-91 


38-10 4 


— 0-80 


+ 1'63 


72 


35 


22-7 


54 


-5 


— 91 -G 


— 


— 


■2 


ü. 


234 


2208 


347 




45 


50-32 


46-20 3 


— 1-40 


+ 5-40 


80 


34 


14-9 


37 


2 


— 71-8 


— 


— 10 


■5 


u. 


102 


1180 




8-9 


45 


44-62 


52-37 3 


— 1-75 


+ 1-81 


80 


34 


15-2 


34 


•7 


— 69-3 


5-3 


— 4 


9 


u. 


225 


1956 


348 


8-9 


45 


43-82 


39-65 2 


—2-07 


+ 7-49 


80 


35 


59-4 


59 


•4 


— 67-1 


11-5 


+ 18 


6 


u. 


148 


1418 




8-9 


45 


49-31 


57-05 2 


— 1-75 


+ 1-82 


80 


36 


2-0 


28-1 


— 69-2 


12-0 


— 4-9 


u. 


225 


1957 



102 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. des 


□Q 


Mittl. Rectaso. 


Mittel und 








Mittl. Dentin. 






Reduc. 


A 


Sei 


w cid 


Katalogs 


5 


1828-0 


Anzahl 
der Fäden 


Corr. 


Reduct, 




1828-0 


CO 

EU 
J 


Refract. 


Mer. 


Reduet. 


o 






Tag 


Nr. 


349 


8-9 


5 h 4 8 m 24 s 74 


21 5 62 3 




l s 37 


+ 2 S 51 


79° 


20' 


33"8 


47"4 


-71*4 


1 ? 1 


— 1 


r l 


V. 


234 


2209 




8 


48 


24 


66 


4 


93 3 


— 


0-48 


+ 3-07 


79 


20 


33-3 


39-4 


— 72-4 


— 


+ 6 


•3 


u. 


243 


2347 


350 


7 


49 





91 


48 


23 3 


+ 


1-84 


+ 13-93 


80 


22 


54-0 


43-3 


—67-6 


o-i 


+ 1S 


■4 


u. 


46 


577 


351 




51 


39 


36 


30 


10 2 


— 


1-42 


+ 8-57 


80 


9 


26-8 


20-7 


— 6S-0 


1-2 


+ 15 


■3 


u. 


147 


1413 






51 


38 


66 


17 


45 2 


— 


4-67 


— 4-32 


80 


9 


24-4 


2-7 


+ 36-3 


5-0 


— 9 


■6 


o. 


2(11 


1795 




9-0 


51 


39 


04 


43 


70 3 


— 


1-74 


+ 1-85 


80 


9 


24-7 


41-0 


— 70-7 


1-2 


— 4 


4 


u. 


226 


1981 


352 


9 


— 








- 3 




— 


— 


80 


16 


— 


— 


— 69-0 


— 


— 




u. 


226 


1982 


353 


8 


54 


23 


55 


20 


61 3 


— 


1-09 


+ 2-05 


76 


51 


37-9 


56-7 


— 78-1 


— 


— 


7 


u. 


234 


2210 


354 


8 


54 


30 


80 


18 


50 2 


+ 


3-55 


—21-17 


87 


33 


14-3 


7-1 


+46-8 


0-5 


+ 20 


9 


0. 


179 


1655 




8 


54 


27 


19 


10 


40 2 


— 


10-98 


—22-84 


87 


33 


16-7 


40-1 


+ 46-7 


0-5 


— 9 


6 


o. 


195 


1752 


355 


7 8 


55 


10 


53 


59 


40 2 


— 


0-56 


+ 6-35 


80 


54 


57-7 


48-9 


— 66-4 


5-4 


+ 20 


6 


u. 


152 


1448 






55 


10 


57 


50 


20 2 


— 


5-08 


— 4-75 


80 


54 


56-8 


34-5 


+ 37-4 


5-5 


— 9 





0. 


201 


1796 


356 




56 





92 


42 


30 1 


— 


18'65 


— 9-55 


86 


4 


27-4 


58-2 


+ 43-1 


3-4 


— 10 


5 


0. 


203 


18031) 




9 


56 





74 


5 


45 2 


— 


4-32 


+ 4-38 


86 


4 


27-6 


33-5 


—57-5 


3-0 


— 5 


4 


u. 


226 


1983 


357 




57 


34 


70 


22 


75 2 


— 


1-77 


+ 11-61 


82 


36 


39-3 


26-8 


— 62-3 


o-i 


+ 14 


9 


u. 


147 


1414 






57 


34 


55 


4 


95 2 


— 


1 ■ 54 


— 7-69 


82 


36 


37-9 


40-8 


+ 39-1 


1-6 


+ 10 


6 


0. 


181 


1676 




9 


57 


34 


02 


41 


97 3 


— 


2-27 


+ 2-13 


82 


36 


42-1 


51-9 


—64-5 


— 


— 5 


3 


u. 


225 


1958 


35S 




58 


37 


16 


46 


12 2 


+ 


1-71 


+ 3-43 


80 


21 


38-0 


14-7 


+ 34-7 


o-i 


— 11 


3 


0. 


98 


1127 






58 


37 


73 


10 


00 2 


+ 


1-33 


— 1-53 


80 


21 


42-5 


45-7 


+ 34-9 


1-3 


+ 23 


2 


0. 


167 


1537 


359 


6-7 


5 59 


59 


28 


56 


53 4 


— 


0-78 


+ 1-55 


72 


11 


23-3 


56-9 


—93-0 


— 


— 


6 


u. 


234 


2211 


3 CO 


8 


6 


5 


90 


46 


77 3 


— 


0-30 


+ 2-29 


74 


53 


45-1 


4-4 


—85-1 


— 


+ 5 


8 


u. 


243 


2348 


361 




3 


30 


82 


2 


65 2 


+ 


1-45 


— 1-21 


79 


32 


43-8 


51-3 


+ 33-8 


4-5 


+ 23 


o 


0. 


167 


153S 


362 




3 


32 


25 


41 


16 3 


+ 


1-78 


+ 3-41 


SO 


39 


17-3 


53-8 


+ 35-1 


— 


— 11 


6 


0. 


98 


1128 






3 


31 


96 


39 


40 2 


+ 


0-60 


+ 3-67 


80 


39 


16-6 


53-5 


+ 36-1 


1-3 


— 11 


7 


0. 


99 


1142 




7 


3 


31 


94 


39 


88 3 


— 


1-76 


+ 1-63 


SO 


39 


1S-7 


33-0 


— 69-2 


— 


— 5 


1 


u. 


225 


1959 


363 


8-9 


4 


6 


49 


47 


5 1 3 


— 


0-25 


+ 2-09 


7 2 


59 


53-4 


18-9 


—91-5 


— 


+ 6 





u. 


243 


2349 


364 


7 


4 


34 


50 


45 


80 •_> 


+ 


1-09 


+ 2-77 


79 


3 


30-7 


10-3 


+ 33-0 


1-1 


— 11 


5 


o. 


97 


1123 




7 


4 


35 


07 


8 


so ;; 


+ 


81 


— 4-40 


79 


3 


34-6 


40-3 


+ 33-9 


— 


+ 20 


4 


0. 


179 


1656 




7 


4 


31 


66 


27 


82 3 


— 


0-63 


— 0-91 


79 


3 


32-6 


22 -3 


— 71-6 


— 


+ 21 


9 


u. 


257 


2513 


365 


8-9 


6 


6 


35 


38 


80 •_» 


— 


0-79 


+ 3-11 


79 


16 


34-1 


26-7 


— 70-5 


4-4 


+ 22 


3 


u. 


160 


1487 


366 


7 


6 


18 


11 


14 


41 4 


— 


1-60 


+ 6-55 


78 


15 


6-3 


2-7 


— 73-0 


0-1 


+ 16 


7 


u. 


148 


1419 




7 


6 


18 


68 


41 


57 3 


— 


0-58 


+ 4-74 


7S 


15 


8-0 


0-6 


— 72-7 


— 


+ 20 


1 


u. 


155 


1457 




7-8 


6 


18 


43 


11 


11 2 


— 


• 58 


— 0-78 


78 


15 


6-4 


2-5 


— 73-8 


4-1 


+ 21 


8 


u. 


257 


2514 


367 


9 


7 


39 


18 


36 


3 1 4 


— 


1-03 


+ 1-92 


76 


12 


47 9 


9-1 


—79-9 


— 


— 1 


3 


u. 


234 


2212 


868 




7 


39 


37 


9 


20 2 


— 


1-51 


— 7-15 


82 


31 


38-0 


41-4 


+ 39-0 


1-6 


+ 20 


2 


0. 


18 1 


1077 




8-9 


7 


39 


65 


59 


76 3 


— 


3-03 


— 7-09 


82 


31 


43-1 


12-1 


+ 38-8 


— 


— 7 


8 


0. 


195. 


1753 


369 


7 


7 


58 


27 


8 


05 2 


+ 


1-54 


+ 3-S4 


82 


13 


40-2 


16-4 


+ 37-3 


1-6 


— 11 


9 


0. 


97 


1124 






7 


58 


7S 


19 


45 2 


— 


0-85 


+ 7-23 


82 


13 


37-4 


21-6 


— 63-1 


1.6 


+ 19 


9 


ü. 


155 


1458 


370 


8-9 


10 


22 


39 


2 


93 3 


— 


0-30. 


+ 2-68 


76 


57 


56-0 


10-7 


—78-9 


— 


+ 4 


2 


u. 


243 


2350 


371 


7-8 


10 


36 


76 


58 


90 2 


— 


0-64 


+ 5-55 


79 


42 


16-7 


16-2 


— 69-1 


10 5 


+ 20 


1 


ü. 


1 5 ."> 


1459 






10 


36 


85 


8 


57 2 


+ 


1-30 


— 0-95 


79 


42 


18-3 


21-0 


+ 340 


— 


+ 23 


3 


0. 


167 


1539 


372 




11 


7 


96 


9 


28 2 


+ 


2-64 


+ 7-75 


85 


44 


19-0 


4S.2 


+ 43-8 


0-3 


— 12 


7 


0. 


99 


1143 




8-9 


11 


5 


28 


13 


76 3 


— 


3-97 


+ 3-30 


85 


44 


18-3 


25-0 


—57-9 


2-9 


— 5 


9 


u. 


225 


1960 


373 




11 


12 


97 


22 


7 5 3 


+- 


1-53 


+ 2-79 


79 


14 


14-1 


52-7 


+ 33-2 


— 


— 11 


5 


o. 


98 


1 1 29 




8 


11 


13 


03 


45 


27 2 


— 


0-76 


+ 3-29 


79 


14 


13-3 


6-1 


— 70-6 


4-4 


+ 22 


2 


u. 


160 


1488 


374 




12 


53 


60 


7 


20 3 


+ 


3-65 


+ 28-61 


81 


49 


2-4 


46-0 


—57-2 


— 


+ 13 


6 


u. 


41 


532 






12 


53 


86 


2 


55 2 


+ 


1 -84 


+ 28 44 


84 


49 


5-2 


48-2 


—56-8 


— 


+ 13 


8 


u. 


42 


541 






12 


53 


54 


1 


Ol 4 


— 


1-40 


— 1-51 


84 


49 


2-2 


27 • 2 


+ 44-4 


2-5 


— 6 


9 


o. 


81 


981 


375 


6-7 


13 


40 


31 


33 


03 3 


— 


0-57 


— 0-53 


78 


6 


30-8 


23 2 


—74-3 


— 


+ 21 


9 


u. 


25 7 


2515 


376 


S-9 


15 


17 


59 


28 


19 3 


+ 


1-36 


+ 3-20 


81 


16 


24-1 


• 2 


+ 35-9 


— 


— 12 





0. 


97 


1125 




8-9 


15 


17 


57 


38 


37 3 


— 


0-71 


+ 8.29 


81 


16 


19 8 


9-0 


— 65-5 


1-4 


+ 17 


7 


ü. 


149 


1427 


377 


7-8 


15 


56 


83 


51 


75 1 


— 


1-93 


+ S-20 


80 


22 


20-1 


11-8 


—67-8 


— 


+ 16 


1 


u. 


148 


1420 






15 


57 


21 


18 


70 2 


— 


0-64 


+ 7-53 


80 


22 


22-0 


13-2 


— 67-6 


1-2 


+ 17 


6 


u. 


149 


1428 




8 


15 


56 


99 


5 


00 3 


— 


1-71 


+ 1-45 


80 


22 


22-0 


38 • 7 


— 70-0 


1-3 


— 5 


4 


u. 


225 


1901 


37S 


6-7 


16 


43 


32 


5 


33 3 


— 


• 60 


+ 5-77 


79 


43 


32-9 


20-9 


— 69-0 


1-1 


+ 22 


1 


u. 


155 


1460 




6 


16 


43 


55 


15 


43 3 


— 


0-76 


+ 3-65 


79 


43 


32-4 


20-7 


— 69-3 


1-1 


+ 22 


1 


ü. 


160 


14S9 


379 


5-6 


17 


14 


37 


31 


40 3 


+ 


5-99 


+ 48-82 


87 


16 


3-3 


— 


— 52-6 


4-4 


+ 16 


5 


u. 


49 


592 




6 


17 


15 


00 


28 


37 3 


+ 


6-95 


+ 48-39 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 




u. 


50 


603 




5 


17 


12 


65 


23 


93 3 


+ 


5 • 42 


+ 47-99 


8 7 


16 


7-7 


43-7 


— 52-9 


— 


+ 16 


'.) 


u. 


51 


625 






17 


14 


17 


24 


10 2 


— 


2-49 


— 2 -s.s 


87 


16 


5-5 


24-3 


+ 48-5 


— 


— 7 


3 


0. 


81 


982 






17 


14 


15 


14 


70 1 


+ 


4-36 


+ 10-25 


8 7 


16 


— 


— 


— 


— 


— 




0. 


97 


1126 






17 


14 


14 


12 


07 3 


+ 


6-25 


+ 9-92 


87 


16 


7 -5 


35-9 


+ 45-0 


0-3 


— 13 


1 


0. 


98 


1130 






17 


15 


42 


11 


40 3 


+ 


4-15 


+ 11-58 


87 


16 


8-6 


35-5 


+ 46-3 


— 


— 13 


2 


o: 


99 


1144 






17 


13 


53 


9 


78 5 


— 


1-05 


+ 13- 10 


8 7 


16 


6-8 


30-5 


—57 • 2 


1S-1 


— 13 


4 


u. 


100 


1165 






17 


14 


16 


53 


45 2 


+ 


5-36 


+ 10-03 


87 


16 


5-7 


11-7 


+ 46-0 


41-7 


— 13 


3 


0. 


102 


1167 






17 


13 


78 


2 


08 6 


— 


4-67 


4 16-25 


87 


16 


7-0 


36-7 


— 56-S 


18-1 


— 13- 


4 


u. 


102 


1181 






17 


13 


28 


51 


82 4 


+ 


4-30 


+ 16- 47 


87 


16 


9-3 


37-6 


+ 45-1 


— 


— 13- 


1 


0. 


103 


1183 






17 


14 


56 





93 3 


— 


4-40 


+ 16-66 


















1 . 


103 


1197 






17 


15 


58 


51 


45 4 


— 


7 ■ 77 


+ 20- 15 


87 


16 


7-8 


10-2 


— 55- 1 


0-3 


— 13- 


o 


u. 


107 


1224 






17 


1 1 


79 


39 


1 1 5 


+ 


2-66 


+ 20- öl 


87 


16 


7-2 


15-5 


—55-0 


0-4 


— 13- 





u. 


108 


1239 






17 


15-60 


45- 15 2 


+ 


5-02 


— 2-50 


S7 


16 


5-2 


5 5 * 4 


+ 45-3 


— 


+ 24-5 


0. 


167 


1540 



Schweres Beobachtungen von Circwm/polarsternen. 



103 



Nr. des 


o 
so 


Mittl. Reotaso. 


Mittel und 

Anzahl 


ri« 


Reduct. 


Mittl. Dcclin. 


bx 

c 

=3 


Refraot. 


K o duc. 


Reduct. 


B 


Sei 


i \v i ■ r 1 1 










i 


vUll. 










]\Jyr. 








Katalogs 


£3 


18: 


!8-0 


der Fäden 










1828-U 


V 








c 


Tag 


Nr. 






6 h 17' 


1 ll s 44 


41 s 45 2 




18 


ä 67 


— 10 


'23 


87« 


16' 


6"3 


31 ' : 5 


+ 45 r 




— 10 


'2 


0. 


207 


1819 




5-6 


17 


14-23 


23-40 1 


— 


6 


23 


+ 4 


87 


87 


16 


5-4 


6-8 


—55-0 


; 3 


— 


1 


V. 


225 


1962 


380 


8-9 


23 


19-70 


0-11 3 


— 





34 


+ 2 


79 


77 


8 


32-9 


46-5 


—78-4 


— 


+ 4 


8 


u. 


243 


2351 


381 




25 


8-14 


11-65 4 


+ 


4 


87 


+ 37 


48 


85 


58 


2 1 • 5 


5-1 


— 55- 1 


— 


+ 11 


6 


u. 


41 


533 






25 


6-87 


6-10 2 


+ 


2 


49 


+ 37 


25 


85 


58 


27-9 


10-7 


—54-6 


— 


+ 11 


8 


u. 


42 


542 


382 


9 


25 


40-93 


11-85 3 


— 





76 


+ 4 


61 


81 


6 


13-1 


58-6 


—66-0 


1-4 


+ 21 


9 


U. 


100 


1490 


383 


7-8 


25 


50-29 


46-07 4 


— 


1 


54 


+ 7 


01 


78 


15 


13-0 


11-1 


—73-0 


— 


+ 14 


9 


u. 


148 


1421 




8 


25 


50-71 


13-13 5 


— 





48 


+ 6 


44 


78 


15 


13-4 


14-0 


—72-9 


4-1 


+ 16 


4 


u. 


149 


1429 


384 


7-8 


26 


52 • 63 


19-40 1 


+ 18 


30 


+ 29 


03 


89 


3 


34-9 


1-7 


+ 48-1 


1-2 


— 13 


7 


0. 


98 


1 132 






26 


52-55 


20-60 1 


+ 12 


17 


+ 31 


49 


89 


3 


34-4 


o-i 


+ 49-5 


1-2 


— 13 


9 


0. 


99 


1146 


385 


7-8 


27 


28-30 


24-07 2 


— 


1 


53 


+ 7 


01 


78 


10 


51-3 


50-3 


— 73-3 


0-5 


+ 14 


8 


u. 


148 


1122 




8 


27 


28-86 


51-27 2 


— 





48 


+ 6 


45 


78 


10 


52-7 


49-5 


— 73-1 


— 


+ 16 


3 


u. 


1411 


1430 


386 


S-9 


30 


47-30 


5-20 1 


— 





87 


+ 11 


35 


83 


13 


28-9 


20-6 


—61-2 


7-2 


+ 16 


7 


u. 


149 


1432 




9 


30 


47-97 


43-64 3 


— 


2 


77 


+ 5 


10 


83 


13 


34-9 


26-4 


—59-8 


1-8 


+ 10 


1 


u. 


250 


2461 


387 


8 


33 


30-62 


38-50 1 


+ 


2 


49 


+ 3 


73 


83 


12 


53-4 


29-3 


+ 38-9 


1-S 


— 13 





0. 


98 


1133 




8 


33 


31-08 


48-85 2 


— 





86 


+ 11 


47 


83 


12 


54-8 


46-9 


— 61-3 


7-2 


+ 16 


4 


u. 


149 


1431 


* 


8 


33 


30-72 


26-32 1 


— 


2 


77 


+ 5 


17 


83 


12 










+ 9 


9 


u. 


250 


2462 


3SS 


8-9 


37 


21-03 


12-86 3 


— 





46 


+ 


25 


75 


37 


21-9 


22-1 


—81-7 


— 


+ 21 


5 


u. 


257 


2516 


389 


8 


38 


7-06 


30-30 3 


— 





90 


+ 2 


87 


75 


8 


54 - 5 


51 -5 


—83 • 1 


— 


+ 26 


1 


u. 


261 


2558 


390 




38 


48-16 


10-50 1 


+ 


2 


57 


+ 20 


95 


82 


40 


42 5 


35-5 


— 61-9 


— 


+ s 


9 


u. 


41 


534 






38 


46-41 


3-20 3 


+ 


1 


35 


+ 20 


83 


82 


40 


43-5 


35-6 


— 61-2 


— 


+ 9 


1 


u. 


42 


543 






38 


47-11 


3-98 3 


— 


1 


48 


+ 5 


91 


82 


40 


46-5 


26-9 


— 62-3 


1-7 


+ 23 


6 


u. 


162 


1505 


391 


9 


39 


51-37 


39-00 1 


— 





76 


+ 3 


42 


80 


46 


36-3 


34-4 


— 66-5 


5-2 


+ 13 


6 


u. 


255 


2501 


392 


9 


40 


34-13 


15-40 2 


— 


5 


55 


+ 25 


53 


86 


38 


34-5 


22-6 


—54-4 


8-1 


+ 14 


! 


u. 


148 


1424 




9 


40 


32-66 


9-50 1 


— 


3 


34 


— 12 


33 


86 


38 


34-5 


41-4 


+ 45 • 4 


14-8 


+ 22 


5 


0. 


181 


1680 


393 


7-8 


40 


59T.4 


51-26 2 


— 





44 


+ o 


34 


75 


37 


47-7 


48-0 


—81-7 


0-1 


+ 21 


5 


u. 


257 


2517 


394 


7-8 


41 


3-01 


31-98 3 


— 





92 


— 2 


84 


75 


27 


26-9 


25-9 


—82 • 1 


3-4 


+ 26 


5 


u. 


261 


2559 


395 


8-9 


41 


3-33 


32-30 1 


— 





92 


— 2 


84 


75 


27 


40- 












u. 


261 


2560 


39G 


8 


41 


20-14 


27-78 1 


+ 


2 


71 


+ 3 


75 


83 


44 


41-9 


15-8 


+ 39-6 


0-2 


— 13 


;; 


0. 


98 


1134 






41 


20-U7 


1-52 3 


— 





99 


+ 7 


94 


83 


44 


42-9 


22-0 


—60-1 


0-2 


+ 21 


2 


u. 


15« 


1467 


397 




41 


23-47 


23-90 2 


+ 


3 


43 


+ 7 


85 


86 


41 


6-1 


38-2 


+ 45-6 


3-7 


— 14 





0. 


99 


1147 




7-8 


41 


22-35 


3-20 3 


— 


5 


61 


+ 26 


01 


86 


41 


6-4 


46-8 


— 54-3 


0-4 


+ U 


3 


u. 


148 


1423 




7-8 


41 


24-53 


1-40 2 


— 


3 


38 


— 12 


32 


86 


41 


5-0 


0-4 


+ 45-5 


3-5 


+ 22 


6 


0. 


181 


1679 


398 


7-8 


44 




— 


— 


1 


46 


— 




82 


41 














u. 


162 


1506 


399 




45 


18-40 


9-99 2 


— 





42 


+ 


45 


74 


41 


23-9 


27-0 


—84-3 


0-8 


+ 21 


4 


u. 


257 


2518 


400 


6-7 


40 


16- GS 


4-80 4 


— 





25 


+ 6 


79 


78 


59 


59-6 


53-7 


—70-4 


— 


+ 16 


3 


u. 


152 


1449 






46 


16-14 


0-46 3 


— 





59 


+ 4 


67 


78 


59 


59-5 


50-4 


—71-0 


— 


+ 20 


1 


u. 


158 


146S 




7 


46 


17-00 


56-22 4 


— 


1 


31 


— 1 


98 


78 


59 


58-2 


44-6 


—71-2 


1-2 


+ 26 





u. 


258 


2519 


401 




48 


40*26 


50-03 3 


+ 


1 


90 


+ 2 


43 


81 


8 


9-3 


46-4 


+ 35-9 


— 


— 13 





0. 


98 


1135 






48 


40-23 


59-93 4 


— 





58 


+ 9 


26 


81 


8 


10-1 


2-7 


—66-0 


1-4 


+ 14 


8 


u. 


149 


1433 


402 




51 


49-07 


20 02 3 


— 





76 


— 1 


75 


72 


55 


58-6 


3-9 


—91-1 


0-1 


+ 25 


9 


u. 


259 


2538 


403 




52 


20-00 


28-28 3 


+ 


1 


32 


4- 2 


71 


81 


32 


29-5 


8-6 


+ 37-5 


1-5 


— 15 


1 


0. 


99 


1118 






52 


20-69 


15-54 4 


+ 


1 


68 


+ 4 


15 


81 


32 


33-0 


15-6 


+ 37-1 


5-8 


— 13 


9 


0. 


102 


1169 


404 




52 


25 • 20 


20-50 1 


+ 


1 


55 


+ 3 


83 


80 


54 


25-5 


15-0 


+ 36-3 


12-0 


— 13 


8 


0. 


102 


1170 






52 


26-08 


45-90 3 


— 





56 


+ 9 


12 


80 


54 


25-3 


17-4 


— 66-6 


— 


+ 14 


5 


u. 


149 


i i:;i 


405 


7 


53 


50-74 


40-40 4 


— 


o- 


37 


+ 2 


07 


72 


4 


46-3 


s-i 


—91-5 


2-7 


+ 12 


4 


u. 


254 


2493 


406 




54 


8-87 


0-10 2 


+ 


2- 


63 


+ 6 


32 


84 


30 


48-2 


29-9 


+ 41-6 


S-7 


— 14 


6 


0. 


102 


1171 






54 


9-75 


19-51 4 


— 


1- 


30 


+ 14 


99 


84 


30 


49-0 


41-1 


—58-2 


9-0 


+ 15 


1 


u. 


150 


1437 


407 


5 


54 


21-12 


59-90 1 


+ 


1- 


68 


+ 16 


19 


82 


42 


47-2 


32-7 


+ 37-3 


1-7 


— 21 


1 


0. 


2 


31 






54 


22 • 54 


34-30 9 


+ 


2- 


11 


+ 2 


47 


82 


42 


45-4 


20-3 


+ 38-3 


— 


— 13 


2 


0. 


96 


1122 






54 


22 '42 


31-39 3 


+ 


2 


33 


+ 2 


80 


82 


42 


45-3 


20-6 


+ 38-2 


— 


— 13 


5 


0. 


98 


1136 






54 


22-57 


29-64 4 


+ 


1- 


54 


+ 3 


10 


82 


42 


45-6 


19-8 


+ 39-4 


— 


— 13 


6 


0. 


99 


1149 






54 


21-93 


15-91 3 


+ 


1- 


96 


+ 4 


74 


82 


42 


45-1 


20-5 


+ 38-9 


— 


— 14 


3 


0. 


102 


1168 






54 


21-63 


14-46 6 


+ 


1- 


57 


+ 4 


91 


82 


42 


47-2 


30-6 


+ 38-2 


6-7 


— 14 


3 


0. 


103 


1184 






54 


22 • 02 


17-30 5 


— 


1- 


64 


+ 4 


99 


82 


42 


44-d 


5-1 


—65-1 


1-6 


— 14 


1 


u. 


103 


1198 






54 


21-82 


10-46 5 


+ 


2" 


00 


+ 5 


41 


82 


42 


46-7 


24-7 


+ 38-1 


1-7 


— 14 


1 


0. 


105 


1201 






54 


22-96 


7-48 9 


+ 


l- 


20 


+ 7 


07 


82 


42 


47-3 


22-8 


+ 38-9 


— 


— 14 


4 


0. 


106 


1212 






54 


21-71 


1-79 6 


+ 


o- 


95 


+ 6 


49 


82 


42 


45-7 


6-2 


— 64-4 


1-7 


— 14 


4 


u. 


108 


1240 






54 


21-69 


14-10 3 


+ 


o- 


23 


+ 9 


93 


82 


42 


46-0 


3-6 


—65-1 


— 


— 12 


5 


u. 


123 


1322 




5-6 


54 


22-00 


6-62 3 


— 


o- 


52 


+ 10 


56 














+ 17 





u. 


152 


1450 






54 


21-49 


3-24 4 


— 


o- 


81 


+ 7 


46 


82 


42 


45-0 


29-3 


—64-6 


— 


+ 20 


3 


u. 


158 


1469 






54 


21 -80 


50-27 3 


— 





81 


+ 7 


11 


82 


42 


48-8 


36-7 


—62 • 5 


6-7 


+ 20 


6 


u. 


160 


1492 






54 


22-19 


30-10 1 


— 


1 


76 


+ 2 


25 














+ 23 


5 


u. 


164 


1524 






54 


22-06 


58-45 7 


— 


2 


42 


+ 1 


26 


82 


42 


46-4 


26-1 


— 62-.S 


1-7 


+ 23 


9 


IL 


167 


1530 






54 


21-70 


50-54 8 


+ 


2 


06 


+ 1 


17 


82 


42 


45-7 


49-7 


+ 38-3 


6-7 


+ 24 





0. 


167 


1542 






54 


21- 15 


33-92 4 


— 


6 


99 


— 4 


67 


82 


42 


46-3 


22 ' 2 


+ 38-1 


6-6 


— 8 


o 


0. 


207 


1820 







54 


22-11 


27-57 6 


— 


2 


25 


+ 1 


56 


82 


42 


45-9 


2-9 


— 64-6 


6-7 


— 5 


7 


u. 


226 


1986 


408 




54 


31-20 


17-45 2 


— 





34 


+ 8 


81 


81 


15 


59-6 


50-6 


—65-6 


1-4 


+ 10 





u. 


152 


1451 






54 


31-80 


1-33 3 


— 





69 


+ 5 


93 


81 


16 


2-3 


47-9 


—65-8 


0-1 


+ 20- 


:; 


u. 


160 


1493 


409 


8 


54 


49-76 


27-61 4 


— 





90 


— 1 


02 


73 


35 


33-2 


35-0 


—86-9 


— 


+ 25- 


i 


u. 


258 


2520 


410 


9 


56 


31-50 


21-23 4 


— 


0-35 


+ 1-98 


70 


46 


57-9 


22-0 


—96-3 


o-i 


+ 12-3 


u. 


254 


2494 



104 



Wilhelm Oeltzen. 





Nr. des 




Mittl. Rectasc. 


Mittel und 


Corr. 


Rcduct. 


Mittl. Declin. 


bo 


Refraet. 


Keduc. 


Reduct. 


p 


Seh 


\v e r d 




vatalog- 


o 


182 


8-0 


der Fäden 




1S28-0 


03 


Wer. 


=3 


Tag 


Nr. 




411 




6 1 ' 5G m 


42 s 21 


3 S 84 3 


— S 3S 


+ 7H3 


78° 


10' 


59 v 8 


0-5 


— 73 "3 


l v 


+ 13 : 6 


u. 


149 


1435 








56 


42-15 


59-20 3 


—0-62 


+ 7-02 


78 


10 


59-5 


58-3 


— 72-7 


— 


4-13-9 


ü. 


150 


1438 




412 




57 


58-87 


42-60 2 


—0-58 


+ 5-25 


79 


24 


18-8 


10-5 


— 70-1 


1-1 


4-19-5 


II. 


158 


1470 








57 


59 • 09 


36-11 3 


—0-54 


+ 5 13 


79 


24 


18-2 


9-0 


— 70-5 


— 


4-19-7 


ü. 


159 


1478 




413 


7 


58 


51-23 


46-08 3 


— 1-49 


+ 7-89 


78 


33 


13-7 


14-3 


— 72-3 


— 


4-11-7 


u. 


148 


1425 








58 


51-89 


13-28 3 


—0-40 


+ 7-39 


78 


33 


15-0 


13-8 


— 72-3 


— 


4-13-5 


u. 


149 


1430 




414 


7 


59 


10-82 


40-08 4 


—3-10 


— 3-78 


75 


22 


55-8 


31-8 


+ 28-4 


o-i 


— 4-3 


(1. 


199 


1783 






7-8 


59 


12- G5 


50-59 3 


—0-98 


— 1-03 


75 


2 2 


55-2 


50-9 


— 81-3 


— 


4-25-6 


u. 


258 


252 1 




415 


9 


6 59 


56-37 


3-86 3 


+ 1-47 


+ 2-75 


82 


18 


53-5 


28-4 


+ 38-8 


— 


— 13-7 


0. 


99 


1150 




41G 


7-8 


7 2 


55-07 


54-40 2 


+ 0-75 


— 2-28 


81 


13 


10-4 


35-4 


4- 36-0 


1-4 


4-0-4 


0. 


74 


875 








2 


55-29 


49-52 4 


+ 1-30 


+ 3-78 


81 


13 


10-8 


50-5 


4- 36-1 


1-4 


—14-4 


(>. 


103 


1185 






7-8 


2 


56-15 


1-57 5 


— 1-84 


+ 1-19 


81 


13 


12-5 


31-8 


— 68-1 


5-6 


— 5-6 


u. 


226 


1987 




417 


7-8 


3 


0-20 


27-62 3 


—2-31 


— 2-79 


69 


58 


0-5 


47-7 


4- 22-0 


o-i 


— 3-1 


0. 


199 


1784 




418 


9 


4 


7-15 


53-16 2 


—0-97 


+ 5-25 


83 





10-2 


59-0 


— 61-5 


0-2 


4-12-9 


u. 


255 


2502 




419 


8 


4 


29 • 42 


18-74 3 


— - 4l 


+ 2-45 


74 


9 


36-9 


49-4 


— 84-6 


— 


+ 12-1 


u. 


254 


2495 






8 


4 


28-07 


58-84 5 


—0-81 


— 1-52 


74 


9 


34-1 


37-5 


- 87-0 


3-1 


4-26-7 


u. 


259 


2539 




420 


8 


5 


43-44 


14-05 4 


—0-77 


— 1-40 


73 


23 


39-5 


43-2 


— 89-6 


0-7 


4-26-6 


u. 


259 


2Ä40 






8 


5 


44- 2G 


4-45 4 


—0-78 


— 3-01 


73 


23 


41-2 


50-6 


— 87-3 


114 


4-28-3 


u. 


265 


2607 




421 


8-9 


5 


50 • 64 


21-25 2 


—0-77 


— 1-10 


73 


23 


45-1 


5 1 • 2 


— S9-6 


6-1 


4-20-0 


u. 


259 


2541 






8 


5 


51-46 


11-65 1 


— - 78 


— 3-01 


73 


23 


45-0 


50-6 


— S7-2 


6-7 


4- 28 • 3 


u. 


265 


2008 




4 22 


7-8 


G 


51-22 


51-97 2 


— 0"2G 


+ 8-95 


77 


10 


39-2 


2S-5 


— 77-8 


1-0 


4-29-5 


LT. 


200 


2029 




423 


7-8 


7 


17-08 


46-03 3 


—3-02 


— 3-01 


74 


28 


9-4 


46-2 


4- 27-3 


o-i 


— 4-0 


(1. 


199 


1785 




424 


S 


9 


12-38 


12-111 2 


+ - 97 


— 3-00 


»3 


25 


51-1 


11-7 


4- 39-2 


0-2 


4- 0-4 


0. 


74 


870 








9 


12-83 


6-06 3 


+ 2-20 


+ 4-05 


83 


25 


48-2 


23-2 


+ 40-0 


— 


— 15-0 


o. 


102 


1172 




425 


8-9 


11 


43 • 40 


30-51 3 


— 0"G7 


-f 3-85 


79 


55 


7-3 


3-4 


— 68-5 


— 


4-12-4 


u. 


255 


2503 




4 20 


7-8 


11 


44-99 


33-11 4 


— 0"52 


+ 3-70 


77 


10 


29-7 


35-1 


— 75-6 


1-0 


+ 11-2 


u. 


251 


2490 




427 




12 


5-95 


1-80 3 


+ 1"57 


+ 3-20 


SO 


54 


44-5 


22-9 


+ 30-3 


— 


— 14-7 


0. 


102 


1173 






9 


12 


5-54 


42- IS 3 


— 0"55 


+ 5-52 


SO 


54 


47-5 


35-6 


— 07-0 


o-i 


4-19-0 


u. 


159 


1479 




428 


S 


12 


26-00 


39-18 4 


—0-22 


— 3-52 


74 


41 


55- 1 


51-3 


— 85-5 


— 


4-29-3 


u. 


266 


2030 




429 


7 


12 


38-29 


6-31 3 


— 2 - 59 


— 3-11 


71 


42 


3-6 


42-7 


-f 24-0 


o-i 


— 3-0 


(). 


199 


1786 




430 


6-7 


12 


53-61 


20-57 5 


—0 " 02 


_ 1-13 


68 


48 


11-2 


31-5 


— 100-6 


— 


4-26-3 


u. 


261 


2561 




431 




13 


18-02 


13-20 2 


+ l - 80 


+ 3-70 


82 


3 


2-8 


41-2 


4- 38-0 


1-5 


— 14-9 


0. 


102 


1174 








13 


17-46 


11-48 1 


+ 1-44 


+ 3-85 


82 


3 


3-7 


41-4 


4- 37-3 


— 


— 15-0 


o. 


105 


1186 




432 


7 


14 


34-69 


4-yO 4 


—0-71 


_ 1-02 


71 


50 


13-6 


22-0 


— 94-9 


— 


4-26-5 


u. 


259 


2542 




433 


8 


IG 


2 • 05 


50-95 3 


— 0"4S 


4- 2-94 


7 


8 


59-2 


5-8 


— 78-5 


— 


4-11-9 


u. 


254 


2497 






8 


IG 


1-87 


22-45 3 


— 0"92 


— 3-20 


70 


8 


58-7 


47-9 


— 78-7 


— 


4- 29 • 5 


u. 


265 


2009 




434 


8 


17 


16-40 


46-37 3 


— 1-40 


+ 20- 09 


86 


49 


32-3 


11-2 


— 53-6 


— 


4-14-7 


u. 


152 


1452 






8 


17 


15-06 


39-10 1 


— 1-59 


+ 19-10 


86 


49 


34-3 


9-4 


— 54-5 


0-3 


4-19-7 


u. 


159 


14.80 




435 


7 


17 


32 • 49 


1-39 5 


— 3-00 


_ 3-58 


73 


57 


27-9 


4-6 


4- 20-0 


o-i 


— 3-2 


0. 


199 


1787 




430 


7-8 


IS 


29-84 


32 -05 2 


— 0'8S 


+ 7-30 


79 


30 


3ö-S 


33-2 


— 097 


0-3 


4 15-6 


CT. 


157 


1404 






8 


18 


30-54 


0-70 2 


— 0-4G 


+ 5-91 


79 


30 


36-7 


32-9 


— 70-1 


4-5 


4-18-4 


V. 


159 


1481 




437 


8 


19 


0-87 


31-00 3 


— l'OO 


_ 1-35 


77 


7 


47-1 


37-4 


— 78-0 


o-i 


4-27-8 


u. 


259 


2543 






8 


19 


2-24 


23-03 3 


—0-99 


— 3-40 


77 


7 


44-2 


36-4 


— 76-1 


3-9 


4-27-8 


u. 


265 


2010 




138 


8 


19 


32-83 


21-72 3 


— 0-48 


4- 2-95 


75 


50 


17-7 


25-3 


— 79-2 


— 


4-11-6 


u. 


254 


2498 






7-8 


19 


52-70 


0-51 3 


— 0-95 


_ 1-59 


75 


56 


16-9 


9-7 


— 80-8 


— 


4-28-0 


u. 


201 


2502 




439 


9 


20 


54-12 


37-63 1 


— 1 • 38 


4- 8-10 


85 


5 


1-6 


49-0 


— 57-2 


2-5 


4-12-3 


u. 


255 


2504 




440 


8 


21 


35-20 


3-46 2 


—0-95 


4- 1- 19 


70 


27 


18-7 


11-2 


— 80-0 


o-i 


4-27-6 


u. 


259 


2514 




441 


8 


21 


37-41 


37-48 4 


+ 1-13 


_ 3-42 


84 


20 


10-0 


31-7 


4-40-5 


2-1 


4- 0-5 


0. 


74 


Ö77 






.8 


21 


38-50 


9-7(1 2 


— 2-11 


4- 5-85 


84 


20 


11-7 


55- 


— 58-1 


8-6 


4-22-8 


u. 


163 


1521 




442 


8-9 


22 


20-53 


42-37 3 


— 0-91 


— 2-81 


70 


10 


41-5 


32-0 


— 79-2 


0-9 


4-29-6 


u. 


264 


2590 




443 


9 


25 


59-29 


45-70 5 


— 0-74 


4- 4-55 


80 


55 


4-2 


58-4 


— 00-2 


— 


4-12-0 


u. 


255 


2505 




444 


8 


24 


12-55 


33-19 3 


— 1-00 


— 3-24 


77 


22 


30-S 


22-:; 


— 75-5 


0-1 


4-50- 1 


u. 


265 


2011 




4 4."i 


7 


25 


3-49 


52-98 3 


—0-31 


4- 2- is 


09 


43 


19-7 


1 9-3 


— 100-8 


— 


+ 11-2 


u. 


254 


2499 




44G 




25 


S-G6 


22-02 3 


—0-78 


4 10-87 


81 


45 


50-4 


1 2 • 8 


— 04-1 


— 


4-11-7 


u. 


1 50 


11. .9 






7 


25 


8-67 


53-29 4 


—0-27 


4-10-31 


81 


45 


50-0 


40-7 


— 64-0 


— 


4-13-3 


u. 


152 


1 155 




447 


8 


2G 


4-47 


4-79 3 


+ 1 • 23 


— 3-77 


84 


50 


47-0 


3-9 


4- 41-3 


— 


4- 1-8 





74 


878 






S 


26 


4-82 


t-78 3 


— 4-04 


+ 1-59 


8 1 


50 


40-7 


21-8 


- 59-3 


— 


4-2 1-2 


u 


171 


1580 




448 


S 


26 


11-18 


41- im 3 


— 1- 14 


— 1-23 


78 


37 


34-2 


20-3 


— 74-1 


o-i 


4-28-1 


u 


259 


2545 




449 


7 


27 


24-84 


46 -07 3 


—0-81 


_ 2-30 


74 


26 


35-7 


30-8 


— 84-6 


— 


4-29-5 


u 


204 


2591 




450 


7 


27 


25-88 


1-10 2 


+ 0-21 


+ 7-21 


80 


40 


29-1 


25-2 


— 67-5 


1-2 


4-14-6 


u 


60 


731 








27 


25-68 


40-17 3 


— 0-69 


4- 9-65 


80 


40 


20-0 


23-2 


— 66-5 


1-3 


4-11-2 


u 


150 


1410 






7 -8 


27 


25-52 


O-Gx ;i 


—0-40 


4- 6 -Kl 


80 


40 


29-6 


1 9 • 3 


— 67-6 


0-1 


4- 18-0 


1 


150 


1482 




451 




27 


34-81 


53-()(i 2 


-I-5-04 


4-39-89 


86 


9 


33-1 


25-9 


— 55-4 


— 


4- 2-0 


II 


46 


578 








27 


36-52 


47-90 3 


+ 4-81 


4-39-69 


80 


9 


34-0 


24-8 


- 54-8 


— 


4- 3-0 


u 


47 


582 






7 


2 7 


35-61 


26-26 3 


— 2-36 


4-20-34 


80 


9 


31-9 


11-5 


— 55-4 


— 


4-15-8 


u 


157 


14 05 








27 


34-72 


7-40 2 


— 1-30 


+ 17-02 


80 


9 


32-9 


10-0 


- 55-4 


0-3 


4-1S-0 


u 


158 


1471 






7 


27 


35-50 


9-19 2 


— 4-38 


4- 5-92 


80 


9 


31-9 


7-1 


- 55-8 


3-2 


4-23-8 


1 


107 


1533 




152 


7 


28 


44-00 


30-25 3 


—0-12 


4- 8-53 


79 


50 


3-4 


()• 1 


— 68-2 


1-2 


4-12-7 


u. 


152 


1454 






7 


28 


43 • 68 


18-28 _' 


— 1 • 00 


4- 2-23 


79 


56 


3-7 


50-7 


- 69-5 


— 


4-22-5 


u. 


107 


1534 




453 


7 


28 


57-83 


10-80 2 


— 0-00 


— 1-91 


70 


36 


42-0 


50 -0 


- 97-5 


5-4 


4- 28 • 9 


u. 


205 


2012 




454 


7 


29 


1-33 


27-95 3 


—0-03 


_ 0-78 


09 


33 


18-9 


35- 7 


— 103-6 




4-26-8 


ü. 


201 


2503 



Schwerd's Beobachtungen ran Circumpolarsternen. 



105 



Nr. des 


« 


Mittl. 


äectasc. 


Mittel und 






M ttl. Dcm'Hii. 


ZI 




Kedue. 






8j c h w e r d 


Kataloge 


:0 


18 


28-0 


Anzahl 
der Fäden 


Corr. 


Rcduct. 




1828-0 


3 

6 


Refract. 


Mer. 


Reduct. 




Tag | Nr. 


455 


7 


7 h 31'" 10 S 72 


9 £ 91 3 


+ S G5 


— 2 00 


Sil' 


17' 13 v 9 


38 r O 


+ 34 v 4 




+ l v l 


0. 


74 


879 






31 


10-04 


9-25 3 


— 2-15 


+ 1-05 


SO 


17 15-7 


2-0 


— 09-8 


— 


+ 23-5 


u. 


171 


15S1 


450 


8-9 


32 


40-12 


17-20 1 


— 1-17 


+ 0-02 


78 


2 51- 2 


3S-5 


— 73 -S 


— 


+ 20-5 


u. 


258 


2522 


457 




32 


59-08 


15-42 2 


— 11-50 


+ 7-01 


78 


8-5 


11-3 


— 73-2 


r-o 


+ 10-4 


u. 


150 


14 11 




7 -s 


32 


58-94 


35-34 3 


— 0-30 


+ 5-51 


78 


7-4 


5-0 


- 74-5 


0-1 


+ 17-0 


u. 


159 


1483 




7 


32 


59-17 


30-21 .i 


— 1-17 


+ 0-03 


78 


1-5 


59-9 


— 73-9 


1-0 


+ 2G-5 


u. 


258 


2523 


458 


9 


33 


4-33 


31-02 3 


— 0-09 


— 0-79 


71 


38 25-0 


33-4 


— 95-2 


—o-i 


+ 25-5 


u. 


261 


2501 


459 




33 


11-58 


41-20 4 


—0-71 


— 0-53 


72 


12 7-5 


17-3 


— 94-0 


2-7 


+ 20 -9 


u. 


259 


25 10 




7 


33 


1 2 • 25 


:;2 -92 ;; 


—0-72 


— 1-83 


72 


12 7-7 


10-8 


— 92-2 


0-1 


+ 29-2 


u. 


204 


2 59 2 


460 




34 


82-64 


t-00 2 


+ 3- 0s 


+ 28-05 


84 


31 21-9 


19-4 


— 58 - 7 


— 


+ 1-2 


u. 


40 


57 9 






34 


32-55 


57-20 1 


+ 3-39 


+ 27-87 


84 


31 23-0 


20- 1 


— 58-1 


— 


+ 1-0 


u. 


47 


583 






34 


32-36 


39-70 2 


+ 2-1 


+ 2-27 


Sl 


31 22-4 


0-o 


+ 42-2 


5-0 


— 14-8 


0. 


99 


1151 






34 


31-50 


24-10 2 


+ 2-10 


+ I ■ .'.;. 


84 


31 24-4 


8-8 


+ 40-9 


9-3 


— 1 G • 


0. 


103 


1 187 






34 


32-02 


14-60 3 


— 1-35 


+ 0-49 


84 


31 23-4 


2-5 


+ 39-8 


2"2 


— 1G-7 


0. 


108 


1220 






34 


31-70 


11-20 2 


+ 0-11 


+ G-95 


84 


31 21-7 


7-9 


+ 39-6 


9-1 


— 10-7 


0. 


110 


1250 






34 


32-21 


2-31 3 


— 2-13 


+ 0-97 


84 


31 25-S 


1-2 


— 57 -0 





+ 22 '2 


u. 


1G3 


1522 


4G2 


7-8 


35 


22 -00 


58-90 3 


— 0-31 


+ 5-02 


78 


4 57*7 


50-11 


— 74-3 


1-0 


+ 17-0 


u. 


1 59 


1 IS1 




8 


35 


21-12 


51-43 3 


— 1-08 


— 0-79 


78 


4 50-4 


t:;-7 


- 75-0 





+ 28;3 


u. 


259 


2547 




7*8 


35 


22-53 


12-92 3 


—1-06 


— 2-93 


78 


4 50-1 


39-0 


— 73-7 


— 


+ 30-8 


u. 


205 


2013 


4G3 


7 


35 


24-12 


50-73 3 


—0 • 09 


— 0-71 


71 


30 15-0 


21-0 


— 95-7 


0-7 


+ 27-4 


u. 


201 


2565" 


404 


8 


3G 


2 1 • 68 


21 -IG 1 


+ 0-81 


— 2-51 


82 


9 54-0 


17-2 


+ 37-4 


1-6 


+ 1-0 


0. 


74 


SSO 






30 


21-93 


2-10 2 


— 0-50 


+ 8-73 


82 


9 5 1 ■ 2 


10-7 


— 03-8 


o-i 


+ 17-4 


u. 


158 


1 173 




8-9 


30 


•22-:.'.) 


20-93 2 


+ 0-37 


— 0-51 


82 


9 52-6 


13-8 


f 37-9 


1-5 


+ 32-4 


0. 


208 


2650 


4G5 




37 


20-94 


20-53 3 


— 1-97 


+ 1-40 


79 


öö 43*5 


31-2 


— 70-9 


— 


+ 23-2 


u. 


170 


1507 






37 


19-89 


1 S • 1 9 5 


— 2-o<; 


+ 1-27 


79 


55 43'0 


31-9 


— 70-G 


1- 1 


+ 23-4 


u. 


171 


1582 


466 


7 


37 


5 t • 5 1 


12-01 4 


—0-71 


— 1-07 


7 2 


6 45-2 


IS-'J 


- 92-5 





+ 29-5 


u. 


2G4 


2593 


4G7 


8-9 


39 


45-04 


14-80 2 


— 0-90 


— 0-48 


75 


53 16-6 


41-1 


— 81-8 


0-G 


+ 27-9 


u. 


259 


2548 


4G8 


9 


40 


.",1 -87 


12-21 5 


— 1-10 


— 2-84 


78 


43 :;7-l 


1 s • 2 


— 72-0 


— 


+ 31-2 


u. 


265 


261 1 


409 




41 


6-86 


40-83 1 


—0-54 


+ 8-97 


82 


13 lo-9 


27-0 


— 03-0 





+ 10-9 


u. 


1 58 


1 172 


470 


8 


41 


17-45 


10-82 4 


+ 0-73 


— 2-32 


81 


31 8-8 


32-0 


+ 30-5 


1-4 


+ 1-1 


0. 


74 


881 


471 


8 


43 


43-25 


13- In 2 


+ 1-15 


— 3-52 


Sl 


30 38-0 


50-7 


+ lo -s 





+ l'l 


0. 


74 


882 






43 


44-57 


52-35 2 


+ 2- 10 


+ 1-83 


84 


30 30-7 


11-5 


+ 42-3 


2- 2 


— 14-9 


0. 


99 


1152 


472 


9 


43 


55-30 


21-72 2 


—0-74 


— 0-24 


73 


44-0 


48-3 


— 90-8 


0-7 


+ 27-2 


u. 


259 


25 19 


473 


8-9 


40 


15-41 


5-27 3 


— 1-05 


— 2-41 


7 s 


7 17-1 


59 • 4 


— 73-0 


— 


+ 31- 3 


ü. 


265 


2015 


471 


7 


40 


51-03 


17-99 3 


—0-72 


— 0-43 


72 


15 29-3 


34-5 


- 92-9 


0-1 


+ 27-8 


u. 


201 


2500 


47.". 


8 


47 


35-18 


34-95 2 


+ 0-98 


— 3-03 


s.l 


3G 5-2 


24-5 


+ 39-5 





+ 1-2 


0. 


74 


883 






47 


34-93 


24-82 3 


+ 2-32 


+ 3-84 


83 


30 0-1 


43'3 


+ 39-4 





— 10-0 


0. 


105 


1203 


47G 














87 


30 


30-5 








ü. 


Gl 


749 


477 


9 


48 


1 5-41 


45-12 3 


+ 0-47 


— 4-53 


79 


19 20 -9 


0-1 


— 71-9 


— 


+ 32-7 


u. 


270 


2072 


478 


9 


49 


;;i -23 


33-95 2 


+ 0-4S 


— 4*55 


79 


59 58-0 


48-2 


— 71-5 


11-5 


+ 32-8 


u. 


270 


2073 


478a 


9 


49 


33-28 


33-00 1 


+ 0-48 


l ■ 55 


79 


59 40-0 


18-2 


- 71-5 


28-9 


+ 32-8 


u. 


270 


267 1 


479 


8 


49 


45-95 


15-11 4 


— 0-07 


- 0-05 


71 


44 4 7- 2 


55-0 


- 95-8 


— 


+ 28-0 


u. 


259 


2550 


4SI) 


G 


50 


23-41 


9-0 1 


+ 0-23 


4-12-28 


82 


50 18-8 


9 ■ S 


+ 38-6 


1-7 


— 27-9 


o. 


1 


1 






50 


23-33 


4-9 1 


+ l • SO 


+ 13-2S 


82 


50 20-3 


11-9 


+ 37-7 


1-7 


— 27 -G 


0. 


2 


33 






50 


23-07 


2-00 1 


+ 2-99 


+ 21-77 


82 


56 18-5 


22-3 


— 02-0 





— 1-8 


u. 


46 


5 SO 






50 


24-38 


55-95 2 


+ 2-07 


+ 21-07 


82 


5G 19-4 


22-3 


— Ol 4 





— 1-5 


U. 


47 


584 




G 


50 


23-89 


23-53 3 


+ 0-89 


- 2-75 


82 


5G 17-3 


37 -3 


+ 38-7 


— 


+ 1-3 


0. 


74 


884 






50 


25-17 


34-08 4 


+ 1-04 


+ 1-1 


82 


50 18-1 


52 ■ 9 


< 39-9 


— 


— 14-7 


0. 


99 


1153a 






50 


24-05 


ls -so ;; 


+ 1 • 08 


+ 2 -SS 


82 


50 21-0 


59-1 


+ 38-7 





— 10-2 


I). 


103 


1188 






50 


2 1 -07 


15-24 4 


+ 2-11 


+ 3-37 


82 


5G 19-1 


57-0 


+ 38-5 


— 


— 10-4 


0. 


105 


1204 






50 


23-99 


11-78 3 


+ 1 ■ 30 


+ 3-70 














II. 


106 


1213 






50 


25-27 


24-32 4 


— 2-78 


+ 2-75 


82 


50 14-7 


59-2 


— G3-8 


— 


+ 19-3 


ü. 


170 


1508 


4M 


8 • 9 


50 


3 1 • 28 


51-78 2 


— 0-83 


- 1-55 


74 


50 49-5 


45 • 7 


— 83-4 


3-2 


+ 30-4 


u. 


204 


2594 


482 


9 


51 


20- 12 


38-45 4 


—0-04 


— 1-29 


70 


41 19-4 


27-0 


— 97-4 





+ 29-8 


u. 


265 


2G1G 


4S3 


9-0 


51 


34-89 


1-45 3. 


— 0-93 


— 0-42 


70 


G 13-7 


5-3 


— 80-3 


— 


+ 28 • 7 


u. 


201 


2507 


484 


8-9 


52 


18-78 


45-01 4 


—0-80 


— 0-79 


70 


19 38-2 


27-3 


— 78-5 





+ 29-4 


u. 


202 


2575 


4 s:, 


7 


52 


22-73 


58-80 3 


—0-71 


+ 0-57 


70 


12 11-3 


25-9 


— 99-5 


— 


+ 24-9 


u. 


258 


2524 


486 




53 


9-89 


49-00 3 


+ 3-02 


+ 10-00 


87 


27 42-9 


13-9 


+ 40-5 





— 17-5 


0. 


10G 


1 2 1 1 




8-9 


53 


11-45 


20-37 3 


— 1-83 


+ 28-52 


87 


27 40-9 


23-2 


— 53-4 


— 


+ 17-1 


u. 


159 


1485 


487 


8 


54 


53-55 


22-85 4 


—0 • 9 1 


+ 0-05 


70 


14 52-7 


45 • 4 


— 80-7 





+ 28-0 


U. 


259 


2551 


488 




55 


23-78 


49-20 3 


— 3-11 


+ 12-57 


80 


21 0-9 


39-4 


— 54-1 


— 


+ 21-G 


TL 


163 


1525 




9 


55 


21-91 


19-53 2 


—5-04 


+ 5*53 


80 


21 4-4 


37-0 


— 5 • 5 





+ 23-9 


u. 


171 


1583 


489 


8-9 


55 


24-04 


50-90 3 


—0-99 


— 0-G9 


70 


43 12-5 


0-4 


— 77-4 





+ 29-5 


u. 


262 


2576 


490 


5-6 


55 


34-35 


54-00 3 


—0-00 


— 0-93 


GS 


58 2-0 


18-4 


— 105 -JJ 


— 


+ 29-2 


u. 


2G4 


2595 




G 


55 


34-78 


33-23 9 


—0-29 


— 1-89 


08 


58 5-9 


13-5 


+ 21-5 





+ 30 ■ 9 


0. 


209 


2G70 


491 




50 


25-10 


5-70 1 


+ 3-32 


+ 8-87 


87 


13 47-9 


19-4 


+ 40-2 


0-3 


— 17-4 


0. 


106 


1215 


492 


8-9 


50 


30-25 


30-57 3 


+ 1-20 


— 3-80 


84 


59 8-4 


25-4 


+ 41-7 





+ 1-3 


0. 


74 


885 






50 


31-65 


39-73 2 


+ 2 • 30 


+ 1-33 


84 


59 7-4 


39-7 


+ 43-0 


0-2 


— 15-1 


0. 


99 


1153b 


493 




57 


40-87 


57-53 3 


+ 1-44 


+ 4-15 


7G 


15 55-7 


4-9 


— 81-4 


— 


+ 12-2 


u. 


05 


803 




6 


57 


40-30 


48-70 4 


—3 • 08 


— 3-03 


70 


15 57-6 


32-5 


+ 29-4 


— 


— 4-3 


0. 


208 


1821 




6 


57 


41-51 


42-28 


+ 0-22 


— 2-79 


70 


15 57'5 


55 1 


+ 29-9 


— 


+ 32-5 0. 


208 


2G52 



Denkschriften der matlicm.-iiaturw. Cl. X. Bd. Abhandl von Niclrtmitgl. 



100 



Wilhelm Oeltzen. 



Xi-. des 
Katalogs 


» 


Mittl. 1 

IS: 


lectase. 


Mitte] und 

Anzahl 
der Fäden 


Co 




Reduct. 


Mi 


ttl. Deelin. 


Zl! 


Refract. 


Eteduc. 

Mit. 


Reduct. 


| 


.Sei 


1 w e r '1 


»8-0 




1828-0 




Tag 


N, 


494 


9 


7 U 57 m 44 


5-2 


•20 "5 7 3 


— l s 03 


+ 


Ot 


_ . 

1 0- 


25 ! 55 


4 


47 


5 




78 


'3 




+ 26 


2 


U. 


258 


2525 


495 


8-9 


59 


7 


22 


36-37 3 


—0 


02 


+ 


21 


70 


24 4 


4 


56 


7 


— 


80 


3 





+ 28 





u. 


250 


2552 


4110 


8-9 


7 59 


15 


93 


42 -06 3 


— 1 


00 


— 


55 


70 


52 53 


7 


40 


9 


— 


70 


8 


o-i 


+ 29 


7 


IT. 


202 


2577 


407 


9 


s 


ii 


09 


■23-57 3 


— 1 


78 


+ 28 


91 


87 


20 21 


2 


58 


1 


— 


53 


4 


0.1 


+ 1 





U. 


159 


I ISO 


498 


9 





25 


19 


46-00 4 


— 1 


08 


— 1 


Ol 


78 


27 42 


n 


23 


9 


— 


73 


2 


— 


+ 31 


3 


u. 


204 


2500 


499 


7 


1 


14 


93 


15-39 3 


+ 


21 


2 


47 


75 


20 21 


5 


20 


4 


+" 


28 


8 


o-i 


+ 32 


4 


0. 


208 


2053 


500 


8 


1 


55 


38 


4-52 4 


— 4 


04 


— 3 


5 5 


77 


29 28 


1 


1 


5 


+ 


31 





o-i 


— 4 


3 


(1. 


208 


1822 


501 


9 


4 


19 


56 


39 Ol 3 


—0 


Ol 


- 


72 


69 


33 28 





41 





— 


102 





— 


+ 29 


6 


u. 


204 


2507 


502 


7 


4 


42 


15 


■2 1 ■ 00 3 


+ 


44 


+ 19 


41 


85 


37 58 


9 


46 





+ 


42 


6 


— 


— 29 


9 


0. 


1 


2 






4 


44 


93 


50-00 1 


+ 4 


93 


+ 35 


SO 


85 


37 59 


8 


1 


S 


. — 


55 


8 


— 


— 6 


2 


u. 


41 


535 






4 


42 


85 


43-30 1 


+ 2 


75 


+ 35 


77 


85 


37 01 


1 


2 


3 


— 


55 


3 


— 


— 5 


9 


u. 


42 


544 






4 


13 


37 


32-30 1 


+ 1 


72 


+ 35 


59 


85 


37 02 





1 


8 


— 


54 


6 


— 


— 5 


2 


u. 


44 


505 






4 


45 


91 


-27-05 2 


+ 2 


20 


+ 36 


SO 


85 


37 50 


3 


59 


5 


— 


55 


3 


— 


— 4 


9 


u. 


45 


5 72 






4 


44 


53 


7 • 83 5 


+ 4 


0:; 


+ 35 


16 


85 


37 59 


4 


59 


8 


— 


56 


5 


— 


— 3 


9 


u. 


46 


581 






4 


4 2 


07 


50-50 2 


+ 4 


39 


+ 34 


99 


85 


37 00 


4 








— 


56 





— 


O 


6 


u. 


47 


585 




8 


4 


43 


72 


47-55 2 


+ 4 


67 


+ 15 


75 


85 


37 57 


8 


43 


4 


— 


58 


6 


0-2 


+ 13 


9 


u. 


65 


S04 






4 


43 


Ol 


43-69 3 


+ 1 


13 


— 4 


33 


85 


37 59 


3 


15 


2 


+ 


42 


7 


— 


+ 1 


4 


0. 


74 


886 






4 


43 


44 


36-24 4 


4- 


76 


+ 3 


75 


85 


37 59 


5 


36 


8 


+ 


42 


7 


3-0 


— 17 





1). 


103 


1189 






4 


44 


31 


32-42 3 


+ 3 


43 


+ 1 


51 


85 


37 58 


9 


33 


7 


+ 


42 


6 


— 


— 17 


4 


0. 


105 


1205 




8 


4 


43 


37 


40 -OS 4 


— 4 


70 


+ 5 


50 


85 


37 59 


5 


36 


8 


— 


58 


1 


2-8 


+ 23 


6 


u. 


171 


1584 






4 


46 


40 


15-1 5 2 


+ 


40 


— 


31 


85 


37 57 


5 


32 


7 


— 


59 


5 


0-4 


+ 24 


7 


u. 


ISO 


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9 


5 


g 


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85 


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25 


74 


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8 


45 


3 


— 


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8 


— 


+ 29 


2 


u. 


202 


2578 


504 


9 





26 


54 


47-75 2 


+ 1 


29 


+ 17 


93 


85 


40 29 


1 


13 


6 


— 


57 





— 


+ 12 


5 


u. 


Ol 


750 






6 


26 


14 


20-00 -2 


+ 1 


47 


1 


45 


85 


40 30 


8 


40 


9 


+ 


42 


9 


0-3 


+ 1 


3 


0. 


74 


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6 


27 


38 


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+ 3 


55 


+ 4 


53 


85 


40 29 





3 





+ 


42 


8 


— 


— 17 


4 


0. 


105 


1200 


505 


7 


6 


37 


53 


22-05 2 


+ 


49 


— 3 


00 


77 


30 13 


5 


2 





— 


79 


2 


3-8 


+ 33 


9 


ü. 


275 


27 15 


506 


7 


6 


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49 


7-87 3 


— 


Ol 


— 


05 


09 


27 24 


7 


38 


3 


— 


103 


1 


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5 


V. 


204 


2598 


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9 


9 


30 


16 


49-45 3 


— 


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09 


8 31 


2 


40 


5 


— 


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3 


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+ 29 


6 


u. 


204 


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9 


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— 1 


09 


— 


12 


78 


1 


6 


41 





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73 


9 


— 


+ 29 





u. 


202 


25 70 


509 




12 


42 


53 


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+ 


34 





05 


72 


50 52 


8 


54 





— 


94 


6 


— 


1 33 


4 


u. 


273 


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06 


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15 


9 





9 


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202 


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1 1 


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87 


+ 11 


05 


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54 41 


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40 


3 


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+ 10 


9 


u. 


59 


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9 


13 


12 


21 


41-03 3 


+ 


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+ 10 


87 


82 


54 42 


4 


35 


7 


— 


63 





1-7 


+ 11 


4 


r. 


61 


751 




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13 


11 


48 


1 1-06 3 


+ 


87 


2 


07 


82 


54 4 4 


7 


5 


9 


+ 


38 


7 


1-7 


+ 1 


8 


0. 


74 


888 


512 


7-8 


13 


53 


70 


12-80 1 


—0 


59 


— 


45 


09 


4 25 


4 


40 


5 


— 


104 


8 


— 


+ 29 


7 


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204 


2000 


513 


7 


14 


24 


27 


11-65 2 


+ 


26 


+ 11 


06 


82 


49 32 





23 


8 


+ 


38 


4 


— 


—30 


2 


0. 


1 


3 






14 


25 


12 


10-25 2 


+ 3 


08 


+ 21 


65 


82 


49 30 


1 


40 





— 


61 


8 


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•1 


ü. 


41 


530 






14 


21 


14 


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82 


49 33 


5 


42 


4 


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61 


1 


— 


— 7 


S 


f. 


42 


5 1 5 






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3 


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2 


f. 


44 


500 






14 


25 


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+ 1 


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+ 21 


43 


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49 31 


6 


39 





— 


61 


1 


— 


— 


9 


u. 


45 


573 




7 


14 


25 


26 


58-53 3 


+ 


86 


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54 


82 


49 27 


9 


20 


1 


— 


02 


8 


— 


+ 10 


8 


u. 


59 


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8 


14 


25 


09 


54-00 3 


+ 


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+ 10 


79 


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49 30 


5 


22 


5 


— 


03 


2 


— 


+ 11 


2 


r. 


Ol 


752 




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25 


07 


35-83 3 


+2 


84 


+ 8 


65 


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49 33 





25 


3 


— 


64 


5 


— 


+ 12 


2 


r. 


05 


805 




6 


14 


24 


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23-83 3 


+ 


86 





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49 28 


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2 


+ 


38 


5 


4-5 


+ 1 


7 


0. 


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SSO 




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14 


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21 


1 


— 


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1-6 


+ 15 


3 


u. 


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44 


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09 


53 9 





49 


7 


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21 


8 


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— 1 


9 


0. 


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+ 


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— 1 


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4 


50 


5 


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21 


8 


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S 


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9 


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+ 


79 


+ 11 


59 


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4 


1 


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1 


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+ 11 


3 


u. 


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7 


16 


32 


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15-80 3 


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2 


94 


75 


17 40 


4 


38 


7 


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3 


— 


+ 34 





u. 


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27 17 


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8 


IS 


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+ 1 


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+ 15 


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6 


57 


4 


— 


59 


3 


2'2 


+ 10 


7 


u. 


59 


720 




8 


18 


41 


90 


48-25 2 


+ 4 


45 


+ 11 


45 


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30 


2 


55 





— 


60 


9 


— 


+ 12 


1 


1 . 


65 


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18 


42 


19 


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+ 4 


90 


84 


30 10 


3 


4 9 





+ 


39 


7 


— 


— 18 


4 


0. 


112 


127 2 


5 1 8 


9-0 


19 


11 


90 


40-00 3 


—0 


82 


+ 


24 


74 


13 50 





52 


5 


— 


84 


9 


6-8 


+ 29 





u. 


202 


2581 


5 l '.i 




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21 


45 


20 ■ 1 1; 4 


—3 


18 


2 


78 


71 


13 4 


1 


39 


9 


+ 


20 


9 


— 


2 


7 


0. 


208 


1824 




7 


-20 


21 


51 


34-21 5 


+ 


25 


— 1 


17 


71 


13 6 


2 


44 





+ 


•27 





— 


— 4 


8 


0. 


215 


is 5 5 




7 


•20 


•21 


59 


40-70 -2 


—0 


81 


+ 


28 


74 


13 4 


3 





3 


— 


85 





0-1 


+ 29 


1- 


u. 


202 


2582 


520 


9 


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38 


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47-90 1 


—0 


30 


— 1 


78 


80 


15 48 





30 


4 


— 


70 


9 


4-S 


+ 33 


3 


ü. 


207 


2012a 


52 1 


S 


22 


3 


15 


2-38 4 


+ 


09 


2 


14 


81 


5 32 


4 


59 


9 


+ 


36 





5-0 


+ 2 


1 


0. 


74 


SOO 






2 "2 


3 


83 


45-31 3 


— 


00 


+ 2 


86 


81 


5 31 


3 


14 


3 


+ 


34 


9 


— 


— 17 


9 


0. 


112 


1273 




7-S 


•22 


4 


3S 


17-80 1 


— 


79 


+ 8 


07 


81 


5 35 





39 


2 


— 


66 


3 


12-3 


+ 14 


4 


u. 


162 


1509 


500 


9 


2 - 2 


22 


■16 


5-11 5 


+ 


29 


- 1 


92 


09 


32 20 


6 


37 


7 


— 


107 


S 


2-2 


+ 32 


9 


u. 


273 


2718 


523 


8-9 


23 


24 


04 


23-27 3 


+ 


08 





13 


Sl 


4 18 


5 


40 





+ 


30 





0-1 


+ 2 





0. 


74 


891 




8 


•23 


25 


10 


3S-80 1 


—0 


79 


+ s 


09 


Hl 


4 1 





23 


5 


— 


00 


4 


12-3 


+ 14 


2 


u. 


102 


I 5 1 


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1 


23 


55 


72 


1-37 4 


—0 


50 


2 


50 


73 


45 50 


9 


27 


1 


+ 


20 





— 


2 


s 


0. 


2111 


1839 


525 


8 


•25 


11 


05 


32-70 2 


+ 1 


5 


+ 22 


37 


80 


12 10 


3 


1 


8 


— 


55 


8 


— 


+ 10 


3 


u. 


59 


721 




8 


25 


9 


47 


31-35 4 


+ 4 


02 


2 


Ol 


SO 


12 19 


3 


51 


4 


+ 


44 


5 


3-1 


—12 


9 


II. 


94 


1 los 






'25 


9 


96 


50-15 4 


4-2 


45 


+ 4 


15 


86 


12 18 


4 


55 





+ 


44 


5 


3-1 


— IS 





1 1. 


106 


1217 






•25 


10 


•20 


5 1-51 3 


— 1 


95 


+ 5 


33 


86 


12 23 


1 


58 


9 


+ 


42 


6 


— 


— IS 


4 


0. 


108 


1227 




7-8 


25 


1 1 


49 


14-37 3 


■ 


10 


+ 20 


52 


86 


12 22 


1 


9 


7 


— 


55 


5 


— 


+ 14 


9 


u. 


102 


1508 


526 


9 


■25 


15 


52 


14-60 3 


+ 


65 


2 


49 


HO 


37 8 


6 


44 


6 


— 


70 


3 


— 


+ 34 


3 


u. 


269 


2654 


.") 2 7 


7 


25 


40-63 


53-29 4 


—2-00 


— 2-31 


70 


45 50-5 


29-5 


+ 


22-8 




- 1-8 


0. 


208 


1825 



Sckwerd's Beobachtungen von Circumpolarsternen. 



ur, 



Nr. des 

Katalogs 


o 

CO 


Mittl. Rectasc. 
1828-0 


Mittel und 

Anzahl 
der Fäden 


Coi 




Reduct. 


Mittl. Declin. 
1828-0 


fcu 

3 
CU 

^1 


Refract. 


Rcduc. 
Mer. 






o 


8 l- liw c r<] 




jhcducip. 


Tag 


Xr. 


527 


7-8 


8 h 25'" 46 s 80 


50 s 32 3 


+ 


20 


— l s 2 1 


70- 


45' 


5 1 '■' 7 


52 v 


+ 22 V S 




— 3' 


7 


O. 


215 


IS5 


528 


7-8 


27 


2 44 


27-32 4 


— 


80 


+ 0-5O 


73 


52 


|s -7 


4 5 • 5 


—80-0 


— 


+ 29 


2 


U. 


262 


2585 


529 


7 


27 


33 • 15 


20-98 1 


+ 


28 


+ 10-89 


83 


20 


52 ■ 5 


11-5 


+ 39-3 


— 


— 31 


5 


0. 


1 


4 






27 


33-83 


17-31 3 


+ 1 


94 


+ 11-23 


83 


20 


53-8 


17-1 


+ 3S-4 


— 


—31 


7 


0. 


2 


34 






27 


51- ig 


25-0(1 3 


+ 1 


42 


4- 2-23 














— 18 


7 


0. 


loc 


1219 


530 


S 


28 


54-27 


59-80 4 


— 


17 


— 2-50 


72 


59 


1 5 ■ 


2 1 • s 


1 25-7 


— 


2 


5 


0. 


210 


IS 10 


531 




29 


41-47 


17-35 2 


+ 


00 


4- 9-13 


80 


39 


1S-9 


17-9 


— 07-8 


0-1 


+ 8 


9 


u. 


59 


722 






29 


4 1 • 02 


7-33 3 


+ 1 


82 


— 1-24 


SO 


39 


1 9 ■ 2 


55-1 


+ 30-1 


— ■ 


— 12 





0. 


94 


1109 


53-2 




29 


47-28 


.",5-00 2 


+ 2 


01 


+ 3-00 


85 


20 


52-8 


38-6 


| 15- 1 


10-9 


— 18 





0. 


100 


1218 






29 


47' IN 


27-00 3 


— 1 


12 


4-5-04 


.4 5 


20 


53-2 


33-4 


+ 41 ■ 2 


2 6 


—18 


8 


0. 


112 


1271 


533 




30 


19-86 


7-57 1 


+ 


28 


4- 10-71 


83 


22 


53-2 


1 5 ■ 9 


4-39-3 


0-2 


—31 


8 


0. 


1 


5 






30 


20 • 1 1 


3 73 2 


+ 1 


90 


4-11-07 


83 


22 


51-1 


1 -1-0 


+ 38-4 


— 


—31 


9 


0. 


2 


35 






30 


18-83 


1-40 2 


+ 


27 


+ 11-42 


83 


22 


53-7 


46-9 


+ 38-9 


— 


—32 


1 


0. 


4 


75 






30 


21-00 


41-02 2 


+ 3 


41 


23-09 


83 


22 


5 1-1 


2 7 


— 60-6 


— 


— 11 





u. 


41 


557 






30 


2(1 -(12 


33-90 2 


+ 2 


01 


+ 23 -os 


83 


22 


55-5 


4-0 


—60-0 


— 


—10 


5 


u. 


42 


540 






30 


2 1 ■ 1 S 


23-25 1 


T-l 


19 


4-22-98 


83 


22 


51-9 


1-1 


— 59-2 


— 


— 10 





u. 


44 


507 






30 


20-0S 


10-30 2 


+ 1 


63 


4-22-95 


83 


22 


51-4 


0-9 


oo-o 


— 


— 9 


6 


u. 


45 


574 






30 


19-31 


9-57 3 


+ 1 


12 


+ 2-11 














—18 


5 


0. 


100 


1220 







30 


21-13 


44-07 3 


— 


15 


+ 12-28 


83 


22 


54-0 


41-5 


— 01-4 


0-2 


+ 14 


1 


u. 


100 


I 195 


534 


7 -8 


30 


28-42 


27-70 3 


+ 


75 


— 2-51 


81 


54 


5S-1 


is-o 


4-57-3 


— 


+ 2 


2 


0. 


74 


892 






30 


29-20 


41-60 2 


— 


86 


+ 9-82 


81 


5 1 


58-8 


5 1 • 2 


— 01-5 


1-5 


+ 13 





u. 


102 


1511 


535 


8 


32 


3-53 


41-05 4 


+ 


40 


+ 2-50 


74 


22 


23 5 


18-4 


-89-3 


— 


+ 34 


4 


u. 


2 73 


2719 


536 


8-9 


34 


22-3 1 


22-00 3 


+ 1 


00 


— 2-97 


83 


49 


39-1 


5 -8 


4 40-0 


— 


+ 2 


3 


0. 


74 


893 






34 


22-21 


3-09 3 


4- 2 


99 


+ 2-79 


83 


4 9 


39-4 


21*1 


+ 38-7 


1-9 


— 18 


5 


0. 


109 


124 4 






34 


22-83 


3-90 3 


—0 


S4 


+ 3-51 


83 


49 


39-5 


19-3 


. 38-9 


— 


— 18 


7 


0. 


112 


1275 




7-8 


34 


24-20 


33-70 2 


— 1 


22 


4- 15-02 


83 


49 


59-7 


44-8 


— CO-4 


18-4 


+ 13 


7 


u. 


102 


1 5 1 2 


537 




35 


54-10 


26-69 3 


-fO 


14 


4- 5-97 


78 


47 


2-2 


0-8 


+ 32-8 


0-1 


—31 


3 


(1. 


1 









35 


5 1-57 


23-92 5 


+ 1 


11 


4- 0-19 


7.s 


47 


3-8 


3 • 3 


+ 32-1 


— 


—31 


6 


0. 


2 


30 




8 


35 


54-21 


44-53 3 


— 4 


52 


— 4-02 


78 


47 


2-8 


32-8 


+ 52-S 


— 


2 


8 


0. 


20S 


1826 


538 


9 


30 


53-97 


10-05 4 


+ 


42 


— 2-08 


7 5 


2 


2S-2 


20-0 


87- 1 


— 


+ 34 


7 


u. 


273 


2720 


530 


7 


37 


50-28 


17-83 o 


+ 1 


22 


+ 16-90 


Sl 


50 


5 1 • S 


41-4 


58-5 


— 


+ 8 


9 


u. 


59 


723 






37 


50-53 


52-19 1 


—0 


30 


+ 3-81 


84 


50 


50 • 1 


34-5 


+ 111-6 


2 


—18 


S 


0. 


111. 


120 2 






37 


49 • 02 


43-87 5 


— 3 


94 


+ 7 • 20 


84 


50 


55-1 


32 8 


—59-8 


0-2 


+ 22 


3 


u. 


171 


1588 






37 


52-90 


19-03 3 


+ 


35 


+ 2-12 


8 1 


50 


53 ■ 


30-5 


— 01-3 


— 


+ 24 


4 


u. 


180 


1005 


540 




39 


29-92 


11-25 2 


— 


83 


+ 3-24 


83 


47 


20-0 


25-7 


+ 38-9 


17-8 


— 18 


8 


0. 


112 


1277 




9 


39 


29 -89 


39- IS 1 


— 1 


14 


+ 13-15 


83 


47 


28 - 2 


15-4 


—60-5 


— 


+ 13 


3 


u. 


102 


1513 


541 


S 


40 


40-60 


22-9N 5 


4-0 


39 


— 1-75 


73 


43 


38-8 


35 • 7 


— 91-6 


— 


+ 34 


7 


u. 


273 


272 1 


542 


8 


lu 


55-79 


55-05 5 


+ 


73 


— 2-21 


81 


4 2 


14-0 


36-7 


+ 36-9 


1-5 


+ 2 


5 


0. 


74 


894 






10 


50- lu 


7-33 4 


4 I 


43 


— 0-05 


81 


42 


14-5 


57-0 


+ 38-0 


5-9 


— 14 


6 


0. 


99 


1154 






40 


55-20 


45 -CO 1 


+ 1 


14 


+ 1-25 


















0. 


ldO 


1221 






40 


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42-40 2 


— 


87 


+ 1-78 


81 


42 


15-5 


57-3 


+ 30-1 


0-1 


— IS 





0. 


los 


1229 


543 


8 


41 


13-87 


43-05 2 


+ 1 


10 


4 15-39 


U 


IS 


39-5 


30-6 


— 59-7 


— 


+ S 


6 


u. 


59 


724 






41 


14-115 


26-27 3 


t3 


OO 


— 1-20 


Sl 


18 


38 -9 


I 2 ■ 8 


+ 40 7 


— 


— 14 





0. 


98 


1137 


544 




41 


22-02 


14-74 3 


+ 


17 


4- 0-41 


80 





20- 1 


17-7 


t-34-0 


— 


— 32 


2 


0. 


1 


7 




7 


41 


22-09 


9-31 5 


4-0 


10 


4- 88 


80 





19-3 


17-7 


+ 34-2 


— 


—32 





0. 


4 


70 


5 1 5 


8-9 


41 


55 -75 


34-99 2 


4-0 


74 


2-2 2 


Sl 


45 


21-0 


4 2-2 


(-37-0 


— 


+ 2 


4 


0. 


74 


895 






41 


30-53 


47-47 2 


4 1 


44 


— 0-67 


Sl 


45 


22-0 


0-6 


+ 38-1 


1-5 


-1 1 





0. 


99 


1155 


546 


9-0 


43 


28-9) 


11-29 5 


+ 


42 


— 1-78 


74 


53 


57 " 


5(1-7 


— S7-7 


— 


+ 35 


o 


ü. 


273 


2722 


547 


G 


41 


49-79 


40-95 2 


4-0 


21 


+ 7-55 


Sl 


30 


4-3 


0-4 


+ 36-6 


o-i 


— 32 





0. 


1 


8 




7 


44 


19-38 


55-53 2 


+ 


21 


+ 7-90 


81 


50 


o-o 


2-8 


, 36-2 


— 


—33 





n. 


4 


77 






44 


49-07 


27-28 2 


4-0 


18 


+ 9-42 


81 


30 


4-4 


2 • 5 


+ 55-5 


— 


— 33 





0. 


10 


172 


548 


8 


49 


19 -so 


2 0-05 2 


+ 2 


Ol 


4-30-81 


87 


35 


20-2 


5-6 


55- 1 


0-5 


+ s 


2 


u. 


59 


725 






49 


18-98 


57-80 2 


o 


15 


4- 7-07 


87 


35 


18-5 


58-5 


+ 44-8 


5-1 


— 19 


7 


o. 


112 


1270 


549 


8 


4 9 


38-35 


0-75 2 


4-1 


54 


+ 21-75 


85 


54 


4 7-2 


35-9 


—56-4 


02 


+ 7 


9 


u. 


59 


720 






49 


38-32 


40-95 2 


— 1 


82 


+ 20- 19 


85 


54 


47-0 


;,l •;; 


—56-2 


— 


+ 12 


5 


u. 


102 


1514 


550 


9 


49 


11-1 9 


52-10 3 


4-1 


43 


— 0-93 


Sl 


41 


19-9 


50-5 


+ 37-9 


— 


— 14 


5 


0. 


99 


1150 


551 


8 


49 


40-77 


36 24 5 


+ 


28 


+ 8-95 


83 


IS 


20-7 


20-7 


| 39-3 


— 


— 33 


3 


0. 


1 


9 




8-9 


49 


46-80 


3S-40 1 


2 


30 


— 7-50 


83 


18 


27-0 


17-1 


+ 39-5 


7-3 


+ 37 


7 


0. 


270 


2732 


552 


9 


51 


15-01 


12-48 3 


+ 


92 


— 1-15 


83 


2 


14-0 


1 3 • 2 


— 64-5 


— 


+ 35 


3 


u. 


269 


2658 




9 


51 


14-97 


099 4 


4-0 


82 


— 1-91 


83 


o 


111 


42-4 


— 03-2 


3-9 


+ 35 


8 


u. 


2 7 2 


2690 


553 


8-9 


51 


42-15 


24-00 4 


4-0 


38 


- 1-27 


72 


59 


8-5 


10 


- 94-2 


2-8 


+ 34 


9 


IT. 


27 5 


2725a 


554 


8-9 


53 


28-25 


17-00 2 


+ 


30 


+ 9-05 


83 


30 


36-4 


31-3 


+ 39-7 


0-2 


—34 


4 


0. 


1 


10 




9 


53 


30-10 


10-09 3 


o 


37 


+ 7-54 


83 


30 


35-5 


10-1 


— 61-4 


— 


+ 20 


8 


u. 


10S 


1545 


555 




53 


50 "35 


7-77 3 


+ 1 


19 


— 0-90 


79 


58 


30-2 


8-7 


+ 35-7 


— 


— 14 


2 


0. 


99 


1157 




7 


53 


56-36 


9-74 3 


—0 


55 


+ 8-74 


79 


58 


29-2 


27-2 


—69"- 2 


— 


+ 11 


2 


u. 


102 


1 5 1 5 


55C 


7 


54 


39-17 


53-15 2 


— 3 


60 


— 3-52 


75 


58 


5-9 


38-3 


2S • 3 


— 


— 


7 


o. 


200 


1818 


557 


8-9 


57 


23-01 


34-7 1 


+ 8 


13 


— 5-12 


87 


51 


58-0 


32-3 


+ 40-3 


5-6 


— 15 





0. 


98 


1140 




8 


57 


20-40 


55-00 1 


2 


23 


4- 15-40 


87 


51 


60-8 


53-5 


—53-7 


22-3 


+ 23 


3 


u. 


174 


1002 




8-9 


57 


22- 511 


53-35 2 


— 5 


94 


+ 14-83 


87 


51 


59-0 


.11, . - : 


—53-7 


— 


+ 23 


5 


u. 


175 


10151, 


558 


9 


58 


27 • 1 1 


40-33 2 


+ 2 


65 


— 1-74 


83 


24 


19-7 


54-0 


+ 39-4 


— 


—14 


3 


o. 


98 


1139 




8-9 


58 


27-04 


30-90 2 


—0-97 


+ 13-01 


83 


24 


20-2 


lo-i 


— 61-3 




+ 11-4 


u. 


162 


1516 



108 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. des 


(« 


Mittl. ßeotaso. 


Mittel und 

Anzahl 
der Fäden 


Corr. 


Redtict. 


Mittl. I 


eclin. 


u 
3 


Eefract. 


Reduc. 


Eeduct 


3 


S c li w e r d 


Katalogs 


O 


lS-28'0 




1828-0 


►J 


Mer. 


o 


Tag 


Nr. 


559 


9 


S h 59 m 23' 


99 


10*15 2 


+ l s 84 


+ 7 


63 


82o 


35' 


9 ''2 


5 r 3 


+ 37 ; 9 




— 34 ''0 


O. 


3 


70 


560 


8-9 


59 


46 


53 


37-72 4 


+ 0-61 


— 


87 


SO 


50 


7-2 


40-2 


—68-5 


— 


+- 35 ■ 5 


u. 


272 


2691 




8-9 


8 59 


45 


76 


33-90 3 


— 1-67 


— 4 


79 


80 


50 


10-9 


56-9 


+ 35-9 


— 


+ 38-1 


o. 


276 


2733 


501 


8 


9 <> 


3 


56 


57-74 4 


+ 0-37 


+ 4 


15 


84 


28 












0. 


1 


11 




7-8 





1 


31 


49-44 2 


+ 0-36 


f 2 


88 


84 


28 


4-7 


59-0 


+ 40-9 


— 


—35-2 


o. 


7 


122 


562 




1 


öl 


98 


43-40 2 


+ 2-81 


2 


53 


S5 


49 


58-5 


32-2 


+ 44-4 


2 v 9 


— 15-2 


o. 


99 


1 1 58 






1 


30 


85 


18-32 4 


— 1-76 


+ 2 


01 


85 


49 


59-9 


39-8 


+ 42-2 


3-0 


— 19-1 


0. 


108 


1230 


5G3 


9 


2 


7 


13 


58- 16 2 


+ 0-65 


— 


75 


81 


15 


50-4 


22 • 4 


—67-5 


0-1 


+ 35-6 


u. 


272 


2692 


564 




4 


5 5 


26 


22-50 2 


+ 6-34 


— 6 


69 


87 


12 


16-3 


42-5 


+ 46-2 


— 


— 12-4 


0. 


94 


1111 




8 


4 


56 


04 


27-70 3 


— 1-72 


4-12 


83 


87 


12 


17-1 


49-4 


—55-0 


0-3 


+ 23-0 


u. 


174 


1600 


565 


8 


7 


20- 


19 


16-69 5 


+ 0-33 


+ 7 


87 


83 


39 


57-7 


52-2 


+ 39-8 


— 


—34-3 


0. 


1 


12 




7 


7 


25 


91 


11-00 4 


+ 2-17 


+ s- 


37 


83 


39 


58-6 


54-1 


+ 39-4 


— 


— 34-9 


(1. 


3 


71 






7 


25 


55 


9-11 1 


+ 0-34 


+ 7- 


27 


83 


39 


59-9 


55-5 


+ 39-7 


— 


— 35-3 


(I. 


5 


105 


566 


9 


9 


34 


77 


24-98 4 


+ 1-11 


— 


39 


84 


35 


17-7 


43-8 


— 60-0 


2-3 


4-30-2 


u. 


272 


2693 


567 


9 


1 1 


26 


74 


21'.- 10 2 


—2-30 


+ 44 


71 


87 


55 


59-1 


29-9 


—53-6 


— 


+ 22-8 


u. 


174 


1 CO 1 


568 


5 


11 


47 


69 


35-28 3 


+ 1-72 


+ 6 


32 


82 


4 


24-4 


22-0 


+ 37-1 


— 


— 34-7 


o. 


3 


72 




5 


11 


47 


95 


55-50 2 


-fO-24 


+ o 


47 


82 


4 


21-9 


19-7 


+ 37-1 


— 


— 34-9 


o. 


4 


' 78 




5 


1 1 


48 


65 


32-53 3 


+ 0-27 


+ 7- 


02 


82 


4 


24-7 


22-6 


+ 37-4 


— 


— 35-3 


0. 


5 


106 




5 


11 


47 


3 1 


26-85 5 


+ 0-23 


+ 8- 


07 


82 


4 


24-2 


24-0 


+ 36-2 


— 


— 36-0 


o. 


10 


173 






U 


49 


24 


13-95 4 


+ 3-08 


+ 18 


07 


82 


4 


22-3 


44-4 


-63-6 


— 


— 18-1 


u. 


41 


538 






11 


48 


23 


7-20 3 


+ 1-94 


+ 1S 


06 


82 


4 


25-0 


47-4 


— 63-1 


— 


— 17-8 


u. 


42 


547 






11 


48- 


41 


5 5 -47 4 


+ 1-12 


+ IS 


06 


82 


4 


23-1 


41-8 


—62 • 2 


— 


— 17-0 


u. 


44 


568 






11 


49 


16 


50-35 2 


+ 1-56 


+ 18 


05 


82 


4 


2 1-7 


45-2 


— 63-1 


— 


— 16-8 


r. 


45 


575 






11 


48 


65 


15-90 4 


+ 2-23 


2 


59 


82 


4 


23-8 


58-6 


+ 38-2 


1-5 


— 11-5 


0. 


94 


1112 






11 


48- 


67 


0-57 3 


+ 1-52 


— 1 


71 


82 


4 


23-2 


0-5 


+ 38-6 


1-5 


— 14-4 


0. 


99 


1160 






11 


48 


88 


52-85 4 


+ 2-01 


— 1 


09 


82 


4 


23-4 


1-8 


+ 37-4 


— 


— 15-8 


o. 


101 


1166 




4 


11 


47 


86 


49-83 3 


— 1-50 


— 


59 


82 


4 


2 4 • 2 


2-7 


— 67-9 


13-9 


— 16-7 


u. 


102 


11S2 






11 


4S- 


46 


46*72 5 


+ 1 • 58 


— 


53 


82 


4 


23-9 


4-9 


+ 37-4 


1-6 


— 16-8 


0. 


103 


1195 






11 


47 


711 


33-60 1 


+ 0-95 


+ o 


67 














—18-6 


u. 


108 


1241 






11 


IS 


19 


32-33 7 


+ 2-35 


+ o 


74 


82 


4 


23-2 


6-9 


+ 36-4 


1-6 


— 18-5 


0. 


109 


1246 






11 


IS 


05 


33-05 6 


+ 0-94 


+ o 


Sl 
















u. 


109 


1255 






11 


IS 


43 


29-54 5 


+ 2 -02 


+ 1 


08 


82 


4 


25-0 


19 -s 


—65-8 


— 


— 19-0 


1". 


111 


1270 






11 


IS 


34 


31-54 5 


—0 • 62 


+ 1 


16 


82 


4 


23-8 


7-9 


4-36-5 


1-5 


— 19-1 


(). 


JU2 


1279 






11 


IS 


58 


28-75 


+ 1-44 


+ 1 


23 


82 


4 


25-0 


49-6 


—65-3 


o-i 


— 19-2 


ü. 


112 


1284 






11 


48 


67 


27-55 2 


+ 1-16 


+ 1 


35 
















ü. 


113 


1285 






11 


19 


21 


25-28 6 


+ 2-02 


+ 1 


51 
















u. 


114 


1286 






11 


48 


19 


26-20 6 


— 0-72 


+ 1 


58 
















(1. 


115 


1287 






11 


49 


97 


15-45 2 


+ 3-45 


+ 2 


09 
















V. 


1 17 


1290 






11 


48 


9 4 


5-62 5 


+ 2-02 


+ 2 


66 


82 


4 


21-7 


49-5 


— 64-6 


— 


—20 


o 


u. 


119 


1292 






11 


48 


17 


57-58 5 


+ 0-38 


+ 3 


19 


82 


4 


22 • 6 


6-9 


+ 36-3 


— 


—20 


6 


o. 


121 


129 7 






11 


48 


07 


47-92 9 


+ 0-06 


+ 3 


80 


82 


4 


22 • 8 


12-8 


-f-36-8 


6-2 


— 20 


8 


(1. 


123 


1306 






11 


IS 


31 


16-78 5 


+ 0-06 


+ 3 


85 


















u. 


123 


1323 






11 


48 


OS 


11-10 9 


+ 1-01 


+ 3 


95 


82 


4 


2 4-6 


15-1 


+ 36-4 


6 • 3 


— 20 


7 


0. 


12 1 


1324 






11 


49 


14 


12-33 7 


—0-21 


-1- 4 


17 


82 


4 


22-9 


49-7 


— 65 - 5 


0-1 


— 20 


8 


u. 


125 


1340 






11 


48 


45 


37-56 8 


+ 2-96 


+ 4 


24 


82 


4 


24-3 


15-2 


+ 35-7 


6-3 


— 20 


7 


0. 


126 


1341 






11 


17 


75 


40-75 2 


— 2-23 


+ 4 


31 


















u. 


126 


134 2 






11 


48 


00 


30-39 7 


+ 2-24 


+ 4 


70 


82 


4 


24-4 


9-7 


-+35-6 


o-i 


—20 


8 


o. 


128 


154 6 






11 


47 


83 


27-68 4 


+ 2-50 


+ i 


85 


82 


4 


25-2 


10-3 


+ 35-7 


— 


— 20 


8 


0. 


129 


1517 






11 


47 


89 


0-30 3 


+ 3-82 


+ ' 


35 


82 


4 


24-5 


9-5 


+ 35-0 


o-i 


— 19 


9 


0. 


131 


1351 






11 


49 


04 


50-14 5 


+ 2-42 


+ 7 


91 


82 


4 


24-8 


9- 1 


4-35-3 


— 


— 19 


6 


0. 


132 


1552 






11 


48 


21 


12-45 6 


+ 3-55 


+ 12 


27 


82 


4 


25-1 


10-3 


— 64-9 


— 


— 10 


3 


u 


146 


1 110 






11 


48 


20 


5-48 4 


—0-97 


+ 11 


25 


82 


4 


24-9 


19-7 


— 64-3 


— 


-1- 9 


5 


ü. 


161 


1 196 






11 


IS 


21 


22-68 6 


+ 1-86 


+ 1 


97 


82 


4 


■_' 1 • 5 


29 -s 


+ 37-0 


— 


+ 17 


7 


o. 


165 


1525 






11 


IS 


77 


23 -7S 9 


- --1-95 


+ 7 


97 


82 


4 


23-3 


10- 4 


— 64-9 


— 


+ 17 


8 


u. 


166 


1526 






11 


IS 


5 7 


35-33 9 


— 1-89 


+ 6 


89 


82 


4 


22-9 


8*8 


— 64-8 


— 


+ 19 


4 


u. 


1 68 


1546 






11 


4 6 


67 


51-70 3 


— 0-65 


+ 5 


65 


82 


4 


22-8 


21-7 


— 66-0 


1 1 • 


+ 21 


1 


ü. 


172 


1592 






11 


47 


89 


27-29 8 


+ 0-94 


+ 5 


26 


82 


4 


2 2 • 7 


50-7 


-I-36-8 


6-2 


+ 21 


4 


0. 


173 


1598 






11 


48 


97 


25-85 6 


— 1-02 


+ 4 


68 


82 


4 


23-0 


20-7 


— 65-8 


14-0 


+ 22 


1 


u. 


175 


1 6 1 6 






11 


48 


85 


21-99 3 


— 1-51 


-I- 4 


20 


82 


4 


23 -S 


14-1 


—66-7 


6-1 


+ 22 


5 


u. 


176 


1632 






11 


IS 


37 


16-45 5 


+ 1-15 


+ 3 


79 


82 


4 


2 1 • 8 


30-6 


+ 38 ■ 2 


6 • 2 


4 22 


9 


0. 


17s 


10 12 






11 


49 


50 


14-76 5 


+ 0-23 


+ 3 


35 


82 


4 


23-4 


7-8 


— 67-7 


— 


+ 23 


3 


r. 


ISO 


1604 






11 


48 


ST 


7-11 4 


+ 0-79 


+ 2 


89 


















u. 


181 


1009 






11 


IS 


SS 


2-12 6 


—2 • 82 


+ 1 


73 


82 


4 


2 1-1 


IS -5 


4-38-7 


— 


+ 24 


-j 


0. 


183 


I0S51. 






11 


48 


90 


5 5-16 3 


4-5-78 


+ o 


95 


82 


4 


22-9 


I-, • 5 


— 67-9 


— 


+ 24 


3 


ü. 


186 


1700 






11 


48 


•80 


19-45 4 


—4-00 


— 1 


00 


82 


4 


2 1 - o 


20-7 


+ 38-7 


— 


+ 24 


6 


0. 


190 


1701a 






11 


4 7 


61 


44 •*■_> 7 


-f 2 • 9 1 


o 


41 


82 


4 


22- 1 


19-3 


— 67-3 


13-8 


+ 24 


2 


u. 


19 1 


1705 






11 


19 


Ol 


15-07 3 


+ 3-39 


— 3 


03 


82 


4 


23-2 


6-8 


—66-0 


1-6 


+ 24 


o 


u. 


192 


17 10 






11 


47 


19 


1-97 6 


— 6-42 


— 5 


85 


82 


4 


25-.", 


ISMI 


+ 37-3 


o-i 


— 1 


9 


(1. 


209 


1S27 






11 


17 


•09 


0-71 9 


+ 4-39 


2 


05 


82 


4 


24- 1 


59-9 


+ 36-2 


6-2 


— 5 


8 


0. 


■_'■_' 


1899a 






11 


19 


• 28 


t • 16 5 


+ 2-16 


— 1 


61 
















II. 


221 


1922 






11 


4S-74 


41-22 5 


+ 1-99 


+ 0-21 














— 6-1 


o. 


229 


2013 



Schwerd's Beobachtungen von Circumpolarsiemen. 



109 



Nr. des 


OD 
cß 
OD 

:o 


Mittl. Rectasc. 


Mitte] und 
Anzahl 


Corr. 


Kuliii-t,. 


Mittl. Declin. 


SD 

a 

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269 


2671 


569 




14 


24- 16 


10-71 2 


+ 1-99 


+ 


7-09 


83 


7 


10-8 


7-5 


+ 38-6 


0-2 


— 35-1 


0. 


3 


73 






14 


25-03 


52-41 2 


+ 2-56 


— 


3-05 


83 


7 


9-5 


41-5 


+ 39-7 


0-1 


— 11-6 


o. 


94 


1113 


570 




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+ 1-10 


+ 


0-42 


84 


33 


7 -5 


13 -7 


— 60-1 


2-3 


4-36-2 


u. 


272 


2694 


571 




17 


40-05 


29-38 3 


+ 1-09 


+ 


0-51 


84 


30 


33 3 


59-6 


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4-36-2 


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272 


2695 


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18 


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+ 


0-59 


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29 


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— 60-2 


0-2 


4-36-1 


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272 


2696 


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8 


19 


26-19 


0-02 3 


4- 0-47 


+ 


10-87 


85 


15 


38-3 


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+ 42-1 


— 


—36-3 


0. 


5 


107 






19 


24-24 


59-03 1 


+ 0-43 


+ 


12-59 


85 


15 


38-8 


36-3 


+ 40-9 


1-4 


— 37-0 


0. 


10 


174 


574 


8 


19 


28-20 


13-72 2 


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7-78 


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6 


1-6 


59 • 2 


4- 40-0 


2-1 


—35-5 


0. 


3 


74 




8 


19 


27-67 


13-61 3 


+ 0-35 


+ 


7-97 


84 


6 


1-4 


57-1 


+ 40-0 


— 


— 35-7 


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79 


575 




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28-54 


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+ 6-78 


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22 


40-0 


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+ 46-5 


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1114 


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26-78 


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— 0-61 


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50-0 


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— 100-3 


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261 


2568 


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+ 0-43 


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0-3 


— 36-1 


o. 


4 


80 




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22 


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+ 0-40 


+ 


10-23 


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9 


49 1 


43 9 


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• 2 


—36-6 


0. 


5 


108 






22 


33-80 


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+ 0-42 


+ 


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85 


9 


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— 37-4 


0. 


10 


175 


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6 


26 


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6 


26 


23-83 


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5 1 


54-3 


30-0 


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0-1 


— 10-8 


0. 


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11 15 


579 


6 


26 


54-61 


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+ 0-75 


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1-02 


73 


1 


34-5 


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217 


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26 


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+ 0-99 


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1 


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17-98 4 


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5 


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1161 




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0. 


217 


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0. 


5 


110 




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11 


2-0 


4-4 


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—37-5 


0. 


10 


177 






37 


25-84 


38-47 3 


+ 1-37 




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81 


11 


1-8 


38 ■ 5 


4- 37-2 


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— 13-9 


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1162 


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44 


29-0 


1-8 


+ 31-8 


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0. 


220 


1900 


589 




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+ 0-23 


+ 


5-29 


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12 


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53-1 


+ 35-1 


5 ■ 1 


—37-7 


0. 


10 


178 




8-9 


39 


10-06 


37-90 2 


+ 2-04 




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81 


12 


45-9 


21-0 


+ 37-0 


1-4 


— 10-7 


0. 


94 


1117 


590 


6 


39 


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+ 0-44 


+ 


7 • 39 


84 


44 


9-3 


5-3 


+ 41-3 


— 


— 37-3 


0. 


5 


1 11 






39 


36-97 


36 -.70 4 


+ 0-19 


+ 


3-79 


84 


44 


8-3 


5 1 • S 


+ 40-7 


2-3 


— 21-9 


0. 


123 


1307 


591 


7-8 


40 


3-97 


17-88 2 


+ 2-72 


— 


1-57 


77 


25 


5-7 


41-1 


+ 30-1 


1-0 


— 4-5 


0. 


220 


1901 


592 


8 


40 


19-61 


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—38 • 


0. 


10 


179 




8-9 


40 


25-38 


53-87 3 


- 1-39 


+ 


14-67 


86 


39 


31-0 


5-8 


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— 


4-21-2 


u. 


174 


1605 




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40 


23-86 


50-0 3 


- 3-56 


+ 


13-23 


86 


39 


31-0 


9 7 


— 56 9 


3-6 


+ 21-8 


u. 


176 


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11 


25-4 


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— 2-4 


o. 


217 


1S73 




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11 


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4- 25-9 


— 


— 4-2 


o. 


223 


1926 


594 


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43 


4 


30 1 


+ 7-1 


(-142-0 


89 


39 


52 7 


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4- 48-4 


37-9 


— 39-0 


o. 


10 


188 






43 


44-7 


46 1 


+ 5-1 


+ 


57 -3 


89 


39 


56-2 


7-4 


4-49-0 


37 • 4 


—22 • 8 


0. 


123 


1316 




10 


43 


46 • 5 


15-7 1 


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+ 146-1 


89 


40 


1-6 


30-6 


— 50-5 


— 


4-21-5 


u. 


174 


1607 


595 


8-9 


43 


23-07 


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- 0-95 


+ 


3-81 


76 


51 


34-2 


26 • 7 


— 7S-6 


— 


4-20-1 


u. 


261 


2572 


596 


8-9 


44 






+ 1-82 






88 


43 


41-9 


32-2 


4- 478 


— 


—38-1 


o. 


5 


1 12 






44 


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— 3-60 


+ 


39-41 


88 


43 


41-4 


12-3 


— 52-2 


— 


4-21-3 


u. 


174 


1606 


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8-9 


46 


32 '37 


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+ 0-75 




1-76 


73 


13 


50-7 


28-4 


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0-7 


— 2-3 


0. 


217 


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598 


9 


48 


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- 0-59 


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2 ■ 65 


69 


51 


40-0 


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261 


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48 


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13-24 4 


— 0-52 


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2-08 


69 


36 


25-0 


39-3 


— 102-6 


— 


4-28-3 


u. 


264 


2601 


600 


7 


48 


59-71 


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+ 0-34 


+ 


4-82 


83 


14 


o ■ 


58-4 


4- 39-1 


— 


— 37-5 


0. 


5 


113 






48 


59-98 


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+ 0-27 


+ 


5-91 


83 


14 


4-4 


3-8 


4-38-8 


— 


—38-2 


o. 


8 


125 




7 


48 


58-94 


40-46 2 


+ 0-33 


+ 


5-96 


S3 


14 


1-2 


1 -7 


-f 3S-0 


— 


—38-5 


0. 


10 


180 




7 


49 


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31-07 3 


+ 0-94 


+ 


13-93 


83 


14 


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1 ■ 6 


— 61-9 


— 


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59 


728 




7 


49 


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28-84 3 


+ 2-68 




4-13 


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14 


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4-40-0 


0-2 


— 10-7 


0. 


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1118 


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8 


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23-0 1 


3S-75 4 


+ 0-76 





1-S1 


73 


26 


30-9 


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4-25-6 


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— 2-1 


0. 


217 


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20-80 3 


— 0-62 


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54-0 


10-9 


— 99-0 


2-4 


4-24-5 


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54 


24-62 


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22 


46-4 


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— 38-1 


0. 


5 


1 1 1 




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54 


25-04 


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+ 4-96 




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22 


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0-3 


— 10-9 


o. 


94 


1119 


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30-50 


45-73 3 


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3-51 


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— 91-5 


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4-96 5 


+ 0-67 




1-67 


71 


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43-1 


21-2 


4- 2ä.-5 


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— 1-6 


o. 


217 


1876 


606 




57 


47-92 


33-61 1 


+ 0-13 


+ 


3 ■ 23 


79 


47 


26-7 


31-1 


+ 33-8 


o-i 


—38-1 


0. 


9 


142 




7 


57 


47-14 


31-40 3 


+ 0-22 


4- 


3-33 


79 


17 


28-7 


34-8 


4- 33-4 


11 


-38 4 


o. 


10 


181 




7 


57 


48-43 


24-25 2 


+ 62 


+ 


9-23 


79 


47 


26-4 


36-8 


— 70-0 


— 


— 0-4 


u. 


59 


7 29 


607 


9 


9 58 


34-59 


50-61 3 


- 0-64 


+ 


2-74 


72 


50 


37-2 


38-9 


— 90-3 


— 


4-28-6 


u. 


264 


2603 


608 


7 


10 1 


21-27 


1-49 2 


4- 1-26 


1 


5 25 


83 


39 


26-5 


26-5 


4- 39-0 


— 


—39-0 


o. 


11 


201 




7 


1 


21-08 


18-70 2 


4- 1-35 


+ 


2-01 


83 


39 


28-1 


19-2 


4- 38-7 


7-0 


22 -2 


0. 


124 


1325 


G09 




1 


51-54 


29-77 3 


+ 0-66 


+ 


10 16 


86 


55 


33-6 


33-0 


4- 44-3 


4-3 


— 39-4 


O. 


9 


143 



110 



Wi lli elm Oeltze n. 



Nr. des 


'J-J 


Mittl. Reotasc. 


Mittel und 
Ausfthl 

der Finten 


p~.... 


Reduct. 


Mittl. Declin. 


■ZL 


Refract. 


Ri duc. 


Reduct. 


g 


S eli \\ e i- 4 


K.'lt.'ll'ilf-i 


5 


182 


8-0 


*_ 


/Uli. 




1828-0 


GQ 

O 


Bier. 


O 


Tag 


Nr. 


G09 




1U U l m 49*10 


25 s 65 2 


+ 


' 7 5 


+ 10 


5 51 


SG' 


5 5 


34 r l 


30 ! 2 


+ 43 ! 7 


r 3 


— 39 r ö 


(). 


10 


182 


CIO 


7 


3 


9 


17 


55-31 3 


+ 


0-48 


+ 4 


Sä 


85 


G 


58-4 


54'G 


+ 42-0 


— 


—38-2 


0. 


5 


115 






3 


8 


17 


10-20 3 


+ 


2 • 58 


— 3 


93 


85 


G 


58-8 


36 '0 


+ 42-0 


2-5 


— 1G-7 


0. 


103 


1196 






3 


8 


80 


55-1-2 6 


+ 


3 -26 


o 


•29 


85 


G 


59-G 


37 '0 


+ 41-0 


— 


— 19'0 


0. 


109 


12 17 






3 


8 


78 


46-45 -2 


— 


•2-47 


— 


Gl 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


o. 


116 


12 ss 






3 


9 


62 


26-57 1 


+ 


2-5G 


+ 


G5 


85 


G 


58-9 


39'9 


+ 40-5 


— 


— 21'5 


0. 


120 


12 01 






3 


8 


17 


19-10 3 


+ 


0-73 


+ 1 


32 


85 


G 


5G* 7 


37'7 


+ 40-8 


— 


— 21-8 


0. 


121 


1298 






3 


9 


05 


10-30 4 


+ 


0-29 


+ 2 


17 


85 


G 


57 • 7 


48'7 


+ 41-5 


lo-l 


2 2 ■ 4 


0. 


123 


1309 






3 


9 


32 


49-56 1 


— 


2-98 


+ 14 


50 


85 


G 


57-4 


39-5 


- 58-4 


— 


+ 1G-3 


u. 


1 68 


1540 






3 


11 


•73 


58-50 2 


— 


2-29 


+ 14 


•10 


85 


G 


56-9 


40 • 4 


- 59-0 


1-4 


+ 16-9 


u. 


1G9 


15G2 






3 


11 


79 


21-33 4 


— 


4-52 


+ 7 


•13 


85 


G 


57*5 


5 1 • 


■f 43-4 


— 


+ 23 ' t 


0. 


183 


1686 






3 


• S 


•38 


o-7o 1 


+ 


4-86 


+ 


•53 


85 


6 


57 • 4 


33 "2 


— G0-7 


— 


+ 24'9 


u. 


191 


1706 






3 


9 


•56 


19-90 3 


~r 


3 • 5 1 


— 3 


31 


85 


6 


58-0 


22-5 


+■ 41-3 


— 


— 5'8 


o. 


223 


1927 


Gll 


7 


3 


IS 


3-2 


34-04 4 


— 


0-G7 


4- 3 


07 


7:; 


55 


3G-7 


34-8 


— SG-7 


— 


+ 2S-G 


u. 


264 


2604 


Gl 2 




3 


•20 


■85 


5 '51 3 


T" 


0-22 


+ 2 


•93 


70 


37 


4-6 


10-0 


+ 33-1 


— 


- 38-5 


0. 


10 


183 




8-9 


3 


•21 


18 


35-31 3 


+ 


3-3 1 


— 2 


•11 


79 


37 


6- 1 


38-4 


r 33-1 


1-1 


- 4-3 


0. 


220 


1904 


613 


9-0 


3 


47 




2- 1 


+ 


46-2 


+ 


235 


89 


52 


23-1 


47-7 


— 51-0 


7-1 


+ 35'5 


u. 


2 70 


2G7G 


GM 




5 


31 


77 


15 • 1 5 2 


+ 


0-30 


+ 3 


83 


82 


22 


4-6 


13 "2 


+ 36 -9 


G-5 


—39-0 


0. 


10 


18 1 




7-8 


5 


32 


71 


44-50 2 


+ 


• 48 


4- 


71 


82 


22 


1 • 6 


52-9 


+ 3G-8 


6-5 


— 21-6 


(). 


121 


1299 


615 


9 


5 


55 


91 


47-66 1 


+ 


0-26 


+ 2 


25 


82 


8 


6-0 


5-9 


+ 37-2 


— 


—37 • 1 


0. 


4 


82 




9 


5 


56 


96 


10-39 3 


+ 


4-44 


o 


•81 


82 


8 


6-8 


35-1 


+ 36- 5 


0-2 


— 4-6 


0. 


220 


1905 


6 1 6 


S 


5 


49 


02 


32- in 2 


+ 


0- 10 


+ 4 


49 


84 


25 


•2 1-0 


2-2-0 


+ 41-0 


• 2 


— 3S-8 


0. 


G 


117 + 






5 


48 


39 


8-10 2 


— 


9 • 1 2 


— S 


58 


81 


25 


18-7 


38-2 


+ 40-9 


— 


+ 0-7 


II. 


209 


18-29 


617 




5 


59 


85 


17-52 1 


+ 


0-15 


+ 2 


■44 


79 


12 


10-8 


1 5 • 8 


]- 33-2 


0- 1 


—38-1 


0. 


8 


12G 




G-7 


6 





5G 


52-66 1 


+ 


•2-47 


-- 


•15 


70 


12 


5-3 


54-2 


- 73-3 


— 


+ 24-4 


u. 


192 


1718 


G18 




G 


3 


11 


■1--20 3 


+ 


0-37 


+ 2 


•25 


8G 


G 


5-1 


1 2 • 9 


+ 43-1 


2S--I 


— •22-5 


0. 


123 


1508 






6 


2 


56 


29 -'.1-2 2 


— 


13-08 


— 12 


27 


86 


6 


4-7 


24-0 


+ 43-5 


3-2 


+ 0-4 


0. 


209 


182S 


6 1 9 


6 


7 


47 


30 


3-37 4 


— 


0-51 


+ 2 


56 


69 


3G 


2.1 • 1 


38-8 


— 102 -7 


— 


27-3 


u. 


2G4 


2605 


62Q 


8 


8 


•2 1 


48 


15-90 2 


+ 


0-33 


+ 2 


51 


83 


32 


15-0 


30- 1 


+ 39-3 


17-2 


—37-2 


0. 


4 


84 




8 


8 


■2 1 


40 


26-53 3 




0-20 


+ 1 


38 


83 


32 


1 2 • 5 


5 7-:. 


+ 39-1 


1-7 


22 '2 


0. 


123 


1311 




8 


8 


21 


93 


4-2- -23 3 


— 


7 -ss 


— 7 


41 


83 


32 


1 3 ■ 2 


32-8 


+ 39 -6 


• 2 


+ l'O 


o. 


209 


1S30 


G21 


8 


8 


•2ö 


62 


2-2 -48 3 


+ 


0-29 


+ 1 


55 


82 


3 


10-8 


9-4 


+ 37-7 


— 


— 3G-3 


o. 


1 


13 




7 


S 


•2G 


48 


18-45 5 


+ 


0-27 


+ 2 


02 


82 


3 


7-8 


8-0 


+ 37- 1 


— 


—37-8 


0. 


4 


83 


622 




8 


11 


99 


•29-47 2 


+ 


0-43 


+ 5 


35 


85 


16 


9-3 


6-9 


r 41-s 


0-2 


—39-2 


0. 


8 


127 






8 


4:> 


07 


23 -2:; 3 


— 


•2-54 


— 1 


08 


85 


IG 


'.i • 8 


48-9 


\- 41-5 


— 


—20-6 


0. 


110 


1289 




7-S 


8 


45 


03 


42-07 3 


+ 


L-83 


+ 2 


11 


85 


IG 


10-2 


54-2 


+ 41-1 


2-6 


— 22 '5 


0. 


124 


1320 




7 


8 


IG 


05 


34-84 3 


+ 


5-66 


— 


03 


85 


IG 


6-8 


42 -2 


— 59-1 


0-2 


+ 24-9 


u. 


192 


1719 


623 


7 " 8 


8 


öl 


Gl 


6-07 4 




0-54 


+■ 2 


51 


G9 


47 


9-2 


23-0 


— 101-8 


— 


+ 28-0 


u. 


2G5 


2G17 


G24 


7 


9 


13 


IG 


5-00 1 


+ 


0-33 


+ 2 


39 


83 


25 


:;.:• I 


38- 1 


+ 39-2 


7-2 


— 37'3 


0. 


4 


85 




C-7 


9 


1 1 


42 


2 -2 5 2 


+ 


0-37 


+ 2 


97 


83 


25 


31-2 


29-8 


+ 39-5 


— 


—38'1 


(). 


5 


116 




ö-G 


9 


1 1 


12 


16-33 3 


+ 


0-20 


+ 1 


30 


83 


25 


35-0 


25-9 


+ 39-0 


7-6 


— 22 -3 


(). 


123 


1310 




6-7 


9 


14 


12 


31-15 2 


— 


7-75 


— 7 


'29 


83 


25 


33-7 


0-6 


+ 39-5 


7-5 


+ 1-1 


0. 


209 


1831 


625 


8-9 


10 


31 


•2 s 


15-40 2 





0-63 


+ 2 


91 


72 


21 


5 1 ■ 8 


l-o 


— 91-8 


2-8 


+ 28 -4 


IT. 


265 


2GIS 


626 




12 


19 


96 


40-92 :; 


— 


0-96 


+ 4 


58 


76 


47 


5 • 2 


l-o 


— 77*7 


3-8 


+ 2 5 • 7 


u. 


262 


258 l 


027 


8-9 


11 


•21 


•25 


18-40 3 


+ 


0-32 


+ 1 


23 


82 


54 


1-6 


59-3 


+ 38-9 


— 


—36-6 


0. 


1 


14 




8 


14 


•21 


64 


33-80 2 


+ 


0-53 


+ 


29 


82 


53 


59-6 


45- ! 


f- 37-G 


1-7 


— ■21 -7 


0. 


121 


i:; i0 


628 


7 


17 


11 


32 


2 1 • '.1 1 5 


T 


1 -07 


— 1 


15 


74 


12 


3 1 • 6 


2-1 


+ 26-G 


— 


1 5 ■ 9 


0. 


223 


1928 


629 


8 ■ '.i 


17 


32 


17 


45-72 3 




0-72 


+ 3 


57 


74 


39 


28-4 


2 4 ' 9 


- 84- 1 


o-s 


t-28-4 


u. 


2G5 


2 GH) 


630 


8 • 9 


17 


10 


•21 


24-28 2 


+ 


• 43 


+ 4 


55 


85 


30 


23-5 


23-8 


4- 42-1 


2-7 


— 39-7 


0. 


9 


111 




9 


17 


41 


S7 


20-20 1 





3-22 


+ 10 


65 


85 


30 


19-3 


IT 


— 57-7 


2-7 


+ 15-1 


u. 


1G8 


1550 


631 


G 


17 


44 


71 


32-56 i 


+ 


n-22 


+ 2 


19 


Sl 


■22 


30-9 




+ 36-2 


— 


— 38-8 


0. 


8 


1 28 




6 


17 


41 


85 


•2s- 11 4 


+ 


0-92 


+ 2 


5 5 


81 


22 


30-2 


.;.;• 


+ 35 -8 


— 


—39-4 


0. 


11 


202 




G 


17 


45 


84 


36-78 4 


+ 


3-09 


+ o 


39 


81 


22 


28-9 


1-2-1 


— 67-8 


— 


+ 24-6 


u. 


192 


1720 


632 


8 


19 


6 


74 


4-38 1 


+ 


0-32 


+ 


74 


82 


28 


2-3 


0-5 


+ 38-3 


— 


— 36-5 


(). 


1 


15 






19 


7 


31 


19-75 -2 


+ 


0-51 


+ o 


03 


82 


2S 


■2 • 5 


48-6 


+ 37-0 


1-6 


— 21-5 


0. 


121 


1301 


633 


8 


19 


19 


OG 


3- 10 3 


+ 


0-52 


+ 3 


71 


85 


3S 


0-4 


58-9 


| I2-'.i 


2-8 


— 30-2 


0. 


G 


l 18 




7-8 


19 


18 


00 


•2 • 1 6 3 


+ 


n-15 


+ 4 


44 


85 


38 


0-0 


5 7 ' 5 


+ 42 -2 


— 


— 39-7 


o. 


9 


145 




8 


19 


IS 


57 


56- 12 2 




3-3-2 


+ 17 


23 


85 


37 


57-2 


39-6 


- 57-4 


— 


+ 15-0 


u. 


168 


155 1 


634 


7 


■20 


3 


50 


12-00 3 





3-30 


- 3 


19 


74 


42 


57- 1 


26-3 


+ 27-7 


— 


+ 3-1 


0. 


209 


1832 


635 


8-9 


21 


24 


17 


11 -OG 3 





1-15 


+ 5 


84 


78 


58 


22 '8 


s-'.i 


— 71-7 


— 


+ 25-6 


u. 


262 


25S5 


636 


8-9 


23 


25 


•28 


36-78 4 





0-53 


+ 5 


43 


69 


49 


■2i-:i 


38 -S 


- 101-7 


— 


f27-2 


u. 


2G5 


2G20 


637 


9 


24 


14 


90 


1 -30 1 


+ 


0-28 


+ 1 


59 


82 


7 


37- 1 


4o- 1 


f. 37-G 


1-6 


- -38-7 


0. 


G 


119 




9 


24 


11 


Gl 


L7-60 3 


+ 


0-19 


+ o 


33 


82 


7 


35-2 


22-0 


+ 37-0 


1-6 


22 • 2 


1). 


123 


1 3 1 2 


638 


9 


•21 


18 


32 


12-00 1 


+ 


0-18 


+ o 


40 


1 1 


19 


4 5 ■ 5 


51-;; 


f 30-8 


— 


—86-6 


0. 


4 


SG 


639 


9 


25 


63 


•2.s 


15-71 2 




0-91 


+ 1 


'.ll 


7 s 


G 


47-3 


33-9 


— 74-2 


1-0 


; 28-6 


ü. 


2G5 


2G21 


Gin 


8 


25 


58 


95 


57-24 4 


+ 


0-2S 


+ o- 


13 


Sl 


19 


9- 1 


9- 1 


+ 36-6 


— 


—36-3 


0. 


1 


IG 




6 


25 


59 


05 


17-5 1 1 


+ 


0-23 


+ 1- 


54 


81 


19 


11-1 


17-:; 


+ 36-1 


— 


—39-0 


II. 


8 


129 






•2.-. 


59 


18 


46-39 3 


+ 


0- 19 


+ 1- 


G5 


Sl 


19 


11 -s 


15-0 


+ 35-9 


— 


—39-1 


0. 


9 


140 




6 


25 


59- 


"25 


43-17 2 


+ 


ll -'.12 


+ 1- 


89 


St 


19 


G- 1 


1IIMI 


+ 35-7 


— 


—39-6 


0. 


11 


20.1 






25 


59 


03 


49-80 2 





0-87 


2 ■ 


23 


— 


— 


— 





— 


— 


— 18'1 


0. 


108 


1253 






25 


58-51 


46- 15 1 


+ 


1-8-2 


— 2-14 


— 


— 


— 










0. 


109 1250 

1 



Schwerd's Beobachtungen von Circumpolarsternen. 



111 



Nr. des 


£ 


Mit«. I 


lectasc. 


Mittel and 
Anzahl 

der Feilen 


Corr. 


Keduct. 


Mi 


ttl. Declin. 


a 


Refraet. 


1 Redua. 


Heduct. 


J 


So] 


i w e r 4 


Katalogs 


3 


182 


S-0 




1828-0 


CO 


Mor. 


O 


Tag 


Nr. 


040 




10 u 25 m 59 s 79 


25 s 01 2 


— S 97 


+ G S 43 














u. 


179 


1011 






•25 


59-58 


52-44 4 


+ 2-72 


+ 2-13 


81 f 


19' 8 ; 8 


53-7 


— 69*3 


— 


4-24-4 


u. 


191 


1708 







25 


59- 54 


10-24 1 


+ 1 '99 


2 • 1 p 


81 


19 8-6 


38-9 


4- 35-8 


1*4 


— 4-7 


0. 


223 


19 29 


641 


9 


•2 7 


11-11 


,,.._,-, ._, 


4 0-22 


+ 1-45 


80 


5 ö' ö 


15-9 


4- 33 -8 


5 • 


— 39-2 


o. 


10 


187 






•27 


14-78 


18-21 2 


+ 0-1 5 


+ 0-13 


SO 


5 6-G 


59- 1 


-1 3 1-3 


l-'.i 


— 21-9 


0. 


123 


1313 


642 




•27 


22 • 72 


31-20 4 


—3-30 


— 3-17 


71 


39 59-9 


28-7 


4- 27-7 


— 


4- 3-5 


0. 


209 


1833 


643 


9 


•27 


37-45 


25- Uli 1 


+ 0-17 


+ 1 • 33 


SO 


S 40-7 


52-5 


4- 34-4 


1-2 


—39-0 


0. 


9 


147 




9 


27 


30-70 


22-85 1 


+ 0-23 


4- 1 • 43 


80 


8 43-2 


4S-5 


+ 33-9 


— 


—39-2 


0. 


10 


180 




S'9 


27 


37-32 


10-79 3 


+ 0-13 


4-0-11 


80 


S 42-4 


30-0 


4- 34-4 


o-i 


— 21-9 


o. 


123 


1314 


044 


8 


•28 


34-05 


19-00 1 


+ 0-63 


+ 2-69 


S6 


IG 0-2 


54-4 


4- 42-9 


— 


— 38-1 


0. 





120 






28 


30-90 


14-30 2 


+ 0-G2 


4-3-79 


86 


15 54- 


5-9 


+ 42-7 


13-8 


— 40-2 


0. 


10 


185 


045 




28 


50-30 


22-30 2 


— 0-73 


4-4-21 


84 


6 11-5 


13-5 


4- 40-2 


1-0 


— 41-2 


0. 


14 


239 




8-9 


28 


49-00 


48-13 2 


+ 1 • 50 


4-0-35 


84 


G 9-3 


52-5 


4- 39-4 


— 


— 22 -G 


0. 


124 


1328 


04« 


7 


32 


48-19 


56-09 4 


—2-99 


—2-90 


73 


11 12-6 


43-0 


4- 25-7 


0-7 


4- 4-0 


0. 


209 


1831 


047 


0-7 


32 


59-79 


13-74 5 


—0-47 


4-2-92 


68 


IS 30-0 


5S-G 


— 108-3 


— 


+ 26-3 


u. 


205 


2022 


648 


9 


36 


5-54 


-22-35 2 


+ 1-31 


— 3-43 


SO 


29 4-3 


43-3 


4- 34-7 


11-8 


-1-9 


o. 


•217 


1877 






3G 


7 ■ 46 


17- 10 2 


4-1-78 


1-95 


80 


•29 3-9 


34-0 


4- 34-5 


0-1 


- 4-5 


0. 


224 


1930 


049 




30 


47-34 


41-83 3 


-r 2 ' 9 1 


— 0-75 


85 


10 8-5 


4-4 


4- 41-5 


— 


—37-4 


0. 


■> 


37 






36 


40-93 


46-22 2 


+ 1-89 


0-20 


85 


10 10-1 


54-3 


4- 11-1 


2-6 


— •2-2-7 


o. 


124 


1329 


650 


9 


37 


0-29 


13-82 3 


— 0-50 


1-3 -43 


71 


6 42-7 


52-6 


— 96-7 


— 


4-26-7 


u. 


205 


2023 


651 




37 


28-02 


43-71 3 


4- 1-76 


—2-00 


76 


54 11-4 


44-1 


4- 29-9 


— 


— 2-6 


0. 


•219 


1890 


652 


8 


39 


2-94 


■2-12 2 


4-0-26 


—0-74 


SO 


15 18-1 


19-1 


4- 35-2 


— 


— 36 2 


0. 


1 


17 






39 


2 • 05 


■2-92 3 


r ■ 9 1 


- -0-23 


80 


15 17-7 


5 • 6 


4- 34-0 


— 


— 21-9 


0. 


124 


1330 


653 


7-S 


41 


4-09 


17-oo 3 


0-92 


4-4-41 


77 


59 53-8 


40-7 


- 7 1-0 


— 


4-27-7 


u. 


205 


2 02 1 


054 


S-9 


42 


40-05 


35-33 2 


4-0-24 


— 0-GG 


SO 


12 5-6 


7 -5 


4- 35*3 


— 


— 37-2 


0. 


4 


. 89 




8-9 


42 


39-90 


56-81 1 


+ 1-34 


—3-56 


80 


42 7-5 


39-3 


:;;, ■ i 


5 • 2 


— 1-7 


0. 


217 


1S78 


655 


8-9 


43 


37-68 


25-92 1 


-f 0-34 


4-0-47 


84 


S -24-5 


20 • 3 


4- 40-0 


2 • 


— 39-8 


0. 


9 


149 






43 


38-31 


4-2-5-2 3 


0-30 


—0-80 


84 


S 22-8 


5-1 


| lo - 1 


— 


— 22 • 4 


0. 


123 


1317 


0Ö0 


8 


44 


0-45 


59-97 2 


+ 0-27 


— 1-09 


80 


35 -21-3 


21 -S 


4- 35-7 


— 


— 36 -2 


0. 


1 


18 




7 


44 


0-72 


55*5 1 


+ 0-23 


— 0-75 


80 


35 17-9 


20-3 


, 35 '2 


1-0 


— 36-6 


0. 


4 


90 




7 


44 


0-24 


10-01 4 


+ 1-33 


—3-01 


80 


35 17-9 


1 1 • 6 


f 35-0 


— 


— 1-7 


0. 


217 


187 9 


007 


8 


44 


33- 1". 


20-00 1 


+ 9-71 


- 5 • 9 1 


88 


34 7-4 


58-6 


| 10 -s 


— 


—38-0 


0. 


2 


38 




8 


44 


27-85 


■25-25 2 


+ 1-01 


—4-75 


88 


34 3-5 


3-0 


4- 47-3 


8-5 


38-3 


0. 


4 


88 




7 


44 


3 1 -89 


19-60 2 


+ 1-00 


4 0-95 


88 


34 6-3 


59-9 


17- 1 


0-7 


— 40-3 


0. 


8 


130 


658 


6-7 


45 


53-43 


4-74 4 


— 0-98 


i 0-O7 


78 


41 16-G 


•2 • 


— 72-7 


— 


4- -27-:; 


u. 


205 


2025 


059 


8 


46 


•2-59 


58-00 2 


+ 3-91 


-2-67 


86 


27 58-4 


55-9 


4- i:;-l 


3 3 


— 37-0 


0. 


•2 


39 




S • 9 


46 


0-69 


56-10 1 


+ 0-64 


— 1-79 


— 


— — 


— 


— 


— 


— 


0. 


4 


92 


000 




46 


54-13 


44-28 2 


+ 0-21 


—o-io 


79 


48 14-8 


1 9 ■ 5 


4- 34-2 


— 


-3S-9 


0. 


8 


131 







46 


53- 76 


42-03 3 


f 0- 17 


4-0 Ol 


79 


48 14-1 


19-4 


4- 33-9 


— 


— 39-2 


ü. 


9 


150 


001 


8-9 


49 


53-04 


53-13 3 


f 0-32 


— 1-71 


Sl 


57 53-0 


52-3 


4- 37-0 


— 


36-3 


0. 


1 


19 




8-9 


49 


52- 9i; 


57-3 1 3 


4-0 24 


-0-91 


81 


57 48-6 


33-7 


4- 36-9 


0-1 


— 21-9 


0. 


123 


1318 


662 


7 


50 


32-72 


44- 20 4 


—0-79 


4- 5-71 


70 


21 50-2 


42 -8 


— 79-1 


— 


4 20 ■ 5 


u. 


205 


2020 


00.3 




51 


17-4 1 


7 -.ss 3 


+ 0-35 


—0-53 


83 


lo n-5 


11-4 


4- 39-7 


— 


39-6 


0. 


8 


132 






51 


16-98 


17-57 3 


+ 1-44 


— 1-05 


83 


40 9 ■ 2 


52-9 


4- 38-8 


— 


—22-5 


0. 


124 


1332 


004 


7 -8 


51 


59-48 


50-40 2 


+ 4-03 


— 4-30 


86 


34 9-6 


3- 1 


- l3-o 


— 


-37-1 


0. 


2 


40 




7-8 


51 


59-26 


56-25 2 


+ 0-07 


—3-40 


S6 


34 7-7 


1-0 


4- 1 1 • 1 


— 


— 38-0 


0. 


4 


91 


005 


7-8 


55 


21-43 


•22-11 2 


+ 0-35 


— 2-33 


82 


40 10-6 


8-5 


+ 38-7 


0-2 


— 30-4 


0. 


1 


20 






55 


-2-2-01 


12-82 1 


+ 0-31 


— 0-S6 


82 


40 8-8 


10-1 


4- 38-3 


0-2 


—39 4 


0. 


8 


133 




7-8 


55 


20 -S3 


30-75 2 


+ 3-23 


—3-70 


82 


40 6-4 


38 -0 


+ 37-0 


6-6 


— 3-2 


0. 


•219 


1S91 


660 


7-8 


56 


1-76 


5 1-31. 3 


+ 0-22 


-0 72 


81 


52 43-9 


46-5 


4- 30 -8 


— 


—39 4 


0. 


9 


151 






5G 


0-54 


48- GG 3 


+ 0-30 


—0-61 


81 


52 40-4 


43 • 5 


4- 30-5 


— 


— 39-6 


0. 


10 


189 






56 


1-84 


G-50 2 


+ 0-24 


-1-19 


81 


52 39 ■ G 


24 -8 


4- 30 -8 


— 


— 22-0 


0. 


123 


1319 


007 


8 


56 


33-43 


40-13 4 


— 0-02 


; t-32 


72 


53 15-5 


23-3 


— 90-3 


2-8 


4-25-3 


u. 


205 


2027 


GGS 


9 


10 57 


1-.V2 


17-09 4 


— 0-02 


4-4-15 


72 


58 21-8 


27-0 


- 89-9 


0-7 


4-25-4 


u. 


205 


2028 


6G9 


9 


11 


20-05 


8-47 3 


+ 0-23 


— 0-84 


78 


33 29-8 


37-0 


4- 31-9 


— 


— 39-1 


0. 


10 


190 


070 


9 


1 


27-27 


17-04 -2 


-1-0- lö 


—0-87 


78 


39 59-0 


55 


4- 32- 1 


— 


—38-9 


0. 


9 


152 




9 


1 


20-57 


14-95 2 


4 23 


—0-80 


78 


39 56-6 


7-7 


4- 32-1 


4-2 


— 39-0 


0. 


10 


191 


071 




3 


7-48 


12-27 3 


+ 0-23 


— 1-31 


SO 


2S 16-9 


3-8 


4- 34-8 


— 


—21-7 


0. 


1-23 


1320 




8 


3 


6-87 


5-17 5 


4- 1-13 


— 1-09 


80 


28 18-1 


7-4 


4- 34-1 


1-3 


— 22 • 1 


0. 


125 


1333 




7 


3 


6-75 


•23-70 1 


+ 1-30 


—3-56 


80 


28 19-1 


4G-6 


4- 34-7 


1-2 


— 1-0 


o. 


217 


1882 


07-2 




3 


11-47 


2-03 4 


1- • 2 l 


— 1-11 


79 


14 41-7 


46-9 


4- 33-5 


— 


— 38-7 


0. 


8 


134 







3 


11-50 


1-40 1 


+ • 1 7 


— 1-02 


79 


14 41-1 


57-6 


4-33-1 


10-6 


— 39-0 


0. 


9 


153 


673 


8 


3 


44-64 


46-78 3 


+ 0-45 


—3-89 


S4 


17 13-1 


8-4 


4- 41-0 


— 


— 36-3 


0. 


1 


21 






3 


44-43 


42-28 4 


4-2-44 


— 3-04 


84 


17 12-9 


9-8 


4- 40-1 


— 


— 37-0 


0. 


2 


41 




8 


3 


44 • 04 


41 -20 4 


+ 0-41 


— 3-37 


84 


17 13-5 


10-8 


+ 40-5 


— 


— 37-4 


0. 


4 


93 






3 


44 • 58 


33-99 4 


+ 3-49 


— 1-27 


84 


17 15-0 


11 


4- 39-2 


2-1 


--■23-2 


0. 


127 


1344 






3 


44-15 


38-91 4 


— 1-01 


4-3-S2 


84 


17 14-6 


11-3 


4- 41-2 


•2-1 


4-24-2 


(>. 


192 


1732 


674 


9 


5 


4-38 


53-25 2 


+ 0-31 


— 1-37 


Sl 


54 50-1 


59-4 


,- 36-5 


6-2 


— 39-G 


0. 


10 


192 




8-9 


5 


5-54 


10-00 2 


+ 0-27 


— 1-02 


81 


54 44 • 6 


31-1 


t 36-9 


1-5 


--21 -9 


0. 


123 


1321 


675 


6-7 


5 


6-51 


50-37 2 


+ 0-1 2 


—0-93 


70 


17 29-8 


39-0 


4- 29-3 


— 


— 38-5 


0. 


9 


154 




8 


5 


6-12 


4-56 3 


+ 0-70 


— 0-86 


76 


17 27-3 


■20-8 


4- 28-7 


0-9 


—21-3 


0. 


125 


1334 



112 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. des 


1 


Mittl. Rectasc. 


Mittel und 








Mittl. r> 


cclin. 


Eac 




Ueduc. 




£ 


■Sei 


w e r d 


Katalogs 


iz 


182 


3-0 


Anzahl 
der Faden 


Corr. 


Reduct. 




1828-0 


£3 

DO 


Refract. 


Mer. 


Reduct. 


Q 






Tag 


Nr. 


676 


8-9 


ll h 7 m 33 s 74 


49 S 5S 3 


+ 1 5 66 




2-05 


76 


1 ' 


33 r 6 


6-8 


+ 2S r 7 




— 1*9 


0. 


219 


1892 


GTT 


9 


10 


15 


32 


31-90 4 


+ 


29 


— 


2-61 


78 





42-2 


12-2 


+ 31-2 


— 


— 1-2 


0. 


218 


1889 


678 




10 


45 


75 


46-53 3 


+ 


2 1 


— 


2-32 


78 


18 


52 4 


55" 1 


+ 32 -6 


0-1 


35-2 


0. 


1 


.>.> 






10 


15 


50 


37-05 2 


+ 


IS 


— 


1-47 


78 


18 


52-2 


59-5 


+ 32 3 


1-0 


—38-6 


0. 


8 


135 






10 


15 


12 


-2-01 3 


+ 1 


06 


— 


2-96 


78 


18 


51-0 


19-5 


+ 31-9 


o-i 


— 0-3 


0. 


217 


1883 


679 


9 


11 


19 


93 


32-21 3 


+ 


42 


— 


4-04 


80 


22 


32-4 


57-4 


+ 34-3 


o-i 


+ 0-S 


0. 


211 


1846 


C80 


8-9 


15 


15 


00 


11-90 3 


+ 


26 


— 


2-90 


80 


43 


3-1 


4-3 


+ 35-4 


— 


—36-6 


o. 


4 


95 




8-9 


15 


14 


88 


4-35 2 


+ 


29 


— 


1-95 


80 


43 


3-S 


13 -G 


+ 34-8 


5-4 


—39-2 


0. 


10 


193 




9 


15 


15 


GS 


9-64 2 


o 


85 


+ 


2-83 


80 


43 


30 


4-5 


+ 36-0 


— 


+ 22-5 


0. 


192 


1753 


68 1 




17 





.-,:; 


52- 15 4 


+ 


29 


— 


2-86 


83 


2 


34-5 


38-0 


+ 38-4 


— 


— 41-9 


0. 


9 


155 






17 





04 


59-02 3 


+ 1 


Gl 


— 


2-25 


83 


2 


33-1 


19-4 


+ 37-6 


1-7 


22-2 


0. 


125 


1335 


68 2 


7 


17 


14 


07 


14-21 2 


+ 3 


23 


— 


6-72 


85 


39 


12-0 


9 


+ 42 • 2 


3-0 


— 36-8 


0. 


2 


42 




7 


17 


15 


52 


15-63 1 


+ 


5 5 


— 


6-40 


85 


39 


10-5 


5 • 2 


+ 42-7 


„.._, 


— 37-2 


(1. 


4 


9 6 




6 


17 


14 


53 


9-05 2 


+ 


53 


— 


4-79 


85 


39 


12-8 


9 • G 


+ 42-8 


— 


— 39-6 


0. 


8 


136 




6 


17 


13 


89 


7-00 1 


+ 


51 


— 


4-57 


85 


39 


11-7 


11-9 


+ 42 ■ 3 


2-8 


—39-7 


0. 


9 


156 


683 


9 


17 


24 


56 


26-76 2 


+ 


3 1 


— 


3-84 


Sl 


58 


55 • 6 


53-0 


4-37-7 


— 


^35-7 


( 1. 


1 


23 




8-9 










— 3 


30 


+ 


3-41 


81 


58 


57-2 


1-8 


+ 37-8 


6-1 


H 25-7 


0. 


192 


1735 


68 1 


7-8 


19 


20 


01 


22-40 2 


+ 


34 


— 


4-03 


82 


4 


23-2 


20-9 


+ 37-8 


— 


— 35 • 5 


0. 


1 


24 






19 


19 


S7 


13-02 4 


—0 


95 


— 


4-53 


82 


4 


23 


3-9 


+ 37-0 


1-6 


— 16-3 


0. 


108 


1255 






19 


19 


75 


9-75 1 


+ 2 


03 


— 


4-44 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


o. 


109 


1251 






19 


l'.l 


ST 


8-32 4 


— 


Tu 


— 


1-21 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


0. 


112 


1 2.S 1 






19 


20 


TG 


Kl- 20 5 


+ 


37 


+ 


9-03 


82 


4 


21-5 


14 


3 


— 68-2 


0-4 


+ 15-8 


u. 


180 


1666 






19 


20 


S4 


30- T6 5 


+ 1 


52 


+ 


8-43 


82 


4 


23-1 


14 


2 


— 66-8 


1-6 


+ 17-3 


u. 


182 


1685a 






19 


20 


66 


14-40 3 


— 3 


34 


+ 


3-54 


ö2 


4 


21-9 


20 


4 


+ 37-9 


— 


+ 23-6 


0. 


192 


1734 


6.85 


7 


20 


44 


29 


46-00 3 


+ 4 


07 


— 


9 ■ 1 3 


S6 


33 


50 


46 


6 


+ 43-7 


3-6 


— 36-7 


0. 


2 


43 




7 


20 


43 


03 


45-33 5 


+ 


69 


— 


8-73 


86 


33 


50-1 


43 


2 


+ 44-2 


— 


—37-3 


0. 


4 


97 


686 




20 


47 


00 


46-01 2 


+ 1 


22 


— 


1-89 


80 


51 


49-6 


36 


6 


+ 34-7 


— - 


— 21-7 


o. 


125 


1336 




8 


20 


48 


33 


0-sii :; 


+ 


45 


— 


4-26 


80 


51 


50-9 


11 


8 


+ 35-0 


— 


+ 1-1 


0. 


214 


1847 


687 


4 


21 


4 


85 


19-16 6 


+ 


24 


— 


1-91 


70 


16 


44-3 


2(1 


3 


+ 22-0 


— 


+ 2-0 


o. 


216 


1857 


688 


6 


25 


50 


30 


5-49 G 


f 


2 1 


— 


2-79 


70 


16 


44-2 


2(1 


9 


+ 21-9 


• G 


+ 2-0 


0. 


216 


1858 




6 


25 


51 


411 


49-62 4 


+ 


69 


— 


0-43 


70 


IG 


45-5 


28 


6 


+ 21-8 


o-o 


— 4-3 


0. 


233 


2132 


689 


7 


26 


41 


08 


38-91 2 


+ 


22 


— 


2-99 


78 


32 


51 -5 


59 


2 


; 32-5 


4-3 


— 35 "5 


0. 


4 


98 




G 


26 


41 


43 


32-66 3 


+ 


17 


— 


2-35 


7S 


32 


46-6 


53 


8 


4- 32 • 2 


1-0 


— 38-4 


0. 


9 


157 


690 


8 


27 


54 


5G 


5S-20 4 


+ 


39 


— 


5-33 


83 


2 


3-6 


5'.) 


8 


+ 39-3 


— 


— 35 ' 5 


o. 


1 


25 






27 


55 


2 1 


55-03 3 


+ 2 


02 


— 


5-16 


83 


2 


2-7 





3 


+ 38-3 


— 


— 55-9 


0. 


2 


44 


691 




28 


IS 


66 


39- 2T 3 


+ 


31 


— 


3-11 


81 


16 


53 - 5 


59 


9 


+ 35-G 


3-0 


—39-0 


0. 


10 


194 


692 


9 


32 


37 


57 


55-T4 2 


1 2 


71 


— 


1-77 


84 


22 


57-7 


33 


-» 


+ 39-7 


(1-2 


— 15-0 


o. 


251 


2069 


693 


8 


32 


56 


G2 


0-90 1 


+ 


40 


— 


5-98 


83 


16 


29-8 


27 


2 


+ 39-7 


1-s 


— 35-3 


(1. 


1 


26 






32 


57 


35 


5T-T0 2 


+ 2 


11 


— 


5-81 


83 


16 


29-1 


26 


2 


+ 38 7 


— 


—35-8 


o. 


2 


45 




8 


32 


56 


32 


55-84 3 


+ 


37 


— 


5 • 63 


S3 


16 


28-9 


26 





+ 39-2 





-36-3 


0- 


4 


99 


694 




33 


59 


21 


3-TO 1 


4-0 


68 


— 


10-91 


86 


29 


14-2 


10 


3 


+ 44-2 


3-5 


— 36-8 


0. 


4 


100 




7-8 


33 


58 


32 


55-59 3 


+ 


64 


— 


8-S6 


86 


29 


13 -8 


9 


5 


+ 43-7 


— 


— 39-4 


0. 


9 


158 


695 


7 


34 


44 


1 1 


59-25 5 


+ o 


29 


— 


2-76 


74 


6 


2-0 


34 


1 


+ 26-3 





4- 1-6 


0. 


21G 


1859 


696 


9 


39 


21 


60 


38-37 2 


+ o 


94 


— 


9-05 


85 


45 


2-9 


22 


2 


+ 42-2 


2-8 


+ 1-3 


0. 


214 


1849 




10 


39 


18 


54 


1G-T5 2 


+ 3 


61 


— 


2-51 


85 


45 


4-4 


28 


1 


+ 41-7 


— 


- 5-4 


0. 


231 


2070 


697 


8-9 


39 


3G 


in; 


58-55 1 


+ 1 


Ol 


— 


3-97 


85 


57 


25- 1 


24 


6 


+ 419 


(1-2 


— 42-9 


0. 


17 


2 62 




8-9 


39 


35 


9ii 


27-40 1 


— 6 


51 


+ 


8-95 


85 


57 


25-2 


24 


9 


+ 15 9 


6-7 


+ 23-1 


0. 


192 


173G 




8-9 


39 


35 


82 


53-00 2 


+ o 


99 


— 


9-51 


S5 


57 


23-4 


39 


7 


+ 42-5 





+ 1-2 


(1. 


2 14 


1850 




9 


39 


33 


11 


46-90 1 


+ 8 


77 


— 


7-13 


85 


57 


26-3 


l'.l 


5 


4-42-3 


3-0 


— 2-5 


(1. 


220 


1906 




8 


39 


3G 


73 


10-95 2 


+ 4 


14 


— 


4-90 


85 


57 


22 • 6 


56 


3 


+ 42-9 


12 


— 4-6 


<->■ 


227 


1990 




8 


39 


36 


01 


30-00 2 


+ 4 


38 


— 


5 • G'.l 


85 


57 


25 • 7 


5S 


'.! 


+ 42-3 


12-0 


— 5-5 


0. 


229 


2017 


698 


9 


40 


28 


72 


3 1-00 2 


+ 


13 


— 


7-01 


83 


37 


— 








— 


— 34-9 


0. 


1 


27 




8 


40 


28 


47 


22-73 3 


+ 


36 


— 


5 • 5 7 


83 


37 


21-4 


2(1 


6 


+ 39-4 


— 


—38-6 


(1. 


9 


159 






40 


2G 


94 


19-77 3 


+ 


43 


— 


5* 45 


83 


37 


1 9 • 8 


19 


6 


+ 39-1 


— 


— 3S-9 


(1. 


1(1 


196 


699 


8-9 


1t 


13 


66 


28-7(1 1 


+ 


31 


— 


2-71 


7G 


18 


48-4 


17 


s 


+ 29 • 1 


— 


+ 1-5 


(>. 


216 


1860 


700 


S 


42 


4 


63 


12-10 2 


+ 4 


96 


— 


15 -7s 


87 


10 


29-2 


2d 


7 


+ 44-6 


— 


— 36-1 


0. 


2 


46 






42 


o 


99 


2-60 1 


+ 


S8 


— 


1 2 ■ GS 


87 


10 


30-1 


29 


3 


+ 44-5 


4-4 


—39 3 


0. 


10 


195 




8 


42 


4 


32 


8-90 1 


+ 5 


99 


— 


7 • O'.l 


87 


10 


29-1 


6 


2 


+ 44-9 


17-3 


— 4-7 


o. 


227 


1991 


Till 


8 


44 





75 


54-80 2 


-1 o 


31 


— 


5 • 33 


82 


53 


37-1 


59 





+ 38-3 


1-7 


— 38-5 


0. 


9 


160 






43 


58 


G5 


51-28 1 


+ 


38 


— 


5-22 


82 


53 


34-8 


55 


5 


+ 38-0 


— 


- 38 ■ 7 


0. 


10 


197 


702 


9 


48 


35 


21 


28-47 1 


+ 


Kl 


— 


5-85 


83 


8 


14-8 


15 


3 


+ 38-3 


0-2 


—38-6 


0. 


10 


198 




9 


IS 


35 


62 


49-33 2 


+ 


58 


— 


5 • 63 


83 


8 


l'.l 1 


38 


9 


+ 38-2 


— 


+ 2-0 


0. 


21 1 


1851 


703 




48 


40 


50 


40- 10 1 


+ 


31 


— 


5 • 6 5 


81 


35 


— 






— 


— 


—35-3 


0. 


4 


101 




8-9 


IS 


41 


61 


54-411 1 


+ 


47 


— 


4-60 


81 


35 


29 • 7 


57 


1 


4-36-1 


5- T 


+ 2-2 


0. 


214 


1852 


TOI 


8 


49 


33 


68 


55-70 3 


+ 1 


21 


— 


24-53 


87 


57 


10-6 


58 


6 


+ 47-1 


— 


—35-1 


II. 


1 


28 




8 


49 


34 


01 


47-90 3 


+ G 


82 


— 


U-06 


87 


57 


9 • 6 





(1 


+ 45-8 


0-5 


— 35-7 


II. 


2 


47 


Tu;, 


10 


49 


5 7 


72 


52-04 1 


+ 4 


36 


— 


t-00 


86 





33 3 


59 


2 


+ 42-4 


3'1 


— 5-2 


(1. 


220 


2016 


Tui; 


7 


50 


32 


Ol 


2 1-49 4 


2 


79 


+ 


4-25 


Ml 


33 


7-4 


9 


4 


+ 35-8 


— 


+ 22-2 


II. 


192 


1737 






50 


30 


5 5 


2 1-70 2 


2 


75 


+ 


1 • 00 


80 


33 


8-5 


10 


1 


+ 36-0 


— 


+ 22 ■ 4 


(1. 


193 


1749 




7*8 


50 


31 


22 


18-35 2 


+ 1 


30 


— 


5-71 


80 


33 


8-1 


32 


4 


+ 35-0 


— 


+ 0-7 


0. 


217 


1888 


707 


7 


51 


7-nl 


6-97 2 


+ 0-32 


— 


5 -9'.l 


81 


48 


46-2 


11-5 


+ 37-0 


— 


—35-3 


(1. 


4 


102 



Schwerd« Beobachtungen von Oircumpolarsternen. 



113 



Nr. des 




Mittl. Rectasc. 


Mittel und 






Mittl Tlnflin 








Reduc. 




g 


Seh 


w e r d 


Katalogs 


l 


182 


3-0 


Anzahl 

der Fäden 


COIT. 


Reduct. 




1828-0 


3 

tri 


Refract. 


Mer. 


Reduct. 


3 
O 






Tag 


Nr. 


707 


6 


ll 1 ' 51" 


6 S 78 


2 S 02 3 


+ 0' 


31 


— 5 S 29 


81° 


48' 44 ; 


7 


45 " 3 


+ 


37 " 2 




-73 v 8 


o. 


8 


137 


708 


7-S 


51 


39 


36 


10-89 3 


— 


54 


+ 4 


94 


70 


8 35 


5 








— 100-4 


— 


+ 9-9 


u. 


258 


2526 


700 


8-9 


54 


18 


56 


17-04 4 


+ 2 


70 


2 


17 


84 


20 23 


3 


49 


4 


+ 


39-6 


— 


— 5'7 


0. 


231 


2072 




9-0 


54 


18 


20 


17-56 3 


+ 2 


64 


— 1 


99 


84 


20 21 


9 


47 


8 


+ 


40-0 


— 


- 5-9 


0. 


232 


2106 


710 


7-8 


54 


23 


92 


24-75 2 


+ 


36 


— G 


93 


82 


38 39 


3 


36 


1 


+ 


3S-3 


— 


— 35-1 


0. 


4 


103 




8 


54 


23 


7G 


19-84 2 


+ o 


35 


— 6 


17 


82 


38 46 


1 


45 


3 


+ 


38-5 


— 


—37-7 


o. 


8 


138 






54 


23 


;. i 


S-39 2 


— 1 


30 


— 5 


08 


82 


38 47 





48 


4 


+ 


38-6 


— 


—40-0 


0. 


13 


221 


711 


7 


55 


51 


n 


4-90 3 


+ 


75 


— 15 


54 


86 


32 26 


7 


16 


3 


+ 


1 1 s 


— 


—34-4 


0. 


1 


29 




6 


55 


51 


4 5 


59-30 2 


+ 4 


07 


— 15 


27 


86 


32 26 


7 


18 


1 


+ 


4 3 ■ G 


— 


—35-0 


0. 


2 


48 






55 


51 


r,v, 


55-90 3 


+ 


72 


— 13 


59 


86 


32 26 





19 


6 


+ 


44-3 


— 


—37-9 


o. 


7 


123 







55 


50 


59 


52-15 2 


+ 


00 


—13 


17 


86 


32 27 


4 


21 


9 


+ 


43-9 


— 


—38-4 


o. 


9 


161 




6-7 


55 


48 


S2 


46-70 1 


+ 4 


























o. 


232 


2107 


712 


7 


56 


21 


41 


36-75 4 


+ 


34 


— 3 


04 


77 


52 3 


9 


30 


9 


+ 


31-1 


o'-'i 


+ 2-0 


0. 


216 


1S61 


713 


7-8 


11 5(1 


28 


30 


58-60 3 


— 


73 


+ 6 


36 


74 


24 39 


1 


54 


2 


— 


85-0 


— 


+ 9-9, 


u. 


258 


2527 


71-1 




12 1 


19 


12 


34-07 4 


+ o 


28 


2 


59 


75 


37 8 


1 


37 


4 


+ 


28-2 


— 


+ 2-5 


0. 


216 


1862 


715 


8-9 


2 


4 


56 


36-12 2 


— 


56 


+ 4 


93 


69 


39 47 


5 


23 


3 


— 


L02-4 


2-2 


+ 8-8 


u. 


258 


2528 


710 


8 


3 


5 


44 


11-65 2 


+ o 


40 


— 7 


91 


82 


40 1 


9 


58 


2 


+ 


38-8 


1-4 


—33-5 


o. 


1 


30 






3 


5 


06 


7-52 2 


+ 1 


96 


— 7 


77 


82 


39 59 





55 


7 


+ 


37-8 


— 


—34-5 


0. 


2 


49 




6-7 


3 


5 


52 


3-91 2 


+ 2 


02 


— 3 


37 


82 


40 


7 


6 


8 


+ 


37-4 


0-2 


—43-3 


o. 


18 


266 




6 


3 


4 


83 


59-45 6 


+ 1 


94 


— 3 


06 


82 


40 4 


3 


11 





+ 


37-1 


0-1 


—43-7 


0. 


19 


268 


717 


9 


3 


IS 


42 


18-09 3 


+ o 


67 


— 12 


53 


86 


2 10 


8 


6 


3 


t 


42-8 


— 


—38-3 


0. 


10 


199 




8-9 


3 


19 


56 


11-36 3 


o 


36 


— 10 


94 


86 


2 13 


5 


111 


1 


f 


43-S 


0-2 


—40-2 


0. 


13 


222 




9 


3 


18 


57 


17-33 3 


+ 3 


88 


— 3 


33 


86 


2 12 





35 


9 


f 


42- 2 


(»•4 


— 5-7 


0. 


231 


2117.! 


718 




3 


36 


98 


39-51 2 


+ 1 


■96 


— 7 


84 


84 


40 10 


3 


13 


3 


+ 


37-8 


0-7 


—34-1 


0. 


2 


50 




8 


3 


37 


05 


31-72 5 


+ 1 


94 


— 3 


11 


84 


40 IG 





24 





+ 


37-1 


1-5 


-43-6 


0. 


19 


269 


710 


9-0 


3 


48 


83 


46-90 2 


+ 4 


58 


— 3 


64 


86 


39 42 


9 


5 


6 


+ 


43-0 


0-4 


— 5-9 


o. 


232 


2108 


720 


7 


4 


1 


46 


58-49 3 


+ 1 


17 


— 1 


■64 


78 


34 22 


2 


54 





+ 


32-0 


— 


— 3-8 


0. 


228 


2008 






4 





87 


50-89 5 


+ 1 


26 


— 


75 


78 


34 20 


4 


55 


2 


+ 


30-9 


— 


— 5-7 


0. 


235 


221.1 


721 


8 


5 


35 


32 


25-75 2 


— 4 


76 


+ 8 


27 


84 


27 34 


6 


51 


7 


+ 


41 -Ü 


20-5 


+ 21-8 


0. 


192 


1738 




8 


5 


34 


90 


33-87 2 


+ 2 


77 


2 


43 


84 


27 3G 


■1 


2 





+ 


39 -s 


0-2 


— 5-5 


0. 


231 


2074 


722 


8 


5 


39 


10 


43-4 1 


— 4 


41 


—21 


39 


87 


53 25 


4 


18 


8 


+ 


46-7 


— 


— 40-1 


o. 


13 


223 






5 


43 


21 


45-8 1 


+ 7 


09 


— 12 


64 


87 


53 23 


2 


21 


■5 


+ 


I5-:i 


— 


—43 • 6 


o. 


18 


2G7 


723 


7 


6 


51 


76 


6-22 4 


+ 


21 


2 


03 


71 


9 29 


■2 


2 


s 


+ 


22-9 


— 


+ 3-5 


0. 


216 


1863 







G 


52 


46 


4-62 3 


+ 


88 


— 1 


54 


71 


9 29 


4 


6 


7 


i 


23 • 1 


II- 1 


- 0-3 


o. 


222 


1924 




5 


G 


52 


48 


49-56 1 


+ 


87 


— 1 


09 


71 


9 30 


■4 


10 


1 


+ 


23-0 


II- 1 


- 2-5 


0. 


22S 


2009 


72.") 


ü-7 


7 


31 


46 


1-93 3 


— 


67 


+ 6 


•13 


73 


30 30 


7 


50 


2 


— 


88 


— 


+ 8-5 


u. 


258 


2529 


721) 




8 


37 


27 


34-51 3 


+ o 


32 


— 6 


•19 


Sl 


4 57 


1 


57 


•5 


+ 


36-0 


— 


—36-4 


o. 


7 


124 






8 


36 


93 


33 • 1 


+ o 


30 


— 6 


11 


.Sl 


4 54 


7 


56 


7 


+ 


36-2 


1-3 


— 36-S 


0. 


8 


139 




6-7 


S 


36 


39 


25-18 3 


— 1 


46 


— 5 


•55 


Sl 


1 57 


1 


59 


8 


+ 


35-8 


— 


—38-5 


0. 


- 12 


205 


727 


8 


9 


52 


53 


23-95 2 


— 


■51 


4- 5 


(12 


09 


45 3 


•9 


40 


1 


— 


102-0 


2-2 


+ 8-0 


u. 


25S 


2530 


728 


0-7 


11 





69 


15-72 5 


+ 


28 


2 


G7 


76 


6 57 


•sk 


25 


8 


r 


28-8 


o-i 


+ 2-s 


o. 


216 


ist; t 




6 


11 


1 


37 


16-15 3 


+ 2 


53 


2 


25 


7G 


6 58 





30 


•0 


+ 


28-8 


0-8 


o-o 


0. 


2l>ii 


1909 






1 1 





82 


57-0 1 3 


+ 1 


02 


— 


•71 


70 


6 57 


9 


35 


4 


r 


27 • s 


— 


- 5-3 


0. 


235 


2214 


729 


o 


11 


43 


48 


58-60 3 


+ 5 


39 


—23 


•86 


87 


23 32 


5 


21 


■8 


f 


45-0 


— 


—34-3 


0. 


2 


51 







11 


50 


23 


49-60 1 


+ 2 


IG 


— 19 


75 


87 


23 32 


8 


26 


•5 


r 


45-4 


— 


—39-1 


o. 


12 


206 


730 


9 


13 


17 


21 


16-50 2 


+ 1 


53 


— 1 


48 


80 


8 49 


4 


31 


6 


+ 


33-9 


11-2 


- 4-9 


o. 


231 


2076 


731 


8-9 


13 


25 


99 


25-23 2 


+ 1 


68 


— 1 


•Gl 


80 


58 14 


3 


44 


4 


i- 


34 -9 


— 


— 5-0 


0. 


231 


2075 




8-9 


13 


25 


86 


19-19 3 


+ 1 


50 


— 


81 


80 


58 12 


7 


44 


■3 


+ 


34-6 


— 


— 6-2 


o. 


237 


2239 


732 


8 


13 


50 


06 


31-33 2 


— 


61 


— 8 


•32 


84 


19 48 


2 


48 


5 


+ 


40-0 


— 


—40-3 


o. 


15 


257 




7-8 


13 


52 


2G 


48-56 3 


+ 2 


54 


— 5 


34 


84 


19 41 


9 


45 


■8 


+ 


39-5 


— 


—43-4 


0. 


19 


270 


733 





14 






— 


+ 10 


•38 


— 




88 


39 12 


3 


59 


3 


+ 


47-1 


— 


—34-1 


o. 


o 


52 






14 


35 


07 


7-20 1 


+ 1 


•78 


—43 


•65 


88 


39 13 


9 


3 


2 


+ 


47-9 


— 


—37-2 


o. 


8 


140 




G 


14 


31 


83 


3-10 1 


— 9 


48 


—40 


Ol 


88 


39 12 


8 


4 


4 


+ 


47-4 


— 


—39-0 


o. 


12 


207 




G 


14 


31 


87 


37-70 1 


+ 10 


95 


—23 


28 


— 


— — 










— 


— 


— 


0. 


19 


272 




G 


14 


33 


98 


40-70 1 


+ 8 


13 


— 19 


17 


88 


39 10 





17 


4 


+ 


46-3 


9-3 


—44-4 


0. 


21 


310 




G 


14 


37 


83 


43-05 2 


+ 


49 


— 5 


69 


88 


39 12 


•0 


•_> 


3 


— 


54-4 


0-6 


+ 4-8 


u. 


76 


910 






14 


28 


17 


58-80 4 


— 5 


53 


—37 


•43 


88 


39 12 


7 


4 9 





+ 


47-2 


9-0 


— 14-5 


o. 


108 


1237 






14 


29 


86 


42-70 5 


+ 11 


94 


—37 


19 


— 


— — 








— 


— 


— 


0. 


109 


1254 






14 


32 


75 


53 20 4 


+ 2 


56 


—36 


80 


88 


39 10 5 


39 


6 


4- 


46-9 


0-9 


— 15-1 


0. 


110 


1261 






14 


30 


63 


55-60 6 


— 3 


45 


—36 


66 


88 


39 9-5 


38 


6 


+ 


47-3 


0-9 


— 15'5 


0. 


111 


12G4 






14 


29 


60 


16-82 -5 


+ s 


59 


—27 


47 


88 


39 12-7 


24 


8 


+ 


46-4 


36-9 


—21-1 


0. 


125 


1338 






14 


29 


18 


3-60 1 


+ 2 


20 


-27 


96 


88 


39 11-0 


31 


3 


+ 


46-9 


9-6 


+ 2-4 


0. 


214 


1S53 


734 


S 


15 


6 


39 


18-58 4 


+ 


■89 


— 1 


■58 


71 


16 41-6 


18 


5 


+ 


23-3 


0-1 


— Ol 


0. 


222 


1925 


735 


9-0 


16 


14 


37 


11-84 3 


+ 2 


36 


— 1 


Sl 


83 


36 42 4 


10 


2 


+ 


38-3 


0-2 


— 5-9 


0. 


234 


2181 


736 


S 


18 


23 


77 


20-67 2 


+ 2 


58 


- 5 


•98 


84 


22 55-1 


58 


7 


+ 


39-6 


— 


—43-2 


0. 


19 


271 




8-9 


18 


23 


63 


1G-47 3 


+ 2 


55 


— 1 


37 


81 


22 55-4 


22 


5 


+ 


39-5 


— 


— 6-6 


o. 


237 


2240 


737 


9 


18 


41 


55 


46-01 3 


+ 2 


61 


— 3 


59 


83 


37 6-6 


30 


6 


+ 


39-3 


— 


— 3-3 


0. 


227 


1992 




9-0 


18 


41 


18 


38-69 4 


+ 2 


36 


— 1 


•85 


83 


37 7-5 


35 





+ 


38-3 


— 


— 5-8 


0. 


234 


2182 


738 


G 


18 


52 


89 


50-00 5 


+ 


98 


— 1 


•23 


72 


53 3-0 


40 


7 


+ 


25-0 


— 


— 2-7 


0. 


228 


2010 






18 


52 


49 


48-89 4 


+ 


81 


— 


68 


72 


53 3-5 


44 


2 


+ 


24-1 


— 


— 4-8 


0. 


235 


2215 


739 


8 


18 


55-94 


25-65 3 


— 0-84 


+ 7-0G 


7G 


40 18-1 


28-8 


— 


78-3 


— 


+ . 7-6 


u. 


258 


2531 



Denkschriften der mathem.-natunv. Gl. X. Bd. Abhandl. v. Nichtmitgl. 



114 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. des 

Katalogs 


-o 

C 


Mittl. Kcctasc. 
1828-0 


Mittel und 

Anzahl 
der Faden 


C 






Reduct. 


Mittl. Declin. 
182S-0 




T? «~i fi" o n t 


Reduc 

Mer. 


Reduct. 


5 


S c li w e r d 




CO J-Vlv 




Tag 


Nr. 


74(1 


'.l 


12 1 ' 21" 


24 s 70i 24 s 10 2 


+ 


1 ! 


54 


— I s 57 


SO" 


9' 


44 v 3 


15 ''2 


+ 


33 ''9 




— 4 ! S 


0. 


231 


2077 


711 





22 


31-1 5 


28-27 4 


+ 


o- 


85 


— 1-11 


70 


9 


17-4 


58-0 


+ 


21 


6 


o'-'l 


— 2-1 


0. 


22S 


20 11 







22 


30-89 


27-37 4 


+ 


o- 


08 


— 0-63 


70 


9 


17-1 


0-5 


+ 


20 


8 


— 


- 4-2 


0. 


235 


2216 


742 


8 


22 


54 • 39 


5S-70 1 


+ 


2* 


05 


— 9-71 


82 


56 


49-9 


44-2 


+ 


38 


3 


— 


—32-6 


0. 


2 


54 




8 


22 


53-72 


45-05 2 


— 


1- 


82 


— 8-33 


82 


50 


48-7 


47-8 


+ 


38 


6 


— 


—37-7 


0. 


12 


208 


743 


7-8 


24 


9-61 


38-09 3 


— 


o- 


93 


+ 8-38 


77 


38 


11-2 


19-7 


— 


75 


6 


— 


+ 7-1 


u. 


258 


2532 


744 


4 


26 


4-82 


19-25 5 


+ 


o- 


18 


— 1-97 


70 


44 


15-1 


4S-5 


+ 


22 


4 


— 


+ 4-2 


(). 


21G 


180G 







20 


5-08 


1-55 3 


+ 





72 


— O-0G 


70 


44 


14-6 


57-3 


+ 


21 


6 


— 


— 4-3 


0. 


235 


2217 


74."> 


6 


27 


23-78 


38-75 4 


+ 


1 


82 


— 1-73 


70 


58 


15- 5 


51-4 


+ 


22 


7 


— 


+ 1-4 


0. 


220 


1912 







27 


24-35 


21-48 4 


+ 





90 


— 1-17 


70 


58 


15-0 


54-4 


+ 


22 


8 


— 


2-2 


0. 


228 


2012 


746 


8 


27 


55-48 


59-15 2 


+ 


1- 


79 


— 8-81 


81 


53 


39-S 


35-2 


+ 


36 


8 


— 


— 32-2 


0. 


2 


55 




8 


27 


54-91 


45-93 4 


— 


1 


59 


— 7-65 


81 


53 


38-9 


39-3 


+ 


37 





— 


—37-4 


0. 


12 


209 


747 


7 


28 


47-65 


50-80 2 


+ 


1 


00 


— 8-16 


81 


11 


54-5 


53-6 


+ 


35 


8 


2-9 


— 32-0 


o. 


2 


56 




6 


28 


47-30 


37-65 2 


— 


1 


40 


— 7-11 


81 


11 


50-2 


58-8 


+ 


30 


1 


1-4 


—37-3 


0. 


12 


210 


74S 




29 


38-39 


52-85 3 


+ 





19 


- 2-01 


71 


7 


57-0 


30-3 


+ 


22 


9 


— 


+ 3-8 


(>. 


210 


1S67 


749 


8 


3(1 


11-90 


40-40 3 


— 





93 


+ S-42 


77 


35 


8-6 


18-1 


— 


75 


8 


— 


+ 6-3 


u. 


258 


2533 


750 





31 


48-35 


34-14 2 


— 


o- 


94 


— 0-35 


80 


9 


45-8 


48-3 


+ 


35 


1 


— 


—37 • G 


(1. 


13 


227 




7 


31 


48-15 


13-19 4 


+ 





84 


5-12 


80 


9 


41-6 


49-3 


+ 


33 


9 


1-2 


—40 • 4 


0. 


17 


263 







31 


48-32 ! 44-79 2 


+ 


1 


44 


— 4-41 


so 


9 


42-8 


51-2 


+ 


33 


8 


— 


—42-2 


0. 


19 


273 






31 


47-36 


40-79 3 


+ 





43 


— 4-19 


— 


— 


— 


— 




— 




— 


— 


(). 


20 


280 


7 öl 




31 


49-49 


40-63 1 


— 


1 


05 


— 10-99 


84 


19 


47-5 


44-9 


+ 


41 


1 


0-2 


—38-3 


o. 


13 


224 


752 


7 


34 


50-12 


3-90 2 


+ 


10 


72 


— 9-44 


80 


40 


42-2 


2-9 


+ 


43 


6 


3-7 


— 0-G 


0. 


220 


1915 




7 


34 


51-53 


48-97 3 


+ 


4 


02 


— 4-04 


86 


40 


41-0 


7-0 


+ 


43 





3-7 


— 5-9 


0. 


234 


2183 


753 


8 ■ '.i 


34 


50-53 


36*55 1 








94 


- 6-58 


so 


13 


— 


— 




— 




— 


— 


0. 


13 


22s 




9 


34 


50-72 10-00 1 


+ 





85 


— 5-67 


80 


13 


31-9 


37-9 


+ 


34 





— 


-40-0 


0. 


17 


204 


754 




35 


25-05 


19-24 3 


+ 





45 


— 4-37 


79 


58 


7-1 


18-6 


+ 


33 


7 


— 


— 45-2 


0. 


20 


287 




8 


35 


26-57 


21-45 2 


+ 


1 


83 


— 2-03 


79 


58 


12-4 


50-7 


+ 


33 


9 


4-8 


— 7-4 


0. 


229 


2018 


755 


8 


35 


42-09 


11-77 3 








82 


+ 7-67 


70 


17 


54-8 


8-5 


— 


79 


3 


— 


+ 5-0 


u. 


258 


2534 


750 


7 


30 


54-38 


55-75 2 


+ 


2 


01 


— 7-70 


84 


35 


15-9 


19-4 


+ 


39 


9 


• 2 


— 43-2 


0. 


21 


317 




7 


30 


54-00 


42-75 2 





4 


86 


+ 10-55 


84 


35 


18-9 


19-2 


+ 


41 


8 


2-2 


+ 20-1 


0. 


192 


1739 


t 5 7 


8 


36 


55-50 


41-73 1 








96 


— 6-77 


SO 


18 


36-5 


38-5 


+ 


35 


3 


— 


—37-3 


0. 


13 


229 




!> 


30 


55" 5 1 


21-01 2 


+ 





86 


— 5-87 


80 


IS 


32'9 


38-S 


+ 


34 


1 


— 


— 40-0 


0. 


17 


205 


758 


7-8 


37 


55-44 


25-79 2 








03 


+ 0-21 


73 


2 


36-9 


4-5 


— 


29 


8 


2-8 


+ 5-0 


u. 


258 


2535 


759 


7-8 


38 


37-48 


31-50 2 


+ 





47 


— 4-88 


80 


32 


18-4 


20-4 


+ 


34 


4 


o-l 


—42-3 


(1. 


20 


288 




8 


38 


38-29 


33-21 3 


+ 


1 


95 


— 2-19 


80 


32 


21-6 


50 • 


+ 


34 


6 


— 


— 3-6 


0. 


229 


2019 


760 


6 


411 


4-12 


8-27 2 


+ 


l 


73 


— 9-23 


81 


33 


51-8 


40-0 


+ 


36 


4 


— 


—31-2 


0. 


2 


57 







40 


3-70 


55-31 2 





1 


52 


- 8-25 


81 


33 


53-7 


53-4 


+ 


36 


6 


— 


— 30-3 


0. 


12 


211 


701 


7 


40 


22-75 


51-00 1 


+ 





00 


— 6-58 


SO 


51 


54-7 


0-8 


+ 


34 


9 


1-3 


— 39-7 


(). 


10 


25S 




7 


40 


22- SO 


22-15 2 


+ 


1 


18 


— 4-85 


80 


51 


56-4 


5-0 


+ 


34 


7 


1-3 


—42 • 6 


0. 


21 


318 


702 


8 


44 


29-77 


0-S5 3 







50 


+ 5-35 


70 


13 


51-7 


28-1 




100 


3 


— 


+ 3-9 


u. 


258 


2530 


7G.1 


8 


44 


57-03 


1-30 2 


+ 


1 


69 


— 9-31 


81 


20 


40-9 


35-4 


+ 


36 


1 


— 


— 30 -0 


0. 


2 


58 







44 


50-40 


48-05 3 





1 


48 


— 8-39 


81 


20 


38-7 


38-4 


+ 


36 


3 


— 


— 30-0 


0. 


12 


212 






44 


55-62 


10-20 2 


+ 


4 


10 


— 3-62 


81 


20 


39-8 


9-4 


+ 


35 


7 


5 -7 


+ 0-4 


0. 


220 


1916 


704 


9 


4G 


1-99 


12-99 3 


+ 


3 


01 


+ 25-57 


80 


23 


12-7 


37-5 


— 


58 


1 


— 


+ 33-3 


u. 


277 


2738 


705 




46 


49-94 


21-05 2 


+ 





85 


— 9-69 


83 


22 


0-6 


3-3 


+ 


38 


5 


1-8 


—39-4 


0. 


IG 


259 




9 


46 


50-20 45-37 3 


+ 


2 


74 


— 3-17 


83 


21 


59-1 


25-0 


T 


38 


G 


— 


— 3-7 


(>. 


229 


2021 


700 


4-5 


47 


52-01 


0-65 2 


+ 


2 


55 


— 14-54 


84 


21 


12-2 


11-5 


+ 


40 


5 


9-1 


—30-7 


Ü. 


2 


60 




4-5 


47 


51-13 


44-21 5 





1 


62 


— 12-96 


84 


21 


13-7 


11-7 


+ 


41 


2 


2-2 


—37-0 


0. 


13 


230 




4.5 


47 


52-42 


53-25 4 


+ 





10 


— 0-91 


84 


21 


14-4 


21-1 




63 


3 


8-7 


+ 5-2 


u. 


76 


911 




4-5 


47 


53 • 03 


59-10 2 


+ 





82 


— 1-35 


— 


— 


— 


— 




— 


— 


+ 5-2 


u. 


77 


928 






47 


51-06 


46-95 2 








82 


— 10-21 


— 


— 


— 


— 




— 


— 


— 12 8 


0. 


111 


1208 




4-5 


47 


51-03 


38-85 2 





4 


65 


+ 10-77 


— 


— 


— 


— 




— 


— 


+ 19-2 


0. 


192 


1740 


7 07 


4 


47 


59-02 


8-26 3 


+ 


2 


55 


— 14-54 


84 


20 


54-7 


45-2 


+ 


40-5 


0-3 


-30-7 


o. 


2 


59 




4 


47 


59-46 


7-70 3 


+ 





47 


—14-45 


















0. 


4 


104 




4 


47 


59-45 


52-53 5 





1 


02 


— 12-90 


84 


20 


57-7 


53-5 


+ 


41-2 


— 


—37-0 


(>. 


13 


231 




4 


47 


00-39 


1-22 4 


+ 





10 


— 0-91 


84 


20 


54-9 


54-8 


— 


63-2 


1-9 


+ 5 2 


u. 


70 


912 




1 


47 


59-88 


5-95 2 


+ 





82 


— 1-35 


84 


20 


54-6 


55-3 


— 


64-0 


1.9 


+ 5-2 


u. 


77 


929 






47 


58-59 


54-48 3 








82 


— 10-21 


84 


20 


52-6 


25-6 


+ 


40-4 


o-o 


— 12-8 


0. 


111 


1207 




5 


47 


58-88 


40-70 1 





4 


65 


+ 10-77 


84 


20 


54-1 


55-7 


+ 


41-4 


2-2 


+ 19-2 


o. 


192 


1741 


768 


9-0 


48 


4 -20 


59-40 2 


+ 


2 


77 


— 3-23 


83 


27 


13-4 


41-9 


V 


38-7 


3-4 


— 3-8 


0. 


229 


2020 


769 


8 


48 


47-40 


15-50 2 








94 


+ S-77 


77 


52 


12-0 


23-8 


— 


75-1 


1-0 


+ 4-3 


u. 


258 


2537 


770 


8 


50 


57-99 


57-55 2 


+ 


1 


■03 


— 4-91 


79 


25 


58-2 


8-5 


+ 


32-8 


1-1 


— 42-0 


0. 


21 


319 


771 


6 


52 


31-98 


27-50 1 





1 


•93 


— 11-81 


83 


27 


— 


— 




— 


— . 


— 


0. 


12 


213 






52 


32-67 


19-99 2 








■51 


— 11-33 


83 


27 


2-2 


59-6 


+ 


39-6 


— 


— 37-0 


0. 


14 


240 




7 


52 


32-13 


32-27 3 


+ 


2 


23 


— 8-87 


83 


20 


57-7 


0-6 


+ 


38-4 


— 


—41-3 


tl. 


19 


274 






52 


32-22 


25-45 1 








•74 


- 8-95 


— 


— 


— 


— 




— 


— 


— 12-7 


0. 


112 


1283 




7 


52 


31-75 


20-9 3 2 


+ 


2 


77 


— 3-27 


83 


20 


59-3 


24-5 


+ 


38-7 


0-2 


— 3-7 


0. 


229 


2022 


772 


4 


53 


40-39 


55- 12 4 


+ 





26 


— 2-65 


70 


24 


6-4 


33-7 


f 


29-3 


• 9 


+ 4-3 


(). 


216 


1870 






53 


41-18 


37-71 5 


+ 


1 


09 


— 1-09 


70 


24 


3-8 


40-3 


+ 


28-3 


— 


— 4-8 


0. 


235 


2218 


7 73 


8-9 


54 


7-84 


35-40 3 


+ 


1 


17 


+ 10-85 


80 


50 


28-9 


11-2 


— 


70-6 


2-8 


+ 31-1 


u. 


277 


2739 


774 


9 


58 


42 ■ 22 


53-00 1 


+ 15-76 


—23-06 


8S 


54 


37-7 


10-1 


+ 


47-8 


17-3 


— 2-9 


0. 


227 


1994 



Schwerd's Beobachtungen von Circumpolarster nen . 



115 



Nr. des 


43 
n 


Mittl. Rectasc. 


Mittel und 

Anzahl 
der Fäden 


Corr. 


Reduct. 


Mittl. D 


;clin. 


c 

3 


Ilefract. 


Reduc. 


Keduet. 


ä 


Sei 


werd 


Katalogs 




182 


1-0 




1S2S-0 


CO 

0/ 


Mer. 


"3 
O 


Tag 


Nr. 


774 


9 


12 h 58 n 


43 ! 25 


41 S S0 2 


+ 15* OS 


— 19 s 85 


88° 


54' 


40 '•' 9 


5S r 1 


+ 47 J 2 


0*2 


— 4 V 2 


0. 


229 


2023 


775 


8-9 


5S 


52-57 


41-31 1 


- 0-53 


— 12-73 


83 


51 


42-2 


38-6 


+ 40-2 


0-2 


—36-4 


o. 


14 


241 




9 


12 Ü8 


52-07 


53-35 2 


+ 2-40 


- 10-18 


83 


51 


38-0 


40-1 


+ 38-9 


— 


— 41-0 


o. 


19 


275 


77(j 




13 3 


13-37 


20-50 2 


— 2-86 


— 25-77 


S6 


48 


38-9 


29 7 


+ 45-1 


— 


—35-9 


o. 


13 


232 




8 


3 


13-08 


15-00 1 


— 1-05 


- 25-39 


86 


48 


37-8 


29-4 


+ 44-9 


— 


— 36-5 


o. 


14 


242 


777 


8-y 


3 


47-25 


38-55 2 


+ 2-39 


— 31-42 


87 


35 


9-4 


2-8 


+ 45-1 


— 


—38-5 


0. 


10 


200 




8-9 


3 


46-58 


3-10 3 


+ 4-50 


- 25-40 


87 


35 


7-7 


4-9 


+ 44-0 


— 


—41-8 


0. 


21 


320 


778 


9 


5 


27-41 


30-50 2 


+ 2-71 


— 12-30 


84 


33 


8-1 


8-6 


+ 40-0 


— 


— 40-5 


0. 


19 


276 




9 


5 


27-04 


27-68 2 


+ 0-90 


— 11-93 


84 


33 


5-4 


6-5 


+ 40-0 


0-2 


—40-9 


0. 


20 


289 


770 





8 


10-85 


10-04 3 


+ 1-65 


— 10-19 


80 


56 


15-0 


7-0 


+ 35-5 


— 


—28-4 


0. 


2 


Ol 




9 


8 


11-50 


20-90 2 


— 4-99 


— 3-21 


80 


56 


13-8 


24-4 


+ 30-4 


1-3 


+ 14-3 


0. 


202 


1798 


780 


7-S 


10 


22-48 


52-58 3 


+ 0-61 


— 8-44 


80 


33 


49-9 


52-3 


+ 34-7 


— 


—37-1 


0. 


16 


261 






10 


21-84 


14-24 1 


+ 1-47 


— 6-49 


80 


33 


49-2 


56-6 


+ 34-2 


0-1 


+ 41-5 


o. 


25 


334 




7 


10 


22-25 


36-88 3 


+ 3-77 


— 3-34 


80 


33 


51-8 


15-2 


+ 34-7 


— 


+ 1-9 


0. 


220 


1017 


781 


7 


11 


0-06 


0-40 4 


+ 1-73 


- 10-88 


81 


22 


57-0 


49-1 


+ 36-1 


— 


—28-2 


0. 


2 


62 




7 


11 


0-22 


49-81 2 


— 1-04 


— 10-05 


81 


22 


59-5 


57-2 


+ 36-8 


— 


— 34-5 


0. 


13 


233 







11 


0-33 


46-08 3 


— 0-34 


— 9-93 


81 


22 


56-6 


55-2 


+ 36-6 


— 


—35-2 


0. 


14 


243 


782 


9 


11 


5-68 


9-00 2 


+ 2-65 


— 13-07 


84 


34 


42-3 


42-3 


+ 40-1 


— 


—40-1 


o. 


19 


277 




9 


11 


4-11 


5-53 1 


+ 0-97 


— 12-72 


84 


34 


43-1 


43-7 


+ 40-1 


0-2 


—40-5 


0. 


20 


290 


783 


8-9 


15 


38-00 


46-40 1 


+ 49-96 


— 43-30 


89 


17 


17-5 


30-9 


+ 48-0 


1-9 


+ 0-5 


0. 


220 


1918 




9 


15 


38-60 


31 2 


+ 15-10 


+ 152-1 


89 


17 


18-4 


41-5 


—52-0 


— 


+ 29-5 


u. 


277 


2741 


784 


9 


10 


43-27 


50 67 2 


+ 1-96 


— 12-71 


82 


24 


26-5 


10-5 


+ 37-6 


— 


— 27-0 


0. 


2 


63 




8 


10 


42-98 


34-50 2 


— 1-17 


- 11-85 


82 


24 


33-4 


20-1 


438-4 


— 


— 34-1 


o. 


13 


235 


7S5 


0-7 


18 


9 • 27 


3-50 2 


+ 1-68 


— 00-80 


88 


34 


8-8 


53 ■ 1 


+ 47-3 


— 


—31-9 


0. 


9 


162 




8 


18 


10-20 


59-25 2 


— 6-42 


— 64-13 


88 


34 


9-5 


56-3 


+ 48-0 


— 


—34-8 


0. 


13 


234 




8 


18 


13-18 


20-00 2 


+ 2-20 


— 3-48 


88 


34 


8*2 


5S-5 


— 55-3 


— 


+ 5-1 


u. 


77 


931 






18 


8 • 1 1 


57-10 1 


+ 23-20 


— 22- sl 


SS 


34 


6-4 


47-1 


+ 44-6 


0-4 


— 24-9 


0. 


137 


1382 


780 


9 


19 


26-30 


38-98 2 


+ 2-82 


— 18-85 


84 


48 


33-0 


30-0 


441-1 


11-1 


— 27-0 


0. 


2 


64 




9 


19 


25-61 


19-15 2 


- 61 


- 17-45 


84 


48 


38-0 


31'8 


+ 41-7 


• 2 


— 34-7 


0. 


14 


244 


7S7 


9MJ 


21 


0-7 


35 1 


+ 27-8 


+ 283-5 


89 


36 


57-1 


20-0 


—52-0 


— 


+ 29-1 


u. 


277 


2742 


788 


7-8 


22 


2 • 24 


12-99 3 


+ 0-61 


— 22-31 


85 


39 


15-9 


4-5 


4 42-6 


— 


— 31-2 


0. 


9 


163 




7 


22 


2 • 02 


7-82 3 


+ 1-20 


- 17-39 


85 


39 


12-3 


1 • 2 


+ 41-8 


— 


— 39-7 


o. 


20 


291 


780 


8 


22 


49-18 


2-13 4 


+ 2-81 


— 19-11 


84 


47 


51-1 


37-8 


+ 41-0 


— 


—27-3 


0. 


2 


65 




6 


22 


48-35 


42-22 3 


— 0-60 


— 17-70 


84 


47 


50-3 


4 s ■ s 


+ 41-7 


— 


— 34-2 


0. 


14 


245 


700 


0-7 


25 


35-01 


33-88 2 


+ 2- 00 


— 7 • l :. 


70 


31 


58-2 


5-0 


+ 32-4 


n- 1 


— 39-7 


0. 


22 


321 




7 


25 


34-45 


27-38 4 


+ 1-31 


— 6 -SC, 


70 


31 


58-8 


l f.-:; 


4 3 2 -8 


— 


— 40-3 


0. 


25 


335 


70 1 




26 


20-38 


17-13 3 


4 1-00 


— 1-28 


75 


40 


8-1 


44-0 


4 27-5 


— 


— 4-3 


0. 


235 


2219 


702 


9 


27 


38-94 


33-05 2 


+ 3-86 


+ 41-59 


S7 


13 


1-1 


31-3 


— 56-0 


1- 1 


+ 27-5 


u. 


277 


2743 


793 


8 ■ o 


28 


42-56 


28-99 1 


— 0-32 


— 10-03 


80 


58 


50-8 


4S-1 


4 30-0 


0-1 


—33-2 


0. 


14 


246 




s 


28 


41-94 


39-98 4 


+ 0-57 


— 8-94 


80 


58 


4G-0 


51-0 


+ 35-0 


1-3 


— 38-7 


0. 


20 


292 


704 


7 


28 


42-38 


48-23 2 


+ 0-40 


— 17-20 


84 


11 


40 • 9 


30-8 


| in- 1 


— 


—30-3 


o. 


9 


164 




7 ■ s 


28 


42 • 43 


39-14 3 


— 1 -52 


— 16-69 


84 


11 


12-5 


34-7 


+ 41-0 


0-2 


—33-0 


0. 


13 


236 


70.") 




30 


9-3S 


0-15 4 


+ 1-17 


— 1-41 


7 


50 


40-0 


22-8 


+ 29-0 


0-9 


— 4-3 


0. 


235 


2220 


796 


9 


33 


11 -tis 


36-00 2 


+ 1-21 


+ 13-45 


81 


12 


12-2 


1-1 


— 09-8 


5-4 


+ 20-3 


u. 


277 


2745 


707 


'.) 


33 


18-37 


39-82 2 


+ 1-40 


+ 16-64 


82 


52 


35 • 5 


15-0 


— 05-8 


— 


+ 26-3 


u. 


277 


2744 


7 OS 


8 


34 


15-79 


44-50 1 


+ l-oo 


- 40-00 


87 


27 


12-3 


56-7 


+ 45-5 


— 


—29-9 


0. 


9 


166 







34 


14-72 


36-20 2 


— 3-50 


— 39-42 


87 


27 


14-0 


0-5 


+ 40-2 


— 


—32-7 


0. 


13 


237 


700 


7 


30 


43-59 


29-62 3 


— 0-28 


— 10-27 


80 


13 


40 • 3 


37-5 


+ 35-1 


— 


— 32-3 


0. 


14 


247 




7 


30 


43 • 05 


41-61 3 


+' 0-53 


— 8-79 


80 


13 


37-1 


42-1 


+ 34-1 


1-2 


— 37-9 


0. 


20 


293 


800 


8 


37 


59-81 


19-35 3 


+ 3-75 


- 27-04 


86 


9 


0-1 


49-7 


+ 43-0 


— 


—25-7 


0. 


2 


06 




7-8 


37 


57-39 


13-10 1 


4 0-68 


- 27-34 


86 


9 


7-8 


56-9 


+ 43-4 


3-2 


—29-3 


0. 


9 


165 






38 


• 02 


7-30 1 


— 2-33 


- 26-54 


86 


9 


9-2 


57-4 


4 44-1 


— 


— 32-3 


0. 


13 


238 




8 


37 


55-84 


0-00 1 


+ 9 -2s 


7-98 


86 


9 


7-4 


51-2 


+ 42 • 


28-4 


+ 1-7 


0. 


220 


1920 


801 


8 • 


38 


24-17 


23-27 1 


+ 0-02 


- 10-05 


Sl 


21 


17-4 


19-7 


+ 35-0 


0-1 


—37-8 


o. 


20 


294 


802 




39 


4-29 


1-12 5 


+ 1-25 


1-55 


77 


42 


43-8 


22-11 


+ 30-0 


4-0 


- 4-2 


0. 


235 


2221 


803 


10 


40 


31-99 


31-75 2 


+ 1-90 


2-65 


Sl 


54 


20-4 


47-0 


+ 37-0 


— 


— 3-0 


0. 


232 


2120 


Sll| 


0-7 


42 


2-30 


52-97 2 


+ 2-25 


— 7-41 


78 


55 


34-3 


41-4 


+ 31-9 


0-1 


— 38-9 


0. 


26 


371 


SD.", 


8 


42 


26-46 


29-40 2 


+ 1-85 


— 11-29 


Sl 


55 


9-3 


11-3 


+ 36-4 


1-5 


—36-9 


o. 


10 


278 




7-8 


42 


28-54 


44-20 2 


— 5-83 


— 2-63 


Sl 


55 


19-7 


28-3 


+ 37-0 


1-5 


4 15-0 


o. 


202 


1801 




7-8 


42 


25-51 


25 66 4 


+ 1-91 


- 2-75 


81 


55 












0. 


231 


2082 




S 


42 


26-34 


26-10 2 


+ 1-92 


— 2-67 


81 


55 










- 3-0 


0. 


232 


2119 


806 


7 


42 


55-43 


2-50 1 


+ 1-70 


- 12-12 


81 


4 












0. 


2 


67 




6 


42 


54-78 


42-19 3 


— 0-32 


— 11-61 


81 


4 


0-0 


2-(i 


+ 30-3 


— 


— 31-7 


0. 


14 


2 is 




7-8 


42 


54-39 


49-50 2 


+ 1-61 


— 9-34 


81 


4 


0-8 


4-9 


+ 34.-8 


— 


—38-9 


o. 


25 


336 


s<>7 


8-9 


44 


16-27 


13-15 2 


+ 1-58 


— 69-41 


88 


25 


48-3 


30-4 


+ 47*5 


0-7 


—28 ■ 9 


0. 


9 


167 




8-9 


44 


14-50 


17-30 1 


+ 9-84 


- 13-63 


8S 


25 


47-5 


4-0 


+ 47-1 


— 


- 4-2 


0. 


232 


2121 


808 


8-9 


44 


52 • 53 


52-29 3 


4 0-71 


- 10-82 


81 


35 


1-3 


2-5 


+ 35-9 


— 


—37-1 


0. 


20 


295 




8-9 


44 


54-44 


9-70 1 


— 5-60 


— 2-46 


81 


35 


4-8 


17-4 


+ 37-4 


5-8 


+ 15-8 


o. 


202 


1802 


809 





47 


43 • 28 


54-90 3 


+ 2-32 


— 17-29 


83 


30 


40-6 


31-1 


+ 39-7 


— 


-24-2 


0. 


o 


08 




5-6 


47 


41-88 


47-05 1 


+ 0-40 


— 17-18 


83 


30 


51-4 


39-8 


+ 39-5 


— 


— 27-9 


0. 





108 




6 


47 


40 • 82 


41-50 4 


— 1-95 


- 16-95 


83 


36 


50-5 


40-S 


+ 39 • 




—29 «9 


0. 


12 


214 



116 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. des 

Katalogs 


o 

Cß 

VI 


Mittl. Rectasc. 
182S-0 


Mittel und 

Anzahl 
der Fäden 


C 


orr. 


Reduct. 


Mittl. D 
1828 


ecliri 


. 


3 




Kefract. 


Reduc. 

Mer. 


Reduct. 


3 
o 


Sei 


w c r d 


•0 


DQ 


Tag 


Nr. 


809 





13 h 47" 


42 S 19 


34 s 80 3 







40 


— lü s 67 


83° 


36' 


50' 


s 


42' 


;; 


+ 39 


9 




—31' 


4 


O. 


14 


249 




7 


47 


41-67 


34-80 3 


— 


•j 


04 


+ 1 


48 


83 


36 


4S 


s 


47 


1 


—63 


u 


— 


+ 4 


7 


u. 


70 


859 




5 


47 


42 • 85 


42 -S3 3 


+ 





03 


+ 


01 


83 


36 


49 


1 


48 


5 


— 64 


s 


— 


+ 5 


4 


u. 


76 


923 






47 


41-66 


52-22 3 


— 


1 


39 


— 3 


71 


83 


36 


49 


2 


1 


2 


+ 42 


6 





+ 5 


4 


0. 


81 


989 






47 


42-07 


38-44 5 


— 





08 


— 10 


83 


83 


36 


50 


8 


19 


7 


+ 39 


4 


— 


— 8 


3 


0. 


111 


1269 






47 


41-36 


2-60 2 


— 





62 


— 10 


63 


83 


36 


48 


3 


30 





+ 39 


8 


7-9 


— 13 


6 


0. 


122 


1304 






47 


40-64 


33-75 4 


+ 


3 


94 


+ 11 


75 


83 


36 


52 





51 


7 


— 04 


9 


— 


+ 5 


2 


u. 


184 


1693 




6-7 


47 


41-61 


38-69 4 


+ 


2 


44 


2 


99 


83 


36 


51 


4 


IS 


3 


+ 37 


8 


— 


— 4 


7 


0. 


235 


2222 


810 


S 


47 


43-69 


38-07 3 


+ 





37 


— 


41 


70 


25 


9 


4 


48 


7 


+ 28 


6 


— 


— 7 


9 


0. 


242 


2322 


Sil 


9 


48 


55 • 62 


9-34 3 


+ 


9 


19 


— 7 


85 


86 


7 


14 


6 


29 


7 


+ 42 


9 


— 


+ 2 





0. 


220 


1919 




<J 


48 


56-75 


57-83 3 


+ 


3 


98 


— 5 


75 


86 


7 


14 


4 


35 


5 


+ 42 


6 


— 


— 3 


7 


0. 


231 


2083 


S12 




50 


42-56 


44-86 3 


+ 


1 


63 


— 10 


43 


80 


46 


14 





15 


1 


+ 34 


8 


— 


—35 


9 


0. 


19 


279 




S 


50 


42-63 


7-52 4 


+ 


o 


40 


— 8 


03 


80 


46 


10 


7 


23 


2 


+ 34 


3 


0-1 


—40 


7 


o. 


29 


395 


813 


6*7 


50 


46-13 


32-50 1 


— 





26 


— 10 


63 


79 


50 


42 


9 


39 


9 


+ 34 


7 


1-1 


—30 





0. 


14 


250 




6*7 


50 


45-50 


40-19 4 


+ 


1 


40 


— 8 


71 


79 


50 


38 


4 


44 


4 


+ 33 


2 


1-1 


—38 


1 


0. 


25 


337 




s 


50 


46-58 


10-40 1 


f 


2 


75 


— 7 


31 


79 


50 


44 


2 


52 


8 


+ 33 


2 


1-2 


—40 


6 


0. 


29 


396 


814 


6 


53 


46-90 


49-10 2 


+ 





38 


— 13 


53 


81 


30 


48 





39 


5 


+ 36 


6 


1-4 


— 26 


7 


0. 


9 


169 




6 


53 


47-10 


43-75 2 


— 


1 


48 


— 13 


39 


81 


36 


47 


8 


39 


8 


+ 36 


7 


— 


—28 


7 


0. 


12 


215 




Ü-7 


53 


47-21 


6-00 2 


— 





47 


— 8 


33 


81 


36 


44 


4 


25 


8 


+ 36 


9 


5-6 


— 12 


7 


o. 


122 


1305 




ü-7 


53 


47-20 


59-40 1 


— 


5 


95 


o 


Sl 


81 


36 


47 


8 





1 


+ 36 


3 


1-4 


+ 12 


8 


0. 


205 


1 8 1 •"> 


815 


8-9 


53 


56-71 


51-17 5 


+ 





31 


— 


43 


74 


6 


21 


1 


3 


8 


+ 25 


8 


0-8 


— 7 


7 


0. 


242 


2323 


816 


7-8 


55 


41-61 


28-23 3 


— 





26 


+ 10 


85 


79 


48 


59 


2 


54 


4 


+ 34 


6 


— 


—29 


8 


0. 


14 


251 


SIT 


8 


57 


18-94 


13-71 2 


+ 


3 


10 


— 1 


28 


85 


21 


39 


6 


20 


2 


+ 42 


4 


— 


—23 





0. 


2 


69 




s 


57 


18-05 


3-50 2 


— 


2 


70 


— 3 


97 


85 


21 


38 


7 


25 


4 


+ 42 


3 


— 


—29 





0. 


12 


2 1 


MS 




57 


34-39 


31-30 4 


+ 





99 


— 1 


37 


74 


13 


51. 


2 


32 





+ 25 


8 


3-1 


— 3 


5 


0. 


2:;:, 


2223 


819 




13 59 


26- 15 


23-36 3 


+ 





98 


— 1 


30 


73 


58 


2 


5 


40 


5 


+ 25 


5 


— 


— 3 


5 


0. 


235 


2224 


820 


s ■ 9 


14 1 


20-63 


U-48 3 








36 


— 15 


01 


82 


26 


49 


2 


40 


6 


+ 38 


2 


0-1 


—29 


5 


0. 


14 


252 






1 


19-87 


22-22 2 


+ 





73 


— 13 


41 


82 


26 


47 


1 


45 


5 


+ 37 


1 


— 


— 35 


5 


(). 


20 


290 


821 


9 


3 


24-34 


31-50 3 


+ 


5 


65 


— 39 


31 


87 


20 


20 


9 


11 


3 


+ 44 


6 


— 


— 35 





o. 


19 


2S0 


822 


8-9 


3 


36-95 


31-50 4 


+ 





35 


— 


5G 


75 


23 


22 


4 


2 


9 


+ 27 


5 


0-2 


— 7 


8 


0. 


242 


2324 


823 


8 


3 


41-11 


5S-62 1 


1- 


1 


43 


—25 


9 7 


86 


2 


11 


5 


4 


4 


+ 42 


5 


— 


—35 


4 


(). 


20 


297 




s ■ 9 


3 


44-76 


30-20 3 


+ 


1 


71 


—21 


82 


86 


o 


15 


5 


15 


8 


+ 42 


1 


3-1 


—39 


3 


0. 


27 


372 




9 


3 


42-43 


56-06 3 


+ 


9 


02 


— 7 


59 


86 


2 


13 


9 


2S 


7 


+ 42 


7 


— 


+ 2 


5 


0. 


220 


1921 


824 


s 


4 


8-37 


41-54 3 


+ 





19 


+ o 


23 


75 


32 


27 


3 


11 





+ 27 


4 


0-9 


— 10 


2 


0. 


24 


2397 


825 


9-11 


5 


50 -SO 


19- 1 


+ 42 


05 


—00 


so 


89 


35 


24 


S 


41 


9 


+ 48 


9 


125-0 


— 1 





0. 


227 


1993 


826 




Ü 


12-74 


9-68 3 


+ 





80 


— 1 


21 


70 


24 


10 


1 


53 


9 


+ 21 


5 


2-4 


2 


9 


0. 


235 


2225 


827 


7-8 


8 


47-20 


10-50 1 


+ 





79 


—34 


98 


86 


34 


45 


8 


30 


3 


+ 44 


2 


3-2 


— 25 


5 


0. 


9 


170 




7-8 


8 


47-38 


17 -55 2 


— 


3 


06 


-34 


73 


86 


34 


43 


7 


27 


3 


+ 44 


3 


0-4 


—27 


5 


0. 


12 


217 




7-8 


8 


58-36 


18-85 2 


+ 


4 


42 


—31 


41 


S6 


34 


42 


1 


33 


1 


+ 43 


4 


— 


— 34 


4 


(). 


19 


281 


828 





9 


39-33 


34-11 2 


+ 


1 


21 


— S 


61 


78 


21 


20 


5 


25 





+ 31 


3 


— 


—35 


8 


o. 


25 


338 




6 


9 


39-82 


37-97 4 


— 





41 


+ o 


38 


78 


21 


21 


3 


37 


1 


— 76 


9 


4-1 


+ 5 


2 


ü. 


75 


907 






9 


39-97 


41-59 9 


f 





15 


— 1 


61 


7S 


21 


IS 


5 


30 


8 


— 7S 


5 


— 


+ G 


2 


u. 


79 


959 




5 


9 


39-60 


43-13 


+ 





17 


— 1 


71 


78 


21 


IS 


8 


32 





—79 


5 


— 


+ 6 


3 


u. 


SO 


903 




ä 


9 


in 19 


45-85 5 


+ 





73 


— 1 


83 


78 


21 


20 


1 


33 


8 


—80 





— 


+ 6 


3 


u. 


81 


974 






9 


39-55 


47-66 5 








77 


— 1 


88 


78 


21 


21 


3 


41 


5 


+ 34 


7 


4-1 


+ 6 


2 


o. 


Sl 


990 






9 


39-70 


50-08 9 


+ 





64 


2 


03 


78 


21 


19 


2 


31 


7 


— 78 


6 


— 


+ o 


1 


u. 


82 


990 






9 


39-77 


50-50 5 


+ 





39 


2 


13 


78 


21 


19 


5 


32 


8 


—79 


3 


— 


+ 6 





u. 


83 


1000 






9 


39-05 


36-84 4 


+ 


1 


36 


2 


62 


78 


21 


18 


8 


51 


6 


+ 30 


9 


— 


— 3 


7 


0. 


235 


2220 


829 


9 


9 


49-43 


44-04 3 


+ 





40 


— 


07 


76 


53 


15 


9 


54 


4 


+ 29 


3 


— 


— 7 


8 


0. 


242 


2325 


830 




12 


18-17 


20-55 2 


+ 





70 


— 13 


41 


81 


58 





6 


58 


1 


+ 36 


6 


— 


—34 


1 


0. 


20 


298 


831 


9-0 


13 


4-27 


7-40 1 


+ 


8 


33 


— 12 


45 


88 


8 


18 


4 


35 


8 


+ 46 


8 


0-7 


— 3 


5 


0. 


232 


2124 


S32 


8 


14 


36-43 


33-38 3 


+ 





78 


— 1 


20 


69 


32 


38 


4 


20 


5 


+ 20 


5 


— 


2 


6 


0. 


2:;:. 


2227 


833 


8 


15 


50-79 


45-45 3 


+ 





25 


— 


57 


70 


1 


38 





24 





+ 21 


2 


— 


— 7 


2 


0. 


242 


2320 


834 


«■9 


19 


25-48 


0-59 4 


+ 





73 


--10 


45 


80 


47 


28 


1 


32 


3 


+ 34 


5 


1-3 


—37 


4 


0. 


27 


373 




8-9 


19 


25-78 


36-77 4 





5 


52 


2 


03 


SO 


47 


30 


2 


41 


1 


+ 35 


3 


— 


+ 13 


8 


o. 


205 


1810 




8-9 


19 


26-02 


26-36 3 


+ 


1 


60 


2 


09 


so 


47 


30 


5 


58 





+ 34 


9 


— 


— 2 


4 


0. 


231 


2087 


835 


8 


19 


37-37 


40-67 3 


+ 


1 


56 


-11 


40 


so 


7 


33 


4 


31 


9 


+ 34 





— 


—32 


5 


0. 


19 


282 




8 


19 


37-11 


37 54 4 


+ 





58 


— 11 


31 


80 


7 


34 


4 


35 





+ 34 





1-2 


—33 


4 


0. 


20 


299 


«36 


8-9 


19 


48-07 


39-77 3 


+ 





37 


— 


73 


75 


39 


30 


9 


10 


7 


+ 27 


8 


— 


— 7 


6 


0. 


242 


2327 


837 


8 


21 


8-18 


5-21 4 


+ 


1 


13 


— 1 


63 


75 


50 


31 


4 


6 


9 


+ 27 


8 


— 


— 3 


3 


0. 


235 


222S 


838 


S-9 


22 


30-87 


23-11 1 







33 


-10 


43 


82 


28 


35 


9 


24 


4 


+ 3S 


4 


0-2 


—26 


7 


0. 


14 


253 




9 


22 


29-97 


7-50 2 


+ 





91 


— 13 


05 


82 


28 


27 


4 


32 


6 


+ 36 


9 


0-2 


—41 


9 


0. 


27 


374 


839 


9 


25 


29-88 


24-71 4 


+ 





50 


— 1 


05 


SO 


6 


20 


4 


:. j 


1 


+ 33 


4 


— 


— 8 


1 


0. 


242 


232S 


S40 


8 


27 


20-611 


17-62 4 


+ 





•88 


— 1 


37 


71 


52 


39 


1 


18 


7 


+ 23 


1 


— 


— 2 


7 


0. 


235 


2229 


S41 


8-9 


27 


50-96 


58-98 2 


— 


2 


35 


— 23 


89 


S4 


43 


33 


7 


16 


9 


+ 11 


4 


— 


—24 


6 


0. 


12 


218 




8 


27 


50-54 


50-40 1 








52 


-23 


92 


84 


43 


36 


7 


21 


2 


+ 41 


8 


0-2 


—26 


1 


0. 


14 


254 




8 • 9 


27 


50-66 


3-01 2 


+ 


o 


•90 


22 


35 


S4 


43 


31 


8 


23 





+ 40 


6 


— 


—31 


8 


0. 


19 


2S3 




9 


27 


50-35 


55-90 3 


+ 


2 


94 


—21 


1 1 


84 


43 


37 


4 


29 


5 


+ 40 





— 


—32 


1 


0. 


25 


339 


842 


5 


28 


0-13 


33-49 3 


+ 





24 


— 


01 


76 


27 


40 





21 


7 


+ 28 


6 


— 


— 10 


3 


0. 


246 


2401 


843 


9 


29 


8-14 


44-57 2 


+ 





79 


— 11 


83 


Sl 


21 


24 


5 


25 


6 


+ 35 


3 


— 


—36 


4 


0. 


27 


375 




9 


29 


8-52 


39-10 1 





5-55 


— 0-63 


Sl 


21 


27-2 


37-9 


+ 38-2 


5-7 


+ 16-8 


o. 


200 


178S 



Sehioerd'x Beobachtungen von Cii-cumpolarsteiita). 



117 



Nr. des 


cd 

m 


Mittl. Rectasc. 


Mittel und 
Anzahl 


C 






Kcduct. 


Mi 


tl. Declin. 


sc 

a 




Rcfract. 


Iteduc. 
Mcr. 






S 
"3 
o 


Scli 


wer d 


orr. 




Reducii. 






Katalogs 


5 


1S2 


s-o 


der Fäden 










1828-0 










Tag 


Nr. 


844 


7 


14 h 29 n 


39 s 17 


34 s 03 3 


+ 


S 52 


— 1 6 04 


79° 


15' 


32-8 


8 1 


5 


+ 32" 2 




— 7 ' 


9 


O. 


242 


2329 


845 


9 


29 


40-51 


10-91 2 


+ 


l- 


10 


+ 0-42 


85 


20 


32-4 


13- 


2 


+ 40-1 


— 


— 19- 


9 


0. 


247 


24H9 


846 


9 


31 


25-19 


20-74 2 


— 


o- 


39 


— 19-68 


83 


30 


41-1 


26 


6 


+ 39-9 


— 


— 25- 


4 


0. 


14 


255 




9 


31 


25-66 


57-G0 1 


— 


6 


93 


— 0-71 


83 


30 


39-7 


49 


2 


+ 41-4 


7 '5 


+ 16- 


6 


0. 


200 


1789 


M7 


'.I 


34 


54-69 


25-83 2 


+ 


o- 


G7 


+ 0-11 


82 


43 


24-7 


49 


5 


+ 36-5 


— 


— 1- 


3 


0. 


247 


2410 


848 


S 


35 


2-30 


14-27 5 


+ 


1 


09 


— 16-53 


75 


19 


42 • 


17 


7 


+ 27-2 


o-i 


2- 


8 


O. 


235 


2230 


S49 


7 


35 


56-08 


2-21 2 


+ 


1 


84 


— 14-47 


81 


34 


















19 


284 




7 


35 


56-01 


59-31 3 


+ 


o- 


70 


— 14-33 


81 


34 


8-7 


5 





+ 36-0 


1-4 


— 30 


9 


0. 


20 


300 


850 


'.I 


37 


4-GG 


10.47 1 


+ 


1- 


80 


— 14-11 


81 


IS 


52-3 


46 


9 


+ 35-6 


— 


— 30 


2 


o. 


19 


285 






37 


3-60 


2-64 4 


+ 


1- 


74 


-13-40 


81 


18 


54-1 


54 


3 


+ 35-2 


2-9 


—32 


5 


0. 


25 


340 


851 


9 


37 


51-78 


23-18 3 


+ 





52 


0-00 


81 


5 


39-1 


28 





+ 34-1 


12-3 


— 10 


9 


0. 


247 


2411 


852 


'.i 


38 


9-94 


41-35 2 


+ 


o- 


52 


— 0-01 


81 


5 


14-8 


52 


8 


+ 31- 2 


1-3 


— 10 


9 


0. 


247 


2412 


853 




38 


39-59 


36-30 2 


— 


1 


26 


— 13-67 


80 


24 


1-4 


48 


9 


+ 35-1 


— 


22 


6 


0. 


12 


219 




«•7 


3S 


39-90 


29-20 2 


— 





22 


— 13-60 


80 


24 


4-1 


52 


8 


+ 35-5 


— 


—24 


2 


0. 


14 


256 


854 


9 


38 


40-G9 


16-30 3 


+ 





46 


— 0-23 


80 


49 


39-6 


15 


5 


+ 34-5 


— 


— 10 


1 


0. 


245 


2365 


855 


8-9 


38 


43-77 


19-30 2 


+ 





56 


— 0-25 


82 


12 


0-8 


41 


1 


+ 36-5 


0-3 


— 10 


5 


0. 


245 


2364 


856 


9 


40 


8-35 


9-55 3 


+ 





60 


— 12-13 


79 


52 


48-5 


44 


9 


+ 33-9 


— 


—30 


3 


0. 


20 


301 




8-9 


40 


8-50 


6-05 2 


+ 


1 


48 


—11-65 


79 


52 


50-0 


48 


8 


+ 33-4 


0-1 


—32 


1 


0. 


25 


341 


N57 




41 


24-13 


59-79 2 


+ 





49 


— 0-31 


81 


20 


43-1 


18 


3 


+ 35-4 


o-i 


— 10 


5 


0. 


245 


2366 




9 


41 


23 • 42 


17-25 2 


+ 





63 


+ 0-04 


81 


26 


43-2 


19 


9 


+ 34-3 


— 


— 11 





o. 


248 


2435 


858 


9 


41 


30-88 


53-03 1 


+ 


1 


61 


—34-09 


86 


21 


42-1 


29 


8 


+ 43-2 


0-3 


—30 


6 


o. 


20 


302 




8-9 


41 


33-53 


25-30 1 


+ 


1 


77 


-30-26 


SG 


21 


44-9 


40 


9 


+ 42-5 


3-4 


—35 


1 


0. 


27 


377 


859 


9 


42 


30-41 


23-90 2 


+ 





94 


+ 0-07 


84 


12 


11-9 


53 


5 


+ 3S-1 


8-5 


— 11 


2 


0. 


248 


2434 


860 


9-0 


42 


4S-94 


12-20 2 


+ 


3 


84 


— 61-71 


88 


11 


17-1 


7 


1 


-(-45-5 


0-G 


—34 


9 


o. 


27 


376 




9 


42 


48-98 


39-70 1 


—25 


42 


— 0-80 


88 


11 


17-1 


12 


7 


+ 49-0 


0-7 


+ 10 


1 


0. 


200 


1790 


86 1 


(5-7 


44 


25-36 


22-47 2 


— 


1 


27 


— 14 0G 


SO 


30 


56-8 


43 


3 


+ 35-3 


— 


—21 


8 


o. 


12 


220 




7 


44 


25-50 


23-97 2 


+ 


1 


60 


— 12-69 


80 


30 


60-6 


58 


1 


+ 34-2 


— 


— 31 


7 


0. 


25 


' 342 


862 


8 


46 


45-25 


26-73 3 


-+ 





33 


_ 0-47 


72 


IS 


57-4 


43 


1 


+ 24-1 


0-7 


— 9 


1 


0. 


211 


2356 


863 


9 


47 


56-80 


6-32 3 


+ 


2 


11 


_ 4-15 


83 


11 


3G-2 


55 


6 


-f 3S-6 


— 


+ 2 





o. 


225 


1935 




8 


47 


55-88 


27-31 3 


+ 





7 1 


— 0-25 


83 


11 


36-3 


17 


4 


+ 37-1 


7-2 


— 11 





0. 


247 


2413 


864 


8-9 


48 


37-4G 


39-63 2 


+ 





88 


—13-38 


80 


30 


24-0 


18 


5 


+ 34-7 


— 


— 29 


2 


0. 


20 


303 




8-9 


48 


37-33 


36-02 3 


+ 


1 


60 


— 12-91 


80 


30 


24-5 


21 


1 


+ 34-2 


— 


— 30 


8 


0. 


25 


343 


865 


9 


48 


54-33 


47-57 3 


+ 


1 


42 


— 0-1G 


86 





52-0 


22 


4 


+ 40-8 


— 


— 11 


2 


0. 


248 


243G 


866 




50 


12-51 


8-24 3 


+ 





90 


— 1-60 


73 


44 


0-2 


37 


8 


+ 25-7 


0-7 


2 


6 


0. 


236 


2231 


867 


9 


50 


56-78 


2S-28 3 


+ 





74 


— 0-32 


83 


1(1 


59-5 


33 


2 


+ 37-1 


— 


— 10 


■8 


o. 


247 


2414 


868 


C) 


5G 


17-15 


13-17 4 


+ 


l 


04 


— 1-75 


75 


34 
















0. 


230 


2232 


869 


9 


57 


11-37 


42-79 2 


+ 


1 


21 


— 0-71 


85 


34 


57-8 


28 


3 


+ 40-6 


0-2 


— 10 


9 


0. 


247 


2415 


870 


8-9 


57 


17-82 


53-75 2 


+ 





60 


— 0-69 


82 


15 


52-2 


32 





+ 3G-6 


6-2 


— 10 


■4 


0. 


245 


23 G7 


S71 


5-6 


57 


19-35 


20-26 2 


+ 





5G 


— 11-80 


78 


52 


5-2 





5 


+ 32-4 


— 


—27 


7 


0. 


20 


304 






57 


19-23 


44-32 2 


+ 


2 


13 


— 10-31 


78 


52 


7-4 


9 


o 


+ 3 1 • S 


— 


— 33 


■6 


0. 


30 


397 


872 


5-G 


58 


9-GG 


5-40 5 


+ 


1 


05 


— 1-76 


75 


35 


8-5 


46 


4 


+ 28-0 


■3-4 


— 2 


5 


0. 


236 


2233 


st:! 


7 


58 


35 • 7 1 


39-72 2 


+ 


2 


19 


— 15-09 


81 


26 


31-4 


25 


8 


+ 34-9 


0-1 


—29 


o 


0. 


23 


322 




7-8 


58 


3G-11 


36 -Gl 3 


+ 


1 


80 


— 14-92 


81 


26 


29-6 


24 





+ 35-4 


— 


—29 


8 


o. 


25 


344 


«74 


8 


14 59 


12-25 


53-85 4 


+ 





32 


— 0-58 


71 


17 


20-1 


6 


6 


4-22-9 


0-G 


— 8 


8 


0- 


211 


2357 


875 




15 


17-10 


19-69 2 


+ 





65 


— 13-57 


80 


13 


0-5 


53 


5 


+ 34-3 


— 


—27 


3 


0. 


20 


305 









16-67 


43-04 2 


+ 


2 


45 


— 11-91 


80 


13 


2-0 


1 


7 


+ 33-7 


— 


—33 


•4 


0. 


30 


398 


876 


5-6 


o 


33-24 


40-81 3 


+ 


3 


15 


— 19-31 


83 


12 


41-9 


34 


•2 


+ 37-4 


— 


—29 


*7 


0. 


23 


323 




0-7 


2 


33-76 


37-96 2 


+ 


2 


29 


— 19-11 


83 


12 


42-2 


33 


■4 


+ 38-0 


— 


—29 


2 


o. 


25 


345 




G 


2 


34-89 


38-87 2 


+ 





15 


— 2-14 


83 


12 


41-3 


41 


•3 


—CG -9 


0-2 


+ 7 


•1 


u. 


80 


972 






2 


34-20 


43-50 3 




1 


42 


— 2-42 


83 


12 


40-0 


50 


9 


+ 42-1 


— 


+ 7 





0. 


81 


992 






o 


34-38 


44-95 5 


+ 


1 


09 


— 2-67 


83 


12 


41-5 


40 


•8 


— GG-4 


— 


+ 7 


■l 


u. 


82 


998 






2 


35-52 


37-41 4 




7 


83 


— 0-79 


83 


12 


41-0 


46 


8 


+ 39-2 


— 


+ 15 


•0 


0. 


204 


1814 


877 


G-7 


4 


19-01 


47-25 2 


+ 


1 


79 


— 40-36 


86 


38 


59-4 


43 





+ 43-6 


— 


—27 


•2 


0. 


20 


306 




7-8 


4 


16-92 


14-00 1 


+ 


2 


G5 


— 36-45 


86 


39 


5-4 


54 


8 


+ 42-7 


— 


—32 


1 


0. 


28 


378 


878 


8 


5 


40-06 


35-76 4 


+ 





86 


— 1-53 


72 


32 


31-8 


9 


7 


+ 24-3 


— 


2 


•2 


0. 


236 


2234 


879 


7 


G 


7-G7 


56-11 3 


+ 


1 


13 


— 1-83 


74 


33 


5-5 


3S 


•4 


+ 27-2 


— 


— 


•1 


o. 


230 


2044 


880 


8-9 


7 


27-06 


21-81 4 


+ 


1 


22 


— 1-95 


77 


1 


24-8 


57 


■9 


+ 29-7 


— 


2 


•8 


0. 


237 


2243 


881 


8-9 


7 


52-7G 


15-00 1 


+ 


1 


.50 


—34-07 


85 


59 


15-8 


59 


•7 


+ 42-7 


— 


—26 


6 


0. 


20 


307 




9 


7 


51-44 


43-40 1 


+ 


2 


20 


— 30-8S 


85 


59 


20-3 


10 


6 


+ 41-8 


0-3 


— 31 


8 


o. 


28 


379 


882 


9 


8 


1-49 


0-71 2 


+ 


1 


55 


—13-39 


80 


7 


43-1 


37 


7 


+ 33-7 


— 


—28 


•3 


0. 


25 


346 




9 


8 


3-01 


29-71 2 


+ 


2 


44 


—12-23 


80 


7 


44-5 


43 


•2 


4-33-5 


— 


—32 


•2 


0. 


30 


399 


883 


7-8 


8 


39-59 


15-78 3 


+ 





20 


— 0-55 


73 


1 


16-8 


2 


■5 


+ 24-S 


0-7 


— 9 


•8 


0. 


245 


2308 


884 


7 


10 


0-17 


12-60 4 


+ 


4 


01 


—25-03 


84 


36 


49-6 


37 


•9 


+ 39-4 


— 


—27 


■7 


0. 


23 


324 




G-7 


10 


0-51 


9-78 2 


+ 


2 


92 


—24-81 


84 


36 


45-5 


33 


8 


+ 39v.9 


— 


—28 


■2 


0. 


25 


347 


885 


9 


10 


2-03 


50-72 3 


+ 


1 


74 


— 269 


79 


50 


40-5 


6 


■9 


+ 34-1 


— 


— 




0. 


230 


2045 


886 


S-9 


11 


12-56 


7-44 3 


+ 


1 


44 


— 2-30 


79 


3 


31-7 


2 


2 


+ 32-4 


— . 


— 2 


•9 


0. 


237 


2214 


887 


9-0 


11 


22-14 


17-52 3 


+ 





60 


— 1-64 


79 


42 


51-1 


25 


■4 


+ 33-1 


— 


— 7 


•4 


0. 


242 


2330 


88S 


8 


12 


39-77 


35-52 4 


+ 





91 


— 1-63 


73 


30 


41-8 


18 


-5 


+ 25-5 


— 


2 


2 


0. 


236 


2235 


889 


9 


14 


12-03 


21-00 2 


+ 


1 


70 


— 2-98 


8(1 


39 


5G-8 


18 


6 


+ 35-1 


— 


+ 3 


1 


0. 


225 


1937 




8-9 


14 


13-13 


49-40 2 


+ 





49 


— 0-92 


80 


39 


55-0 


30 


■8 


+ 34-5 


0-1 


— 10 


2 


Ü. 


245 


23 09 


890 


S 


14 


30-33 


41-64 3 


T 


1-01 


—22-65 


83 


50 


56-3 


42-3 


+ 39-4 




—25-4 


0. 


20 


30S 



118 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. des 


CO 


Mittl. Rectasc. 


Mittel und 

Anzahl 
der Fäden 


Corr. 


Reduct. 


Mittl. Declin. 




Rei'raet. 


Reduc. 


Reduct. 


ä 


Sei 


we rd 


Katalogs 


£5 


182 


8-0 




1828-0 


CD 


IVIer. 


ö 


Tag 


Nr. 




9 


15 h 14 m 31 s 00 


37 s 87 2 


+ 2 S 56 


— 22 s 05 


83° 


50 ' 


56 


5 


45-4 


+ 38 


9 


0*2 


— 27 


'6 


O. 


25 


348 


891 


9-0 


15 


49-98 


26-40 2 


+ 


83 


— 1-41 


S3 


58 


55 





28-3 


+ 39 


1 


2-0 


— 10 


4 


0. 


245 


2370 


892 


9 


15 


58-70 


34-56 4 


+ 4 


66 


— 23-01 


S4 


41 


12 


3 


4-0 


+ 39 


8 


0-2 


—31 


3 


0. 


30 


400 






15 


59-36 


18-85 2 


+ 1 


94 


— 21-81 


84 


41 


14 


4 


7-S 


+ 40 





— 


—33 


4 


0. 


33 


436 


893 


8-9 


16 


50-47 


22-64 4 


+ 


75 


— 1-00 


82 


59 


47 


4 


28-2 


+ 37 





7-0 


— 10 


8 


0. 


247 


2410 


894 


7-8 


17 


9-63 


4-73 4 


+ 


33 


— 1-09 


71 


50 


10 


7 


54-0 


+ 23 


3 


— 


— 


6 


0. 


242 


2331 


895 


6 


17 


17-94 


12-60 4 


+ 


91 


— 1-55 


72 


26 


54 


5 


32-7 


+ 24 





— 


2 


2 


0. 


237 


2245 


896 


8-9 


17 


20 • 50 


29-51 2 


+ 1 


81 


— 3-01 


80 


50 


37 


2 


59-0 


+ 35 


2 


0-1 


+ 3 


1 


0. 


225 


1938 


897 


8-9 


18 


1-19 


49-83 3 


+ 1 


62 


— 2-52 


79 


1 


21 


5 


53-1 


+ 32 


9 


4-4 


— 


1 


0. 


230 


2046 


898 


7 


18 


20-63 


30-92 3 


+ 


90 


— 21-58 


83 


28 


5 


3 


51-3 


+ 38 


8 


— 


—24 


8 


0. 


20 


309 




8 


18 


18-15 


49-66 2 


+ 4 


81 


— 19-10 


83 


28 


9 


7 


3-3 


+ 37 


9 




— 31 


5 


o. 


31 


420 


899 


8 


18 


59-84 


55*65 3 


+ 


99 


— 1-77 


74 


39 


54 


7 


29-7 


+ 27 





— 


2 





0. 


236 


22.16 


900 


8 


19 


55-09 


38-76 2 


+ 6 


4S 


—33-24 


86 


9 


32 





20-7 


+ 42 


2 


• 2 


— 30 


7 


o. 


30 


401 




8-9 


19 


55-74 


35-22 1 


+ 


53 


—32-79 


86 


9 


32 


3 


21-9 


+ 41 


8 


0-2 


— 31 


2 


o. 


31 


421 


901 


9 


20 


3-25 


52-57 3 


+ 2 


95 


- 4-53 


84 


4 


5 


8 


20-2 


+ 40 


1 


— 


— 


5 


0. 


230 


2047 


902 


9 


21 


7-09 


39-23 4 


+ 


70 


— 0-92 


81 


19 


17 


8 


53-8 


+ 34 


6 


— 


— 10 


6 


0. 


247 


2417 


903 


8 


21 


8-48 


3-22 3 


+ 1 


11 


— 1-S3 


75 ■ 


28 


23 


7 


58-1 


+ 27 


8 


— 


2 


o 


0. 


237 


2246 


904 


7 


21 


23-66 


43-08 3 


+ 5 


14 


—33-15 


85 


46 


34 


5 


19-3 


+ 41 


1 


— 


— 25 


9 


0. 


23 


325 




8 


21 


22-44 


14-58 3 


+ 2 


10 


—30-96 


85 


40 


37 


1 


25-4 


+ 41 


4 


— 


— 29 


7 


0. 


28 


380 




7 


21 


25-67 


30-70 1 


— 6 


12 


+ 3-13 


85 


46 


36 





40-0 


+ 43 


5 


4-1 


+ 16 


6 


0. 


198 


1764 




8 


21 


27-60 


36-02 2 


+ 4 


00 


— 4-61 


85 


46 


34 


3 


51-7 


+ 42 


6 


2-8 


+ -' 


8 


0. 


225 


1939 


905 


9 


22 


38-09 


42-90 1 


— 6 


02 


+ 3-25 


85 


42 


42 


7 


54-2 


+ 43 


5 


11-7 


+ 10 


7 


0. 


198 


1765 




'.1 


22 


37 -26 


47-40 1 


+ 3 


95 


— 6-28 


85 


42 


40 


5 


58-1 


+ 42 


5 


29 


+ 2 


8 


0. 


225 


1910 


907 


7 


22 


56 -53 


51-71 3 


+ 


39 


— 1-23 


74 


4 


50 


2 


30-9 


+ 26 





— 


— 6 


7 


0. 


242 


2332 


908 


S 


23 


35-63 


24-42 3 


+ 1 


95 


— 3-00 


80 


52 


40 


4 


6-3 


+ 35 


6 


1-3 


— 


2 


o. 


230 


2048 




S-9 


23 


35-93 


12-37 2 


+ 


52 


— 1-12 


80 


52 


39 


3 


14-7 


+ 34 


8 


o-i 


— 10 


1 


o. 


245 


2371 


909 


6-7 


24 


7-13 


9-20 3 


+ 


01 


— 13-01 


79 





22 


5 


13-4 


+ 32 


7 


— 


—23 


•6 


0. 


20 


310 




7 


24 


"5-05 


10-51 5 


o 


21 


— 1-21 


79 





20 





35-8 


+ 33 


6 


o-i 


+ 17 


3 


o. 


198 


1763 


910 


8-9 


24 


11-50 


7-29 3 


+ 


96 


— 1-72 


74 


4 


42 


2 


17-9 


+ 26 


2 


— 


— 1 


9 


0. 


236 


2237 


911 


9-0 


24 


59-78 


23-35 2 


+ 4 


63 


—40-82 


86 


33 


8 


7 


51-7 


+ 43 





— 


— 26 





0. 


25 


349 




9 


24 


58-63 


57 -SO 2 


+ 2 


Ol 


—38-50 


86 


33 


12 





58-5 


+ 42 


7 


— 


—29 


2 


0. 


28 


381 


91-2 


8-9 


25 


16-74 


5 - 5 5 2 


+ 1 


98 


— 3-05 


sl 


2 


3 


3 


33-3 


+ 35 


7 


5-5 


— 


2 


0. 


230 


20 19 




8-9 


25 


17-72 


54-20 2 


+ 


53 


— 1-17 


81 


-) 


3 


6 


40-0 


+ 35 





1-3 


— 10 


1 


0. 


245 


2372 


913 




26 


17-12 


12-24 4 


+ 1 


27 


— 2-07 


77 


14 


37 


4 


9-9 


+ 30 





— 


2 


5 


0. 


237 


2247 


914 


9 


30 


55-19 


57-93 3 


+ 1 


91 


— 17-27 


81 


44 


18 


6 


7-5 


+ 35 


9 


— 


—24 


8 


0. 


25 


350 




9-0 


30 


54- 53 


20-60 2 


+ 3 


Ol 


— 15-86 


81 


44 


23 


5 


19-2 


+ 35 


3 


1-5 


—29 


5 


(1. 


31 


422 


915 


9 


31 


5-20 


10-52 3 


+ 


73 


— 16-32 


,S1 


3 


38 


9 


26-0 


+ 35 


5 


— 


22 


6 


(1. 


20 


.111 




9 


31 


4 ■ 56 


33-59 3 


+ 2 


72 


— 14-S4 


81 


3 


11 


7 


35-8 


+ 34 


S 


— 


—28 


9 


0. 


30 


402 


910 


7*1 8 


31 


24-25 


30-28 3 


+ 2 


59 


— 17-21 


Sl 


38 


12 


7 


1-5 


+ 35 


•j 


— 


—24 





0. 


23 


326 




8 


31 


24-84 


50-76 3 


+ 2 


99 


— 15-69 


81 


38 


13 


1 


7-2 


+ 35 


3 


— 


—29 


4 


0. 


31 


423 


9 17 


9 


31 


51-77 


56-33 3 


+ 2 


13 


— 19-31 


82 


35 


7 


4 


57-3 


+ 37 


o 


1-6 


—25 


5 


0. 


25 


351 




9 


31 


51-43 


23-00 1 


+ 3 


31 


— 17-97 


82 


35 


12 


3 


5-8 


+ 37 





1-0 


—28 


9 


o. 


30 


403 


918 


7 '8 


32 


9-10 


3-85 4 


+ 1 


00 


— 1-67 


73 


30 


58 


1 


34-6 


+ 25 


1 


— 


— 1 


9 


o. 


237 


22 48 


919 


8 ■ 9 


36 


4-38 


13-27 4 


+ 1 


72 


— 2-80 


80 


20 


35 


2 


58-1 


+ 34 


7 


1-3 


+ 3 


7 


o. 


225 


1941 




9 


36 


4-18 


10-09 3 


+ 1 


69 


— 2-83 


80 


20 


37 


1 


59-2 


+ 34 


9 


— 


+ 3 





o. 


226 


1967 


920 


6 


36 


11-23 


36-75 5 


+ 


52 


— 1-70 


77 


55 





1 


42-0 


+ 30 


S 


— 


— 6 


7 


o. 


242 


2333 


921 


8-9 


37 


5-110 


59-69 4 


+ o 


92 


— 1-59 


72 


5 


23 


9 


1-8 


+ 23 


8 


— 


— 1 


7 


0. 


237 


2249 


922 


7 


37 


14-49 


11-37 3 


+ 2 


80 


— 70-01 


87 


52 


12 





50-4 


+ 45 


7 


0-5 


— 21 


9 


o. 


20 


312 




s 


37 


14- 28 


5-25 2 


+ 6 


43 


— 59-62 


87 


52 


10 


9 


3-0 


+ 45 





0-5 


—30 


6 


0. 


34 


459 






37 


16-02 


22-5;, 2 


+ 


47 


— 5-01 


87 


52 


18 


5 


8-7 


—56 


8 


0-6 


+ 7 


2 


u. 


SO 


9 73 






37 


14-46 


30-20 2 


—4 


43 


— 5-85 


87 


52 


15 


5 


20-3 


+ 49 


9 


1-8 


+ 7 


3 


0. 


81 


9 1 






37 


16-51 


31-40 3 


+ 4 


30 


— 8-39 


87 


52 


16 


5 


5-7 


— 56 


1 


0-5 


+ 7 


5 


u. 


85 


1030 


923 




37 


36-81 


51-9S 3 


+ 1 


36 


— 16-91 


82 


28 


28 


7 


23-7 


+ 37 





1-6 


—30 


4 


0. 


33 


437 




8 


37 


36-52 


49-30 1 


+ 1 


78 


— 16-78 


82 


28 


26 


7 


2 2 ■ 2 


+ 36 


9 


1-6 


-30 


8 


0. 


34 


460 




8 


37 


37-88 


47-00 2 


+ 2 


22 


— 3-53 


82 


28 


26 





40-4 


+ 37 


7 


1-6 


+ 3 


5 


o. 


225 


1942 


924 


8 


38 


41-81 


52-63 2 


+ 2 


88 


— 26-32 


84 


20 


56 


5 


40-4 


+ 39 


S 


— 


—23 


7 


o. 


25 


352 






38 


40-25 


1-H5 2 


+ 1 


88 


—23-06 


84 


26 


59 





19-7 


+ 39 


8 


0-2 


—30 


3 


o. 


33 


138 


925 


6 


39 


31-05 


36-41 4 


+ 2 


42 


— 16-37 


81 





46 





35-7 


+ 34 


4 


1-3 


22 


8 


0. 


23 


327 






39 


31-63 


57-10 3 


+ 2 


78 


— 15-03 


81 

















— 28 


1 


0. 


31 


425 






39 


32-50 


0-77 3 


— 5 


34 


+ 1-47 


81 





47 


5 


2-5 


+ 37 


5 


12-3 


+ 19 


8 


0. 


200 


1793 


926 


ü-7 


39 


44 • 29 


49-65 5 


+ 2 


42 


— 16-37 


81 





46 





35- 7 


+ 34 


4 


1-3 


22 


8 


o. 


23 


328 






39 


44-86 


10-35 2 


+ 2 


78 


— 15-05 


81 





48 


o 


41-9 


+ 34 


5 


o-l 


— 28 


1 


0. 


31 


424 






39 


44 • 63 


12-90 2 


— 5 


34 


+ 1-47 


81 





















o. 


200 


1794 


927 


6 


411 


42 • 82 


45-30 2 


+ 1 


83 


— 16-93 


81 


20 


9 





2-5 


+ 35 


4 


5-8 


—23 


I 


0. 


25 


:;:,:; 




7 


40 


42 • 44 


12-38 2 


+ 2 


82 


— 15-85 


81 


20 


8 


9 


1-2 


+ 35 


2 


0-1 


—27 


4 


0. 


30 


404 


928 


8-9 


12 


23-11 


55-70 2 


+ 


52 


— 1-19 


79 


45 


24 


5 


3-4 


+ 32 


6 


1-1 


— 10 


4 


0. 


247 


2418 


929 


8 


13 


0-34 


55- 15 4 


+ 1 


10 


— 1-95 


75 


49 


8 


4 


41-7 


+ 28 


3 


— 


— 1 


6 


0. 


237 


2250 


930 


9 


14 


6-78 


39-50 1 


+ 


65 


— 1-45 


81 


36 


30 


8 


11-9 


+ 35 


1 


5-7 


— 10 


5 


O. 


247 


2419 


931 


c, 


14 


43-37 


53-17 3 


+ 


91 


— 21-04 


82 


19 


24 


4 


0-8 


+ 38 





— 


— 20 


■1 


0. 


20 


313 






11 


13-22 


59-64 3 


+ 1 


43 


— 18-23 


82 


49 


27 


6 


19-5 


+ 37 


5 


— 


—29- 


4 


(). 


33 


439 


932 


7-8 


17 


43-30 


49-21 2 


. 2- 17 


— 16-97 


81 


9 


,4-2 


0-9 


+ 34-6 




— 21-3 


0. 


23 


329 



Schwerd's Beobachtungen von öircum/polarsternen. 



119 



Nr. lies 


tu 

Ol 


Mittl. Rectasc. 


Mittel und 
Anzahl 


C 






!?«->. 1 ii 




Mittl. D 


eclin. 


P 
3 


Refract. 


Koduc. 
Mir. 


Reduct. 


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Sei 


werd 


OTr. 


ItCUlR t. 






Katalogs 


O 


182 


S'O 


der Faden 










1828-0 


09 








o 


Tag 


Nr. 




8 


I5 h 47" 


44 s 14 


14 s 14 3 


4 


2 S 78 


— 15 s 87 


81° 


9' 


15 r 4 


6 v 8 


+ 34"9 




— 26' 


3 


0. 


30 


405 


933 


8 


49 


12 -5S 


7-49 5 


4- 


1 


34 


o 


23 


77 


44 


30-1 


10-1 


+ 30-8 


9 r 


— 1- 


8 


o. 


237 


2252 


934 


0-7 


49 


23 • 2 1 


28-22 2 


4 





73 


— 16 


07 


SO 


30 


52-4 


37-1 


+ 34-8 


— 


— 19 


5 


o. 


20 


314 




8 


49 


22-53 


24-02 2 


+ 


1 


70 


— 15 


81 


80 


30 


51-8 


39-2 


+ 34-3 


— 


—21 


7 


0. 


25 


354 


935 


8 


50 


13-51 


8 43 4 


4 


1 


33 


2 


23 


77 


40 


20-1 


51-3 


+ 30-7 


— 


— 1 


9 


0. 


237 


2251 


9. 'SC 


5 


50 


22-50 


24-95 2 


+ 


1 


87 


— 12 


91 


78 


19 


8-8 


58-7 


+ 30-9 


o-i 


—20 


7 


0. 


23 


330 




4 


50 


23-37 


28-20 3 


— 





04 


+ o 


75 


7S 


19 


7-1 


22 • 1 


— 79-2 


1-1 


4 5 


3 


u. 


77 


943 






50 


23-27 


30-54 7 


— 





91 


— 


90 


78 


19 


6-2 


23 -0 


-t-34-8 


0-3 


4 8 


1 


o. 


81 


995 






50 


23-37 


32-79 9 


4 





62 


— 1 


05 


78 


19 


9-8 


20-5 


— 79-0 


— 


4 8 


3 


u. 


82 


1004 






50 


23-51 


34-89 6 


4 





78 


— 1 


36 


78 


19 


7-6 


17-5 


—78-4 


— 


4 8 


5 


u. 


85 


1037 






50 


23-23 


4-39 3 


+ 


3 


83 


— 2 


41 


78 


19 


8-3 


20-9 


— 77-4 


4-1 


4 8 


9 


u. 


87 


1054 






50 


23-39 


18-58 5 


+ 





04 


— 


57 


78 


19 


9-7 


6-6 


+ 30 • 4 


— 


—27 


3 


0. 


152 


1443 






50 




16-05 5' 


— 





47 


— 


41 


















u. 


153 


1455 






50 


23-41 


11-32 6 


— 


2 


16 


-t- 8 


19 


78 


19 


10-9 


36-7 


+ 32 • 5 


— 


4 1 


7 


0. 


192 


1742 


1)37 


8-9 


50 


45 ■ 28 


13-31 3 


4 





67 


4 7 


11 


82 


22 


12-3 


45-3 


+ 36-9 


— 


— 9 


9 


0. 


245 


2373 


938 


9 


50 


57-15 


30-55 2 


4 


1 


14 


2 


62 


85 


3 


42-7 


15-6 


+ 40-0 


2-5 


— 10 


4 


0. 


247 


2420 


939 


8-9 


53 


11-72 


17-07 3 


4 





74 


— 16 


42 


80 


38 


32-3 


16-2 


+ 34-9 


— 


— 18 


8 


0. 


20 


315 




8 


53 


11-59 


13-40 2 


4 


1 


72 


— 16 


15 


80 


38 


33-3 


19-7 


+ 34-5 


— 


—20 


9 


o. 


25 


355 




8-9 


53 


12-26 


21-07 3 


4 


1 


79 


2 


79 


80 


38 


34-4 


55-3 


+ 35-1 


0-1 


4 4 


1 


0. 


225 


1944 


940 


9 


53 


30-49 


3-60 1 


4 





85 


2 


04 


S3 


21 


3-0 


44-9 


+ 37-6 


9-1 


— 10 


4 


0. 


247 


2421 


941 


S-9 


53 


42-10 


44-30 3 


+ 10 


57 


—59 


55 


87 


36 


25-7 


7-5 


+ 44-2 


— 


—26 





o. 


31 


426 






53 


41-22 


33-15 2 


+ 


4 


50 


—56 


81 


87 


36 


30-3 


13-9 


+ 44-8 


0-5 


—27 


9 


0. 


33 


440 


942 


6 


55 


7-27 


10-30 2 




5 


74 


+ 4 


75 


85 


22 


29-7 


41-5 


+ 43-0 


10-8 


416 





0. 


198 


1770 




0-7 


55 


7-70 


17-33 3 


+ 


3 


68 


— 5 


50 


85 


22 


28-1 


44-9 


+ 42-0 


2-6 


4 3 


8 


0. 


225 


1945 


943 


9 


55 


15 -0C 


24-65 2 


4 


3 


57 


— 5 


35 


85 


14 


26-5 


51-2 


441-8 


10-2 


4 3 


7 


0. 


225 


1940 




9 


55 


14-24 


3-95 4 


+ 


3 


73 


— 5 


70 


85 


14 


27-6 


45-4 


+ 41-9 


— 


4 


3 


0. 


230 


2054 


911 


8-9 


56 


3095 


35-03 2 


+ 


1 


98 


— 18 


68 


81 


49 


51-3 


35-9 


+ 36-0 


— 


—20 


6 


0. 


25 


350 




8-9 


56 


29-53 


44-58 3 


+ 


1 


26 


—16 


69 


81 


49 


51-8 


43-3 


+ 36-1 


— 


—27 


6 


0. 


33 


441 


945 


7 


56 


40-03 


46-78 4 


+ 


2 


58 


— 17 


92 


81 


26 


39-9 


26-1 


+ 35-0 


1-4 


— 19 


8 


0. 


23 


331 




7-8 


56 


39-82 


19-13 4 


4 


1 


06 


— 17 


09 


81 


26 


45-9 


34-9 


+ 35-2 


0-1 


— 24 


1 


0. 


28 


382 


940 


8 


15 57 


39 • 6G 


34-44 3 


4 


1 


08 


— 1 


S| 


74 


30 


19-3 


54-8 


+ 26-6 


0-8 


— 1 


3 


0. 


237 


2253 


9 17 


9-0 


IG 


10-95 


44-80 1 


+ 


1 


25 


— 3 


18 


85 


25 


47-9 


19 7 


+ 40-6 


2-6 


— 9 


8 


0. 


247 


2422 


948 


s 


1 


54-73 


39-31 3 


+ 


1 


39 


22 


69 


83 


27 


13-8 


58-9 


+ 38-0 


— 


—23 


1 


0. 


2S 


383 






1 


55-88 


15- 13 3 


4 


1 


60 


— 21 


23 


83 


27 


10-9 


59-1 


+ 38-5 


— 


— 20 


7 


0. 


33 


442 


9 19 


8 


2 


18-19 


21-98 2 


f 


o 


28 


—21 


69 


82 


52 


14'2 


56-3 


+ 37-6 


0-2 


— 19 


5 


0. 


25 


357 




9 


o 


17-56 


47-63 3 


+ 


3 


5 1 


—20 


39 


82 


52 


18-0 


5 - 5 


+ 37-1 


— 


— 24 


6 


0. 


31 


427 




S-9 


2 


17-83 


14-25 4 


4 


1 


94 


— 18 


19 


82 


52 


19-2 


13-3 


4-36-6 


1-7 


— 29 





0. 


35 


474 


950 


9 


4 


26-20 


7-40 1 


+ 


3 


10 


— 33 


11 


85 


35 


54-2 


27-9 


; 12-2 


• 2 


— 15 


7 


0. 


32 


429 


951 


9 


4 


49-77 


56-73 2 


+ 


2 


14 


— 21 


72 


82 


50 


38-5 


20-2 


4 37 • 5 


11-2 


— 19 





0. 


25 


358 






4 


49-93 


20-07 2 


+ 


3 


54 


— 20 


46 


82 


50 


39-2 


26-4 


4-37-0 


— 


— 24 


2 


0. 


31 


428 




9 


4 


49-78 


46-31 3 


+ 


1 


93 


— IS 


29 


82 


50 


40 9 


33-1 


4 36-5 


— 


—28 


7 


0. 


35 


475 


952 


9 


6 


•20-25 


59-40 1 


4 


1 


02 


— 16 


89 


Sl 


6 


56-4 


44-1 


4 34-8 


o-i 


22 


4 


0. 


28 


384 






6 


21-13 


35-45 2 


+ 


1 


18 


— 15 


83 


Sl 


6 


54-8 


45-6 


4-35-2 


— 


—26 





0. 


33 


443 


953 


7 


6 


29-35 


28 60 4 


+ 





93 


— 1 


79 


73 


36 


16-0 


49-5 


4 25-9 


— 


4 





0. 


2;;:; 


2155 


954 


9 


7 


47 • .".4 


•21 12 1 


4 





91 


2 


57 


83 


45 


49-5 


13-5 


4-38-2 


0-2 


2 





0. 


247 


2423 


955 


8 


7 


49-61 


41-80 1 


+ 


1 


41 


— 1 


55 


80 


42 


22-2 


10-5 


+ 34-3 


11-7 


— 10 


9 


0. 


219 


245 1 


956 


8 


7 


58-47 


28-55 2 




1 


66 


— 17 


97 


83 


17 


21-9 


22-0 


4-37-0 


7-4 


—30 


3 


0. 


38 


513 















3 


64 






83 


17 


2 1 • 5 


19-6 


4 37-6 


1-8 


— 30 


9 


0. 


39 


523 


957 


9 


8 


1-05 


13-47 1 


4 


1 


54 


— 16 


IS 


81 


IS 


44-1 


35-1 


4 35-2 


0-1 


— 20 


1 


0. 


34 


461 






8 


0-37 


25-99 3 





1 


30 


— 13 


87 


81 


18 


46-5 


42-1 


+ 34-8 


— 


—30 


4 


0. 


38 


512 


958 


7 


10 


44-51 


55-80 2 


+ 


2 


76 


—26 


67 


84 


6 


0-0 


38-9 


4-39-3 


0-2 


— 18 





0. 


25 


359 




s 


10 


44-25 


3-79 2 


4 


2 


29 


—24 


05 


84 


5 


58-9 


46-9 


4-39-1 


0-2 


—25 


9 


0. 


34 


462 


959 


9 


10 


51-06 


2-50 1 


4 


8 


60 


— 12 


23 


88 





26-4 


42-5 


+ 46-2 


6-2 


4 3 


9 


0. 


225 


1949 




9 • 


10 


45-93 


54-70 2 


+ 


8 


56 


— 12 


56 


88 





26-6 


37-4 


446-5 


0-7 


4 3 


4 


0. 


226 


1971 


900 


7 


12 


21-82 


19-11 2 


4 


2 


18 


—36 


19 


85 


46 


50-6 


30-8 


4-41-5 


0-2 


—21 


•5 


o. 


28 


385 




7-8 


12 


23-82 


7-08 3 


4- 


3 


24 


—35 


31 


85 


46 


50-4 


31-1 


4-42-5 


— 


—23 


2 


0. 


32 


430 






12 


23-13 


54-27 2 


4 


2 


53 


—34 


05 


85 


46 


49-3 


32-3 


442-0 


— 


—25 





0. 


33 


444 


961 


8-9 


12 


29-69 


12-10 3 


4 


5 


07 


—30 


57 


85 


3 


30-9 


12-8 


4-40-5 


— 


—22 


4 


0. 


30 


406 




8-9 


12 


30-53 


32-67 3 




5 


47 


4 5 


37 


85 


3 


33-4 


35-5 


442-5 


0-2 


415 


6 


0. 


198 


1771 


962 


8 


12 


42-74 


41-98 4 


+ 





88 


— 1 


73 


72 


49 


44-4 


18-6 


4-25-0 


— 


4 


8 


o. 


233 


2156 


963 


7 


12 


46-43 


48-55 2 




3 


03 


+ 2 


95 


81 


4 


53-3 


6-4 


4-34-8 


5-6 


415 


9 





198 


1772 




7 


12 


46-76 


55-46 3 


+ 


1 


90 


o 


79 


81 


4 


52-4 


12-1 


4-35-7 


— 


4 4 


6 


0. 


225 


1917 


964 


9 


13 


44-44 


18-03 3 


+ 





85 


2 


52 


83 


9 


42-0 


15-0 


437-2 


— 


-10 


2 


0. 


247 


2424 


965 


8 


15 


1-62 


45-50 2 


+ 


1 


32 


—21 


93 


83 





18-3 


1-9 


437-5 


• 2 


—20 


9 


0. 


28 


386 






15 


1-98 


20-75 2 


+ 


1 


52 


—20 


67 


83 





20-8 


7-4 


438-0 


— 


—24 


6 


0. 


33 


445 




9 


15 


2-58 


19-00 2 


+ 


1 


•94 


—20 


55 


83 





18-1 


5-6 


4 37-6 


0-2 


—24 


■9 


<>. 


34 


463 


966 


6-7 


17 


27-80 


27-04 4 


+ 





•96 


— 1 


81 


73 


4S 


50-5 


23-4 


426-2 


— 


4 


•9 


0. 


233 


2157 


967 


8-9 


21 


29-65 


9-41 2 


+ 


1 


•05 


— 17 


53 


81 


7 


50-8 


36-1 


434-9 


— 


—20 


2 


0. 


28 


387 




9 


21 


30-91 


2-35 3 


+ 


2 


■81 


— 17 


34 


81 


7 


48-8 


34-6 


435-0 


— 


— 20 


•8 


0. 


30 


407 


968 


9 


21 


33-35 


7-05 2 


4 





■82 


2 


60 


82 


54 


29-9 


4-3 


437-1 


1-7 


— 9 


8 


0. 


247 


2425 


969 


8 


21 


45-01 


18-71 2 


+ 


2*22 


— 24-73 


83 


50 


34-3 


16-5 


+ 39-6 


0-2 


—21-0 


0. 


32 


431 



120 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. des 


co 


Mittl. Reetase. 


Mittel und 








Mittl- Beclin. 


p 




Redllc. 




a 


Sc! 


\v e i" d 


Katalogs 


:o 


182 


3-0 


Anzahl 
der Fäden 


Corr. 


Reduct. 




1828-0 


9 

CD 

J 


Refraet. 


Mer. 


Reduct. 


"3 






Tag 


Nr. 




8 


16 h 21 n 


44 s 12 


44 s 49 3 


+ 


2 S 31 


22 


51 


83° 


50" 


41 


3 


29 


5 


+ 38 





; 2 


— 26'0 


O. 


35 


476 


970 


6-7 


22 


47 • 1 5 


46-31 1 


+ 





81 


— 1 


58 


70 


53 


47 


1 


23 


2 


+ 22 


8 


— 


+ 1 


1 


O. 


233 


215S 


971 


8-9 


23 


52-84 


33-53 2 


+ 


l 


11 


— 18 


52 


Sl 


33 


44 





28 





+ 35 


5 


0-1 


— 19 


4 


0. 


28 


3S8 




8 


23 


53 • 29 


25-58 2 


+ 


2 


95 


— 18 


33 


81 


33 


41 


5 


26 


2 


+ 35 


6 


— 


— 20 


3 


0. 


30 


408 


. 972 


9-0 


26 


8-86 


19-90 1 


+ 


9 


00 


— 12 


23 


88 


5 


32 


9 


48 


6 


+ 46 


3 


0-4 


+ 4 


4 


0. 


225 


1948 




9-0 


26 


5-44 


13-90 2 


+ 


8 


97 


— 12 


66 


88 


5 


37 


3 


46 


9 


+ 46 


6 


— 


+ 3 


S 


0. 


226 


1972 


973 


8 


26 


44-14 


27 -112 


+ 


1 


25 


— 20 


94 


82 


29 


27 


2 


8 


4 


+ 36 


7 


— 


— 18 


9 


0. 


28 


389 




8-9 


26 


45-21 


19-51 2 


+ 


3 


34 


- 20 


73 


82 


29 


24 


7 


7 


8 


+ 36 


9 


0-2 


— 19 


8 


0. 


30 


409 




8-9 


26 


45-85 


15-51 3 


+ 


1 


82 


- 20 


49 


82 


29 


26 


6 


9 


7 


+ 37 


6 


— 


— 20 


7 


o. 


32 


432 


974 


7 


27 


13-39 


8-10 4 


+ 





97 


— 1 


66 


71 


46 


1 


3 


40 


9 


+ 23 


4 


2-0 


— 


4 


o. 


237 


2254 


975 


9 


30 


34-83 


17-95 2 


+ 


1 


25 


— 21 


09 


82 


29 


4 


8 


46 


4 


+ 36 


7 


— 


— 18 


3 


o. 


28 


390 




9 


30 


33-51 


9-97 3 


+ 


3 


33 


— 20 


88 


82 


29 


4 


2 


46 


4 


+ 36 


9 


— 


— 19 


1 


o. 


30 


410 




9 


30 


35-81 


5-83 2 


+ 


1 


82 


— 20 


65 


82 


29 


4 


2 


46 


7 


+ 37 


7 


0-2 


— 20 





o. 


32 


133 


97G 


8-9 


31 


6-80 


1-36 4 


+ 


1 


11 


— 1 


65 


73 


56 


32 





6 


3 


+ 26 





— 


— 


3 


0. 


237 


22:,5 


977 


8 


31 


17-82 


12-82 3 


+ 


1 


61 


— 16 


44 


81 


20 


15 





4 


S 


+ 34 


6 


— 


— 24 


4 


o. 


35 


477 






31 


16-71 


43-96 1 


— 


1 


26 


— 15 


54 


81 


20 


15 





7 


1 


+ 34 


9 


— 


—27 





0. 


38 


514 




8 


31 


18-16 


17-97 4 


+ 


1 


79 


— 3 


21 


81 


20 


14 


4 


37 


8 


+ 35 


9 


— 


+ 


7 


0. 


233 


2159 


978 


8 


32 


15-22 


45-95 2 


— 


1 


56 


— 18 


72 


S3 


1 


29 


7 


21 





+ 37 


2 


1-7 


— 26 


8 


0. 


38 


515 


979 


6-7 


35 


29-22 


6-55 3 


+ 





90 


— 14 


95 


79 


19 


24 


6 


9 


3 


+ 32 


5 


— 


-17 


o 


0. 


2S 


.191 


980 


8 


35 


34-35 


28-56 2 


+ 


1 


49 


— 15 


53 


80 


43 


9 





59 


1 


+ 33 


8 


— 


—23 


9 


o. 


35 


178 






35 


33-86 


51-35 2 





o 


64 


— 14 


35 


80 


43 


12 





5 


5 


+ 34 





1-2 


—26 


3 


0. 


39 


524 


981 


7'8 


37 


41-06 


35-72 1 


+ 





91 


— 1 


55 


70 


7 


47 


9 


28 


8 


+ 21 


5 


2-5 


+ o 


1 


0. 


237 


2256 


982 


7-8 


3S 


2-27 


57-43 2 


+ 





91 


2 


05 


70 


9 


26 


8 


11 


7 


+ 21 


7 


6-8 


+ o 


2 


0. 


237 


2257 


983 


9 


38 


22-13 


11-44 2 


+ 


3 


63 


— 41 


75 


86 


12 


37 


6 


13 





+ 43 


3 


— 


— 18 


7 


o. 


32 


434 




8-9 


38 


20-75 


9-69 2 





2 


85 


— 35 


66 


86 


12 


36 


7 


20 


6 


+ 41 


8 


— 


—25 


7 


0. 


38 


516 


984 


9-0 


40 


1-04 


40-08 3 


+ 


4 


32 


— 27 


45 


84 


10 


23 


1 


1 


4 


+ 39 


2 


— 


— 17 


5 


0. 


30 


411 


985 


9 


40 


2S-53 


38-80 2 


+ 


8 


21 


— 10 


67 


87 


54 


29 


4 


39 





+ 46 





— 


+ 4 


4 


o. 


225 


1950 






40 


22-56 


30-20 1 


+ 


8 


29 


— 11 


16 


87 


54 


28 


7 


39 


6 


+ 46 


4 


1 -5 


+ 4 


2 


0. 


226 


1973 


986 


7-8 


42 


37-13 


30-77 3 


+ 


1 


41 


— 14 


SS 


80 


S 


4 


3 


55 


2 


+ 33 





1-2 


22 


7 


O. 


35 


479 






42 


37-12 


28-61 1 


+ 


1 


23 


— 14 


98 


80 


8 


3 


4 


53 


7 


+ 32 


7 


0-1 


22 


9 


0. 


36 


494 


987 


9 


43 


5-04 


58-45 2 


+ 


1 


86 


— 31 


99 


84 


55 


30 


1 


5 


8 


+ 40 


3 


— 


— 16 





o. 


28 


392 




9 


43 


7-54 


47-43 2 


+ 


2 


72 


— 31 


42 


84 


55 


31 





7 


4 


+ 41 


3 


— 


— 17 


7 


0. 


32 


435 


988 


7 


44 


13-34 


53-12 3 


+ 


4 


25 


— 27 


12 


84 


3 


20 


6 


;,s 


1 


+ 39 


2 


— 


— 16 


7 


o. 


30 


412 






44 


13-12 


34-62 3 


+ 


2 


30 


— 20 


02 


84 


3 


22 


1 


2 


8 


+ 39 


1 


— 


— 19 


8 


(>. 


34 


464 


989 


6-7 


45 


49-52 


44-31 4 


+ 


1 


12 


— 1 


89 


74 


11 


52 


8 


26 


g 


-; 26 


4 


— 


+ 


2 


o. 


237 


2258 


990 


8 


46 


17-07 


10-05 2 


T" 


1 


32 


— 14 


13 


79 


31 


53 


1 


42 


S 


+ 32 


3 


— 


22 





0. 


35 


ISO 






46 


17-70 


S-35 2 


+ 


1 


14 


— 14 


05 


79 


31 


52 


6 


13 





+ 31 


9 


• 1 


22 


2 


0. 


36 


195 


991 


8-9 


47 


48 • 86 


41 -S5 2 


+ 


1 


33 


- 1 1 


15 


79 


30 


25 





15 


5 


+ 32 


3 


1-1 


— 21 


7 


0. 


35 


481 




7-8 


47 


50-1S 


13-79 2 


— 





99 


— 12 


17 


79 


30 


22 


9 


14 


8 


+ 32 


5 


— 


-24 


4 


0. 


38 


517 


992 


7 


47 


49-57 


4-89 6 


— 


2 


28 


— 12 


54 


79 


14 





2 


53 


3 


+ 32 





— 


— 25 


1 


0. 


39 


525 


993 


6-7 


50 


52 -SO 


47-79 4 


+ 


1 


43 


2 


in 


77 


48 


16 


2 


45 


4 


+ 30 


8 


— 








0. 


237 


2259 


994 


9 


51 


57-93 


48-53 3 


+ 


1 


68 


— 29 


00 


84 


19 


37 


3 


12 


7 


+ 39 


4 


0-2 


— 14 


6 


0. 


28 


393 




9 


51 


59-44 


40-68 3 


+ 


4 


46 


— 28 


79 


84 


19 


37 


7 


15 


5 


+ 39 


6 


2-2 


— 15 


2 


0. 


30 


413 




9 


51 


58-S3 


2-97 2 


+ 


o 


56 


— 26 


53 


84 


19 


36 


7 


19 


1 


+ 3S 


8 


0-2 


— 21 





0. 


35 


482 




9 


51 


58-77 


0-65 3 


+ 


2 


24 


— 26 


38 


84 


19 


37 


9 


21 





+ 38 


4 


0-2 


— 21 


3 


0. 


36 


196 


995 


8 


53 


42-02 


37 -S4 4 


+ 





84 


+ 1 


36 


71 


33 


42 


3 


17 


2 


+ 23 


3 


— 


+ 1 


8 


0. 


234 


2201 


99 G 


S-9 


54 


50-44 


15-73 3 


— 


1 


01 


— 13 


83 


79 


28 


25 


5 


16 


1 


+ 32 


8 


— 


—23 


4 


0. 


38 


518 




8-9 


54 


19-00 


23-66 2 


+ 





61 


— 3 


35 


79 


28 


27 





3 


2 


+ 32 


9 


0-1 


— 9 





0. 


247 


2126 


997 


7 


54 


56-13 


50-98 3 


+ 


1 


24 


2 


07 


75 


39 


23 


4 


55 


8 


+ 28 


2 


0-9 


+ 


3 


0. 


237 


2260 


99S 


9-0 


54 


58-04 


38-87 3 


+ 


3 


00 


— 46 


05 


80 


33 


35 


5 


10 


6 


+ 42 


9 


— 


— 18 





0. 


34 


465 




9-0 


55 


59-51 


17-40 1 


+ 


3 


77 


— 43 


89 


86 


33 


36 


4 


15 


8 


+ 41 


7 


0-4 


—20 


7 


0. 


36 


197 


999 


7-8 


56 


10-03 


6-31 4 


+ 





80 


+ 1 


31 


70 


43 


58 


4 


33 


7 


+ 22 


6 


— 


+ 2 


1 


0. 


233 


2160 


1000 


6-7 


58 


24-90 


15-80 4 


+ 


1 


25 


+ 1 


93 


75 


39 


32 


8 


4 


3 


+ 28 


2 


— 


+ 


3 


0. 


237 


2261 


1001 


7 


58 


54-80 


33-33 3 


+ 





95 


— 16 


20 


79 


46 


38 


5 


18 


2 


+ 33 


2 


— 


— 12 


9 


0. 


28 


391 




7 


58 


54-40 


36-10 2 


+ 





74 


— 14 


49 


79 


46 


37 





27 


1 


+ 32 


2 


— 


—21 


2 


0. 


37 


509 


1002 


8 


59 


33-29 


32-1S 3 


+ 


1 


03 


— 1 


90 


74 


44 


9 


6 


40 


8 


+ 27 


1 


— 


+ 1 


7 


0. 


23 1 


2202 


1003 


7 


59 


45 ■ 03 


39-50 4 


+ 


1 


84 


— 


73 


73 


23 


3 


5 


54 


5 


+ 24 


3 


— 


— 15 


3 


0. 


253 


247 6 


1004 


8-9 


59 


56-42 


9-33 2 


+ 


1 


43 


— 16 


56 


80 


23 


22 


3 


5 


5 


+ 34 





0-1 


— 17 


1 


0. 


34 


4 66 






16 59 


56-04 


48-40 1 


+ 


1 


29 


— 15 


81 


80 


23 


23 


2 


10 


1 


+ 33 


2 


0-1 


— 20 





o. 


36 


198 


1005 


7-8 


17 


2-56 


1-00 4 


+ 





75 


— 


80 


69 


26 


17 


5 


54 


1 


+ 21 


1 


— 


+ 2 


3 


0. 


233 


2161 


1006 


10 


1 


55- 


45- 1 


+ 23 


70 


— 101 


9 


89 


45 


16 


4 


37 


7 


+ 47 


6 


— 


— S 


9 


0. 


247 


2 127 


1007 


4 


3 


53-95 


1-10 3 


+ 


2 


20 


— 21 


97 


82 


18 


22 


1 


53 


4 


+ 36 


8 


— 


— 8 


1 


0. 


25 


360 




5 


3 


53-72 


12-84 3 


+ 


1 


43 


— 20 


93 


82 


18 


20 


4 


59 


5 


+ 36 


9 


— 


— 16 





0. 


33 


446 












+ 


4 


06 


2 


69 


82 


18 


20 


7 


18 


6 


— 67 


4 


1-5 


+ 11 





u. 


S9 


1076 




4 


3 


54 ■ 25 


33-34 5 


+ 


3 


03 


2 


84 


82 


18 


20 


8 


19 


5 


— 68 


2 


1-5 


+ 11 





u. 


90 


1087 






3 


53-56 


32-22 5 


+ 


2 


81 


2 


99 


82 


18 


20 


3 


19 


4 


—68 


7 


1-5 


+ 11 


1 


u. 


91 


1097 






3 


55-05 


32 92 4 


— 


1 


78 


— 3 


78 


82 


IS 


20 


5 


12 


6 


— 03 


4 


— 


+ 11 


3 


u. 


92 


1103 






3 


53-79 


30-96 5 


— 


2 


75 


— 3 


95 


82 


18 


21 


7 


21 


2 


— 64 


5 


6-4 


+ 11 


4 


u. 


93 


1104 






3 


53-79 


16-03 3 


+ 


1 


50 


— 5 


04 


82 


18 


20 


4 


32 





+ 38 


6 


1-7 


+ 11 


5 


0. 


95 


1120 






3 


53-70 


13-011 4 


— 


1 


58 


— 6 


01 


82 


IS 


23 


9 


20 


7 


—66 


3 


6-3 


+ 15 


8 


u. 


99 


Uli 






3 


53-56 


56-90 7 


+ 


2-45 


— 7-88 


82 


IS 


22-7 


37-4 


+ 36-8 


1-7 


+ 10-2 


O. 


104 


1199 



SchwenPs Beobachtungen von Circumpolarsternen. 



121 



Nr. des 

Katalogs 


DO 

'n 

o 


Mittl. Rectasc. 
1828-0 


Mittel und 

Anzahl 
der Fäden 


Corr. 


Reduct. 


Mi 


il. Decli 


l. 


3 


Refraot. 


Reduc. 

Mer. 






S 
"3 
ü 


Sei 


w er d 


1828-0 


Reduct. 


Tag 


Nr. 


1007 




17 h 3 m 53 s 98 


54 s 20 2 


— 2 S 75 


— 8 S 80 














U. 


107 


1222 




4-5 


3 


53 • 53 


49-25 6 


+ 0-94 


— 8-94 


82° 


IS' 19 r 5 


13-4 


— 62 r 6 


r 2 


4- 8 r 9 


u. 


108 


1225 






3 

3 


54-06 

53 ■ 82 


52-77 7 
45-56 3 


—2-41 

+ 0-67 


— 9-07 

— 9-45 


82 


18 20-2 


13-6 


— 62-2 


— 


4- S-8 


u. 
u. 


109 
112 


1243 
1271 






3 


53-89 


28-20 5 


+ 1-71 


— 10-49 












4- 6-4 


u. 


118 


1291 






3 


53-60 


26-10 3 


— 1-19 


— 10-71 














u. 


120 


1293 






3 


53-28 


55-20 2 


— 1-34 


— 12-32 












o-o 


u. 


130 


1350 






3 


54*45 


12-96 4 


—2-82 


— 11-12 


82 


IS 20-4 


2"2 


+ 35-9 


1-7 


— 16-0 


0. 


144 


1407 






3 


54-29 


53-03 2 


—3-93 


— 10-53 














0. 


145 


1408 






3 


54-00 


53-03 8 


+ 0-59 


— 4-96 


82 


18 22-4 


17-9 


4-36-1 


6-4 


—25-2 


0. 


152 


1445 






3 


52-62 


39-42 4 


—0-73 


— 4-53 














u. 


154 


1456 






3 


53-26 


22-64 5 


—0-96 


— 4-00 


82 


18 20-7 


56-7 


— 63-6 


6-3 


—25-7 


u. 


155 


1462 






3 


53-33 


16-65 4 


— 0-96 


— 3-83 














u. 


156 


1463 






3 


52-24 


3-27 4 


— 1-17 


— 3-47 














u. 


157 


1466 






3 


53-53 


15-83 3 


— 1-13 


4- 8-91 


82 


18 25-1 


51-8 


— 66-6 


1-6 


— 18-5 


u. 


179 


1649 






3 


54-21 


4-40 5 


+ 1-44 


4-9-54 


82 


18 22-3 


40-3 


— 66-7 


— 


— 17-3 


u. 


181 


1671 






3 


54-90 


11-70 8 


+ 3-46 


4 5-72 












4-13-7 


u. 


196 


1754 






3 


54-85 


20-10 4 


+ 3-46 


4- 5-57 














u. 


197 


1759 






3 


54-26 


55-10 2 


—3-81 


4- 5-01 














0. 


198 


1778 






3 


55-14 


59-56 5 


+ 2-37 


4- 0-07 


82 


18 22 


•5 


23-3 


—65 ■ 3 


6-3 


+ 11 


- 7 


u. 


212 


1842 


1008 


7-8 


4 


2-34 


56-87 4 


+ 1-86 


— 0-81 


73 


25 57 


■4 


48-2 


4-24-4 


— 


— 15 


■2 


0. 


253 


2477 


1009 


7-8 


4 


27-69 


27-10 4 


+ 1-29 


— 2-31 


77 


53 57 


•6 


24 ■ 2 


431-4 


— 


4- 2 


•0 


0. 


233 


2162 




7 


4 


27-40 


26-45 4 


+ 1 ■ 30 


— 2-33 


77 


53 57 


•5 


24-6 


4-31-2 


— 


+ 1 


•7 


0. 


234 


2203 


1010 


9 


4 


34-72 


8-90 2 


+ 0-76 


— 3-02 


81 


32 27 


■5 


6-9 


4-35-2 


5-S 


— 8 


•8 


0. 


247 


2428 


1011 


9 


7 


12-22 


48-90 1 


+ 2-69 


—39-75 


85 


55 


•0 


33-5 


4-42-2 


0-3 


— 15 


•4 


0. 


33 


447 




9 


7 


12-03 


25-12 2 


+ 3-18 


—37-93 


85 


54 59 


■8 


37-6 


4-40-8 


— 


— 18 


•6 


0. 


36 


499 


1012 


9 


8 


1-31 


36-20 2 


+ 0-96 


— 3-93 


83 


26 47 


■4 


25-9 


4-37-9 


7-6 


— S 


■8 


0. 


247 


2429 


1013 


8-9 


8 


51-32 


50-71 5 


-1- 1 • 29 


— 2-29 


77 


50 36 


•6 


4-3 


4-31-3 


1-0 


-1- 2 


■0 


0. 


233 


2163 


1014 


7 


9 


6-57 


0-59 3 


+ 2-69 


— 1-13 


78 


19 39 


■6 


24-5 


4-30-3 


— 


— 15 


•2 


0. 


253 


2478 


1015 


9 


10 


25-71 


42-16 2 


4-3-18 


—32-25 


84 


43 27 


•1 


53-6 


4-40-4 


— 


— 6 


■9 


0. 


25 


361 




9 


10 


24-62 


19-95 2 


+ 1-51 


— 28-89 


84 


43 27 


•0 


9-7 


4-38-8 


2-4 


— 19 


•9 


0. 


37 


511 






10 


25-07 


5-38 2 


— 1-97 


—27-89 


84 


43 29 


•3 


1-2-7 


4-39-5 


2-3 


—20 


•1 


0. 


38 


519 


1016 


7 


10 


59-67 


32-50 2 


+ 2-86 


— 18-78 


81 


5 33 


■4 


10-0 


4-35-0 


— 


— 11 


•6 


0. 


30 


414 




7 


10 


59-17 


43-32 3 


+ 0-89 


— 17-09 


81 


5 32 


■ 5 


17-9 


+ 33-8 


— 


— 19 


■ 2 


0. 


37 


510 


1(U7 




11 


22-94 


38-14 3 


+ 1-62 


— 19-04 


Sl 


28 19 


■4 


2- 1 


4-35-4 


3-0 


— 15 


•1 


0. 


34 


467 






11 


23-SO 


18-30 2 


+ 1-49 


— 18-25 


81 


28 2 1 


•5 


9-5 


4-34-5 


1-5 


— 18 


■0 


0. 


36 


500 


1018 


8 


11 


25-62 


24-87 3 


+ 1-06 


— 1-92 


75 


18 57 


•6 


27-2 


4- 28 • 1 


— 


-f 2 


•3 


0. 


233 


2164 


1010 


9 


1 2 


34 • 23 


51-90 2 


+ 3-31 


— 33-60 


84 


55 34 


■0 


59-9 


4-40-7 


0-2 


— 6 


4 


0. 


25 


362 






12 


33-15 


2-83 2 


+ 2-17 


— 32-23 


84 


55 36 


■3 


10-2 


4-40-8 


0-2 


— 14 


■5 


0. 


33 


448 




8 


12 


32-16 


38-00 2 


+ 3-38 


— 4-15 


84 


55 35 


-2 


58-0 


+ 41-6 


9-6 


4- 5 


2 


0. 


226 


1975 


1020 


8 


13 


9-61 


4-02 3 


-f-2-23 


— 1-06 


76 


4 25 


•8 


13-3 


4-27-6 


— 


— 15 


1 


0. 


253 


2479 


1021 


8 


1(1 


13-27 


12-51 4 


+ 1-06 


— 1-91 


75 


17 23 


•0 


52-5 


4-28-1 


— 


4- 2 


4 


0. 


233 


2165 


1022 


7 


18 


55-48 


50-33 5 


+ 1-69 


— 0-96 


71 


58 7 


•9 


0-2 


+ 22-9 


— 


— 15 


2 


0. 


253 


2480 


1023 


9 


20 


39-26 


44-88 3 


+ 2-03 


— 20-27 


81 


34 9 


■0 


38 • 5 


4-35-9 


— 


— 4 


8 


o. 


25 


363 






20 


38-51 


56-37 2 


+ 1-33 


— 19-57 


81 


34 7 





45-7 


4-35-8 


1-5 


— 13 


■0 


0. 


33 


449 


1024 


7 


21 


1-84 


0-94 4 


+ 0-82 


— 1-53 


70 


57 1 1 


•0 


45-4 


4 22-11 


— 


4- 2 


7 


0. 


233 


2166 


1025 


9 


21 


7-40 


42-17 2 


+ 0-86 


— 3-71 


82 


30 29 


6 


1-3 


+ 36-7 


— 


— 8 


4 


0. 


247 


2430 


1026 


7-8 


22 


41-26 


36-28 3 


+ 1-51 


— 0-95 


69 


57 28 


3 


22-5 


420-7 


— 


— 14 


9 


0. 


253 


2481 


1027 


9 


25 


19-41 


30-17 4 


-(-2-59 


—25-97 


83 


24 35 


6 


1-0 


+ 38-6 


— 


— 4 





0. 


25 


364 




9 


25 


18-70 


57-48 2 


+ 3-87 


— 25-74 


83 


23 57 


8 


28-5 


4-38-3 


— 


— 9 





0. 


30 


415 


1028 




26 


25-54 


55-47 3 


+ 2-22 


—32-53 


S4 


58 12 


6 


43-6 


4-40-8 


— 


— 11 


8 


o. 


33 


450 






26 


25-32 


53-35 2 


+ 2-76 


—33-01 


84 


58 13 


1 


44-8 


4-40-4 


— 


— 12 


1 


0. 


34 


468 




7-8 


26 


22 • 92 


16-47 4 


—2-83 


4- 3-93 


84 


58 11 


5 


11-0 


—59-9 


— 


+ o 


7 


TJ. 


70 


862 


1029 


8-9 


26 


39-08 


13-15 2 


+ 0-66 


— 2-81 


79 


42 31 


2 


7-6 


4-32-9 


1-1 


— 8 


2 


0. 


247 


2431 


1030 


8 


27 


55-15 


50-04 4 


+ 1-82 


— 1-13 


73 


4 35 


2 


25-9 


424-2 


— 


— 14 


9 


0. 


253 


2483 


1031 


8-9 


28 


42-95 


37-87 3 


+ 1-81 


— 1-15 


73 


59 3S 





3 1 • 5 


+ 24-1 


-2-8 


— 14 


8 


0. 


253 


2482 


1032 


8-9 


32 


35-04 


4-20 2 


+ 4-49 


—46-27 


86 


16 50 


8 


11-1 


4-42-8 


— 


— 3 


1 


o. 


25 


365 




9 


32 


:::»-4:i 


31-52 2 


+ 6-84 


—46-02 


86 


16 50 


3 


15-2 


4 42-6 


— 


— 7 


5 


0. 


30 


416 


1033 


6-7 


32 


45-18 


14-37 3 


4-0-56 


— 5-09 


80 


16 40 


8 


31-4 


4-33-3 


— 


—23 


9 


0. 


152 


1446a 




0-7 


32 


44-98 


50-01 4 


4-1-78 


— 2-04 


80 


16 36 


3 


55-3 


4-34-9 


— 


+ 6 


1 


0. 


226 


1978 


1034 


8 


33 


5 1-40 


53-49 4 


4-0-83 


— 1-53 


71 


21 40 


3 


19-8 


4-23-4 


— 


+ 3 


1 


0. 


233 


2167 


1035 




34 


17-05 


37-45 2 


4-1-51 


22 -29 


82 


28 44 


4 


19-1 


4-37-2 


1-6 


— 10 


3 


0. 


33 


451 






34 


17-03 


14-54 3 


4-1-73 


— 21-50 


82 


28 45 





24-5 


4-35-9 


1-6 


— 13 


8 


o. 


36 


501 


1036 


9 


35 


23-58 


28-60 2 


4-2-05 


— 2-30 


81 


30 50 





13-1 


4- 36 --.6 


5-8 


4- 6 


l 


0. 


226 


1980 




9 


35 


23-85 


27-30 2 


4-1-86 


— 3-59 


81 


30 51 


5 


16-8 


4-35-8 


— 


— 1 


1 


0. 


238 


228S 


1037 


8-9 


35 


29-38 


24-20 3 


4-2-19 


— 1-43 


75 


45 9- 


2 


56-6 


4-27-3 


— 


— 14 


7 


0. 


253 


2484 


1088 


9-0 


36 


54-16 


50-01 2 


+ 1-67 


— 16-14 


79 


22 28- 


6 


58-3 


4-33-0 


— 


2 


7 


0. 


25 


366 


1039 




37 


20-96 


44-01 3 


4-1-73 


—25-76 


83 


27 50- 


.". 


21-5 


4-38-6 


— 


— 9 


8 


0. 


33 


452 






37 


20-53 


21-11 3 


4-2-01 


—24-85 


83 


27 49- 


7 


25-7 


4-37-2 


— 


— 13 


2 


0. 


36 


502 


lii-ld 


7-S 


37 


27-41 


25-03 3 


4-0-34 


— 3-29 


74 


19 50- 


2 


48-2 


4-25-9 


— 


—23- 


9 


0. 


152 


1446b 




6-7 | 


37 


27-63 


26-79 3 


4-1-00 


— 1-77 


74 


19 47-9 


18-6 


4-26-9 


0-8 


4- 3-2 


(>. 


233 


2168 



Denkschriften der mathem.-naturw. Cl. X. Bd. Abhandl. v. Kichtmitgl. 



122 



Wilhelm Oeltzen. 



Nr. des 
Katalogs 




Mittl. li 
18-2 


8-0 


Mittel und 

V 1 J ' k 1 L 1 


Corr. 


RediR-t. 


Mittl. 1 
1828 


eclin. 


uo 


Refract. 


Reduc. 
Mer. 


Reduct. 


5 


Seh 


werd 


der Fiiden 


•0 


vi 


Tag 


Nr. 


1041 


9-0 


17" 38 m 12 s 46 


17 s 45 2 


+ 2' 


05 


2 S 27 


81° 


30' 


32 


9 


56 





+ 36 


6 


5*8 


+ 6-1 


0. 


226 


1979 


1042 


8-9 


38 


20-44 


55 


65 3 


+ 


92 


— 4-21 


82 


51 


34 


9 


12 


5 


+ 37 


2 


6-9 


— 7-9 


0. 


247 


2432 


1043 


9 


39 


49-54 


54 


02 2 


+ 1 


95 


—19-05 


80 


58 


43 


4 


9 


4 


+ 35 





— 


- l-o 


0. 


25 


367 


1044 


8 


40 


5-97 





70 3 


+ 2 


52 


— 1-67 


77 


26 


32 


8 


18 


3 


+ 29 


3 


— 


— 14-8 


(). 


253 


24S5 


1045 


■8 


42 


8-92 


53 


70 3 


+ 4 


86 


—32-73 


84 


44 


30 


7 


56 





+ 40 


3 


— 


— 5-6 


0. 


30 


417 






42 


8-73 


15 


06 2 


+ 2 


51 


— 31- 10 


84 


44 


32 


3 


5 


4 


+ 39 


2 


— 


— 12-3 


0. 


36 


503 




7 -8 


42 


8-98 


9 


35 3 


— 1 


06 


—26-29 


84 


44 


25 


6 


6 


7 


+ 38 


8 


— 


— 19-9 


0. 


43 


551 


1046 


9-0 


42 


23 ■ 64 


14 


00 1 


+ 


69 


— 1-71 


80 


18 


36 


1 


30 


3 


+ 33 


8 


12-6 


— 16-4 


0. 


256 


2508 


1047 




42 


42-85 


8 


02 3 


+ 1 


84 


— 27-39 


83 


49 


34 


1 


3 


7 


+ 39 


1 


— 


— 8-7 


0. 


33 


453 






42 


42-86 


5 


70 3 


+ 2 


27 


— 27-33 


83 


49 


32 





4 


4 


+ 38 


8 


2-0 


— 9-1 


0. 


34 


469 


1048 


8 


42 


47-88 


58 


93 2 


+ 2 


62 


—26-29 


83 


27 


12 


9 


35 


1 


+ 38 


6 


0-2 


— 0-6 


0. 


25 


368 




7 


42 


47-65 


50 


63 4 


+ 2 


27 


—25-07 


83 


27 


12 


9 


50 


4 


+ 37 


7 


3-4 


— 11-8 


0. 


23 


483 


1049 


9 • 


43 


14-86 


50 


08 3 


+ 


92 


— 4-22 


82 


42 


43 


8 


16 


2 


+ 37 





1-7 


— 7-7 


0. 


247 


2433 


1050 


8 


43 


24-04 


23 


15 5 


+ 


91 


— 1-63 


73 





19 





50 


5 


+ 25 


3 


— 


+ 3-2 


0. 


233 


2169 


1051 


S-9 


44 


27-35 


22 


49 4 


+ 1 


77 


— 1-33 


72 


28 


39 


7 


31 


8 


+ 23 


4 


0-7 


— 14-8 


0. 


253 


2486 


1052 


7 


4") 


2-59 





00 ö 


+ 


32 


— 3-07 


73 


14 


20 


8 


20 


9 


+ 23 


4 


— 


—23-5 


0. 


152 


1447 


1053 


7-8 


47 


47-83 


4:; 


00 2 


+ 1 


SO 


— 1-39 


72 


41 


2 


4 


47 


7 


+ 23 


6 


0-6 


— 8-3 


o. 


253 


2487 


1054 


8 


48 


41-82 


40 


98 3 


+ 1 


10 


— 1-87 


75 


35 


55 


3 


24 


3 


+ 28 


5 


0-8 


+ 3-3 


0. 


233 


2170 


1055 


7-8 


48 


54-48 


8 


81 3 


+ 1 


09 


— 15-80 


79 


16 


54 


6 


29 


4 


+ 32 


9 


— 


— 7-7 


0. 


33 


454 






4S 


54-09 


6 


33 3 


+ 1 


32 


— 15-78 


79 


16 


55 


7 


32 


2 


+ 32 


6 


1-1 


— 8-0 


0. 


34 


470 


1056 


8 • 9 


50 


38-93 


40 


57 2 


+ 1 


67 


— 15-93 


79 


13 


28 


2 


54 


2 


+ 32 


8 


— 


+ 1-2 


0. 


25 


369 






50 


39-10 


51 


28 3 


+ 1 


31 


— 15-71 


79 


13 


27 


1 


2 


4 


+ 32 


5 


o-i 


— 7-7 


0. 


34 


471 


1057 


9 


51 


57-91 


59 


21 3 


+ 1 


15 


— 3-11 


84 


1 


33 


9 


11 


1 


+ 38 


8 


— 


— 16-0 


0. 


256 


2509 


1058 


10 


53 


7-39 


13 


10 1 


+ 8 


45 


—93-99 


88 


13 


35 


6 


1 





-1-44 


8 


0-6 


— 9-6 


(). 


35 


484 


1059 


8 


55 


47-76 


19 


85 2 


+ 2 


67 


—17-85 


80 


19 


44 


5 


13 


3 


+ 34 


1 


0-1 


— 2-8 


0. 


30 


418 




S 


55 


48-02 


4 


00 3 


+ 1 


19 


— 17-61 


80 


19 


42 


2 


14 


1 


+ 34 


3 


— 


— 6-2 


0. 


33 


455 






55 


48-51 


■> 


41 2 


+ 1 


46 


— 17-58 


SO 


19 


40 


6 


14 


6 


+ 33 


9 


1-3 


— 6-6 


0. 


34 


472 


1060 


8 


56 


16-63 


15 


83 4 


+ 1 


22 


— 2-03 


77 


3 


28 


5 


54 


6 


+ 30 


4 


— 


+ 3-5 


o. 


233 


2172 


1061 





57 


10-04 


9 


24 4 


+ 1 


21 


— 2-02 


76 


58 


53 





15 


3 


+ 30 


3 


3-7 


+ 11-1 


0. 


233 


2171 


1062 


9 


58 


25-29 


42 


67 4 


+ 3 


31 


— 33-31 


84 


49 


30 


2 


47 


7 


+ 40 


6 


— 


+ 1-9 


0. 


25 


370 




9 


58 


24-61 


55 


19 2 


+ 2 


18 


— 33-14 


S4 


49 


34 


7 








+ 40 


6 


0-2 


— 5-7 


0. 


33 


456 






58 


24-85 


53 


00 1 


+ -» 


70 


— 33 -o; 


84 


49 


35 


1 





9 


+ 40 


2 


— 


— 6-0 


0. 


34 


473 


1063 





59 


17-86 


48 


10 1 


+ 5 


26 


— 55-33 


so 


58 


34 


1 


59 


7 


+ 43 





— 


— 8-6 


0. 


35 


485 


loci 


9-0 


17 59 


28-53 


19 


44 3 


+ 


75 


— 2-32 


80 


58 


41 


5 


24 


2 


+ 34 


6 


1-3 


— 16-0 


0. 


256 


2510 


um;:, 


8 


18 


26-38 


13 


34 2 


—0 


50 


— 13-41 


79 


21 


5 


9 


51 


8 


+ 31 


6 


o-l 


— 17-4 


0. 


43 


552 




8 





26-48 


49 


18 2 


2 


04 


— 11-95 


79 


21 


8 


6 


56 


9 


+ 32 


1 


— 


— 20-4 


0. 


50 


602 


1066 


9 


1 


25-86 


8 


55 2 


+ 4 


51 


— 30-29 


S4 


16 


50 


8 


13 





+ 39 


6 


— 


— 1-8 


0. 


30 


419 






1 


25-73 


30 


30 2 


+ 2 


33 


—29-16 


S4 


16 


51 


5 


21 


6 


+ 38 


5 


— 


— S-6 


0. 


36 


504 


1067 




5 


22 -12 


21 


OÜ 5 


+ u 


68 


— 1-23 


66 


55 


22 


8 


2 


5 


+ 18 


3 


2-0 


+ 4-0 


0. 


233 


2173 


1068 


9-0 


G 


57-53 


49 


90 2 


+ 1 


16 


— 4-19 


84 


4 


26 


2 


5 





+ 38 


9 


2-0 


— 15-7 


0. 


256 


2511 


1069 


9-0 


9 


17-92 


16 


41 2 


+1 


82 


—20-14 


81 


39 


18 


2 


49 


9 


+ 35 


2 


— 


— 6-9 


0. 


35 


486 




9-0 


9 


17-58 


8 


65 2 


— 


60 


— 17-45 


81 


39 


17 


2 


59 


9 


+ 34 


6 


1-5 


-15-8 


o. 


43 


553 


1070 


9 


9 


11 -09 


36 


12 2 


+ 3 


68 


— 3-13 


81 


18 


18 


2 


59 


-4 


+ 34 


2 


1-4 


— 14-0 


0. 


253 


2488 




9 


9 


39-94 


31 


19 2 


+ 


80 


— 2-71 


81 


18 


20 








8 


+ 35 





o-i 


— 15-7 


0. 


256 


2512 


1071 


9 


10 


28-06 


32 


52 3 


+ 3 


42 


— 3-11 


84 


54 


22 


8 


34 


8 


+ 41 





— 


+ 6-4 


o. 


226 


198 4 


1072 


8-9 


11 


55-84 


59 


81 3 


—0 


17 


+ 4-69 


72 


6 


32 


3 


37 


4 


— 96 


7 


— 


— 28-4 


u. 


266 


2638 


1073 


9 


12 


2-00 


29 


17 3 


_0 


86 


— 15-80 


79 


47 





7 


37 


9 


+ 32 


8 


— 


— 10-0 


0. 


3S 


520 




9 


12 


2-19 


50 


00 3 


—0 


48 


— 14-31 


79 


47 


1 


9 


45 


3 


+ 32 


2 


— 


— 15-6 


0. 


43 


55 1 


1074 


9-0 


12 


18-54 


18 


45 2 


+ 2 


S6 


— 4 77 


83 


25 


32 


5 


7 


7 


+ 37 


6 


1-9 


— 10-9 


0. 


250 


2459 




9 


12 


19-30 


14 


20 2 


+ 4 


87 


— 4-19 


S3 


25 


32 


9 


11 


3 


+ 37 


2 


1-8 


— 13-8 


0. 


253 


2489 


1075 


7-8 


12 


52-42 


7 


98 3 


+ 1 


17 


— 17-11 


79 


58 


3 


7 


32 


8 


+ 33 


9 


— 


— 3-0 


0. 


33 


457 






12 


52-69 


45 


81 3 


+ 1 


35 


— 16-73 


79 


58 


6 


8 


45 


4 


+ 32 


8 


4-8 


— 6-- 6 


0. 


36 


505 






12 


53-oo 


52 


31 4 


+ 1 


57 


— 2-49 


79 


58 


6 


6 


39 


5 


+ 34 


2 


10-8 


+ 3-7 


0. 


233 


2174 


1076 


7 


12 


59- 16 


ü 


72 3 


+ 1 


17 


— 17-11 


79 


58 
















— 3-0 


o. 


33 


458 






12 


58-56 


51 


68 4 


+ 1 


35 


— 16-73 


79 


öS 


IS 


o 


53 


3 


+ 32 


7 


1-2 


— 0-6 


0. 


36 


506 






12 


59 -CO 


58 


97 


+ 1 


57 


— 2- 19 


79 


58 


16 


3 


39 


5 


+ 34 


3 


1-2 


+ 3-7 


0. 


233 


2175 


1077 


9 


14 


4-23 


59 


59 3 


+ 1 


52 


— KV 71 


79 


56 








33 


1 


+ 33 





— 


— 6-1 


0. 


35 


487 


1078 




15 


55-13 


21 


90 3 


-0 


77 


— 15' 5 5 


79 


4 


5 


1 


42 


4 


+ 31 


9 


— 


— 9-2 


0. 


38 


521 




9 


15 


55-83 


42 


72 2 


— 


42 


— 13-45 


79 


4 


5 


6 


49 





+ 31 


3 


— 


— 14-7 


0. 


43 


555 


1079 


9 


16 


3-29 


58 


Hi 2 


+ 4 


24 


— 3-77 


82 


27 


26 


5 


6 





+ 35 


8 


1-6 


— 13-7 


(). 


25:; 


2490 


L080 


9-0 


16 


23 • 58 


27 


00 2 


_0 


18 


+ 5-25 


74 


19 


59 





59 


8 


—88 


8 


3-2 


— 28 -S 


u. 


266 


2640 


1081 


9 


16 


54-16 


57 


51 :; 


— 


IS 


+ 5-52 


7t 


16 


23 


1 


21 


1 


—89 





— 


— 29-0 


u. 


266 


2639 


1082 


8-9 


19 


54-50 


3 


6G -2 


+ 2 


88 


—31-87 


84 


41 


10 


1 


35 


3 


+ 39 


5 


— 


— 4-7 


0. 


35 


488 




il 


19 


56-26 


56 


60 1 


— 


91 


— 26-41 


84 


41 


10 


2 


45 


2 


+ 38 


8 


0-2 


— 13-6 


0. 


43 


557 


ms:: 




19 


55-90 


37 


19 3 


— 1 


71 


—29-13 


84 


22 


52 





21 


2 


+ 39 


1 


0-2 


— 8-1 


0. 


3S 


522 




9 


19 


5 5 • 7 5 


56 


Ol -l 


—0 


86 


— 26-41 


84 


22 


50 


6 


25 


8 


+ 38 


4 


— 


— 13-6 


0. 


43 


556 


IIISI 


8 


19 


59-45 


2 


5 7 .! 


+ 2 


22 


— 27-60 


83 


52 


50 


2 


17 


4 


+ 37 


9 


— 


— 5-1 


0. 


36 


507 




8 


20 


3-19 


20 


43 3 


—3 


91 


— 21 -25 


83 


52 


50 





29 


3 


+ 38 


3 


— 


— 17-6 


0. 


53 


651 


1085 




21 


57 -28 


53 


Kl 1 


+ 1 


60 


— 19-68 


81 


25 


36 


1 


7 


9 


+ 34 


6 


1-5 


— 4-9 


0. 


36 


.-,08 




8 


21 


57 • 59 


11 


7n 1 


o 


83 


— 15-20 


81 


25 


38 


9 


22 


9 


+ 35 





1-5 


— 17-5 


0. 


53 


652 






21 


57-99 


17 


37 4 


2 


04 


— 3-24 


81 


25 


36 


2 


28-5 


— 67 


1 




+ 14-S 


u. 


98 


1131 



Schweres Beobachtungen von Circumpolarstevnen. 



123 



Nr. des 


o 


Mittl. R 


eetasc. 


Mit 


el und 


C 


A-n 




Reduck 


Mittl. D 


L-rlill. 


3 




Refract 


Bt-duc. 

Mit. I 


Keduct. 


S 


iS c li \v e r d 




A i^;uu 


OIT. 








Katalogs 


3 


182 


3-0 


der rüden 










1828-0 










5 


Tag 


Xr. 


1085 




18" 21" 


57 s 39 


14 s 00 2 




l s 37 


— 3 S 53 


81° 


25' 


37 ; 1 


31? 


8 


— 65 r l 


o'-'o 


+ 14 ! 


N 


u. 


99 


1145 






21 


5S 


45 


44 


47 3 


+ 





38 


— 4-79 


81 


25 


37-1 


25- 


9 


+ 35-4 


— 


—24- 


•J 


0. 


159 


1477 


1086 


u 


23 


12 


63 


17 


07 4 


— 





14 


4- 4-19 


71 


14 


39-5 


49- 


1 


— loo-o 


— 


—29- 


6 


u. 


266 


2041 


1087 


8 


24 


37 


oo 


10 


07 2 


— 


4 


11 


—30-81 


85 


39 


18-3 


53- 


8 


+ 41 1 


0-2 


— 16- 


1 


0. 


51 


626 






24 


36 


55 


10 


92 2 


— 


3 


11 


+ 0-81 


85 


39 


20-1 


4 3 


s 


— 58-1 


— 


—25- 


o 


u. 


167 


1541 




8 


24 


42 


47 


12 


30 3 


+ 10 


82 


+ 11-67 


85 


39 


1S-9 


10- 


1 


— 58- 1 


2-8 


4- 9 


6 


u. 


199 


1779 


1088 


9 


25 


14 


82 


4 


10 1 


+ 


■_> 


71 


— 1615 


87 


49 


10-3 


31 


2 


+ 15 -4 


0-7 


— 5 





0. 


245 


2376 




9-0 


25 


13 


27 


17 


90 2 


+ 


8 


68 


— 15-31 


87 


49 


8-8 


35 


1 


+ 44-1 


— 


— 10 


4 


0. 


250 


2460 


10S9 


9 


25 


59 


70 


13 


85 2 


— 


2 


80 


— 15-27 


81 


23 


54-7 


36 


7 


+ 34-9 


— 


— 10 


9 


(). 


53 


053 




9 


20 





17 


10 


06 2 


— 


2 


24 


— 15- 15 


81 


23 


54-0 


37 


8 


4- 34-8 


1-5 


— 17 


1 


0. 


54 


074 


1090 


9 


27 


50 


58 


52 


03 2 


+ 


4 


18 


— 4-05 


82 


19 


49-5 


27 


2 


4- 35-7 


0-2 


— 13 


o 


0. 


253 


2491 


1091 


8-9 


2S 


14 


24 


38 


62 2 


— 


2 


20 


— 13-47 


80 


34 


3-4 


49 


5 


4- 33-7 


4- 


— 19 


8 


(). 


50 


604 




8 


28 


14 


43 


30 


05 2 


— 


2 


31 


— 13-22 


80 


34 


30 


50 


7 


+ 34-3 


1-2 


—20 


2 


0. 


52 


032 


1092 


8-9 


28 


52 


60 


27 


75 2 


— 


2 


18 


— 14-20 


80 


29 


57-6 


41 


4 


+ 33-5 


1-3 


— 16 





0. 


50 


605 




8 


28 


51 


96 


8 


38 2 


— 


2 


30 


— 14-03 


80 


29 


55 "7 


38 


1 


4 34-1 


— 


— 16 


5 


0. 


52 


633 


1093 


7 


29 


18 


20 


9 


15 3 


— 





50 


— 17-43 


81 


23 


17-0 


55 


1 


+ 34-3 


o-i 


— 12 


3 


0. 


43 


558 




8 


29 


17 


21 


35 


30 2 


— 


2 


51 


— 15-49 


81 


23 


15-2 


1 


8 


+ 35-3 


5-0 


— 16 


3 


0. 


52 


034 




7 


29 


17 


52 


31 


76 3 


— 


2 


80 


— 15-36 


81 


23 


15-9 


57 


5 


4- 34-9 


— 


— 16 


5 


ü. 


53 


054 


1094 


7 


31 


59 


71 


54 


42 2 


— 





60 


—21-09 


82 


50 


57 "5 


33 


1 


+ 36-2 


0-2 


— 11 


6 


0. 


43 


559 




8 


32 


2 


50 


11 


00 3 


+ 


6 


57 


+ 7-23 


82 


51 


1-7 


53 


3 


— 64-0 


— 


+ 9 


4 


ü. 


199 


1780 


1095 


8 


32 


4 


52 


33 


15 2 


— 


2 


77 


—21-17 


83 


36 


12-0 


49 


5 


+ 3S-2 


0-2 


— 15 


5 


0. 


51 


627 




7 


32 


4 


48 


10 


85 2 


+ 


1 


84 


+ 90 


83 


36 


11-9 


40 


6 


— 63-9 


— 


—22 


8 


u. 


181 


1678 


1096 


8 • 9 


33 


31 


32 


7 


62 2 


— 


3 


54 


— 24-05 


84 


IS 


o-i 


36 


5 


+ 38-7 


0-2 


— 14 


9 


0. 


50 


000 




9 


33 


31 


30 


49 


91 2 


— 


2 


71 


—23-00 


84 


18 


1-0 


38 


8 


+ 38-3 


0-2 


— 15 


9 


0. 


55 


081 


1097 


;i 


33 


47 


57 


58 


00 1 


— 


2 


20 


— 12-15 


79 


3 


8-5 


52 


6 


+ 31-9 


— 


— 16 





o. 


53 


655 


1098 


9-0 


33 


59 


58 


51 


20 1 


+ 





30 


— 1-63 


09 


48 


40-7 


40 


2 


+ 21-0 


5 • 3 


— 15 


2 


0. 


255 


2500 


1099 


5 


34 


16 


50 


59 


00 2 


— 


6 


20 


— 43-74 


80 


57 


29 ■ 5 


2 


3 


+ 42-9 


0-4 


— 15 


3 


0. 


54 


676 






34 


15 


59 


2 


30 2 


+ 


1 


93 


—21-59 


86 


57 


25-0 


1 


9 


+ 43-3 


— 


— 20 


2 


0. 


155 


1401 


1100 


8-9 


34 


33 


55 


48 


22 3 


— 


2 


78 


— 19-39 


83 


9 


l :, - s 


56 


2 


+ 37-1 


1-8 


— 15 


7 


o. 


54 


675 




8 


34 


36 


30 


44 


15 2 


+ 


6 


■85 


+ 7-02 


83 


9 


16-S 


18 


1 


— 03-4 


7-1 


+ 9 


2 


u. 


199 


1781 


1101 


7 


35 


11 


00 


21 


5'.l 2 


— 


2 


21 


— 1224 


79 


5 


40-0 


29 


7 


+ 32-0 


— 


— 15 


7 


o. 


53 


650 


1102 


8-9 


35 


52 


50 


1 


50 1 


— 


7 


50 


—52-73 


87 


22 


59-0 


30 


8 


+ 43-5 


0-5 


— 14 


2 


0. 


50 


607 




8 


35 


53 


29 


43 


55 2 


+ 


1 


78 


— 17-27 


87 


23 


0-0 


38 


8 


4- 44-2 


— 


—23 





o. 


160 


1491 


1103 


8-9 


37 


9 


61 


35 


00 1 


— 


2 


43 


— 18-87 


82 


45 


29-5 


7 


1 


+ 37-0 


— 


— 14 


■0 


0. 


51 


028 






37 


10 


24 


39 


11 2 


— 


4 


79 


— 15- is 


82 


45 


29-9 


11 





4- 30-8 


— 


— 18 


•5 


0. 


50 


685 


1104 


8-9 


37 


38 


27 


7 


32 2 


— 


3 


97 


—24-99 


84 


33 


51-0 


25 


8 


+ 39-8 


— 


— 14 


■0 


0. 


52 


035 




7 


37 


37 


43 


57 


47 2 


— 


2 


83 


—24-37 


84 


33 


51-7 


28 


4 


+ 38-7 


0-2 


— 15 


-2 


0. 


55 


082 


1105 




37 


58 


81 


12 


61 a 


+ 


1 


92 


— 0-27 


77 


24 


20-8 


47 


7 


+ 30-9 


1-0 


4- 9 


•2 


o. 


219 


1895 


1106 


8-9 


37 


59 


50 


59 


43 3 


+ 


1 


99 


—21-75 


82 


11 


18-1 


i:i 


5 


+ 35 -9 


— 


— 1 


■3 


0. 


35 


489 




8 


37 


59 


57 


52 


54 2 







52 


— 19-43 


82 


11 


16-8 


52 





+ 35-4 


— 


— 10 


•6 


0. 


43 


560 


1107 


9 


39 


22 


10 


2 


95 2 


-u 


1 


04 


— 0-05 


83 


50 


28-0 


;. .'. 


•0 


+ 39-4 


2-0 


— 5 


■0 


0. 


245 


237 7 


1108 


9 


39 


29 


00 


55 


08 2 


— 


2 


43 


— 18-96 


82 


45 


44-3 


24 


1 


4- :i7-o 


2-0 


— 14 


■2 


0. 


51 


629 






39 


29 


08 


58 


08 2 


— 


4 


80 


— 15-60 


82 


45 


44-0 


25 


4 


+ 36-8 


— 


— 18 


■2 


0. 


56 


686 


1109 


9 


39 


30 


56 


26 


34 3 


+ 


3 


41 


— 3-61 


80 


38 


47-9 


27 





+ 33-4 


— 


— 13 


•1 


0. 


253 


2492 


1110 


9 • o 


40 


36 


80 


41 


52 2 


+ 


o 


47 


—27-02 


83 


42 


19-9 


42 


9 


4- 38-0 


0-2 


— 


■8 


0. 


35 


490 




'.1-0 


40 


36 


92 


34 


81 1 


— 





00 


— 24-21 


83 


42 


19-0 


51 


9 


+ 37-5 


0-2 


— 10 


2 


0. 


43 


561 


1111 


8-9 


42 


9 


35 


38 


05 2 


— 


11 


45 


—77-10 


88 


13 


7-3 


35 


1 


4 45-0 


— 


— 13 


■4 


0. 


52 


036 






42 


9 


72 


26 


55 2 


— 


8 


70 


—75-29 


88 


13 


8-0 


37 


8 


-1- 44-3 


— 


— 14 


■1 


0. 


55 


683 




t 8 


42 


21 


13 


47 


40 1 


+ 


20 


06 


+ 29 • 99 


88 


13 


0-0 


57 


■3 


— 53-2 


0-3 


4 8 


■2 


u. 


199 


1782 


1112 


8 


43 


35 


86 


6 


01 2 


— 


2 


71 


— 18-73 


82 


34 


2-7 


39 


6 


+ 36-4 


— 


— 13 


3 


0. 


50 


608 






43 


36 


66 


5 


28 3 


— 


4 


08 


— 15-34 


82 


34 


1-4 


42 


■0 


+ 36-5 


— 


— 17 


7 


0. 


56 


687 


1113 


9 


44 


14 


02 


20 


09 2 


+ 


2 


05 


— 29-15 


S4 


9 


47-5 


9 


•0 


+ 38-7 


— 


— 


2 


0. 


35 


491 




9 


44 


15 


24 


15 


17 2 


— 





72 


— 20-19 


84 


9 


43 • 7 


15 


2 


+ 38-1 


0-2 


— 9 


4 


0. 


43 


562 




8-9 


44 


15 


30 


46 


70 1 


— 


3 


01 


—23-70 


84 


9 


43-3 


18 


•4 


+ 38 9 


0-6 


— 13 


•4 


o. 


51 


630 


1114 


7 


40 


5 


69 


37 


97 2 


— 


2 


•95 


— 20-02 


83 


13 


27-0 


2 


•9 


+ 37-3 


0-2 


—13 


•0 


0. 


50 


609 






40 


5 


32 


36 


00 1 


— 


5 


■14 


— 10-94 


83 


13 


27-8 


7 


9 


+ 37-4 


0-2 


— 17 


•3 


0. 


56 


688 


1115 


5*6 


40 


37 


55 


50 


62 4 


— 


3 


39 


— 19-00 


83 


1 


46-2 


24 


2 


+ 37-3 


1-7 


— 13 


•0 


0. 


53 


057 







40 


38 


11 


44 


00 2 


+ 





•41 


— 12-13 


83 


1 


46-4 


30 


•1 


4- 38-7 


1-7 


— 19 


•7 


0. 


58 


704 




5 


46 


38 


09 


14 


22 5 


+ 


1 


■56 


— 2-75 


83 


1 


42-0 


30 


•6 


+ 36-9 


— 


— 25 


•5 


0. 


103 


1517 


1116 


9 


47 


l 


23 


9 


42 2 


+ 


2 


81 


—30-83 


84 


28 


48-8 


9 


•2 


4- 39-2 


— 


+- o 


•4 


0. 


35 


492 






47 





79 


20 


80 2 


— 


2 


79 


— 24-38 


84 


29 


9-0 


45 


•2 


4- 38-6 


0-2 


— 14 


•0 


0. 


55 


6S4 


1117 


9 


48 


5 


04 


27 


99 2 


— 


3 


•23 


— 23-22 


84 


8 


47-3 


22 


•6 


4- 38-5 


0-2 


— 13 


•6 


0. 


54 


677 


1118 


8-9 


48 


21 


88 


39 


70 1 


— 


1 


•28 


— 43-52 


86 


28 


3-7 


30 


9 


4- 41-7 


0-4 


— 8 


5 


0. 


43 


563 




8 


48 


23 


56 


8 


05 1 


— 


5 


•83 


— 39-17 


80 


28 


3-9 


34 





4- 42-7 


— 


— 12 


•8 


0. 


52 


637 




8 


48 


21 


37 


2 


90 1 


— 


6 


•60 


— 38-85 


86 


28 


4-5 


;;s 


4 


4- 42-4 


3-3 


— 13 


•0 


0. 


53 


658 




8 


48 


21 


35 


24 


50 1 


+ 


4 


•93 


— 3-31 
















4- 7 


•0 


0. 


226 


1985 


1119 




50 





52 


14 


02 3 


+ 


1 


•49 


— 0-14 


73 


52 


58-9 


29 


•9 


4- 26-5 


0-8 


4- 9 


•3 


o. 


219 


1S96 


1120 




51 


50 


75 


4 


66 4 


+ 


1 


•65 


— 0-11 


75 


13 


30-8 


59 


•4 


+ 28-1 


— 


+ 9 


•3 


0. 


219 


1897 


1121 


9 


i>i> 


9 


61 


15 


78 2 


+ 





•12 


— 9-07 


80 


7 


7-7 


53 


2 


4- 33-5 


— 


— 19 





0. 


57 


689 


1122 




55 


28 


70 


24 


38 2 


+ 


1 


•60 


— 17-11 


80 


5 


55'5 


20 


4 


4- 33-2 


0-1 


4- 2 


■0 


0. 


35 


493 


1123 


5 


50 


28 


20 


35-20 5 


+ 


3-64 


+ 2-48 


71 


3 


58-8 


27-7 


— 98-2 


0-6 


4 9-9 


u. 


203 


1804 



q- 



1-2-4 



Wilhelm Oeltze, 



Nr. des 

Katalogs 


03 

:© 


Mittl. Rcctasc. 
18-28-0 


Mittel und 

Anzahl 
der Fäden 


C 






Reduct. 


Mittl. Declin. 
182S-0 


fcr; 

C 


Refract. 


Reduc. 
Mer. 


Reduct. 


S 
o 


Sei 


w e r d 


orr. 


DD 


Tag 


Nr. 


1123 




1S L 56" 


27 s 53 


41 s 88 6 


+ 


1- 


28 




o- 


IIS 


71 o 


3' 


57 ' 3 


27' 


2 


+ 


23' 





2 '-'4 


+ 9' 


5 


0. 


219 


1898 


1124 


8-9 


57 


31-38 


58-50 2 


— 


9 


49 


— 


68 


92 


S7 


55 


58-9 


25 


5 


+ 


44 


4 


0-5 


— 10 


5 


0. 


50 


010 




8-9 


57 


29 14 


48-00 2 


— 


10 


85 


— 


67 


92 


87 


55 


57 -6 


24 





+ 


45 


1 


0-5 


— 11 





(). 


52 


638 


1125 


ü-7 


57 


37-74 


57-77 4 


— 


1- 


66 


— 


13 


68 


79 


43 


30-5 


14 





+ 


33 





4-7 


— 11 


8 


0. 


51 


631 




0-7 


57 


38-16 


14-36 6 


+ 


l 


03 


— 


2 


•J'.i 


79 


43 


31-0 


24 





+ 


32 


5 


— 


—25 


5 


0. 


163 


1518 


1 120 


9 


59 


3-43 


38-85 2 


— 


3 


72 


— 


118 


CS 


88 


41 


26-5 


48 


5 


+ 


45 





0-8 


— 6 


2 


0. 


43 


564 




8 


59 


1-21 


14-00 1 


— 14 


95 


— 


109 


L3 


88 


41 


25-5 


49 


9 


+ 


45 


6 


— 


— 10 


1 


0. 


50 


011 




9 


59 


5-22 


11-50 1 


+ 


1 


25 


— 


70 


.',1 


88 


41 


25-4 


56 


7 


+ 


46 


1 


— 


— 17 


4 


0. 


57 


690 




8-9 


59 


2-56 


•2-70 1 


+ 


2 


18 


— 


68 


L5 


88 


41 


25-2 


56 


5 


+ 


46 


3 


— 


— 17 


6 


0. 


58 


706 






59 


3-62 


6-27 3 


+ 10 


65 


— 


75 


11 


88 


41 


26-3 


58 


s 


+ 


46 





9-6 


— 8 


9 


0. 


147 


1415 


1127 


8-9 


59 


10-99 


24-S1 2 


— 


2 


50 


— 


15 


18 


80 


51 


2-4 


41 


4 


+ 


34 


3 


1-3 


— 12 





o. 


53 


659 




9 


59 


11-29 


14-77 3 


+ 


o- 


31 


— 


9 


02 


80 


51 


2-6 


48 





+ 


34 


6 


1-3 


—18 


7 


0. 


58 


705 


1128 


9 


59 


44-0-2 


23-40 1 


+ 





75 


— 


4 


29 


81 





4-4 


45 


3 


+ 


35 


3 


12-1 


— 4 


1 


o. 


245 


2381 


1129 


'.1 


59 


51 -50 


33-05 2 


+ 


1 


14 


— 


6 


85 


84 


26 


26-0 


58 


9 


+ 


40 


1 


S-9 


— 4 


1 


o- 


245 


2379 


1130 


8-9 


59 


56-93 


36-67 3 


+ 





40 


— 


5 


37 


79 


56 


2-9 


53 


2 


+ 


33 


5 


1-2 


22 


6 


0- 


160 


1494 


1131 


9-0 


18 59 


57-18 


41-10 1 


+ 


1 


56 


— 


9 


64 


86 


3 


17-3